Global Economic Collapse

  • Der Ackermann wirkt ja da wie jemand, der sein erstes Fersehinterview hat. Dagegen war Bagdad-Bob ein Voll-Profi, dem haett ich jeden Staubsauger sofort abgekauft.


    Passend dazu heute ein Kommentar in der FAZ über den neuen "Ehrenkodex" der Banken




    Ackermanns Banalitäten :D


    Der internationale Bankenverband hat einen Verhaltenskodex für Finanzinstitute vorgelegt. Zu einem Großteil zählt der Kodex Selbstverständlichkeiten auf, die einem Handbuch für Banklehrlinge entnommen sein könnten.


    Letztlich dokumentiert die Arbeit des Instituts, wie sehr die Banken durch die Missachtung selbstverständlicher Handlungsregeln die Finanzkrise mit heraufbeschworen haben.


    Dass ein Appell an künftiges Wohlverhalten ausreicht, um eine Wiederholung dieses Fehlverhaltens zu verhindern, ist eine heroische Annahme.


    :thumbsup:

  • 1.000.000

    Ist das die Anzahl der Beiträge, die Du noch bis Jahresende schreiben möchtest? :hae:

    "70% Warscheinlichkeit, dass uns der ganze Laden hier um die Ohren fliegt", Dirk Müller (alias Mr. Dax) auf DAF - 08.10.2008

    Einmal editiert, zuletzt von _sparci ()

  • JP Morgan’s Dimon: Prime Mortgages Look “Terrible”
    http://www.housingwire.com/200…-mortgages-look-terrible/


    ...
    Part of that weak economic outlook can clearly be attributed to mortgages. In a surprisingly short conference call with analysts, Dimon suggested that losses in JP Morgan’s prime mortgage book could triple in the foreseeable future as the credit mess moves out of subprime and into Alt-A and jumbo loans.


    “Prime looks terrible,” he told analysts on the call. “And we’re sorry, and there’s nothing else we can say.”
    The company currently holds $34.4 billion of jumbo mortgages, along with $2.5 billion of Alt-A mortgages. Net charge-offs among prime loans in the second quarter rose to $104 million, more than double the $50 million recorded just one quarter earlier. JP Morgan jumped in headlong into jumbos and Alt-A mortgages during 2007 — obviously an ill-timed bet, given where the market has headed.

    “We were wrong, we obviously wish we hadn’t done it,” Dimon told analysts. “We’re very early in the loss curve.”
    ...

  • GEC ist aufgeschoben, weil Citi weniger heftige Verluste gemacht hat, als von AnaL-üsten gedacht...... :D


    Ich glaub immer noch nicht an den GEC, einfach, weil er nicht stattfinden wird, wenn die wirklich wichtigen Leute auf dieser Welt ihn nicht wollen..........

  • Der wird auch nicht stattfinden, die lassen sich doch nicht ihr Spielzeug kaputt machen, das ist wie im Casino.

    [smilie_happy] Humor ist, wenn man's trotzdem macht - sagte der Eunuch! [smilie_happy]


    :D :thumbsup: :D Wer anderen eine Grube gräbt ist entweder Totengräber oder baut eine Künette :!: :D :thumbsup: :D

  • Es wird keinen One-Day-Crash geben!


    Wir befinden uns bereits in einem Transformationsprozess. One-Day-Events, die den Prozess "pushen" erleben wir auch bereits zur Genüge.


    Um genau zu sein, seit Ende 2006, als erste Krisenerscheinungen am amerikanischen Häusermarkt sichtbar worden.


    Die Möglichkeit diesen Prozess zu verstehen erfordert in erster Linie Wissen, Informationen und die Möglichkeit des Verständnisses gepaart mit einer optimalen Kombinationsfähigkeit.


    It is a Butterfly Effect Szenario! Gewinner werden am Ende dieses intensiven Transformationsprozesses weniger als 0,000...1% sein.


    Der Gold- und Silberbesitzer der meint, dass dieser GEC eine "once in lifetime chance" darstellt, sollte sich damit trösten die nächsten Jahre überhaupt halbwegs gesund zu überstehen (inkl. Freunde und Familie)!


    Das Eichelbursche Szenario von "Champagne, Nutten & billigen Firmen" gilt für Personen, die bereits heute schon eine Million + x auf ihrem Konto zählen.


    D.h. heißt es: das HEUTE genießen & adäquat-mögliche Vorsorge für Morgen treffen. :)


    Ich freue mich über die 1.000.000 Hits. Vor allem wegen der vielen Ungläubigen zu Eröffnung und der vielen Folgemonate, dass "alles doch gar nicht so schlimm werden wird".


