Beiträge von Goldfinger2

    bin zu faul dazu, sollen meine Erben machen

    ...

    andererseits eine Erinnerung auch an die Endlichkeit im Aktienmarkt...


    resci

    Ich hatte auch einige solcher Laichen im Depot. Hab sie jetzt ausbuchen lassen, da es in der Tat eine Erinnerung nicht positiver Art war. Der größte Vorteil, man erhält bei Ausbuchung einen Verlustvortrag, Gewinne im gleichen Gewengwert unterliegen nicht der Kapitalertragsteuer.

    Das simmt allerdings, nur muss man mittlerweile auch erkennen, dass dieser Markt so unter Kontrolle gehalten wird, dass gewisse Szenarien die man eventuell erwartet hätte, niemals in dieser Form kommen werden. Auch wenn manche übergescheite immer noch glauben, besser zu sein als der Rest der Welt.

    Jeder kann seine eigene Meinung haben, ich habe meine geändert weil dieser Markt einfach zu leicht Manipulierbar ist und ich einfach in einem sehr viel zu hohem Prozentsatz investiert bin und das ändern werde.

    Du hast Recht, jedem seine Meinung.

    Du hast weiterhin Recht, dieser Markt wird kontrolliert, und Szenarien, die man erwartet hätte, sind bisher nicht eingetreten. Das ist aber nix Neues, denn das geht seit zig Jahren so. Ich hab die Situation immer mit vergleichbaren Krisen der Vergangenheit verglichen, aber die Dinge ändern sich, ich hätte 2008 auch nicht gedacht, dass die ZB`s einfach neue Werkzeuge schaffen, und neue Schulden einfach auf einen riesigen Haufen gehäuft weiterverkauft werden. Oder dass die EZB für die Schulden der Länder haftet, die eigentlich, nach den eigens dafür geschaffenen Kriterien den gemeinsamen Währungsraum hätten verlassen müssen. Aber macht ja nix, ich hab die Entscheidung aufgrund der Gefahr und Risiken in Edelmetall zu gehen nie bereut, denn, dieses hat sich ja gerade aufgrund der Risiken besser entwickelt als alle anderen Anlageformen. Und dass uns das Ding noch nicht um die Ohren geflogen ist, heisst ja nicht, dass uns das nicht droht. Im Gegenteil, die Bedrohung wurde nie beseitigt, sondern auf die Spitze getrieben, und alleine die Möglichkeit, oder die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass dies zu meinen Lebzeiten passieren wird, gibt mir ein wohliges Gefühl dabei meine "Reserven" in Edelmetall liegen zu haben.


    Deshalb bin ich kein "Übergescheiter", wie du es nennst, ich bin lediglich zufrieden mit der Wertentwicklung meines Ersparten, auch und gerade weil uns die Welt, die wir kennen noch nicht unter den Füssen weggerissen wurde. Ich halte das aber in den nächsten 10 Jahren für wahrscheinlich.


    Vielleicht läuft das Ding noch 20 Jahre weiter, wer von uns weiss das schon, ich halte es für äusserst unwahrscheinlich. Wenn die Entwicklung dann ebenso weitergeht, begnüge ich mich gerne damit, dass sich Silber nochmal lediglich verzehnfacht, und Gold das Siebenfache kostet. Diese Sicherheit ist es mir definitiv wert, wenn die ganze Zeit die totale Vernichtung des Wertes meiner Arbeit droht.

    Wenn man nach Euren Theorien geht, kommt das ja sowieso, warum also warten?... und ja ich denke an meine Mitmenschen, jedes Monat aufs neue wenn ich 60% von meinem Gehalt für den Lebensunterhalt des nicht Arbeitenden Volkes mitfinanziere. Damit ist mehr als genug für meine Mitmenschen getan, mehr gibt es von meiner Seite nicht, ob es dir gefällt oder nicht ist mir herzlichst egal.

    unsere Theorien??? Ich weiß ja nicht, was dich geritten hat, aber wenn ich mich nicht irre, hast du bis vor ein paar Wochen stets super positiv über Edelmetalle berichtet. Vielleicht hab ich das falsch in Erinnerung, falls nicht, weiß ich nicht, welche Handlung deine Sichtweise verändert hat, aber ich habe das Gefühl, dass deine Wandlung nur in eigenen falschen Entscheidungen begründet ist. Ent-Täuschung tut halt weh, aber is besser als weiterhin auf der Basis von Gier und Täuschung falsche Entscheidungen zu treffen.

