GOLD : Märkte und Informationen

  • Ein Haus um die Hälfte verkaufen ist Vermögenszerstörung. Möglicherweise war dann halt der Kauf schon die Zerstörung.


    Genau das kann aber in 15 - 20 Jahren auch mit Gold passieren.
    Alles schon da gewesen.

    Wenn man mir schon nicht das Wasser reichen kann, dann reicht mir wenigstens den Wein.


  • Genau das kann aber in 15 - 20 Jahren auch mit Gold passieren.
    Alles schon da gewesen.



    ... das kann aber auch mit allem Anderen passieen, das wird niemand genau wissen, es kann alles richtig aber genauso falsch sein!

    Horrido & Weidmanns Heil Silbermöwe


    > Ich hoffe, dass es nur ein "Robin Hood" ist der kommen wird!<


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16, oder glaubt Ihr den ganzen Unsinn den ich da so schreibe, komm da selbst immer ins grübeln 8| :hae:

  • Ihr könnt auch alle morgen an EHEC-HIV-Schweinegrippe-Vogelpest... ;) verrecken.


    Wie war ich Goldbug geworden? Hatte ich hier ja schon mal berichtet: Meine Großmutter hat einen "Goldfuchs" durch z.T. EXTREM schwere Zeiten gerettet und ihn zuletzt mir als ihrem Lieblingsenkel vor ca. 30 Jahren geschenkt. Den habe ich jetzt immer noch: Kaiser Friedrich III, 1888.


    Der war zwischenzeitlich derart unterschiedlich viel "wert", daß das schon wieder skurril ist: 20 (Reichs)Mark, dann bis 20 Billionen(!) Mark, 30,- RM, 50,- "DM (Ost)", 250,- "MDN", 1700,- "Mark der DDR", 90,- DM und jetzt ca. 250,- € .... Aber letztlich war das REAL immer "irgendwie" DASSELBE! Rein größenordnungsmäßig...


    Denkt da mal drüber nach. :thumbsup:


    Zahlen sind nämlich nur Schall und Rauch. BLEIBENDE WERTE nicht. 8)

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

  • Ein Vergleich der hinkt. Bei beiden Investments geht es landläufig um Sicherheit vor Rendite, zumindest beim selbstgenutzten Eigenheim. Beziehen wir uns doch einmal in einem kleinen Vergleich darauf:


    Edit: das Post ging in die Binsen, meine hübsche Tabelle ist arg verunstaltet herausgekommen, ich versuche es später nochmal, sorry!


    schöne grüße

    WIR SIND DAS GELD!

    Einmal editiert, zuletzt von Bürgerrechtler ()

  • ... .... Aber letztlich war das REAL immer "irgendwie" DASSELBE! Rein größenordnungsmäßig...


    Denkt da mal drüber nach. :thumbsup:


    Zahlen sind nämlich nur Schall und Rauch. BLEIBENDE WERTE nicht. 8)



    .. yep, nur das zählt! :thumbsup:

    Horrido & Weidmanns Heil Silbermöwe


    > Ich hoffe, dass es nur ein "Robin Hood" ist der kommen wird!<


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
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  • turbobean

    Habe die Frage schon einmal gestellt aber bisher keine plausible Antwort erhalten. Also nochmal:


    Die Ereignisse, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen werden (z.B. Zusammenbruch des Immobilienmarktes in China, Default Griechenland) sind doch in höchstem Maße deflationär. Das heißt, es wird Vermögen zerstört werden. Nach meiner Logik müsste dies deutlichen Druck auf die Edelmetallpreise bringen, wie nach der Lehman Pleite.


    Kann man als Gold-Bug trotzdem optimistisch sein? Und wenn ja, warum?

