Könnte hier bitte jemand mal einem unbedarften Laien wie mir mit einfachen Worten erklären, was eine Backwardation ist und warum ihr soviel Bedeutung beigemessen wird.
Danke. ![]()
9. August 2026, 00:47
Könnte hier bitte jemand mal einem unbedarften Laien wie mir mit einfachen Worten erklären, was eine Backwardation ist und warum ihr soviel Bedeutung beigemessen wird.
Danke. ![]()
sorry wenn ich frage, aber bedeutet dass, Späte-Zukunfts-Gold ist zur Zeit billiger als Nahe-Zukunfts-Gold? (Bitte korrigiert mich!)
Welche Auswirkungen wird das genau haben, werde aus dem Kitko-Artikel nicht so ganz schlau... was sind diese "schmlimmen Aussichten", die als Folge der Backwardation auftreten? ![]()
Könnte hier bitte jemand mal einem unbedarften Laien wie mir mit einfachen Worten erklären, was eine Backwardation ist und warum ihr soviel Bedeutung beigemessen wird.
Danke.
Lese mal hier:
http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=3180
Gruß Henry
Der Herr Eichelburg fand auch diesen Artikel, ein Leserkommentar wiederlegt diesen jedoch:
http://www.hartgeld.com/goldpreisdrueckung.htm
Zitat:
ZitatBitte diese Falschmeldung korrigieren. Schauen Sie sich bei futuresource.com oder in ihrem Trading Set-Up für Futures (falls vorhanden) die Kontrakt-Monate An: GCG9 (Feb),GCJ9(Mrz),GCM9(Juni),GCQ9 (Aug). Die Preise steigen Monat für Monat, von 755,2/758,1 (Feb) bis
764,5/766,6 (Aug.). Woher holen Sie Ihre falschen Info's ???
sorry wenn ich frage, aber bedeutet dass, Späte-Zukunfts-Gold ist zur Zeit billiger als Nahe-Zukunfts-Gold? (Bitte korrigiert mich!)
Welche Auswirkungen wird das genau haben, werde aus dem Kitko-Artikel nicht so ganz schlau... was sind diese "schmlimmen Aussichten", die als Folge der Backwardation auftreten?
Ja, vereinfacht gesprochen ist das so bei "Backwardation", nur dass es eben derzeit schon wieder nicht mehr so aussieht - es war vorerst nur ein flüchtiges Aufleuchten einer solchen Situation. "Schlimme Aussichten" wären das dann für alle, die nur Papiergold handeln und keine Ware haben. Oder was würdest du machen, wenn dir jemand garantieren würde, dass du einen billigen Terminkontrakt kaufen kannst, um diesen dann mit Gewinn alsogleich in physisches Material umzuwandeln? Natürlich käme der Gold-Terminmarkt bald zum Erliegen, da man ja nicht eben schnell mal, wie bei Futtergetreide, die Produktion ausweiten kann.
Es gab hier aber immer wieder mal Überlegungen zu diesem Zusammenhang - Edelman hat das ja brav verlinkt. Das muss jetzt nicht immer neu von Grund auf dargestellt werden.
Auch stimmt leider Feketes Behauptung nicht ganz, dass es diese Situation noch nie gegeben habe. Nach dem Washingtoner Goldabkommen (ich glaube 1999) war schon einmal eine solche Lage. Aber auch damals kam dies deshalb zustande, weil die Goldmärkte zuerst einmal verunsichert waren, wie sich die Lieferbedingungen nach dem Abkommen verändern würden. Backwardation bei Gold ( nochmals: nicht bei Mais, Kakao etc.) zeigt immer eine Verunsicherung über die abgegebenen Lieferversprechungen an.
grüsse
auratico
So richtig verstehe ich den Grund für eine Backwardation noch nicht:
Wenn ich als Marktteilnehmer annehme, daß es zu Lieferengpässen bei diesem oder jenem Produkt kommen wird, so sage ich mir doch:
"Hey, der Preis wird sicherlich steigen, weil das Angebot sinkt, darum schlag ich lieber jetzt bei niedrigeren Preisen zu und sichere mir für die Zukunft meine Wahre."
