Beiträge von urai

    Finanzergebnisse für das am 31. Dezember 2025 endende Geschäftsjahr

    Financial results for the year ended 31 December 2025 - Solidcore
    Solidcore Resources plc (“Solidcore” or the “Company”) announces financial results for the year ended 31 December 2025. “In 2025, we recorded an increase…
    www.solidcore-resources.com


    Die Zahlen sind (natürlich) top. Auch die Aussichten sind sehr gut.


    Wurschtler kannst beruhigt sein – ich denke die Omanis haben Dich erhört:


    Das Unternehmen priorisiert weiterhin Investitionen in Wachstum, einschließlich Kapitalausgaben für Entwicklung, M&A-Transaktionen und Exploration, gegenüber Barausschüttungen an die Aktionäre. Die Kapitalallokation kann angepasst werden, sobald die Finanzierung der aktuellen Investitionspläne gesichert und die rechtlichen Risiken im Zusammenhang mit der Konzentratverarbeitung weiter geklärt sind. Daher wird für 2025 keine Dividende ausgeschüttet.


    P.S. Kursreaktion um MEZ 08:00 Uhr bescheiden: knapp unter 8 USD. Eine Dividende hat der Markt mutmasslich nicht erwartet.

    TriStar Gold informiert über aktuelle zivilrechtliche Maßnahmen gegen Castelo De Sonhos


    TriStar ist der Ansicht, dass die Lizenzierung vollständig den brasilianischen Vorschriften entspricht. TriStar hat nachgewiesen, dass die technischen Bewertungen der FUNAI keine Auswirkungen festgestellt haben, die eine Umweltverträglichkeitsprüfung erfordern, und dass die Klage der MPF keine technische Grundlage hat. Das Unternehmen beantragt die Abweisung der Klage oder alternativ eine eingeschränkte technische Überprüfung unter Einhaltung der Verfahrensregeln.


    Nick Appleyard, Präsident und CEO von TriStar, erklärte: „Wir haben unsere formelle Stellungnahme in dem von der Bundesstaatsanwaltschaft eingeleiteten Verfahren eingereicht. Die Angelegenheit befindet sich nun in der nächsten Verfahrensphase vor dem Bundesgericht, und wir sind überzeugt, dass die technischen Unterlagen die Integrität des Umweltgenehmigungsverfahrens eindeutig belegen.


    Lage von Castelo de Sonhos im Verhältnis zu (den indigenen) Schutzgebieten:

    https://images.newsfilecorp.com/files/4509/288705_ad7b6105a428ba64_002full.jpg

    Habe hier im Forum schon etliche male Tabys und direkte Registrierung beim Registrar vom AIX gelesen - ist das noch ein gangbarer Weg oder ist der Zug inzwischen durch?

    Tabys App ist durch. War (offensichtlich) vorübergehend. Da der Registrar AIX (bei der Re-Domizilierung) noch keine web-basierte Lösung anbieten konnte. Tabys App wird von Solidcore nicht mehr unterstützt. Ein Account beim Registrar der AIX ist möglich. Bewirtschaftung web-basiert. Aber die Bedingung ist, dass die Aktien an der AIX namentlich eingetragen sind. Dies erfolgte durch die Überführung des Aktienregisters - und es wurde ein Zertifikat vom Aktienregisterführer (bei Polymetal war es Computershare) ausgestellt.


    Gemäss Deinen Ausführungen sind Deine Aktien im Namen von "Vidacos" eingetragen. Das Zertifikat liegt bei der vorherigen Lagerstelle Clearstream. Persönlich gehe wirklich nicht davon aus, dass Deine Aktien durch irgendwen "konfisziert" wurden. Das wäre Diebstahl - und eine Straftat. Auch gehe ich eher davon aus, wonach eine allfällige Dividende den rechtmässigen Aktieninhabern gutgeschrieben werden. Der Geldfluss wäre: Solidcore>Vidacos>Clearstream>Depotbank. Bei Dir möglicherweise mit einem Umweg via alte Depotbank.


