• Wenn nur 3% der Testamente nicht so vollstreckt werden wie vom Erblasser erdacht, dann kann man es sich schenken, denn im Zweifelsfall stehen erhebliche Beträge im Feuer.

    Und ich denke, dass es sich bei mir um keinen Einzelfall handelte, zumal sich die Erben sogar noch einig waren, also nicht die Erbengemeinschaft das Problem darstellten, sondern einzig und allein die Bürokraten.


    Bezüglich Banken: Es sollte mittlerweile weithin bekannt sein wie diese Institutionen mit Abweichlern verfahren, Stichwort Politiker und Prominente, welche nicht dem Mainstream folgen. Sobald öffentlich der Duktus nicht stimmt, werden Zahlungen unterbunden und ganze Konten gesperrt bzw. gekündigt, nur um sie wieder auf Linie zu bringen.

    Das braucht man selbst als Unbescholtener nicht unterstützen, ergo werden bei mir seit Jahren nur noch Gelder dort deponiert, welche zum herkömmlichen Zahlungsverkehr benötigt werden, alles andere dagegen wird zeitnah abgezogen. Das meiste davon wandert natürlich in EM, wie sollte es auch anders sein, auch wenn dies nicht immer die bequemste Art ist Vermögen zu bunkern. Allerdings gibt die Zeit einem Recht, von daher lohnt der Aufwand. Hinsichtlich Bargeldverbote bzw. -beschränkungen, welche einzig und allein den Initiatoren der Banken zuzuschreiben sind, weil deren Fiatmoneysystem im Sterben liegt, ist dies ohnehin der beste Weg sich möglichst schadlos zu halten. Die Kombi Regierung/Banken braucht man nicht mehr als nötig zu unterstützen, denn egal ob gesetzestreuer Bürger oder Krimineller, man wird vom System immer geschröpft und im Zweifelsfall seiner Rechte beraubt, teils sogar rückwirkend, was in einem Rechtsstaat, so er bestünde, gänzlich ausgeschlossen wäre.


    goldbug1600 mag an das System glauben, aber eigene Erfahrung schlägt nun mal alle Theorie.

    Man versucht fehlendes Recht mit Bürokratie auszugleichen und schafft mit noch mehr Bürokratie noch weniger Recht, das ist der Status Quo.

    Nießbrauch, usw. dokumentieren nur Dumme in einem Vertrag bzw. Dokument, die Schlauen halten Vermögen zurück und teilen dies dem potentiellen Erben unverblümt mit. Motto: Pass auf welches Altenheim du mir aussuchst, was du sagst und wie du mich behandelst, sonst bekommst du einen Teil des Erbes nicht, weil du nicht erfährst wo es versteckt ist.

  • Bezüglich Banken: Es sollte mittlerweile weithin bekannt sein wie diese Institutionen mit Abweichlern verfahren

    Ist auf jeden Fall ein Punkt. Die Möglichkeit von EM-Verboten o.ä. auch. Was der "richtige" Weg ist, hängt stark von der persönlichen Erwartungshaltung ab, schwer zu verallgemeinern.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Moin moin,


    wir möchten natürlich, dass unsere Bank solide wirtschaftet und ein niedriges Kredit-Ausfallrisiko hat.


    Das Video (gefunden im Gelben) war für der Auslöser die kostenlose KI von Google zu fragen:


    Michael Hudson: Das Finanzsystem des Westens am Rande des Zusammenbruchs


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    20.08.2026 - 56 Minuten

    Professor Michael Hudson, ein weltbekannter klassischer Ökonom, erörtert die Geschichte des Finanzwesens und warum das westliche Finanzsystem am Rande des Zusammenbruchs steht.


    Von Mesopotamien bis zur Moderne. Zins = Wucher, regelmäßige Schuldbefreiung im Altertum



    Welche Banken in Europa sind nicht oder nur wenig im Kreditgeschäft tätig? (also wenig durch Kreditausfälle gefährdet)


    Übersicht mit KI

    In Europa gibt es eine Vielzahl von Instituten mit einer Vollbanklizenz, die bewusst kein oder nur ein minimales aktives Kreditgeschäft betreiben. Diese Banken konzentrieren sich stattdessen auf andere Erlösquellen wie die Verwahrung von Wertpapieren, den Zahlungsverkehr oder reine Anlagevermittlung.

