......am 28.5. stand Silber in China an der Börse bei 8400 yuan das Kilo das sind grob 1070€
schon krass
Da sind auch die hohen Importsteuern / Zölle schon im Börsenkurs enthalten.
29. Juni 2026, 05:54
......am 28.5. stand Silber in China an der Börse bei 8400 yuan das Kilo das sind grob 1070€
schon krass
Da sind auch die hohen Importsteuern / Zölle schon im Börsenkurs enthalten.
Trendbruch bestätigt
von welchem Trend er wohl schreibt?
von dem seit 1971, von dem seit 2000 oder von dem seit 2013?
Die jedenfalls sind noch alle intakt.
Wenn er Gold auf 1, 2 oder 3 Monate tradet: ok. Kann er tun oder lassen. Verdienen wird er damit gerade bei Gold langfristig nichts. Da kann er noch so viel aus seinen Kurven und Charts herauslesen. Die, die ihm seine Kurven malen, die wissen immer mehr als er. Das liegt bei manupulierten Märkten in der Natur der Dinge. Er reagiert nur.
Es ist das genaue Gegenteil von Zahlungsbereitschaft, die Gold beflügelt.
Da es mittlerweile auch dem letzten Deppen klar wird, dass Halter von Dollars und anderen Papiergeldwährungen durch deren Ausgeber andauernd "bestohlen" werden, also dafür zahlen müssen, dass sie dieses "Falschgeld" besitzen, ist eher das Bestreben, den "Betrügern" nichts mehr zu zahlen Grund für den Goldpreisanstieg.
Gold ist eben nicht beliebig vermehrbar. Und viel Gold kann man nur über steigende Marktpreise kaufen. Und sehr viel Gold kann man eben nur über sehr stark steigende Preise kaufen.
Und irgendwann ist dann auch wirklich "gut", weil man dann - aus Gründen, die einem die wirtschaftliche Vernunft gebieten - besser andere Dinge, als Gold kauft: langlebige Güter und lagerbare Rohstoffe wie Zinn, Kupfer, Nickel, Chrom, Aluminium, Blei usw. Das siond dann die nächsten Preise, die steigen und deren Anstieg sich keiner der in den Mainstream-Medien schwafelnden "Analysten" erklären kann bzw. darf. Bei Kupfer und Zinn ist das schon passiert; bei Nickel bereits auch ab Anfang 2024.
Letztendlich geht es sich ja nur darum, für das "Entgelt" seiner Waren einen realen und real besitzbaren Gegenwert zu erhalten. Und Papiergeld und alles darauf basierende (Staatsanleihen) ist eben gerade das nicht, sondern real ist es NICHTS, da rein fiktional.
Seit ein paar Wochen geht nichts mehr beim POG. Ein bisschen hoch, ein bisschen runter, keine echte Bewegung mehr. Ich nehme an, es war eine höchst überfällige Reaktion auf die Drückerei der letzten Jahre. Jetzt erst mal länger Verschnaufpause?
wenn man sich das hier vor Augen führt: ein ganz klares Nein. Es wird noch in diesem Jahr weiter gehen. Wir werden noch viel höhere Preise sehen.
Mike Maharrey: Preisinflation ist kein Zufall; sie ist eine Politik
Auch in der Politik wird noch einiges kaputtgehen. Sowohl im Innen, als auch im Außen. Und was hier im Inland mit der Wirtschaft ist, das schlägt im Herbst und dann nochmals mit aller Wucht und nochmals heftiger kommendes Frühjahr voll durch. Schaut auf die Arbeitslosenzahlen.
Dass das instututionalisierte Europa das (den Ausfall Deutschlands als Nettozahler) nicht überlebt und dass es Deutschland war, von dem alle profitiert haben und dass das nicht mehr möglich sein wird, und dass viele Länder dann knallhart was anderes machen, als das, was Brüssel meint, das kommt dann im Anschluss. Die Engländer haben das (das hier für sie nichts zu holen ist) schon früh gesehen und sind da ganz schnell raus.
