GOLD : Märkte und Informationen

  • Könnte hier bitte jemand mal einem unbedarften Laien wie mir mit einfachen Worten erklären, was eine Backwardation ist und warum ihr soviel Bedeutung beigemessen wird.


    Danke. :)

    "And now you're going to die wearing that stupid little hat. How does it feel?"

  • sorry wenn ich frage, aber bedeutet dass, Späte-Zukunfts-Gold ist zur Zeit billiger als Nahe-Zukunfts-Gold? (Bitte korrigiert mich!)
    Welche Auswirkungen wird das genau haben, werde aus dem Kitko-Artikel nicht so ganz schlau... was sind diese "schmlimmen Aussichten", die als Folge der Backwardation auftreten? ?)

  • Der Herr Eichelburg fand auch diesen Artikel, ein Leserkommentar wiederlegt diesen jedoch:
    http://www.hartgeld.com/goldpreisdrueckung.htm


    Zitat:

    Zitat

    Bitte diese Falschmeldung korrigieren. Schauen Sie sich bei futuresource.com oder in ihrem Trading Set-Up für Futures (falls vorhanden) die Kontrakt-Monate An: GCG9 (Feb),GCJ9(Mrz),GCM9(Juni),GCQ9 (Aug). Die Preise steigen Monat für Monat, von 755,2/758,1 (Feb) bis
    764,5/766,6 (Aug.). Woher holen Sie Ihre falschen Info's ???

  • sorry wenn ich frage, aber bedeutet dass, Späte-Zukunfts-Gold ist zur Zeit billiger als Nahe-Zukunfts-Gold? (Bitte korrigiert mich!)
    Welche Auswirkungen wird das genau haben, werde aus dem Kitko-Artikel nicht so ganz schlau... was sind diese "schmlimmen Aussichten", die als Folge der Backwardation auftreten? ?)


    Ja, vereinfacht gesprochen ist das so bei "Backwardation", nur dass es eben derzeit schon wieder nicht mehr so aussieht - es war vorerst nur ein flüchtiges Aufleuchten einer solchen Situation. "Schlimme Aussichten" wären das dann für alle, die nur Papiergold handeln und keine Ware haben. Oder was würdest du machen, wenn dir jemand garantieren würde, dass du einen billigen Terminkontrakt kaufen kannst, um diesen dann mit Gewinn alsogleich in physisches Material umzuwandeln? Natürlich käme der Gold-Terminmarkt bald zum Erliegen, da man ja nicht eben schnell mal, wie bei Futtergetreide, die Produktion ausweiten kann.


    Es gab hier aber immer wieder mal Überlegungen zu diesem Zusammenhang - Edelman hat das ja brav verlinkt. Das muss jetzt nicht immer neu von Grund auf dargestellt werden.
    Auch stimmt leider Feketes Behauptung nicht ganz, dass es diese Situation noch nie gegeben habe. Nach dem Washingtoner Goldabkommen (ich glaube 1999) war schon einmal eine solche Lage. Aber auch damals kam dies deshalb zustande, weil die Goldmärkte zuerst einmal verunsichert waren, wie sich die Lieferbedingungen nach dem Abkommen verändern würden. Backwardation bei Gold ( nochmals: nicht bei Mais, Kakao etc.) zeigt immer eine Verunsicherung über die abgegebenen Lieferversprechungen an.


    grüsse
    auratico

  • So richtig verstehe ich den Grund für eine Backwardation noch nicht:




    Wenn ich als Marktteilnehmer annehme, daß es zu Lieferengpässen bei diesem oder jenem Produkt kommen wird, so sage ich mir doch:
    "Hey, der Preis wird sicherlich steigen, weil das Angebot sinkt, darum schlag ich lieber jetzt bei niedrigeren Preisen zu und sichere mir für die Zukunft meine Wahre."


    Und weil diese Einsicht viele anderer Marktteilnehmer teilene werden, werden sie sich sagen:
    "Scheiß auf die Aufschläge für Lagerhaltungskosten und Zinsausfall, ich schlag trotzdem zu, da die Preise noch steigen werden."


    Wie kann es also bei engem Angebot jemals zu einer Backwardation kommen? :wacko:
    Oder überwiegt hier tatsächlich die Angst, bei zu engem Angebot keine Ware mehr zu bekommen? ?)

