"Spekulationsblase" bei Anlagemünzen ?!?


  • Naja, dann doch lieba selbstjemacht. Köönt' ihr aber auch koofen, sagen wir, 40 Euro + Versand. Nur das zentral abgebildete Acrylbld, versteht sich - das schmutzige Geschirrhandtuch und die beiden Bilder da drüber gehören nicht zum Angebot.


    gruss vom gold-trunkenen Gold-Hamster

  • WIe war das ? Ist der sog. Spotpreis nicht schon länger hauptsächlich für Papiere von Bedeutung ? So jedenfalls stand hier mal geschrieben und der "physische Markt" hätte sich abgekoppelt. Ich pers. sehe den Sinn in Papiergold nicht wirklich (na gut für Spekulanten, aber da könnte man auch mit anderem lohnenswerter spekulieren), mag halt lieber was in der Hand haben, dafür zahle ich auch einen "kleinen" Aufpreis. :)

  • @ trenntWände


    Grundsätzliches: Es macht durchaus Sinn Sachverhalte (kritisch) zu thematisieren, auch wenn man sie nicht (unmittelbar) beeinflussen kann. Es besteht also kein Grund mir vollständig groteske Unterstellungen zu machen (Sozialismus, Planwirtschaft) und damit dafür sorgen, dass der Thread sich in einer nicht ernstzunehmenden Art und Weise entwickelt.


    Zum Thema: Natürlich habe ich vollstes Verständnis dafür, dass Händler zum maximalen Preis verkaufen den sie erzielen können. Alles andere wäre auch ziemlich dumm von ihnen. Und ich kann auch mit meinem Thread hier nicht wirklich verhindern, dass offensichtlich viele der Leser bereit sind, satte Aufschläge zu zahlen um eben keine Unze Silber namens "Andorra Eagle" oder "Wiener Philharmonika" zu erwerben, sondern eine Unze Silber mit vermeintlich schöneren Motiven wie die Pandas.


    Aber es muss doch erlaubt sein eine Debatte darüber anzustossen, dass durch diese rational kaum begründbaren Vorlieben die sich am Markt durchgesetzt haben, die eigentliche (simple) Idee der ANLAGEmünzen ad absurdum geführt wurde - und dies eben für ALLE Marktteilnehmer und nicht nur für die Liebhaber.


    Statt zwischen vielen verschiedenen Anlagemünzen wählen zu können - wodurch man händler-/anbieterunabhängiger wäre - hat der "echte, reine Anleger" derzeit nur die Wahl zwischen einer oder maximal zwei Anlage-Münzensorten, nämlich zur Zeit eben Cook Islands und Andorra Eagle. Diese Einschränkung stellt gegebenenfalls einen echten Nachteil dar und ist begründet in irrationalen Wertzumessungen, die dem eigentlichen Zweck von Anlagemünzen und auch dem ganzen Charakter des physischen Edelmetallmarktes geradezu diametral entgegenstehen.


    Ich finde, dass man sich darüber einmal allgemein bewusst werden sollte. Nicht mehr und nicht weniger. Die Schlüsse zieht jeder selbst!

  • sondern eine Unze Silber mit vermeintlich schöneren Motiven wie die Pandas.


    Bei den Pandas geht es wohl nicht so sehr um das schönere Motiv (obgleich ein jährlich wechselndes Motiv reizvoller ist als immer das gleiche - wie bei Maples, Eagle oder Liberta der Fall), sondern mehr um die spekulative Erwartung, Millionen Chinesen wären in naher Zukunft soweit, solche Münzen zu sammeln und dann vor allem auf die eigenen scharf..... :whistling:

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    Ich bedaure nicht, was ich getan habe. Ich bedauere, was ich nicht getan habe.
    Ingrid Bergman (1915-1982)

  • Statt zwischen vielen verschiedenen Anlagemünzen wählen zu können - wodurch man händler-/anbieterunabhängiger wäre - hat der "echte, reine Anleger" derzeit nur die Wahl zwischen einer oder maximal zwei Anlage-Münzensorten, nämlich zur Zeit eben Cook Islands und Andorra Eagle. Diese Einschränkung stellt gegebenenfalls einen echten Nachteil dar und ist begründet in irrationalen Wertzumessungen, die dem eigentlichen Zweck von Anlagemünzen und auch dem ganzen Charakter des physischen Edelmetallmarktes geradezu diametral entgegenstehen.


