GOLD : Märkte und Informationen

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    Denkbar, ja, daß die "Marktbeeinflussung" inzwischen bis zu den ETF reicht, was wir seit längerem hier gewähnt hatten. Sehenswerte Übersicht iÜ.!


    Schaeffer´s gibt auch diesen schönen Hinweis: "Contrarians may want to focus on situations where there is put activity on stocks that are still in intermediate-term uptrends. This would be a potentially encouraging sign."
    .

  • Spiegel online zitiert "Finanztest" u.a. zu Gold


    "Gold gilt als sicher, doch der Preis schwankt stark
    Wieder anders ist es bei Gold. Wenn es stimmt, dass Anleger eine Inflation am besten mit Gold überstehen, müsste der Goldpreis besonders stark zulegen, wenn die Inflationsrate steigt. "Finanztest" hat das an den drei Phasen hoher Inflationsraten überprüft, die es in Deutschland seit den siebziger Jahren gab. Als sich die Inflation Anfang der siebziger Jahre und Anfang der achtziger Jahre stark beschleunigte, stieg tatsächlich auch der Goldpreis. Gleichzeitig vergrößerten sich aber auch die Kursschwankungen. Das zeigt, dass Gold keineswegs eine sichere Anlage ist.
    Anfang der siebziger Jahre stiegen die Goldpreise noch gemeinsam mit den Inflationsraten. Anfang der achtziger Jahre verteuerte sich das Gold dann vor allem zu Beginn der Hochinflationsphase. Als die Inflationsraten ihren Höhepunkt erreicht hatten, fiel der Goldpreis schon wieder. In der dritten Phase hoher Inflationsraten, Anfang der neunziger Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, reagierte der Goldpreis deutlich schwächer.
    Was Anleger beruhigen dürfte: Laut "Finanztest" gibt es ohnehin keinen Grund zur Panik. Die Experten betonen, dass volkswirtschaftliche Indikatoren derzeit nicht für eine hohe Inflation sprächen. Anleger sollten ihre Geldanlage deshalb nicht völlig umkrempeln und sich vor allem von dubiosen Anbietern keine Angst einreden lassen."
    http://www.spiegel.de/wirtscha…ice/0,1518,700854,00.html

    "Wer mit der Inflation flirtet, wird von ihr geheiratet" Ex Bundesbank-Präsident Otmar Emminger

  • Zitat

    In der Schuldennot wird sich der Staat überall bedienen wollen. Dem Bürger muss klar werden, dass er sein Geld vor dem Zugriff des Staates schützen muss. Ich habe keine Angst vor dem Markt, wohl aber vor dem Staat. [. . .] Die Kosten werden aber in der nächsten Krise noch höher sein. Wir haben nur die Schulden erhöht. Frau Merkel spielt doppelt oder nichts gegen die Märkte. Das macht mit dem Geld anderer besonders viel Spaß wird aber nicht zielführend sein. [. . .] Die meisten Staaten sind eigentlich jetzt schon pleite, Deutschland wahrscheinlich auch. Inklusive der außerbilanziellen Schulden kommt Deutschland vielleicht auf ein Verhältnis Schulden zu Wirtschaftsleistung von 400 Prozent, bei anderen Ländern sind es bis zu 800 Prozent. Außerbilanziell heißt, dass beispielsweise auch die Pensionsverpflichtungen des Staates eingerechnet sind, die immer unterschlagen werden. Finanzkrisen sind regelmäßig von Staatskrisen gefolgt. [. . .] Herr Koehler hat sich dazu verstiegen, die Finanzmärkte als Monster zu beschreiben, um die Münteferingsche Heuschrecke zu toppen. Er hat vergessen, dass die Finanzmärkte wesentlich für unseren Wohlstand sind. [. . .] Es gibt ein Portfolio für normale Zeiten und ein Portfolio für nicht normale Zeiten. In letzteres gehören aus heutiger Sicht beispielsweise Schweizer Franken, Kanadische Bonds, globale inflationsindexierte Anleihen und auch etwas physisches Gold. Dazu kommt Diversifikation der Depots über die Welt. Der einzige Weg sich vor der Enteignung zu schützen.

    Lesenswertes Interview im Handelsblatt
    Bernhard Scherer ist Finanzprofessor an der Edhec Business School, London. Scherer ist 1964 in Bamberg geboren. Er studierte an den Universitäten London, Augsburg und Gießen. Von 1991 bis 2009 arbeitete er bei Morgan Stanley sowie den Vermögensverwaltern von Sal. Oppenheim und J.P. Morgan. Längste Station war Deutsche Asset Management mit sechs Jahren. Parallel lehrte er an Universitäten und Business Schools, hat viele Bücher und Fachbeiträge zu Asset-Management-Themen veröffentlicht.

