Genau so sieht das Crahszenario der Deflationisten aus. Dann wäre gehortetes Bargeld Trumpf, mit dem man die dann gefallenen Assets erwirbt, um von der nachfolgenden Inflation zu profitieren und bis dahin von der gestiegenen Kaufkraft des deflationierten Bargeldes .
Mir ist Gold dennoch lieber. Die Unwägbarkeiten sind einfach zu vielgestaltig.
Das hört sich für mich leider sehr theoretisch an. Und wie du richtig schreibt werden die Unwägbarkeiten vielgestaltig sein. Man kann davon ausgehen, das die Börsen bei gewaltigen Kurssturz geschlossen sein werden, so wie im Herbst letzten Jahr in Russland und einigen anderen Ländern. Immobilien dürfen auch flach fallen, bis man das notariell mit seinen Geldkoffern über die Bühne bringt (Geldwäscheverdacht, Prüfung der Scheine usw. mal außen vorgelassen). Und auch mal davon abgesehen das es wochenlange Wartefristen geben dürfte. Außerdem kommt mir spontan auch was aus den gehörten BGB-Vorlesung ins Gedächtnis "Ausnutzung einer wirtschaftlichen Notlage", welche dazu führt das ein so geschlossener Vertrag nichtig oder zumindest nachträglich anfechtbar ist.