(...)
Wenn man den ungeheuren Umsatz an Papiergold von 15 Billionen = 15 000 Milliarden $ jährlich zum globalen Angebot / Nachfrage des physischen Goldmarktes mit rd. 4 000 t vergleicht, ergibt sich merkwürdigerweise gleichfalls ein Verhältnis rd.100 : 1.
Zahlen, die zeigen, wie manipulierbar der Goldmarkt ist.
Grüsse
Edel
Hallo guten Morgen!
Interessante Zahlen wieder mal und viele Infos auf wenig Raum hier im Thread!
Ich denke auch, es hat etwas für sich, den Goldmarkt sozusagen als Black Box zu betrachten und den (bekannten) Papiergoldumsatz direkt ins Verhältnis zur physischen Nachfrage zu setzen.
Denn, selbst wenn man einige Faktoren dabei vernachlässigt, erhält man doch Zahlen, mit denen man wenigstens konservativ rechnen kann.
Ist ein wenig wie mit den CPI-Daten. Bevor man ganz ohne Inflationsausgleich mit nominalen Seltsamkeiten rechnet, ist es wohl immer noch besser, man rechnet wenigstens konservativ und mit unterschätzter Inflation.
Auch für die Edelmetalle gilt somit: Weiter als gedacht steigen kann es immer! ![]()
Gruß,
gutso
PPS: Gefährliche Phase gerade, v.a. für Derivate-Spezis, ich denke in den kommenden Tagen wird es neben Rohöl auch bei den Edelmetallen und Minen wieder bunt zugehen. Ich positioniere mich jedenfalls aktuell schon, falls es Rückschläge geben sollte.