GOLD : Märkte und Informationen

  • gelddrucken bedeutet nicht automatisch inflation. dazu braucht es noch eine spirale von lohnsteigerungen und psychologie.


    Langfristig bedeutet Gelddrucken schon Inflation. Und dazu bedarf es nicht unbedingt psychologische Aspekte und erst Recht keine Lohnsteigerungen. Bei Hyperinflation spielen psychologische Aspekte jedoch eine recht große Rolle. Jedoch auch nicht unbedingt Lohnsteigerungen.


    Grüße
    GS

    "Blinder Glaube an die Obrigkeit ist der schlimmste Feind der Wahrheit"
    Albert Einstein

  • dann steigen auch alle Schiffe....


    ist ne ganz klare Sache.


    Drucken und monetisieren tun sie schon seit Beginn der
    "Finanzkrise", die nichts anderes ist, als eine Überschuldungssituation.


    Überschuldet bedeutet: keine Fähigkeit des Schuldners / der Schuldner
    zur Zinszahlung und Tilgung


    Sind die Schuldner Banken (als mehrheitliche Gesamtheit) und Staaten,
    dann wird diese Überschuldungssituation nicht zugegeben, sondern
    durch Ausgabe von Falschgeld (also ohne erhalt einer Gegenleistung /
    Sicherheit von den ZB´s erzeugtes Geld) verschleiert.


    Und das solange, bis die Schulden durch die Steigerung von Preisen
    und Einkommen, gemessen am Steueraufkommen so gering sind, dass
    die Situation bereinigbar ist.


    Man muss, wenn man das vorsichtig kalkuliert, davon ausgehen, dass
    auch mit den Reformen, die politisch durchsetzbar sind, dazu eine
    Geldentwertung in einer Größenordnung von 90 bis 95 Prozent
    erforderlich ist (!). Vorausgesetzt, dass man es über einen Zeitraum
    von 5 bis 10 Jahren geschickt anstellt.


    "Geschickt" ist man in Europa aber nicht besonders.....
    Und da liegt dann der Hase im Pfeffer. Hier greift dann
    das schlimmste aller denkbaren Szenarien.


    Kommt es zum Abverkauf der Währungen, dann verden diese
    schlagartig nahezu wertlos.


    Man muss davon ausgehen, dass die Menschen mit viel Geld,
    selbst diese mit kleineren und mittleren Vermögen
    heute viel besser informiert sind, als sie das noch vor 50 oder
    100 Jahren gewesen sind.


    Legt man diese Annahme zugrunde, spreicht es ehr für einen
    gewaltigen Crash, weil ab einem gewissen Punkt das Vertrauen
    unumkehrbar verloren geht und wenn dann noch gewisse sensible
    Preise steigen, es sehr schnelle und extreme Abzüge von Kapital
    als Geldwertanlagen gibt, wobei diese Mittel dann in einem heute
    unvorstellbar großem Volumen in Sachwerte wollen....


    ...daher auch die endlosen und in aller Konsequenz
    durchgezogenen Gold- und Silberpreismanipulationen
    und -drückungen.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

    2 Mal editiert, zuletzt von mesodor39 ()

  • Ist das jetzt eigentlich offiziell QE3 was heute angekündigt wurde?

    sondern der endgültige Abschied von einer ehrlichen:


    Marktwirtschaft!


    Alle Fehlallokationen sollen damit geheilt werden, worldwide! Willkommen im zweiten Großkommunistischem Experiment!


    Es wird ganz sicher enden, wie das Erste, nämlich im Desaster. Der Markt gewinnt immer! Got Gold?


    Schöne Grüße

    WIR SIND DAS GELD!

    • Offizieller Beitrag

    Jim Sinclair, „Mr.Gold“, gestern nacht mit seiner Schlußfolgerung zum nahezu unendlichen QE -- zuversichtlich und euphorisch zu Gold:


    „...QE bis zur Unendlichkeit und Gold 4500 $ kommen so sicher wie Tod und Steuern..“ :)


    „...The reason that sovereign debt cannot fail is the five largest US banks hold trillions of dollars of credit default swap OTC derivatives guaranteeing that garbage against failure.