Und weil diese Einsicht viele anderer Marktteilnehmer teilene werden, werden sie sich sagen:
"Scheiß auf die Aufschläge für Lagerhaltungskosten und Zinsausfall, ich schlag trotzdem zu, da die Preise noch steigen werden."
Wie kann es also bei engem Angebot jemals zu einer Backwardation kommen?
Oder überwiegt hier tatsächlich die Angst, bei zu engem Angebot keine Ware mehr zu bekommen? ![]()
Zitatquote von auratico
Aber es könnte freilich auch so sein (was schade wäre), dass die Eitelkeit mit ihm, dem genialen Mathematiker und geldtheoretischen Autodidakten ein wenig durchgegangen ist, d.h. dass er hier deutlich zu früh Alarm gibt, weil schliesslich seine ganze herausfordernde Betrachtung der Edelmetalle auf dieser Situation der Backwardation als Triggermoment gründet. Wenn die Sache nun gar aber noch auf Jahre hin - oder eben überhaupt - nicht als längeres Phänomen eintreten sollte, hätte er sich doch gewaltig vertan.
Oho, sehe gerade, dass Feketes Musterschüler Tom Szabo hier auch einen gewagten Frühstart seines Meisters für möglich hält.
Szabos Ausführungen sind m.E. zumeist die detailreichsten, wenngleich oft zu selbstverliebt-akademischen Beiträge zu der ganzen Problematik von Basis, Forward Rate und Contango/Backwardation. Er glaubt, dass man die dünn gehandelten Dezember-Futures (Feketes und auch mein Orientierungswert vor zwei Wochen) nicht hätte heranziehen sollen, um gleich in grösserem Stile von Backwardation zu sprechen:
Even without the interest rate component, the above LBMA forward rate data indicates that, in the London market at least, there was no observable backwardation on December 2 or 3. This brings up the point that there are a number of ways to measure backwardation and by no means am I saying that the Professor’s observation is incorrect. At the same time, I am not able to duplicate it. That is to say, I am still showing gold and silver to be in mild contango. Perhaps the Professor is just a bit early?
One last note about basis calculation methodology. The professor refers to the December gold and silver contracts but I do not believe it is appropriate at this point to use these contracts because they are very illiquid. If you don’t believe me, construct 5-minute or even 10-minute bar charts of these contracts for the past week and try to find the bars where there are multiple trades. You’ll discover there are very few. In other words, most 5-minute and 10-minute periods during the past week contained just a single trade, if that, in the December futures.
The following (chart) is one that I’ve done ad hoc for the period of December 3 - 5 using the Kitco spot gold price and the February 2009 COMEX gold futures. In the below charts, you can see that the Kitco spot price is “underneath” the COMEX price overlay, which means the spot price is lower than the futures price and therefore, according to these charts at least, gold is still in contango. More specifically, except for a few price bars here and there during moments of high volatility, these charts indicate no backwardation in gold for the past few days. I haven’t yet done these exact same charts in silver but my data indicates we’ll get a similar result. Finally, I used the February COMEX gold contract because I found it impossible to construct chart overlays using December due to trading volume in the delivery-month contract being too inconsistent. That’s yet another reason to not hold our breaths as we await final delivery notice and warehouse figures for December.
http://silveraxis.com/todayinsilver/
grüsse
auratico
---
@katzenhai:
Das sollte man auch bedenken!
Der Goldpreis ist in Euro grade mal ein bisschen mehr als das Doppelte (von 250 Euro bis 600 Euro) angestiegen.
[In Deutscher Mark: von 500 DM auf 1200 DM]
Übrigens: Der Verlauf des Goldpreis in Deutscher Mark von 1974 bis 2004:
[Blockierte Grafik: http://www.sharelynx.com/charts/audm5.gif]
D.h. Gold kostet heutzutage etwa so viel wie Anfang der 80er Jahre.( OK., für damalige Verhältnisse war der Goldpreis zu teuer)
Weiss eigentlich jemand wie hoch die Preise (am besten an Hand einiger Beispiele: Auto, Miete, Benzin, Heizöl, Wohnungspreise, Grundstückspreise, Ackerland etc.) damals waren?
