Gratuliere,
100 Eur mehr hättens auch sein können - und selbst das am Ende kein Fehler.
Nerven behalten, denn das was die FED da Abzieht ist der Bluff des Jahrhunders mit einem lausigen Blatt in der Hand.
4. Juni 2026, 12:30
Gratuliere,
100 Eur mehr hättens auch sein können - und selbst das am Ende kein Fehler.
Nerven behalten, denn das was die FED da Abzieht ist der Bluff des Jahrhunders mit einem lausigen Blatt in der Hand.
da bin ich wohl die Ausnahme, ich hasse den Dollar nicht, sehe aber trotzdem Gold als Vermögensabsicherung an.
Da schliesse ich mich gerne an: Ich liebe die USA: Bevölkerung, Land und viele Ihrer Prinzipien.
Und genau deshalb bin ich tieftraurig darüber dass eine verkehrte Politik dem Land und seiner Bevölkerung derart immensen Schaden zufügt:
Die USA bluten durch fortwährende Kriege und jahrzehntelange Aussenhandelsdefizite wirtschaftlich aus.
Und anstatt privates Unternehmertum, privates Sparen und produktive Investitionstätigkeit durch die richtigen Anreize zu fördern setzt man auf Stimulierung des privaten Konsums, bestraft Sparer durch negative Realzinsen und erwürgt unternehmerische Initiative mit Bürokratie und Abgaben.
Das kann so wie es bisher angepackt wurde nur in die Hose gehen. Ich hoffe immer noch auf eine Wende zum Guten, vielleicht hat ja Frau Yellen andere Ideen als Bernanke, vielleicht kommt auch ein Präsident der endlich begreift was Pyrrhussiege mit sich bringen.
Davon profitiert - kurzfristige Manipulation hin oder her - jedenfalls langfristig der Goldpreis.
Deine Beiträge passen sehr gut in das Forum, Edelweiss. Man muss nicht immer der gleichen Meinung sein.
Nun - er bringt wenigstens Leben und neue Ideen in die Bude. Die Chancen dass ich falsch liege sind ja doch überhaupt nicht gering, daher bin ich auch für jedes Gegenargument dankbar.
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Was allerdings die US - Arbeitslosenstatistik angeht spricht sie für mich Bände:
Die Workforce hat man innerhalb von nur fünf Jahren (2008 - 2013) um etwa 4,4% (66,2 / 63,4 %) der Gesamtbevölkerung heruntergerechnet - und dadurch ist die Arbeitslosigkeitsrate in der relativ verkleinerten Gruppe von knapp zehn auf nunmehr 7,6% gefallen.
Für mich persönlich ist das überhaupt kein Fortschritt.
Bei gleichbleibendem Workforce - Anteil stünden nun statt 7,6 ganze 12,3% Arbeitslose in der Statistik. Und IMHO gehören die auch da rein, ein paar Kinder und Rentner hin oder her. Damit wären die USA in Sachen Beschäftigung fast auf den Punkt gleichauf mit dem offiziellen EU - Durchschnitt der im April bei 12,2% lag.
Ich bezichtige Ben Bernanke sowie auch die USA nicht als Lügner, sondern unterstelle Ihnen lediglich dass sie die Lösung in der Schürung von Optimismus aka Self Fulfilling Prophecy suchen.
Und dazu gehört das Frisieren von wirtschaftlichen Indikatoren - Inflation, Arbeitsmarktstatistiken und und und.
Bei meinen Investmententscheidungen - und hier handelt es sich ja um mein persönliches Vermögen - gehe ich auf Grund meiner Interpretation der vorliegenden Zahlen von einer in Wirklichkeit rückläufigen statt steigenden US - Beschäftigungsquote aus.
Und dies noch ganz ohne Betrachtung qualitativer Aspekte (Teilzeit- bzw. schlecht bezahlte Beschäftigungen vs. gut bezahlte Vollzeitarbeitsplätze), was IMHO die Statistik weiter trüben dürfte.