    If euro debt fails, the Western financial world implodes, so it will not now.


    "QE to Infinity" and gold at $4500 is coming as sure as death and taxes. Good call, Alf!..“


    http://www.jsmineset.com/2011/…-clearing-house-can-fail/


    Grüsse

  • denke ich auch. man wird es mit "sparmaßnahmen" und inflation versuchen, gleichzeitig das QE weiterführen, das ganze ist eindeutig bullish für EM

    "Freedom is the right to tell people what they do not want to hear" George Orwell

  • Ich habe eben den Artikel von Clive Maund auf der Startseite von goldseitenm.de gelesen. Maund geht davon aus, dass wir nun in der Endphase des Bullenmarks bei EM sind und man kommende Tops nutzen sollte um seine Positionen aufzulösen. Siehe hier:


    http://www.goldseiten.de/conte…artikel.php?storyid=18034


    Begründen tut er dies wie folgt:

    Zitat

    Aber die Tatsache, dass derartige Chart-Bilder im Regelfall immer nur gegen Ende eines langen Bullenmarktes oder in seiner finalen Phase auftauchen, verleiht unserer Charakterisierung dieser Muster Nachdruck. Nach 20 Jahren Chart-Analyse, und der Beobachtung der Folgereaktionen auf diese ‚Broadening Patterns‘, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass sie definitiv bärische Wirkung haben. In einer solchen Situation nähert sich der Markt - auch wenn weitere Kursgewinne nicht ausgeschlossen sind - einer gefährlichen Phase an. In Märkten, die einen solchen Chart aufzuweisen haben, sollte man keine neue Engagements (Käufe) eingehen und alle vorhergehenden Engagements sollten bei der erstbesten Gelegenheit sofort umverteilt oder liquide gemacht werden."


    Ich muss zugeben, das ganze verunsichert mich nun schon etwas. Wie ist Eure Meinung dazu? Maund hat ja den Silbercrash von Mai 2011 fast auf den Tag genau vorhergesagt.


    Grüße
    Währungshüter


    P.S.: Habe das bewust hier eingestellt und nicht bei CT, da es eher ein Interview ist das sich mit dem Gesamtmarkt beschäftigt. Wenn ich falsch liege, bitte verschieben.

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

    Einmal editiert, zuletzt von Währungshüter ()

  • bin da bei jim rogers (auch wenn ich grundsätzlich der meinung bin, dass er öffentlich meist nichtssagende aussagen tätigt) gold macht das, was es immer macht. darauf kannst du vertrauen. solange wir uns in diesem geldsystem befinden, werden die währungen weiter gegen gold abwerten.

    "Freedom is the right to tell people what they do not want to hear" George Orwell

  • Wie ist Eure Meinung dazu?


    Würden Analysten richtig und vorallem erfolgreich analysieren, wären sie keine Analysten mehr :thumbsup: sondern Millionäre und Milliardäre :D


    Solange sich Geldmenge und Weltbevölkerung weiter ungehindert vermehren, werden Rohstoffe teurer und nicht billiger. Das ist nunmal so. :S


  • ich weiß ja nicht, was Du gelesen hast :hae:


    Gleich oben auf Seite zwei des Interviews.


    Ich war bisher auch immer der Meinung, dass unter den gegebenen Umständen eine knappe Resource nur teurer werden kann. Maund tut hier aber so, als wäre Gold schon zu teuer und muss daher nun billiger werden :wacko: . Hätte ich das Interview nur nicht gelsen :S .

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

    • Offizieller Beitrag


    Gleich oben auf Seite zwei des Interviews.