    "And now you're going to die wearing that stupid little hat. How does it feel?"

  • Zitat

    quote von auratico
    Aber es könnte freilich auch so sein (was schade wäre), dass die Eitelkeit mit ihm, dem genialen Mathematiker und geldtheoretischen Autodidakten ein wenig durchgegangen ist, d.h. dass er hier deutlich zu früh Alarm gibt, weil schliesslich seine ganze herausfordernde Betrachtung der Edelmetalle auf dieser Situation der Backwardation als Triggermoment gründet. Wenn die Sache nun gar aber noch auf Jahre hin - oder eben überhaupt - nicht als längeres Phänomen eintreten sollte, hätte er sich doch gewaltig vertan.



    Oho, sehe gerade, dass Feketes Musterschüler Tom Szabo hier auch einen gewagten Frühstart seines Meisters für möglich hält.
    Szabos Ausführungen sind m.E. zumeist die detailreichsten, wenngleich oft zu selbstverliebt-akademischen Beiträge zu der ganzen Problematik von Basis, Forward Rate und Contango/Backwardation. Er glaubt, dass man die dünn gehandelten Dezember-Futures (Feketes und auch mein Orientierungswert vor zwei Wochen) nicht hätte heranziehen sollen, um gleich in grösserem Stile von Backwardation zu sprechen:


    Even without the interest rate component, the above LBMA forward rate data indicates that, in the London market at least, there was no observable backwardation on December 2 or 3. This brings up the point that there are a number of ways to measure backwardation and by no means am I saying that the Professor’s observation is incorrect. At the same time, I am not able to duplicate it. That is to say, I am still showing gold and silver to be in mild contango. Perhaps the Professor is just a bit early?


    One last note about basis calculation methodology. The professor refers to the December gold and silver contracts but I do not believe it is appropriate at this point to use these contracts because they are very illiquid. If you don’t believe me, construct 5-minute or even 10-minute bar charts of these contracts for the past week and try to find the bars where there are multiple trades. You’ll discover there are very few. In other words, most 5-minute and 10-minute periods during the past week contained just a single trade, if that, in the December futures.


    The following (chart) is one that I’ve done ad hoc for the period of December 3 - 5 using the Kitco spot gold price and the February 2009 COMEX gold futures. In the below charts, you can see that the Kitco spot price is “underneath” the COMEX price overlay, which means the spot price is lower than the futures price and therefore, according to these charts at least, gold is still in contango. More specifically, except for a few price bars here and there during moments of high volatility, these charts indicate no backwardation in gold for the past few days. I haven’t yet done these exact same charts in silver but my data indicates we’ll get a similar result. Finally, I used the February COMEX gold contract because I found it impossible to construct chart overlays using December due to trading volume in the delivery-month contract being too inconsistent. That’s yet another reason to not hold our breaths as we await final delivery notice and warehouse figures for December.



    http://silveraxis.com/todayinsilver/


    grüsse
    auratico

  • @katzenhai:
    Das sollte man auch bedenken!
    Der Goldpreis ist in Euro grade mal ein bisschen mehr als das Doppelte (von 250 Euro bis 600 Euro) angestiegen.
    [In Deutscher Mark: von 500 DM auf 1200 DM]


    Übrigens: Der Verlauf des Goldpreis in Deutscher Mark von 1974 bis 2004:


    [Blockierte Grafik: http://www.sharelynx.com/charts/audm5.gif]


    D.h. Gold kostet heutzutage etwa so viel wie Anfang der 80er Jahre.( OK., für damalige Verhältnisse war der Goldpreis zu teuer)
    Weiss eigentlich jemand wie hoch die Preise (am besten an Hand einiger Beispiele: Auto, Miete, Benzin, Heizöl, Wohnungspreise, Grundstückspreise, Ackerland etc.) damals waren?

    Einmal editiert, zuletzt von linusstefan ()

  • Ja, so wie Du es darstellst ist es, wobei ich davon ausgehe, dass das hier im Forum jeder ähnlich sieht. Der Goldpreis ist nun mal am Dollar als Handelswährung "gekoppelt" und deshalb sollte der zweite Blick auf den Dollar-/Eurokurs gerichtet werden, um ein realistisches Bild zu erhalten.