Zu den Aktuellen Ereignissen: FOMC - Sitzung/QE und 'wegen guter Arbeitsmarktdaten und kommenden 'Taperings' (Reduzierung des QE) sinkenden EM - Preisen:
Kurz und knapp: IMHO sind die positiven Nachrichten erstunken und erlogen
Beim "US Labor Force Participation Rate Chart" = Anteil der Beschäftigten und Arbeitssuchenden an der Gesamtbevölkerung ist nicht das mindeste Licht am Ende des Tunnels in Sicht - die Situation hat sich vielmehr seit 2008 kontinuierlich verschlechtert:
(klick aufs Bild zum Vergrössern der Grafik)
[Blockierte Grafik: http://leaksource.files.wordpr…3/04/labor-force-rate.jpg]
http://leaksource.wordpress.co…tion-rate-at-1979-levels/
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Für Zweifler und Numbercrunchers Die offiziellen Zahlen der US - Regierung (Zeile 3):
http://www.bls.gov/news.release/empsit.t01.htm
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Die höheren nominellen Beschäftigungszahlen sind allein auf das jährliche Bevölkerungswachstum von 1% (ca. + 3 Mio Bürger pro Jahr), die auf angeblich 7,6% gesunkene Arbeitslosenrate vor allem auf statistische Tricksereien zurückzuführen. Langzeitarbeitslose geben Jobsuche auf und werden nicht mehr erfasst, gehen in Rente etc., eben zu erkennen an der 'Labor Force Participation Rate'.
Die US - Beschäftigungssituation ist daher ein einziges Disaster und es ist nicht die mindeste Besserung in Sicht. QE und die Wirtschaftspolitik der US - Regierung sind daher - so leid es mir tut - ein einziger Fehlschlag.
Für den Rückgang der EM - Preise sowie die weiterhin hohen Aktienkurse gibt es - auch im Hinblick auf sinkende US Unternehmensgewinne - überhaupt keine mir schlüssige rationale Begründung.
Hallo ghost_god,
Ich weiss ja nicht was du geraucht hast - aber das Kraut muss ganz schön reinhauen.
Einfach mal bei gold.de gekuckt:
Silber Phili: 18.87€ = 17.63€ Netto (18.87€ / 1.07)
Silberpreis: 16.21€
Ergibt einen Aufpreis von 8,76% auf den Metallpreis. Der ist bei Barren noch kleiner. Wo sind da 20 - 30% die man bei grossen Stückelungen sparen können SOLLTE ?
Das GEAB - Papier ist ja echt Dynamit:
"Weil die Welt 2009 nicht in der Lage war, das internationale Währungssystem zu reformieren, wird nun die zweite Krise ausbrechen. Mit ihr öffnet sich ein zweites „window of opportunity“ für eine solche Reform auf dem G20- Treffen im September (12); man müsste sich eigentlich wünschen, dass die Krise vor diesem Datum mit aller Macht ausbricht, um endlich den Weg zu einem Beschluss frei zu machen. Ansonsten dürfte der Gipfel zu früh sein, als dass möglich wäre, alle zu einer Zustimmung zu einer solchen Reform zu bewegen.
"
Hat jemand eine Idee wie die angesprochene Reform aussehen könnte ? Ein neues Bretton Woods, Abschaffung des US - $ als Reservewährung oder oder... ?
Hab noch was vergessen:
6. Morgen ist FED-Sitzung. Und egal, was dort gesagt wird (wahrscheinlich "erwägt" man wieder ein Zurückfahren von QE) - es wird wie in den letzten Monaten dazu führen, dass Gold abverkauft wird.
Ich befürchte zwar auch dass man um das FOMC - Meeting wieder versuchen könnte den POG/POS herunterzuprügeln. Allerdings sind die Bedingungen für das von der FED angedeutete 'Tapering' mit 7,6% Arbeitslosigkeit noch bei weitem nicht erreicht.