    Ja, man kann IMO (sehr) optimistisch fuer Gold sein: Ich denke auch, dass eine Art Deflation kommt und dies wird am Anfang bewirken, dass Liquiditaet benoetigt wird: Viele Anleger verkaufen (einen Teil/ alles) ihre Anlagen , auch Gold (vor allem das Papiergold).
    D.h. zuerst geht es runter, dann aber wird es hoch gehen, das ist fuer mich zumindest sicher!
    Es gibt hier im Forum einige Gegenueberstellungen von Fiatvolumen im Gegensatz zum Wert der EM, noch sind die nicht so wichtig, ist erst der Vertrauensverlust da und das Kind in den Brunnen gefallen wird zumindest ein guter Teil des Wertes Gold regelrecht aufpumpen.
    Wichtig ist nur, dass du nicht in den ersten Monaten dein Gold verkaufen musst (Barreserve).


    Also ganz klar: Beide Daumen hoch fuer Gold :thumbsup:


    Teddy

  • Die Einbildung, man hätte "Vermögen", wenn man eine Aktie, eine Geldforderung wie z.B. eine Anleihe o.ä. oder eben ein kostenverursachendes Sachgut wie z.B. eine selbstgenutzte Immo hat, ist nicht totzukriegen.


    Äh....wär auch schlimm, weil das schon so ist. Du wirst doch nicht behaupten wollen, ein Haus sei kein Vermögensgegenstand?
    (Wenn doch, schenk mir alle deine Häuser...)

    Haben tut man nur das, was man verkonsumiert hat

    Nein, das hast logischerweis nimmer. Das hattest du. Überleg mal.

    So ist es. turbobean denkt, wenn er für eine Sache Geld ausgibt, daß es eine Garantie gäbe, dieses Geld jemals wieder zurückzuerhalten. Das ist unrealistisch.


    Da hast recht.

    Genau das kann aber in 15 - 20 Jahren auch mit Gold passieren.
    Alles schon da gewesen.


    Das kann auch in 3 Minuten passieren. Wenn du in 3 Minuten verkaufst.

    Wasser und Sand, gibt auch ne Wand.

    Deutschland fehlen die Eier! An Ostern droht Rationierung!

  • Du wirst doch nicht behaupten wollen, ein Haus sei kein Vermögensgegenstand?


    EIn Haus ist genauso ein "Vermögensgegenstand" wie ein Auto oder ein Fernseher.
    Sicher ist das Zeug was wert, aber dieser Wert verfällt.


    Aber deswegen werd ichs dir nicht schenken. [smilie_happy]

    • Offizieller Beitrag

    Während im Forum vereinzelt über einige $ oder € auf und abwärts gedacht wird, blicken die ganz Großen der Gold Szene weit nach vorn.


    Nicht nur, wie hier bereits vorgestellt Jim Sinclair-- GOLD : Märkte und Informationen -- sondern jetzt auch John Hathaway von Toqueville sieht
    Gold 5 stellig oder hoch 4 stellig sowie Dow : Gold = 1:1.
    In einem Interview mit KingWorldNews bestätigt er dabei die Prognosen von Sinclair:
    "..Jim Sinclair stated the price of gold would have to clear $12,500 to balance the foreign debt of the United States. When asked about Sinclair’s $12,500 number Hathaway said, “Yeah, that ($12,500 for gold) is really what it would have to be.”


    Erwähnenswert auch diese Aussage zur Verschuldung der USA: „..Ich meine dies sind Zahlen, die uns sagen, dass wir im Grunde bankrott sind.“


    Hier einige schriftliche Auszüge aus dem Interview sowie das Interview:


    http://kingworldnews.com/kingw…e_in_the_Five_Digits.html


    Grüsse
    Edel

  • http://www.gegenfrage.com/gold…e-kaufkraftentwicklungen/


    Auf dieser Grundlage kann man über Gold Betrachtungen anstellen und diskutieren - alles andere inkl. Charts sind Spekulationen und heisse Luft.


    Goldverbote, zeitweise Übertreibungen und Manipulationen sind Modeerscheinungen - weiter nichts.


    Liebe Grüße vom Goldpapier

    "Wer sich von den goldnen Ringen goldne Tage nur erwünscht , o der denket gar nicht recht - Gold ist ohne Liebe schlecht." (Spruch auf Freundschaftsbild von 1831)

    Einmal editiert, zuletzt von Goldpapier ()


  • Meine Großmutter hat einen "Goldfuchs" durch z.T. EXTREM schwere Zeiten gerettet und ihn zuletzt mir als ihrem Lieblingsenkel vor ca. 30 Jahren geschenkt. Den habe ich jetzt immer noch: Kaiser Friedrich III, 1888.