    Gruß K.

    • Offizieller Beitrag


    Oho, sehe gerade, dass Feketes Musterschüler Tom Szabo hier auch einen gewagten Frühstart seines Meisters für möglich hält (.....)


    grüsse
    auratico


    Auch ein weiterer Verehrer des Altmeisters Fekete, der gute Trader dan Norcini in jsmineset.
    --Mit verhaltener Skepsis, wie auch von uns zuvor geäussert.--
    Auch er mit Charts:



    "Many of you have been sending me links to a recent essay from a man whom I greatly respect and consider a friend, Professor Antal Fekete. His piece was dealing with the gold basis. In it he mentioned that backwardation had occurred for a 48 hour period in which spot gold was trading at a premium to the Comex gold futures market, something which we refer to as backwardation.


    I want to offer a few comments on his article as a way to answer the many emails I am receiving on this. It will allow me to post one reply instead of vainly attempting to answer so many individual emails that are rapidly threatening to overwhelm me.


    First of all, I prefer to use the term backwardation to refer not so much to a negative basis as Antal defines it, but rather to the structure of the particular futures market that is concerned......


    ...Now as far as backwardation as I define it goes (a structure in the futures market in which the front month gold contract trades at a premium to the distant months), gold is not there yet.


    ...The key is whether or not this sort of thing continues for long so we will definitely have to monitor it....."


    http://jsmineset.com/index.php…l-feketes-recent-article/



    Grüsse

  • So richtig verstehe ich den Grund für eine Backwardation noch nicht:




    Wenn ich als Marktteilnehmer annehme, daß es zu Lieferengpässen bei diesem oder jenem Produkt kommen wird, so sage ich mir doch:
    "Hey, der Preis wird sicherlich steigen, weil das Angebot sinkt, darum schlag ich lieber jetzt bei niedrigeren Preisen zu und sichere mir für die Zukunft meine Wahre.".....


    Diese "niedrigen" Preise gelten bei "Bakwardation" aber nur für das "Termingold" von dem man annimmt, daß es möglicher Weise nicht geliefert wird.


    Und wenn dem so kommen sollte, war es das teuerste GOLD, das Du kaufen konntest.....


    Unter "normalen" Umständen ist Termingold teurer, als jetzt erhältliches Gold, weil:
    - bis zur Lieferung keine Lagerkosten anfallen
    - die Gelder bis zur Lieferung noch verzinslich angelegt werden können.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

    • Offizieller Beitrag

    :D
    Feiner Artikel, der auf die Finanzkrise, COMEX und Backwardation eingeht.


    "Some would make an argument that gold is priceless in terms of paper money these days based on the fact that gold went to backwardation for the first time ever in history in early December. Meaning: gold owners were forfeiting risk free profits by not selling at a higher price December delivery gold and buying lower priced February delivery gold. The logic being that should gold in fact go into permanent backwardation it would no longer be for sale at any price. Period....


    ....Apparently the huge interest of central banks to make their currencies seem more valuable than they actually are, has led them to manipulating the price of gold downward and there is a growing concern that a lot of the promised paper gold is not backed up by physical bullion. Ouch!


    Which leads us to the nature of money. As anyone on the street what money is and they will reply that money represents value. You will be surprised to learn however, that in fact the exact opposite is the case: money is debt. Meaning once all debt is repaid, there would be no money. There was a time when money was backed by gold and silver and anyone could go and get a fixed amount of bullion for their paper......


    Do the pieces fall together yet? The ongoing financial crisis and continued incompetence to deal with it is putting the final nails in the coffin of the dollar fiat currency and are causing the chickens to come home to roost."



    http://news.goldseek.com/GoldSeek/1228633980.php

    • Offizieller Beitrag

    Adam Hamilton mit Aktualisierung; hoffentlich auch bald in Deutsch.


    Dieses Thema hatten wir hier schon, ist von großer Bedeutung, hat aber (noch) erstaunlich wenig Auswirkung auf den Märkten.
    Auch deshalb, weil die offiziellen Inflationszahlen extrem manipuliert sind. X(


    Die Überlegungen pro Gold beruhen bei Hamilton sogar auf den "geschönten" Zahlen.......
    Wie bei ihm üblich, sehr informative Charts "Real Rates and Gold :"



    "...Now realize there are many short-term forces acting on gold, such as the US dollar's behavior, general commodities trends, and overall financial-market sentiment. So there are many short-term places in this chart where gold and real rates are not tightly correlated. But if you filter out technical noise and examine this decade as a whole, it is crystal clear that gold has been very strong during a time of low and negative real rates. They spark big gold investment demand.


