Beiträge von Rastelly

    Zijin Mining – Der aggressive Herausforderer unter den globalen Goldproduzenten


    Besonders dynamisch entwickelt sich Zijin Mining aus China. Der Konzern verfolgt seit Jahren eine aggressive Wachstumsstrategie und baut seine globale Position systematisch aus.


    2023: rund 2,7 Mio. Unzen

    2024: rund 3,0 Mio. Unzen

    Trend: weiter stark wachsend


    Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer konsequenten Expansionsstrategie. Zijin übernimmt gezielt Projekte in verschiedenen Regionen und baut dadurch eine immer breitere globale Produktionsbasis auf.


    Der Konzern expandiert besonders stark in:

    Afrika

    Südamerika

    Zentralasien


    📊 Goldproduktion im Vergleich – Top Goldminen 2025

    Unternehmen Produktion (ca. 2024/25) Trend Einordnung


    Newmont ~ 5,9 Mio. oz Rückläufig Integrat ion Newcrest, Fokus Cashflow statt Wachstum


    Barrick Mining ~3,3–3,9 Mio. oz Leicht rückläufig Geopolitik & Fokus auf Kupfer (Reko Diq)


    Agnico Eagle ~3,4 Mio. oz Stabil Solide Produktion, begrenztes Wachstum


    AngloGold Ashanti ~2,9–3,0 Mio. oz Wachsend Expansion in Afrika & neue Projekte


    Zijin Mining ~ 3,0+ Mio. oz Stark wachsend Aggressive globale Expansion & Übernahmen


    Quelle: Unternehmensberichte, Branchenanalysen (2024/2025)


    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

    Goldaktien 2026: Newmont, Barrick & Agnico Eagle verlieren Dynamik – AngloGold Ashanti und Zijin Mining holen auf


    Goldaktien 2026: Newmont, Barrick & Agnico Eagle verlieren Dynamik – AngloGold Ashanti und Zijin Mining holen auf
    Goldaktien 2026 im Vergleich: Newmont, Barrick und Agnico stagnieren AngloGold und Zijin holen auf. Die Goldproduzenten im Überblick.
    www.gold-magazin.com


    Der Goldpreis notiert weiterhin in der Nähe historischer Höchststände. Doch während viele Anleger vor allem auf den Goldpreis blicken, verändert sich im Hintergrund eine entscheidende Entwicklung: Die Kräfteverhältnisse unter den größten Goldaktien verschieben sich in 2026.

    Die traditionellen Branchenführer Newmont, Barrick Mining und Agnico Eagle verlieren an Produktionsdynamik. Gleichzeitig gewinnen internationale Goldproduzenten wie AngloGold Ashanti und Zijin Mining an Bedeutung, vor allem durch aggressive Expansion, neue Projekte und strategische Übernahmen.

    Für Anleger könnte diese Entwicklung entscheidend sein. Denn oft sind es genau solche Verschiebungen im Goldsektor, die die nächsten Outperformer unter den Goldaktien hervorbringen.


    Ein Blick auf die aktuellen Produktionszahlen macht die Entwicklung deutlich:

    Newmont: Starke Ergebnisse – aber Produktion bleibt strukturell unter Druck

    Newmont bleibt zwar der weltweit größte Goldproduzent, doch die operative Entwicklung zeigt ein zunehmend klares Bild: Die Produktion sinkt, während Cashflow und Kapitaldisziplin steigen. Im vierten Quartal 2025 übertraf das Unternehmen die Erwartungen deutlich und erzielte einen bereinigten Gewinn von 2,52 USD je Aktie. Dies war deutlich über dem Konsens. Treiber waren vor allem hohe realisierte Goldpreise von über 4.200 USD je Unze sowie eine starke Kostenkontrolle.


    Gleichzeitig bleibt die Produktionsseite unter Druck: Für 2026 stellt Newmont nur noch rund 5,3 Millionen Unzen Gold in Aussicht und das nach knapp 5,9 Millionen Unzen im Vorjahr. Dieser Rückgang ist jedoch weniger Ausdruck operativer Schwäche, sondern Teil einer klaren Strategie: Nach der milliardenschweren Übernahme von Newcrest konzentriert sich Newmont auf die Integration hochwertiger Assets und die Optimierung des Portfolios.


    Allein für die Weiterentwicklung der übernommenen Projekte (u. a. Cadia, Tanami und Red Chris) plant das Unternehmen 1,4 Milliarden USD an Investitionen. Zusätzlich fließen knapp 2 Milliarden USD in Sustaining Capital, unter anderem zur Lebensverlängerung zentraler Minen.

    Damit wird deutlich: Newmont ist aktuell weniger ein Wachstumswert in der Produktion, sondern vielmehr ein Cashflow-getriebener Konsolidierer im Goldsektor.

    Newmont überzeugt mit starkem Quartal – Ergebnis 2025 – Milliardeninvestitionen trotz sinkender Produktion

    Barrick Mining: Produktion unter Druck – während Kapital an Aktionäre zurückfließt

    Auch Barrick Mining steht im Zentrum der aktuellen Verschiebungen im Goldsektor, allerdings mit einer deutlich anderen Dynamik als Newmont. Die Goldproduktion des Unternehmens ist zuletzt spürbar zurückgegangen und lag 2025 bei rund 3,26 Millionen Unzen. Für 2026 zeichnet sich erneut eine eher stagnierende bis leicht rückläufige Entwicklung ab. Hintergrund sind operative Herausforderungen in mehreren Kernregionen sowie eine zunehmende strategische Neuausrichtung.


    Ein zentraler Belastungsfaktor bleibt das milliardenschwere Reko-Diq-Projekt in Pakistan, das ursprünglich als eines der wichtigsten Wachstumsprojekte im Gold- und Kupfersegment galt. Doch steigende Kosten, Sicherheitsrisiken und eine insgesamt komplexere Umsetzung führen dazu, dass Barrick die Entwicklung inzwischen spürbar verlangsamt und den Zeitplan neu bewertet. Das Projekt gilt zwar weiterhin als strategischer Eckpfeiler, wird aber zunehmend zu einem Langfristvorhaben mit erhöhtem Risiko.

    Barrick tritt auf die Bremse: Milliardenprojekt Reko Diq wackelt – Kosten könnten explodieren

    Parallel dazu bleibt auch die Situation in Teilen Afrikas angespannt, insbesondere in Mali, wo es in den vergangenen Jahren wiederholt zu regulatorischen Eingriffen und operativen Unterbrechungen kam. Diese Faktoren wirken sich direkt auf die Produktionsstabilität des Konzerns aus.

    Gleichzeitig vollzieht Barrick einen klar erkennbaren Strategiewechsel. Der Konzern positioniert sich zunehmend als Gold- und Kupferproduzent, wobei Kupferprojekte wie Reko Diq trotz der Herausforderungen langfristig stärker in den Fokus rücken. Dieser Umbau erklärt auch, warum die kurzfristige Goldproduktion unter Druck steht, während Kapital verstärkt in Entwicklungs- und Transformationsprojekte fließt.

    Trotz schwächerer Produktion: Barrick bleibt Cashflow-Maschine der Goldaktien in 2026


    Bemerkenswert ist jedoch die finanzielle Seite. Trotz rückläufiger Produktion profitiert Barrick massiv vom hohen Goldpreisumfeld. Der Konzern generiert weiterhin starke freie Cashflows und nutzt diese konsequent für Aktionärsrenditen statt für aggressives Produktionswachstum. Allein im Jahr 2025 flossen rund 1,5 Milliarden US-Dollar in Aktienrückkäufe, begleitet von steigenden Dividenden und erweiterten Rückkaufprogrammen.


    Damit setzt Barrick ein deutlich anderes Signal als viele Wettbewerber. Nicht Wachstum um jeden Preis, sondern Kapitaldisziplin und direkte Rückführung an die Aktionäre stehen im Vordergrund.



    Einordnung im Gesamtbild

    Damit positioniert sich Barrick aktuell zwischen zwei Welten:

    operativ unter Druck durch Projektverzögerungen und geopolitische Risiken

    finanziell stark durch hohe Goldpreise und Cashflow-Generierung

    strategisch im Umbau hin zu einem stärker kupfergewichteten Rohstoffkonzern

    Im Vergleich zu Newmont wirkt Barrick damit weniger wie ein klassischer Wachstumsführer, sondern vielmehr wie ein transformierender Value-Player im Goldsektor.

    Immer ein Blick wert, unser Wochenrückblick: KW 14 2026 Gold stark, Silber stark, Markt nervös und dazu ein Blick auf Goldaktien Barrick, Newmont, Northern Star, Gold Fields, Agnico Eagle Mines

    Agnico Eagle: Stabilität trifft auf selektive Expansion und Deal-Strategie

    Im Gegensatz zu Barrick und Newmont zeigt sich Agnico Eagle weiterhin mit einer Produktion von rund 3,4 Millionen Unzen im Jahr 2025 als einer der stabilsten Produzenten im Goldsektor. Dies wird gepaart mit einer insgesamt weitgehend stabilen Prognose für die kommenden Jahre.

    Doch auch hinter dieser Stabilität verbirgt sich eine zunehmend klare Strategie. Denn Agnico entwickelt sich vom reinen Goldproduzenten zu einem selektiven Wachstums- und Deal-Player mit Fokus auf hochwertige


    Erweiterungsoptionen.

    Ein wichtiger Baustein dieser Strategie ist die zunehmende Ausrichtung auf Kupfer-Gold-Projekte, die langfristig zusätzliche Wachstumsoptionen eröffnen. Im Yukon etwa treibt Agnico Eagle die Entwicklung neuer Projekte voran, die perspektivisch als eigenständige Minen entwickelt werden könnten. Besonders interessant ist dabei das Upper-Beaver-Projekt, das neben Gold auch signifikante Kupferanteile enthält und damit in das neue strategische Raster des Unternehmens passt.


    Diese Projekte zeigen klar: Agnico sucht nicht nach kurzfristigem Produktionswachstum, sondern nach langfristig skalierbaren, hochwertigen Ressourcenbasen.

    Kapitalfreisetzung statt Kapitalbindung: Der Barsele-Deal

    Parallel dazu setzt Agnico konsequent auf Portfoliooptimierung. Ein Beispiel ist der Verkauf des Barsele-Projekts in Schweden, mit dem das Unternehmen seine Beteiligung reduziert und Kapital sowie zukünftige Royalty-Strukturen freisetzt.

    Der Schritt ist typisch für die aktuelle Strategie, in der nicht jede Mine gehalten wird. Sondern man unterscheidet gezielt zwischen Kernassets und Non-Core-Projekten. Damit stärkt Agnico seine Bilanz weiter und schafft gleichzeitig Spielraum für neue Investments in höherwertige Projekte.


    Damit positioniert sich Agnico Eagle klar zwischen den beiden Polen im Goldsektor:

    Newmont: Integration & Cashflow-Fokus

    Barrick: Transformation Richtung Kupfer + Kapitalrückflüsse

    Agnico Eagle: stabile Produktion + selektive Expansion + Exploration

    Das Unternehmen bleibt damit der „ruhige Anker“ unter den Majors – jedoch mit zunehmenden Optionswerten durch


    Kupfer, Exploration und selektive Deals.

    AngloGold Ashanti: Rekordzahlen, steigende Dividende und neues Tier-1-Potenzial

    Während viele nordamerikanische Goldproduzenten stagnieren, zeigt AngloGold Ashanti eine klare Wachstumsdynamik. Der Konzern konnte zuletzt nicht nur seine Produktion steigern, sondern auch neue finanzielle Bestmarken setzen.