    Noch zur Info wo das eigentliche Problem liegt: Wenn Aktien an der LSE gekauft wurden, dann gab es eine "Sammelverwahrung". Bewirtschaftet u.a. durch Clearstream. Im Aktienregister Polymetal International (geführt durch Computershare) war logischerweise der Sammelverwahrer (Clearstream) eingetragen.


    An der AIX geht das nicht. Sammelverwahrer/Zentralverwahrer sind nicht zugelassen. Nur (namentliche) Aktienbesitzer, welche im Aktienregister von Solidcore eingetragen sind. In Deinem Fall ist das die "Vidacos" (Nominee Company). Im Auftrag von Clearstream. Gehört der Citibank. Es liegt in der Verantwortung von Clearstream die Eigentumsrechte sicherzustellen. Dazu gehört (wie schon erwähnt) auch der Erhalt von (allfälligen) Dividenden.


    Sobald die Aktien von Solidcore wieder an der LSE in London - oder andere Börse in/im DACH/angelsächsischer Raum - kotiert sind, funktioniert es wieder mit der "Sammelverwahrung" durch Clearstream.

    Ursprünglich hatte die DAB Parisbas in einem Schreiben angegeben: " Die Lagerstelle Clearstream Banking Luxembourg wird eine physische Urkunde der Aktien in ihrem Tresor verwahren. Diese wird auf den Namen der Vidacos Nominees Ltd. registriert."

    (...)

    Was könnte ich tun?

    Zuerst die "schlechte" Nachricht: Du kannst nichts tun, ausser warten.


    Aber jetzt die gute(n) Nachricht(en):


    1. Du bist nicht vom obligatorischen Rückkauf (2.57 USD) betroffen.


    2. Deine Aktien sind sicher (auf Deinem Namen) verwahrt. Einzig verkaufen kannst Du nicht. Ich gehe jedoch davon aus, dass Vidacos eine allfällige Dividende via Clearstream an Deine Depotbank weiterleiten wird.


    3. Es kann davon ausgegangen werden, dass Solidcore wieder ein Zweit-Listing in London anstreben wird. Spätestens dann, wenn der Ertis POX online ist (2028/2029) und es überhaupt keine Verbindung mehr zu Russland gibt.


    urai

    Es ist eine Abkürzung (im Slide Nr. 10) welche mich noch stutzig gemacht hat: «ECI». Umweltverträglichkeitsprüfung. Denn die «ESIA» wurde erstellt.:

    «FUNAIs Argumentation stützt sich auf die Vernetzung aller Flüsse im Amazonasbecken. Sie argumentiert außerdem, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich sei, wenn Auswirkungen nicht zu 100 % ausgeschlossen werden können.»


    Kurz «ESIA»:

    Die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (ESIA) im Bergbau ist ein zentraler Genehmigungsprozess, der potenzielle Auswirkungen eines Minenprojekts bewertet, um negative Folgen zu minimieren und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.


    Wie hängt das jetzt zusammen:

    In Brasilien gilt folgender Rechtsrahmen

    (Vorläufige Genehmigung (Preliminary licence); diese wird von der MPF und FUNAI für Castelo de Sonhos hinterfragt und gerichtlich angefochten.):

    Diese Genehmigung, die in der Planungsphase einzuholen ist, bestätigt den Projektstandort und den Gesamtrahmen, die Umweltverträglichkeit und legt Umweltschutzmaßnahmen für die Bauphase fest. Bei Vorhaben mit erheblichen Umweltauswirkungen müssen vorab eine Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Umweltverträglichkeitsbericht eingereicht werden. Weitere rechtliche Anforderungen, wie z. B. öffentliche Anhörungen und Ausgleichsmaßnahmen, können ebenfalls gelten.


    Also der Punkt ist: FUNAI und MPF gehen davon aus, dass das Minenprojekt Castelo de Sonhos «erhebliche Umweltauswirkungen» auf das Amazonasgebiet haben wird. Ohne Beweise. Nur Vermutungen mit theoretischen Möglichkeiten.


    Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ECI wäre machbar. Kostet einfach viele Millionen und wahrscheinlich 1 bis 2 Jahre. Nutzen: Gleich Null. Selbstverständlich kann ein Ereignis nicht zu 100% ausgeschlossen werden. Beispielsweise wochenlange sintflutartige Niederschläge oder Meteoriteneinschlag.


    Es ist daher schwer vorstellbar, dass die Judikative, die Gerichte einer solchen Argumentation folgen werden. Denn dies würde die Logik ignorieren, wonach eine rechtliche Verpflichtung aus nachweisbaren, plausiblen Auswirkungen entsteht, nicht aus spekulativen Möglichkeiten. Eine solche Rechtsauffassung hätte auf die wirtschaftliche Entwicklung in Brasilien einen massiven negativen Einfluss – ohne irgendeinen Mehrwert.

    Es ist eine neue, aktualisierte ppt-Präsentation aufgeschaltet. Sehr interessant und neu ist Slide Nr. 10.


    Danach sieht der Gerichts-Case wie folgt aus:


    Alle Parteien haben dem Gericht ihre Beweisanträge vorgelegt. TSG wartet nun auf die Entscheidung des Richters.

    - MPF und FUNAI haben keine Auswirkungen des geplanten Bergwerks festgestellt.


    - FUNAI argumentiert mit der Vernetzung aller Flüsse im Amazonasbecken.


    - Sie argumentieren außerdem, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich sei, falls Auswirkungen nicht zu 100 % ausgeschlossen werden könnten.


    - Dies ignoriert die Logik, dass eine rechtliche Verpflichtung auf nachweisbaren, plausiblen Auswirkungen beruht, nicht auf spekulativen Möglichkeiten.


    - Wenn MPF und FUNAI Recht haben, benötigt jedes Projekt im Amazonasgebiet eine Umweltverträglichkeitsprüfung und staatliche Genehmigungen sind bedeutungslos.



    Kurzfristige Ziele von TriStar

    - Weiterhin zeigen, dass wir uns nicht auf die 10-km-Pufferzone verlassen, sondern von Anfang an mit den Auswirkungen gearbeitet haben.


    - Aufzeigen, dass der Schutz indigener Rechte für uns höchste Priorität hat.


    - Beantragen, dass der Richter die Beweiserhebung für unnötig hält und eine summarische Entscheidung trifft.


    - Die brasilianischen Regulierungsbehörden bei der Entwicklung eines rechtssicheren Genehmigungsverfahrens unterstützen, das indigene Rechte schützt und willkürliche Ausweitungen vermeidet.



    Persönlicher Kommentar:

    Die Indigenen sind in ihren Gebieten geschützt. Ohne ihr Einverständnis geht nichts. Jetzt wollen die Indigenen jedoch auch Einfluss auf Projekte ausserhalb der 10km-Zone nehmen. Das Ziel ist klar: Eine Entschädigung – ausserhalb des nationalen Rechtsrahmen – zu erhalten. Dazu wird ILO 169 instrumentalisiert. Persönlich gehe ich davon aus, dass Forderungen der MPF abgewiesen werden.


    urai

    P.S. Schaut auch die Karte an: Die Entwässerung erfolgt via des Rio Curua. Dieser erreicht erst nach 93 km das Indigenen-Gebiet.

    Jetzt ist klar, bei welchem Verfahrensschritt wir stehen: MPF und FUNAI haben ihre Beweisanträge (fristgerecht) beim zuständigen Gericht eingereicht.


    Hier der öffentlich einsehbare Beschluss (per 26.2.2026):

    ÖFFENTLICHE ANORDNUNG
    Gemäß Anordnung, (...) werden die Beklagten hiermit aufgefordert, innerhalb von fünf (5) Tagen die von ihnen beabsichtigten Beweismittel unter Angabe ihres Zwecks darzulegen.


