GOLD : Märkte und Informationen

  • Da der Krügerrand nur ein Beispiel war zwecks Verdeutlichung des momentanen Gewinns - real natürlich mehrere KR über die "Klinge springen" mussten... logisch, in was denn sonst ??? :wall:

    NEMO ME IMPUNE LACESSIT (Niemand erzürnt mich ungestraft) Motto vom "Orden der Distel".

  • Bitte liebe Mods schafft eine Funktion, mit der man nur die Avatare ausblenden kann, das ist ja Folter. :D

    :thumbsup:


    Und gruenundblau hatte mal einen der Gelungensten! :whistling:
    Was ist nur mit ihm geschehen? :hae:


    glitzererde
    8)

    Propaganda ist für die Demokratie,
    was der Knüppel für den totalitären Staat ist.“

    Noam Chomsky

    • Offizieller Beitrag

    Wie ist eigentlich der aktuelle Stand im Duell Merkel gegen Che Guevara?
    Man verliert ja ganz die Übersicht :boese:


    Richtig, Milly.


    Es geht hier um Gold ;)
    .

  • Die Artikel von Jim Willie lese ich immer sehr gerne. Bewundernswert wie er schon lange das ganze mafiöse System beim Namen nennt!


    Wie aber kommt er auf einen Goldpreis von 2000 Tollaronen in zwei Jahren? Und das bei einem von ihm erwarteten Durchbruch des Goldpreises. Dieser Preis scheint mir nur dann realistisch, wenn die Drückerkolonnen auch noch die nächsten zwei Jahre durchhalten. Heute scheinen sie wieder besonders aktiv zu sein - der seltsame Verlauf unter 1200 Tollaronen... Nun ja... :rolleyes: Trotzdem erwarte ich nicht, dass sich dieses Lügengebäude noch weitere zwei Jahre halten wird.


    LG
    Litchfield

  • bitte, grünundblau, kannste nicht ein anders bildchen finden? die 100 mio sind ja okay und vielleicht setzt du irgend jemanden rein, der nicht gar so abartig schaut.


    Ich finde den Kollegen sehr gelungen! :thumbsup:
    Mit einem Krügerrand-Ensemble an Rothschildbarren hätte g+b auf jeden Fall nicht solche Reaktionen hervorgerufen. :sleeping:
    Witzger, als die Merkel-Invasion ist es allemal... sorry für's ot...zurück zum Gold:


    Gruß Higgins

    • Offizieller Beitrag

    Gold wieder über1200 $, psychologisch nicht uninteressant. Soll heute Verfallstag gewesen sein...


    Na, mal schaun, wie es morgen weiter geht......
    .

  • danke! ich jetzt auch. dann sehe ich auch die merkels nicht mehr.

    "What we in the Western world are about to learn is that there is no such thing as a Keynesian free lunch."


  • Dax 5.740,50 -1,1% (21:59)
    Dax 5.670,04 -2,3% (17:45)
    Gold 1.201,70 0,8% (23:12)
    Öl 69,99 0,1% (23:03)
    EUR 1,2362 0,1% (23:13)



    Erklär mir mal das, knapp 12 std später ist der Euro wieder bei +/- 0, Gold in Dollar gestiegen und Öl auch fast = 0
    Dax hat sich auch erholt mit über 1,x%

  • gold wieder bei 1195 - damit hat sich das bullische chartsignal von heute früh als korrekt erwiesen.
    für das nächste top wage ich keine Prognose.


    vermutlich endet morgen vormittag bis 11 uhr das zeitfenster, wo man noch günstig nachkaufen kann.
    in den letzten tagen gab es zum londener handel immer einen kleinen sell off und dann ab 11-12 sehr feste Preise. wer xetra gold nachordern will, sollte mal gegen 10 nach dem spot preis sehen.

    war schon lustig gestern: sobald der schlusskurs im londoner fixing durch war (der ist entscheiden für die Optionen)
    durfte Gold über 1200 dollar steigen.


    das ende der korrektur, dass sich am Freitag mit dem Frühindikator Stochastik fast angekündigt hat, ist nun abgeschlossen.
    der mittlere Indikator stochastik slow dreht derzeit Richtung überkauft, Stochastik fast zeigt sogar schon überkauft an.


    in diesem jahr konnten beide indikatoren sich tagelang im überkauften bereich halten,
    d.h. eine kurzfristig überkaufte Situation ist noch kein Grund für Kursrückschläge.