    Ich war bisher auch immer der Meinung, dass unter den gegebenen Umständen eine knappe Resource nur teurer werden kann. Maund tut hier aber so, als wäre Gold schon zu teuer und muss daher nun billiger werden :wacko: . Hätte ich das Interview nur nicht gelsen :S .


    ^^
    Dann bitte doch auch dieses:
    "In der nächsten Zeit sieht es danach aus, als würde beim Gold und beim Silber eine Korrektur anstehen, wobei Silber aber nicht unter seine jüngsten Paniktiefs fallen dürfte, die im September erreicht wurden. Danach hängt alles davon ab, wie mit der Schuldenkrise umgegangen wird. Wenn unbegrenzt Liquidität geschöpft wird, um die Probleme in Europa und den USA mit Papier zu überschütten, dann gibt es keine Obergrenzen für die Edelmetallpreise."


    Letzteres trifft zu. Maund lese ich kaum noch, es wird überhaupt zu viel geschrieben und gemutmaßt, viel zu viele Konjunktive auch hier.....

    Grüsse
    Edel

  • Hätte ich das Interview nur nicht gelsen

    Au und Ag können (in Euro) steigen oder fallen, je nachdem wie die Politik demnächst die "Eurorettung" anpackt.
    Wenn ich sehe, wie uns die MSM auf eine kriegerische Verwicklung mit dem Iran vorbereiten, denke ich eher an ersteres.


    Seeadler

  • Au und Ag können (in Euro) steigen oder fallen, je nachdem wie die Politik demnächst die "Eurorettung" anpackt.
    Wenn ich sehe, wie uns die MSM auf eine kriegerische Verwicklung mit dem Iran vorbereiten, denke ich eher an ersteres.


    Das ist schon klar, Sicherheit gibt es ohnehin nirgendwo :) .

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.


  • ^^
    Dann bitte doch auch dieses:
    "In der nächsten Zeit sieht es danach aus, als würde beim Gold und beim Silber eine Korrektur anstehen, wobei Silber aber nicht unter seine jüngsten Paniktiefs fallen dürfte, die im September erreicht wurden. Danach hängt alles davon ab, wie mit der Schuldenkrise umgegangen wird. Wenn unbegrenzt Liquidität geschöpft wird, um die Probleme in Europa und den USA mit Papier zu überschütten, dann gibt es keine Obergrenzen für die Edelmetallpreise."


    Letzteres trifft zu. Maund lese ich kaum noch, es wird überhaupt zu viel geschrieben und gemutmaßt, viel zu viele Konjunktive auch hier.....


    Wahrscheinlich hast Du recht Edel, zu viel würde, könnte, täte etc. sprich die Zeiten sind schlicht außergewöhnlich, vernünftige Prognosen deher kaum möglich.


    Grüße
    Währungshüter :)

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

    Einmal editiert, zuletzt von Währungshüter ()

  • @ währungshüter
    Meine Meinung: bei dem ganzen Mist der im Moment passiert ist es mir vollkommen egal, wo Gold und Silber irgendwann mal stehen und wieviel meines Vermögens ich gerettet habe..... ich will wissen, in welcher Welt ich in 10 Jahren lebe....... scheiß auf ein paar Unzen......


    :thumbsup: [smilie_blume]

    Einmal editiert, zuletzt von Havana Moon ()

  • ballerina[/quote]

    Meine Meinung: bei dem ganzen Mist der im Moment passiert ist es mir vollkommen egal, wo Gold und Silber irgendwann mal stehen und wieviel meines Vermögens ich gerettet habe..... ich will wissen, in welcher Welt ich in 10 Jahren lebe....... scheiß auf ein paar Unzen......



    hallo ballerina


    besser kann man das nicht schreiben [smilie_blume]


    gruss
    koc

  • ....es wird überhaupt zu viel geschrieben und gemutmaßt, viel zu viele Konjunktive auch hier.....

