GOLD : Märkte und Informationen

  • Zitat

    Warum sollte man ein Feuerzeug ans Fieberthermometer halten, das schürt nur die Todesangst. Das Fieberthermometer der weltweiten Fiat-Währungen wird mit Eiswürfeln gekühlt, um den Status Quo noch aufrecht zu halten.

    :hae: also ende 70er /anfang 80er hat man auch das Feuerzeug drunter gehalten.
    Und warum: ist heute viel einfacher zu erklären als damals.
    Um eine vollkommen falsche Inflations-Erwartung zu suggestieren, weil Gold normalerweise ein sehr guter Inflationsindikator ist.


    gutes Video:
    http://www.youtube.com/watch?v…A&feature=player_embedded

  • Deregulierung auf dem Papier. Die Realität sieht anders aus, die Zahlen sprechen Fakten.
    Warum sollte man ein Feuerzeug ans Fieberthermometer halten, das schürt nur die Todesangst. Das Fieberthermometer der weltweiten Fiat-Währungen wird mit Eiswürfeln gekühlt, um den Status Quo noch aufrecht zu halten.


    Mit Belegen meinte ich auch nicht die Vergangenheit und Öl, das Du in den Äpfel- und Birnenvergleich ziehst, sondern Belege für eine heutige Preismanipulation nach oben.


    Hi Goldhamster


    Mit diesem User fundamentale Dialoge zu führen ist jenseits von gut und böse. Dieser Herr G+B wurde schon mehrfach von anderen kompetenten Usern vorgeführt. Lass es sein. Stelle ihn auf ignorieren, und dann mußt du solche Kommentare nicht mehr ertragen. Ich hab schon des öfteren hier dahingehend kommentiert, und das wurde auch schon von anderer Seite festgestellt, dass hier persönliches Engagement in Aktien oder ähnliches nicht vorliegt. Sehr wahrscheinlich ein nach wie vor ein gelangweilter H4ler.


    Gruß Jürgen

  • Das ist so nicht korrekt... Gold ist ein Inflationsindikator



    Klassischer Weise ist dies richtig ... Jedoch ist der Goldpreis Weltmarktpreis. dh. In einem Deflationären Szenario werden aus meiner Sicht die Rohstoffpreise keinem Preisverfall ausgesetzt sein.


    Gold ist auch dann Cash !


    Erst deflationärer Schock, dann eine galoppierende Inflation ?


    gruß
    goldei

    eins - zwei - drei am Anfang war das Ei ...

  • @ g&b


    Wenn Gold ein Inflationsiondikator ist, wie du sagst, wie passt das mit deiner früheren Behauptung zusammen, dass wir seit Jahren in einer Deflation stecken? Steigt Gold also sowohl in einer Inflation als auch Deflation? Es sieht so aus, weil das System als ganzes marode ist. Der Goldpreis zeigt viel mehr an als nur die Geldmenge. Er zeigt den sinkenden Vetrauensverlust ins Papiergeldsystem an.

    Hinab in die Hölle, hinauf auf den Thron, am schnellsten empfängt man alleine den Lohn.

  • Zitat

    In einem Deflationären Szenario werden aus meiner Sicht die Rohstoffpreise keinem Preisverfall ausgesetzt sein.

    Besonders Rohstoffe verfallen sehr dramatisch in einer Deflation.
    Und Gold wird "mitgezogen" - ob man es will oder nicht.



    Zitat

    Wenn Gold ein Inflationsiondikator ist, wie du sagst, wie passt das mit
    deiner früheren Behauptung zusammen, dass wir seit Jahren in einer
    Deflation stecken?

    Wir stecken noch nicht in einer Deflation.
    Andersrum wurde die Deflation auch nicht völlig besiegt - dazu sind die Maßnahmen nicht ausreichend.


    D.h. wir befinden uns immer noch kurz vor dem Abgrund zur Deflation.
    Es fehlt also nur noch ein "Schubs".