Das (spätestens in 12 bis 18 Monaten) ist auch dann der Zeitpunkt, ab dem sich der Euro vom Dollar abkoppelt, weil einfach zu viele neue Euros gedruckt und die Zinsen auf nahe Null gesenkt werden und der Euro dadurch im Sinkflug übergeht.
Im Gegensatz zu China-Fakes sind diese Becker-Fakes ein gesuchter Teil der Münzgeschichte und der damit einhergehenden Geschichte von Fälschungen zum Schaden der Sammler. Mit "Becker" sind weder der wirtschaftlich unglücklich agierende Tennisstar, noch der gleichfalls sehr unglücklich im Umgang mit Platinmünzen gewesene Hamburger Münzenhändler gemeint. Anders, als die beiden modernen "Becker", hat der alte Hofrat Becker ein Gefängnis nie von innen gesehen. Und anders, als bei den beiden modernen, denen andere "drauf gekommen sind" und die bis zuletzt / fast zuletzt stets alles bestritten hatten, hatte man es dem alten Becker seine Missetaten noch nicht einmal dann glauben wollen, als er es von sich aus zugab. Um Kritiker zum Schweigen zu bringen musste er sogar seine Prägewerkzeuge zum Kauf anbieten. Mit denen wurden dann nach seinem frühen Tod (die wissenschaftlich interessanten) teils verzinnten, teils nicht verzinnten Bleiabschläge gefertigt, die natürlich nicht an die Rafinesse der in Silber, Gold und Bronze grprägten Fälschungen zum Schaden der Sammler herankommen. So mancher "Galvano" wurde bereits als Besckesche Fälschung feilgeboten. Wer hier unterwegs ist, der sollte zumindest wissen, was Becker gefälscht hat. Darüber zumindest gibt es Bücher und (danl der vielen Bleiabschläge) auch gute Abbildungen, die die Details der Fälschungen sehr genau und ohne die von Becker nach dem Prägen vorgenommene Abnutzung mit Eisenspänen und Patinierung zeigen. Insofern ist der Hofrat Becker gleichzeitig auch der Erfinder des "Antik-Finish" und war damit siener Zeit voraus. Hier eine der wenigen und durchaus gesuchten Fälschungen des frühen 19. Jahrhunderts zum Schaden der Sammler, die damals oft Fürsten und Könige und andere sehr hochgestellte und finanzkräftige Personen waren.
PS: Irgendwo zwischen 80 und 500 Euro liegt wohl der aktuelle "Wert" dieser Prägung in Silber, denn "wert" ist sowas immer das, was ein anderer maximal bereit ist dafür zu bezahlen. Preise von vielen hundert Euros für Bleiabschläge sind in meinen Augen Nepp.
Zur Frage, was ein "Original", also ein Stück, das den Becker zu seinem "Erzeugnis" inspirierte, heute kostet oder kosten kann, wenn denn mal endlich eines aufraucht:
Hier ein Auktionsergebnis einer Beckerschen Fälschung dieses Types, die vom Fälscher vor dem Verkauf bewusst so abgenutzt wurde, wie sie dort abgebildet ist:
.....Trotz dem gehören sie in eine Römersammlung und sind besser als dann die Folles nach der Münzreform unter Diocletian.
Ja, da wird es dann richtig schwierig. Nicht unbedingt teuer, aber eben langwierig. Der Diocletian aus Antiochia hat eine wunderschöne schwarze Silbersudpatina und die Felder flackern noch heftig, wenn man die Münze bewegt. In der Münze selbst ist kein oder kaum Silber; sie "ploppt". Beim Maximinus aus Alexandria kann es auch sein, dass der teils keinen Silbersud mehr hatte; dann lag er aber sicherlich in einem Krug in einer trockenen Höhle oder im Wüstensand, sonst wäre er angefressen. Der Licinius hat tatsächlich noch einen so hohen Silberghealt, dass man das bei der Klangprobe auf weichem Kiefernholz hören kann. Also um die 5 % oder mehr noch.
Man kann es sich heute kaum vorstellen, doch zum Fertigungs-, meist wohl auch noch zum Ausgabezeitpunkt sahen die Münzen aus wie richtige Silbermünzen. Nur eben nicht für längere Zeit.