    Der war zwischenzeitlich derart unterschiedlich viel "wert", daß das schon wieder skurril ist: 20 (Reichs)Mark, dann bis 20 Billionen(!) Mark, 30,- RM, 50,- "DM (Ost)", 250,- "MDN", 1700,- "Mark der DDR", 90,- DM und jetzt ca. 250,- € .... Aber letztlich war das REAL immer "irgendwie" DASSELBE! Rein größenordnungsmäßig...


    8)

    Superbeispiel. Die Zahlen machen Vieles klar.


    Warum z.B derzeit die Aktien noch steigen oder warum D soviele Steuern bekommt. Wenn man sich seine Inflationsrate schön genug rechnet, kommt alles andere wie von selbst. Übrigens auch ein höherer Goldpreis.

    Delphin
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    "Whee! This investing stuff is easy!"
    (Mogambo Guru)

    Einmal editiert, zuletzt von Delphin ()

  • was passiert denn, wenn eine deflation auftritt? das ist die frage aller fragen.


    wenn mans einfach laufen lässt, wird die deflation zur spirale und innerhalb von wenigen wochen ist 90% der geldmenge vernichtet. das wäre katastrophal für gold. in der tat. das bedeutet aber einen vollständigen zusammenbruch der wirtschaft weltweit in genau so kurzer zeit. und an dieser stelle muss man spekulieren. man muss auf die geldpolitische reaktion spekulieren. manch einer denkt, man wird der deflation freien lauf lassen, manch anderer denkt, man wird inflationär dagegen halten. such dir halt etwas aus. möglich ist alles.


    turbobean,


    den Immo-Markt in China sehe ich weniger als potentiellen Deflationsauslöser. Ist er doch im Vgl. z.B. zu den USA SEHR VIEL WENIGER durch die Banken fremdfinanziert. Bei einem potentiellen Crash ("Verfall der Immo-Preise in China") würde dies zwar zu großen Verlusten der investierten investoren (wohl hauptsächlich Chinesen) führen, druch die niedrige fremdfinanzierung würden die Banken jedoch nur sehr rudimentär in Mitleidenschaft gezogen - nmE würde es nicht zu einer Finanzkrise kommen, die mit der in USA ab 2006ff vergleichbar wäre.


    Kommt es wirklcih zu einer großen Deflation, dann ist unbestritten PAPIER-CASH absoluter, unangefochtener KING. Alle anderen Assets werden ggü Papier fallen, auch Gold und Silber. Aber Gold wäre wahrscheinlich DAS ASSET, das am WENIGSTEN fallen würde. Also z.B. auch sehr viel weniger als wahrscheinlich die Immobilien fallen würden.


    Alle politiker in der westlichen Welt als auch die Zentralbanker haben in meinen Augen bisher uneingeschränkt bewiesen, dass sie die Welt zur VERMEINDUNG einer Deflation uneingeschränkt mit Papiergeld fluten werden. Und sie haben dies unbestritten in der Vergangenheit seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 auch getan!


    Auch heute wird sehr wahrscheinlich der Bundestag dem GR-Rettungspaket zustimmen! Die Debatte läuft gerade LIVE in Phönix, danach ist der Abstimmung über die neuen Milliardenpakete.. Bei einer Abstimmung dafür wäre der Beweis meiner These in dem Vorherigen Absatz wieder mal erbracht.


    Problem ist momentan aber tatsächlich die Erhöhung der Schuldenobergrenze in den USA. Würde diese dieses mal nach bisher ca 75 mal :!: hintereinander erfolgten Erhöhungen NICHT weiter erhöht, so wirde dies nmE mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu deflationären Tendenzen, wahrscheinlich sogar zu einem deflationären Crash führen (die Ammis hängen nun mal abhängig an der SchuldenNADEL). Dies würde ab August (ab da ist eine NEUVERSCHULDUNG/Erhöhung der Schuldengrenze notwendig, um das gegenwärtige System am Laufen zu erhalten), zu stark fallenden Assets führen, insbeondere der AXTIENMARKT würde zusammen brechen (sicherlich würden hier auch Goldminen in mitleidenschaft gezogen).