IMHO ist das auch mit den bisherigen (falschen) Maßnahmen nicht zu schaffen, daher beruht der Rückgang der EM - Preise meiner Meinung nach auf einer verzerrten Wahrnehmung der Realität:
Während ein Teil der Öffentlichkeit und der Grossteil der Presse tatsächlich der Aufschwungpropaganda auf den Leim geht pfeifen hinter den Kulissen schon die Spatzen von den Dächern daß nicht mehr als Wunschdenken, Hurrikan - Einmaleffekte und Ungenauigkeiten in der Statistikerhebung ein winziges Silberstreifchen am fernen Horizont produzieren. Bisher jedenfalls wurde die so wunderbare US - Arbeitslosenstatistik im Nachhinein Monat für Monat nach unten revidiert:
Ein Beispiel von vielen:
http://www.guardian.co.uk/busi…ss-claims-economic-growth
Einfach mal in Tante Google ' jobless numbers revised up ' eingeben...
Man darf dabei eins nicht übersehen: Die USA haben ein starkes Bevölkerungswachstum von ca. 1% pro Jahr (= plus ca 3 Mio Einwohner), benötigen also allein einige Mio neue Arbeitsplätze jährlich um die Arbeitslosenrate konstant zu halten. (Wenigstens stimmt die Demographische Entwicklung - im Gegensatz zu uns)
http://en.wikipedia.org/wiki/D…es#Population_growth_rate
Im Licht allerdings von jährlich 1% Bevölkerungswachstum und um eine einige Prozentpunkte nach unten manipulierter Inflationsrate von etwa 1% (Shadowstats: 5% Link ) ist das gegenwärtige Wirtschaftswachstum von 2,4% für eine Erholung am Arbeitsmarkt viel zu gering.
Um die reale Inflation bereinigt dürfte IMHO das reale US - BIP jährlich um etwa 2,5% sinken. Bereinigt um das Bevölkerungswachstum dürfte der BIP - Rückgang pro Kopf real sogar um die 3,5% liegen. Und das trotz immensem Deficit Spending.
Daher - das ist wie alles oben Dargestellte nur meine persönliche Schlussfolgerung aus obigen Zahlen - ist in den USA nicht im entferntesten eine Erholung in Sicht.
Ein Zurückfahren des QE halte ich daher für äusserst unwahrscheinlich. Eher erwarte ich eine Ausweitung.
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Falls jemand Gegenargumente hat die meine Einschätzung widerlegen: Ich bitte darum, ich möchte ja mit meinen Anlagen nicht falsch liegen.
z.B. die 2000 to. was die DeutscheBank jetzt in Singapore einlagert, die sind ebenfalls schon
gegen Preisänderung abgesichert. Mit Shorts
Die Deutsche Bank baut in Singapur einen Tresor der 200t Gold fasst, keine 2000.
Der muss rechnerisch nur ein Innenmaß eines Würfels von 2,2m Kantenlänge haben. So what ?
http://www.handelsblatt.com/fi…-in-singapur/8323928.html
Das wär' echt nicht mal der Nachricht wert wenn die Schreiberlinge nur ein wenig rechnen könnten. Sie können es aber schlicht nicht.
Hallo Edelweiss,
vielen Dank für die Darstellung deiner Sicht der Lage - die aus technischer Perspektive vielleicht auch stimmen mag.
Allerdings mag ich die Geschichte der ETF - Bestände überhaupt nicht glauben:
Ich halte die Schaffung der IMHO nicht oder nur in ganz geringem Umfang mit physischem unterlegten ETFs allein für ein Vehikel der Marktbeeinflussung durch (fiktive) Angebotsvergrösserung mit dem Zweck der Preisdrückung.
So ein synthetisches Vehikel mag kurzfristig angespannten Märkten Luft verschaffen indem kurzfrist - Trendfolgern eine attraktive Möglichkeit der Partizipation gegeben wird.