PS: Einen beidseitig perfekten Postumus, nicht korrodiert oder verätzt, von noch relativ unverbrauchten Stempeln und dann noch gut ausgeprägt, den würde ich gerne mal sehen. Die beiden Silberlinge, den Domitian und den Kelten-Quinar, die würde ich so lassen, wie sie sind. Kann sein, dass sie mit der Zeit noch nachdunkeln. Zumindest der Diokletian wurde vor langer Zeit auch mal saubergemacht und ist dann wieder wunderschön angelaufen; die Patina hatte er schon Mitte der 90er Jahre, als er gemäß Beipackzettel verauktioniert wurde. Die ist ganz sicher auch nicht schnell gewachsen.
Adam Rozencwajg: Steht die Goldhausse erst am Anfang?
Ich denke, dass wenn man in Europa und in den USA so weitermacht, haben wir Ende des Jahrzehnts einen Goldpreis oberhalb von 10.000 Dollars oder Euros (wenn es letzteren dann noch gíbt).
Momentan sieht es so aus, als ob man den Karren in Europa und speziell in Deutschland mit aller Gewalt bewusst und planmäßig vor die Wand fährt. Dass der Euro das nicht übersteht, und er zu Gunsten des Dollars geopfert werden muss, das ist für mich ausgemachte Sache. Vor allem, nachdem sich die USA hier schamlos bedienen, Stichworte: überteuerte Gaslieferungen und Industrietransfer. Uns verbietet man das, was sie selbst tun: Energie in Russland kaufen. Was wir an "Politikern" haben, das sind in meinen Augen Interessenvertreter der USA.
Gute Erhaltungen, Münzstätten sind Serdica und Cyzicus.
Leider, auch in diesen Erhaltungen kaum was Wert, da immer wieder Großfunde mit weit aus mehr als 10.000 Exemplaren auftauchen.
Trotz dem gehören sie in eine Römersammlung und sind besser als dann die Folles nach der Münzreform unter Diocletian.
So ist es. Momentan sind aber gute oder halbwegs akzeptable Qualitäten kaum noch erhältich. Das was angeboten wird ist entweder durch Korrosion zerfressen oder entstellend scharf gereinigt, wahrscheinlich weil es nichts kosten darf, den Fundbelag zu beseitigen. Hier noch ein paar schöne / bessere Stücke aus der Zeit nach 245 n. Chr. Das mit den stark zerfressenen Münzen geht nach Gordian III langsam los, noch während und erst recht nach Tranjan Decius wird es deutlich schlimmer. Der Tiefpunkt ist bei Gallienus erreicht und bis zur Münzenreform des Diocletian sind mehr als 95 % der angebotenen Münzen entstellend zerfressen oder verätzt. Hinzu kommen während der Regentschaft von Trajan Decius bis Claudius Gothicus das Prägen mit immer extremer abgenutzten Stempeln, besonders Rückseiten-Stempeln. Valerian, Gallienus und Salonia sind da wirklich extrem, was schlechte Stempel angeht. Erst mit der Münzreform von Aurelian wird das wieder besser. Versilberte Münzen sind aber generell sehr anfällig für Korrosion.
Bis Mitte April lag verzolltes Indium monatelang um die 360 Euro. Momentan sind es 475 Euro. Wenn es denn so stimmt, nachprüfen kann ich es nicht.
Alles anzeigenHallo Mesodor,
was könnte China noch essentielles brauchen, aus Deiner Sicht - und vorallem für wie lange noch?
Und was meinst Du für Terminverträge?
Danke
Viele Grüße
Neo
Ich denke an Dinge wie an Mais und an Weizen. Mit dem Fall der Ukraine dürfte aber auch das Geschichte sein.
Mit Terminverträgen meine ich zuerst die Terminverträge auf Gold, weil da die meiste Liquidität und die größten Vorräge drin stecken. Ferner noch Terminverträge auf Kupfer, Nickel, Zinn, Zink, Platin, Palladium, Rhodium, ggf. auch auf Luxuswaren wie Kakao und Kaffee.
