Es geht nicht um die Möglichkeiten der Schulden, sondern um den Zugriff des Staats. Selbst wenn der Effekt verpufft, wird der Staat jede Möglichkeit zum Abschöpfen nutzen.
Und was wird der Staat dann mit dem Gold tun, nachdem er die Leute zum unterpreisigen Verkauf an ihn gezwungen hat? Verkaufen und Rechnungen bezahlen?
An wen will er denn dann eigentlich verkaufen, wenn er es quasi verboten hat und das ganze weltweit geschieht?
So geht abschöpfen also schon mal nicht.
Die eleganteste Variante wäre in meinen Augen und wahrscheinlich auch in den Augen der BIZ, die das ganze nämlich bereits technokratisch geregelt hat:
Gold per ordre de Mufti und/oder durch Zentralbanknachfrage auf fünf- oder sechsstellig hochbuchen.
Dann warten, bis die Leute das Zeug bei der Bank beleihen und damit für anleihefremdes schuldenfreies Kreditkollateral im System sorgen.
Die Basel 3 Regelungen bezüglich Gold quasi mit Blut und Leben füllen und so die Anleihemisere der bisherigen (Alt-)Anleihen über die Zeit auszuschleichen. Also Gold und Goldleihe wieder zum normalen Bankgeschäft machen.
Darauf dann eine gewisse Steuer, und das Staatsäckel klingelt. Und das ganz ohne direkten Goldabgabezwang. Zusätzlich brummt dann auch die Güternachfrage, auch wenn das Spiel inflationär ist.
Um selbige zu unterdrücken zu können, könnten ja peu a peu Altanleihen abgeschrieben und nicht ersetzt werden. Das wird zwar den Bondhaltern nicht gefallen, aber motivieren den Goldkreislauf zu schließen. Denn irgend jemand muss ja das Gold auch kaufen, wenn andere es zur Bank tragen.