    Die 5 Tage laufen mutmasslich ab dem 27.2. und enden am 5.3.2026.

    Betroffen ist die Generalstaatsanwaltschaft Para sowie TSG.

    Es scheint so, dass es Solidcore gelingen könnte, 600 Mio. USD Kredite für den Bau des POX zu erhalten:


    Proposed US$ 100 million credit facility from KfW IPEX-Bank

    Proposed US$ 100 million credit facility from KfW IPEX-Bank - Solidcore
    Solidcore Resources plc (“Solidcore” or the “Company”) is pleased to announce that the Company has signed an indicative term sheet with KfW IPEX-Bank for…
    www.solidcore-resources.com


    "Wir arbeiten weiterhin mit anderen Banken zusammen, um in diesem Jahr eine Finanzierung von insgesamt 600 Mio. US-Dollar für Ertis POX zu sichern (...)"


    Falls das gelingt, gehe ich davon aus, dass die Dividendenzahlungen (spätestens) ab Geschäftsjahr 2026 wieder aufgenommen werden. Der Hauptaktionär und das BoD sowie das Management sind sich ganz sicher bewusst, dass der aktuelle Aktienpreis (etwas unter 8 USD) nicht im Ansatz den effektiven Wert des Unternehmens wieder spiegelt. Ein unfriendly Takeover (selbstverständlich zu einem deutlich höheren Preis) könnte dann nicht mehr ausgeschlossen werden.


    Denn von der Governance her, hat sich Solidcore praktisch vollständig von Russland gelöst. Keine Assets. Keine Aktiennotierung. Die einzige Verbindung zu Russland ist nur noch der Amursk POX für das Erz von der Kyzyl Mine. Mit der Inbetriebnahme des Ertis POX in Kasachstan (spätestens ab 2029) sollte auch diese Verbindung Geschichte sein ...

    nie

    Deine CORE(ex POLY)-Shares sind sicher verwahrt (wahrscheinlich physisches Zertifikat im Tresor von Flatex) und via Vidacos an der AIX registriert. Du hast allerdings per dato keinen Zugriff.


    Solidcore plant jedoch, in ein paar Jahren wieder an die LSE zurückzukehren. Bisher wurde kommuniziert, dass zuerst der POX online geht und weitere Minen (Syrymbet) die Produktion aufnehmen. Aufgrund des massiv gestiegenen Goldpreise ist es jedoch auch möglich, dass ein LSE-Listing vorgezogen werden könnte.


    Es stellt sich noch die Frage bezüglich den Dividenden. Falls eine Dividende bezahlt wird, wird Vidacos die Dividende erhalten - und dann an die Depotbanken weiterleiten. Die Depotbanken werden dann mutmasslich die Dividenden im Depot gutschreiben. Werden wir sehen, wenn es soweit ist. Vielleicht werden noch Gebühren "abgezwackt".

    Angelfreund


    Super, dass es geklappt hat. Solidcore macht aktuell (auch) wieder mehr Freude, als vor 1 Jahr. Plus 100%. 19. März 2026 dürfte spannend werden: Jahresabschluss 2025. Falls eine Dividende angekündigt wird, dann dürfte der Kurs weitersteigen.


    Ich habe noch einen Passus zur Frage der Investitionen und mögliche Kredite gefunden:

    https://www.solidcore-resources.com/upload/ib/704030/2026_01_30_Q4_Production_results_eng_final.pdf


    Seite 5 bei Ertis POX, letzter Satz:

    Parallel dazu führt das Unternehmen Verhandlungen mit mehreren internationalen Banken über Kreditfazilitäten in Höhe von 500-600 Millionen US-Dollar und erwartet, die Finanzierungsvereinbarungen im zweiten Quartal 2026 zu unterzeichnen.


    Das sollte doch (bei gleichbleibendem Goldpreis) ab dem Geschäftsjahr 2026 Spielraum für Dividenden geben ...