Ja, so wie Du es darstellst ist es, wobei ich davon ausgehe, dass das hier im Forum jeder ähnlich sieht. Der Goldpreis ist nun mal am Dollar als Handelswährung "gekoppelt" und deshalb sollte der zweite Blick auf den Dollar-/Eurokurs gerichtet werden, um ein realistisches Bild zu erhalten.
Oho, sehe gerade, dass Feketes Musterschüler Tom Szabo hier auch einen gewagten Frühstart seines Meisters für möglich hält (.....)
grüsse
auratico
Auch ein weiterer Verehrer des Altmeisters Fekete, der gute Trader dan Norcini in jsmineset.
--Mit verhaltener Skepsis, wie auch von uns zuvor geäussert.--
Auch er mit Charts:
"Many of you have been sending me links to a recent essay from a man whom I greatly respect and consider a friend, Professor Antal Fekete. His piece was dealing with the gold basis. In it he mentioned that backwardation had occurred for a 48 hour period in which spot gold was trading at a premium to the Comex gold futures market, something which we refer to as backwardation.
I want to offer a few comments on his article as a way to answer the many emails I am receiving on this. It will allow me to post one reply instead of vainly attempting to answer so many individual emails that are rapidly threatening to overwhelm me.
First of all, I prefer to use the term backwardation to refer not so much to a negative basis as Antal defines it, but rather to the structure of the particular futures market that is concerned......
...Now as far as backwardation as I define it goes (a structure in the futures market in which the front month gold contract trades at a premium to the distant months), gold is not there yet.
...The key is whether or not this sort of thing continues for long so we will definitely have to monitor it....."
http://jsmineset.com/index.php…l-feketes-recent-article/
Grüsse
So richtig verstehe ich den Grund für eine Backwardation noch nicht:
Wenn ich als Marktteilnehmer annehme, daß es zu Lieferengpässen bei diesem oder jenem Produkt kommen wird, so sage ich mir doch:
"Hey, der Preis wird sicherlich steigen, weil das Angebot sinkt, darum schlag ich lieber jetzt bei niedrigeren Preisen zu und sichere mir für die Zukunft meine Wahre.".....
Diese "niedrigen" Preise gelten bei "Bakwardation" aber nur für das "Termingold" von dem man annimmt, daß es möglicher Weise nicht geliefert wird.
Und wenn dem so kommen sollte, war es das teuerste GOLD, das Du kaufen konntest.....
Unter "normalen" Umständen ist Termingold teurer, als jetzt erhältliches Gold, weil:
- bis zur Lieferung keine Lagerkosten anfallen
- die Gelder bis zur Lieferung noch verzinslich angelegt werden können.
Feiner Artikel, der auf die Finanzkrise, COMEX und Backwardation eingeht.
"Some would make an argument that gold is priceless in terms of paper money these days based on the fact that gold went to backwardation for the first time ever in history in early December. Meaning: gold owners were forfeiting risk free profits by not selling at a higher price December delivery gold and buying lower priced February delivery gold. The logic being that should gold in fact go into permanent backwardation it would no longer be for sale at any price. Period....
....Apparently the huge interest of central banks to make their currencies seem more valuable than they actually are, has led them to manipulating the price of gold downward and there is a growing concern that a lot of the promised paper gold is not backed up by physical bullion. Ouch!
Which leads us to the nature of money. As anyone on the street what money is and they will reply that money represents value. You will be surprised to learn however, that in fact the exact opposite is the case: money is debt. Meaning once all debt is repaid, there would be no money. There was a time when money was backed by gold and silver and anyone could go and get a fixed amount of bullion for their paper......
Do the pieces fall together yet? The ongoing financial crisis and continued incompetence to deal with it is putting the final nails in the coffin of the dollar fiat currency and are causing the chickens to come home to roost."
Adam Hamilton mit Aktualisierung; hoffentlich auch bald in Deutsch.
Dieses Thema hatten wir hier schon, ist von großer Bedeutung, hat aber (noch) erstaunlich wenig Auswirkung auf den Märkten.
Auch deshalb, weil die offiziellen Inflationszahlen extrem manipuliert sind. ![]()
Die Überlegungen pro Gold beruhen bei Hamilton sogar auf den "geschönten" Zahlen.......