    Die fundamentale Nachfrage nach Gold ist sehr gut.
    es gab eine Nachricht, dass Goldfonds in der letzten Woche mehr Gold als jemals zuvor gekauft haben, nämlich 41 tonnen,
    de facto die gesamte Wochenproduktion von China, Südafrika, Russland .


    noch interessanter ist aber die Nachricht, dass der Sprott Gold fonds neue Aktien ausgibt und Gold quasi auf Vorrat kauft.


    Normalerweise dürfen Gold ETFs erst dann Gold kaufen, wenn neue Anleger dazu kommen, die Papiergold ordern.


    der Sprott fond, der im Ruf steht, das Gold tatsächlich zu besitzen und zu lagern,
    will sicherstellen, dass er auch bei einem Run der Anleger auf Papiergold, genug Material da hat.


    Im Gegensatz zu uns dürften die Manager von Sprott einen guten Einblick in Haltedauer, Struktur der Goldnaleger, Comex-lagerbestände, Lieferfähigkeit der Londoner Börse haben,
    d.h sie sehen offenbar auch auf dem derzeitigen Preisniveau eine nachhaltige Nachfrage.

    • Offizieller Beitrag

    Jason Hommel, eigentlich ein Silberspezi, mit etwas eigenwilliger Berechnungsmethode. Er vergleicht den Wert allen geförderten Weltgoldes mit den NYSE Aktien und dem Verhältnis der USA - zur Weltwirtschaft.


    Gesamt Gold = 5 Billionen $
    NYSE = 28 Billionen $, seiner Ansicht nach 0,28 Bio $ wert.


    Daß das PPT den Dow zB. hochhält, und dieser immer noch ein Eckpfeiler vieler Pensionsfonds ist, ist bekannt.


    Jedenfalls ein Ausflug in Zahlen, die wieder zeigen, wie winzig bewertet --vergleichsweise-- der Goldbestand im Vergleich zu Aktien allein in den USA ist.
    Denn der wahre Goldbestand der US beträgt hochwahrscheinlich keine rd. 8200 t, offiziell, sondern weitaus weniger, falls er überhaupt existiert. ^^


    "...The point is that American stocks are currently 100 times over valued compared to gold.
    Or, conversely, gold is worth 100 times undervalued compared to American stocks.
    How did this happen?
    Stocks and paper money became an irrational mania, one fed off the other...."


    http://news.goldseek.com/GoldIsMoney/1274853840.php


    Grüsse, und -- GOLD UP !!--

  • das alles dürfte sich wohl demnächst ändern :hae: :hae: :hae: :hae: :hae:


    guckste hier:


    http://www.youtube.com/watch?v=aO7JaIl6nhI&feature=related



    und an geldmangel leiden die offensichtlich nicht. woher die wohl das ganze geld haben? alt und grau sind sie auch noch nicht........


    scheint was zu gehen, in dem ländle. hübsche barren...... ich würde liebend gerne auch zugreifen..... statt dessen habe ich beton.....

    "What we in the Western world are about to learn is that there is no such thing as a Keynesian free lunch."

    2 Mal editiert, zuletzt von Jeronimus Bosch ()


  • Und dabei sehen die meisten gerade mal die Spitze des Eisberges. Das wird noch richtig Rund gehen mit dem Goldpreis bis zum Ende des Jahres. Würde mich nicht wundern, wenn da nochmal mindestens 500$/unze rauf kommen.

  • Gerald Celente, Gründer des Trends Research Institute in Kingston (USA) erklärt Im Interview mit dem Handelsblatt, warum er mit dem Schlimmsten rechnet:

    Zitat

    Wenn die Stimulierungsprogramme auslaufen, wird der Immobilienmarkt zusammenbrechen und mit ihm die Finanzmärkte. Ich sehe die Welt in eine große Depression hinein laufen. [. . .] Ich bin sehr bullish für Gold, weil die anderen Währungen nicht das Papier der Geldscheine wert sind, auf denen sie gedruckt sind. Meiner Meinung nach kann der Preis bis auf 2000 Dollar je Unze steigen. [. . .] Politisch prognostizieren wir einen Terrorakt wie im September 2001. Dann wird es ein Problem geben, an das eigene Geld zu kommen. Dann wird es wieder Bankfeiertage geben, an denen nichts mehr geht. Ein Bank Run und eine Flucht ins Gold soll schließlich verhindert werden.

    der ganze lesenswerte Artikel im Handelsblatt

    "There is no art which one government sooner learns of another than that of draining money from the pockets of the people."
    Adam Smith (1723-1790): The Wealth of Nations