    Das ist eben die heutige Zeit. Alle gängigen Anlagemünzen wurden ja bereits von "Anlegern" aufgekauft, nicht von den Münzsammlern, die interessieren sich für ganz andere Objekte mit ganz anderen Aufschlägen als für die millionenfach geprägten Bullion-Münzen. Die Bullions sind kein Sammlermarkt, einige wenige Ausnahmen einmal abgesehen. Cook Island und Andorra sind insofern Bullions, um der gestiegenden Nachfrage zu dienen, Käufer gibt es zu heutigen Preisen mehr als genug, es fehlt halt nur an der gewohnten "Standartware".


    Ansonsten verhält es sich so, wie hier schon mehrfach kundgetan wurde. Große Nachfrage trifft auf geringes Angebot- demzufolge sind auch höhere Aufpreise für die Mehrzahl der Käufer akzeptabel, es zwingt ja keiner zum Kauf. Ein logischer Gedanke, für alle die irgentetwas zu verkaufen haben, der Preis bestimmt sich danach, zu welcher Summe x man den Kaufgegenstand verkauft bekommt und Käufer bereit sind, diesen Preis zu zahlen.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

  • Bei den Pandas geht es wohl nicht so sehr um das schönere Motiv (obgleich ein jährlich wechselndes Motiv reizvoller ist als immer das gleiche - wie bei Maples, Eagle oder Liberta der Fall), sondern mehr um die spekulative Erwartung, Millionen Chinesen wären in naher Zukunft soweit, solche Münzen zu sammeln und dann vor allem auf die eigenen scharf..... :whistling:


    War es nicht so, dass von jedem Panda 1,11 EUR in die "Rettet den Panda" - Stiftung geht ? :P
    Es handelt sich hierbei um das sogenannte Krombacher-Prinzip... :D

  • Dann kommen halt neue, das macht der Markt.
    Cooks und Andorra sind ja schon solche neuen.
    Dann gibts nächstes Jahr halt Togo und TakaTuka-Land, wenn sich das lohnt.

    Wo kann ich Taka-Tuka-Land vorbestellen? :D


    Ich halte es streng mit der Regel "haste Geld kaufste ein, haste nix lässte bleim".
    Deshalb kaufe ich relativ unabhängig vom Spot und habe bislang (13 Monate) immer noch ein Plus, auch wenn es aktuell eine eins vor dem Komma hat.
    Dabei hat mein Gold deutlich Plus, mein Silber etwas Minus und mein Platin am meisten Minus.
    Kratzt es mich?
    Nö, einiges sehe ich eher numismatisch (hat noch jemand 1 MX Peso 1949 - zahle 50fachen Spot), einiges sportlich (schöner Haufen Kleingold macht auch Mist) und alles insgesmt eher langfristig.


    Bye


    Marko

  • @ Twinson


    Es ist zweifelsohne und verständlicherweise so, dass in der jetzigen Situation auch auf der Ankaufsseite eine Ungleichgewichtung der einzelnen Anlagemünzen-Sorten vorherrscht. Dies ist aber doch nichts als eine logische Folge der Situation auf der Anbieterseite und tut insofern nichts zur Sache bzw. bestätigt mich noch! Es ist sozusagen, um im gleichen Metier zu beiben, die gleiche Medaille, nur eben die andere Seite. :) Auch damit wird die Aussage das eine Unze Silber gleich eine unze Silber ist nicht falsch!