    Zur Tabys App:

    Der Account kann nicht "deleted" werden. Begründung: There are securities in your AIX Registrar/AIX CSD Account.


    Wir haben ja die Shares vom CSD zum Registrar transferiert. Gebühren werden jedoch "nur" vom CSD erhoben. Diese Gebühren werden von Tabys App dann weiterverrechnet.


    Der Registrar erhebt auch Gebühren. Gemäss Mailauskunft werden diese Gebühren von Solidcore übernommen.


    Ich hatte bezüglich Kündigung Account Tabys App vor Wochen angeschrieben. Keine Reaktion.

    Es gibt einen neuen Verfahrensschritt (12/02/2026 15:47:26):

    Juntada de petição intercorrente/
    Einreichung eines Zwischenantrags


    Dies kann Folgendes bedeuten:

    Die Einreichung eines Zwischenantrages beim Gericht stellt einen entscheidenden Moment im Verlauf des Gerichtsverfahrens dar. Sie erfolgt, wenn eine der beteiligten Parteien dem Gericht ein neues Dokument vorlegt. Dies kann im Fall von Tristar die Einreichung der verlangten Beweismittel durch die MPF (Bundesanwaltschaft) sein.


    Das wäre der positive Fall. Es könnte aber auch sein, dass die MPF eine Fristerstreckung beantragt. Das könnte das ganze Verfahren um ein paar Tage verzögern. Aber ich vermute eher, dass es die Beweismittel sind.


    Falls dem so ist, dann kommen die 15 Arbeitstage für die Replik der Generalstaatsanwaltschaft Para (inkl. 5 Tage für TSG). Anschliessend 30 Werktage bis ein Entscheid gefällt ist. Also ungefähr Mitte April.


    urai

    Der NR on Vizsla (Beitrag von vatapitta) wurde sehr wahrscheinlich von Rechtsanwälten und Kommunikations-Profis professionell redigiert.


    Besonders Augenmerk erhalten natürlich Aussagen zur Sicherheit.


    Kleiner Einschub: Sicherheit umfasst die Safety (betrieblich-technische Sicherheit) und die Security (u.a. Schutz vor kriminellen Angriffen/Attacken).


    Auszug aus dem NR:
    Die safety und security der Mitarbeiter und Auftragnehmer von Vizsla Silver hat höchste Priorität. Seit der Gründung hat Vizsla Silver erhebliche Investitionen in security und Risikomanagement getätigt und setzt dabei auf eine aktive Managementaufsicht, einschließlich regelmäßiger Besuche vor Ort. Obwohl bestimmte Sicherheitsmaßnahmen ein gewisses Maß an Vertraulichkeit erfordern, möchte das Unternehmen darauf hinweisen, dass es mit erfahrenen, international anerkannten Sicherheitsberatern zusammenarbeitet und die Lage in seinen Einsatzgebieten kontinuierlich überprüft.


    Security Kosten werden in der Regel unter "General & Administrative Costs" ausgewiesen.


    Fakt ist:

    1. Im Kommentar des Finanz-Reports Q3 unter G&A werden keine Security Kosten ausgewiesen. Auch ist der ausgewiesene Betrag für "Office and administrative" von 1.4 Mio. USD für 9 Monate zu tief, als dass hier noch substanzielle inkludiert worden wären.

    2. In der FS werden unter Ziffer 21.3.5 General & Administrative Costs keine Kosten für die Security ausgewiesen:

    Site maintenance (including G&A mobile equipment, on-site road maintenance),


    Bereits im Frühjahr 2025 musste Vizsla den Betrieb vor Ort wegen Sicherheits(Security)-Bedenken den Betrieb für rund 1 Monat einstellen. «Nachtwächter-Standard» reicht hier definitiv nicht. Der Schutz einer Mine plus Versorgungsachsen und Camps vor kriminellen Angriffen in einem Gebiet, welches praktisch unter der Kontrolle rivalisierender Kartellen steht, kostet Millionen USD. Und diese Kosten müssen irgendwie nachvollziehbar ausgewiesen sein. In der FS sind sie definitiv nicht enthalten.