Wie bei ihm üblich, sehr informative Charts "Real Rates and Gold :"
"...Now realize there are many short-term forces acting on gold, such as the US dollar's behavior, general commodities trends, and overall financial-market sentiment. So there are many short-term places in this chart where gold and real rates are not tightly correlated. But if you filter out technical noise and examine this decade as a whole, it is crystal clear that gold has been very strong during a time of low and negative real rates. They spark big gold investment demand.
In late 2007 real rates plunged negative again as Ben Bernanke failed to learn the lessons from Alan Greenspan's disastrous easy-money inflationary orgy. By early 2008 they were -2%, the lowest levels seen in decades. Naturally gold was rocketing higher and headed above $1000 by March. And while gold did get caught up in the brutal commodities correction and global stock panic since, it remains near nice high levels in the context of its secular bull....
...With a brutally negative real-rate environment here now and likely to persist for years, the monetary case for gold is exceedingly bullish.
If bond investors can't earn a real return after inflation for the risks they take, they will be much better off holding gold. Sure, it doesn't pay a yield. But bonds really don't pay much today either. And unlike bond yields, gold will rise to keep pace with monetary inflation. Investors' purchasing power will be preserved.
All these monetary truths are readily apparent now, proved again in this past decade....."
http://www.321gold.com/editori…ilton/hamilton120508.html
Grüsse
Stellt euch mal vor, was passiert, wenn 1,2 Milliarden Inder plötzlich Goldmünzchen kaufen!
![]()
http://www.commodityonline.com…e-hotcakes-13151-3-1.html
India Post is selling gold coins like hotcakes
BANGALORE: The Indian government is extending a novel scheme to sell
gold coins through post offices to several states in the wake of its
stupendous success in the last two months.
India Post in
association with World Gold Council and Reliance Money launched the
innovative plan in October. The scheme offers 24-c gold coins in 0.5g,
1.5g and 8g varieties and people can buy gold coins through post
offices.
In the first phase, gold coins in the denomination of
half gram, one gram, 5 grams and 8 grams were be sold in over 100 post
offices in Delhi, Tamil Nadu, Maharashtra and Gujarat. The initiative
was then introduced in Punjab, Andhra Pradesh and Rajasthan.
On
Friday, India Post chief postmaster general M P Rajan said that the
gold coins selling scheme has been extended to the southern state of
Karnataka.
"Under the scheme launched on October 15th in Delhi,
Maharashtra, Gujarat and Tamil Nadu, in the first phase, 8,500 gold
coins were sold in the first 15 days," said Rajan.
Each coin
comes with certification from Valcambi Switzerland and quality
packaging, as well as a number and assayer certificate. The gold coins
are packed in a sealed cover with the certification from Valcambi,
Switzerland with the India Post logo.
India Post is offering 5%
special discount to its customers during this festive season which will
be valid up till the end of the current month.
India Post,
considering the demand from its customers, has taken the initiative to
keep post offices open on the festival day to sell gold coins to
interested customers.
Department of Posts has been selling 24
carat ‘Gold Coins’ through select Post Offices effective from 15th
October 2008. Apart from enhancing the revenue of the Department, this
has enabled India Post to usher in a new image of India Post as a
modern and relevant organization in all areas of life.
Rajan
said India Post has been overwhelmed with the very good response from
the public to this new initiative. The Diwali festive season last month
had prompted a large number of customers, specially Government servants
and small investors to queue up in the Post office to get gold coins.
Small
investors are buying gold coins from post office for two obvious
reasons. First, the gold coin prices are low as compared to other
suppliers. This makes the service very competitive and economical.
Second, Post Office is focusing on the low-end denominations like 0.5
gm., 1 gm., 5 gm., and 8 gm making them more accessible.
Gold
is the latest addition to a range of retail activity that India Post
has already taken up. India Post has been selling various products
under Retail Post category and there is sustained growth in the revenue
from these activities. Post Office sells UPSC applications and
university applications, it retails Darjeeling Tea in West Bengal, it
markets Aloe Vera products in Gujarat and it takes orders for
distribution of Prasadams of various temples in Andhra Pradesh and
Kerala.
Stellt euch mal vor, was passiert, wenn 1,2 Milliarden Inder plötzlich Goldmünzchen kaufen!