Klartext:
Wenn man den Tisch schnell abräumen möchte, darf man nicht wählerisch sein und man nimmt, was man für sein Geld kriegt, ehe es einem weggenommen wird.
Den "Rest" lässt man stehen, damit es einem weggenommen werden kann und man hofft, dass die den Fehler machen, das zu tun, damit man sich so der Schulden seiner Banken entledigen kann.
Und wenn kein "Rest" da ist, kauft man in Russland etwas von "des Putins Kram" und sagt denen: das ist nun meines, her mit dem Zaster....
Auch zwei "Silbermünzen" von mir Gallienus mit einem Mailänder Antoninian von etwa 2 % Silbergehalt, da können China-Fakes von Anlagesilberprodukten mithalten und ein "Aurelianus" (Antoninian des Kaisers Aurelian nach seiner Münzenreform) mit immerhin ca. 5 % Silbergehalt. Normalerweise sind die Prägungen aus dieser Zeit meist stark zerfressen oder sichtbar korrodiert. Das hängt mit der Korrosion auch an sich wenig oder unzirkulierter Münzen zusammen, die als Folge ungleichmäßiger Versilberung infolge des Prägevorgangs in Verbindung mit Bodenkontakt entstehen kann.
1,5 % Tagesschwankung sind aus meiner Sicht "normal". Bei einem POG von 300 Dollars je Unze wären das 4,50 USD gewesen - keiner hätte ein Wort drüber verloren.
Zu China:
da gibt es zwei Nachfragen: die Nachfrage der ZB, die ist für die USA ein Problem, weil sie die Dollars dafür abstoßen.
Dann gibt es noch die Nachfrage von Privatpersonen in China. Die ist für die USA und für Chinas Regierung ein Problem. Die Regierungs-Chinesen müssen dafür Yuan von ihren eigenen Leuten zurücknehmen und für Exporterlöse Gold beschaffen. Das beißt denen doppelt in die Weichteile.
In China ist längst nicht alles so "gut" wie man das oftmals liest. Insofern ist das Schicksal des USD auch noch nicht besiegelt.
Es kann daher sein, dass sich China Taiwan jetzt noch sehr viel schneller einverleiben will, als ursprünglich von denen geplant. Weil sie nach der Sache mit dem Zoll und den US-Zinsen Stärke zeigen müssen, da die Zeit ab sofort möglicher Weise gegen sie spielt und vielleicht auch, weil sie genau das immer weiter schwächt und wirtschaftlich auffrisst. Beschlagnahmen die USA chinesische Reserven, war es das auch mit Chinas Dollar-Zinszahlungen an US-Banken. Das ist dann das Mäntelchen von Recht, dem sie ihren Vorhaben umhängen können und werden. Und damit ist dann das durch. Also ist es "klug", da etwas als Köder "stehen zu lassen".
Andererseits ist nun, nach der Zoll-Sache "Polen offen", was ungehemmte Goldkäufe Chinas angeht: verkaufen werden sie denen im Westen sowieso nur noch das können, was die USA ums Verecken brauchen. Warum aber sollten sie auch das noch tun? Also ist das (hier und jetzt) doch der Zeitpunkt, um den Check auf den Tisch zu lagen und zu sagen: ich will jetzt Bares sehen. Ist der Check eingelöst, egal ob aus deren Sicht zu 100 % oder zu 10 Cent für den Dollar, hat China alles Gold und anderen Sachwerten, was es hätte bekommen können. Warten bringt es nicht mehr, da sich dieser Handelspartner als nutzlos und die "Goldgrube" als erschöpft gezeigt hat. Und wenn der Westen was von denen will, was er sonst nicht genug kriegen kann, bestimmen die den Preis und die Art womit gezahlt wird oder die behalten ihr Zeugs. Das können sie aber nur dann, wenn sie ihrerseits nichts vom Westen unbedingt brauchen.
Auch das ganz plötzlich ganz viele Terminverträge "zur Lieferung fällig gestellt werden" halte ich für möglich. Es ist und bleibt also spannend.
EU-Erpresser?!, neue Entschwärzungen & bald Krieg um Taiwan?!?
