Beiträge von Goldfinger2

    Ändert nix an der Grundaussage, dass Gold damals deswegen absolut uninteressant war. War das halt 2 Jährchen zuvor, die Beschreibung passt trotzdem.

    Unter anderem, ja.

    Es waren verschiedene Faktoren dafür verantwortlich, dass Gold nach jahrzehntelangem Siechtum eine Renaissance erlebte. Den neuen Markt und die Dotcomblase alleine würde ich dafür nicht verantwortlich machen. Auch wenn sie ein Teil, oder eine besondere Ausgeburt der Perversion darstellten, die Anleger hatten schon lange vorher kein Interesse an glänzendem Metall. Den neuen Markt gab es erst in den späten 90ern, Gold lag aber schon in den 80 wie Blei in den Regalen.

    Neben der Erkenntnis, dass Aktien eben nicht risikolos sind, hat der 11.September 2001 was mit dem Sicherheitsgefühl der Menschen in den westlichen Hemisphäre gemacht. Kriege in Afghanistan und Irak waren die Folge. Dollarschwäche, niedrige Zinsen...

    2002 war der Peak vom Dotcom, Neuer Markt, Start Up Beschiss, die Fritzchen Müllers haben damals Aktienvereine gegründet und mit ihren ersten Mobiltelefonen zwanzigmal am Tag die Kurse abgerufen.

    Gold war da out.

    Viele dachten, dass sie in drei Jahren in Dauerurlaub gehen könnten.

    Das böse Erwachen folgte aber auf dem Fuße.

    Nee, das kommt nicht hin. Der Crash des neuen Marktes war im Frühjahr 2000. 2002 war die Party längst gelaufen.

    Ich denke auch nicht, sollte der Fall eintreten, dass wir in der Steinzeit landen, wann wird es meiner Meinung kurz, gezielt und geregelt ablaufen, kein Staat will und kann sich ein Hungerndes Volk leisten.

    Das denke ich nicht. Das bevorstehende Szenario zeigt dass der Saat versagt hat, seine Einzige Aufgabe war im eigentlichen Sinne, solche Entwicklungen zu verhindern. Die Menschen werden dem Staat nicht mehr vertrauen. Das ist gut so, wenn der Missbrauch von Staaten enden soll, müssen die Menschen lernen selbständig aus eigener Kraft zu handeln. Der Aufbau nötiger Strukturen wird m.E. nicht schnell und geregelt ablaufen, ist aber nötig, wenn sich die Menschheitsfamilie von den Zügeln fremder Mächte befreien will.

    Seit Entdeckung 1 Millionen % im Plus…..darum geht es nicht, es geht darum das Gold genau diametral entgegengesetzt reagiert, wie seit Dutzenden Jahren erwartet.

    Gold sollte bei 10.000 stehen, bei dem was auf dieser verschissenen Welt so los ist.

    Echt jetzt, seh ich komplett anders. Die Welt ist nicht verschissen, ganz im Gegenteil, wir leben in bewegten Zeiten, und der Prozess der gerade abläuft ist die Grundlage dafür, dass sie in wenigen Jahren

    für die Menschheitsfamilie ein besserer Lebensraum sein wird. Solange Gold in diesen bewegten Zeiten als Wertspeicher meiner Arbeit taugt, geht das für mich in Ordnung. Und das ist bei Weitem gegeben, über einen Zeitraum von über 20 Jahren ist zwar alles sehr viel teurer geworden, aber Gold hat im Vergleich zu fast allen Dingen die man dafür kaufen kann, outperformt. Aber hier ist der Jammerfaden, wer meint ein beschissenes Leben in einer verschissenen Welt zu führen ist hier tatsächlich am richtigen Ort um diese niederen Schwingungen auszuleben. Aber jammern, und das Glas Wasser stets als halb leer zu sehen, führt in der Regel nicht dazu, die Dinge positiver zu sehen. Man schafft sich damit selbst eine verschissenes Dasein, die Welt hat damit nix zu tun. Es ist lediglich die eigene "Realität" und eine energetische Spirale nach unten. Und damit macht man im Kleinen, die eigene Welt stets noch verschissener.

    das hat doch nichts mit neuerlichem Angriff zu tun, den gibt es dzt. alle 4 Tage, auch wenn die Strasse offen ist gehts südwerts oder 2 Tage +/- null..