![]()
http://www.commodityonline.com…e-hotcakes-13151-3-1.html
India Post is selling gold coins like hotcakes
BANGALORE: The Indian government is extending a novel scheme to sell
gold coins through post offices to several states in the wake of its
stupendous success in the last two months.
India Post in
association with World Gold Council and Reliance Money launched the
innovative plan in October. The scheme offers 24-c gold coins in 0.5g,
1.5g and 8g varieties and people can buy gold coins through post
offices.
In the first phase, gold coins in the denomination of
half gram, one gram, 5 grams and 8 grams were be sold in over 100 post
offices in Delhi, Tamil Nadu, Maharashtra and Gujarat. The initiative
was then introduced in Punjab, Andhra Pradesh and Rajasthan.
On
Friday, India Post chief postmaster general M P Rajan said that the
gold coins selling scheme has been extended to the southern state of
Karnataka.
"Under the scheme launched on October 15th in Delhi,
Maharashtra, Gujarat and Tamil Nadu, in the first phase, 8,500 gold
coins were sold in the first 15 days," said Rajan.
Each coin
comes with certification from Valcambi Switzerland and quality
packaging, as well as a number and assayer certificate. The gold coins
are packed in a sealed cover with the certification from Valcambi,
Switzerland with the India Post logo.
India Post is offering 5%
special discount to its customers during this festive season which will
be valid up till the end of the current month.
India Post,
considering the demand from its customers, has taken the initiative to
keep post offices open on the festival day to sell gold coins to
interested customers.
Department of Posts has been selling 24
carat ‘Gold Coins’ through select Post Offices effective from 15th
October 2008. Apart from enhancing the revenue of the Department, this
has enabled India Post to usher in a new image of India Post as a
modern and relevant organization in all areas of life.
Rajan
said India Post has been overwhelmed with the very good response from
the public to this new initiative. The Diwali festive season last month
had prompted a large number of customers, specially Government servants
and small investors to queue up in the Post office to get gold coins.
Small
investors are buying gold coins from post office for two obvious
reasons. First, the gold coin prices are low as compared to other
suppliers. This makes the service very competitive and economical.
Second, Post Office is focusing on the low-end denominations like 0.5
gm., 1 gm., 5 gm., and 8 gm making them more accessible.
Gold
is the latest addition to a range of retail activity that India Post
has already taken up. India Post has been selling various products
under Retail Post category and there is sustained growth in the revenue
from these activities. Post Office sells UPSC applications and
university applications, it retails Darjeeling Tea in West Bengal, it
markets Aloe Vera products in Gujarat and it takes orders for
distribution of Prasadams of various temples in Andhra Pradesh and
Kerala.
.... und mehr.
Alf Field beobachte ich schon längere Zeit, etwa ab 2003.
Er ist neben Jim Sinclair derjenige, der meine längerfristig positive Ausrichtung auf Gold bestätigt.
(....)
Das war am 28.11.
GOLD : Märkte und Informationen
Heute Nacht kommentiert Sinclair diesen bemerkenswerten Artikel von Alf Fields auch: ![]()
".....Balancing the international balance sheet is gold’s mission in times of crisis.
I recently did the math again and was sadly shocked to see what the price of gold would have to be to balance the international balance sheet of the USA today. That price for gold is more than twice Alf’s projected maximum gold price.
My compliments go to Alf for his work that has been spot on for a good deal of time.
All our tools are a crystal ball of sorts; a kind not having 100% input from the adopted discipline. Certainly Alf’s involves more than simple technical analysis talent. It is quite rare for two Gann guys ever to see the same thing in an axiom of TA. What Alf speaks about lately makes me feel God is long gold even if Oliver is short. You might recall it was Alf who correctly called the Uranium market.
None of us get it right all the time. For the speculator, you are only as good as your last call.
I think Alf has it nailed. Bravo to him...."
http://jsmineset.com/index.php…s-gold-price-predictions/
Grüsse
Goldrausch in Dubai
Datum 08.12.2008 - Uhrzeit 13:53 (© BörseGo AG 2000-2008, Autor: Stanzl
Jochen, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
Dubai geht die Sonne schneller auf und auch schneller unter. Das liegt
an der Nähe zum Äquator, 5000 Kilometer von Frankfurt entfernt im
mittleren Osten. Dort ist es gerade Winter, bei 30 Grad am Mittag
mitten in der Wüste. Das ist völlig normal für die "kalte Jahreszeit".