Das Problem besteht aus genau zwei Teilen:
(1) Das Wachstum der ungedeckten und unbesicherten Verschuldung und damit der aus der Luft erzeugten Geldmengen. Man kann auch sagen: die Herstellung von Falschgeld, früher hätte man es als Münzverschlechterung bezeichnet.
(2) Die geostrategische Entwicklng weg von zwei Blöcken und hin zu mehreren mächtigen Nationen, von denen zwei, China und die USA die Spitzen- bzw. Vormachtstellung beanspruchen. Darunter eine Menge an Stellvertreterkriegen und Handelskriegen und darunter teils als Unfall kaschierter Mord und Todschlag. In beiden Systemsphären.
(1) ist einzig und alleine vernatwortlich für den Anstieg einer Unze Gold von 35 Dollars auf etwa 1.800 Dollar. Das macht etwa 98 Prozent Geldverschlechterung seit 1971 aus. Das ist genau so viel, wie die Reduktion des Silbergehaltes des Denars von Augustus (nahezu reines Silber) bis zum Ende der Herrschaft des Gallienus (auf 2 Prozent Silber und teils auch darunter). Das ist da, wo wir noch im Januar dieses Jahres letztmalig standen.
(2) arbeitet schon seit einigen Jahren im Verborgenen, spätestens seit dem Beginn des Ukraine-Krieges und den dadurch ausgelösten beschlagnahmungen und Enteignungen ausländischer Vermögenswerete war es logisch und nur eine Zeitfrage, dass das geschehen musste. Seit dem Anstieg von 2024 ist es praktisch so, dass es die Spartzen von den Dächern pfeiffen.
Die weiteren Auswirkungen von (2) sind:
- die Zölle der USA gegen China-Produkte und vielleicht dadurch ausgelöste Zölle Chinas gegen westliche Produkte und Zölle der EU gegen China-Waren.
- die auf hohem Niveau verharrenden US-Zinsen, die vor allem China hart treffen. Dort sollen Banken Dollarkredite in gigantischem Umfang aufgenommen haben. Kollateralschäden werden sich auch bald in westlichen Ländern zeigen.
Insofern ist noch lange nicht klar, wie schnell der Goldpreis steigen wird. Das er mittelfristig und unter Schwankungen weiter "steigt" ist sicher, solange sich von den USA und anderen westlichen Staaten weiter steigend verschuldet wird.
Thema rückwirkendes Gold- und Edelmetallverbot: Durch die Registrierung aller Käufe über 2.000 Euro in Deutschland ist das bereits umgesetzt, weil damit aufgrund der Aufzeichnungen eine Ablieferungspflicht durchsetzbar ist.
Alles anzeigenalso ehrlich gesagt finde ich das Gold Öl Verhältnis unnormal
entweder sollte Gold fallen oder Öl steigen
aber was weiss ich
P.S.: mir soll es natuerlich recht sein so wie es ist
Sehr guter Einwurf.
Ich vermute, dass Öl langfristig tendenziell in Gold steigen könnte, wenn keine wirklich nachhaltigen, neuen Energiequellen erschlossen werden.
1931 kostete das Barrel 0,65 Dollar. Das bedeutet etwa 31 Barrel je Unze.
1931 war noch vor der Dollarabwertung durch Roosevelt. Das passt auch zu heute, weil es damals der Weltwirtschaft nicht sonderlich gut ging. Das sagt uns beispielsweise der Platinpreis.
1950 kostete das Barrel 2 Dollar. Das bedeutet 17,5 Barrel je Unze. Da war in Europa und Japan Wiederaufbau angesagt, das Wirtschaftswunder stand bevor.
Jetzt liegen wir bei 28,85 Barrel je Unze Gold.
Ich denke dennoch, dass es momentan auch mit daran liegt, dass einige Länder das Problem haben, ihre "Reserven" in etwas reales und werthaltiges umzuschichten, über das sie selbst Verfügungsgewalt haben.
Dass so genannte "Dollarreserven" nichts von alledem sind, wurde vielen Ländern ja in epischer Breite vorgeführt. Und langsam lernen sie ihre Lektion und beginnen, das Wissen daraus anzuwenden.