    Ob mir was gefällt oder nicht, darf und sollte dir auch herzlich egal sein. Meine Meinung werde ich unabhängig davon trotzdem weiter kundtun.

    Haben die jetzt höhere Goldpreise als der Rest der Welt? Nein haben sie nicht, wenn sie jetzt was geben müssen damit das Leben leistbar bleibt, dann verlieren sie mehr als zuvor.

    Unter Schutz stelle ich mir anderes vor.

    Weisst du eigentlich von was du redest?

    Höhere Preise als der Rest der Welt? In der eigenen Landeswährung natürlich, ja! Deswegen kann sich glücklich schätzen, wer in Ländern mit hoher Inflation sein Geld in stabilen Währungen oder Edelmetall parken kann. Weil dies eben, ganz im Gegesatz zur Währung, nicht von Heute auf Morgen in Rauch aufgehen kann.


    Und dieses in Rauch aufgehen ist kein Spaß, bei dramatisch hoher Inflation führt es zu schneller Verarmung der breiten Bevölkerung. Wer nicht nur an Sich denkt, nicht giergetrieben ist und auch an seine Mitmenschen denkt, wünscht sich das eher nicht.

    Und genau das wäre die Bedingung für das Szenario, das du dir wüschst. Super, dann kannste morgen in den vorzeitigen Ruhestand gehen, du wirst dort nicht alleine sein, denn du wirst die die Strasse der Freiheit mit einem Großteil hungriger Menschen teilen, die keine Arbeit mehr haben.

    Es ist ziemlich nutzlos, als Anleger in Edelmetall geradezu Selbstverarsche, wenn man die Entwicklung auf den Zeitraum Ende Januar reduziert. Anderweitig würde man sagen, aus dem Kontext gerissen.

    Kann man machen, aber jeder ist der Meister des eigenen Handelns. Wenn man dermassen unzufrieden ist, die Überzeugung vertritt, dass das System weitere 20 Jahre läuft, und woanders bessere Performance wittert, würde ich erwarten, dass man von Edelmetallen und diesem Forum Abschied nimmt.

    Ich bin mit der Entwicklung hochzufrieden, wie bereits erwähnt, hätte man mich im August letzten Jahres gefragt, ob ich mit den derzeit aufgerufenen Preisen für Gold/Silber leben kann, hätte ich dem begeistert zugestimmt. Das geht super in Ordnung. Wers anders sieht, ist in meinen Augen von der Gier geleitet, das ist nicht gesund. Wer möchte dass es den plötzlichen Knall gibt, sollte sich überlegen, ob er mit dem Chaos, das dieser mit sich bringen würde, wirklich gerne leben möchte.

    Die Welt ist wie sie ist, und jeder kann sich ausrichten wie er mag. Jammern und verbleiben, und sich immer die Perlen rauspicken, mit denen man hätte besser fahren können, ist ne Form von Selbstgeiselung. Und wenn man dabei nicht sieht, dass die Entwicklung von Edelmetallen in den letzten 20 Jahren so schlecht nicht war, quält man sich selbst mit Hilfe von Realitätsverweigerung.

    Nur wer kurzfristig, aufgrund von Gier, in der maximalen Phase der Übertreibung aufgesprungen ist, der hat Grund zum Klagen. Besser wäre aber auch hier das eigene Handeln zu hinterfragen.

    Zu schnell? Ich habe vor über 20 Jahren angefangen Gold zu kaufen,damals zwar nur wenig 5-6 Unzen pro Jahr, weil ich noch mit dem Eigenheim schaffen beschäftigt war, aber im Laufe der Zeit hat sich was angesammelt.