Dennoch - und darauf möchte ich ganz besonders hinweisen - sind ETF auf bestimmte Commodities oder auch Indexes oft mitnichten mit diesen hinterlegt. Vielmehr wird häufig das abgebildete 'Underlying' synthetisch durch völlig andere Rohstoffe, Aktien und vor allem Futures emuliert.
Man kauft also einen Gold ETF im Glauben er wäre mit physischen Metall hinterlegt, in Wirklichkeit ist er aber z.B. mit Optionen auf völlig andere Rohstoffe 'gebacked' deren Volatilität historisch in etwa mit Gold korrelieren.
Kann aus diesen ETFs dann tatsächlich physisches Gold abziehen wenn sie z.B. aus Futures auf einem Mix von Rohöl, Kupfer und Mais bestehen ?
Ich persönlich wage das mehr als zu bezweifeln.
Irgendwen wird man schon finden dem man wieder ein paar hundert to rausschüttelt damit das Spiel weitergehen kann.
Nur wer isses dieses Mal ? ETF's, Assad, Erdogan - oder eins unserer südlichen Nachbarländer ? Kanada soll ja zuletzt auch mit seinen Reserven ausgeholfen haben. http://www.theglobeandmail.com…reserves/article12248438/
Wobei ich immer nicht weiss ob ich über diese dämlichen Reporter weinen oder lachen soll:
Zitat: "only two giant 400-ounce gold bars worth about $560,000 (U.S.) each have been picked up"
Weiter unten steht auch noch dass man für so einen Monsterbarren einen Pickup Truck zum Transportieren braucht.
Das zum Thema Kompetenz. Ganze 12 Kilo wiegt so ein Barren, bei knapp über einem halben Liter Volumen. Wer zahlt so einem Vollidioten von Schreiberling auch nur einen Cent für das was er da faselt ?
Dass ETF - Anteile niedriger als der aktuelle POG gehandelt werden können sich der Autor und der PR - Manager der Mint übrigens auch nicht erklären. Soso. Sind ja auch nur Reporter - die schreiben was man Ihnen zu Schreiben anschafft - selber denken oder Recherchieren Fehlanzeige.
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Wär' ja auch allerhand der Öffentlichkeit zu erklären dass Physisches mehr wert ist als Papierversprechen, dass die Backwardation der Anfang der Abkopplung der Physischen von den Papiergeldpreisen ist:
http://www.thedailybell.com/29…apse-of-the-Tacoma-Bridge
http://armstrongeconomics.com/…wardation-the-real-story/
da die Burschen früher mal ne Banklehre gemacht haben, gehe ich davon aus, dass sie
mit Shorts abgesichert sind und nicht fahrlässig sind. Sie geben das Preisrisiko jetzt
an den Markt weiter.
Alle Teilnehmer in diesem Markt machen das, nur nicht die am Ende dieser Kette stehen,
die Endverbraucher bzw. Sammler.
Hmmm - ich würde da allerdings gerne differenzieren:
Eigenkapitalstarke Marktteilnehmer können es sich eine geringe bis keine Absicherung Ihrer Positionen leisten. Jedenfalls haben sie die Wahl auf unnötige Versicherungsprämien zu ungunsten Ihrer Gewinnmargen zu verzichten. Sie können auch weit besser von steigenden Marktpreisen profitieren indem sie Ihr Inventar der Marktsituation anpassen (höhere Bestände in steigenden, Reduzierung der Bestände bei fallenden Märkten). Zweiteres Imho ein Grund für die derzeitig geringen Bestände der EM - Händler.
Eigenkapitalschwache Marktteilnehmer die im Gegensatz zu ersteren mit hohem Fremdkapital, grossem Hebel und Verlustrisiko agieren mögen um eine Absicherung nicht herumkommen. Sie können allerdings wegen Ihrer niedrigen Exponiertheit auch nur im geringen Maß von Marktschwankungen profitieren.