    Der 2. Thread erst, der das geschafft hat! :)

    2 Mal editiert, zuletzt von GOLD_Baron ()

  • ich habe das gefühl, dass wir in der nächsten woche beim dow noch einmal die 12.000 sehen werden.


    aber wie jim rogers schon sagte: in a bear market, eventually everything goes down to 8. ^^

  • Ist mir in der TV Zeitung aufgefallen. Keine Ahnung, ob es verwertbare Inhalte hat, bzw. wie nahe an der Realität, aber vielleicht lohnt es sich, einen Blick hineinzuwerfen.


    Zitat aus der TV Spielfilm:


    "The Bank
    Börsenthriller um Gier, Korruption und üble Tricks


    Computerspezialist Boyle macht eine geniale Erfindung: Seine Software kann Börsencrashs vorhersagen. So steigt er zur rechten Hand des Cent(r)a(l)bank-Chefs O´Reilly auf. Leider muß er feststellen, daß O´Reilly ganz andere Vorstellungen hat als er: Nicht die Kleinaktionäre sollen von dem Programm profitieren, sondern einzig die Centabank..."


    Schönen Gruß

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

  • Das ist ja das schlimme an der Krise, selbst wenn Gold auf 10.000€ steigt, wird der Großteil der Edelmetallbesitzer nicht viel davon haben.
    Einerseits besteht die Möglichkeit der Hyperinflation. Wenn die solange wie in Zimbabwe dauert, werden wohl viele Ihre Goldreserven z.T. verkaufen müssen, um nicht zu verhungern.
    Die jetzigen Millionäre kümmert das weniger.


    Wikipedia zu 10 Jahren Inflation in Simbabwe:
    "Die Inflation mit einer jährlichen Zuwachsrate von 32 % im Jahre 1998 wuchs im Jahre 1999 auf 101 % an. 2003 lag die Inflation bei 600 % und im November 2006 bei 1.098,8 %.[8] Das Zentrale Statistikamt nennt steigende Strom-, Transport- und Lebensmittelpreise als Ursache für den Anstieg auf 7.251 % im Juni. Experten gingen von einer sehr viel höheren tatsächlichen Inflationsrate aus. Im Februar 2008 durchbrach die Inflationsrate die Marke von 100.000 % (Hyperinflation)[9], was vorherige Schätzungen des Internationalen Währungsfonds bestätigte. Die Inflationsrate lag im April 2008 bei 150.000% [10] und stieg bis zum Mai weiter auf 165.000%[11]. Derzeitig beträgt die Inflationsrate 2,2 Millionen Prozent, wobei Experten von einem zehnmal höheren Wert ausgehen.[2]
    Im Sommer 2007 begann die Regierung auf die galoppierende Inflation zu reagieren, indem sie mit Polizeigewalt von Geschäftsleuten und Unternehmen verlangte, die Preise „einzufrieren“. Dies führte zu einzelnen Geschäftsschließungen, Verhaftungen von Ladenbesitzern (die angeklagt wurden, die Preise nicht niedrig genug gehalten zu haben) und langen Warteschlangen vor den Geschäften."

    Dann kann es in Europa zu einer Deflation kommen, falls die EZB die Zinsen stärker anheben sollte. Um die Deflation zu beenden, muss eine Hyperinflation eingeleitet werden, also triffts uns in diesem Szenario vielleicht doppelt so schlimm wie oben.
    Da nutzt selbst ein Lebensmittelvorrat von einem Jahr nicht viel.
    In der Deflation kann es sogar sein, dass man seine Edelmetalle für relativ wenig Nahrungsmittel loswird...




    D.h. heißt es: das HEUTE genießen & adäquat-mögliche Vorsorge für Morgen treffen. :)

    Was ist denn Deiner Meinung nach die ultimative Vorsorge?


    MfG



    PS: Dass Gold in der Deflation eigentlich am Meisten profitieren sollte, weil es ja DAS Geld ist, kann erst passieren, wenn die Masse der Menschen das auch glaubt. Und ich glaube, dass der Goldpreis dazu erst noch ein paar Hundert Prozent zulegen muss.

    3 Mal editiert, zuletzt von tclaw ()

  • :thumbsup: Ich schmeiß mich wech :D


    Mittlerweile besser als jeder Komödienstadl :D


    [tube]ubAnuROVq7U[/tube]



    [tube]sakJa0gvOoA[/tube]


    Irgendwie werden die den beiden hier immer ähnlicher :thumbsup:



    [tube]LUOXClICtkQ&feature=related[tube]

    Einmal editiert, zuletzt von freefly ()

  • Ja wir Bayern sind schon arm dran.........Da alte Strauss dreht sich in der Gruft um....... ;(

    Wohlstand ist kein Naturgesetz. Man hat dafür zu arbeiten.

  • Passend dazu heute ein Kommentar in der FAZ über den neuen "Ehrenkodex" der Banken



    Ackermanns Banalitäten :D

    Ich rezitiere mal aus Ackermanns Empfehlungen:
    .... Banken sollen ihre Zahlungsfähigkeit sichern....


