Mea Culpa, ich gebe Dir völlig Recht. Habe 2010 wegen Hauskauf alles flüssig gemacht und bin erst wieder 2014/15 eingestiegen .
Dabei scheine ich wohl ein wenig verpasst zu haben .... Ich kann mich noch gut erinnern damals ca 100 Unzen Silber in Barrenform
angeboten bekommen zu haben , ich konnte da nicht nein sagen , danach ging alles wieder von vorne los 
Und trotzdem ..... aktuell läuft alles nicht wirklich rund ,und es sieht aus als würde das , vor allem grundlos , total aus dem Ruder laufen .
Also mal vorneweg, das hier ist der Jammerfaden, von daher, Feuer frei, jammert, schreit, wehklagt, wie auch immer ihr möchtet. Es zeigt eure Ängste, euren Seelenzustand, die Realität jedoch, spiegelt das keinesfalls wieder.
Wer 2006 schon dabei war, bei einem Goldpreis von 500 - 600 Dollar, der sollte irgendwie erkennen können, dass die Entwicklung so erbärmlich nicht gewesen ist, auch wenn wir momentan nur einen mickrigen Goldpreis von 4100 Dollar haben. Jaja, die Lage ist wahrlich bedrohlich und dramatisch...
Vor einem Jahr stand der Goldpreis bei 3300 $, heute 4100 $, das sind, ungeachtet des zwischenzeitlich höheren Preises, immer noch nahezu 25 % Zuwachs. (Silber 37 $ auf 59 $, das entspricht 60% Zuwachs) Saisonal ist das Tief ziemlich durch, vermutlich geht bald wieder die Post ab.
Sorry, nee, da gibts objektiv gesehen sicher keinen Grund zum jammern.
Wer seit 2006 dabei ist, ob dauerhaft investiert oder nicht, sollte das einordnen können. Und ne, es war nie anders. Es gab immer empfindliche Rücksetzer, und immer wars im Nachhinein "goldrichtig" dabei zu sein. Ich gehe sogar so weit, zu sagen, es war nie besser, nie fulminanter, und genau deshalb sind Rücksetzer wichtig und gesund. Zu erwarten dass es dauerhaft immer nur to da moon geht, ist eine völlig verrückte Erwartungshaltung, die nach Enttäuschung schreit.
Wer mit sowas nicht umgehen kann, der hat sich für die falsche Anlageform entschieden. Es gibt ja durchaus Anlagen, da wächst das Kapital immer, halt nur im kleinen einstelligen Prozentbereich. Ist konservativ, ist nicht aufregend, aber schont die Nerven. Zumindest bis zu dem Punkt, den Goldhut angesprochen hat, für den die Anlage in Gold gleichbedeutend ist mit der Versicherung der Lebensleistung, die wir vermutlich genau einmal brauchen werden. Dessen sind sich wahre Goldbugs bewusst, denn wenn das stetig angestiegene Vermögen in Papier sich auf einmal in Rauch auflöst, bleibt nicht mehr viel von der nervenschonenden Zeit des stetigen Anstiegs.
Und ja, Goldbug hat Recht, immer so viel liquide Mittel haben wie man braucht, dann fährt man ruhig durch die aktuell sehr raue See. Dann liegt das Boot doch satt und sicher zwischen den Wellen steigender und fallender Kurse.