    In late 2007 real rates plunged negative again as Ben Bernanke failed to learn the lessons from Alan Greenspan's disastrous easy-money inflationary orgy. By early 2008 they were -2%, the lowest levels seen in decades. Naturally gold was rocketing higher and headed above $1000 by March. And while gold did get caught up in the brutal commodities correction and global stock panic since, it remains near nice high levels in the context of its secular bull....


    ...With a brutally negative real-rate environment here now and likely to persist for years, the monetary case for gold is exceedingly bullish. 8) If bond investors can't earn a real return after inflation for the risks they take, they will be much better off holding gold. Sure, it doesn't pay a yield. But bonds really don't pay much today either. And unlike bond yields, gold will rise to keep pace with monetary inflation. Investors' purchasing power will be preserved.


    All these monetary truths are readily apparent now, proved again in this past decade....."



    http://www.321gold.com/editori…ilton/hamilton120508.html



    Grüsse

  • Stellt euch mal vor, was passiert, wenn 1,2 Milliarden Inder plötzlich Goldmünzchen kaufen!


    ^^


    http://www.commodityonline.com…e-hotcakes-13151-3-1.html

    India Post is selling gold coins like hotcakes


    BANGALORE: The Indian government is extending a novel scheme to sell
    gold coins through post offices to several states in the wake of its
    stupendous success in the last two months.


    India Post in
    association with World Gold Council and Reliance Money launched the
    innovative plan in October. The scheme offers 24-c gold coins in 0.5g,
    1.5g and 8g varieties and people can buy gold coins through post
    offices.


    In the first phase, gold coins in the denomination of
    half gram, one gram, 5 grams and 8 grams were be sold in over 100 post
    offices in Delhi, Tamil Nadu, Maharashtra and Gujarat. The initiative
    was then introduced in Punjab, Andhra Pradesh and Rajasthan.


    On
    Friday, India Post chief postmaster general M P Rajan said that the
    gold coins selling scheme has been extended to the southern state of
    Karnataka.


    "Under the scheme launched on October 15th in Delhi,
    Maharashtra, Gujarat and Tamil Nadu, in the first phase, 8,500 gold
    coins were sold in the first 15 days," said Rajan.


    Each coin
    comes with certification from Valcambi Switzerland and quality
    packaging, as well as a number and assayer certificate. The gold coins
    are packed in a sealed cover with the certification from Valcambi,
    Switzerland with the India Post logo.


    India Post is offering 5%
    special discount to its customers during this festive season which will
    be valid up till the end of the current month.


    India Post,
    considering the demand from its customers, has taken the initiative to
    keep post offices open on the festival day to sell gold coins to
    interested customers.


    Department of Posts has been selling 24
    carat ‘Gold Coins’ through select Post Offices effective from 15th
    October 2008. Apart from enhancing the revenue of the Department, this
    has enabled India Post to usher in a new image of India Post as a
    modern and relevant organization in all areas of life.


    Rajan
    said India Post has been overwhelmed with the very good response from
    the public to this new initiative. The Diwali festive season last month
    had prompted a large number of customers, specially Government servants
    and small investors to queue up in the Post office to get gold coins.


    Small
    investors are buying gold coins from post office for two obvious
    reasons. First, the gold coin prices are low as compared to other
    suppliers. This makes the service very competitive and economical.
    Second, Post Office is focusing on the low-end denominations like 0.5
    gm., 1 gm., 5 gm., and 8 gm making them more accessible.


    Gold
    is the latest addition to a range of retail activity that India Post
    has already taken up. India Post has been selling various products
    under Retail Post category and there is sustained growth in the revenue
    from these activities. Post Office sells UPSC applications and
    university applications, it retails Darjeeling Tea in West Bengal, it
    markets Aloe Vera products in Gujarat and it takes orders for
    distribution of Prasadams of various temples in Andhra Pradesh and
    Kerala.