    Egal ob aktien, crypto o.ä. nichts läuft so schlecht wie gold dzt.

    Gibt es hier nur noch schönreden?

    Jaja, es ist dramatisch schlimm...


    Die Charts Gold in Dollar zeigen wirklich eine verheerende Entwicklung:


    Über einen Monat nur rund 10 Prozent im Plus:


    Und übers letzte Jahr gerade mal gut 40 Prozent im Plus:


    Über 5 Jahre rund 270 % plus:



    Ich frage mich nach dem Grund für deine Unzufriedenheit, lieber Peter. Jetzt mal ganz ehrlich, egal in was du in den letzten 5 Jahren investiert gewesen wärest, es wäre schlechter gelaufen. Was ist der Grund für deine Enttäuschung, was ist deine Erwartungshaltung, woher diese Gier?


    Sind dir 10 Prozent in einem Monat nicht genug, oder nahezu eine Verdreifachung deines Einsatzes, in nur 5 Jahren. Dann, mein Lieber, ist guter Rat teuer...


    20 Liter für 6 €, also 30 Cent/Liter, wow wo gab's das denn?

    Mitte der Neunziger ging der Wahnsinn langsam los. Der Begriff Wokeness existierte noch nicht, ungefähr da fing aber alles an.

    1955 bis 1998 sind gerade mal 43 Jahre.

    Meine Antwort bezog sich auf einen Kommentar von Schwundgeldfluechter. Insbesondere auf die Aussage, sich nicht verrückt machen zu lassen, da breitgestreute Langfristanlagen alle Krisen überstehen würden. Fondsanteile und Immobilien wurden als Anlagen genannt. Und ja, bis zum heutigen Tag muss man ihm beipflichten. Genau darum ging es, und darum, dass es in die Hose gehen könnte, wenn man das was ansteht, so angeht wie die letzten 80 Jahre.

    Auch wenn nach dem Wirtschaftswunder irgendwann auch dunklere Wolken aufzogen, bis hin zu heute bedenklichen Entwicklungen, so fallen all die die Jahre nach dem 2. Weltkrieg in die 80 jährige Zeitspanne, die wohl, gemessen an Wohlstand, beispiellos ist. Direkt bezogen auf Fonds und Immobilien, die jede Krise überstehen, muss man Schwundgeldfluechter ja beipflichten, nach jeder Krise wurden ungeachtet der Probleme Aktienindizes und Immobilien bis zum heutigen Tag immer teurer.


    Für den anstehenden Neuordnungsprozess, könnte sich das Beibehalten der Anlagestrategie der letzen 80 Jahre jedoch als katastrophal erweisen.

    Einspruch! Die beste Zeit erstreckte sich von1955 bis etwa 1995/98. Von 1970-82 gab es schon eine markante wirtschaftliche Delle (SPD geführt mit steigender Arbeitslosigkeit, hoher Inflation und Migrantenschwemme) und einen generellen Niedergang.

    .

    Entweder hab ich`n Denkfehler, oder 1955-1998 fallen in den Zeitraum der letzten 80 Jahre....

    Krisen kommen und gehen, eine breitgestreute Langfristanlage übersteht sie alle (zumindest solange man nicht plötzlich auf die Südhalbkugel flüchten muss).


    Ein paar Fondsanteile haben bei ums kürzlich 50-jähriges im Familienbesitz gefeiert, ein paar Füchslein dürften noch mal 20 Jahre länger dabeisein, nur eine Immo wurde umständehalber nach 80 Jahren abgegeben.


    Also nicht verrückt machen lassen!

    Es hilft wenig, die letzten 80 Jahre zu betrachten, wenn man sich auf das vorbereiten will, was uns bevorsteht. Das kann nur total in die Hose gehen, gerade die vergangenen 80 Jahre die beste Zeit die dieses Land jemals gesehen hat. Wohlstandsphase, natürlich war man da mit Fonds und Immobilienbesitz auf der Sonnenseite.


    Wenn man sich auf das vorbereiten will, was uns bevorsteht, dann muß man sich ähnliche Zusammenbrüche ansehen. Das ist jedoch kaum möglich, denn in der Heftigkeit hat es sie überhaupt noch nie gegeben. Werkzeuge wie sie die heutigen Zentralbanken geschaffen haben gab es früher nicht, man hat es auf die Spitze getrieben, und zudem steht diesmal ein globaler Zusammenbruch an.