Solche Dinge passieren immer dann, wenn sich übergriffige Politiker und Regierungen am Eigentum fremder Staaten und ausländischer Staatsbürger vergreifen. Passiert sowas, kriegen solche Länder von dort keine Gelder mehr. Treibt man mit denen Handel, beliefert sie und sind sie dann nicht in der Lage (oder im Fall vom Waffen: willig), ihrerseits genug benötigte Waren zu liefern, muss ein Wertausgleich her, der internatiional handel- und tauschbar ist. Gold ist da das einfachste Mittel der Wahl.
Die Auswirkungen dieses Effektes auf den Goldpreis sind nur schwer abzuschätzen. Steigende Preise werden ja auch die Förderung anfeuern und das theoretisch verfügbare Metall mimmt ja auch ohne das durch die Förderung jedes Jahr zu.
Anders ist das bei Öl und bei Platin.
Mit ihren eigenen Bürgern können Regierungen eben mehr machen, als mit anderen Staaten und mit deren Bürgern. Auch da gibt es Grenzen. Die Abspaltung der USA von Großbritannien, die französische Revolution und die Revolutionen 1917 und 1918 in Russland und in Deutschland zeigen diese Grenzen auf.
PS: Dass Gold nun wegen steigender "Zinsängste" und wegen fallender Ängste bezüglich einer geostrategischen Eskalation fällt, geht in Richtung des Statements von Salorius.
Angst ist schon was seltsam irrationales.
wenn man vergisst, dass es sich bei Anlagemetall nur um das Material geht, passiert folgendes:
Der erstaunliche Einbruch der Silbermünzprämien
Merke:
(1) jeder Aufschlag für irgendwelche "Kosten" mindert den Profit
(2) Nicht Spesen, Lagerkosten & und Steuern entscheiden wesentlich über die Höhe des Erfolgs einer Anlage, sondern deren legale Umgehung und Minimierung.
(3) Solange es legal, möglich und lohnend ist, sollte man die Mehrwertsteuer nur ein einziges Mal bezahlen und das möglichst indirekt. Also beim Kauf bereits vorhandener und versteuerter Metalle von Privat. Das hat den Vorteil, dass man indirekt auch im Genuss von Mehrwertsteuersätzen von 0 (bei Münzen aus dem Umlauf), 3, 7 und 11 Prozent kommen kann.
85 bis 95 % des Spot-Silberpreises bei so genanntem "Junk-Silver", also bei Besteck und alten, außer kurs gesetzten Silbermünzen sind derzeit möglich. Mehr als 100 % Spot braucht man keinesfalls bezahlen. Und selbst in schlimmsten Zeiten war es mit 5 bis 10 % Aufschlag auf den Spot getan. Wenn mir einer erzählt, er hätte als "Privatanleger" 2020 Aufschläge zwischen 40 und 100 % auf Massen-Anlage-Neuware bezahlt und sitzt noch darauf: Herzliches Mitleid für so viel Einfältigkeit. Das letzte, was ich 2020 im August gekauft habe, kleinere Posten mit gemischter Zusammensetzung, das lag zwischen 85 und 90 Prozent vom Spot. Als Händler mit Kuden, die genau das wollen kann und muss man auch das (überteuerte Massenware kaufen) tun. Weil es ein Geschäft ist, solange Kunden das kaufen.
Ein sehr großes Problem ist, dass gerade das Zeugs, das in Tubes ist und für Anleger hergestellt wird, in sehr großen Mengen immitiert wird. Und dabei ist es den Chinesen egal, ob es gesetzlich Zahlungsmittel ist. Fast könnte man meinen: mit heimlicher Freude und Schutz derjenigen, die Menschen von der Edelmetallanlage abhalten wollen.
Besser alten Kram von Privat kaufen. Solcher, bei dem keine Anlagemetall-Fälschungen bekannt sind, wie alte Silbergedenkfünfer, Silberzehner, alte niederländische Gulden, Schweizer Franken und österreischische Schillinge. Oder Kanada (Olympiade 1976) und Russland (Olympiade 1980) Olympia-Münzen in den Stückelungen 5 und 10 Rubel/Dollars. Und wenn bei den Umlaufmünzen mal ein einzelner falscher 5er oder sowas dabei ist: dann war das eine alte Fälschung für den Umlauf. Mir ist das noch nie passiert.
erklärte Forgan, der die Goldquote in seinem Portfolio von 6% auf 3% gesenkt hat, um von dem jüngsten Preisanstieg zu profitieren.