    DERZEIT bekommt man beim Wiederverkauf natürlich für z.B. eine Panda mehr als für eine Andorra. Wenn dies bereits jetzt nicht mehr der Fall wäre, würde natürlich (fast) niemand mehr Pandas erwerben. Aber das sagt doch nichts über die diesbezügliche Bewertung in (ferner) Zukunft aus!!!


    Da Edelmetalle nunmal der Langfristanlage dienen (weil sie kurzfristig von unzähligen anderen Assets weit überflügelt werden), muss man sie auch langzeitig bewerten wenn man sich nicht selbst etwas vormachen will. Und da kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die jetzigen (Sammler)Aufpreise von bis zu 100% des Materialwertes eben nicht garantiert wieder zurückfliessen werden nach längerer Anlage - in zum beispiel 20 Jahren. Bei Verwendung in einer akuten Krisenzeit - wofür Münzen ja ansich das geeignete Mittel sind, aufgrund der Stückelung und da allen Menschen Münzen als Zahlungsmittel geläufig sind - ist der Verlust des Sammleraufschlages und die Gleichbewertung mit den günstigsten Silberunzen sogar nahezu sicher. Warum also jetzt etwas zahlen, das nicht bzw. nicht sicher wieder zurückfliesst. Oder dient dem ein- oder anderen hier Gold/Silber doch nur als kurzfristige Anlage? Dann sehen die Bedingungen natürlich anders aus. Aber DANN sind diejenigen mit Gold/Silber nicht wirklich optimal beraten, denn kurzfristig verdient man anders wesentlich mehr und sogar sicherer. Windige Finanzprodukte machen es möglich - solange der grosse Knall eben noch nicht kam...




    @ Lupus


    Die Erwartung der Wertsteigerung der Pandas aufgrund von Millionen in die Mittel/Oberschicht aufsteigender Chinesen ist aber genau so eine "Spekulationsblase" wie ich sie meine! Auch Du bestätisgt mich also nur.


    Neben der "Spekulation" auf den Silberpreis selbst enthalten diese Münzen dann also einen spekulativen Anteil der sich auf ganz andere (weltpolitische) Zusammenhänge bezieht und der handfest mitbezahlt wird. Die Idee ANLAGEmünzen zu schaffen die ohne den bei Münzen üblichen Sammleraufschlag gehandelt werden, wird damit kontakarriert, weil der "Sammleraufschlag" durch andere Spekulationsinhalte ersetzt wird.


    Es spielt gar keine Rolle auf welcher Annahme man eine physisch bzw. vom Nutzwert her nicht zwingende zukünftige Wertsteigerung annimmt, ob aufgrund des schönen Motives, der Seltenheit oder der vielen Chinesen wegen. Es ist und bleibt eine VOLLKOMMEN UNGEWISSE Spekulation und dies widerspricht dem Grundgedanken einer physischen Anlage in Edelmetalle, denn die macht ja gerade so einzigartig, dass aufgrund ihrer relativen Seltenheit der Wert EBEN NICHT nur spekulativer Natur ist!




    @ tut


    Nein, das ist kein klassisches Angebot-Nachfrage Spiel!!! Denn es gibt ja noch die günstigen Andorras - und zwar reichlich. Dennoch werden bei gleichzeitiger Verfügbarkeit der vom Material her gleichwertigen günstigen Andorras auch die wesentlich teureren anderen Anlagemünzen gekauft. Es besteht eben kein Mangel an günstigen Münzen, der die Leute dazu zwingt die teuren zu kaufen, sondern sie tun es freiwillig. Und an genau dieser Stelle haben wir das Prinzip Angebot-Nachfrage als preisbestimmendes Kriterium verlassen und GENAU DARUM geht es mir! Die Menschen die die teuren Münzen kaufen, glauben eben an den "spekulativen Anteil" und zahlen dafür den "Sammleraufschlag".