    2023: rund 2,6 Mio. Unzen

    2024: rund 2,9–3,0 Mio. Unzen

    2025/2026: weiteres Wachstum erwartet


    Besonders bemerkenswert: AngloGold Ashanti konnte zuletzt Rekordzahlen bei Cashflow und Gewinn erzielen. Der starke Goldpreis kombiniert mit operativen Verbesserungen führte zu einer deutlich steigenden Profitabilität und einer Rekorddividende.


    Treiber dieser Entwicklung sind mehrere strategisch wichtige Projekte:

    Sukari-Mine in Ägypten mit steigender Produktion

    Expansion bestehender Minen in Afrika

    Neue Entwicklungsprojekte in Südamerika


    Besonders interessant für Investoren ist zudem ein mögliches neues Tier-1-Projekt, das langfristig eine zusätzliche Wachstumsbasis schaffen könnte. Tier-1-Assets gelten im Goldsektor als besonders wertvoll, da sie große Ressourcen, lange Minenlaufzeiten und niedrige Produktionskosten kombinieren.

    Damit entwickelt sich AngloGold Ashanti zunehmend wieder zu einem globalen Wachstumsplayer unter den großen Goldaktien — und rückt gleichzeitig näher an die Branchenspitze heran.

    AngloGold Ashanti setzt neue Maßstäbe – Rekordzahlen, Rekorddividende und mögliches Tier-1-Projekt



    Leider Überlänge, bitte Teil II beachten, Danke.


    Gruss RS

    Guten Morgen,

    da ich Job mässig mit Lungenautomaten und Pressluft viel zu tuen hatte, war es mir vergönnt

    vor einigen Jahren ( ca. 15 !!) im indischen Ozean an einige Tauchgängen mitzumachen.


    Es waren nur ca. 25 m Tiefe, aber die Vielfalt und Bilder waren Eindrucktsvoll.

    Ich werde diese Augenblicke nicht vergessen!!


    Aber folgende Frage: ich suche den Tages- / Wochenpreis von Wolfram,

    bzw. auch von Grafit, Danke im Voraus für die Hilfe.



    Kann jemand helfen ??


    Eine Adresse gefunden: https://molytun.com/wolframpreisverlauf/



    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

    2026-04-07 „Die Verlagerung von Dollarreserven hin zu Gold ist keine Prognose, sondern ein Trend“, und die Nachfrage der BRICS+-Staaten könnte den gesamten Goldmarkt antreiben – EBC


    ‘The shift from dollar reserves to gold is not a prediction but a trend’ and BRICS+ demand could drive the whole gold market - EBC
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    Kitco NEWS verfügt über ein vielfältiges Team von Journalisten, die präzise und objektiv über Wirtschaft, Aktienmärkte, Rohstoffe, Kryptowährungen, Bergbau und Metalle berichten. Unser Ziel ist es, Menschen durch tiefgründige Analysen, tägliche Marktübersichten, Interviews mit führenden Branchenvertretern, umfassende (oft exklusive) Berichterstattung über wichtige Branchenereignisse und Analysen marktrelevanter Entwicklungen zu fundierten Marktentscheidungen zu verhelfen.


    (Kitco News) – Die BRICS+-Staaten halten jetzt 17,4 % der globalen Goldreserven, gegenüber 11,2 % im Jahr 2019, während der Anteil des Dollars an den globalen Reserven auf den niedrigsten Stand seit 1994 gefallen ist – und ein BRICS-Mitglied könnte durchaus so viel kaufen wie alle anderen Länder zusammen, so Michael Harris, technischer Analyst der EBC Financial Group.

    In einer am Dienstag veröffentlichten neuen Analyse schrieb Harris, dass die Zentralbanken in den letzten drei Jahren mehr Gold gekauft hätten als jemals zuvor in der modernen Geschichte – und dass die Konzentration von Goldbarren in den Reserven der BRICS+-Mitglieder rasant ansteige.

    Harris merkte an, dass die Zentralbanken im Jahr 2025 mehr Gold gekauft hätten als die gesamte jährliche Minenproduktion mehrerer mittelgroßer Goldförderländer. „Das ist keine spekulative Nachfrage, sondern politische Entscheidung“, sagte er. „Die Käufer konzentrieren sich zwar, aber der Trend ist breit gefächert. Russland, China, Indien, die Türkei und Polen haben die Akkumulation angeführt, aber mehr als 40 Zentralbanken haben sich im Jahr 2025 beteiligt.“

    „Die Käufe verliefen einseitig und waren preisunempfindlich, was bedeutet, dass die staatlichen Käufer das Angebot unabhängig davon aufkauften, ob der Goldpreis bei 4.000 oder 5.000 US-Dollar lag.“

    Und die Mitgliedstaaten der sogenannten „BRICS+“ – ursprünglich Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, später hinzugekommen sind Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate – gehören zu den weltweit führenden Akteuren beim Golderwerb.

    „Die BRICS+-Staaten halten nun über 6.000 Tonnen Gold, was etwa 17,4 % der gesamten globalen Zentralbankreserven entspricht – ein Anstieg gegenüber 11,2 % im Jahr 2019“, sagte Harris. „Russland führt mit 2.336 Tonnen, China hält 2.298 Tonnen und Indien folgt mit 880 Tonnen. Russland und China kontrollieren zusammen rund 74 % der gesamten Goldreserven des Staatenbundes.“

    Harris wies darauf hin, dass die Zentralbanken der BRICS-Staaten zwischen 2020 und 2024 über 50 % aller weltweiten Goldkäufe von Staaten ausmachten. „In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 kauften die BRICS-Staaten 663 Tonnen Gold im Wert von rund 91 Milliarden US-Dollar“, sagte er. „Brasilien tätigte seinen ersten Goldkauf seit 2021 und erwarb im September 2025 16 Tonnen Gold.“

    Der Wendepunkt kam jedoch im Jahr 2022, als die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine Devisenreserven in Höhe von rund 300 Milliarden Dollar einfroren.

    „Diese Maßnahme sendete ein klares Signal an alle Zentralbanken mit Dollar-denominierten Vermögenswerten: In einem anderen Finanzsystem gelagerte Reserven können beschlagnahmt werden“, schrieb Harris. „Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Die Goldkäufe der Zentralbanken stiegen von rund 500 Tonnen pro Jahr vor 2022 auf über 1.000 Tonnen jährlich in den drei darauffolgenden Jahren. Gold, das in inländischen Tresoren gelagert wird, kann nicht über das SWIFT-System eingefroren oder beschlagnahmt werden.“

    Während die Goldakkumulation die eine Seite dieses Strukturwandels darstellt, ist die andere Seite der sinkende Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven.

    „Laut Daten des IWF COFER sank der Dollaranteil von 71 % im Jahr 1999 auf rund 57 % bis Ende 2025 – den niedrigsten Wert seit 1994“, sagte Harris. Er merkte jedoch an, dass die Dollarbestände ausländischer Zentralbanken seit 2014 tatsächlich stabil geblieben seien. „Der Rückgang des Anteils ist nicht auf aktive Verkäufe zurückzuführen, sondern auf ein schnelleres Wachstum der Reserven in Euro, Yen, Gold und einem wachsenden Korb nicht-traditioneller Währungen.“

    Harris verwies auf die Umfrage des World Gold Council aus dem Jahr 2025, die ergab, dass 73 % der teilnehmenden Zentralbanker davon ausgehen, dass der Anteil des Dollars an den Währungsreserven in den nächsten fünf Jahren weiter sinken wird, während 43 % der befragten Zentralbanken planen, ihre Goldbestände zu erhöhen – beides Rekordwerte.

    Während die Auswirkungen auf die Dollarseite allmählich waren, haben sich die Auswirkungen auf die Goldseite der Gleichung explosionsartig verstärkt.

    „Der Anteil von Gold an den offiziellen Währungsreserven hat sich von unter 10 % im Jahr 2015 auf über 23 % heute mehr als verdoppelt“, schrieb er. „Dies spiegelt größtenteils den gestiegenen Goldpreis wider, aber die Richtung ist eindeutig: Zentralbanken investieren einen immer größeren Anteil ihrer Portfolios in Gold, und die Hormus-Krise hat die Dringlichkeit dieser Entwicklung nur noch verstärkt.“

    Und die größte Volkswirtschaft am Persischen Golf stellt gleichzeitig einen der größten Unsicherheitsfaktoren für diese Entwicklung dar. „Saudi-Arabien hält rund 323 Tonnen Gold, das sind lediglich 2,6 % seiner gesamten Reserven“, bemerkte Harris. „Für ein Land mit Reserven von über 500 Milliarden US-Dollar ist dieser Anteil bemerkenswert gering. Eine Erhöhung der Goldquote auf nur 5 % würde Käufe in Höhe der gesamten prognostizierten Nachfrage der Zentralbank für 2026 von einem einzigen Käufer erfordern.“

    „Das Königreich hat zwar keine Pläne zur Erhöhung seiner Goldreserven öffentlich bekannt gegeben, aber seine BRICS+-Mitgliedschaft, seine Beteiligung an der mBridge-Plattform und seine sich vertiefenden Beziehungen zu Peking deuten alle auf eine strategische Neuausrichtung hin, die logischerweise auch Gold umfassen könnte.“

    Harris wendet sich dem Goldmarkt selbst zu und analysiert den Einfluss der Zentralbanknachfrage auf die Schaffung einer strukturellen Preisuntergrenze.

    „Gold notiert Anfang April 2026 bei rund 4.660 US-Dollar pro Unze, nachdem der Preis allein im Jahr 2025 um über 60 % gestiegen ist“, sagte er. „Diese Rallye hat die Prognosen deutlich nach oben getrieben: Die Deutsche Bank peilt 6.000 US-Dollar an, JPMorgan 6.300 US-Dollar, Goldman Sachs 5.400 US-Dollar und die Société Générale hält 6.000 US-Dollar für konservativ. Der World Gold Council rechnet für 2026 mit 750 bis 850 Tonnen Goldkäufen durch die Zentralbanken – immer noch weit über dem historischen Durchschnitt.“

    „Dieses Volumen entspricht etwa 20 % der jährlichen globalen Minenförderung und wird unabhängig vom Preis unidirektional absorbiert“, fügte er hinzu. „Dadurch entsteht eine strukturelle Untergrenze, die jede Korrektur flacher als die vorherige ausfallen lässt.“

    Institutionelle Kapitalflüsse verstärken zudem die Nachfrage der Zentralbanken. „Die Zuflüsse in Gold-ETFs haben sich bis 2025 beschleunigt, und dem chinesischen Versicherungssektor wurden Pilotpositionen in Gold zugeteilt“, schrieb Harris. „Wenn staatliche, institutionelle und private Käufer gleichzeitig in dieselbe Richtung agieren, verengt sich das Angebots-Nachfrage-Verhältnis auf eine Weise, die gängige Preismodelle nicht erfassen.“

    Harris schlägt anschließend drei mögliche Entwicklungen vor, die den aktuellen Trend der Staatsanleihen weg vom Dollar hin zum Gold beschleunigen würden.

