Global Economic Collapse

  • Ich bin mit dem gegenwärtigen Experiment schon bedient. Noch seltsamere müssen nicht sein.



    Die Frage ist gar nicht sooo dumm. Tretet doch mal einen Schritt zurück, denkt nach bei wem der Kollege Polleit arbeitet ..... und dann, lest die PDF !!


    Die haben Free Banking überhaupt nicht sind! Was ich daraus lese, und auch aus den anderen Artiklen bei eifrei oder der FAZ, der wettert wie der Teufel auf das staatliche (!) Geldsystem und bringt gekonnt Gold und Bretton Woods ins Spiel. Wisst ihr was der vorhat? Der will die FED Europas werden. Jede Wette !! Darauf freß ich einen Spaten, aber mit Blatt ! Nicht vergessen, Barcleys und Rothschild !! Das ist NWO in Reinkultur !


    Mit dieser Propaganda will der zukünftig die Zentralbank Geschäfte selbst machen. Und die Zinsen bestimmt dann in Zukunft wieder die Rothschild-Clique. Die machen einen "Warenkorb", vorerst mit Bandbreitenkursen, dann mit festen Kursen für Währungen und Gold. Dann kann kein Mensch mehr die Geldentwertung sehen, geschweige sich dagegen positionieren. Weder andere Währungen, noch Gold und Silber sind dann sinnvoll. Langfristig sieht man das erst wieder an Agrar- oder sonstigen Rohstoffen. Und um darin zu investieren um sich abzusichern, MÜSSEN wir Zertifikate der Banken kaufen.
    So wie das aussieht, machen wir uns mit dieser Idee erst richtig abhängig von einer oder mehreren privaten (!) Banken. Das wird der uns natürlich nicht erzählen, das er das Free Banking wahrscheinlich anders interpretieren wird wie wir. Und das dann angeblich jeder seine Bank eröffnen kann...da lachen ja die Hühner. Inzwischen weiß jedes Kind wie Lobbys funktionieren und deshalb wird der ungezügelten Bankenausbreitung bei Zeiten ein Riegel vorgeschoben. Wetten? Gibst Gegenstimmen? ;)
    Oh, oh, ich seh wie das Hamsterrad gerade den Turbo einbaut. Los widerlegt die These, aber gründlich! Bitte. Ich hoffe das geht auch. Denn den Mist, was ich hier vermute, den will ich auch nicht!


    dass das wohl von manchem gewollt ist, ist klar.


    ich will aber auch 1.000.000,- € sozialhilfe haben und bringe meine lobby schon in stellung. ist das ein grund die sozialhilfe (bzw. das äquivalent, dessen name sich ständig ändert) abzuschaffen.


    nein, das ist die aufforderung es politisch richtig umzusetzen, wobei wir dann gleich bei der frage von einfluss der lobbys auf politik sind und damit bei einem anderen politiksystem.


    das system von free banking wird durch solche versuche der errichtung eines privaten monopols, was letztlich genauso schlecht wäre wie das derzeitige staatliche monopol, sicher nicht diskreditiert. jede gute idee kann misbraucht werden.

  • goldmob
    nix gegen Free Banking. Aber nur wenn es richtig umgesetzt wird. Lt. dem WiKi Artikel ist das regelmäßig schiefgegangen, sobald auch nur die kleinste Regulierung im System stattfand. Ich glaube Barclays mißbraucht die an sich gute Idee und der Schäffler hat es nur noch nicht so gesehen.


    Die Rattenfänger werden noch viiiiel mehr werden in der nächsten Zeit....

  • ich will aber auch 1.000.000,- ? sozialhilfe haben und bringe meine lobby schon in stellung. ist das ein grund die sozialhilfe (bzw. das äquivalent, dessen name sich ständig ändert) abzuschaffen.


    Willst du ein paar Gründe hören?


    Ich bin für Sozialhilfe in Form eines Tellers Linsensuppe täglich.

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  • das system von free banking wird durch solche versuche der errichtung eines privaten monopols, was letztlich genauso schlecht wäre wie das derzeitige staatliche monopol, sicher nicht diskreditiert. jede gute idee kann misbraucht werden.

    Ist das, was in dem Artikel beschrieben wird nicht das genaue Gegenteil von Monopol?


    "Jeder kann wählen womit er bezahlt". Schön, das heisst dann aber doch auch "Jeder kann wählen, gegen was er verkauft".


    Also eine babylonische Sprachverwirrung ersten Ranges.