    Ich erklärte mehrfach, dass auf lange Sicht jetzige Situation nicht erhalten werden kann.
    Und sogar - je länger es dauert, desto wahrscheinlicher wird ein Bruch der Stabilität sein.



    Seit 2009 gibt es sowohl inflationäre, als auch deflationäre Anzeichen.
    In der Summe ist es noch +-0





    Es gibt eine Bestrebung, die Assetpreise möglichst oben zu halten, damit es nicht zur befürchteten Deflation kommt.
    Paradoxerweise ist genau das der Schlüssel für eine Deflation.


    Es gibt weiterhin einen gewissen Druck, wenn die Nachfrage stagniert.
    D.h. wenn Preise gleich sind, Rohstoffe teuerer werden, dann muß an Produktion und Löhnen gespart werden.


    Eine Kreditaufnahme in einer überschuldeten Welt kann nicht mehr sinnvoll erhöht werden.
    Selbst einzelne Staaten in EU sind bereits überschuldet.

  • Auch von mir noch mal kurz zur Deflationsfrage:


    Daß Edelmetalle ALLER Art auch in einer Defla gut sind, beweist ja die weltweite Währungsgeschichte. Okay die war zwar die LÄNGSTE Zeit rein edelmetall-basiert (über 2500 Jahre lang gemünztes Kurantgeld (Gold/Silber als unmittelbare Zahlungsmittel) gegenüber lächerlichen knapp 100 Jahren reiner Fiatzettel-"Währungen"), aber dennoch: Gerade bei den Kurantgeld-Deflas (z.B. im Hellenismus 3. bis 1. Jh. v.u.Z. und im gesamten Mittelalter bis zur Entdeckung Amerikas und dort in der "Wildwestzeit") war ja BESONDERS eindrücklich klar, daß Gold und Silber insgesamt WUNDERBARE Wertspeicher sind. Und das gilt eben auch heute noch genau so auch in der "Fiat-Welt" des "SCHEIN-Geldes", wie hier von diversen Leuten schon vor mir richtig betont.


    Derzeit befinden wir uns fiat-cashmäßig noch in einer Defla (wenn ich z.B. die Preise für technische Geräte im Euroraum sehe; und auch die auf vielen anderen Sektoren - z.B. Bekleidung - zunehmnde Menge von "Billigartikeln" aus Fernost); aber der Bogen zum Umschlagen in eine Defla ist mehr als gespannt. DESHALB ziehen die EM-Preise so ab. "Eigentlich" müßten sie nur stagnieren, wenn diese Inflationsfurcht "der Märkte" nicht wäre...

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

  • Derzeit befinden wir uns fiat-cashmäßig noch in einer Defla (wenn ich z.B. die Preise für technische Geräte im Euroraum sehe; und auch die auf vielen anderen Sektoren - z.B. Bekleidung - zunehmnde Menge von "Billigartikeln" aus Fernost); aber der Bogen zum Umschlagen in eine Defla ist mehr als gespannt. DESHALB ziehen die EM-Preise so ab. "Eigentlich" müßten sie nur stagnieren, wenn diese Inflationsfurcht "der Märkte" nicht wäre...



    ja, klar auch dies ist ein Teil "der Wahrheit" , was passierte Ende 2008 ? war dies ein deflationärer Schock ? Aktien wurden billiger, Kredite wurden billiger, Lebensmittel und Löhne auch, " übergeordnete Zahlungsmittel " wie Gold teurer, Sprit blieb gleichbleibend "teurer-billig".


    Was passiert nur bei einer gallopierenden Deflation ?


    "die übergeordnete Zahlungsmittel" Gold und Silber werden sprunghaft teurer ? Nahrungsmittel von der Basis her ( Weizen etc. - soweit Weltmarktgesteuert) werden leicht teurer ? Aktien, Immos, Löhne werden deutlichst billiger ?


    Ich für meinen Teil werfe hier die klassische Schulmeinung " Deflation - Inflation sind zwei entgegengesetze Richtungen" in Bezug auf Gold und Silber in den Müll ...



    gruß
    goldei

    eins - zwei - drei am Anfang war das Ei ...