    Silber würde es als mindestens hälftiges Industriemetall auch sehr stark Richtung Süden treffen.


    Die sehr interessante Frage ist nun, ob Gold diesmal auch so wie 2008 in den Keller fällt. Könnte durchaus sein, dass Gold prozentual sehr viel weniger als damals fällt, weil es inzwischen sehr viel mehr als früher quasi den Status der "Reserve-" und "Werterhaltungswährung" erhalten hat.


    Trotzdem glaube ich auch daran, dass bei eine potentiellen Nichterhöhung der Schuldenobergrenze in den USA ab August auch der Goldkurs sich in den Süden bewegen wird.


    Allerdings glaube ich momentan noch mit einer größeren Wahrscheinlichkeit daran, dass die USA auch dieses Mal zum 76x die Schuldenobergrenze erhöhen werden.


    Wäre dies der Fall, so könnte und würde Gold in aller Ruhe weiter nach Norden wandern...


    Sehr interessant ist das, was da in den nächsten 1,5 - 2 Monaten da auf uns zurollt.


    Schön feste anschnallen sollten wir alle uns, die Kurse von AXTIEN, Gold und Silber könnten intermediär stark rumzucken... das hat inzwischen alles schon den Status von "epileptischen Anfällen"!


    :D


    LG,


    Foci

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]


  • Sehe ich anders. Ob 1,5 oder 2 oder 3 %, alles führt nach Abzug der realen Teuerungsrate zum Verlust. Um Gold in Bedrängnis zu bringen, bräuchte es bei den aktuellen Teuerungsraten deutlich höhere Zinnsen von Schuldnern, denen man auch zugleich zutrauen kann, dass sie ihren Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommen werden.


    Wenn die Schuldner jedoch ständig foul spielen ( mit Unmengen frisch gedrucktem Geld die Gläubiger zu bedienen) werden sie bald keine Spielpartner haben.


    Was mich heute ärgert ist, dass die Goldbullen den schönen Shortsqueeze nicht verteidigen können. Seit dem Hoch um 1550 laufen die Daddelmaschinen der Shorties auf Hochtouren und haben Gold schon wieder pö a pö abverkauft.


    Meine Meinung hierzu: Man muss immer AUSSCHLIESSLICH die Realzinsen anschauen. Sind die Realzinzen NEGATIV (bzw. aufgrund einschlägiger Studien kleiner als etwa +3%), solange steigt unser Metall.


    Mit anderen Worten: Solange die EZB die Zinsen LANGSAMER erhöht als die Inflationsrate (im Sinne von Güterpreisinflation), solange wird auch Metall steigen. Bei einer WAHREN preisinflationsrate von 12% und einem Zentralbankzins von 10% sind wir immer noch bei -2% real... und der Goldboom geht wie seit über 10 Jahren weiter...


    :thumbsup:


    LG,


    Foci

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    Einmal editiert, zuletzt von Focusianer ()

  • Hey, danke schon mal für die vielen aufschlussreichen Antworten.


    turbobean :)

    - Der Charakter eines Menschen lässt sich daran erkennen, wie er mit denjenigen umgeht, die nichts für ihn tun können -

  • Zitat

    Äh....wär auch schlimm, weil das schon so ist. Du wirst doch nicht behaupten wollen, ein Haus sei kein Vermögensgegenstand?