  • adabsurd: Nein, das ist kein klassisches Angebot-Nachfrage Spiel!!! Denn es gibt ja noch die günstigen Andorras - und zwar reichlich. Dennoch werden bei gleichzeitiger Verfügbarkeit der vom Material her gleichwertigen günstigen Andorras auch die wesentlich teureren anderen Anlagemünzen gekauft. Es besteht eben kein Mangel an günstigen Münzen, der die Leute dazu zwingt die teuren zu kaufen, sondern sie tun es freiwillig. Und an genau dieser Stelle haben wir das Prinzip Angebot-Nachfrage als preisbestimmendes Kriterium verlassen und GENAU DARUM geht es mir! Die Menschen die die teuren Münzen kaufen, glauben eben an den "spekulativen Anteil" und zahlen dafür den "Sammleraufschlag".


    Angebot-Nachfrage, ja, da gebe ich dir recht. Aber die Leute die den Andorra nicht kaufen, kaufen keinen Panda, sie kaufen einen Philharmoniker, einen Libertad, Silver Eagle oder Maple Leaf und die Begründung ist immer die selbe: Andorra = Pseudo Münze, Sieht hässlich aus, Zweifel das sie in Zukunft noch zu guten Preisen wieder zu veräußern ist oder das die Annahme verweigert wird, usw.


    Beim Panda oder bei den Australischen Lunars ist klar ein Sammleraufschlag dabei, da geb ich dir absolut recht. Aber beim Eagle oder Maple sehe ich absolut keinen Sammleraufschlag, wo soll der sein? Was hat der aktuelle Preis mit Sammeln zu tun. Der Preis ist schlichtweg höher, weil Münze schwerer verfügbar, Nachfrage größer als Angebot, etc. => mit Sammeln oder spekulieren hat das imho überhaupt nichts zu tun, sondern schlichtweg mit dem Bekanntheitsgrad dieser Münzen. Hier geht es den Anlegern in erster Linie nicht darum, zu spekulieren, sondern sich dahingehend abzusichern, das die Münze die sie kaufen bekannt ist und in Krisenzeit dadurch auch mehr Akzeptanz findet, also unbekannte Münzen. Das sind die Argumente die ich höre, nicht irgendwelche Sammlerleidenschaften und mit Spekulationsblasen hat das auch nichts zu tun. Den Leuten ist absolut klar, das sich der Aufschlag wieder zurückbildet, wenn das Angebot wieder steigt und dennoch wird sich für diese Münze entschieden. Spielt auch keine Rolle, wenn der Silberpreis bei $50/€25 steht ;)


    Schönen Abend noch...
    red

  • Die Menschen die die teuren Münzen kaufen, glauben eben an den "spekulativen Anteil" und zahlen dafür den "Sammleraufschlag".


    Genau hier trennen sich unsere Vorstellungen, es ist kein Sammleraufschlag, den gibt es meinetwegen bei den Palladium-Emus mit Auflagen um die 5.000 Stück, aber nicht mehr bei den "Millionenmünzen". Betrachte es mal so, es gibt die bisherigen Bullions mit ihren Aufschlägen, sowohl im Verkaufspreis als auch im Ankaufspreis und den normalen Zwischenpreis von den Privatleuten. Genau dieser bekannte Markt ist eingebrochen, da die Nachfrage unerwartet hoch war bzw. ist und gleichzeitig die Produktion stagniert oder (teilw. aus politischen Gründen) zurückgefahren wird, das offizielle Angebot folgt also nicht mehr der Nachfrage, damit wird dieses Gut knapp.