    Zu den effektiven Hintergründen dieser abscheulichen Tat - lest noch diesen Artikel:
    https://www.cbc.ca/news/world/mexico-canada-mining-9.7085976


    Relevanter Auszug:

    Die mexikanischen Behörden glauben, dass Los Chapitos hinter der Entführung des Mitarbeiters des Bergbauunternehmens steckten.

    Zwei mexikanische Sicherheitsexperten teilten CBC News mit, dass La Mayiza Los Chapitos kürzlich aus dem Gebiet verdrängt habe, in dem Vizsla Silver operierte.


    Mein persönlicher Kommentar:
    Mutmasslich hatte Viszla (die werden das abstreiten, aber die Untersuchung soll laufen) Los Capitos Schutzgeld bezahlt. Los Capitos musste dann das Feld (Raum Panuco Mine plus Camps) räumen - und La Mayiza übernahm das Gebiet. Nicht auszuschliessen, dass Viszla anschl. La Mayiza Schutzgeld bezahlt hat. Und Los Chapitos wollte auf diese "Einnahmequelle" - auch im Hinblick auf einen sehr profitablen Abbau - nicht verzichten. Vizsla wollte auf keinen Fall an 2 Kartelle Schutzgeld bezahlen. Jetzt kam die Quittung für die mutmassliche Weigerung.

    Wie auch immer: Unter den gegebenen Umstände ist eine sichere Minenoperation (vorerst) praktisch ausgeschlossen.


    urai

    Die Produktionszahlen für 2025 (inkl. 4. Quartal) sind natürlich sehr gut. Ob für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende bezahlt wird, werden wir (hoffentlich) am 19. März 2026 erfahren.


    Der Spielraum dafür wäre (dank des hohen Goldpreises) vorhanden. Machen wir eine einfache Rechnung:

    Ende 2024 hatte CORE 374 Millionen$ Free Cash. Ende 2025 waren es 461 Millionen$. Die Differenz von 87 Millionen$ könnte als Dividende ausgeschüttet werden. Bei 443 Millionen Aktien wären dies 0.2 USD.


    Für 2026 sehe ich die Parameter wie folgt:


    - 540koz Au Verkauf (Abbau Inventory)

    - 4'000$/oz Au

    - 2'050$ AISC (inkl. MET)

    - 30% Steuern, Zinsen, Abschreibungen

    - 510 Millionen$ Investitionen

    - 30 Millionen$ Kredit an Syrymbet


    Rechnerisch blieben dann für das Geschäftsjahr 2026 theoretisch ca. 195 Millionen$ für Dividenden zur Verfügung. Respektive 0.44 USD.

    Angelfreund


    Hier ist der Link für das Formular:


    https://www-aix-kz.s3.eu-central-1.amazonaws.com/uploads/2023/07/Securities-Transfer-Form.pdf


    Und hier die Instruktion für das Ausfüllen:


    Please send us two forms, Delivering and Receiving.


    HOW TO FILL THE FORM


    In securities sender section please write:


    • Full name -AIX CSD


    • Account number-D02-(9-digit account number).


    • 9 digits account number you may find in the Tabys application through Profile>>>Document>>>Account in AIX CSD, before account number, please write "D02" and final account is in form D02-***


    • In the securities receiver section, please write the full name AIX Registrar specify the account number as -9 digit number -1 (please fill the same 9 digit number as in Tabys account)


    • Settlement date: Specify any business date, the same date should be specified in Receiving instruction


    • Type of transfer: put a tick near with Delivering/ in second form Receiving


    • Identification of securities (ISIN): Please find ISIN of securities via Tabys app:Profile >>>Documents >>>Account in AIX CSD


    • Example:


    • Solidcore Resources plc (CORE)- ISIN JE00B6T5S470


    • Global Depository Receipts of Air Astana JSC (AIRA.Y)-ISIN US0090632078


    • Quantity: fill the quantity in word and numbers


    • Fill in the last name and first name at the bottom and put a signature and send to us scan of document.