Den Autor dieser Zeilen hat es in den letzten Tagen mit zwei seiner
Kollegen dorthin verschlagen, um einen Film über Gold in dieser Region
zu drehen. Dieser Film wird bei n-tv im Januar ausgestrahlt. Es gibt
viel zu berichten... Hier schon mal eine Kleinigkeit...
Augenfällig ist, wie "locker" man im arabischen Raum mit dem Thema Gold
umgeht. Gold gehört zum alltäglichen Leben, wie in Deutschland das Bier
oder die Zeitung mit den vier Buchstaben. Gold ist Sicherheit,
Werterhalt, Tradition und Geld. Das ist seit tausenden Jahren so. Auch
wenn die Währung Dirham ebenso wie der Euro oder der Dollar mit nichts
als Vertrauen unterlegt ist, Gold ist aus dem Leben der Araber nicht
wegzudenken. In Dubai kennt man die in Deutschland gängigen Argumente,
dass man Gold nicht essen kann und es keine Zinsen trägt nicht. Im
Islam sind Zinsen verboten. Und zum Essen gibt es genügend andere Dinge
als Goldunzen.
Gekauft wird vor allem Schmuck, der in Gramm und Karat ausgewiesen
wird. Der aktuelle Goldpreis bestimmt letztlich den Kaufpreis. Schmuck
kostet etwas mehr als normale Barren, denn darin enthalten sind die
Kosten für die Produktion der Armreifen, Ketten, Ringe oder anderem
Geschmeide. Da die Schmuckschmiede im Monat nur 400 USD verdienen, sind
die Aufgelder
auf Schmuck von 2-10% gering. Diejenigen, die in Indien oder Pakistan
aus Golddraht filigrane Schmuckstücke herstellen, verdienen noch
weniger als in Dubai. Deshalb lassen deutsche Juweliere ihre Stücke
auch oft in Dubai oder Asien fertigen. Von 333er oder 585er Gold, das
in Deutschland Standard ist, hält man in arabischen Ländern nichts.
Hier geht vor allem Schmuck mit der Reinheit von 22 Karat über die
Tische.
Dubai spielt im internationalen physischen Goldhandel seit
Jahrhunderten eine dominante Rolle, die in den letzten Jahren weiter
angewachsen ist. Im Gegensatz zu deutschen Anlegern gibt es in Dubai
kaum einen, der von Gold nichts hält. Viele haben ihre Ersparnisse in
Gold angelegt. Da weiß man, was man hat. Dieser Markt wird vor allem
von der indischen Nachfrage getrieben. Diese ist zur Zeit enorm und
schwankt aber jahreszeitlich. Emirates Gold, die bedeutendste
Goldraffinerie im arabischen Raum, verarbeitet an Spitzentagen bis zu
vier Tonnen des gelben Metalls. Selbst in Spitzenzeiten hat das nicht
ausgereicht. Die Goldschmiede versorgt nicht nur den arabischen und
asiatischen Raum, sie verschickt ihre Barren und Münzen auch nach
Deutschland. Emirates Gold lagert Gold zudem auch für Investoren bzw.
die Betreiber der mit Gold unterlegten digitalen Währung e-dinar.
Am Drehtag waren morgens schon 250 Kilobarren produziert. In der
Schmelze goss man gerade weitere Barren. Ein Transporter lieferte 40
Standardbarren a 12,5 kg der südafrikanischen Rand Refinery im
Gegenwert von rund 10 Millionen Euro an. Die Fahrer des
Sicherheitstransporters warfen die Barren mit einem lauten Knall auf
die Paletten als wären sie Fleischstücke. Keine Angst, sagte einer,
Gold splittert nicht ab. Es verformt sich vielleicht. Vielleicht.