Des weiteren möchte ich auf die gern übersehehenen Rückopplungseffekte auf den Märkten hinweisen:
Jede Absicherung (=Put oder Terminverkauf) erhöht auch das Risiko fallender Preise bzw. bewirkt sogar einen Leerverkauf der zugrundeliegenden Ware. Jedenfalls wenn man einen Markt kollektiv betrachtet vermindern derartige Absicherungen den Wert der eigenen Bestände.
Verallgemeinert kann man sagen dass die Märkte sich in beide Richtungen reflexiv verhalten:
Die Aktion der Marktteilnehmer wirkt also selbstverstärkend, umso mehr sobald ein Trend entsteht.
Und zu Sinclair:
Ich lese http://www.jsmineset.com regelmässig. Wie jede Meinung kann Jim Sinclairs natürlich auch völlig an der Realität vorbeigehen.
Es scheint mir allerdings schon schlüssig dass es im Interesse der Agierenden (FED, Comex etc.) liegt Marktpreise in Ihrem Sinn zu beeinflussen.
Jede Preisbeeinflussung durch (Leer) Verkäufe hat natürlich Grenzen, insbesondere dann wenn die zugrundeliegende Ware nicht lieferbar sein sollte - egal von welchem (Leer)verkäufer.
Der Rückgang physischer Lagerbestände der Comex ist dafür natürlich nur eines der Indizien.
Jedenfalls ist es ein allgemein bekanntes Phänomen dass eine nicht marktkonforme Preisfestsetzung auf dem Primärmarkt zu leeren Schaufenstern und einem Sekundärmarkt mit unabhängiger Preisfindung auf höherem Niveau führt. Erste Indizien dafür sind zu entdecken so man denn möchte.
Es bleibt also abzuwarten ob die Märkte sich weiter auseinanderentwickeln.
Die USA mit ihrem größten BSP einer Nation ...
Ja - leider sind es Massstäbe wie das 'BSP' die Ökonomen und auch uns in die Irre führen.
Ich glaube wir sollten uns nicht blenden lassen. Wenn z.B. in China oder auch Indien ein Pkw zu einem Viertel des europäischen Preises hergestellt wird, dann geht der halt auch so ins BSP ein.
Das ist imho eben leider auch eine Frage der Bewertung der produzierten Güter und Dienstleistungen.
Man denke auch zum Beispiel an die jüngsten Untersuchungen zum 'Reichtum' der Italiener, Spanier etc. Was bleibt davon über bei einer Währungsabwertung ? Wie sieht das Chinesische BSP aus wenn der US$ um 30% ab- bzw. der Yuan aufwertet ?
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Fakt ist jedenfalls dass die Chinesen immens viel Gold kaufen. Ich stelle mir vielmehr und auch Angesichts der Goldkritischen Haltung der Indischen Regierung die Frage wie die Chinesische Regierung zum Thema Geldhortung steht.
Ich vermute der Entzug von Geld aus dem Chinesischen Wirtschaftkreislauf reduziert derzeit in gewissem Maße inflationäre Tendenzen - gerade in Folge der Handelsüberschüsse zu den USA (ca.600Mrd $ / Jahr).
In Indien ist die Situation IMHO umgekehrt: Aussenhandelsdefizite wirken dort (und eigentlich überall) deflationär, Geldhortung ist also eher kontraproduktiv und unerwünscht.
Verallgemeinert hiesse das: Länder mit Handelsbilanzüberschüssen (und damit Kapitalimporten) profitieren von der EM - Hortung, während die Wirkung in Ländern mit Defiziten eher eine deflationär bremsende sein dürfte.
Interessant ist der Aspekt auch im Hinblick auf jüngste Französische Restriktionen im EM - Versand.
@ Vorsichtiger,
ich denke auch, dass das noch nicht alles war, da wird noch was kommen.