  • Und in was investierst du dein Geld?
    Würde mich mal interessieren.

  • jau!!!


    war ja auch ne bahnbrechend neue Erkenntnis


    congratulations [smilie_blume]

    Ob da alle die Ironie verstanden haben ;)


    Zitat

    Gold ist Geld und nichts anderes.

    J. P. Morgan 1913


    Und in was investierst du dein Geld?
    Würde mich mal interessieren.

    Muttu hier schauen: INFLATION / DEFLATION - Debatte

    Gold bringt keine Zinsen, also: Kauft Kriegsanleihen ... ähh ... MeFo-Wechsel ... ähh ... Sondervermögen ...!

    2 Mal editiert, zuletzt von trenntWände ()

  • http://www.daf.fm/video/dt-ban…0140704-DE0008032004.html


    Konrad Becker, Merck Fink


    zuerst redet er die meiste Zeit über die prekäre Situation der (dt.) Banken, gibt zu dass die Banken nur zögerlich die Zahlen zu den Engagments in Krisenländer zu veröffentlichen...., um dann am Ende zusammenzufassen:


    "wenn man den Finanzmarkterwartungen der sehr vielen sehr optimistischen Beobachtern folgt, dann kann man nicht ausschließen dass der Finanzsektor...v.a. die Banken, die ja 2010 festgelaufen sind...wiederentdeckt werden, als eine der wenigen Sektoren, die noch nicht sehr stark gelaufen sind u. dann in 2011 das nachholen was andere in 2010 gemacht haben, natürlich kann das sein.
    Ich persönlich halte das für wenig wahrscheinlich, aber ausschließen kann man das nicht."


    Bitte vergleichen mit dem Titel des Interviews.... :wall:

  • Ich für meinen Teil werfe hier die klassische Schulmeinung " Deflation - Inflation sind zwei entgegengesetze Richtungen" in Bezug auf Gold und Silber in den Müll ...


    goldei Du bist nah dran [smilie_blume]


    Infla oder auch Defla sind Fehler / Instabilitäten von Geldsystemen und führen zwangsläufig immer in "bessere Alternativen" und wie heisst das beste Geld der Welt, na, wer kommt drauf? :thumbsup:


    Die Diskussion des ob und wie und wann sollten wir allerdings im Infla-Defla Faden führen [smilie_blume]

    „Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!“ Friedrich von Schiller

  • Kennt jemand dieses Buch und kann es empfehlen? Kann man es auch in Deutschland/Europa kaufen? http://www.goldseiten.de/conte…php?storyid=15084&seite=2
    Gibt es ein besseres Buch zu diesem Thema?
    Danke!



    Hi,


    kenne das Buch nicht und habe auch noch keine Gold-Stock-Bücher gelesen, aber alle Artikel von Cliff Droke auf goldseiten.


    Würde mir sein Buch nicht kaufen, da der Herr in seinen Artikeln nicht verstanden hat, wodurch alles Inflation (im Sinne von Preissteigerungen von Güterpreisen) entstehen kann....


    ...er geht immer von der klassischen Lohn-Preispirale aus, durch die in den ltzt. 50 Jahren im Konradiew-Frühling, Sommer, Herbst bei funktionierendem Papiergeldssystem Inflation(also Preissteigerung) entstanden ist. Sie führt über eine hohe Produktionsauslastung und niedrige Arbeitslosigkeit zu stark steigenden Löhnen, die wiederum den Konsum und so das Güterpreiswachstum anheizen.....Er versteht einfach nicht, dass dies aber nur EINE Möglichkeit der Inflations- im Sinne von Preissteigerungsentwicklung ist...


    ...importierte Güter-Inflation scheint für ihn nicht zu existieren (Stichwort: Hohe, wahrscheinlich andauernde Lohnerhöhungen bei den Chinesen,...)