Die Barren werden gewogen, die Nummern notiert und alsbald in die
Elektroöfen geschickt, wo das Material bei 1040 Grad in den flüssigen
Zustand übergeht und dann die Farbe der Sonne annimmt. Gesucht sind
neben großen Investmentbarren vor allem Kilo-Klötzchen mit einer
Reinheit von 995. Einer hat den Gegenwert von ca. 20.000 Euro. Diese
Barren verkaufen sich weltweit wie geschnitten Brot, erklärte uns der
Chef der Emirates Gold Mohamad Shakarchi. Der 75-jährige ist seit einem
halben Jahrhundert im Goldgeschäft. Er spürt, wie sich die Preise
entwickeln, hat es förmlich im Blut, kennt alle Spieler im Markt und
tausend Geschichten zum Thema Gold. Am Nachmittag kommt eine
Altgoldlieferung aus Indien. In einer Kiste werden hunderte goldener
Herzchen angeliefert und auch getragene Ketten aus massivem Gold, die
wenig später den Weg in den Schmelzofen antreten.
Da Kriminalität in Dubai praktisch nicht existent ist, braucht
Shakarchi in seiner Raffinerie kaum Sicherheitsvorkehrungen. Hier läuft
alles auf der Basis des Vertrauens. Man geht einfach hinein, ohne
Ausweiskontrolle, Sicherungstüren und Leibesvisitationen. Für uns
Deutsche ist das undenkbar. Gleich neben dem Eingang liegen 250
Kilobarren, die für den Weitertransport in alle Welt bestimmt sind.
Keiner der 300 Mitarbeiter hat jemals auch nur ein Gramm mit nach Hause
genommen, sagt der Chef. Beeindruckend ist die Professionalität und vor
allem die Freundlichkeit aller dort arbeitenden Menschen.
Shakarchis Meinung zufolge wird Gold lange Zeit steigen, denn die
Nachfrage vor allem von Investoren reißt wegen der Finanzkrise nicht
ab. Doch auch er spürt, dass anderen Investoren das Geld nicht mehr so
locker sitzt. Die Margin Calls
schränken die Flexibilität von vielen auf Kredit spekulierenden
Investoren ein. Die Käufer sind vor allem unter denen zu finden, die
Geld haben, und dies aus Sorge vor einer zukünftigen Geldentwertung in
Gold investieren.
Im Vergleich zu Gold spielte Silber bislang eine untergeordnete Rolle.
Doch nach dem Preissturz von 50% in den letzten Monaten ist die
Nachfrage auch in Dubai sprunghaft angestiegen. Silberbarren von
Emirates Gold finden jetzt auch den Weg nach Deutschland.
Zwischenzeitlich war Silber in Deutschland ausverkauft. Dass Gold bis
zu 80 mal teurer geworden ist als Silber, ist völlig irrational, sagt
Shakarchi, der in den letzten Wochen allein 75 Tonnen nach Indien
verschickt hat. Indien gilt seit jeher als der bedeutendste Silbermarkt
der Welt. Silber wird nicht nur von Investoren nachgefragt, weit größer
ist der Verbrauch in der Industrie. 53% der Weltjahresproduktion geht
dorthin. Vor allem aber die Nachfrage nach Silberinvestments hat in den
letzten Jahren massiv zugelegt.
Die Schmuckhändler auf dem Gold Souk haben es im Blut, wenn sich der
Goldpreis verändert. Als im Frühjahr die 1000 USD/oz-Marke
überschritten wurde, nahmen sie ihr Gold aus den Auslagen der Läden und
brachten es zum Einschmelzen in die Raffinerie, ein Zeichen dafür, dass
der Markt als überhitzt galt. Dieses Gold in einer Reinheit von 22
Karat wird dann wieder eingeschmolzen, neu gegossen und beispielsweise
als Kilobarren an die Schmuckindustrie oder die Investoren in alle Welt
verschickt. Der Kreislauf beginnt von vorn. In der Woche der
Filmaufnahmen war der Goldpreis bis auf 830 USD/oz angestiegen. Kurz
darauf setzte eine Flaute ein. Etliche Rolläden wurden schon gegen
22.30 Uhr heruntergelassen.
Der Gold Souk von Dubai ist der physische Goldhandelsplatz Nummer eins.