    Meine Aussage war auf @turbobeans Aussage bezogen, daß ein Hauspreisverfall Vermögenszerstörung wäre. Ein Haus bei Fukushima oder in Libyen oder Irak oder in Schlesien oder im Sudetenland ist nun mal kein Vermögensgegenstand, genauso wie die zu DDR-Zeiten in Massen an die Städte verschenkten Häuser.
    Nicht in der Gegenwart denken, sondern in der Zukunft. Und die sieht in D demographisch einfach nur finster aus. Von den Zuwanderern aus Afrika ist auch kein Erlös in Höhe der für den Hauskauf aufgewendeten Kaufkraft zu erwarten. Die nehmen es sich einfach. Demokratie heißt Herrschaft der Masse, und was willst du als deutsche Rentner-Minderheit dann dagegen machen?
    Bezüglich des Verkonsumierten hast du recht. Ich hatte das so gemeint, daß nur die Vergangenheit sicher ist (alter Armeespruch: Du weßt nur dann sicher, daß du Urlaub hast, wenn du aus ihm zurückgekommen bist) und Sachen wie die angenommene Rückgewähr irgendwann mal gezahlter Hauspreise, Pensions- oder andere Ansprüche an Banken, Versicherungen oder Staaten eben nicht.
    Ein Haus kostet Geld, genauso wie ein Auto. Ein Haus ohne Mieter ist nur noch abzureißen (siehe Stadtumbau Ost oder jetzt in U.S.A.), ein Auto ohne Benzin oder Verwendungszweck ebenso nutzlos.

    Gold bringt keine Zinsen, also: Kauft Kriegsanleihen ... ähh ... MeFo-Wechsel ... ähh ... Sondervermögen ...!

    Einmal editiert, zuletzt von trenntWände ()

    • Offizieller Beitrag


    Meine Meinung hierzu: Man muss immer AUSSCHLIESSLICH die Realzinsen anschauen. Sind die Realzinzen NEGATIV (bzw. aufgrund einschlägiger Studien kleiner als etwa +3%), solange steigt unser Metall.


    Mit anderen Worten: Solange die EZB die Zinsen LANGSAMER erhöht als die Inflationsrate (im Sinne von Güterpreisinflation), solange wird auch Metall steigen. Bei einer preisinflationsrate von 12% und einem Zentralbankzins von 10% sind wir immer noch bei -2% real... und der Goldboom geht wie seit über 10 Jahren weiter... (...)


    Es ist richtig, daß die Realzinsen die primäre Bedeutung für die Goldpreisentwicklung besitzen, darüber gibt es einige gute Grafiken und Postings im Thread. In ihm sind die gegenwärtigen Verhältnise der Wirtschaft mit mehreren Parametern ja eingearbeitet.


    Aber wie jeder Markt wird auch der Goldmarkt von psychologischen Kräften bewegt, und da wirken der permanente Verfall des Vertrauens in ALLE Papierwährungen kurstreibend. Positiv für Gold und zwar mindestens so lange, bis das Weltwährungssystem reformiert ist, beispielsweiuse durch eine Teilanbindung an das Gold.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Werte Foraner


    Einige Postings, Immobilien betreffend, habe ich dorthin verschoben: INFLATION / DEFLATION - Debatte


    Spezifische Fragen bitte ggfs. dort weiter, danke.


    Grüsse
    Edel

  • In Deutschland und Österreich ein alter Hut vor allem im Umfeld der "Russen-Mafia", aber möglicherweise auch eine Einnahmequelle von Kitco in Kanada: Mehrwertsteuerbetrug durch Tricksereien mit der mehrfachen Transformation von steuerfreiem Barrengold in mehrwertsteuerpflichtiges Bruchgold und vice versa. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung, aber wenn in Kanada erst einmal ein Sachwalter hinzukommen muss, sieht es meistens ziemlich ernst aus. Da wird sich der notorische Dummschwätzer Jon Nadler zur Abwechslung mal etwas wirklich Originelles einfallen lassen müssen:


    Kitco Charged With Massive Tax Fraud Scheme, Business Viability In Question


    http://www.zerohedge.com/artic…siness-viability-question


    Grüße


    auratico

  • wer hat eigentlich die Lüge in die Welt gesetzt, dass Gold kein Industriemetall sei? :hae:


    ...und alle glauben es [smilie_happy]

    ärgern, verhandeln, handtuchwerfen, zustimmen
    Goldkartell, "Drückung", etc. ist doch alles Augenwischerei von den "Gurus", die von nichts ne Ahnung haben oder wieso konnte Gold seit Dez 2001 von 255 USD auf über1900 Dollar steigen? Eine "Drückung" sieht anders aus,denn dann hätte es von 255 USD auf 25 USD gehen müssen.

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