    Wir haben ein einheitliches Geld (in dem Sinne Monopol) in erster Linie deshalb, weil damit die Transaktionskosten des Handels (= der arbeitsteiligen Gesellschaft) minimiert werden. Das ist wie beim Stromsystem. Müsste jeder Häuslebauer sich entscheiden, ob er auf Gleichstrom oder Wechselstrom, 110V, 240V, 380V, runde oder eckige Stecker etc. setzt und gäbe es auf der Anbieterseite entsprechend zig Leitungsnetze und Gerätetypen, dann wäre das derart ineffizient, da verblassen Eon's Gewinne oder die Ineffizienzen eines gedachten staatsmonopolistischen Anbieters dagegen völlig.


    Unter gewissen Bedingungen sind Monopole mit riesigem Abstand die effizienteste Anbieterstruktur. Nennt man dann "natürliches Monopol". Stromversorgung als klassisches Beispiel. Tauschmittel gehört da sicher auch dazu. Die Frage ist nur, wie diese Effizienzgewinne zwischen allen Beteiligten aufgeteilt werden. Daher entweder Privatunternehmen, aber staatlich reguliert (Staat setzt Rahmen für Angebotsqualität und Preisfindung) so wie in D heute der Strommarkt. Oder gleich als Staatsbehörde. So wie die Geldversorgung.


    Ich teile den Verdacht, daß der Vorschlag von Polleit alles andere als gemeinnützig ist. In einem ineffizienten zersplitterten Geldsystem liegen sehr viel mehr Chancen für gutinformierte professionelle Akteure, die kleinen schlechterinformierten Verbraucher kräftig über den Tisch zu ziehen. Und vielleicht hat man ja Glück, und kann ein privates Quasi-Monopol etablieren (wie z.B. Microsoft). Bingo!

  • Wir haben ein einheitliches Geld (in dem Sinne Monopol) in erster Linie deshalb, weil damit die Transaktionskosten des Handels (= der arbeitsteiligen Gesellschaft) minimiert werden. Das ist wie beim Stromsystem. Müsste jeder Häuslebauer sich entscheiden, ob er auf Gleichstrom oder Wechselstrom, 110V, 240V, 380V, runde oder eckige Stecker etc. setzt und gäbe es auf der Anbieterseite entsprechend zig Leitungsnetze und Gerätetypen, dann wäre das derart ineffizient,

    Na ja, vielleicht würden sich mit der Zeit auch die besten Systeme von selbst durchsetzen, oder man käme auf die Idee, dass autarke, dezentrale Lösungen auch unter gewissen Umständen die günstigste Lösung sind.
    Natürlich schlecht für den Anbieter, daher ja auch der Anschlusszwang, z.B. durch "Abwasserzwangsverbände"...
    Monopole bieten doch nicht per se die effizientesten Lösungen, es sind eben nur die einzigen..

  • Unter gewissen Bedingungen sind Monopole mit riesigem Abstand die effizienteste Anbieterstruktur. Nennt man dann "natürliches Monopol".


    Was du da beschreibst ist eine Norm, und kein Monopol. Gegen Normen hat keiner was. Es gab immer schon auch Geldnormen. Solidus, Dukat, Gulden, Mark, ...


    Lustig finde ich, daß die Befürworter von Staatsmonopolen immer mit Strom und Eisenbahn daherkommen, meist mit der Begründung beides sei kostenmäßig nur staatlich zu stemmen, dabei sind beide (auch in Deutschland! ) von Privatfirmen aufgebaut worden und erst hinterher verstaatlicht worden. Und zwar hauptsächlich aus militärischen Gründen, aber auch um den Rahm abzuschöpfen, nachdem sich erwiesen hatte, daß die neue Technologie sich rentiert.

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    2 Mal editiert, zuletzt von O. Jemineh ()


  • Unter gewissen Bedingungen sind Monopole mit riesigem Abstand die effizienteste Anbieterstruktur. Nennt man dann "natürliches Monopol". Stromversorgung als klassisches Beispiel. Tauschmittel gehört da sicher auch dazu. Die Frage ist nur, wie diese Effizienzgewinne zwischen allen Beteiligten aufgeteilt werden. Daher entweder Privatunternehmen, aber staatlich reguliert (Staat setzt Rahmen für Angebotsqualität und Preisfindung) so wie in D heute der Strommarkt. Oder gleich als Staatsbehörde. So wie die Geldversorgung.

    das gilt für stromnetze aber nicht für die erzeugung.


    was wäre denn mit der norm "1g gold"? jeder darf papier in dieser form herausgeben. akzeptiert wird aber nur vertrauenswürdiges papier oder eben auch echtes gold.


    ich kann ja auch zwischen 1000en elektrikern wählen, wenn ich genormte steckdosen haben möchte.