    Andererseits ist genug Silber vorhanden, nur nicht in der gewünschten Form, so fangen die ersten Findigen an, neue "Kreationen" zu gestalten, Anfang dürfte hier der 1 kg Cook Barren gewesen sein, der auch recht gut gelaufen ist. Als nächstes kamen dann die Andorra Münzchen hinzu und nunmehr die geballte Cook-Offensive als Antwort mit Bullions in Silber, Gold, Palladium (Platin fehlt wohl noch) als auch die neuen Barren mit 3,11 und jetzt auch 5 kg. Ich bezeichne das mal als "neuen Sekundärmarkt". Logischerweise müssen sich diese "Kreationen" ersteinmal auf dem Markt bewähren und das geht m.M. nach nur über einen etwas geringeren Preis gegenüber den Primärmarkt. Geht das Konzept auf, werden sich diese neuen Münzen dem Preisniveau der anderen Münzen anpassen, also teurer werden. Fehlt die Akzeptanz jedoch, werden diese Münzen später einmal zum Medaillienpreis verfallen.


    Aber generell sind Bullions keine Sammlermünzen und werden es vermutlich auch nie werden, außer den berühmten Ausnahmen, wo aus irgenteinem Grunde nur 3.000 Stück produziert wurden, oder nur noch einige Tausend existieren weil der Rest eingeschmolzen wurde. Dieses dürfte aber bei den Silber-Bullions regelrecht auszuschließen sein.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

  • Ich denke in Normalen Zeiten sind Wertsteigerungen bei z.B. Kiwis, Kookaburras, Pandas, Koalas und Co. völlig normal und gerechtfertigen auch einen Aufpreis weit über Spot. Für den Numismatiker also. In Krisenzeiten steht wahrscheinlich Keinem der Sinn nach dem Ausgefallene und Seltenen. Hier soll Anlagesilber als werterhaltendes Zahlungsmittel dienen. Da sehe ich die bekannten Bullionmünzen als ausreichend. Aber momentan bin ich noch in der Lage ästhetisches Anlagesilber zu erwerben und ich kauf mir keinen Andorra, Cook usw. mehr. :thumbdown:


  • Bei den Pandas geht es wohl nicht so sehr um das schönere Motiv (obgleich ein jährlich wechselndes Motiv reizvoller ist als immer das gleiche - wie bei Maples, Eagle oder Liberta der Fall), sondern mehr um die spekulative Erwartung, Millionen Chinesen wären in naher Zukunft soweit, solche Münzen zu sammeln und dann vor allem auf die eigenen scharf..... :whistling:


    Eben, das ist die Frage der Wahrscheinlichkeit in der Zukunft. Und es ist eben - ceteris paribus - wahrscheinlicher, dass 1,3 Milliarden Chinesen für 600.000 Silberpandas eine größere Nachfrage generieneren als 2.000 Andorrianer und ein paar deutsche EM-Bugs für x Millionen Eagle Dinars. Schau mal, wo Du außerhalb Deutschlands einen Andorra Eagle und wo einen Panda kaufen kannst


    greetz anwir

  • @ anwir: kann mich Dir nur anschließen. jetzt dachte ich mir, ich muss auch mal meinen Senf dazugeben.


    @ adabsurd: jedem sei es selbst überlassen:


    - was er kaufen will


    - sich leisten will/kann


    - für welchen Zweck und Zeithorizont er dies tun möchte


    Einfach ausgedrückt: Kauf Dir was DIR gefällt und wobei DU ein gutes Gefühl hast!


    Was viele hier Dir schonend erklären wollten ist: Die Andorra-Eagle könnten (müssen ja nicht, dies ist nur wahrscheinlich) in 10 Jahren (oder irgendwann, wenn du eben DEINE gekauften Andorra Eagle wieder verkaufen willst) NICHT ALS MÜNZEN, sondern als Medaillen (da kein gesetzliches Zahlungsmittel) gelten. Dadurch haben diese einen wesentlich geringeren Rückkaufwert (ca. 25-30%). Die Numismatiker sind meist auch nur "schlauere Anleger". Im Ausgabejahr kosten viele Münzen "fast" gleich - entwickeln können (müssen ja nicht) sich geringe oder überhaupt limitierte Auflagen jedoch weitaus besser als Anlagemassenware (Eagle, "normale Maple", Philharmoniker, Andorra, Cook, usw.)

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