    Man teilt diese Spezialbanken im Wesentlichen in vier Kategorien ein:

    1. Depotbanken & Wertpapierspezialisten (Custody Banks)


    Diese Banken fokussieren sich auf das Verwahr- und Abwicklungsgeschäft von Wertpapieren für institutionelle Kunden (wie Fondsgesellschaften oder Versicherungen). Sie vergeben in der Regel keine klassischen Unternehmenskredite, sondern parken Liquidität direkt bei Zentralbanken.

    • Clearstream Banking SA (Luxemburg / Deutschland): Als internationaler Zentralverwahrer (ICSD) sorgt die Tochter der Deutschen Börse für die Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren.
    • CACEIS Investor Services (Frankreich / Deutschland): Eine der größten Depotbanken Europas, die zur Crédit Agricole gehört und sich rein auf Asset Servicing konzentriert. [1]
    • State Bank of India (SBI) / BNY Mellon / State Street (europäische Ableger): US-amerikanische und internationale Riesen betreiben in Europa oft spezialisierte Bank-Töchter ohne Kreditgeschäft, um rein als Verwahrstellen zu agieren. [1]

    2. Reine Transaktionsbanken


    Diese Institute haben sich vollständig auf die technische Verarbeitung von Zahlungsströmen, Kreditkartenabrechnungen oder die Kontoführung für Drittunternehmen spezialisiert.

    • Deutsche Bank Luxembourg S.A. / DB Investment Services GmbH: Oftmals konzerneigene Einheiten, die primär für das internationale Cash-Management oder die interne Fondsadministration genutzt werden. [1]
    • Sutor Bank (Spezialausrichtung) oder Solaris SE: Diese sogenannten „Banking-as-a-Service“-Anbieter (BaaS) stellen primär Fintechs ihre Banklizenz und Infrastruktur zur Verfügung. Während sie theoretisch Kredite vergeben dürften, liegt der Fokus rein auf Transaktionen und Kontoführung.

    3. Fintechs und "Zinsbroker" mit Banklizenz


    Einige moderne Finanzplattformen haben zwar mittlerweile eine eigene europäische Banklizenz erhalten, nutzen diese jedoch (bisher) nicht für das klassische Kreditgeschäft, sondern finanzieren sich über Depotgebühren, Provisionen oder die Weiterleitung von Kundengeldern.

    • Trade Republic Bank GmbH: Erhielt Ende 2023 eine Vollbanklizenz. Sie vergibt jedoch keine Kredite (und bietet auch keinen klassischen Dispokredit an). Kundengelder werden bei Partnerbanken oder direkt bei der EZB angelegt. [1]
    • Revolut (Revolut Bank UAB, Litauen): Obwohl Revolut in einigen Märkten schrittweise kleine Konsumentenkredite testet, besteht das Kerngeschäft in den meisten europäischen Ländern nach wie vor fast ausschließlich aus Zahlungsverkehr, Währungsumtausch und Depotleistungen. [1]

    4. Vermögensverwalter und Private-Banking-Spezialisten


    Viele exklusive Privatbanken meiden das klassische, risikoreiche Kreditgeschäft mit Unternehmen. Wenn sie Kredite vergeben, dann meist nur sogenannte Lombardkredite (Kredite, die strikt durch das Wertpapierdepot des Kunden besichert sind).

    • Baillie Gifford, Flossbach von Storch (FvS ONE) oder DWS-nahe Einheiten: Fokus liegt hier strikt auf Asset Management.
    • Quintet Private Bank (Luxemburg / Europa): Konzentriert sich primär auf die Vermögensverwaltung vermögender Privatkunden. [1]

    Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie diese Banken ihr Geld verdienen (z. B. über die Einlagefazilität der EZB) oder suchen Sie nach einem bestimmten Institut für eine geschäftliche Kooperation?



    Welche Banken in Europa sind besonders stark im Kreditgeschäft tätig? Die könnte man ja shorten.