Hahaha, ich sehe nur Idioten, denen der Arsxx auf Grundeis geht…
Beispielsweise:
John Reade, leitender Marktstratege des WGC, meinte, dass dies darauf hindeutet, dass die Gründe für den Goldkauf "nicht wirklich viel mit den USA und den westlichen Finanzmärkten zu tun haben". (Hahahaha…) Stattdessen glaubt er, dass die Gründe viel mehr mit dem zu tun haben, was er als "sanfte Entdollarisierung" bezeichnet - bei der Länder außerhalb des US-Verbündeten-Netzwerks ihre Währungsreserven in Gold diversifizieren, teilweise weil keine andere Währung in der Lage ist, die Lücke zu füllen.
Ich kann mich nur noch weghauen über diesen Müll. Nun sind die Framing Artikel auch auf den Goldseiten angekommen…
Dass es sich bei den Fondsverkäufern wohl nicht um "starke Hände" handelt, das bedarf keiner Diskussion. Genau so, wie übrigens auch dass beispielsweise in Indien und auch in vielen arabischen Länddern sehr viel preiselastisch verkauft wird. Ohne Verkäufe geht es nicht.
Auch dass enttäuschte Dollaranleger aus Afrika, Latein-Amerika, Indien oder aus arabischen Ländern nun nicht den Dollar abstoßen um China-Geld zu kaufen, ist logisch: wer erkannt hat, dass man ihn 50 Jahre lang genarrt hat, ist es einfach satt, sich weitere 50 Jahre narren zu lassen, indem man wieder in Papiergeld anlegt / "diversifiziert". Da muss dann kein Versprechen auf irgendwas, sondern etwas "reales" her.
Im Übrigen sollte man China weder unter- noch überschätzen.
Ich kann Dir beim allerbesten Willen nicht sagen, ob es nur Pappkameraden oder wirklich starke Hände sind. Genau das und nichts anderes testen die USA derzeit mit ihren Zöllen und ihren Zinsen aus.
Was ich Dir ganz sicher sagen kann, ist folgendes: manche Politiker, wie wir sie in Europa haben, dienen oft erkennbar fremden Interessen und nicht ihren Wählern. Das ist ein ganz gewaltiges Problem für die Menschen, die hier leben und hier greifbare Vermögenswerte haben. Und ein noch viel größeres Problem für diejenigen, die sich dessen immer noch nicht bewusst sind und die, die es zwar erkannt haben, ihren A**** dennoch nicht hochkriegen wollen und lieber auf ein Wunder warten.
Wunder gibt es keine, genau so wenig wie dass kleine grüne oder gelbe Männchen einem die Arbeit abnehmen. Tragische Fälle, Lug und Trug (oder auch "Framing") gab und gibt es dafür ohne Ende. Das (Verarsche, Lug und Trug, "Framing") fängt für mich schon viel früher, bei Dingen wie den "Kurvenkritzlern" (Charts in Fiat-Währungen) und bei vielen "Aktien" und "rechtlichen Dingen" an. Die Wirklichkeit sah und sieht völlig anders aus, als das, was uns weis gemacht wird.
PS: Der Grad zwischen einem potenziell erfolgreichen Investor und einem völligen Totalversager ist messerscharf. Wenn jemand, der zu 6 % in Edelmetall inverstiert ist, und das nur in Gold nun hingeht, sich nicht den Goldchart anschaut, sondern beispielsweise eine Gold-Platin-Ratio und 50 % seines physischen Goldes verkauft und in physischem Platin umschichtet, dann würde ich den nicht als "schwach" bezeichnen. Anders, als jemand, der nur in Papierwerten drinsteckt - dem ist, egal was der hat, nicht zu helfen.