    "There is no art which one government sooner learns of another than that of draining money from the pockets of the people."
    Adam Smith (1723-1790): The Wealth of Nations

  • Als sich die Inflation Anfang der siebziger Jahre und Anfang der achtziger Jahre stark beschleunigte, stieg tatsächlich auch der Goldpreis. Gleichzeitig vergrößerten sich aber auch die Kursschwankungen. Das zeigt, dass Gold keineswegs eine sichere Anlage ist. Anfang der siebziger Jahre stiegen die Goldpreise noch gemeinsam mit den Inflationsraten. Anfang der achtziger Jahre verteuerte sich das Gold dann vor allem zu Beginn der Hochinflationsphase. Als die Inflationsraten ihren Höhepunkt erreicht hatten, fiel der Goldpreis schon wieder. In der dritten Phase hoher Inflationsraten, Anfang der neunziger Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, reagierte der Goldpreis deutlich schwächer. Was Anleger beruhigen dürfte: Laut "Finanztest" gibt es ohnehin keinen Grund zur Panik. Die Experten betonen, dass volkswirtschaftliche Indikatoren derzeit nicht für eine hohe Inflation sprächen. Anleger sollten ihre Geldanlage deshalb nicht völlig umkrempeln und sich vor allem von dubiosen Anbietern keine Angst einreden lassen."


    Sowas finde ich beruhigend. Wenn Spiegel und Finanztest solche "Wahrheiten" unters Stimmvieh tragen, werden Dienst- und Milchmädchen noch lange brauchen, bis sie das Ende der POG-Fahnenstange markieren. Smart-Money ist nach meinem Dafürhalten jedoch solches, das den begründeten Verdacht hegt, dass uns Inflationsraten wie in den Siebzigern weder aus der Finanz- noch aus der Schuldenkrise herausholen werden - und dann das Gegenteil dessen praktiziert, was Spiegel und Finanztest vorschlagen. [smilie_happy]


    [Blockierte Grafik: http://www.besema.de/tipp-v3-Infl.grafik.JPG]

    "There is no art which one government sooner learns of another than that of draining money from the pockets of the people."
    Adam Smith (1723-1790): The Wealth of Nations

  • Spiegel online zitiert "Finanztest" u.a. zu Gold


    "Gold gilt als sicher, doch der Preis schwankt stark
    Wieder anders ist es bei Gold. Wenn es stimmt, dass Anleger eine Inflation am besten mit Gold überstehen, müsste der Goldpreis besonders stark zulegen, wenn die Inflationsrate steigt. "Finanztest" hat das an den drei Phasen hoher Inflationsraten überprüft, die es in Deutschland seit den siebziger Jahren gab. Als sich die Inflation Anfang der siebziger Jahre und Anfang der achtziger Jahre stark beschleunigte, stieg tatsächlich auch der Goldpreis. Gleichzeitig vergrößerten sich aber auch die Kursschwankungen. Das zeigt, dass Gold keineswegs eine sichere Anlage ist.
    Anfang der siebziger Jahre stiegen die Goldpreise noch gemeinsam mit den Inflationsraten. Anfang der achtziger Jahre verteuerte sich das Gold dann vor allem zu Beginn der Hochinflationsphase. Als die Inflationsraten ihren Höhepunkt erreicht hatten, fiel der Goldpreis schon wieder.


    was die Schlaumeier vergessen haben: warum der Goldpreis unter druck kam: US Notenbankchef Volcker bändigte die Inflation mit Zinssätzen zwischen 9 un 12%.
    Die Bundesbank stand nicht nach.
    Bei Staatsanleihen für über 10% Zinsen verging den Staaten das Schulden machen und Gold verlor an Attraktivität: nachdem es vorher von 35 auf 800 dollar gestigen war.


    Zum heutigen Zeitpunkt wären alle Staaten ausser Norwegen und er Schweiz Pleite, wenn die Zinsen auf 10% steigen würden.
    wenn Steuern um 30% steigen und dann trotzdem 80% des Staatshaushaltes für Zinszahlungen drauf geht,
    dann wird der geneigte Wähler ins Nachdenken kommen.


    Es wird für euro und dollar keine Zinssätze oberhalb der tatsächlichen Inflationsrate geben.