    Übersicht mit KI

    Im europäischen Kreditgeschäft dominieren vor allem die französischen Großbanken, gefolgt von britischen, spanischen und italienischen Instituten. Gemessen an der Bilanzsumme (die zu einem Großteil aus dem Kreditbuch besteht) und der Marktkonzentration sind folgende Banken im Privat- und Firmenkunden-Kreditgeschäft besonders stark aufgestellt: [1]


    📈 Die Marktführer nach Regionen und Volumen


    📌 Frankreich (Die europäischen Schwergewichte)


    Frankreichs Bankensektor hält europaweit das größte Kreditvolumen und stellt die absolute Spitze nach Bilanzsumme. [1, 2]

    • BNP Paribas: Die nach Bilanzsumme größte Bank Europas (ca. 3,28 Billionen USD). Sie ist sowohl im globalen Firmenkundengeschäft als auch bei Konsumkrediten in Kontinentaleuropa extrem stark. [1, 2, 3]
    • Crédit Agricole: Die Nummer 3 in Europa, strukturiert als Genossenschaftsbank. Sie gilt als einer der größten Immobilien- und Agrarfinanzierer in Europa. [1, 2]
    • Société Générale & BPCE: Ebenfalls in den europäischen Top 10. Sie verfügen über gigantische Portfolios an Privat- und Unternehmenskrediten. [1]

    📌 Großbritannien


    • HSBC Holdings: Mit über 3,2 Billionen USD Vermögenswerten dicht hinter der BNP Paribas, agiert HSBC als globale Handelsbank und treibt maßgeblich die Export- und Handelsfinanzierung in Europa voran. [1, 2, 3]
    • Barclays: Stark fokussiert auf das Kreditkartengeschäft, Konsumkredite sowie Corporate Lending im angelsächsischen und europäischen Raum. [1]

    📌 Südeuropa (Fokus Retail & Expansion)


    • Banco Santander (Spanien): Spaniens größte Bank und eine der stärksten Retail-Kreditbanken weltweit. In Deutschland ist die Tochter Santander Consumer Bank einer der Marktführer bei Autofinanzierungen und Konsumkrediten. [1, 2]
    • UniCredit (Italien): Als paneuropäische Großbank betreibt UniCredit ein massives Kreditgeschäft in Italien, Deutschland (HypoVereinsbank) und Osteuropa. [1]

    📌 Deutschland & Benelux


    • Deutsche Bank: Der deutsche Marktführer. Sie ist besonders stark in der Unternehmens- und Exportfinanzierung für den deutschen Mittelstand sowie in der privaten Baufinanzierung (auch über die Tochter Postbank). [1]
    • ING Group (Niederlande): Als Vorreiter im digitalen Banking hält die ING ein gewaltiges Volumen an privaten Immobilienkrediten (Baufinanzierungen) in ganz Europa. [1]

    📊 Strukturvergleich der Top-Kreditgeber (Auswahl)


    BNP ParibasFrankreich 🇫🇷Großkonzerne, strukturierte Finanzierungen, KonsumkrediteStark im Corporate Banking & Consors Finanz
    Crédit AgricoleFrankreich 🇫🇷Immobilien, Mittelstand, AgrarsektorEher im Hintergrund (über Spezialtöchter)
    Banco SantanderSpanien 🇪🇸Autofinanzierung, Privatkredite, KMUMarktführer bei freier Kfz-Finanzierung
    UniCreditItalien 🇮🇹Mittelstandsfinanzierung, Osteuropa-KrediteSehr stark (durch die HypoVereinsbank)
    Deutsche BankDeutschland 🇩🇪Multinationale Konzerne, private BaufinanzierungInländischer Marktführer


    Konsolidierungstrend im Blick: Der europäische Bankenmarkt ist im Vergleich zu den USA stark fragmentiert. Dies führt aktuell zu einer Konsolidierungswelle, bei der kreditstarke Banken versuchen, grenzüberschreitend zu wachsen – wie etwa das aktuelle Beispiel der Beteiligung von Unicredit



    Teil 2 folgt

  • Teil 2


    Meine Frage: Wie sind die durchschnittlichen Kreditratings dieser Banken und bei welcher Bank gibt es die größte Gefahr von Kreditausfällen?