In den ca. 2000 Shops liegt Goldschmuck von etlichen Tonnen aus. Teils
werden in einem einzelnen Laden bis zu 250 Kilogramm des edlen Stoffs
zur Schau gestellt. Befragt man die Händler nach den Motiven für die
Goldkäufer, sagen sie, dass Gold nicht nur hübsch als Schmuck ist,
viele legen ihre Ersparnisse in Goldschmuck an. Es ist praktisch und
nur unwesentlich teurer, als Münzen und Barren zu kaufen. Doch auch
unter den Händlern ist immer wieder zu hören, dass Papiergeld eben nur
Papiergeld ist. "Viele Papierwährungen sind allein im letzten
Jahrhundert verschwunden, verbunden mit dem Bankrott derer, die es
gespart hatten.“ Gold gibt es seit 5000 Jahren und kann nicht beliebig
wie Papier gedruckt werden. Wieso sollte es diesmal anders sein?",
fragt mich der Chefhändler eines Ladens von Al Kanz Jewellers. Er
rechnet damit, dass Gold irgendwann seine Geldrolle wieder
zurückerobern wird. Da ist er sich ganz sicher, der alte Hase.
Autor: Frank Meyer
Alles anzeigenAdam Hamilton mit Aktualisierung; hoffentlich auch bald in Deutsch.
...With a brutally negative real-rate environment here now and likely to persist for years, the monetary case for gold is exceedingly bullish.
If bond investors can't earn a real return after inflation for the risks they take, they will be much better off holding gold. Sure, it doesn't pay a yield. But bonds really don't pay much today either. And unlike bond yields, gold will rise to keep pace with monetary inflation. Investors' purchasing power will be preserved.
http://www.321gold.com/editori…ilton/hamilton120508.html
Grüsse
US-Bonds sind die einzige wahre Konkurrenz zu Gold, solange die Aktienmärkte in Scherben liegen. Es steht hier das Zahlungsversprechen des Staates gegen die Überzeugung, dass Gold die monetäre Inflation (nicht die kurzfristigen Schwankungen der Verbraucherpreisinflation) auffängt. Was viele US-Schreiber à la Hamilton (der mit seinen Ansichten zum Verlauf und Dauer der Rohstoffhausse schon oft sehr beredt danebenlag) nicht sehen wollen, ist, dass in Zeiten von andauernden Zinssenkungserwartungen nicht die niedrige, real gar negative Verzinsung der Bonds die Investoren zu diesen greifen lässt, sondern eine Quasi-Garantie auf steigende Kurse, was durch die jüngste Entwicklung eindrücklich unter Beweis gestellt wird (+ 28% bei Zehnjährigen!). Jede Halbierung der Zinsen ermöglicht eine unglaubliche Ausweitung der Staatsschulden, und solange das Vertrauen in den Staat als Schuldner aufrecht bleibt, ist der Gang in diesen grössten, liquidesten Markt der Welt nachvollziehbar. Hier greift - gerade in der Krise - der Status der in Jahrzehnten in jede Ritze dieser Welt verteilten einzigen globalen Reservewährung, davon 70% in ausländischen Händen. Die Psychologie hat auch in der Krise die Überhand über die scheinbar logischen Schlussfolgerungen vieler Betrachter.
Richtig interesssant wird es erst, wenn die Zinsen nicht mehr weiter gesenkt werden können, was ja bald der Fall sein dürfte. Wenn die Bond-Investoren auf die dann einsetzende Monetisierung immer noch mit Käufen reagieren, würde das bedeuten, dass das Vertrauen in den Staat trotz Monsterkrise mangels Alternativen (die einzige naheliegende wäre in der Tat Gold) bestehen bleibt. Das Kalkül/die Hoffnung der jetzigen Bondkäufer ist, dass die schier unglaublichen Reflationierungsbemühungen der Zentralbanken Wirkung zeigen und als Folge davon die Aktienmärkte dann wieder steigen werden und sie das Geld planmässig umschichten können. Es ist schon wichtig, sich ganz ehrlich einzugestehen, dass die erste Phase dieses Szenarios (Vermögensrettung durch steigende Bondkurse und nicht über Realverzinsung) bisher aufgegangen ist. Die zweite Phase hingegen steht noch aus und ist höchst ungewiss. Wenn sie nicht wie erhofft sich einstellt, dann bleibt nur noch ? Ja, Gold !
grüsse
auratico