    Hochverzinste sichere Anleihen von einem glaubwürdigen Schuldner sind das einzige, was Gold wirklich gefählich werden könnte.
    aber ich kann mir schlichtweg kein Szenario mit hoch verzinzten Staatsanleihen vorstellen.
    Zumindest nicht VOR der Inflation oder VOR dem Staatsbankrott.

    • Offizieller Beitrag

    (....)
    Hochverzinste sichere Anleihen von einem glaubwürdigen Schuldner sind das einzige, was Gold wirklich gefählich werden könnte.
    aber ich kann mir schlichtweg kein Szenario mit hoch verzinzten Staatsanleihen vorstellen.
    Zumindest nicht VOR der Inflation oder VOR dem Staatsbankrott.


    Die Betonung auf "glaubwürdig." =)
    Selbst bei einem (derzeit vorerst unwahrscheinlichen) Anstieg der Zinsen geriete Gold erst bei positiver Zinsdifferenz in Gefahr, hier der CPI der USA :
    Bei einem Kapitalmarktzins um 0 % = einige % Kapitalverlust / anno = negative Kapitalmarktrendite..... Bei aufkommender Inflationsgefahr dürfte sich die Schere weiter öffnen.


    Gute Vorausssetzungen für Gold + Schwesteredelmetalle.
    .

  • Ich habe die Daten graphisch veranschaulicht (). Die Seitwärtsbewegung des Handelsvolumen ab 2006 erkläre ich mir damit, dass Gold einfach schon zu "teuer" geworden ist.


  • Hochverzinste sichere Anleihen von einem glaubwürdigen Schuldner sind das einzige, was Gold wirklich gefählich werden könnte.


    Der Satz ist doch die Antithese in sich, hochverzinst =/= sicher, sonst wärs nicht hochverzinst, derartige Anlageeigenschaften laufen konträr und sind nicht vereinbar, aber das hat sich wohl bis in die Redaktion noch nicht durchgesprochen, also haben wir hier quasi ein Produkt, das es nicht gibt und nicht geben kann und nur das alleine Gold Konkurrenz machen kann :thumbsup:

    „Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!“ Friedrich von Schiller

    Einmal editiert, zuletzt von Goldhamster79 ()

  • @ Dr Meyer: wohl wahr, hoch verzinzte Staatsanleihen sind derzeit schwer vorstellbar - sie würden Game Over bedeuten.
    Das ist neu: die Situation läßt keine Zinsanhebungen zu.
    Was ebenfals heute neu ist: mangelndes Vertrauen in die zuständigen Institutionen in diesem Ausmaß. Hört man sich um, traut selbst der "kleine Mann" auf der Strasse den Politikern bzw den "Finanzexperten" nicht mehr zu, den Karren aus dem Dreck zu fahren, die Konsumenten sind satt, die Bürger verunsichert und geben ungern ihr Geld aus... Das war früher nicht so ausgeprägt! Da hat man auf die Wirtschaft vertraut, auf die starke DMark, den Kanzler, die Kirche, die Tagesschau usw.


    Wo früher auf Wirtschaftswachstum gehofft wurde, herrscht heute häufig Pessimismus. Viele Menschen spüren, dass da was verdammt falsch gelaufen ist und falsch läuft.
    Bloß diesmal ist es so abstrakt und schlägt mit Wucht auf unser reeles Leben. Was in dieser Phase der Orientierungslosigkeit folgen könnte: Die Menschen besinnen sich auf ihre Gefühle, auf ihre Instinkte. Et voilá: da gab es doch was, was seit vielen vielen Generationen seinen Wert erhalten hat...
    Gold ist seit tausenden von Jahren wertvoll.
    Nachdem Wirtschaft so viel mit Psychlogie zu tun hat, spricht neben den Schulden und der auswegslosen Situation wirklich
    viel für Gold (Kursschwankungen inklussive)

    "Wer mit der Inflation flirtet, wird von ihr geheiratet" Ex Bundesbank-Präsident Otmar Emminger

    2 Mal editiert, zuletzt von Brandner Kasper ()

    • Offizieller Beitrag

    Eine Studie -- in englischer Sprache -- allerdings mit guten Grafiken / Charts.


    Hier die Weltgoldproduktion ab 1850 - 2009, praktisch aktuell mit Peak Gold etwa 2001.


    http://www.321gold.com/editorials/guest/passport061510.pdf
    .