    Erstens, sollte China seine Goldkäufe transparenter gestalten und größere Goldbestände als erwartet offenlegen, „wäre das ein unmittelbarer Katalysator“, sagte er. „Zweitens würde jede formelle Erhöhung der Goldzuteilung durch Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate bestätigen, dass die jüngsten BRICS+-Mitglieder dem Beispiel Russlands und Chinas folgen.“

    „Drittens sollte man bei der nächsten Veröffentlichung des COFER-Berichts des IWF auf weitere Rückgänge des Dollaranteils an den Währungsreserven achten, da jeder weitere Rückgang die Annahme bestärkt, die die Nachfrage nach Gold durch Staatsanleihen antreibt.“

    „Die Verlagerung von Dollarreserven hin zu Gold ist keine Prognose, sondern ein Trend, der durch dreijährige Daten, die Beteiligung von über 40 Zentralbanken und die seit 2022 erfolgte Einlagerung von über 3.000 Tonnen Gold in staatliche Tresore gestützt wird“, so Harris abschließend. „Der Dollar bleibt zwar dominant, aber die Richtung ist klar: Zentralbanken bauen ihre Positionen in einem Vermögenswert aus, den keine ausländische Regierung einfrieren kann – und zwar in einem Tempo, wie es seit einem halben Jahrhundert nicht mehr beobachtet wurde.“

    „Der Goldpreis bei 4.660 Dollar spiegelt diese Realität wider, und die Prognosen über 5.000 Dollar zeigen, wohin der Markt die weitere Entwicklung erwartet.“


    Weiterhin Gutes Gelingen, Gruss RS

    2026-04-11 Frühjahrsrallye der Goldaktien 2026


    Gold Stocks’ Spring Rally ‘26
    By Adam Hamilton, CPA After getting thrashed into mid-March, gold stocks have rebounded […]
    aheadoftheherd.com


    Von Adam Hamilton, Wirtschaftsprüfer

    Nach einem starken Kursverfall bis Mitte März haben sich Goldaktien in den letzten Wochen deutlich erholt. Der Zeitpunkt dieser steilen V-förmigen Erholung passt perfekt zur üblichen Frühjahrsrallye des Sektors. Goldaktien erzielen ihre beste saisonale Outperformance gegenüber dem Edelmetall von Mitte März bis Anfang Juni. Obwohl die saisonalen Faktoren nur ein sekundärer Treiber für diesen Sektor sind, können günstige saisonale Einflüsse dennoch Rückenwind erzeugen und die durch die primären Treiber getriebenen Rallyes verstärken.

    Saisonalität beschreibt die Tendenz von Preisen, zu bestimmten Zeiten im Kalenderjahr wiederkehrende Muster aufzuweisen. Obwohl Saisonalität nicht die eigentliche Preisentwicklung bestimmt, quantifiziert sie jährlich wiederkehrende Verhaltensweisen, die von Stimmung, technischen und fundamentalen Faktoren beeinflusst werden. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und orientieren uns an der Masse, was unsere Handelsentscheidungen naturgemäß prägt. Der Lauf des Kalenderjahres beeinflusst Zeitpunkt und Intensität von Käufen und Verkäufen.

    Goldaktien weisen eine starke Saisonalität auf, da ihre Kursentwicklung diejenige ihres wichtigsten Treibers, des Goldpreises, verstärkt. Die Saisonalität von Gold wird im Allgemeinen nicht durch Angebotsschwankungen wie bei anderen Rohstoffen verursacht, da die geförderte Goldmenge das ganze Jahr über relativ konstant bleibt. Stattdessen ist die Hauptsaisonalität von Gold nachfragebedingt , wobei die globale Investitionsnachfrage je nach Jahreszeit erheblich schwankt.

    Diese saisonale Goldpreisentwicklung wird durch bekannte Einkommenszyklen und kulturelle Faktoren angetrieben, die weltweit eine überdurchschnittlich hohe Goldnachfrage bedingen. Wie ein Uhrwerk treiben diese Faktoren die starken saisonalen Kursanstiege im Herbst, Winter und Frühjahr an und beeinflussen damit auch die Aktienkurse der Goldminenbetreiber. Interessanterweise sind die Marktkräfte hinter diesen Kursanstiegen die am wenigsten verstandenen aller saisonalen Goldpreisschwankungen. Vielleicht ist dies der Grund, warum sich die bevorstehende Frühjahrsrallye als die schwächste des Goldpreises erwiesen hat.

    Paradoxerweise erzielen Goldaktien in den kommenden Monaten ihre beste saisonale Outperformance im Vergleich zum Edelmetall! Die Frühjahrsrallye der Goldaktien hat sich als die stärkste saisonale Rallye in den Jahren des modernen Gold-Bullenmarktes erwiesen. Diese widersprüchliche Diskrepanz zwischen der schwächsten saisonalen Rallye des Goldpreises und der besten der Goldminenaktien liefert einen wichtigen Hinweis auf die treibende Kraft der Frühjahrsrallye: Die Marktstimmung dürfte der Schlüssel sein.

    Die Psychologie der Händler beeinflusst ihre Kapitalallokationsentscheidungen maßgeblich. Sie kaufen weder Gold noch Goldaktien oder ähnliches, wenn sie nicht optimistisch sind, dass die Preise insgesamt steigen werden. Nach den dunklen, kalten Wintern der Nordhalbkugel, wo die meisten Händler weltweit leben, weckt der Frühling naturgemäß Optimismus . Die strahlende Sonne und die steigenden Temperaturen heben die Stimmung nahezu aller.

    Die länger werdenden Tage und das bessere Wetter von März bis Juni wecken die Vorfreude auf die Sommerferien. Das ist ein wunderbarer Kontrast zu Januar und Februar, die eher trübe, arbeitsintensive Monate sind. Da sich die Lage im Frühling bessert und die Händler optimistischer sind, steigt ihr Optimismus in vielen Bereichen, darunter auch Gold und Goldminenbetreiber.

    Diese optimistische Marktstimmung führt dazu, dass Händler eher bereit sind, Kapital einzusetzen, um erwartete Gewinne zu erzielen. Ihre Kaufbereitschaft verstärkt sich selbst und treibt so einen positiven Kreislauf in Gang. Je mehr Händler Gold und Aktien von Goldminenbetreibern kaufen, desto stärker steigen die Kurse. Die daraus resultierenden Gewinne locken noch mehr Händler an und beschleunigen den Aufwärtstrend. Der Frühling bietet besonders günstige Bedingungen für diesen positiven psychologischen Rückkopplungseffekt an den Märkten.

    Da die saisonalen Schwankungen der Goldnachfrage die saisonalen Schwankungen der Goldaktien bestimmen, ist dies logischerweise der beste Ausgangspunkt, um die wahrscheinliche zukünftige Entwicklung zu verstehen. Dieser ältere Forschungsthread konzentriert sich auf die Saisonalität moderner Bullenmärkte, da sich die Kursentwicklung in Auf- und Abwärtsphasen deutlich unterscheidet. Im vergangenen Vierteljahrhundert erlebte Gold von 2001 bis 2012 und erneut von 2016 bis 2025 Aufwärtsphasen. Die dazwischenliegenden Abwärtsphasen dauerten von 2013 bis 2015.

    In früheren Analysen zur Saisonalität von Goldbeständen habe ich all diese vielen Goldjahre untersucht, doch ihre Anhäufung macht eine detaillierte Darstellung zu umfangreich. Mittlerweile gelten 22 der letzten 25 Jahre als Gold-Bullenjahre und sind daher in dieser Analyse enthalten. Natürlich schwankten die Goldpreise in diesem langen Zeitraum enorm, von nur 257 US-Dollar Anfang April 2001 bis zu stolzen 5.394 US-Dollar Ende Januar 2026! Daher sind die Rohdaten zum Goldpreis nicht direkt vergleichbar.

    Die enorme Bandbreite der Goldpreise über all die Jahre hinweg muss zunächst in prozentuale Einheiten umgerechnet werden , um sie miteinander vergleichen zu können. Anschließend können sie gemittelt werden, um die saisonalen Schwankungen des Goldmarktes zu ermitteln. Dies geschieht, indem die Goldpreisentwicklung jedes Kalenderjahres auf den Schlusskurs des Vorjahres bezogen wird, der dann auf einer gemeinsamen Basislinie neu berechnet wird.

    Ich habe immer den Wert 100 verwendet, um spätere Kursgewinne leicht nachvollziehen zu können. Darauf basierend wird die gesamte Goldpreisentwicklung des Folgejahres neu berechnet, wodurch alle Jahre auf dieselbe einfache Skala normiert werden. Beispielsweise bedeutet ein Goldpreis von 110 lediglich einen Anstieg von 10 % gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres. Die aktuelle Saisonalität des Goldpreises von 2001 bis 2012 und von 2016 bis 2025 ist dunkelblau dargestellt, die Daten des Vorjahres (vor 2025) hellblau.



    Beeindruckenderweise erzielte das Edelmetall in den letzten 22 Jahren des modernen Goldbooms durchschnittliche jährliche Gewinne von 16,6 %! Man sollte meinen, eine solch herausragende Erfolgsbilanz würde Gold zu einer der beliebtesten Anlageklassen machen. Doch obwohl der Goldpreis kürzlich innerhalb von nur 27,8 Monaten bis Ende Januar um 196,4 % in die Höhe schoss – der größte zyklische Aufschwung aller Zeiten – , sind die Portfolioallokationen amerikanischer Aktienanleger offenbar weiterhin extrem niedrig.

    Dies lässt sich auf verschiedene Weise ableiten, am deutlichsten jedoch durch das Verhältnis des Wertes der Goldbestände der weltweit führenden US-Gold-ETFs zur kombinierten Marktkapitalisierung aller Top-Aktien des S&P 500. Als der Goldpreis Ende Januar ein erstaunliches Allzeithoch erreichte, belief sich der Gesamtwert der von GLD, IAU und GLDM gehaltenen Goldbestände auf 307,9 Milliarden US-Dollar. Auch wenn dies eine beträchtliche Summe ist, erscheint sie im Vergleich zu anderen Fonds immer noch gering.

    Am selben Tag betrug der Gesamtwert aller S&P-500-Aktien 63.405,2 Milliarden US-Dollar. Amerikanische Aktienanleger mit ihren enormen, weltweit dominierenden Kapitalreserven hatten demnach eine implizite Goldquote von lediglich 0,49 %! Ein halbes Prozent ist vernachlässigbar, ein Rundungsfehler. Seit Jahrhunderten investieren kluge Anleger aufgrund der einzigartigen Diversifizierungseigenschaften von Gold 5 % bis über 10 % in Gold . Daher ist es erstaunlich, wie unbeliebt Gold nach wie vor ist.

    Diese verzerrte, von Relikten geprägte Denkweise beginnt sich zu ändern, wie der Goldpreisanstieg von 64,3 % im Jahr 2025 beweist! Dieses massive Aufwärtsjahr hat den saisonalen Durchschnitt des Goldpreises deutlich erhöht, wie diese Grafik zeigt. Gold verzeichnet drei große saisonale Aufwärtsbewegungen: Im Herbst liegt der Durchschnitt bei 5,5 %, gefolgt vom Winter mit 7,9 % – dem stärksten Anstieg – und schließlich dem Frühling mit bescheidenen 4,3 %.

    Im Durchschnitt beginnt die Frühjahrsrallye des Goldpreises am 10. März, doch dieses Jahr erreichte Gold seinen Tiefpunkt am 19. März nach einem brutalen Einbruch von 16,5 % seit Monatsbeginn! Ich habe dies vor einigen Wochen in einem Essay über die Diskrepanz zwischen Krieg und Goldpreis analysiert und den überproportionalen Kursverfall erklärt. Je tiefer das Tief vor der Frühjahrsrallye liegt, desto höher sind die Chancen auf größere Gewinne. Und genau das haben wir bereits gesehen.