  • Der berühmte Börsenspekulant Kostolany war ein Kind des Aktien und Anleihemarktes.
    André Kostolany berichtete in seinen Memoiren über die vermeintlich dummen französischen Sparer: statt hochverzinzte Anleihen oder boomende Aktien legten sie ihre Geld in den 50er Jahren am liebsten in Gold an.
    Damals war Goldhandel in Frankreich verboten.
    Wer Gold haben wollte, musste sich das von Schmugglern aus Zürich oder aus der spanischen Freihandelszone Tanger bringen lassen.
    Auf dem Schwarzmarkt kostete in Frankreich Gold deutlich mehr als auf dem Spotmarkt von Zürich und Tanger. Und wer eine der beliebten Napoleon-Münzen haben wollte,
    zahlte 100% Aufpreis gegenüber dem Spot-Preis.
    Kostolany, der es gewohnt war, seine Investments zu besten Konditionen in New York, Paris und Zürich zu ordern, machte sich über die französischen Goldbugs lustig,
    die Gold zum doppelten Preis kauften.
    Damals kostete Gold 35 dollar.
    1980, auf dem Höhepunkt des Goldrausches kostete es 800 dollar,
    in DM war der Höhepunkt ein paar Jahre später.
    In dieser Zeit verzweiundzwanzigfachte sich der Preis.
    Wer zum doppelten Preis, also zu 70 dollar gekauft hat – der verelffachte das Investment „nur“.
    In den 90er Jahren gab es zwar niedrige Preise für den Krügerrand (anhand der Jahreszahlen kann ich sehen, dass mein Opa 1993 – 97 des öfteren zugegriffen hat), aber man muss bedenken, dass man damals Mehrwertsteuer auf Gold bezahlt hat.

    Wer sich mal den Goldpreis in euro anszieht, der erkennt, dass sich vor 2005 kaum was getan hat.
    Wer 2002 gekauft hätte, der hätte mehrere Jahre lang sich von der Ehefrau freche Sprüche gefallen lassen müssen, da sich trotz des bullischen „Gold in Dollar“-Chart der Preis für Krüger und Co. in Euroland kaum veränderte.

    Dazu kommt, dass man auch in 2005 eine gehörige Portion Paranoia brauchte, um in Gold zu gehen.

    Die meisten machten es wohl wie Jim Rogers in den frühen 2000ern:
    Immer wenn er schlechte geldpolitische Nachrichten hörte, orderte er zur Beruhigung an der Comex einen 400 oz barren.
    Er war sich aber nicht sicher, ob das die richtige Reaktion war.
    Er schrieb, dass es vielleicht besser gewesen wäre, statt des Goldbarrens zur Beruhigung lieber ein schön fettes Stück Schokotorte zu bestellen.

  • Im Jahr 2009 fand er dann Gold zu teuer.
    Er sagte für gewöhnlich: I own Gold, I dont sell it. Falls der Preis runtergeht, hoffe ich schlau genug zu sein, um nachzukaufen.

    Buffet sagt: eine Aktie, die man nicht guten Gewissens 10 Jahre halten kann, sollte man auch nicht 10 minuten besitzen.
    Kostolany sagte: wenn man fundamental von einem Investment überzeugt ist, dann ist man immer auf der Käuferseite: sowohl wenn der Preis steigt, als auch wenn er fällt.
    Bis zu dem Tag, wo man feststellt, dass sich der Markt in einer Manie befindet und man sich wohl oder übel von seinem Investment trennen muss.

    Im Thread vom September 2009: „die Hausse hat gerade erst begonnen“ legte ich damals dar, warum diejenigen, die beim Überschreiten der 1000 dollar-marke das Ende der Goldhausse ausriefen, wohl irrten.

    Der Öl-Spike dauerte nur einen Sommer. Aber Öl war als Investment gar nicht geeignet,
    ein Investment für alle zu sein.
    Gold als Blue Chip des untergegangenen Goldstandard-Systems, hat das Zeug zum big run, denn Gold ist rein Rohstoff, sondern Geld.

    In einer Phase schwindenden Vertrauens ins Papiergeld und in Schulden ist das Potential für Gold so groß wie die derzeitigen Schulden.

    Im Jahre 2009 war es durchaus riskant ins Gold zu gehen, denn die Lehman-Krise war vorbei, alle Banken waren gerettet, die Aktienmärkte stiegen rasant, es wurde soviel über Green Shoots geredet, dass man den Eindruck hatte, die „Financial Times“ sei „Mein schöner Garten“. Und der euro hatte sich während der Finanzkrise bewährt und vermittelte eine scheinbare Stabilität.