  • klar. aber machen wir uns nichts vor: als 1997 ultra-langfrist-Investoren in Gold gingen und monatlich an der Londoner Börse doppelt soviel Gold gehandelt wurde wie heute,
    da hat dieses Geld die Dot com rally verpasst und die mega hausse von 2003-2007.


    da musste man schon Goldbug sein oder genau wissen, was man tut.


    interessant sind immer ältere Marktkommentare:



    für gold fans, die noch nicht lange im Markt sind:
    http://www.nzz.ch/finanzen/imp…2922.html?video=1.3888397
    Hier ein interessanter Kommenatar von Mitte oktober 2009:
    da hat ein schweizer banker, der Gold seit 2006 durchgehend empfohlen hatte, den Anlegern empfohlen beim Preis von 1065 dollar auszusteigen,
    da die rally heißgelaufen war.


    Damals kostete Gold 715 euro spotpreis, krügers hat man für ca. 750-760 euros bekommen.


    ein dollar investor hätte vielleicht irgendwo nochmal einen gewinn gemacht, denn es gab in der Tag einen ganz kurzen Rücksetzer,
    wo Gold ein paar Stunden lang für 1045 dollar tradete.
    ein physischer investor hätte den kleinen Rücksetzer ohnehin nicht nutzen können.


    ähnlich ist es heute mit dem Goldpreis: 1050 euro und 1230 dollar sind eigentlich irgendwie recht ambitioniert bewertet, wenn man sich Inflationsängst und crashängste nüchtern betrachtet.
    aber in anbetracht der News, die schon in der Pipeline sind, wird auch der heutige Goldpreis irgendwann wohl wie ein schnäppchen aussehen,
    so wie der 715 euro-Spotpreis zum Zeitpunkt der obigen Verkaufsempfehlung.


    Derzeit lässt Spanien seine ESA-Beiträge stunden. die EZB kauft spanische Anleihen, um den Kurs zu stabilisieren, Großbritanien ist auf ganz dünnem Eis und
    in Japan gibt es netto nur noch Leute, die Staatsanleihen verkaufen. nichts zu reden vom letzten großen Ponzi scheme USA-staatsverschuldung,
    ende des Zinseszins-Kredit-Zyklus


    Ich hatte mir vor ein paar Tagen einen halben Tag freigenommen und war mit meinen Kindern im Wald: wir haben Moorfrösche beobachtet, einen Knüppeldamm gebaut, den Tag genossen.


    manchmal gäbe ich was dafür, mein altes Leben wiederzuhaben und nichts zu verstehen. das leben könnte schön sein,
    und auch in meinem Kerngeschäft würde ich gerne mehr arbeiten: aber die Weltwirtschaft ist für jeden, der halbwegs die Augen öffnet ein Minenfeld
    und es ist wahrscheinlicher, dass eine Mine hochgeht, als dass keine Mine hochgeht.


    Und um an den Anfang zurückzukommen: bei der einen oder anderen Mine bin ich mir recht sicher, dass dann auch irgendwann 1000 euro pro unze sehr billig aussehen wird,

    2 Mal editiert, zuletzt von Dr_Meyer ()

  • ...ist langsam schon die gestiegene Nachfrage nach Gold. Klar sind die Summen im Verhältnis zu den sonstigen Kapitalsummen eigentlich lachhaft, andererseits wird vermehrt AU nachgefragt, was sich zum einen auch an der Zunahme der Schließfächer zeigt ( stand heute auch auf der Hauptseite ), das der Tesormarkt boomt ist ja schon seit längerem bekannt. Selbst die "EM-Händler" scheinen sich inflationär zu vermehren, die Fake-Verkäufer analog.


    Natürlich wird dieses, dessen bin ich mir fast sicher, langsam auch mit Argwohn seitens unserer Regierungsverantwortlichkeit zu Kenntnis genommen. Das kann ganz sicher nicht im Sinne der deutschen Sparregierung sein, das sich ein Teil der Bevölkerung ein völlig frei erhältliches und sogar total unbesteuertes Gut bunkert, welches sich preislich in 10 Jahren gut verdreifacht hat...finanzieller Nutzen mehr oder weniger Null fürs Amt der Steuererklärung. Soll hier etwa der normale Bürger ein Gewinnertyp sein?


    Kann ich mir nicht vorstellen, hier befürchte ich nun ernsthaft zukünftige amtliche Kreativität um ein Teil des Kuchens wie in fast allen anderen Anlagemöglichkeiten auch abzugreifen. Zum einen bliebe sicher die mitunter aufkommende Frage nach der Umsatzsteuer aufs Güldene zu klären, zum anderen allerdings eventuell auch eine Abgeltungssteuer + Soli...ne ne, den Bürger lässt man auf Dauer aber ganz sicher nicht freiwillig von dannen ziehen und steht als Staat selbst bis zum Hals in der Sch...