    Überlänge, bitte selbst aufrufen, Danke.

    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

    2026-04-03 Goldstock Grüne Triebe https://aheadoftheherd.com/gold-stock-green-shoots/


    Die heftigen Kursschwankungen der Goldaktien in den letzten Monaten waren atemberaubend. Dieser turbulente Sektor stürzte ab, erreichte Rekordhöhen, brach ein und erholte sich dann wieder rasant – ein wahrhaft schwankungsreiches Auf und Ab. Doch diese stürmische Entwicklung scheint den Weg für einen weiteren starken Aufwärtstrend geebnet zu haben. Passend zum Frühlingsbeginn zeigen Goldaktien erste Anzeichen einer Erholung – sowohl technisch als auch saisonal und fundamental. Sie haben das Potenzial, deutliche Kursgewinne zu erzielen.

    Für Spekulanten, die auf Action aus sind, ist der Auf und Ab der Goldaktien seit Jahresbeginn kaum zu übertreffen. Vom Jahresende 2025 bis Ende Januar schoss der führende Goldaktien-ETF GDX um 30,8 % in die Höhe und erreichte zahlreiche neue Allzeithochs. Dieser rasante Anstieg trieb den GDX um rekordverdächtige 67,4 % über seinen gleitenden 200-Tage-Durchschnitt – die extremste Überkauftheit, die er je erlebt hat! Dann brachen die Goldaktien ein.

    Der GDX stürzte Anfang Februar um 17,6 % ab, darunter ein verheerender Tagesverlust von 12,7 % – der siebtschlechteste Wert in der Geschichte dieses Index! Doch Goldaktien erholten sich schlagartig und stiegen bis Ende des Monats um 25,3 %, wobei sie weitere Rekordschlusskurse erreichten. Im März kehrten dann massive Verkäufe mit voller Wucht zurück, und der GDX brach um 30,8 % ein! Derart abrupte und starke Kursschwankungen sind äußerst ungewöhnlich.

    Trotz dieser eklatanten Kursschwankungen lag der GDX Mitte der Woche immer noch 11,9 % im Plus seit Jahresbeginn und übertraf damit den S&P 500 mit einem Minus von 3,9 % deutlich. Die anhaltenden Verkäufe im März, darunter massive Kursverluste von 8,8 %, 6,1 %, 6,3 % und 5,9 %, trugen maßgeblich zur Bereinigung des Marktes bei und räumten die zuvor herrschende gierige Herdenmentalität aus. Goldaktien sehen heute also so vielversprechend aus wie seit über einem Jahr nicht mehr! Wir haben bereits vor einigen Wochen begonnen, in kleinere, attraktive Aktien umzuschichten.

    Die positive Entwicklung der Goldaktien lässt sich heute dreifach begründen: technisch, saisonal und fundamental. Doch wie immer hängt alles vom Goldpreis selbst ab. Letzte Woche analysierte ich in einem Essay die Diskrepanz zwischen Krieg und Goldpreis . Mein Fazit: Der heftige Goldpreisverfall Mitte März war die Folge einer anhaltenden, extremen Überbewertung im Februar und nicht Trumps Iran-Krieg. Letzterer wirkt sich sogar positiv auf den Goldpreis aus, da er eine deutlich höhere Inflation und niedrigere Aktienkurse signalisiert.

    Ungeachtet der erdrückenden militärischen Überlegenheit der USA kann der Iran seine immensen Fähigkeiten zur asymmetrischen Kriegsführung nutzen, um den lebenswichtigen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nahezu unbegrenzt weiter massiv zu behindern. Jede weitere Woche, in der der Verkehr – darunter lebenswichtige Güter wie Rohöl, LNG, Düngemittel, Helium, Schwefel und Aluminium aus dem Persischen Golf – drastisch eingeschränkt wird, verschärft die sich zuspitzende globale Wirtschaftskrise.

    Gold dürfte also im Zuge dieser anhaltenden Krise weiter steigen. Goldaktien werden wie üblich von diesen Kursgewinnen profitieren. Sollte Gold jedoch aus irgendeinem Grund in einen Bärenmarkt abrutschen, werden die Minenaktien stark unter Druck geraten. Die großen Unternehmen im GDX verstärken in der Regel deutliche Goldpreisbewegungen um das Zwei- bis Dreifache. Diese These einer Erholung des Goldpreises durch Goldaktien ist vielversprechend, setzt aber voraus, dass sich der Goldpreis stabilisiert und generell steigt.

    Betrachten wir zunächst die technischen Aspekte: Schauen Sie sich den GDX-Chart der letzten Jahre an. Bis Ende 2024 und einen Großteil von 2025 stieg der GDX parallel zum Goldpreis in einem moderaten Aufwärtstrend. Doch ab Anfang August letzten Jahres schoss der GDX regelrecht in die Höhe und etablierte einen deutlich steileren Aufwärtstrend. Dieser wurde Mitte März 2026 jäh durchbrochen, als die Goldaktien nahe ihrem 200-Tage-Durchschnitt einbrachen, bevor sie eine abrupte V-förmige Erholung zeigten. Dieses Setup sieht überraschend bullisch aus.



    Von Anfang Oktober 2023 bis Ende Januar 2026 legte der GDX in einem beispiellosen Bullenmarkt um 332,9 % zu! Eine Vervierfachung in nur 27,8 Monaten ist zwar beeindruckend, doch Goldaktien blieben im Vergleich zum Edelmetall, das die Gewinne der Minenbetreiber maßgeblich bestimmt, deutlich hinter den Erwartungen zurück. Der gigantische zyklische Goldpreisanstieg in diesem Zeitraum erzielte epische Gewinne von 196,4 %, die der GDX lediglich mit dem 1,7-Fachen des Marktwerts ausnutzte . Der historische Durchschnitt von 2 bis 3 ist deutlich besser.

    Je stärker der Goldpreis steigt, desto größer wird in der Regel auch die Begeisterung für Goldaktien und damit die Hebelwirkung. Hätte der Goldpreisindex (GDX) den Goldpreis in den letzten Jahren um mehr als das Dreifache gesteigert, wären Goldaktien heute wahrscheinlich so überbewertet, dass ein Aufwärtstrend unwahrscheinlich wäre. Doch ihre deutliche Underperformance während des größten Goldpreisanstiegs aller Zeiten (in US-Dollar gerechnet) macht sie anfällig für massive Aufholgewinne in den kommenden Jahren. Diese Korrektur könnte bereits im Gange sein.

    Die Rekordüberkauftheit des GDX Ende Januar war ein extrem bärisches Signal für diesen Sektor. Ich warnte damals vor der parallelen Spekulationsmanie am Goldmarkt und prognostizierte einen unmittelbar bevorstehenden massiven Ausverkauf, da sich die Kursbewegungen von Goldaktien wahrscheinlich verdoppeln bis verdreifachen würden. Sollte der Goldpreis also innerhalb von 2,1 Monaten um den historischen Durchschnitt von 20,8 % fallen – ähnlich wie nach den zehn größten Aufwärtstrends seit 1971 –, drohen dem GDX katastrophale Verluste von 40 % bis 60 %!

    Doch vermutlich dank des schwersten Energieschocks aller Zeiten, ausgelöst durch Trumps Iran-Krieg, scheint der Goldpreisverfall begrenzt worden zu sein. Im schlimmsten Fall bis Ende März stürzte Gold innerhalb von 1,8 Monaten um 18,6 % ab. Beeindruckenderweise entwickelten sich Goldaktien deutlich besser als aufgrund ihrer historischen Entwicklung zu erwarten gewesen wäre: Der GDX fiel in diesem Zeitraum lediglich um 26,6 %, was einem sehr geringen Abwärtspotenzial von 1,4 entspricht. Doch innerhalb des überfälligen Goldpreisverfalls brach der GDX in nur drei Wochen um 30,8 % ein!


    Leider Überlänge, bitte selbst aufrufen, Danke.


    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS.


    Bei vielen großen Silberproduzenten macht Silber aufgrund der Knappheit an Primärsilberlagerstätten weniger als 50 % ihres Umsatzes aus, da die Unternehmen durch Fusionen und Übernahmen wachsen

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    Pitarrilla, eines der größten unerschlossenen Silberprojekte der Welt, dürfte einer der wichtigsten Eckpfeiler des langfristigen Wachstumsprofils von Endeavour sein.


    Endeavour Silver | Pitarrilla
    Endeavour Silver Corp. is a mid-tier precious metals mining company listed on the NYSE:EXK and TSX:EDR.
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    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

    2026-02-25 Kupfermarktbilanz: Ein Blick auf die Defizitprognosen für 2026


    Copper Market Balance: A Look at 2026 Deficit Forecasts
    For years, analysts modeling the global copper market were comforted by a reliable buffer of surplus supply. But as our latest data visualization reveals, that…
    www.miningvisuals.com

    Die ICSG ändert ihre Meinung: Die International Copper Study Group hat ihre bisherigen Überschussprognosen aufgegeben und prognostiziert nun offiziell ein Kupferdefizit von 150.000 Tonnen für das Jahr 2026.


    Die Nachfrage nach KI verschärft das Defizit: JP Morgan prognostiziert einen noch deutlicheren Fehlbetrag von 330.000 Tonnen, der vor allem durch den enormen Materialbedarf neuer Hyperscale-Rechenzentren bedingt ist.


    Das Angebot schwächelt weiter: Die weltweite Produktion kann kaum mithalten, belastet durch anhaltende Minenschließungen und nach unten korrigierte Produktionsprognosen von großen Betrieben in Chile.

    Jahrelang beruhigte die Erwartung eines zuverlässigen Angebotsüberschusses die Analysten des globalen Kupfermarktes. Doch wie unsere neueste Datenvisualisierung zeigt, deuten die Marktprognosen auf einen drastischen Umschwung von einem erwarteten Überschuss zu einem Defizit im Jahr 2026 hin. Die International Copper Study Group (ICSG) hat ihre Überschussprognose für 2025 offiziell aufgegeben und rechnet nun mit einem Defizit von 150.000 Tonnen für 2026 – ein Hinweis auf den ersten strukturellen Mangel seit 2009. Die Wall Street bereitet sich auf eine noch düsterere Realität vor. Die Modelle von JP Morgan gehen von einem Defizit von sage und schreibe 330.000 Tonnen aus. Angetrieben durch einen beispiellosen Boom im Bereich hyperskalierbarer KI-Infrastruktur und die kaskadierende Schließung von Minen, hat dieser massive Umschwung der Prognose von positiv zu negativ die Preise bereits auf historische Höchststände getrieben und signalisiert, dass die Ära des Kupferüberschusses endgültig vorbei sein könnte.


    JP Morgans tiefes Defizit

    Der tiefste Balken im Diagramm, das Defizit von 330.000 MT, stammt aus den Forward-Modellen von JP Morgan. Dieser steile Rückgang ist größtenteils auf eine plötzliche Veränderung der globalen Recheninfrastruktur zurückzuführen.