Ohne black swan wird EM vermutlich keinen signifikanten Auftrieb erhalten.
Geduld - der Schwan wird schon noch auftauchen.
lg meggy
Hallo Meggy,
vielleicht hat Mithras ja auch recht und habe mich da von ein paar Koinzidenzen
zu sehr beeindrucken lassen, was solls. Sehn wir halt mal.
Um mich zu offenbaren: Ich bin derzeit voll physisch engagiert, erwarte allerdings auch keine kurzfristige Aufwärtsbewegung. Sogar einen Rückgang auf +-50% des ATH beim POG möchte ich nicht ausschliessen - wäre ja nicht das erste Mal.
Das FOMC - Treffen kann man ja abwarten wenn man zukaufen möchte, vielleicht ergibt das auch eine gute Gelegenheit - so wie das halt schon öfters der Fall war.
Und zu den Schwänen: Abgesehen von $/Yen gefällt mir die Nahostgeschichte überhaupt nicht:
Russland und China haben ihre Positionen in Sachen Syrien klar gemacht. Es würde mich daher nicht wundern wenn es an ganz anderen Stellen koordiniert zu brennen anfangen würde als den Amis gerade lieb ist. Und schon hätten wir den schwarzen Schwan - oder eben mehrere auf einmal.
viele Grüsse
Markus
Dienstag und Mittwoch ist wieder FOMC Meeting.
Der eine oder anderere Wasserfallartige EM - Absturz ist daher Anfang bis Mitte der Woche zu erwarten.
An die weak at heart longs: Taschentücher bereithalten.
http://www.rightline.net/calendar/FOMC-Calendar.html
Abgesehen davon ist der Yen am Freitag weitere 2% gegenüber dem US$ gestiegen - was seit dem Tief vor einigen Tagen 10,7% Plus ausmacht.
That spells troubles too: Die Börsensituation spannt sich an weil die $/Yen Carrytrades in die Hose gehen und die Liquidation von in Yen - Krediten finanzierten Positionen droht.
Fasten your seatbelts - rollercoaster ride ahead
Mittendrin steht in einem Nebensatz die eigentliche Bombennachricht:
Der Dollar ist gegenüber dem Yen abgesackt bzw. der Yen gegenüber dem $ innerhalb weniger Tage um ca 9% gestiegen (von 103 auf 94,6 Yen/$)
Geht das weiter so gehts den $/Yen Carrytrades an den Kragen und das ist mehr als schlecht für die US - Börsen
Chart:
http://www.finanzen.net/devisen/us_dollar-yen-kurs
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p.S.: mit dem $/Yen Carrytrade wird in grossem Stil die Spekulation an den US - Börsen finanziert. Man leiht sich im Wert sinkende, zinsgünstige Yen um damit in US - Dollar zu spekulieren. Steigt dagegen der dagegen Yen unerwartet im Wert müssen Börsentrades in Milliardenhöhe liquidiert werden was das Crashrisiko erhöht
man sieht immer wieder solch einen "kettenschwanz" von user namen.
wobei ich mich schon oft gefragt habe,
ist es denn eigentlich jedem recht das er in diesen listen namentlich und öffentlicht dargestellt wird? > datenschutz!?
Wem's nicht recht ist der muss sich halt wehren.
Ich halte halte die Offenbarung der Ex - Transaktionspartner angesichts der alltäglichen Amts - Schnüffelei im Zeitalter willkürlicher Schätzorgien für ein Spiel mit dem Feuer.
Wie der Herr draufkommt ich könnte das auch noch gutheissen ('Du klingst wie ein glühender Verfechter des Überwachungsstaates') erschliesst sich mir nicht. Einfalt ?
Egal was man tut muss man sich doch der Wirkung der eigenen Handlungen bewusst sein. Erweckt man den subjektiven Eindruck gewerblicher Tätigkeit - ob nun berechtig oder nicht sei dahingestellt - dann exponiert man sich damit.