    Wer genug Papiergeld hat, für den ist es heute weit weniger riskant, ins Gold zu gehen als 2008 oder 2009.

    Papiergeld und Schulden sind Ponzi-Systeme wie Madoffs Finanzimperium. Sie basieren darauf, dass nur wenige gleichzeitig ihren Anteil ausbezahlt haben wollen.
    Beim Bankrott der isländischen Banken garantierten die Niederland und England ihren Sparern die Zahlen-Summen, die auf den Kontoauszügen von Kaupthing & Co notiert waren. Diese Summen wurden bereit gestellt, in dem England und die Niederlande neue Kredite aufgenommen haben. Und im Falle Englands wurden die Kredite direkt von der Bank of England aufgekauft, d.h. de facto wurden die englischen Sparer direkt aus der Notenpresse entschädigt.

    Die Deutschen sind angeblich so wohlhabend. Das Vermögen der Privathaushalte wird auf 5,7 Billionen euro geschätzt. Wenige Prozent sind in echtem Vermögen, in Aktien.
    Der Rest ist in Staatsanleihen und ein sattes Drittel in Kapitallebensversicherungen geparkt.
    Die Versicherungen haben ihr Geld auch zum größten Teil in Staatsanleihen geparkt.
    Und die 660 Mrd euro, in Tagesgeld und auf Giro-Konten geparkt sind, auch dieses Geld wurde von den Banken zum großen Teil in Schuldpapiere gesteckt.
    Nach einem Bericht des Handelsblattes müssen deutsche Banken nur 3% der Sichteinlagen kurzfristig verfügbar halten.

    http://www.handelsblatt.com/po…ld-es-werde-krise;2386105

    3%, dass sind 19.8 Mrd euro.
    d.h. wenn die angeblich so reichen Deutschen mehr als 19,8 Mrd euro von ihrem Vermögen abgeben müssten, z.B. als Vermögenssteuer oder weil sie es in Franken tauschen,
    dann müssten die Banken beginnen, ihre „Assets“ zu verkaufen: Schuldpapiere.
    Da niemand diese Schuldpapiere kauft und Zinsen von 12% zum sofortigen Staatsbankrott führen würden, bleibt die Notenabank als buyer of last resort, die Papiergeld in unbegrenzter Höhe erschaffen kann.


    Wer 2009 Gold gekauft hat, musste noch gehörig gegen den Mainstream handeln.
    Heute kann jeder sehen, was ein „Minsky“-Moment bedeutet, wenn innerhalb von wenigen Tagen eine ganze Anlageklasse – Staatsschulden – in Verruf gerät.

    Eigentlich, scheint mir oft, ist Gold immer noch recht billig.

  • Zitat

    Im Jahre 2009 war es durchaus riskant ins Gold zu gehen, denn die Lehman-Krise war vorbei, alle Banken waren gerettet, die Aktienmärkte stiegen rasant, es wurde soviel über Green Shoots geredet, dass man den Eindruck hatte, die „Financial Times“ sei „Mein schöner Garten“. Und der euro hatte sich während der Finanzkrise bewährt und vermittelte eine scheinbare Stabilität.


    das sehe ich nicht so!


    im jahre 2009 war sehr wohl sehr vielen bekannt, dass weder die banken gerettet waren noch dass die börse (spricht wirtschaft) gesund war (die liste der 2009 bankrott gegangenen banken sprach eine sehr deutliche sprache). es war klar, dass das ganze ein schei.....haufen war, dem man ein bißchen sahne oben drauf gekleckert hat. gestunken hat das ganze auch 2009 außerordentlich intensiv! - jeder mit etwas betriebswirtschaftskenntnissen wußte, was ablief, als die banken ihre "toxischen" assets nach eigenem gutdünken bewerten durften. und jeder, der wußte, in welcher höhe "derivate" in der luft hingen, der bekam eine "free floating anxiety". den banken war außerordentlich klar, dass es 2010 heftig krachen würde, daher auch die (selbst) politisch abgesegneten "boni". schließlich müssen sich die brandstifter (und ihre anstifter) ja "standesgemäß" in sicherheit bringen können.

    "What we in the Western world are about to learn is that there is no such thing as a Keynesian free lunch."

    Einmal editiert, zuletzt von Jeronimus Bosch ()

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