    Was ich teile ist dein Schlusssatz. Damit das auch so bleibt, sollte man gerüstet sein...

    Iss ja quasi umme Ecke. Wenns neipasst, würd ich da auch mal vorbeischaun. Wie krieg ich denn mit, wann des genau is?

    Stimmt alles, uns steht eine heftige Zeit bevor. Aber das ist der Prozess und das wichtigste ist, wie viel Leid sie auch verursachen, sie werden am Ende scheitern, es wird enden. Das ist zumindest meine absolute Überzeugung.

    Bissl drüber über die Hälfte😃😃 bin auch a 72er

    Ach, der Club der 72er.

    Ne, ich war zwar schon fast am Ende, peile aber so grob mindestens 150 Jahre Lebensalter an. 😃 Das ändert sich alles mit der neuen Welt. Und nein, wir siechen nicht dahin im Alter.

    Also, so denk ichs mir. Dabei ist und war mir stets egal, wie alt diese Version von mir wirklich werden wird. Zeit ist was relativ engstirniges.

    unsere sind auch brav, dennoch blicke ich mit sorge in die zukunft.


    unsere sind auch brav, dennoch blicke ich mit sorge in die zukunft.

    Ich bin auch ein 72 er, hab auch 3 Kinder, bin aber voller Hoffnung und Zuversicht, was die Zukunft angeht.

    Mach dich locker, Peter, hab Vertrauen, alles was gerade passiert, ist, dass sich die Strukturen eines Systems das lange Zeit die Menschen ausgenutzt hat, auflösen. Ich bin da sehr froh drum, gerade in der jüngeren Vergangenheit haben sich die Begebenheiten für die Menschheit immer schneller in Richtung einer "schlechteren Welt" verändert. Die Jahre des Chaos sind bald vorbei, die postiven Seiten dieser gewaltigen Transformation schon spürbar, unsere Kinder werden den Wandel zu einer besseren Welt erleben, diesen mitgestalten. Sind wir mal ehrlich, zu Lebzeiten unserer Kinder war die Welt stets im Chaos, auch wenn wir ein Umfeld der Liebe gestalten konnten, in dem sie geschützt vor diesem Chaos aufwachsen konnten.


    Ach, und wir, als 72er Jahrgang, sind in 20 Jahren doch gerade mal mitten im Leben....

    Ist definitiv das wichtigste. Jeder kann etwas. Medizin Wissen, Reparaturen, selber Kochen, chem Wissen,.. oder zumindest mit Solar seine Stromkosten, die auch weiter steigen werden in den Griff bekommen. Ich bin gespannt wann der Spritpreis hoch genug ist damit die Leute mit Pyrolyse anfangen die Kunststoff Abfälle zu Benzin zu kochen.

    Das ist ne reine Wunschvorstellung, in einem Land in dem nicht mal die Hälfte der Menschen über Wohneigentum verfügen, wird es dem Großteil unmöglich sein, mit Solar die Stromkosten zu senken, oder durch Anbau eigene Lebensmittel zu erzeugen. Der Großteil der in diesem Land lebenden Menschen hat keine Ahnung davon wie man sich selbst gesund erhält, heilt, versorgt, etc. weil es den hier Lebenden über Generationen konsequent aberzogen wurde. Eigenverantwortlich denken und handeln unerwünscht, das erledigen andere für dich. Selber Kochen... ist das dein Ernst...? Das in die Werteliste "wie überlebe ich im Systemchange" aufzunehmen zeigt wie degeneriert wir hierzulande sind. Zum einen kenne ich wenige Familien/Menschen, die selbst diesbezüglich die Hoheit über ihr Leben abgegeben haben, zum anderen ist es Luxus, den wir gewohnt sind, der aber vermutlich in einer Übergangszeit nicht mehr alltäglich ist. Wer ne Kartoffel nicht gekocht kriegt, oder ein Ei gebraten, um zu überleben, der wird allein unter diesen Umständen vermutlich nicht überleben können, und wer davon träumt, dass weiterhin täglich der Braten mit den Knödeln auf dem Tisch steht, der hat noch nicht verstanden worum es hier geht.