    Die europäischen Großbanken weisen durchgehend eine gute bis sehr gute Bonität (Investment Grade)auf, sodass bei keinem der genannten Institute eine akute Insolvenzgefahr besteht. Dennoch gibt es feine Unterschiede bei den Kreditratings und den spezifischen Risikoprofilen im Kreditbuch. [1]

    📊 Die durchschnittlichen Kreditratings im Vergleich


    Die Ratings beziehen sich auf die langfristige Bonität (Long-Term Issuer Rating) der großen drei Ratingagenturen (S&P, Moody's, Fitch):

    Crédit AgricoleAA- / A1Sehr gute / Hohe BonitätStabil
    BNP ParibasA+ / A1 / AA-Hohe BonitätStabil
    Banco SantanderA+ / AGute bis hohe BonitätStabil
    Deutsche BankA / A1Gute BonitätPositiv (Aufwärtstrend)
    UniCreditBBB+Befriedigende BonitätStabil / Positiv



    🔍 Wo liegt das größte Risiko für Kreditausfälle?


    Die "Gefahr von Kreditausfällen" lässt sich aus zwei Perspektiven betrachten: dem Länderrisiko und der Kreditstruktur (Cost of Risk).

    1. Das höchste makroökonomische Risiko: UniCredit & Banco Santander (deshalb wird die Commerzbank Übernahme angestrebt)


    Die größte Gefahr von Kreditausfällen aus rein geografischer Sicht tragen UniCredit und Banco Santander.

    • Südeuropa-Fokus: Beide Banken halten große Kreditportfolios in Ländern mit einer traditionell höheren Staatsverschuldung und schwächeren Wirtschaftsleistung (Italien ist mit BBB+ deutlich schlechter geratet als Deutschland oder Frankreich). [1, 2, 3]
    • Schwellenländer-Engagement: Banco Santander hat zudem massive Kreditbücher in Lateinamerika (z. B. Brasilien). Wirtschaftliche Turbulenzen in diesen Märkten schlagen sich sofort in höheren Ausfallraten nieder.

    2. Das höchste strukturelle Risiko: Banco Santander


    Betrachtet man das Geschäftsmodell, trägt die Banco Santander das höchste inhärente Kreditausfallrisiko.

    • Konsum- und Autofinanzierung: Santander ist stark auf unbesicherte Konsumkredite und Autofinanzierungen spezialisiert. In wirtschaftlichen Schwächephasen stellen Verbraucher die Zahlung von Konsumkrediten weitaus schneller ein als beispielsweise Immobilienbesitzer ihre Baufinanzierung (Hypotheken).

    3. Der Aufsteiger mit Sondereffekten: Deutsche Bank


    Die Deutsche Bank hat ihr Risiko durch eine mehrjährige Transformation massiv gesenkt (Moody's lobt das "konservative Risikoprofil"). Ihr Ausfallrisiko konzentriert sich vor allem auf Gewerbeimmobilien (Commercial Real Estate) – ein Sektor, der global zyklischen Schwankungen unterliegt. [1]


    💡 Fazit


    Die Crédit Agricole und BNP Paribas stehen dank ihrer Verankerung im stabilen französischen Markt und extrem hoher Kapitalpuffer am sichersten da. Die größte statistische Gefahr von Kreditausfällen trägt Banco Santander, da ihr Fokus auf Konsumkredite und Schwellenländer naturgemäß mit höheren Ausfallquoten einhergeht, was die Bank jedoch über höhere Kreditzinsen (Marge) kalkulatorisch ausgleicht. [1]

    Möchten Sie tiefer in die Kennzahlen zur Risikovorsorge (Cost of Risk) einer bestimmten Bank eintauchen oder interessiert Sie, wie die Banken sich gegen diese Ausfälle absichern? [1]


    Marketscreener


    Von den 3 Banken Santander, Unicredit und Ing Group hat letztere den schlechtesten Piotroski F-Score:



    LG Vatapitta

  • Wer denkt, wenn er short auf den Bankenzusammenbruch wettet, er bekommt ganz viele bunte Zettel, dann hat er wohl recht.