    JP Morgan schätzt, dass Rechenzentren im Jahr 2026 rund 475.000 Tonnen Kupfer verbrauchen werden. Die Copper Development Association merkt an, dass neue Hyperscale-KI-Einrichtungen – die hochentwickelte, energieintensive Systeme wie Nvidias HGX beherbergen – jeweils bis zu 50.000 Tonnen Kupfer benötigen . Diese hochkonzentrierte, neuartige Nachfragequelle zieht die globale Bilanz tief ins Minus.


    Der Zusammenbruch der Angebotsseite

    Ein strukturelles Defizit erfordert sowohl steigende Nachfrage als auch ein unzureichendes Angebot. Die roten und orangen Balken in unserem Diagramm sind im Wesentlichen durch anhaltende betriebliche Ausfälle im globalen Bergbausektor bedingt.


    Zu diesem prognostizierten Defizit kommt hinzu, dass die Grasberg-Block-Höhle aufgrund höherer Gewalt bis zum zweiten Quartal 2026 stillgelegt bleibt , wodurch dem Markt wichtige Mengen entzogen werden. Darüber hinaus verdeutlicht die kürzliche Herabstufung der Produktionsprognose von Anglo American für das vierte Quartal 2025 (Senkung auf 390.000–420.000 Tonnen), wie problematisch der Ersatz der Produktionsausfälle geworden ist. Diese operative Realität besteht fort, obwohl Cochilco für 2024–2025 eine scheinbar stabile Gesamtproduktion von rund 5,5 Millionen Tonnen aus Chile meldet . Dies beweist, dass die Stabilität des Umsatzes die zugrundeliegende Angebotsschwäche verschleiern kann.


    Abschließende Synthese

    Ein Defizit von 150.000 bis 330.000 Tonnen entspricht zwar nur etwa 0,5 % bis 1,1 % des globalen Marktvolumens von 28,7 Millionen Tonnen, doch die Rohstoffpreise werden gnadenlos von den Angebotsgrenzen bestimmt . Auf physischen Märkten mit unelastischer Nachfrage bestimmt die „marginale Tonne“ des Angebots den Preis für den gesamten Markt; daher führt selbst ein geringfügiges strukturelles Defizit typischerweise zu einem überproportionalen Anstieg der Spotpreise, um das Defizit auszugleichen.


    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS


    2026-03-25 Energy Fuels gibt erste US-Primärproduktion des kritischen „schweren“ Seltenerdmaterials seit Jahrzehnten bekannt


    Energy Fuels Announces First U.S. Primary Production of Critical "Heavy" Rare Earth Material in Decades
    In a major win for U.S. critical mineral supply chains, Energy Fuels successfully produces high-purity terbium oxide in Utah from ore mined in Florida and…
    investors.energyfuels.com


    Energy Fuels ist ein bedeutender Erfolg für die Lieferketten kritischer Mineralien in den USA: Das Unternehmen produziert in Utah erfolgreich hochreines Terbiumoxid aus Erz, das in Florida und Georgia abgebaut wird. Damit demonstriert Energy Fuels die Fähigkeit der USA, aus einer Mine Oxid herzustellen und so eine sichere westliche Quelle für "schwere" Seltenerdoxide zu schaffen, die in wichtigen kommerziellen und Verteidigungstechnologien verwendet werden.


    DENVER , 25. März 2026 /CNW/ – Energy Fuels Inc. (NYSE: UUUU) (TSX: EFR), ein führender US-amerikanischer Produzent von Uran, Seltenen Erden und kritischen Rohstoffen, gab heute die erfolgreiche Herstellung des ersten Kilogramms Terbiumoxid (Tb) in seiner White Mesa Mill in Utah bekannt. Unter Verwendung von Monaziterz aus den USA erreichte das Team im Pilotmaßstab eine Reinheit von 99,9 % Tb, die den Spezifikationen globaler Hersteller von Seltenerd-Permanentmagneten (REPMs) entspricht. Dieser Erfolg folgt auf die kürzlich erfolgte Meldung des Unternehmens über die Herstellung von fast 30 kg Dysprosiumoxid (Dy) mit einem Reinheitsgrad von 99,9 %, einem weiteren wichtigen „schweren“ Seltenerdoxid (REO), das in Permanentmagneten verwendet wird.


    „Dieser Erfolg beweist, dass wir hochreine schwere Seltenerdoxide in den USA wirtschaftlich und in großem Maßstab verarbeiten und herstellen können“, sagte Mark Chalmers, CEO von Energy Fuels. „Nordamerika wird schon bald über eine zuverlässige und sichere US-amerikanische Bezugsquelle für diese wichtigen Rohstoffe verfügen und damit die Verfügbarkeit für Hochleistungsmagnete und Verteidigungstechnologien gewährleisten. Dies ist ein weiteres Beispiel für das hervorragende Team, das wir sowohl im Werk als auch an anderen Standorten haben, während wir unsere Strategie, ein weltweit bedeutender Hersteller kritischer Rohstoffe zu werden, weiter vorantreiben.“


    Energy Fuels ist nach eigenen Angaben das erste US-amerikanische Unternehmen seit Jahrzehnten, das hochreines Terbiumoxid aus einem primären mineralischen Rohstoff herstellt und die tatsächlichen Produktionsmengen und Reinheitsgrade öffentlich bekannt gibt, die für die Validierung in nachgelagerten Metall- und Legierungsanwendungen ausreichen. Wie das Dysprosiumoxid des Unternehmens wurde auch das Terbiumoxid von mehreren Magnetherstellern und Erstausrüstern weltweit zur Produktvalidierung angefordert. Sowohl Dysprosium als auch Terbium unterliegen chinesischen Exportkontrollen, was die Notwendigkeit sicherer westlicher Lieferketten unterstreicht.


    Durch die Zugabe von Dysprosium (Dy) und Terbium (Tb) zu Permanentmagneten entsteht ein überlegenes Produkt für Elektrofahrzeuge (EVs)/Hybrid-EVs, Drohnen, Robotik und Verteidigungstechnologien. Dies wird durch verbesserte Betriebseigenschaften unter hohen Temperaturen sowie durch kleinere, leichtere und leistungsstärkere Motoren und Aktuatoren ermöglicht. Das Werk plant, die Produktion von Terbiumoxid in seiner bestehenden Pilotanlage mit einer Rate von etwa einem Kilogramm pro Woche fortzusetzen. Anschließend soll die Pilotproduktion von Sm-, Eu- und Gd-Oxiden aufgenommen werden.


    Das Unternehmen plant außerdem, seine Produktionskapazität für schwere Seltene Erden in seinen bestehenden Aufbereitungsanlagen zu erweitern, um Dysprosium (Dy), Terbium (Tb), Samarium (Sm), Europium (Eu) und Gadolinium (Gd) im kommerziellen Maßstab zu gewinnen. Bei entsprechender Marktlage sollen auch andere schwere Seltene Erden wie Yttrium (Y) und Lutetium (Lu) abgetrennt werden können. Vorbehaltlich des Erhalts der erforderlichen behördlichen Genehmigungen und ausreichender Mengen an Monazitsand als Ausgangsmaterial wird die erweiterte Produktionsanlage voraussichtlich bereits 2027 in Betrieb gehen. Die geplante Produktionsausbeute beträgt dann bis zu ca. 35 Tonnen Dysprosium, 12 Tonnen Terbium (Tb) pro Jahr sowie potenziell weitere schwere Seltene Erden. Zusätzlich sollen 850 bis 1.000 Tonnen Neodym (NdPr) aus der Verarbeitung von bis zu ca. 10.000 Tonnen Monazit pro Jahr in den bestehenden Anlagen gewonnen werden.


    Das Unternehmen plant zudem, seine Produktionskapazitäten für NdPr, Dy und Tb sowie potenziell weitere Seltenerdmetalle durch den Bau einer eigenständigen Phase-2-Anlage ab 2029 weiter auszubauen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und der Verfügbarkeit ausreichender Rohstoffe. Nach Inbetriebnahme der Phase-2-Anlage wird die Produktionskapazität des Werks voraussichtlich auf über 6.000 Tonnen NdPr-Oxid pro Jahr sowie auf ca. 80 Tonnen Tb- und 288 Tonnen Dy-Oxid pro Jahr steigen. Damit ließe sich ausreichend NdPr für bis zu ca. 7 Millionen Elektrofahrzeuge/Hybridfahrzeuge pro Jahr produzieren.


    Das Unternehmen plant, künftig weiterhin Monazitkonzentrate von US-amerikanischen Firmen zu beziehen und zusätzlich erhebliche Mengen aus Partnerländern zu importieren. Dazu gehören das bereits baureife Donald-Projekt von Energy Fuels in Australien, das umfangreiche Vara-Mada-Projekt in Madagaskar sowie das vielversprechende Bahia-Projekt in Brasilien. Das Unternehmen beabsichtigt außerdem, in der Aufbereitungsanlage Anlagen zur Verarbeitung von gemischten Seltenerdkonzentraten (MREC) für leichte und schwere Seltenerdoxide zu installieren, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen. MREC ist ein teilverarbeitetes, intermediäres Seltenerdmaterial.


    Über Energiebrennstoffe


    Energy Fuels ist ein führendes US-amerikanisches Unternehmen im Bereich kritischer Rohstoffe, spezialisiert auf Uran, Seltene Erden, Schwermineralsande, Vanadium und medizinische Isotope. Mit mehreren Uranprojekten im Westen der USA ist Energy Fuels der größte US-amerikanische Produzent von Natururankonzentrat und beliefert Kernkraftwerke. Das Unternehmen besitzt die einzige vollständig lizenzierte konventionelle Uranaufbereitungsanlage in den USA – die White Mesa Mill in Utah –, in der es auch Seltene Erden produziert und die Gewinnung medizinischer Isotope für neuartige Krebstherapien evaluiert. Darüber hinaus entwickelt Energy Fuels drei Schwermineralsandprojekte: das Vara-Mada-Projekt in Madagaskar, das Bahia-Projekt in Brasilien und das Donald-Projekt in Australien (in einem Joint Venture mit der Astron Corporation Limited). Das Unternehmen hat seinen Sitz in Lakewood, Colorado, und seine Aktien werden an der NYSE American („UUUU“) und der TSX („EFR“) gehandelt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.energyfuels.com .

    www.energyfuels.com


    Wieder ein Schritt in die richtige Richtung!"

    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

    "aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, verarscht worden zu sein"


    Mein Silberwert Fresnillo ist auch mit SL gegangen!

    Es gab schön einige Tage an der Börse mit Erinnerungswert, dieser wird bleiben !

    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

    Zijins Lithiummine im Kongo soll zu den größten der Welt gehören


    Bloomberg News | 24. März 2026 | 7:58 Uhr | Batteriemetalle | Top-Unternehmen | Afrika | China | Kupfer | Gold | Lithium        

    https://www.mining.com/web/zijins-congo-lithium-mine-set-to-be-among-worlds-biggest/

    Die Lithiummine, die die Zijin Mining Group Co. dieses Jahr in der Demokratischen Republik Kongo eröffnen will, soll einer der weltweit größten Lieferanten des Batteriemetalls werden.

    Das chinesische Unternehmen, das in rasantem Tempo zu einem führenden Kupfer- und Goldproduzenten aufgestiegen ist, entwickelt seit der Sicherung der begehrten Lagerstätte im Jahr 2023 das Lithiumprojekt Manono im Südosten des Kongo .

    Die Mine, die Zijin im Juni dieses Jahres in Betrieb nehmen will , wird nach Erreichen ihrer vollen Kapazität jährlich 130.000 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent liefern können, wie das Unternehmen am 20. März mitteilte.