  • Stellt euch mal vor, was passiert, wenn 1,2 Milliarden Inder plötzlich Goldmünzchen kaufen!


    ^^


    http://www.commodityonline.com…e-hotcakes-13151-3-1.html

    India Post is selling gold coins like hotcakes


    BANGALORE: The Indian government is extending a novel scheme to sell
    gold coins through post offices to several states in the wake of its
    stupendous success in the last two months.


    India Post in
    association with World Gold Council and Reliance Money launched the
    innovative plan in October. The scheme offers 24-c gold coins in 0.5g,
    1.5g and 8g varieties and people can buy gold coins through post
    offices.


    In the first phase, gold coins in the denomination of
    half gram, one gram, 5 grams and 8 grams were be sold in over 100 post
    offices in Delhi, Tamil Nadu, Maharashtra and Gujarat. The initiative
    was then introduced in Punjab, Andhra Pradesh and Rajasthan.


    On
    Friday, India Post chief postmaster general M P Rajan said that the
    gold coins selling scheme has been extended to the southern state of
    Karnataka.


    "Under the scheme launched on October 15th in Delhi,
    Maharashtra, Gujarat and Tamil Nadu, in the first phase, 8,500 gold
    coins were sold in the first 15 days," said Rajan.


    Each coin
    comes with certification from Valcambi Switzerland and quality
    packaging, as well as a number and assayer certificate. The gold coins
    are packed in a sealed cover with the certification from Valcambi,
    Switzerland with the India Post logo.


    India Post is offering 5%
    special discount to its customers during this festive season which will
    be valid up till the end of the current month.


    India Post,
    considering the demand from its customers, has taken the initiative to
    keep post offices open on the festival day to sell gold coins to
    interested customers.


    Department of Posts has been selling 24
    carat ‘Gold Coins’ through select Post Offices effective from 15th
    October 2008. Apart from enhancing the revenue of the Department, this
    has enabled India Post to usher in a new image of India Post as a
    modern and relevant organization in all areas of life.


    Rajan
    said India Post has been overwhelmed with the very good response from
    the public to this new initiative. The Diwali festive season last month
    had prompted a large number of customers, specially Government servants
    and small investors to queue up in the Post office to get gold coins.


    Small
    investors are buying gold coins from post office for two obvious
    reasons. First, the gold coin prices are low as compared to other
    suppliers. This makes the service very competitive and economical.
    Second, Post Office is focusing on the low-end denominations like 0.5
    gm., 1 gm., 5 gm., and 8 gm making them more accessible.


    Gold
    is the latest addition to a range of retail activity that India Post
    has already taken up. India Post has been selling various products
    under Retail Post category and there is sustained growth in the revenue
    from these activities. Post Office sells UPSC applications and
    university applications, it retails Darjeeling Tea in West Bengal, it
    markets Aloe Vera products in Gujarat and it takes orders for
    distribution of Prasadams of various temples in Andhra Pradesh and
    Kerala.

    • Offizieller Beitrag

    .... und mehr. :D


    Alf Field beobachte ich schon längere Zeit, etwa ab 2003.
    Er ist neben Jim Sinclair derjenige, der meine längerfristig positive Ausrichtung auf Gold bestätigt.
    (....)


    Das war am 28.11.


    GOLD : Märkte und Informationen


    Heute Nacht kommentiert Sinclair diesen bemerkenswerten Artikel von Alf Fields auch: :thumbsup:



    ".....Balancing the international balance sheet is gold’s mission in times of crisis.


    I recently did the math again and was sadly shocked to see what the price of gold would have to be to balance the international balance sheet of the USA today. That price for gold is more than twice Alf’s projected maximum gold price.


    My compliments go to Alf for his work that has been spot on for a good deal of time.


    All our tools are a crystal ball of sorts; a kind not having 100% input from the adopted discipline. Certainly Alf’s involves more than simple technical analysis talent. It is quite rare for two Gann guys ever to see the same thing in an axiom of TA. What Alf speaks about lately makes me feel God is long gold even if Oliver is short. You might recall it was Alf who correctly called the Uranium market.