    Es ist noch wichtig zu verstehen, wer hier als "Hauptparteien" einander gegenüberstehen. Normalerweise ist es der Staat (die Exekutive) gegen das Bergbau-Unternehmen.


    Hier ist es anders. Hier stehen sich einerseits die Bundesanwaltschaft (Ministério Público Federal (MPF)) und andererseits die Generalstaatsanwaltschaft des Staates Pará einander gegenüber. Der Streitgegenstand ist die Licença Prévia (Preliminary License or LP) für das Goldprojekt Castelo de Sonhos von TriStar Gold.


    P.S. Die MPF setzt sich für soziale und individuelle unveräußerliche Rechte ein, wie z. B. Umweltschutz, Verbraucherrechte und die Rechte traditioneller Gemeinschaften. Aber immer auf der Basis der geltenden Rechtsordnung, angefangen bei der Bundesverfassung.


    P.P.S. Die Justiz muss jetzt beurteilen, ob die Erteilung der LP ohne vorherige freie informierte Konsultation der Indigenen (u.a. Bau) dem geltenden Recht entspricht oder nicht. Basis dazu ist die Berücksichtigung und Beurteilung der 10km-Zone ausserhalb der Grenze der indigenen Gebiete. Die Justiz hat hier einen "gewissen" Spielraum. Zum Beispiel, wenn es um 1km mehr geht. Bei Castelo de Sonhos sind es 15km mehr. Wenn TriStar und der Staat Pará beweisen können, dass die Indigenen nicht direkt betroffen sind, dann dürfte die Klage der MPF abgewiesen werden.

    Für die Historie: Video zur öffentlichen Information zu Castelo de Sonhos vom 23.11.2023.

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    Interessant ist ab 1h:48 der Auftritt des Chiefs (Häuptling) der Bau. Er fragt, warum die Indigenen keine Entschädigungen erhalten.


    (Kurz)Antwort der Juristin von TriStar: TriStar leistet alle Zahlungen/Entschädigungen, welche in den Bundesgesetzen vorgeschrieben sind.


    Zur Info: Die Grenze der Gebiete der Indigenen (u.a. Bau) sind mehr als 10 km von der geplanten Mine entfernt. (25 km) - und ILO-169 greift nicht. Daher wollen die Bau (MPF wurde instrumentalisiert) ILO-169 auf dem Gerichtsweg erkämpfen. Diese Konsultation würde die Bundesgesetze übersteuern und Entschädigungen könnten heraus verhandelt werden. Sonst nicht.


    Persönliche Einschätzung: Ich bin nach wie vor überzeugt, wonach ILO-169 nicht greift. Die bisher ergangenen Urteile zur Aufweichung der 10km Zone waren immer nachvollziehbar und irgendwie zu rechtfertigen.

    Bspw. plus 1 km (Coringa Gold) oder Gebietsansprüche von Indigenen, welche noch nicht entschieden wurden (Vale) oder Mine in unmittelbarer Nähe des Flusses und 15km weiter flussabwärts indigene Siedlungen (Belo Sun).


    urai

    Belo Sun hat den nachfolgenden RNS gestern herausgegeben:

    Belo Sun Receives Ruling From Federal Court of Altamira, Para
    TORONTO, Jan. 14, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Belo Sun Mining Corp. (“Belo Sun” or the “Company”) (TSX: BSX; OTCQB:BSXGF) announces that the Federal Court...
    www.globenewswire.com


    Es geht dabei um Brasilien, Indigene und die "Durchführung einer vorherigen, freien und informierten Konsultation mit den betroffenen indigenen Gemeinschaften". Der Rechtsstreit dauert nun schon viele Jahre. Jetzt stellt sich die Frage, ob so ein "endloses Verfahren" auch TriStar Gold mit Castelo dos Sonhos drohen kann.