Ich meine es ist einfach schlauer das nicht zu tun. Nicht zuletzt aus der Erfahrung mit jahrelangem Behördenärger. Die haben da in den Amtsstuben angesichts klammer Kassen oft eine sehr seltsame Rechtauffassung. Da wird - sofern Umsatz nachweisbar - gern mal von Gewinnerzielungsabsicht ausgegangen und fleissig Umsatzsteuer und Gewinn geschätzt und eingetrieben.
Sauber bleiben, alles dokumentieren - und was legal ist und die nichts angeht geht die nichts an:
[Blockierte Grafik: http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/03/dreiaffen.jpg]
Mit 200 Mann hat man früher eine Kleinstadt eingenommen - aber gegen ganze drei Russen ?
Irgendwas stimmt jedenfalls bei der Nachricht nicht. Hoffentlich ist da wenigstens eine ganze Organisation hochgenommen worden.
Das Verhältnis US$ - Yen ist da weit wichtiger, denn die Börsen werden seit Jahren vom YEN - Carrytrade aufgeblasen:
Man leiht sich billige Yen und investiert die im Dollarraum. Wenn der Yen zum $ fällt ist das ein Anreiz sich mehr Yen zu pumpen und in USA damit zu spekulieren. Stiege der Yen im Verhältnis zum $ machte es ruckzuck 'Bumm' an den Weltbörsen.
Ein sinkender Yen führt also zum Kapitalabfluss aus Japan - ist also per se auch schlecht für ausländische Investoren die ihr Geld in Japan, z.B. in Aktien anlegen wollen.
Des weiteren wird der durch die Yen - Abwertung beabsichtigte Wettbewerbsvorteil für japanische Unternehmen stark überschätzt, einfach weil viele Vorprodukte für japanische Industrieerzeugnisse im Ausland hergestellt und somit teurer werden.
Die Marktkommentare bezüglich der Ursachen des Nickei - Rückgangs sind also grundfalsch, im Bezug auf eine mögliche QE - Reduzierung in USA ohnehin. Diesbezüglich besteht ohnehin no Chance: Es gibt keinen nicht extrem schmerzhaften Weg aus QE. Daher wird das auch so weitergehen - und ein Währungskrieg mit Abwertungswettlauf kommt noch dazu. Ein 'Race to the bottom' sollte wohl jetzt zu erwarten sein.
§2: ...Der Handelsbereich stellt eine Möglichkeit für private Angebote dar...
Verbindliches Regelwerk für die Kleinanzeigen
Der Zahl deiner Handelspartner nach zu urteilen bist du hier zu Zeiten wo schon Verkäufer von drei, jedenfalls unter zehn gleichartigen Artikeln vom Amt (zurecht ? ) als gewerblich klassifiziert werden ebenfalls am falschen Ort.
Sich durch Zurschaustellung so vieler Ex - Handelspartner derart zu exponieren ist entweder irreführende Absicht oder extrem unschlau.
Naja,
macht den Jungs von der Finanz halt mehr Arbeit deine Verkäufe zu bewerten. (Was anderes machst du hier eh' nicht). Schaffen die aber trotzdem, sind ja nicht doof.
Und einem privaten Forenbetreiber der einem gestattet unter genau festgelegten Bedingungen Gratisanzeigen zu schalten vors Schienbein zu treten indem man sein Hausrecht ignoriert muss nicht sein.
Immerhin gehts hier um Geldgeschäfte die allerlei juristische Problematiken berühren könnten: Geldwäschegesetz, Hehlerei, Fälschungen, Steuerhinterziehung, unlauterer Wettbewerb durch verkappte Händler - pipapo.
Da find' ichs gerechtfertigt wenn bestimmte Standards gefordert und durchgesetzt werden, allein um den Betreiber zu schützen, natürlich auch die potentiellen Kunden.
Und (nur) so kann auch der Marktplatz bestehen bleiben.