    None of us get it right all the time. For the speculator, you are only as good as your last call. :D

    I think Alf has it nailed. Bravo to him...."



    http://jsmineset.com/index.php…s-gold-price-predictions/



    Grüsse

  • Goldrausch in Dubai

    Datum 08.12.2008 - Uhrzeit 13:53 (© BörseGo AG 2000-2008, Autor: Stanzl
    Jochen, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)


    Dubai geht die Sonne schneller auf und auch schneller unter. Das liegt
    an der Nähe zum Äquator, 5000 Kilometer von Frankfurt entfernt im
    mittleren Osten. Dort ist es gerade Winter, bei 30 Grad am Mittag
    mitten in der Wüste. Das ist völlig normal für die "kalte Jahreszeit".
    Den Autor dieser Zeilen hat es in den letzten Tagen mit zwei seiner
    Kollegen dorthin verschlagen, um einen Film über Gold in dieser Region
    zu drehen. Dieser Film wird bei n-tv im Januar ausgestrahlt. Es gibt
    viel zu berichten... Hier schon mal eine Kleinigkeit...


    Augenfällig ist, wie "locker" man im arabischen Raum mit dem Thema Gold
    umgeht. Gold gehört zum alltäglichen Leben, wie in Deutschland das Bier
    oder die Zeitung mit den vier Buchstaben. Gold ist Sicherheit,
    Werterhalt, Tradition und Geld. Das ist seit tausenden Jahren so. Auch
    wenn die Währung Dirham ebenso wie der Euro oder der Dollar mit nichts
    als Vertrauen unterlegt ist, Gold ist aus dem Leben der Araber nicht
    wegzudenken. In Dubai kennt man die in Deutschland gängigen Argumente,
    dass man Gold nicht essen kann und es keine Zinsen trägt nicht. Im
    Islam sind Zinsen verboten. Und zum Essen gibt es genügend andere Dinge
    als Goldunzen.




    Gekauft wird vor allem Schmuck, der in Gramm und Karat ausgewiesen
    wird. Der aktuelle Goldpreis bestimmt letztlich den Kaufpreis. Schmuck
    kostet etwas mehr als normale Barren, denn darin enthalten sind die
    Kosten für die Produktion der Armreifen, Ketten, Ringe oder anderem
    Geschmeide. Da die Schmuckschmiede im Monat nur 400 USD verdienen, sind
    die Aufgelder
    auf Schmuck von 2-10% gering. Diejenigen, die in Indien oder Pakistan
    aus Golddraht filigrane Schmuckstücke herstellen, verdienen noch
    weniger als in Dubai. Deshalb lassen deutsche Juweliere ihre Stücke
    auch oft in Dubai oder Asien fertigen. Von 333er oder 585er Gold, das
    in Deutschland Standard ist, hält man in arabischen Ländern nichts.
    Hier geht vor allem Schmuck mit der Reinheit von 22 Karat über die
    Tische.


    Dubai spielt im internationalen physischen Goldhandel seit
    Jahrhunderten eine dominante Rolle, die in den letzten Jahren weiter
    angewachsen ist. Im Gegensatz zu deutschen Anlegern gibt es in Dubai
    kaum einen, der von Gold nichts hält. Viele haben ihre Ersparnisse in
    Gold angelegt. Da weiß man, was man hat. Dieser Markt wird vor allem
    von der indischen Nachfrage getrieben. Diese ist zur Zeit enorm und
    schwankt aber jahreszeitlich. Emirates Gold, die bedeutendste
    Goldraffinerie im arabischen Raum, verarbeitet an Spitzentagen bis zu
    vier Tonnen des gelben Metalls. Selbst in Spitzenzeiten hat das nicht
    ausgereicht. Die Goldschmiede versorgt nicht nur den arabischen und
    asiatischen Raum, sie verschickt ihre Barren und Münzen auch nach
    Deutschland. Emirates Gold lagert Gold zudem auch für Investoren bzw.
    die Betreiber der mit Gold unterlegten digitalen Währung e-dinar.


    Am Drehtag waren morgens schon 250 Kilobarren produziert. In der
    Schmelze goss man gerade weitere Barren. Ein Transporter lieferte 40
    Standardbarren a 12,5 kg der südafrikanischen Rand Refinery im
    Gegenwert von rund 10 Millionen Euro an. Die Fahrer des
    Sicherheitstransporters warfen die Barren mit einem lauten Knall auf
    die Paletten als wären sie Fleischstücke. Keine Angst, sagte einer,
    Gold splittert nicht ab. Es verformt sich vielleicht. Vielleicht.