    Dennoch bin ich derzeit über den Verlauf frustriert, denn das zünden der Raketenstufe ist bisher ausgeblieben und scheinbar auch in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

    Für mich persönlich würde das bedeuten dass ich frühzeitig das Hamsterrad verlassen und mich endlich frühzeitig aus dem Arbeitsleben verabschieden kann. Mit diesem jetzigen Rückschritt haben wir uns sehr weit und vermutlich für lange Zeit von diesem Wunsch entfernt. Für mich zu lange denn dann ist eh das reale Alter erreicht, das wiedert mich an.

    Was dich anwidert, hat mit der Entwicklung von Gold wenig zu tun, es ist vielmehr die Tatsache, dass deine völlig überzogene Erwartung sich nicht erfüllt hat.

    Wenn ich nur a paar Unzerl liegen hätte wäre es kein Problem, ab einer gewissen Menge macht ein Rücksetzer von 10-15% schon einen Mittelklassewagen aus,.es ist jetzt kein Verlust, weil ich bereits seit über 20 Jahren regelmäßig physisch aufstocken, aber zu dem Stand von Jänner mit heutigem Stand sind es bereits 70k weniger Wert und ja das schmerzt.

    Wer bei nem 10-15 Prozent Rücksetzer unruhig wird, der wird vermutlich sein Glück vergeblich suchen, egal in was er sein Geld steckt. Dass diese 10-15 % einen Mittelklassewagen ausmachen ist kein Argument gegen Edelmetalle, es ist viel mehr Zeugnis ungesunder Gier. Die wilde Fahrt Ende letzten/Anfang diesen Jahres war ungesund, der Rücksetzer war ein gesundes Glätten der Spitzen. Ich bin mit der Entwicklung mehr als zufrieden, hätte man mich August letzten Jahres gefragt ob ich mit dem aktuellen Stand zum gegenwärtigen Zeitpunkt zufrieden bin, hätte ich geantwortet mehr als das, überwältigt wäre nicht übertrieben.

    Jeder der mehr will, erwartet eine ungesunde Entwicklung. Wer aus Gier falsche Entscheidungen trifft sollte diese individuell überdenken, ich glaube nicht, dass das auf den Großteil der Forenmitglieder zutrifft. Wer eine bessere Entwicklung erwartet, aber mit 10-15 % niedrigeren Kursen ein Problem hat, der investiert in meinen Augen nicht, sondern spekuliert ohne sich über die Risiken im Klaren zu sein.

    Ich bin überaus zufrieden mit der Entwicklung, und muss mich sehr wundern über Mitglieder, die angeblich seit 20 Jahren an Bord sind und das anders sehen. Da stimmt mich die Erwartungshaltung doch sehr nachdenklich.

    Er war ein Freund des Lebens, und ging unerwartet, kurz und friedlich. Besser geht's eigentlich nicht. Gute Reise, Edel Man.

    Ich wollte es eigentlich unter dem "Schocker des Tages..." bringen, aber es ist kein Schocker mehr.
    Nicht wenn man weiß, unter welchem System wir inzwischen leben.

    Die durch das Feuer im Hürtengwald vernichtete Fläche hat quasi in ihrem Zentrum die "Fläche A Rennweg", ein seit über einem Jahrzehnt geplantes und seither (nicht zuletzt durch heftigen Bürgerprotest) verhindertes Windparkprojekt.

    Krass!

    Nichts anderes habe ich geschrieben.


    Ich wollte nur dagegen argumentieren, dass man "Bauholz nur aus Nadelbäumen gewinnen kann, weil diese einen geraden Hauptstamm ausbilden, aus denen man Balken, Latten und Bretter schneiden kann."

    Das sehe ich eben absolut nicht so. Andere, regionale Hölzer wären hervorragend als Bauholz geeignet, und wurden auch als solches verwendet, bevor "Wirtschaftlichkeit" als oberstes Kriterium "Qualität und Haltbarkeit" abgelöst hat. Zum einen haben Buchen meist ebenfalls einen geraden Hauptstamm, desweiteren ist das heute aufgrund entwickelter Fertigungsverfahren gar kein Kriterium mehr. Keilverzinkung und Leimholz sind häufig verwendete Fertigungsverfahren, dafür braucht es keinen geraden Stamm.


