GOLD : Märkte und Informationen

  • Alter Wein in neuen Schläuchen. Nichts anderes als eine goldgedeckte Währung. Hat man ja in der Vergangenheit gesehen, was die vertrauenswürdigen Banken und Staaten daraus gemacht haben.
    Ich bekomme halt einen Gutschein für einen Teil Gold, in der Hoffnung, dass der Verwahrer auch physisch tauscht wenn ich das anfordere und zufällig (beispielsweise aufgrund einer Krise) fast alle anderen Gutscheinhalter auch tauschen wollen.
    Es bleibt halt das Parteienrisiko.

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

    Einmal editiert, zuletzt von Smithm ()

  • Friedrich Ebert begab eine Zwangsanleihe zu Goldbarren und Goldmünzen (heute xxx-coin genannt).
    Diejenigen, die den Coin genommen hatten, erhielten einen Goldpfandbrief.
    [Blockierte Grafik: https://www.waehrungsreform-vorbereitung.de/images/pfandbrief.jpg]
    Aus der damaligen Sicht des Staates handelte es sich keinesfalls um eine Enteignung:
    Der Bürger hatte sein Gold beim Staat abgeliefert und hierfür eine verzinsliche Goldanleihe erhalten.
    Nach den damaligen Bedingungen des Goldpfandbriefes hatte der Goldeinlieferer (Bürger) das Recht, am Fälligkeitstag der Anleihe die gleiche Menge an Gold zurück zu verlangen. Außerdem bekam der Bürger noch eine attraktive Verzinsung versprochen.
    Jedoch: der Einlieferer hatte sein sicheres Gold gegen ein (unsicheres) Schuldversprechen des Staates eingetauscht.
    Einige Jahre später kam der Staat auf die glorreiche Idee, das Schuldversprechen von Gold in Reichsmark umzuwandeln. Der Rückgabeanspruch des Goldes wurde per Gesetz aufgehoben.
    Das Ende der Goldpfandbriefe war in der Realität dann noch viel schrecklicher:
    Die versprochene Geldsumme in Reichsmark unterlag dann 1949 den Folgen der Währungsreform. D.h. der Einlieferer verlor auch noch 90% des Geldwertes durch die Währungsreform.
    Letztlich unterlagen dann auch noch die restlichen 10% dem Lastenausgleich, insofern die Freigrenze überschritten war.
    Fazit: das Papiergold hat sich letztlich zu einem ungeheuerlichen Albtraum entwickelt.
    —————
    Szenario identisch mit Coins = DRITTPARTEIENRISIKO

  • Wer einem Sozi und ehem. Bremer Gastwirt sein Gold anvertraut, der hat zu tief ins Glas geschaut.
    Da stimmt der Spruch wohl doch nicht, daß man die meisten Prozente immer noch in der Kneipe bekommt.

  • Wenn hier wieder mal jemand etwas von „Coins“ schreibt fahre ich echt bald aus der Haut. Sammelt Euch Freaks doch bitte an einem anderen Ort, hier werden Hard Assets besprochen...


    P.S. Kauft Euch auch schon mal einen Stromgenerator, sonst sind Eure „Coins“
    nicht handelbar. Und hofft inständig der Handelspartner hat dann im Worst Case auch Strom und eine Handelsplattform.

  • Einen Neodym Magnet auf die Festplatte legen soll auch gegen den Besitz von Bullshit Coins helfen! Wahrscheinlich auch ein EM-Impuls oder die langfristige Alteration aller Speichermedien sowieso.


    Natürlich kann man Goldcoins leicht "zusammenbasteln", nur grade bei Anhäufungen hat dann auch das größte Gegenparteirisiko am leichtesten Zugriff auf die "Unterlegung". Bequemer gehts für den Staat dann gar nicht mehr.
    Einfach mal mit Großgerät (Leo II) vorgefahren und unter Zwang den Schlüssen zum Save geordert., ne Abreißrolle Entschädigungsscheine zum Tausch reingeworfen und gut ist`s.


    Das wars dann....


    Wenns ums Geld geht, (Sp)BARkasse!...oder war es BarG(e)old? Werbung aus den 80ern.....