    Die Barren werden gewogen, die Nummern notiert und alsbald in die
    Elektroöfen geschickt, wo das Material bei 1040 Grad in den flüssigen
    Zustand übergeht und dann die Farbe der Sonne annimmt. Gesucht sind
    neben großen Investmentbarren vor allem Kilo-Klötzchen mit einer
    Reinheit von 995. Einer hat den Gegenwert von ca. 20.000 Euro. Diese
    Barren verkaufen sich weltweit wie geschnitten Brot, erklärte uns der
    Chef der Emirates Gold Mohamad Shakarchi. Der 75-jährige ist seit einem
    halben Jahrhundert im Goldgeschäft. Er spürt, wie sich die Preise
    entwickeln, hat es förmlich im Blut, kennt alle Spieler im Markt und
    tausend Geschichten zum Thema Gold. Am Nachmittag kommt eine
    Altgoldlieferung aus Indien. In einer Kiste werden hunderte goldener
    Herzchen angeliefert und auch getragene Ketten aus massivem Gold, die
    wenig später den Weg in den Schmelzofen antreten.


    Da Kriminalität in Dubai praktisch nicht existent ist, braucht
    Shakarchi in seiner Raffinerie kaum Sicherheitsvorkehrungen. Hier läuft
    alles auf der Basis des Vertrauens. Man geht einfach hinein, ohne
    Ausweiskontrolle, Sicherungstüren und Leibesvisitationen. Für uns
    Deutsche ist das undenkbar. Gleich neben dem Eingang liegen 250
    Kilobarren, die für den Weitertransport in alle Welt bestimmt sind.
    Keiner der 300 Mitarbeiter hat jemals auch nur ein Gramm mit nach Hause
    genommen, sagt der Chef. Beeindruckend ist die Professionalität und vor
    allem die Freundlichkeit aller dort arbeitenden Menschen.




    Shakarchis Meinung zufolge wird Gold lange Zeit steigen, denn die
    Nachfrage vor allem von Investoren reißt wegen der Finanzkrise nicht
    ab. Doch auch er spürt, dass anderen Investoren das Geld nicht mehr so
    locker sitzt. Die Margin Calls
    schränken die Flexibilität von vielen auf Kredit spekulierenden
    Investoren ein. Die Käufer sind vor allem unter denen zu finden, die
    Geld haben, und dies aus Sorge vor einer zukünftigen Geldentwertung in
    Gold investieren.


    Im Vergleich zu Gold spielte Silber bislang eine untergeordnete Rolle.
    Doch nach dem Preissturz von 50% in den letzten Monaten ist die
    Nachfrage auch in Dubai sprunghaft angestiegen. Silberbarren von
    Emirates Gold finden jetzt auch den Weg nach Deutschland.
    Zwischenzeitlich war Silber in Deutschland ausverkauft. Dass Gold bis
    zu 80 mal teurer geworden ist als Silber, ist völlig irrational, sagt
    Shakarchi, der in den letzten Wochen allein 75 Tonnen nach Indien
    verschickt hat. Indien gilt seit jeher als der bedeutendste Silbermarkt
    der Welt. Silber wird nicht nur von Investoren nachgefragt, weit größer
    ist der Verbrauch in der Industrie. 53% der Weltjahresproduktion geht
    dorthin. Vor allem aber die Nachfrage nach Silberinvestments hat in den
    letzten Jahren massiv zugelegt.


    Die Schmuckhändler auf dem Gold Souk haben es im Blut, wenn sich der
    Goldpreis verändert. Als im Frühjahr die 1000 USD/oz-Marke
    überschritten wurde, nahmen sie ihr Gold aus den Auslagen der Läden und
    brachten es zum Einschmelzen in die Raffinerie, ein Zeichen dafür, dass
    der Markt als überhitzt galt. Dieses Gold in einer Reinheit von 22
    Karat wird dann wieder eingeschmolzen, neu gegossen und beispielsweise
    als Kilobarren an die Schmuckindustrie oder die Investoren in alle Welt
    verschickt. Der Kreislauf beginnt von vorn. In der Woche der
    Filmaufnahmen war der Goldpreis bis auf 830 USD/oz angestiegen. Kurz
    darauf setzte eine Flaute ein. Etliche Rolläden wurden schon gegen
    22.30 Uhr heruntergelassen.