    Für das Aufforsten mit Nadelholz spricht einzig der schnelle Wuchs, und das liebe Geld. Es ist leichter, deshalb billiger im Transport, Weiterverarbeitung, etc., sinnvoller wäre es, das zu verwenden, was immer schon regional auf natürliche Weise in der Region wächst. Aber alles was du erwidert hast, schrieb ich doch schon in meiner Antwort, dass heute eben Zeit und Kosten die große Geige spielen. Und der Grund ganz und gar nicht ist, dass man Bauholz nur aus Nadelbäumen gewinnen kann.

    Du fragst im Ernst, wann man aufgehört hat mit lokal wachsenden Rohstoffen zu bauen. Na, exakt nachdem sich die Autorität verschoben hat, die die Macht über die Menschen innehatte. Hierzulande nachdem die Kirche mehr und mehr an Einfluß verlor, und diese im Industriezeitalter von verschiedenen geldbasierten Systemen übernommen wurde, die die Existenz humanitären Lebens auf das generieren von Geld reduziert.

    Bauholz kann mann nur aus Nadelbäumen gewinnen, weil diese einen geraden Hauptstamm ausbilden, aus denen man Balken, Latten und Bretter schneiden kann.

    Ist alles einfach logisch und zielgerichtet. Problem ist immer, wenn Ideologie auf Realität trifft. :boese: :boese: :boese:

    Das sehe ich so nicht. Früher wurde sehr viel aus Eiche gebaut, und gerade auch Buchen zeichnen sich durch geraden Wuchs aus. Fichte ist halt sehr leicht, das macht es leichter zu transportieren und zu verarbeiten, da heute Zeit und Kosten sehr wichtigie Faktoren sind, spielen diese Eigenschaften eine größere Rolle als früher. Fichte als Nadelholz ist ausserdem langfaserig, und hält deshalb eine höhere Biege und Zugfestigkeit aus.

    war so klar, und wieder gewinnt krypto, wie fast immer die letzten Jahre, beides gestern stark angestiegen, Krypto natürlich deutlich stärker, während Edlemetall heute deutlich korrigiert steigt Krypto weiterhin.

    Ach Peter,


    alter Schwarzmaler,


    genaugenommen hat Bitcoin in Dollar über den Zeitraum einer Woche eine Performance von 22,59 %, über einen Monat von 16,99 %, über ein Jahr minus 31 %.

    Silber in Dollar über eine Woche 8 %, über einen Monat 20 %, und über ein Jahr plus 80%.


    Wenn man die Welt und das Leben unbedingt als besonders elend wahrnehmen will, kann man sich entsprechend runterziehen, indem man sich einen besonders guten Tag für den Bitcoin raussucht, und entsprechend über die wirklich erbärmliche Entwicklung von Silber jammern.


    Für mich stellt sich nur die Frage, warum will man das Leben und die Welt als so furchtbar erleben. Oder, wenn man der Meinung ist, dass die eigenen Wahrnehmungen dem rationellen Verstand entsprechen, warum man in Silber investiert bleibt, statt auf das viel bessere Pferd digital currencies zu setzen.

    Ich meine, grundsätzlich ist dein Wehgeschrei ja durchaus erheiternd, und ich halte es für möglich, dass es ganz und gar nicht ernst gemeint ist. Sollte dem aber nicht so sein, so wünsche ich dir dass dueinen Weg findest, die Welt und das Leben positiver wahrzunehmen.

    Gute Zeit, auch wenn 2 Stunden angesagt waren.


    Ja, schee wars wieder, lecker Essen und Trinken bei gepflegtem Austausch. Gehabt euch wohl, ...

    Man mag den Prozess mit verschiedenen Verfahren hinauszögern können, aber letztlich ist er unaufhaltbar. Lenin ist fast noch jungfräulich im Vergleich zu manchen Möbelstücken, die sich dem Zersetzungsprozess tausende von Jahren widersetzen. Zu glauben das würde ewig gehen ist genauso abgehoben wie der Glaube ans ewige Leben. Alles irdische vergeht, erst das Leben, dann die Materie, egal wie lange man es zu verhindern versucht. Und bildet die Basis für neues Leben.