    Die Konjunktive im aktuellen Krisenverlauf lassen nur noch zwei (2) Möglichkeiten offen:


    1. Wenn die Regeln zwingenderweise gebrochen werden, dann wird völlig ungedecktes Staatpapiergeld ohne jede Deckung in Umlauf gebracht. Der Geldtheoretiker mag dieses schlechte Geld beschönigend als "Nettogeld" bezeichnen, die Bezeichnung "legales Falschgeld" träfe es besser. Die Anfänge auf diesem Wege erleben wir gerade. Während das weltweite Staatspapiergeld bisher mit zukünftigen Leistungsversprechen (Schulden) unterlegt wurde, endet diese Deckung in genau jenem Moment, wo die Marktteilnehmer an diesem Leistungsversprechen zweifeln und die Deckungspapiere (Anleihen) nicht mehr akzeptieren. Der Ausweg ist im aktuellen Moment das Aufblähen der weltweiten Zentralbankbilanzen, die sich mit den Nicht-Marktfähigen-Systemrelevanten-Staatlichen-Deckungspapieren vollsaugen. Wird dieser Prozeß fortgeführt baut sich Inflation auf. Diese Entwicklung wird sich naturgegebenerweise, ähnlich einer Exponentialfunktion, anfangs recht langsam auf die Verbraucherpreise auswirken, sich mit steigender Staatspapiergeld-Umlaufgeschwindigkeit jedoch brachial entwickeln.


    Die Edelmetalle werden im Groben dieser Inflationskurve folgen und am Ende, nicht mehr mit Papier zu bezahlen sein.


    2. Wenn die Zentralbanken samt den politisch Handelnden versagen, dann meinen einige Theoretiker doch tatsächlich, es drohe etwa Deflation. Diese Theoretiker vergessen dabei, daß eine Deflation im Schuldgeldstandard systemisch tödlich wirkt. Dementsprechend gibt es dafür auch kein empirisches Beispiel. Die japanische Dauer-Rezession ist definitiv keine Deflation und lokal sowie auschließlich, nur durch enorme Handelsbilanzüberschüsse bisher ohne schweren inflationärem Regelbruch, überhaupt durchhaltbar. Deflation bedeutet einfach das Ende einer Kredit- oder Hebelexpansion. Der historisch letzte Fall im getunten Goldstandard Anfang der Dreißiger. Der Kredithebel fiel damals, beim letzten Male schon recht schmerzhaft, auf den Deckungsstock zurück. Würde im heutigem weltweiten Schuld-Staatspapier-Standard diese Situation eintreten, dann würden ohne dem Fangnetz einer Deckung, alle wesentlichen weltweiten Kontrakte innert Stunden, default. Staatspapiergeld wäre auf einen Schlag, rein gar nichts mehr Wert. In Fachkreisen wird jenes Szenario als "Game-Over" bezeichnet, imho wiederum beschönigend. Denn eine Katastrophe biblischen Ausmaßes stünde den Menschen, unerwartet und plötzlich ins Haus. Strom, Wasser und Medien wären abgeschaltet. Lokale Notprogamme müßten Schlimmeres verhüten.

    Edelmetalle wären sofort, nicht mehr mit Papier zu bezahlen.


    Meine bescheidene Meinung zum "Konjunktiv"....


    Schöne Grüße

    WIR SIND DAS GELD!

    Einmal editiert, zuletzt von Bürgerrechtler ()

  • Die Edelmetalle werden im Groben dieser Inflationskurve folgen und am Ende, nicht mehr mit Papier zu bezahlen sein.


    Richtig, sehe ich ähnlich. Doch das ist noch nicht das Ende. Es fehlt hier noch etwas. Man kann in diesem Szenario keinen RESET mehr fahren. Es folgt anschließend günstigensfalls eine Deflation die sich gewaschen haben wird, wahrscheinlich sogar eine wirkliche Depression, wenn nicht gar schlimmeres. Das ist erst das Ende, erst wenn dieser ganze heutige unbezahlbare Müll kaputt ist, kann man wieder neu anfangen.
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

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