    Der Gold Souk von Dubai ist der physische Goldhandelsplatz Nummer eins.
    In den ca. 2000 Shops liegt Goldschmuck von etlichen Tonnen aus. Teils
    werden in einem einzelnen Laden bis zu 250 Kilogramm des edlen Stoffs
    zur Schau gestellt. Befragt man die Händler nach den Motiven für die
    Goldkäufer, sagen sie, dass Gold nicht nur hübsch als Schmuck ist,
    viele legen ihre Ersparnisse in Goldschmuck an. Es ist praktisch und
    nur unwesentlich teurer, als Münzen und Barren zu kaufen. Doch auch
    unter den Händlern ist immer wieder zu hören, dass Papiergeld eben nur
    Papiergeld ist. "Viele Papierwährungen sind allein im letzten
    Jahrhundert verschwunden, verbunden mit dem Bankrott derer, die es
    gespart hatten.“ Gold gibt es seit 5000 Jahren und kann nicht beliebig
    wie Papier gedruckt werden. Wieso sollte es diesmal anders sein?",
    fragt mich der Chefhändler eines Ladens von Al Kanz Jewellers. Er
    rechnet damit, dass Gold irgendwann seine Geldrolle wieder
    zurückerobern wird. Da ist er sich ganz sicher, der alte Hase.


    Autor: Frank Meyer


  • US-Bonds sind die einzige wahre Konkurrenz zu Gold, solange die Aktienmärkte in Scherben liegen. Es steht hier das Zahlungsversprechen des Staates gegen die Überzeugung, dass Gold die monetäre Inflation (nicht die kurzfristigen Schwankungen der Verbraucherpreisinflation) auffängt. Was viele US-Schreiber à la Hamilton (der mit seinen Ansichten zum Verlauf und Dauer der Rohstoffhausse schon oft sehr beredt danebenlag) nicht sehen wollen, ist, dass in Zeiten von andauernden Zinssenkungserwartungen nicht die niedrige, real gar negative Verzinsung der Bonds die Investoren zu diesen greifen lässt, sondern eine Quasi-Garantie auf steigende Kurse, was durch die jüngste Entwicklung eindrücklich unter Beweis gestellt wird (+ 28% bei Zehnjährigen!). Jede Halbierung der Zinsen ermöglicht eine unglaubliche Ausweitung der Staatsschulden, und solange das Vertrauen in den Staat als Schuldner aufrecht bleibt, ist der Gang in diesen grössten, liquidesten Markt der Welt nachvollziehbar. Hier greift - gerade in der Krise - der Status der in Jahrzehnten in jede Ritze dieser Welt verteilten einzigen globalen Reservewährung, davon 70% in ausländischen Händen. Die Psychologie hat auch in der Krise die Überhand über die scheinbar logischen Schlussfolgerungen vieler Betrachter.


    Richtig interesssant wird es erst, wenn die Zinsen nicht mehr weiter gesenkt werden können, was ja bald der Fall sein dürfte. Wenn die Bond-Investoren auf die dann einsetzende Monetisierung immer noch mit Käufen reagieren, würde das bedeuten, dass das Vertrauen in den Staat trotz Monsterkrise mangels Alternativen (die einzige naheliegende wäre in der Tat Gold) bestehen bleibt. Das Kalkül/die Hoffnung der jetzigen Bondkäufer ist, dass die schier unglaublichen Reflationierungsbemühungen der Zentralbanken Wirkung zeigen und als Folge davon die Aktienmärkte dann wieder steigen werden und sie das Geld planmässig umschichten können. Es ist schon wichtig, sich ganz ehrlich einzugestehen, dass die erste Phase dieses Szenarios (Vermögensrettung durch steigende Bondkurse und nicht über Realverzinsung) bisher aufgegangen ist. Die zweite Phase hingegen steht noch aus und ist höchst ungewiss. Wenn sie nicht wie erhofft sich einstellt, dann bleibt nur noch ? Ja, Gold !


    grüsse


    auratico

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