    Die werden dann aber wertlos sein. [smilie_happy]

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Welche US Banken haben prozentual zu ihrer Bilanzsumme die höchsten Kredite an KI Unternehmen vergeben, auch indirekt über sogenannte Schattenbanken?


    Übersicht mit KI


    Genaue prozentuale Angaben zur Bilanzsumme einzelner US-Banken für Kredite an den KI-Sektor oder über Schattenbanken werden von Finanzinstituten und Aufsichtsbehörden nicht öffentlich nach exakten Prozentwerten aufgeschlüsselt.
    Zu den führenden US-Finanzinstituten, die beim KI-Boom und der damit verbundenen Schattenfinanzierung (Private Credit) vordergründig agieren, gehören jedoch die großen Wall-Street-Akteure: [1, 2]

    • Goldman Sachs: Gehört zu den aggressivsten Finanziers von Großprojekten und Infrastrukturdeals im KI-Sektor (wie gigantischen Rechenzentren) und verknüpft traditionelles Investmentbanking stark mit alternativen Kreditgebern. [1]
    • JPMorgan Chase: Hält branchenweit eines der größten Engagements im Technologiesektor und berät sowie finanziert Tech-Riesen bei außerbilanziellen Finanzkonstrukten (Special Purpose Vehicles). [1, 2]
    • Morgan Stanley & Bank of America: Warnen zwar zunehmend vor den Kreditrisiken und steigenden "Schattenschulden" von Tech-Konzernen wie Alphabet, Microsoft oder Oracle, profitieren aber massiv über Gebühren und Kreditlinien. [1, 2]
    • Schattenbanken/Private Credit (BlackRock, KKR etc.): Übernehmen einen erheblichen Teil der direkten Refinanzierung von KI-Infrastruktur abseits der klassisch regulierten Bankbilanzen, wobei traditionelle Großbanken diese Schattenfinanzierer ihrerseits oft mit Krediten versorgen. [1, 2]
    • Lesen Sie eine Analyse zu den Gewinnern bei Handelsblatt. [1]
    • Betrachten Sie die Marktzahlen bei der Wirtschaftswoche. [1]
    • Erfahren Sie Details über Risiken bei Forbes.


    Möchten Sie wissen, welche regulatorischen Risiken der IWF oder die Fed bezüglich dieser Schattenkredite sehen? - Beides!


    Sowohl der Internationale Währungsfonds (IWF) als auch die Federal Reserve (Fed) warnen intensiv vor den systemischen Gefahren der Schattenbanken- und Private-Credit-Märkte. Beide Institutionen betonen, dass das rasante Wachstum dieses unregulierten Sektors (besonders angetrieben durch Tech- und KI-Finanzierungen) die globale Finanzstabilität gefährdet. [1, 2, 3, 4]


    Die wesentlichen regulatorischen Risiken lassen sich in fünf Kernbereiche unterteilen:

    🔎 1. Extreme Intransparenz ("Datenlücken")

    • Das Problem: Private-Credit-Fonds und Schattenbanken unterliegen nicht den strengen Publizitätspflichten regulierter Geschäftsbanken.
    • Die Warnung: Der IWF kritisiert in seinem Global Financial Stability Report, dass Regulierungsbehörden schlichtweg zu wenige Daten über die tatsächliche Hebelwirkung und die Kreditnehmer im Private-Debt-Sektor haben. Dadurch brauen sich Risiken im Verborgenen zusammen, die für Aufseher erst sichtbar werden, wenn es zu spät ist. [1, 2, 3, 4]

    🕸️ 2. Gefährliche Verflechtung mit dem klassischen Bankensystem

    • Das Problem: Schattenbanken agieren nicht isoliert; sie finanzieren sich zu erheblichen Teilen über Kreditlinien traditioneller Großbanken. [, 2]
    • Die Warnung: Die Fed verweist in ihren Berichten auf das stark gestiegene Engagement von US-Banken. Die sechs größten US-Geldhäuser haben ihre Kreditzusagen an Private-Equity- und Private-Credit-Sponsoren in den letzten zehn Jahren massiv auf über 300 Milliarden US-Dollar erhöht. Gerät eine große Schattenbank durch insolvente KI- oder Tech-Schuldner ins Wanken, werden die Verluste direkt in die Bilanzen der regulierten Banken gespült. [1, 2]