    Gold wirft auch nach[s]18[/s] 26 Jahren noch immer keine Strafzinsen ab! :thumbsup:
    Hobbyimker (Honig via Boardnachricht)
    Alchemist


    Meine Bewertung: Knallsilber

  • Jaja...der Glaube an....was denn eigentlich...ist die Triebfeder.


    Ich glaube an Gold...und dass 3 Pfund Tafelspitz eine gute Suppe machen.


    cu DL....gegen echtes Gold kannste jedes Wallet vergessen

  • @Wurschtler
    Kelsey Williams ist mir schon des Öfteren aufgefallen, indem er Gold negativ redet .... Die Bewertungen des Artikels zeigen, das ich nicht alleine damit bin ...
    Hier einmal ein Auszug seiner Headlines ...

  • Grundsätzlich finde ich nur, man sollte auch "negative" Meinungen beachten, nicht nur die positiven. ;)


    Die Überschrift des letzten Artikels aus deinem Screenshot ist schon sehr reißerisch. Aber er hat es gut begründet.


    Ein Auszug:
    "Es ist absolut nachvollziehbar, dass der Goldpreis 2011 nicht in der Lage war, ein neues inflationsbereinigtes Hoch zu erreichen. Da Gold keine Investition ist, sollten wir nicht erwarten, dass es sich wie eine verhält. Das tut es nicht, kann es nicht und wird es auch niemals tun.
    Es gibt die Annahme, dass der sich ändernde Goldpreis ein Hinweis darauf ist, dass sein Wert sich ändert. Das ist nicht so. Es ist der Relativwert des US-Dollar, der sich verändert.
    Als Gold im täglichen, praktischen Gebrauch als Geld verwendet wurde, war es das Wertmaß, das dafür benutzt wurde, um von den Menschen geschätzte Güter und Dienstleistungen auszuzeichnen. Folglich zahlten Menschen für Mehl, Schinken, Bohnen, Kleiderstoffe und Haarschnitte mit Bruchteilen von Gold; oder Bruchteile von Währungen, die mit Gold austauschbar waren.
    Heutzutage versuchen wir echtes Geld (Gold) mit Geldersatz (Papierwährungen), der keinen echten Wert besitzt, auszuzeichnen. Das scheint mir widersinnig."


    Er ist also kein Gold-Feind. Seine Kernaussage ist nur, dass Gold dem Werterhalt dient, nicht der Wertgewinnung.


    Gut, was er dabei ignoriert, sind natürlich die üblichen Schweinezyklen. Von denen versuchen wir ja doch irgendwie zu profitieren, vor allem durch die Minen. :)

  • Kelsey Williams weist auf das Abwärtspotenzial des Goldpreises trotz bestehendem langfristigen Aufwärtstrend hin.
    Siehe folgender Chart:


    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5d132fb5f2ed7.jpeg]


    Den obigen Chart muss man streng genommen anders interpretieren. Kelsey Williams dürfte das gefallen. Einen Aufwärtstrend, wie er sagt, kann man regeltechnisch nicht verifizieren. Aus 2 ( grün 1/2 ) Auflagepunkten kann man keinen Trend definieren. Eher schon könnte man sagen: Gold handelt in einer Range und befindet sich hier im oberen Extrembereich:


    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/bild193kjj.gif]


    Rückschlagspotential : ~ 35 $ . [smilie_happy]


    Spaß beiseite: Kelsey Williams geht einfach davon aus, dass die einzig relevante Größe für den Goldpreis der US-Dollar ist. Und hier liegt er vermutlich falsch. Der 'FIAT-Wert' ist sicher eine relavante Beeinflußungsgröße , aber man kann das sicher nicht nur am nominellen Dollar-Kurs festzurren. Stichworte Inflation , Realverzinsung etc.

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

    • Offizieller Beitrag

    ..
    Rückschlagspotential : ~ 35 $ . [smilie_happy]


    Spaß beiseite: Kelsey Williams geht einfach davon aus, dass die einzig relevante Größe für den Goldpreis der US-Dollar ist. Und hier liegt er vermutlich falsch. Der 'FIAT-Wert' ist sicher eine relavante Beeinflußungsgröße , aber man kann das sicher nicht nur am nominellen Dollar-Kurs festzurren. Stichworte Inflation , Realverzinsung etc.