    ...Importiere Rohstoff-Inflation auch nicht (gerade in einer Exportindustrie wie BRD, die als rohstoffschwaches Land stark auf Industrie-Input-Preise angewiesen ist, ein nachhaltiger Faktor)


    Inflation, die in das Gesamtpapiergeldsystem dadurch kommt, dass immer weniger Menschen die Papier-Staatsanleihen insbes. der westlichen Regierungen kaufen, um deren immer gigantischer werdendes Haushaltsdefizit zu finanzieren (offene Inflationspolitik ist das, wenn die FED aufgrund Mangel an sonstigen Staatsanleihenkäufern Staatsanleihen mit frischem, aus dem Nichts geschaffenen neuen Papier monetisiert, so dass Obama die Lebensmittel für die Food-Stamp-Bezieher kaufen kann), scheint für Droke auch nicht zu existieren...


    ….auch der andauernde Status-Verlust des Dollars als Weltleitwährung, durch den mit dem Dollar Geschäfte z.b. zwischen China-Südamerika oder China-Russland nunmehr nicht mehr in Dollars, sondern in YUAN oder Rubel abgewickelt wird, schwemmt den Ammis insbesondere langfristig und hoch-inflationärihre ihre grüne Kretze zurück… hoffentlich ertrinken sie nich dran….




    ...ebenfalls nie davon gehört zu haben scheint er auch von der Inflation, die Dimitri Speck in "Geheime Goldpolitk" über ein Kapitel erläutert, nämlich dass aufgrund des bei gegenwärtig historisch höchsten Papiergeldmengen (die ja systembedingt gleich den historisch hohen Kreditmengen sind), das Papier induziert durch (massiven) Vertrauensverlust der Menschen aus dem Spar-Bereich durch den Kauf von Gütern in den Umlauf-Bereich transferiert werden kann (also plötzliches, nicht durch M3-Geldmengenentwicklungen o.ä. prognostizierbares Hochspringen der Geldumlaufgeschwindigkeit) und so sehr schnell, quasi aus dem NICHTS zu sehr hohen Papiergeld-Kaufkraftverlusten führen kann....


    einer, der das alles trotz jahrzehntelanger Anlageerfahrung nicht zu kapieren scheint, kann in meinen Augen auch kein gutes Buch über Goldaktien schreiben....


    LG,


    Foci

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]

    4 Mal editiert, zuletzt von Focusianer ()

  • Ich glaube nicht mal sosehr daß das Problem der Geldentwertung vom Papiergeld ausgehen wird ( Prozentual zu geringer Anteil am schnell verfügbaren Kapital ) sondern von sekundenschnellen Käufen via Elektronic Banking . Dieses flüssige Geld übersteigt bei weitem die sofort verfügbaren Sachwerte. Gruß Lexus

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

  • Ich glaube nicht mal sosehr daß das Problem der Geldentwertung vom Papiergeld ausgehen wird ( Prozentual zu geringer Anteil am schnell verfügbaren Kapital ) sondern von sekundenschnellen Käufen via Elektronic Banking . Dieses flüssige Geld übersteigt bei weitem die sofort verfügbaren Sachwerte. Gruß Lexus



    Sorry, da hab ich mich falsch ausgedrückt....


    :rolleyes:


    Mit Papiergeld meine ich alles, was "Papier" ist: mindestens M3 (also auch Giralguthaben...kurz eigentlich alle "PAPIER- oder GELDWERTE")


    Danke für die Verbesserung!


    [smilie_love]


    LG,


    Foci

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]

    2 Mal editiert, zuletzt von Focusianer ()

  • Gold gab ich für Eisen Dollars :wall:



    http://www.teleboerse.de/nachr…essig-article2209271.html

    „Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!“ Friedrich von Schiller


  • http://www.goldreporter.de/iwf…st-ausverkauft/gold/4222/

  • FTD überschlägt sich geradezu mit Optimismus:



    Das gelbe Edelmetall hat 2010 mehr als 25 Prozent zugelegt. Anfang Dezember erreichte Gold ein Rekordhoch von 1431,25 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Es profitiert vor allem davon, dass viele Anleger Gold als Absicherung gegen Krisen und Schocks im Finanzsystem sehen. Ein Treiber ist daher die Entscheidung der US-Notenbank Fed vom November, weitere Staatsanleihen im Wert von bis zu 900 Mrd. Dollar zu kaufen. Kritiker fürchten, dass dies zu einem Anstieg der Teuerung und einem massiven Wertverlust des Dollar führen wird.
    Auch die Schuldenkrise in der Euro-Zone sowie der Konflikt zwischen Nord- und Südkorea machen Investoren nervös. Investoren treiben den Preis damit mittlerweile stärker als die Schmuckindustrie. Ähnlich wie Gold profitiert auch Silber von der Verunsicherung vieler Anleger.
    Andererseits verkaufen Notenbanken immer weniger Gold. Die Zentralbanken der Euro-Zone stießen in den zwölf Monaten bis Ende September nur 6,9 Tonnen Gold ab, so wenig wie noch nie, seit sie den Verkauf des Edelmetalls über Abkommen regeln.
    Analysten sehen kein Ende des Goldbooms. "Angesichts des für Gold förderlichen Hintergrunds niedriger Zinsen werden die Sorgen um die Entwertung von Währungen, mittelfristige Inflation und Staatsschulden Goldpreise in ungeahnte Gefilde treiben", schreiben Rohstoffexperten von Barclays Capital. Sie warnen allerdings auch: "Kurzfristig könnten übermäßig hohe spekulative Positionen die Preise belasten, falls es zu Gewinnmitnahmen kommt."


    vgl.: http://www.ftd.de/finanzen/mae…t-nach-oben/50208042.html

    "Wer mit der Inflation flirtet, wird von ihr geheiratet" Ex Bundesbank-Präsident Otmar Emminger

  • Eine Deflation ist ja nicht dadurch definiert, dass Gold im Fiat-Preis sinkt, sondern dass die Geldmenge sinkt und Schulden abgebaut werden. Von mir aus auch noch die engere Preisbetrachtung, also dass das allgemeine Preisniveau sinkt. Aber so wie es in einer Inflation Dinge gibt, die trotzdem billiger werden, kann es in einer Deflation Dinge geben, die trotzdem teurer werden. Und es gibt eben durchaus Gründe, warum Gold auch in einer Deflation eines der wenigen Dinge ist, die in Fiat teurer werden. Das ist damit gemeint.


    Wenn Du Dir sicher bist, dass in Zukunft Gold billiger wird, dann verkauf jetzt alles und warte auf nen günstigeren Einstieg. Wenn Du sicher bist, dass eine Deflation kommt und dabei auch Gold gegen Fiat deflationiert (so wie von Dir gerade beschrieben), ist das die einzig logische Vorgehensweise.....


    edit: im übrigen hat der Goldpreis besonders dynamisch Fahrt aufgenommen seit 2009, eine Phase, wo laut shadowstats M3-Wachstum kräftig runter ging und bis heute negativ ist. Geschichte wiederholt sich halt doch.....


    Sollte es zu einer richtigen knackigen Deflation kommen, ist
    die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Banken geschlossen haben :) Wie es Xray1 schon oben erwähnt hat, definiert sich Deflation daraus, dass die Geldmenge sinkt und Schulden abgebaut werden. Das fatale ist jedoch, dass in einer Deflation Schulden auch durch "Forderungsausfall" abgebaut und abgeschrieben werden müssen und eben nicht mehr durch neues frisches Kreditgeld kompensiert werden. Durch die Abschreibungen von Forderungen käme es bei Banken zu Bilanzverkürzungen.Die Banken können die Forderungen ihrer Kunden nicht mehr bedienen. In so einem Szenario, in dem die Kunden nicht mehr an ihre Girokonten können, müßte notgedrungen ganz schnell ein Währungsschnitt kommen - und der wird alles Fiat
    abwerten und damit auch Bargeld!
    --------------------------------
    Edit. Edel: Doppeltes Zitat herausgenommen...

Schriftgröße:  A A A A A