    „Das würde Manono in die oberste Liga der Hartgestein-Lithium-Vorkommen katapultieren, denn nur ein paar riesige Minen in Australien hätten die Kapazität, mehr zu produzieren“, sagte Martin Jackson, Leiter des Bereichs Batteriematerialien bei der Beratungsfirma CRU Group.

    Der Bericht enthielt zwar keine Angaben darüber, wie lange es dauern wird, bis die Mine ihre volle Kapazität erreicht, doch sie wird einen bedeutenden Beitrag zur weltweiten Produktion des Metalls leisten, das in Elektrofahrzeugen und Energiespeichersystemen verwendet wird. Laut Jackson würde Zijins neue Anlage im Jahr 2028 bei voller Auslastung 5 % der geförderten Lithiummenge ausmachen.

    Das Manono-Projekt hat eine komplizierte Geschichte, da ein anderes Unternehmen, die australische AVZ Minerals Ltd., weiterhin die Rechte an dem Gebiet beansprucht, in dem Zijin bald mit dem Abbau beginnen wird . Kongo entzog AVZ vor drei Jahren die Lizenz – nachdem das in Perth ansässige Unternehmen festgestellt hatte, dass Manono eines der größten Lithium-Hartgesteinsvorkommen der Welt beherbergt – und vergab anschließend den nördlichen Teil der Konzession an das chinesische Bergbauunternehmen.

    AVZ hat ein Schiedsverfahren gegen den kongolesischen Staat eingeleitet, um die vollständige Konzession zurückzuerlangen. Der südliche Teil von Manono hat auch das Interesse von KoBold Metals Co. geweckt – einem KI-gestützten Explorations-Startup, dessen Geldgeber unter anderem die Milliardäre Bill Gates und Marc Andreessen sind. Amerikanische Investoren versuchen, von einer im Dezember unterzeichneten Mineralienpartnerschaft zwischen den USA und dem Kongo zu profitieren.

    Bei einem Treffen im Weißen Haus Anfang dieses Jahres drängten Beamte der Trump-Regierung einen AVZ-Manager dazu, die Anteile seines Unternehmens an Manono an ein US-Unternehmen zu verkaufen , das dann eine zweite Mine erschließen könnte, berichtete Bloomberg .

    Die Mine von Zijin – deren Bau laut Bericht 1,4 Milliarden US-Dollar kostet – wird voraussichtlich bei voller Auslastung zwischen 850.000 und 875.000 Tonnen Lithiumkonzentrat pro Jahr produzieren, so Jackson und Chris Williams, Analyst beim Beratungsunternehmen Adamas Intelligence. Lithiumkonzentrat ist ein Halbfertigprodukt, das zu höherwertigen Verbindungen für Batterien weiterverarbeitet wird.

    Laut eigenen Angaben soll eine Schmelzanlage, die das Unternehmen bis Ende des Jahres fertigstellen will, jährlich etwa 500.000 Tonnen Konzentrat zu einem Lithiumsulfat-Zwischenprodukt verarbeiten.

    Das chinesische Unternehmen besitzt fast 55 % des Manono-Projekts, die restlichen Anteile hält der kongolesische Staat. Zijin ist außerdem an zwei Kupferminen in dem zentralafrikanischen Land beteiligt, darunter mit 39,6 % am riesigen Kamoa-Kakula-Komplex.

    Eine aggressive Akquisitionsstrategie hat Zijin zudem zu einem der fünf größten Goldproduzenten gemacht, mit Minen, die sich über China, Zentralasien, Afrika, Australasien und Südamerika erstrecken.

    Afrika – allen voran Simbabwe – hat sich rasant zu einem wichtigen Lithiumlieferanten für Chinas dominierende Batterieindustrie entwickelt. Laut Williams von Adamas Intelligence würde die Goulamina-Mine der Ganfeng Lithium Group Co. in Mali nach Abschluss eines Erweiterungsprojekts sogar die kongolesische Mine von Zijin übertreffen.

    Kurzfristig gesehen bedeutet das kürzlich von Simbabwe verhängte Exportverbot für Lithiumkonzentrat jedoch, dass Manonos bevorstehender Produktionsbeginn „für den Markt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt erfolgt“, sagte Jackson von CRU.(Von William Clowes)


    Bisher war der Kongo ein heisses Pflaster für Aktiengesellschaften!


    Die " China" AG wird es richten: , Heute in Hongkong: ´7,2 % mit 34,86 HKDhttps://de.marketscreener.com/…ROUP-COMPAN-6171013/news/

    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

    Ja, ich habe es am Montag auch gewagt mit einen Nachkauf, den Bestand erweitern.

    Allerdings, ist die Chartsituation noch nicht ausgestanden.

    Die Gesamtsituation ist mit den Sprüchen vom Blonden nicht bereinigt!

    Wie können vom Chart noch absinken, aber in einem Topunternehmen bleiben wir im Plus!!

    Sorry, vom Handy.

    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

    2026-03-20 Zijin Mining Group Company Limited veröffentlicht Ergebnisse für das am 31. Dezember 2025 endende Geschäftsjahr

    https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/zijin-mining-group-company-limited-veroeffentlicht-ergebnisse-fuer-das-am-31-dezember-2025-endende-ge-ce7e5edfd18ff624

    Zijin Mining Group Company Limited hat die Finanzergebnisse für das am 31. Dezember 2025 abgeschlossene Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach belief sich der Umsatz im Gesamtjahr auf 349.079,08 Mio. CNY, verglichen mit 303.639,96 Mio. CNY im Vorjahr. Der Nettogewinn erreichte 51.777,33 Mio. CNY nach 32.050,6 Mio. CNY im Vorjahreszeitraum.


    Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag bei 1,95 CNY gegenüber 1,21 CNY im Vorjahr. Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf 1,91 CNY, verglichen mit 1,2 CNY im Vorjahreszeitraum.


    Zur Zeit hat das Ergebnis leider keinen Einfluss auf den Aktienkurs.

    Trotzdem weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS


    Uranium Energy Corp erhält behördliche Genehmigung und nimmt drei weitere Header-Häuser im Wellfield 11 auf der Christensen Ranch in Betrieb

    https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/uranium-energy-corp-erhaelt-behoerdliche-genehmigung-und-nimmt-drei-weitere-header-haeuser-im-wellfield-ce7e5eddd98ff426

    Veröffentlicht am 23.03.2026 um 17:21


    URANIUM ENERGY CORP.+3,47 %
    [Blockierte Grafik: https://cdn.zonebourse.com/images/membre/chart3.png]

    Uranium Energy Corp. gab bekannt, dass das Unternehmen die staatliche Genehmigung erhalten und mit dem Betrieb von drei zusätzlichen Header-Häusern im Wellfield 11 auf der Christensen Ranch begonnen hat. Ein weiteres Header-Haus wartet derzeit auf die behördliche Genehmigung, während sich drei weitere in den Wellfields 12 und 10-Extension im Bau befinden.

    Die drei neuen Header-Häuser sowie die fortlaufende Erschließung der Wellfields auf der Christensen Ranch werden zu einer Erhöhung der Produktionskapazität in Wyoming führen. In Süd-Texas ist die Mine Burke Hollow betriebsbereit und wartet auf die abschließende Genehmigung der Texas Commission on Environmental Quality, um den Betrieb aufnehmen zu können. Insgesamt wird erwartet, dass die Aktivitäten des Unternehmens in Wyoming und Texas, einschließlich der jüngsten Genehmigungen und der laufenden Bauarbeiten, eine signifikante Ausweitung der Produktion vorantreiben werden.


    Weiterhin gutes Gelinhen, gruss RS

    Wer kauft das Silber an der COMEX?Laut RCM verließen 15 Monate in Folge, bis Anfang 2026, physische Silbermengen die COMEX-Lagerhäuser, die die Börse noch nie zuvor verarbeitet hatte. Im Jahr 2025 wurden an der COMEX 474 Mio. Unzen physisches Silber abgewickelt, mehr als doppelt so viel wie die 203 Mio. Unzen im Jahr 2024.

    Anfang 2026 war der registrierte Silberpreis um etwa 75 % gegenüber seinem Höchststand von 2020 gefallen.

    Wer kauft also all das Silber an der COMEX?

    Laut den Lieferdaten der Börse emittierte (verkaufte) JP Morgan im Januar 2026 99 % von 8,1 Mio. Unzen Silber an einem einzigen Tag.

    Trotz dieser Lieferungen stieg das offene Interesse an dem Kontrakt am selben Tag um fast 1.500 Kontrakte. Laut Real Clear Markets

    Neue Käufer trafen schneller ein, als das Metall abverkauft werden konnte. Jemand stand auf der anderen Seite, und die Daten nennen diese Person nicht direkt.

    Andy Schectman, Leiter von Miles Franklin Precious Metals und seit drei Jahrzehnten Beobachter dieser Entwicklungen, spricht von einem regelrechten Ansturm auf physisches Metall – angetrieben von den größten US-amerikanischen Investoren, die auf Lieferungen zu nie dagewesenen Preisen an der Börse warten. Er spricht nicht von Privatanlegern oder Reddit-Communities. Er beschreibt Kapital aus dem Umfeld von Staatsfonds, institutionelle Anleger, eine Akkumulation, die sich nicht ankündigt.Real Clear Markets vermutet, dass einer der Käufer der Sprott Physical Silver Trust ist, einer der größten Silber-ETFs der Welt. Sprott verdoppelte im Januar sein Kapitalbeschaffungsprogramm auf 2 Milliarden US-Dollar, genug, um zu den damaligen Preisen rund 18 Millionen Unzen Silber zu kaufen – oder 16 % des an der COMEX registrierten Bestands mit einem einzigen Schritt.

    Sprott setzt darauf, dass physisch zugeteiltes Silber mehr wert ist als die darauf bezogenen Papierforderungen, und investiert Kapital in dieser These in einem Umfang, der die Märkte bewegt.Das dürfte stimmen. Ein weiterer potenzieller Käufer ist Asien. JP Morgan soll physisches Silber mit Aufschlägen von mindestens 10 US-Dollar pro Unze über den COMEX-Preisen nach Osten verschifft haben, wobei die asiatischen Empfänger die Mehrwertsteuer entrichten.

    Dass die Käufer sowohl den Aufschlag als auch die Steuer – bereitwillig und wiederholt – übernommen haben, verdeutlicht, wie hoch sie den physischen Barren gegenüber jeglichen Papierersatzprodukten bewerteten.

    Abschließend merkt Real Clear Markets an, dass China Silber kürzlich als strategisches Material eingestuft und die Exportlizenzen verschärft hat. In den ersten elf Monaten des Jahres 2025 war China Nettoexporteur von raffiniertem Silber und verschiffte über 4.000 Tonnen. Danach brachen die Exporte abrupt ein, was darauf schließen lässt, dass China das Silber für den Eigenbedarf zurückhält. RCMs Fazit?

    Die industrielle Nachfrage ist der Grund für die Silberknappheit. Die Lieferdaten zeigen, was passiert, wenn diejenigen, die die Knappheit erkannt haben, entsprechend handeln.

    Konzentratmangel


    Silber wird größtenteils als Nebenprodukt der Kupfer-, Blei- und Zinkgewinnung gewonnen.




    Silberproduktion nach Ausgangsmetall. Quelle: Newman et al.