    Warum sollte der Staat also diese "Krisengewinner", oh ja, so werden wir sicher bald benannt werden, ungeschoren davonkommen lassen? Unwahrscheinlich oder, wie war das noch neulichst mit den "bösen Spekulanten" die Griechenland und den Euro gefährdeten? Egal...sie waren offiziell schuldig und der Rahmen des "Krisenertrages" eingeschränkt bzw. teilweise verboten.


    Puh, doch wie gut Herr Schäuble, das ich nix von solch üblen Teufelszeug habe [smilie_love]


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • ich lese inzwischen seit 1 1/2 jahren exzessiv und versuche, informationen zu sammeln, um die gesamtsituation halbwegs realistisch einschätzen zu können. aufgrund meiner einschätzungen treffe ich dann entscheidungen.


    heute abend kam ein weiterer, wesentlicher mosaikstein dazu. ich sah ein interview mit michael ruppert, der möglicherweise einigen von euch bereits durch sein buch "crossing the rubicon" bekannt ist. er beschäftigt sich intensiv mit peak oil. zu seinem buch "confronting collapse" (the crisis of energy and money in a post peak oil world) erscheint heute eine Dokumentation auf DVD.


    das interview ist zu finden bei m. kaiser, ab 12.38 (wenn man die vorherigen teile überspringen will)


    http://www.youtube.com/watch?v=GBPI-Y1ac7I


    ich habe das buch nicht gelesen und werde es mir bestellen. für die, die es interessiert, einige sätze, die meine lebensentscheidungen stark beeinflussen werden. es erscheint mir als das zentrale, globale thema hinter der krise und es beeinflußt auch die rolle, die gold spielen wird.


    "the collapse i refer to is the
    [b]collapse of human industrial civilazation

    [/b]


    "right now there are 5 billion people on the planet, that did not exist until mankind started to use oil. world population was stable at about 1 1/2 billion people until we started using oil roughly at the beginning of last century."

    there are 10 calories in every calorie of food used in the industrialized world. if you take away that energy (oil), than you can not support that population level.


    [b]printed money represents the ability to work.
    oil is the ability to do work. when this is taken away, the money is useless.
    and the symbol, paper money, is worthless without the energy to back it up.
    [/b]

    "What we in the Western world are about to learn is that there is no such thing as a Keynesian free lunch."

    2 Mal editiert, zuletzt von Jeronimus Bosch ()

  • @ Tut,


    du sprichst mir aus der Seele.


    Mich beschleicht diese Angst auch seit geraumer Zeit


    NUR


    welche Alternativen haben wir Miniinvestoren, wenn deine Erwartungen erfüllt werden??


    Ich denke, dass noch viel zu wenige Miniinvestoren im MArkt sind um einen lohnenswerten Staatsabgriff in diesem Sektor vorzunehmen.
    Viel leichter durchsetzbar und abschöpfbar ist eine MWSt-Steuer-Erhöhung.


    Da eine MWSt-Erhebung auf Gold nur innerhalb der EU gemeinschaftlich vorgenommen werden kann (meine persönliche Meinung) sind wir von diesem Problem noch weit entfernt.


    Ich erwarte aber für den Silbermünzenbereich eine Anpassung auf den höheren MWSt-Satz binnen 12 Monaten, da dies national sehr unterschiedlich gehandhabt wird.


    Und jetzt nochmals die Frage:


    Welche Alternativen haben wir Miniinvestoren :?:


    ocjm

  • RBS Sempra Metals is a founder member of the London Bullion Market Association (LBMA) and a member of the London Platinum and Palladium Market (LPPM).
    Our services include:
    Cash
    Forwards
    Averaging/over-the-counter (OTC) swaps
    Options
    Structured products
    Leasing
    The precious metals we cover are:
    Gold Silver Platinum Palladium Rhodium


    Das Goldkartell lässt nicht locker !!


  • Ich erwarte aber für den Silbermünzenbereich eine Anpassung auf den höheren MWSt-Satz binnen 12 Monaten, da dies national sehr unterschiedlich gehandhabt wird.


    Hallo ocjm,


    wäre eine MwSt. Erhöhung für EM nicht nur nachteilig für private Käufer und würde man bei einem EM Verkauf Privat an Privat (Mittelkurs) nicht durch eine Steuererhöhung auch einen höheren Preis erzielen?


    mfg tclaw

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