    Nur sehr Wenige haben Voraussetzungen geschaffen, die es bräuchte, eigenverantwortlich zu leben. Wir müssen lernen zusammenzuhalten, für andere zu sorgen, jeder hat für sich Talente, diese zusammenzulegen wird nötig sein damit das im Kollektiv funktioniert. Aber egal wie hart der Aufschlag wird, was wir gewinnen ist von unschätzbarem Wert.

    und immer weiter runter im POG, langsam bin ich angenervt.

    Irgendwann wurde mir beigebracht Gold wäre gut in Krisenzeiten, naja ist wohl überholt heutzutage.

    Jaja, ist schon dramatisch schlimm...


    Wer aufgrund der Goldpreisentwicklung der jüngeren Vergangenheit dermassen unzufrieden ist, der sollte sich überlegen statt in Metall in Tempos zu investieren...

    Darum ging es dir, aber vielleicht geht es nicht nur darum, worum es dir geht. Natürlich ist es nicht auszuschliessen, dass der Silberpreis je nach Entwicklung der aktuellen und kommenden Geschehnisse auch mal deutlich tiefer steht, das sollte jedem Investor doch grundlegend bewußt sein. Es gibt auch Leute, die das für wahrscheinlich halten, aber auch das ist doch nix anderes als deren Meinung. Nun mag es sein, dass du deren "Meinungsscheiss und Besserwisserei" lieber lesen möchtest, aber das ist hier ist ja nicht dein Privatspielplatz, sondern es sind alle Meinungen zum Thema Silber Märkte und Informationen gleich viel wert. Wenn sie es für dich nicht sind, dann mußt du sie ja nicht lesen.

    Ob Silber alternativlos ist, und das ist es aufgrund seiner Eigenschaften defintiv für viele Anwendungen, ist eine Information die defintiv den Preis, den Markt, bestimmt, und nicht fehl am Platze ist. In welche Richtung die Welt sich dreht und ob die wirtschaftliche Entwicklung tiefere Preise oder höhere Preise zur Folge hat, ist doch mehr Kaffeesatzleserei als die Alternativlosigkeit als Werkstoff. Diese beruht nämlich nicht auf einer Meinung, sondern ist Fakt.

    Ich handle entsprechend, denn ob die Entscheidungen einer Elite, die für das Weltgeschehen verantwortlich ist, steigende oder fallende Preise für Silber zur Folge haben, kann ich nicht wirklich ernsthaft beurteilen. Wenn man Silber aber nicht auf der Basis von Fiat Money bewertet, bleibt ein Werkstoff, der für viele Anwendungen Alternativlos ist. Und das ist, unabhängig wie tief die Elite den Preis in Fiat Money treiben mag, der wahre Wert, den ich besitze und behalte, egal in welche Richtung sich das Papier entwickelt. Obendrein, langfristig ist es eher Fakt als Meinung, wohin das Papier sich entwickeln wird.

    Man sollte vorsichtig sein und seine Argumentation nich ideologiegetrieben aufbauen. Auch bei der von Dir herausgestellten Wärmeleitfähigkeit ist der Unterschied gering (ca. 10 %). Natürlich oxidiert Kupfer stärker als Silber, das kommt aber auch stark auf die Umgebungsbedingungen an.

    Silberbarren kaufen


    Man sollte vorsichtig sein und seine Argumentation nicht ideologiegetrieben aufbauen. Auch bei der von Dir herausgestellten Wärmeleitfähigkeit ist der Unterschied gering (ca. 10 %). Natürlich oxidiert Kupfer stärker als Silber, das kommt aber auch stark auf die Umgebungsbedingungen an.

    Je nachdem um was es geht, kann man 10 Prozent als gering erachten, hin und wieder machen 10 Prozent den Unterschied. 10 Prozent beim Bäcker sind verschmerzbar, 10 Prozent weniger bei der Leitfähigkeit ein KO Kriterium für verschiedene Einsatzzwecke. Da spielen halt die 10 Prozent eine entscheidende Rolle, obs überhaupt funktioniert, ob es sinnvoll ist, etc. Die Aussage Silber sei für viele Anwendungen alternativlos, ist keineswegs ideologiegetrieben, das so darzustellen zeigt in meinen Augen, dass man den Wert des Silbers noch nicht verstanden hat.