    Um eine einigermassen qualifizierte Einschätzung machen zu können, situiere ich kurz das Projekt Volta Grande von Belo Sun:
    https://www.researchgate.net/f…Belo-Monte_fig1_317586921


    Dazu die RNS des relevanten Gerichtsentscheides von 2022:
    https://www.belosun.com/news/b…grarian-court-of-altamira


    Kurz: Belo Sun MUSS die Konsultation ILO-169 bei den indigenen Gemeinschaften mit einem Mindestabstand von 10km entlang des Xingu Rivers durchführen. (grün eingezeichnet).


    Ganz offensichtlich hat Belo Sun diese extrem zeitintensive Konsultation nicht zur Zufriedenheit der für die Indigenen zuständigen Bundesbehörde FUNAI durchgeführt. Wichtig zu sehen: Die Mine grenzt an den Xingu River.


    Und jetzt zu TriStar und Castelo dos Sonhos, hier die Situierung Slide Nummer 10:
    https://tristargold.com/investors/corporate-presentation/



    Erkenntnis:

    1. Belo Sun - Volta Grande: Die Mine grenzt direkt an den Xingu River. Die ersten indigenen Siedlungen sind 15km entfernt.

    2. TriStar - Castelo dos Sonhos: Die Mine grenzt NICHT an den Curua River. Es sind 93km bis der River das Gebiet der Bau erreicht.


    urai

    Neue Januar ppt Präsentation von TriStar Gold:

    https://tristargold.com/site/assets/files/4814/tristar-gold-corporate-presentation-jan-2026.pdf


    Materiell gibt es nichts Neues. Besser dargestellt ist jedoch auf Slide Nr. 10 die Situierung Von Castelo dos Sonhos in Bezug auf die indigenen Gebiete. Genau eingezeichnet ist jetzt der Rio Curua mit der Fliessrichtung.


    Es gibt keine direkte Wasserverbindung zwischen dem Projekt und der westlichen Grenze der Gebiete der Bau und Menkragnoti. Das Gebiet wird Richtung Norden entwässert. Bis zur Grenze der Bau sind es (gemäss MPF) 93 km.

    (...) hat dieselbe marketcap wie Tristar und nicht den "Sch***" da am Hacken. Ich persönlich würde da doch lieber meine ALTA Position aufstocken.


    (...) hast du auch Infos zu Almaden und Silver Elephant zufällig?

    Danke gogogogogold Hast sicher schon schöne Buchgewinne. Sehr gut.


    Aber die beiden Unternehmen sind vom Entwicklungsstand und von der Grösse nicht im Ansatz vergleichbar. Ich beziehe mich nur auf das Flagship Projekt Cajueiro.


    Aus NI 43-101: The property is located near the town of Alta Floresta spanning the border of the states of Mato Grosso and Para in central Brazil. Und siehst Du den Rio Teles Pires?

    https://images.newsfilecorp.com/files/4500/267737_8613e78774c63a99_001full.jpg


    Der fliesst geradewegs in die indigenen Gebiete. Bei TriStar sind es 93km. Hier sicher nicht mehr.


    Klar, sie haben die LP für den Probeabbau von 100kt p.a. Ein Probe-"Minchen" mit rund 3koz. Für 2 Jahre. Da ist ja nichts zu holen. TriStar Gold wird mit 160koz p.a. starten. Das weiss die "MPF-Tante" sicher auch.

    Altamira Gold Receives Environmental Permit for Two Trial Mining Licences Within the Central Mineral Resource Area of the Cajueiro District, Brazil - Altamira Gold
    Vancouver, British Columbia–(Newsfile Corp. – September 24, 2025) – Altamira Gold Corp. (TSXV: ALTA) (FSE: T6UP) (OTCQB: EQTRF), (“Altamira” or the “Company“)…
    altamiragold.com


    Aber hast recht: die indigenen Gebiete sind Dutzende km vom Projekt entfernt.


    P.S. Nein, Almaden und Silver Elephant hatte ich nie auf dem "Radar".