    Tatsächlich gibt es nur wenige reine Silberminen; lediglich drei Minen in den Vereinigten Staaten produzieren überwiegend Silber: Greens Creek in Alaska, die Lucky Friday Mine in Idaho und die Rochester Mine in Nevada.

    Etwa 70–80 % des weltweiten Silberangebots fallen als Nebenprodukt der Kupfer-, Blei- und Zinkgewinnung an. Reine Silberminen sind selten. Daher lässt sich die Produktion bei steigender Nachfrage oder Preisspitzen nicht schnell steigern. Der Bau

    neuer Minen braucht Zeit. Oft vergehen 7–15 Jahre von der Entdeckung bis zur nennenswerten Produktion. Gleichzeitig kämpfen viele bestehende Minen mit minderwertigem Erz und steigenden Betriebskosten.

    – The Coast News Group, „Silberknappheit“

    Derzeit herrscht ein Mangel an Kupfer- und Blei-Zink-Konzentraten, was sich auf den Silbermarkt auswirkt, da den Schmelzhütten weniger Silber im Konzentrat zur Verfügung steht, das abgetrennt, zu Fertigprodukten verarbeitet und an Endverbraucher geliefert werden kann. Auch bei

    Kupferbesteht ein erheblicher struktureller Mangel an Kupferkonzentrat. Prognosen zufolge wird das Defizit anhalten und bis 2040 möglicherweise eine Angebotslücke von 50 % gegenüber der Nachfrage erreichen. Ursache für diese Verknappung sind sinkende Erzgehalte, Produktionsausfälle (Streiks, Unfälle) und die schleppende Erschließung neuer Minen, wodurch die Kosten für Aufbereitung und Raffination auf ein historisches Tief gefallen sind. Große Minen wie Grasberg, Kamoa-Kakula und Escondida waren von Produktionsausfällen betroffen, die zu einem Produktionsausfall von über einer Million Tonnen führten. Der Mangel hat die Rentabilität der Schmelzhütten, insbesondere in China, stark beeinträchtigt, wo niedrige Aufbereitungskosten zu Produktionskürzungen geführt haben.

    Die Haufenlaugung, die in Afrika für oxidische Kupfererze weit verbreitet ist und zunehmend an Popularität gewinnt, ist wirksam zur Gewinnung von Kupfer und Silber.

    In Namibia und im afrikanischen Kupfergürtel werden in vielen Betrieben alte Abraumhalden von Bergwerken wiederaufbereitet, die reich an Kupfer sind und oft auch erhebliche Mengen an Silber enthalten. Dabei wird die Säurelaugung eingesetzt, um die Gesamtausbeute zu verbessern.

    Mehrere Kupferminen in Afrika, insbesondere in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und in Sambia, verwenden Schwefelsäure für ihre Haufenlaugungsverfahren zur Kupfergewinnung.

    Der Nahe Osten trägt maßgeblich zur weltweiten Schwefelversorgung bei. Berichten zufolge werden dort etwa 24 bis 44 % des weltweiten Schwefels produziert, vorwiegend als Nebenprodukt der Öl- und Gasraffination. Rund die Hälfte des globalen Seehandels mit Schwefel führt durch die Straße von Hormus.

    Über 90 % des in Afrikas Kupfergürtel importierten Schwefels stammen aus dem Nahen Osten, und die meisten Betriebe hätten einen Vorrat für weniger als zwei Monate. Ohne Schwefel aus dem Nahen Osten zur Herstellung von Schwefelsäure – da die Lieferketten unterbrochen sind – wird sich dies negativ auf das Silberangebot auswirken.

    Der Trend zu Elektrifizierung, Rechenzentren und künstlicher Intelligenz treibt die Nachfrage an und führt zu einer untragbaren Lücke zwischen Angebot und Nachfrage.

    Der Markt dürfte mindestens bis 2026 angespannt bleiben, und es sind erhebliche Investitionen erforderlich, um neue, großflächige Minen zu errichten.


    Zink:Auch beim Zinkkonzentrat herrschte ab 2026 ein deutlicher Mangel, bedingt durch jahrelang rückläufige Minenproduktion, trotz eines jüngsten Anstiegs der chinesischen Importe um 30 % zur Deckung der steigenden Schmelzkapazität. Dieses knappe Angebot hat die Aufbereitungsgebühren auf ein extrem niedriges Niveau gedrückt.

    Der Zinkmarkt steht vor einem erheblichen Defizit. Ein Fehlbetrag von über 300.000 Tonnen Zinkkonzentrat im Jahr 2024 deutet auf einen Trend hin, der sich bis 2026 fortsetzen wird.

    Die Kosten für die Erzaufbereitung in Hüttenwerken – die Gebühren, die Bergbauunternehmen für die Erzverarbeitung zahlen – sanken bis Anfang 2026 in einigen Fällen auf nahezu null oder sogar negativ, was auf eine gravierende Rohstoffknappheit hindeutet.

    Die weltweite Zinkminenproduktion ging drei Jahre in Folge (2022–2024) zurück, wodurch die verfügbaren Rohstoffe für die Hüttenwerke sanken.

    Trotz der globalen Knappheit erreichten Chinas Importe von Zinkkonzentrat im Jahr 2025 aufgrund massiver inländischer Hüttenkapazitäten einen Rekordwert von 5,33 Millionen Tonnen, was das globale Angebot weiter verknappte.

    Iran und Russland liefern ihre Zinkkonzentrate hauptsächlich an Schmelzhütten in China, und der Konflikt im Iran hat zu Lieferausfällen aus diesem Land geführt.

    Chinesische Schmelzhütten suchen nun nach alternativen Rohstoffen, um ihren Bedarf zu decken, und sehen sich zudem mit Lieferengpässen aus Russland konfrontiert, wo der Betrieb einer großen neuen Mine langsamer als erwartet angelaufen ist.



    Sorry, weiter im Teil 3

    Der Silbermangel ist real – Richard Mill

    The silver shortage is real – Richard Mills
    2026.03.19 Silver had a phenomenal 2025, more than doubling from around $30/oz to […]
    aheadoftheherd.com

    19.03.2026 Silber erlebte 2025 ein phänomenales Jahr und verdoppelte seinen Preis von rund 30 US-Dollar pro Unze bis Ende Dezember auf über 70 US-Dollar. Die Rallye setzte sich im neuen Jahr fort.

    Seitdem zeigten sich jedoch sowohl Silber als auch Gold volatil.

    Nach einem Rekordhoch von 5.594 US-Dollar pro Unze am 29. Januar fiel der Goldpreis am 30. Januar plötzlich um 9,5 % auf 4.883 US-Dollar pro Unze. Auslöser des Kurssturzes war die Ankündigung von Präsident Trump, Kevin Warsh, einen ehemaligen Gouverneur der Federal Reserve, nach Ablauf von Powells Amtszeit im Mai als Fed-Vorsitzenden zu nominieren.

    Warsh, ein Verfechter einer restriktiven Fiskalpolitik , der die quantitative Lockerung bereits kritisiert hat, will die massive Bilanzsumme der Fed abbauen und wird die Zinsen möglicherweise nicht senken, wie Trump es Powell lange vorgeworfen hat.







    Zweifellos gab es auch Gewinnmitnahmen, da der Goldpreis bis 2025 um satte 66 % gestiegen war und Händler gezwungen waren, zur Deckung von Nachschussforderungen zu verkaufen.

    Der Silberpreis fiel am 30. Januar um bis zu 36 % – der größte Tagesverlust aller Zeiten, wie Bloomberg berichtet. Das Edelmetall hatte zuvor innerhalb weniger Wochen einen rasanten Anstieg von über 50 % hingelegt.

    Bloomberg meldet : „ Der stärkste Silberausverkauf der Geschichte Ende Januar wurde durch die zunehmende Präsenz von Privatanlegern in gehebelten ETFs beschleunigt, die laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zum Verkauf gezwungen waren.“

    Gehebelte (2x oder 3x Long) ETFs und Rohstoff-ETCs ermöglichten ein extrem hohes Silberengagement. Nach der massiven Rallye 2025 und Anfang Januar 2026 drehte der Silberpreis, was zu starken Kursverlusten bei gehebelten Long-Produkten führte, da diese ihre Futures-Positionen automatisch auflösten.

    In dieser Woche erlitten die Edelmetalle einen weiteren Einbruch.

    Der Krieg im Nahen Osten, ausgelöst von den USA und Israel mit dem Angriff auf den Iran am 28. Februar, veränderte die Lage grundlegend.

    Angesichts der durch die Schließung der Straße von Hormus bedingten Ölpreisexplosion sind die Inflationsängste zurückgekehrt, und Zinssenkungen sind plötzlich vom Tisch.



    Nach einer Kehrtwende um 180 Grad herrscht in Finanzkreisen nun die Meinung vor, die US-Notenbank Fed werde die Zinsen anheben, um die galoppierende Inflation einzudämmen.

    Der Goldpreis fiel am Mittwoch, dem 18. März, auf ein Einmonatstief von 4.874,19 US-Dollar. „Unter Druck gerieten ein stärkerer Dollar und ein sprunghafter Anstieg der Ölpreise, der die Inflationsängste schürte und die Annahme bestärkte, die Fed werde die Zinsen nicht so bald senken“, berichtete Reuters .

    Zudem zeigte ein Bericht des US-Arbeitsministeriums, dass die Erzeugerpreise in den USA im Februar stärker als erwartet gestiegen seien und sich aufgrund des Krieges noch beschleunigen könnten.

    Der Silberpreis fiel um 3 % auf 76,90 US-Dollar.

    Wie erwartet, beließ die Fed die Zinsen am Mittwoch unverändert im Bereich von 3,5 bis 3,75 %.

    Der Iran-Krieg und die Stagflation


    Quelle: Trading Economics


    Quelle: Trading Economics


    Sechstes Jahr in Folge mit Defiziten.In einem Gastbeitrag auf Kitco News erklärt Frank Holmes, CEO von US Global Investors, dass die RBC für die nächsten Jahre mit einem weiterhin angespannten physischen Silbermarkt rechnet und ein Gold-Silber-Verhältnis von 60–65 prognostiziert. Silberproduzenten und Edelmetall-Lizenzgesellschaften preisen einen durchschnittlichen Silberpreis von 122 US-Dollar pro Unze ein, deutlich über dem aktuellen Spotpreis von 76 US-Dollar.

    Für 2026 wird ein erheblicher, anhaltender struktureller Mangel an physischem Silber erwartet. Dies markiert das sechste Jahr in Folge mit Defiziten, in dem die Nachfrage aus Industrie und Investitionen das Angebot übersteigt. Zwar existiert börsengehandeltes Papiersilber, doch physisches Silber wird zunehmend knapper, und die großen Lagerbestände in London, New York und Shanghai gehen rapide zur Neige.

    Analysten schätzen das kumulierte Angebotsdefizit seit 2021 auf rund 820 Millionen Unzen – fast eine ganze Jahresproduktion der globalen Minen fehlt.

    Die Rekordnachfrage aus Industriesektoren, insbesondere aus den Bereichen Solarmodule, Elektronik und Elektrofahrzeuge, übersteigt das stagnierende Minenangebot.

    Die drei größten Silberlagerstätten (Shanghai, COMEX und LBMA) sinken gleichzeitig; seit 2021 sind fast eine Milliarde Unzen aus den sichtbaren Beständen verschwunden.


    Source DataTrack COMEX


    Quelle: LBMA London Tresor Silber


    Die starke Nachfrage hat zu Engpässen bei physischen Silberprodukten (Barren und Münzen) und einem knappen Angebot auf dem physischen Markt geführt.