Mit 6 % ist man, gemessen am Durchschnitt, sehr edelmetallastig investiert, wenn man denn wirklich Edelmetall besitzt . Mit 3 % ist man das immer noch. Das (wenn 90 % mehr verlieren) nutzt einem nur relativ wenig, wenn man den Rest trotzdem großteils verliert. Früher sagte man 10 bis 20 % Edelmetall wäre ausgewogen. Dass man heute seitens der Finanzindustrie und der Finanz-Journallie etwas anderes sagen muss, ist auch logisch. Das hängt mit deren Grundlagen zusammen: wess Brot ich nimm, dess Lied ich sing´.
Es gibt auch keine "Rettung" für "alle". Die Gelder sind geliehen und sie werden nicht zurückgezahlt werden, weswegen es mindestens in Höhe dieser Gelder Verluste geben wird. Da immer neue Gelder geliehen werden, steigen die Verluste nominal immer weiter. Gold (und andere Dinge) können immer nur denjenigen zu dem Teil schützen, in dem er in Gold investiert ist. Die Qualität des Schutzes hängt davon ab, zu welchem Preis man rein ist und ggf. auch wie lange jemand auf seinem Geld gesessen hat, ehe er es ausgab.
Die noch ungeklärte Frage lautet: wer zahlt wie viel.
Das ganz viele zahlen werden war bereits zu dem Zeitpunkt klar, als Gelder von Leuten und Institutionen aufgenommen wurden, denen es an Rückzahlungsfähigkeiten und Rückzahlungswillen mangelte und immer noch mangelt.
Deswegen auch mein Spruch mit dem unverstandenen "Bankrott".
Überall, wo starke Käufer sind, sind auch Verkäufer und solche "Käufer", die es nicht mehr werden, weil sie zu viel gewartet haben. Das ist ganz "normal" und gehört dazu. Anders als über Transaktionen können keine Preise zustandekommen.
Ob die "starken" Käufer auch "starke Hände" sind, das wird und muss sich erst noch ziegen.
Genau das entscheidet darüber, ob der Preis noch stimmt oder schon nicht mehr stimmt.
Und in dem Spiel gibt es noch ein paar Unbekannte.
Goldrally lässt Vermögensverwalter zweifeln, ob der Preis noch stimmt
Die machen den ganzen Markt zur Sau mit dem Dreck.
Find´ ich irgendwie aber auch gut. Geldverdienen darf eben nicht zu leicht gemacht werden, weil man sonst verblödet und es wieder an cleverere verliert. Wer einen alten Gulden mit der Juliana drauf oder einen alten Silbergedenkfünfer derart verächtlich anschaut, dass die Dinger eingeschmolzen werden müssen, der zahlt hier für seine Hybris beim China-Mann den angemessenen Preis. Ich muss weder dem Ami, noch dem Chinesen Ar*** oder **** lecken, wenn ich Silber will. Solche Leute verdienen es nicht anders. Die müssen das haben. Genau wie die "Perthbarrenkäufer" in der Bucht. Null Mitleid. Die machen sonst nur die Metallpreise kaputt (gut, das tun nun beim Gold die ZB´s selbst).
Der Rest kommt nach: Steigen Apfel, steigen Birnen....
Strategen sehen bei Gold, Silber und Platin noch Luft nach oben
Falls der Sammlerwert 50 % Betragen hat kommt ein halbes Kilo raus. Dieser Goldschatz wird dann 5 Jahre nach dem Fund immer noch breitgetreten. Für jede Keramikscherbe eines Neandertalers wird mehr Konfetti ersteigert. Falls der Goldfund nicht wenigsrens ewin bisshen Propaganda für Goldbesitz bringt ist das ganze ziemlich Irrelevant.
Mit 50 % Aufgeld kommst Du auch bei sehr abgegriffenen und selbst bei beschnittenen (Regelfall) Münzen aus dieser Zeit nicht mehr hin. Ich gehe bei dem Preis von 54 Gramm Gold, verteilt auf 6 Münzen aus. Der Rest war kleines Silbergeld. Insgesamt an die 1.000 Prägungen.
Über den Artikel kann man zur Originalversion und darüber zur Auktion gelangen. Der eingestellte Link funktionierte nicht richtig.