    Heisst das, die Banken sind heute nicht zahlungsfaehig ? 8|

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • ... never trust a hippi.., ääh .. a banker
    [tube]

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    :] old style

    Wer nichts wird wird Wirtschaftsminister.

    Einmal editiert, zuletzt von Alan_Greenhorn ()

  • Derzeitig beträgt die Inflationsrate 2,2 Millionen Prozent, wobei Experten von einem zehnmal höheren Wert ausgehen.[2]

    22 Mio % ist so schlimm wiederum auch nicht. Das entspricht einer taeglichen Inflation von gerade mal 3,4% oder Verdopplung der Preise alle 3 Wochen. :thumbsup:

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.


  • Lieber Baron,


    inhaltlich erst mal volle Zustimmung. Wir müssen in der Tat davon ausgehen, dass der von Dir geschilderte Transformationsprozess fast ausschließlich Verlierer hervorbringen wird und Eichelburg den Leuten was vorgaukelt, in dem er ihnen Sandburgen verkauft und meint mit ein paar Unzen hätten sie eine Festung. Ein paar Unzen sind besser als nichts, werden im Ernstfall aber nichts nützen, wenn man nicht anderweitig vorbereitet ist.


    Und da ist das wichtigste die spirituelle Vorbereitung:
    - Die Auseinandersetzung mit dem Umstand, dass die Krise real, gegenwärtig ist und nicht wieder verschwindet
    - Dass man in dieser Krise viel verlieren wird (Geld, Haus, Freunde, Familienangehörige, Gesundheit, vielleicht sogar das Leben) und wenig gewinnen kann
    - Dass diese Krise in Summe mind. 10, wahrscheinlicher 15 Jahre dauern wird
    - Dass es in diesem Prozess ein permanentes Auf und Ab geben wird
    - Dass nach dieser Krise alles anders sein wird


    Wer darauf hofft, dass alles wieder gut wird und so sein wird wie früher, ist rettungslos verloren, auch mit noch so vielen Unzen.


    Dir möchte ich einen großen Dank aussprechen, dass Du über die ganzen 2 Jahre trotz der massiven Anfeindungen verschiedener Leute durchgehalten und Dich nicht hast vertreiben lassen. Ich habe diese Woche mal im Thread 1 Jahr zurückgeblättert und mir diverse Ausführungen von einigen Diskutanden angesehen, das war zum Teil übelste Schiene. Dass einige Leute mit weniger Geduld wie z. B. Homm13 nicht mehr schreiben, verstehe ich voll und ganz. Ich persönlich finde, dass die Qualität der Beiträge der ernsthaften Schreiber seit damals sogar noch deutlich zugelegt hat und hoffe, dass das auch so bleibt.



  • Also 10 bis 15 Jahre wäre natürlich schon ein sehr hartes Stück, aber klingt eigentlich logisch, wenn man bedenkt das die Krise die Neue Weltordnung einführen soll. Die Frage die sich stellt ist, wie der Verlauf der Krise in den sagen wir mal 10 - 15 Jahren sein wird.


    Es wird sicher in sehr vielen Branchen Verluste geben wie zB Tourismus und sonstige überflüssigen Güter die nicht unbedingt zum Leben benötigt werden. Es wird dann wahrscheinlich die nächsten Jahre nur Güter geben, die zum Leben benötigt werden, auch wird es in den jeweiligen Märkten wohl nur regionale Produkte geben, nichts mit Kiwi und der gleichen. Auch die Erdbeeren und anderen heimischen Obstsorten wird es wohl nur zur Saison geben, aber das sind einige ja schon gewohnt und kennen es noch von früher, allerdings denke ich, das es die Hyper bzw das Hoch der Krise von den uns bekannten geschichtlichen nicht abweichen wird.


    Leider kenne ich keinen solchen Alters der so eine Krise schon einmal durchlebt hat.


    Das Szenario von Eichelburg mit 1Unze zu einer Ferienimmo in Spanien glaube ich persönlich auch nicht, obwohl sogar einige bei ProAurum der Meinung sind 100 gramm Gold könnte 1 Haus in Deutschland werden.


    Sicher gehört eine gewisse Absicherung zur Pflicht, doch wie soll man sich gegen eine 10 - 15 Jahre lange Krise wirklich richtig absichern ?


    Ich hatte neulich wieder einige Diskusionen in der Kneipe, :hae: mein Gott, da erzählte mir doch tatsächlich einer, wenn alles teurer wird muss man sich keine Gedanken machen wo mam einsparen kann, sonder wo man mehr Geld verdienen kann und wenn der Sprt 2,50 kostet ist doch gut, dann sind die Straßen wenigstens leer :boese:


    Das schlug dann dem Fass den Boden aus, die breite Masse hat einfach den ganzen Zusammenhang noch nicht verstanden.

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