ZitatOriginal von Allesklar ...Im zweiten Schritt, da stehen wir jetzt kurz bevor, wird versucht werden, über exorbitante Preissteigerung die Masse zum Verkauf zu bewegen.
Allesklar
Dein Post ist soweit nachvollziehbar. Aber in diesem zitierten Teil unterliegst Du einem verbreiteten Irrtum: GoldSilber unterliegen in einem starken Aufwärtstrend (zeitweise) NICHT dem klassischen Angebots-Nachfrageschema. Will heißen: Steigt Gold "exorbitant", so ist genau das IMMER eine Phase, in der der steigende Preis eben KEINE nachlassende Nachfrage provoziert, sondern GENAU DAS GEGENTEIL. Die schnell steigenden Preise locken neue Anlegerschichten und Trendfolger an und die treiben die Preise weiter. Das kann bis zur völligen Übertreibung so gehen. Es gibt zwei Gründe dafür:
a) Klassischer Herdentrieb der Masse in solchen Phasen - den gibt es auch bei anderen Anlageklassen. Vor allem aber ...
b) ... niemand BRAUCHT wirklich Gold, um irgendein existenzielles Grundbedürfnis zu befriedigen. D.h. bei steigenden Preisen wird hier nicht substituiert, weil das einzige Bedürfnis, das Gold wirklich befriedigt (Sicherheit, ggf. Mobilität und Fungibilität in der Krise) in solchen Krisenphasen eben durch (fast) nichts anderes befriedigt werden kann.
In solchen Phasen steigen zwar kaum LANGFRISTIGE Anleger ein. Aber die MASSE wird sich durch steigende Preise NICHT zum Verkauf bewegen lassen (Deine These) - ganz im Gegenteil. Die MASSE verkauft erst NACH dem Goldcrash, dh NACH einer absurden Übertreibungsphase und entsprechender Korrektur.