    Ja, sehe ich auch so. Der Doller ist zwar immer noch die Welt Leid Währung, aber nicht das EpiZentrum für den Goldpreis.


    Beweis: In vielen Währungen befindet sich der Goldpreis auf Allzeithoch, in $ und € u.a.deshalb nicht, weil die Währungen nicht so frei sind, wie sein sollten, auch wegen des absurd niedrig gehaltenem Zins.


    Irgendwas über 90 % aller Euroanleihen "erwirtschaften" negativen Zins...


    Grüsse
    Edel

  • Trump schreibt auf Twitter er will Goldstandartverfechterin als Direktorin nominieren.


    Hört sich für mich gut an.

    Wenn sie eine Verfechterin ist, sollte sie am besten arbeitslos sein oder nicht? Oder meinst du als Direktorin wird sie gehörig sein und keine Verfechterin?? Wie soll meine deine aussage verstehen? Oder trump wird ein verfechter sein?

  • Einen Neodym Magnet auf die Festplatte legen soll auch gegen den Besitz von Bullshit Coins helfen! Wahrscheinlich auch ein EM-Impuls oder die langfristige Alteration aller Speichermedien sowieso.

    Das ist zwar vom Thema abweichend, bedarf aber dennoch einer Korrektur. Mittlerweile gibt es schon seit Jahren im Handel "M-Disc" mit 25 GB. Da werden die Daten gewissermaßen "in Stein gemeißelt", die sollen 1000 Jahre halten und jeden EMP unbeschadet überstehen.

    Gold ist das Geld der Könige,
    Silber ist das Geld der Gentlemen,
    Tausch ist das Geld der Bauern,
    Kredit ist das Geld der Sklaven.

  • "Es riecht nach Währungskrieg":


    In einer für Commerzbank-Kommentare ungewöhnlichen Tonlage ("wenn...dann") wird im heutigen Devisen-Briefing auf die möglichen Folgen der bereits oben von @Miner2007 erwähnten Absicht Trumps eingegangen, zwei neue Kandidaten für das Board of Governors der FED zu nominieren.


    https://www.ideas-news.de/news…um=news&utm_content=27361



    Es riecht nach Währungskrieg


    04.07.2019 Währung Thu Lan Nguyen (Analyst FX & EM Research Commerzbank)



    USD: Das Saldo des US-Außenhandels (hier in der wichtigeren Abgrenzung inkl. Dienstleistungen) lag im Mai – wie die gestern veröffentlichten Daten des US Census Bureau zeigen – wieder deutlicher im defizitären Bereich als in den Monaten zuvor. Bis jetzt sieht es nicht danach aus, als würde die US-Administration ihre Handelskonflikte in dem Sinne „gewinnen“, dass das US-Außenhandelsdefizit schrumpft. Wenn das US-Außenhandelsdefizit wieder wächst, dürfte US-Präsident Donald Trump einen schwachen Dollar als noch wichtiger erachten – weil der starke Dollar in Trumps Vorstellung für das Scheitern der US-Handelspolitik verantwortlich sein muss und nicht die Politik des „genialen Dealmakers“ selbst.


    Gut, man mag einwenden: „Was soll das schon? Der US-Präsident legt nicht die USD-Wechselkurse fest. Das macht der Devisenmarkt.“ Wer so argumentiert, ignoriert, dass Trump aus eigener Sicht befugt ist, Fed-Chair Jay Powell abzusetzen. Und er kann Kandidaten für das Board of Governors nominieren. Sein jüngster Vorschlag ist in dieser Hinsicht deutlich: Christopher Waller und Judy Shelton sind geldpolitische Tauben. Shelton argumentiert, der Satz, mit dem Überschusseinlagen der Banken bei der Fed verzinst werden (derzeit 2,35%), solle auf 0% reduziert werden. Darüber hinaus ist sie als Befürworterin eines neuen Bretton-Woods-Systems in Erscheinung getreten. M.a.W.: Marktbestimmte USD-Wechselkurse sind nicht ihr Ding.
    Daher ist der „Erfolg“ der US-Handelspolitik – auch gemessen am Außenhandels-Saldo – sehr wohl relevant für den Devisenmarkt.