    Wohin fließt das physische Silber?

    Die kurze Antwort: in Solarmodule.

    Erstens: Die Silberbestände der COMEX bestehen entweder aus handelbarem Silber – das dem Eigentümer gehört und nicht börsengehandelt werden kann – oder aus registriertem Silber, dessen Lieferung gegen Terminkontrakte garantiert ist.


    Zweitens: Wir müssen zwischen industriellen Silberabnehmern und institutionellen Anlegern unterscheiden. Industrielle Abnehmer beziehen ihr Silber selten aus den registrierten Beständen der COMEX. Sie beziehen es aus Abnahmeverträgen mit Minen und kaufen raffiniertes Silber direkt von den Schmelzhütten. Dies gewährleistet eine stetige Versorgung und schützt vor Preisschwankungen am Spotmarkt. Diese Beschaffungsmethode liefert zudem die spezifischen Formen, Reinheiten und Mengen, die für die Produktion benötigt werden, und umgeht so den hochpreisigen Markt für kleinere Losgrößen.


    Laut Real Clear Markets wird die Solarindustrie bis 2025 jährlich zwischen 200 und 250 Millionen Unzen Silber verbrauchen, etwa ein Fünftel des weltweiten Angebots.


    Elektrofahrzeuge verbrauchen jährlich weitere 40–60 Mio. Unzen Silber. Halbleiter, 5G, Medizingeräte und KI-Rechenzentren benötigen so viel Silber, dass die Lücke zwischen Minenproduktion und weltweitem Verbrauch geschlossen werden kann.


    Zukünftig wird Silber unter anderem für Festkörperbatterien benötigt, die bis zu einem Kilogramm Silber pro Packung benötigen, im Vergleich zu 25–50 Gramm in Lithium-Ionen-Batteriezellen. Auch Steuerstäbe für neue Kernreaktoren, die den Ausbau der KI-Energieversorgung vorantreiben sollen, werden benötigt. „Der Silbermarkt hat keine klare Antwort darauf, woher das Metall kommt“, so Real Clear Markets.


    Überlänge , weiter im Teil 2

    21.03.2026 Im Fokus – Krieg im Iran

    Under the Spotlight – War in Iran
    2026.03.21 We’ve got a couple of articles that we wrote, and there’s a […]
    aheadoftheherd.com

    Wir haben ein paar Artikel dazu geschrieben, und es gibt auch ein paar Artikel auf der Website, die darauf hinweisen, dass die USA nicht über die kritischen Mineralien verfügen , nicht über die Produktionskapazitäten verfügen und fast alle kritischen Metalle, die sie für die Kriegsführung benötigen, entweder aus China beziehen, in China verarbeiten lassen oder beides.

    USA riskieren im Krieg mit dem Iran einen Raketenmangel – Richard Mills

    Ihnen gehen die Raketen aus, und sie befinden sich in Panik, um Seltene Erden , Magnete usw. zu sichern.

    Wofür, glauben Sie, benötigen sie die 200 Milliarden Dollar ? Wofür, glauben Sie, wurden dem Pentagon-Budget in diesem Jahr 500 Milliarden Dollar zusätzlich zugewiesen?


    Quelle: Peter G. Peterson Foundation


    ohne die beantragten 200 Milliarden Dollar


    1,7 Billionen Dollar! Und darin sind weder Atomwaffen, Leistungen für Veteranen, Vergünstigungen noch Pensionen enthalten. Auch die Spezialeinheiten sind nicht berücksichtigt. Der veröffentlichte Jahreshaushalt des Verteidigungsministeriums enthält all das nicht.

    Man sollte darüber nachdenken, wofür dieses Geld besser hätte eingesetzt werden können. Und die notwendige Versorgungssicherheit in der bestehenden Lieferkette fehlt ihnen noch.

    Angesichts der stark gestiegenen Zinsen können sie sich das Defizit ihrer Schulden nicht mehr leisten. Zehnjährige Anleihen verzinsen sich mittlerweile über 4 % und steuern meiner Meinung nach auf 5 % zu, 30-jährige Hypotheken liegen jetzt bei über 6 %. Wie stark wird sich diese Entwicklung künftig auf den Anleihenmarkt auswirken?


    Quelle: Handelsökonomie

    AOTH Redaktionsassistent/in:

    EA: Sie räumen gerade die Schränke aus, während wir hier sprechen.

    Trotz der Behauptung, Irans Kriegsfähigkeit sei so gut wie zerstört, scheint Iran die Fähigkeit zu besitzen, Israel sowie US-amerikanische Stützpunkte und Botschaften anzugreifen.

    Die Israelis töteten einen weiteren hochrangigen Beamten, den iranischen Geheimdienstminister, und zerstörten iranische Ölförderanlagen. Daraufhin schlug der Iran zurück und griff kuwaitische Ölfelder und die größte LNG-Anlage der Welt an.

    RM: Es ist ein Geben und Nehmen. Sie geben nicht nach. China hat ihnen Kommunikationsausrüstung geliefert. Russland liefert ihnen Satellitenzielinformationen. Pakistan hat ihnen Anreicherungstechnologie und möglicherweise auch ballistische Raketentechnologie verkauft, ähnlich wie an Nordkorea.

    Sie werden weitermachen. Sie werden nicht aufhören, weil sie wissen, dass Trump einen politischen Zeitplan verfolgt. Er verfolgt einen finanziellen Zeitplan und einen Zeitplan für die Versorgung.

    Der Iran spielt ein Abwartenspiel. Wem wird zuerst die Geduld ausgehen?

    Wir wissen, dass Israel nicht aufgeben wird. Das ist Bibis Traum; seit 47 Jahren denkt dieser Mann darüber nach, wie man den Iran loswerden kann. Nun, jetzt hat er es geschafft.

    Sie bringen alle Anführer um, und sobald einer von ihnen auftaucht, der die Chance hätte, das Land zu regieren, ist es vorbei – bumm!

    EA: Der Iran hat gerade Kuwait bombardiert. Vor ein paar Tagen haben sie Katar bombardiert.

    RM: 17 % der weltweiten Versorgungslage ist voraussichtlich für fünf Jahre unterbrochen. Wenn das so weitergeht, gibt es außer für Lebensmittel- und Nothilfelieferungen keinen Grund mehr, die Straße von Hormus zu öffnen.

    Sieben oder acht Länder sind für 75 % ihrer Nahrungsmittelversorgung auf die Meerenge angewiesen. Wenn man all diese Öl-, LNG- und Förderanlagen zerstört, gelangt das verbrannte Öl irgendwohin; es steigt in die Luft auf, fällt als schwarzer Regen herab und vergiftet den Sand und natürlich das Meer, aus dem sie das Wasser für ihre Entsalzungsanlagen gewinnen.

    EA: Die andere Seite der Medaille, über die in den Medien kaum gesprochen wurde, ist die Umweltzerstörung durch die Ölfelder, die Anlagen in Katar und Kuwait. Zahlreiche Ölanlagen wurden zerstört oder teilweise zerstört, und was geschieht mit dem ganzen Öl, das explodiert ist?

    RM: Wie lange bleibt das Wasser, das in die Zuleitungen gelangt, in einer Qualität, die für die Verwendung in Entsalzungsanlagen ausreicht? Wie lange können all diese Menschen mit 30 % der normalen Nahrungsmittelversorgung überleben ?

    Aber in unserem heutigen Gespräch geht es darum, dass den USA die Munition ausgeht und sie immer verzweifelter werden.

    Und des geht nicht nur um Truppen, die kommen. Es geht um ganze Waffensysteme. Es geht um die Raketen, die in diesen Waffensystemen enthalten sind, es geht um die Nachladungen. Es geht um den Abzug großer Munitionslager in Asien, und das nur drei Wochen nach Kriegsbeginn.

    Alles dient dazu, asymmetrische Waffensysteme abzufangen. Es ist rudimentär. Es geht nicht um bodennahe Verfolgung von Tomahawk-Raketen. Es geht um GPS-Systeme. Diese sind mit Satelliten-GPS-Systemen verbunden.

    China kauft iranisches Öl. Iran lieferte Russland Drohnen, und Russland entwickelte die Technologie nach.

    EA: Lass uns das Thema wechseln, du hast neulich darüber nachgedacht, dass die USA ihre Hegemonialmacht verlieren könnten.

    RM: Ja, ich sagte, Großbritannien habe sein Empire verloren, weil es sich in Randgebieten verstrickt habe. Es habe sich nicht auf das Zentrum konzentriert. Nun, genau das tun China, Russland, Iran und Nordkorea: Indem sie sich gegen die USA verbünden, drängen sie die USA in Randgebiete und hindern sie daran, sich auf das Zentrum zu konzentrieren.

    Man sagt, wenn die USA ihre Demokratie verlieren, dann nur, weil sie von innen heraus verrottet. Nun, genau das passiert gerade. Und China und Russland wissen das. Genau das tun sie.

    Sie denken langfristig, 50, 75 Jahre, während wir nicht über die nächste Wahl hinausdenken können. Genau das passiert gerade. Diese ständige Stichelei. Es ist wie ein Mückenstich. Man denkt sich nichts dabei. 20 Stiche, das ist nur ein Abend im Freien. Aber was passiert, wenn man 200 Mal gestochen wird? Genau das tut die USA: Sie kratzt an Hunderten juckender Stiche.

    Und das alles dient nur einem Zweck: die westlichen Bündnisse, Freundschaften und Handelsabkommen zu zerstören. Wie heißt es so schön? Gemeinsam sind wir stark, getrennt sind wir schwach. Die USA sollen aus dieser Gruppe herausgelöst werden.

    Hier ein Auszug aus dem lesenswerten Project Syndicate :

    Angesichts der zunehmenden Spannungen um den Iran und der steigenden Ölpreise hat die Trump-Regierung ihre Verbündeten eindringlich gebeten, die Schifffahrt durch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Wasserstraßen der Weltwirtschaft, zu sichern. Fast ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransports passiert diese schmale Meerenge, die den Persischen Golf mit den internationalen Märkten verbindet. Daher haben die Verbündeten ein direktes Interesse an deren Offenhaltung.

    Die Reaktion der amerikanischen Sicherheitspartner fiel jedoch verhalten, zögerlich oder ablehnend aus. Mehrere wichtige Verbündete – darunter Spanien, Italien und Deutschland – lehnten eine Teilnahme ab. Australien erklärte, keine Schiffe zu entsenden, während Kanada Offensivoperationen ausschloss. Frankreich, Japan und Südkorea stellten keine Kriegsschiffe für die US-geführte Mission bereit. Großbritannien gab an, Optionen mit seinen Partnern zu erörtern, hat aber noch keine Entsendung angekündigt.

    Das Muster ist unverkennbar: Verbündete, die einst an der Seite der USA mobilisiert haben, scheinen nun zunehmend zögerlich, unter deren Führung Sicherheitsrisiken zu tragen. Teilweise spiegelt dieses Zögern die Folgen jahrelanger öffentlicher Verunglimpfung von Verbündeten, Infragestellung von Sicherheitszusagen und der Behandlung des Bündnissystems als Belastung statt als Amerikas wertvollstes strategisches Gut wider.



    EA: Danke, Rick.

    Richard (Rick) Mills

    aheadoftheherd.com



    Überlänge, bitte selbst aufrufen, Danke,

    Gruss RS