  • Die Norm ist der Euro, oder Dollar, oder was auch immer. Also die Währung. Darauf hat der Staat das Monopol. Das ist auch sinnvoll. Gäbe es auf der ganzen Welt nur eine Sorte Geld, wäre das nicht schädlich. Allerdings muß so eine Ordnung wachsen, sie kann nur schlecht erzwungen werden.
    Das die Deckung nicht auf soundsowiel Edelmetall lautet, tut dem Wert keinen Abbruch. Auch durch das Versprechen mit Edelmetall gedeckt zu sein schützen Banknoten nicht vor Mißbrauch. Andernfalls wären die Noten des Deutschen Reiches bis zum WK I ihr Geld in Gold wert gewesen. Wichtiger als die Art der Deckung ist die Disziplin in der Anwendung.
    Nebenbei, der Staat kann kein Geld drucken. Er kann aber nur durch Versprechen auf die Zukunft gedeckte Kredite aufnehmen und dadurch Geld schaffen.
    Die Schaffung von Geld durch Kredit durch und die (letztlich bewusst in Kauf genommene) Nichtbedienung dieser Kredite ist die Krux. Ob der Gegenwert in Gold oder Mohrrüben versprochen wird ist Wurst. Free Banking führt mit Sicherheit nicht eine strahlende Zukunft, weil es nur unter idealisierten Umständen mit idealen Menschen - genau wie der Kommunismus - existieren kann. Unter den tatsächlichen Bedingungen führt es lediglich zum Monopol der agressivsten und gierigsten Ansammlung widerwärtiger Menschen. Und das wird mit Sicherheit nicht zum allgemeinen Wohl beitragen.
    Gegen das Monopol des Staates sprechen doch nur die Schwächen in der Ausgestaltung des Staates, diese gilt es zu beseitigen, nicht das schlecht Organisierte durch das totale Chaos zu ersetzen.

    Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Marc Aurel (121-180)
    Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Friedrich von Schiller (1759 – 1805)
    Wer eine friedliche Revolution unmöglich macht, macht eine gewaltsame unvermeidbar. John Fitzgerald Kennedy (1917-1963)
    Ich bedaure nicht, was ich getan habe. Ich bedauere, was ich nicht getan habe.
    Ingrid Bergman (1915-1982)

    Einmal editiert, zuletzt von Lupus ()

  • Ich teile den Verdacht, daß der Vorschlag von Polleit alles andere als gemeinnützig ist.


    Polleit = Barclays = Rothschild. Egal was der rausposaunt, es ist bestimmt nichts Gutes.


    Die Schaffung von Geld durch Kredit durch und die (letztlich bewusst in Kauf genommene) Nichtbedienung dieser Kredite ist die Krux.


    Die Vergabepraxis von Krediten kann man zu Recht bemängeln, das eigentliche Problem sind jedoch die Zinsen bzw. Zinseszinsen.

  • Zitat

    Free Banking führt mit Sicherheit nicht eine strahlende Zukunft, weil es nur unter idealisierten Umständen mit idealen Menschen - genau wie der Kommunismus - existieren kann. Unter den tatsächlichen Bedingungen führt es lediglich zum Monopol der agressivsten und gierigsten Ansammlung widerwärtiger Menschen.

    Also keine Änderung gegenüber dem Status Quo des staatlichen Falschgeldmonopols :(

    Gold bringt keine Zinsen, also: Kauft Kriegsanleihen ... ähh ... MeFo-Wechsel ... ähh ... Sondervermögen ...!

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    http://www.weed-online.org/themen/finanzen/4197074.html

    Gold, the canary in the coal mine.

    Einmal editiert, zuletzt von Minos ()

  • Hallo Gemeinde!


    Kann mir wer von euch ein paar Links von Entwürfen für die Aktion "Bank Run" am 7.12.2010 heraussuchen.


    Habe morgen vorlesungsfrei, und da wollte ich die Aktion mit Hilfe von Flugblättern nutzen, ein paar mehr Leute für die Aktion zu gewinnen.


    Nur je mehr leute mitmachen, umso mehr haben wir eine Chance, dieses System zu stürzen!


    An die andere Studenten hier: Mit Flugblättern könnt ihr enorm viele Leute an der Uni erreichen. Pinnt einfach die Schwarzen Bretter zu ;), das schafft Aufmerksamkeit! :)


    Danke schonmal im Voraus.

    Wer Silber nicht ehrt ist Gold nicht wert!

  • Ah, wie ich sehe, ist die Gier hier wieder gut vertreten!


    Habe eben selbst mal geschaut, im Netz ist echt nichts zu finden an Flugbättern für diese Aktion!



    Hat die Aktion eben Pech, denn über Flugblätter kann man tatsächlich noch sehr viele Menschen erreichen!

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  • hey, ich lese hier schon seit Jahren mit und habe dementsprechend auch vorgesorgt, in Form von PM!!!


    genau deswegen, wird dieses politische System auch irgendwann zerfallen, weil die Alten, die auf dem Vermögen sitzen, keine Reformen zulassen, auf Kosten der Jugend!

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