    Die verstärkten Angriffe des US-Präsidenten auf die aus seiner Sicht „Währungsmanipulateure“ China und Europa erwecken zunehmend den Eindruck, dass er es auf einen Währungskrieg ankommen lassen will. Das erklärt, weswegen Trump den Druck auf die Fed erhöht als auch seine letzten Nominierungen für das Fed-Board (siehe oben). Doch was, wenn ihm das noch nicht genug ist? So geht nach Trump’s gestriger Twitter-Attacke das Schreckgespenst „Devisenmarktinterventionen“ erneut um. Und in der Tat könnte der US-Präsident seinen Finanzminister anordnen, die US-Währung direkt durch Dollar-Verkäufe zu schwächen. Das Problem ist nur, dass dem Treasury lediglich begrenzte Mittel zur Verfügung stehen. Der hierfür vorgesehene Exchange Stabilization Fund (ESF) beläuft sich auf gerade einmal 90 Mrd. USD. Effektiv wären Interventionen nur, wenn auch die Fed, die in diesem Fall ein unendliches Arsenal hätte, mitmachen würde. Dennoch: Sollte Trump soweit gehen und Devisenmarktinterventionen anordnen, wäre dies ein glasklares Signal an den Markt, dass er gedenkt, seinen Worten auch Taten folgen zu lassen. Und das hieße, dass er im Zweifelsfall auch nicht davor Halt machen würde, Fed-Chair Powell an den Kragen zu gehen. Ich glaube, ich muss nicht erklären, wie der US-Dollar hierrauf reagieren würde…



    [Blockierte Grafik: https://newzpool.de/wp-content/uploads/2019/07/USDCHART.png]



    Überrascherweise erwähnt der Artikel nicht, dass sich aus Sicht Trumps die - aus seiner Sicht - Dringlichkeit einer Dollarschwächung weiter verschärft würde, wenn Lagarde (von der bei aufziehender Konjunkturschwäche eine eher noch lockerere Zinspolitik als von Draghi zu erwarten wäre) dann tatsächlich EZB-Präsidentin sein würde.


    Daniel Stelter teilt diese Ansicht und spricht in seinem heutigen Marktkommentar vom nahenden "Endspiel des Euros". Besonders verfänglich ist hierin seine Argumentation, dass niedrige Zinsen die Weiterverschuldung fördern (da sie im Extremfall negativer Zinsen zu Zugewinnen führen), gleichzeitig aber immer mehr dazu zwingen, sie auf einem niedrigen Niveau zu belassen (da bei sehr hoher Verschuldung schon geringe Zinsanhebungen Insolvenzwellen bzw. Staatspleiten hervorrufen können):


    https://www.focus.de/finanzen/…ro-haben_id_10894242.html


    Wenn daher weltweit alle die Zinsen drücken und die Währung abwerten wollen (um außenhandelspositiv zu bleiben bzw. werden), sollte Gold (im Nebeneffekt) eigentlich aufwerten.


    Ob eine solche Entwicklung nun im (privaten) Goldverbot (Stelter), im neuen Goldstandard (Shelton) oder in beidem endet, ist schwer zu sagen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Heimkehr ()

  • Europa: "Wir werten ab! Bald machen wir aus dem SpaghettiEuro französischen Weischwährungskäse"
    USA: "Ihr wertet ab? Schaut mal wie wir abwerten können! Haha"
    China: "Langnasen abwelten? Können wil am besten, wil Papielgeld elfunden haben.


    Ist doch eine alte Leier, wenn es alle gleichzeitig tun, dann sieht es ja "normal" aus. "Merken" tut man sowas nur am Goldpreis, der doch bitte möglichst da bleiben soll wo er ist...

  • Wenn sie eine Verfechterin ist, sollte sie am besten arbeitslos sein oder nicht? Oder meinst du als Direktorin wird sie gehörig sein und keine Verfechterin?? Wie soll meine deine aussage verstehen? Oder trump wird ein verfechter sein?

    Auf eine Frage antwortete Frau Shelton das sie sich einen Gold Standart vorstellen kann.


    Und das ist gut für uns Goldfans.

  • Soviel ich weiss kann Trump nur Vorschläge der Kabalbanken Nominieren, diese können sich einen Goldstandard zwar vorstellen aber im erlauchten Zirkel alles tun dass ihre Papierstellung bleibt wie sie ist. Da kann Trump nominieren was er will.

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

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