    📉 3. "Schattenausfälle" durch PIK-Zinsstrukturen

    • Das Problem: Viele Kredite an Tech-Unternehmen sind mit sogenannten PIK-Klauseln (Payment-in-Kind) versehen. Kann ein Schuldner seine Zinsen nicht bar bezahlen, werden diese einfach auf die bestehende Kreditsumme aufgeschlagen. [1, 2]
    • Die Warnung: Sowohl die Fed als auch das US-Bankenaufsichtsamt (OCC) stufen das Auswuchern von PIK-Strukturen als Alarmsignal ein. Diese Praxis verschleiert die wahre Kreditqualität. Offiziell gibt es keine Zahlungsausfälle, obwohl die Schuldner operativ hochgradig illiquide sind. Eine Bereinigung des Marktes wird so künstlich in die Länge gezogen und verschärft die spätere Blasenbildung. [1, 2]

    ⚖️ 4. Illegitime Bewertungsmethoden & Liquiditätsrisiken

    • Das Problem: Kredite auf dem Private-Credit-Markt werden nicht täglich an Börsen gehandelt. Ihre Bewertung erfolgt zeitverzögert über interne Bewertungsmodelle der Fonds ("Mark-to-Model"). [1, 2]
    • Die Warnung: Der IWF warnt vor einer fatalen Laufzeit-Inkongruenz (Asset-Liability Mismatch). Während die vergebenen Kredite langfristig und illiquide sind (z. B. Investitionen in langjährige KI-Rechenzentren), erlauben einige halboffene Fonds ihren Investoren vorzeitige Mittelabzüge. Kommt es im Technologiesektor zu Panikverkäufen, drohen den Schattenbanken akute Liquiditätsschocks. [1, 2, 3]

    ⚠️ 5. Anfälligkeit für Makro-Schocks und das Platzen von KI-Hypes

    • Das Problem: Der Sektor ist in einer Ära der Niedrigzinsen gewachsen und hat sich in dieser Größe noch nie in einem langanhaltenden Abschwung oder Hochzinsumfeld bewährt. [1, 2]
    • Die Warnung: Der Finanzmarktchef des IWF hob explizit hervor, dass die Kombination aus sinkenden globalen Wachstumsraten und steigenden Schuldenquoten extrem gefährlich sei. Sollte das erwartete Gewinnwachstum der KI-Branche ausbleiben, droht dem unregulierten Kreditsektor eine Kettenreaktion aus erzwungenen Abschreibungen und Kreditverknappungen. [1, 2]

    Wie schätzen Sie die Lage ein? Glauben Sie, dass die Regulierungsbehörden rechtzeitig eingreifen können, oder sehen Sie hier – ähnlich wie Jamie Dimon von JPMorgan – bereits die "Kakerlaken" im Fundament des Systems lauern?[1]


    Mein Kommentar: Ist Jamie Dimon von JPM nicht die größte Kakerlake im System = Systemrelevant und damit Rettung bei Pleite von Clearstream auf Kosten der Anleger, deren Wertpapiere dort aufbewahrt werden. - Siehe Tom-Oliver Regenauer im Gespräch bei Ben ungescripted!



    OpenAI zahlt 7 Milliarden – dann verlassen die Insider die Firma :pinch: :hae: [smilie_denk]


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    Andre Stagge, 30.08.2026
    00:00 Warum OpenAI plötzlich eigene Leute auszahlt
    04:09 Der Exodus in der Führungsetage
    08:10 Was 2023 wirklich eskalierte
    12:15 Was vom Sicherheitsversprechen übrig bleibt
    17:09 Die Zahlen werden jetzt brisant
    22:33 Der Milliarden-Kreislauf hinter dem KI-Boom
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    28:28 KI ist die Zukunft – aber zu welchem Preis?



    LG Vatapitta

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    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

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