Beiträge von Bargold

    China ist bereits vorbeigezogen. Es exportiert Waren im Wert von 3.5 Billionen $ in die Welt, wovon 580 Milliarden in die USA gehen und 150 Millarden von den USA nach China gehen. Dieser 430 Milliarden schwere Überschuss sind also 13% des chinesischen Gesamtexportvolumens. Keine Kleinigkeit, aber auch nichts, was zwingend letal für China wäre, wenn es wegbricht.


    Anders herum betrachtet stellen diese 430 Milliarden ziemlich genau 33% des Handelsbilanzdefizits der USA dar. Fehlt dieses Drittel der Tribute in den US Regalen, wird es wahrscheinlich unruhig bei den Amis werden.


    Die US zentrierte Denke, dass ohne die USA nichts mehr ginge und sie nach Belieben die ausländische Konkurrenz abschalten könnten in dem sie einfach nichts mehr von ihnen kaufen, halte ich für zu einfach gestrickt. Die Folgen auf der anderen Seite der Medaille werden dabei regelmäßig totgeschwiegen.


    Ebenfalls für zu einfach gestrickt halte die Annahme, dass die US Vordenker erst jetzt auf den Trichter kommen, dass das Auslagern der Produktion die neuen Standorte stärkt und die eigenen schwächt. Jahrzehntelanges Aufbauen der Asiatischen Werkbank ist nicht aus Naivität, Gier oder mangelnder Folgenabschätzung geschehen. Dazu sind die Thinktanks monetär, personell und intellektuell viel zu gut aufgestellt. Es war völlig klar was passieren wird und man ließ es seit den 80ern zu.


    Dem folgend muss also der (für Außenstehende) plötzliche Kurswechsel ein anderes Ziel haben, als die Unmöglichkeit die Uhr 40 Jahre zu Gunsten der USA zurückzudrehen. Und mit Sicherheit ist der Kurswechsel längst lange Zeit vorher von den Vordenkern in Art und Umfang vorgesehen gewesen.


    Wir werden bald erfahren, was dieses Ziel ist. Das Reüssieren der USA in kurzer Zeit als einzige Weltmacht wird es jedoch nicht sein. Dazu sind sie bereits zu weit abgestiegen.


    Ich tippe auf gewollte Krise inkl. Währungsneuordnung sowie Zonierungsneuordnung.

    Bargold


    :/ Alles richtig... Es wird halt die Zukunft gehandelt...

    Sagen wir mal so, es werden Annahmen über die Zukunft gehandelt.


    Wir haben 2019/20 gesehen, wie schnell sich diese Annahmen ändern können, wenn das Ereignis bzw. die Maßnahme gegen die man gewettet hat dann doch Eintritt.


    Oder im Fall von einem erneuten QE, was mittlerweile seit Ewigkeiten herbeigesehnt wird, eben nicht eintritt. Denn man könnte ja auch vermuten, dass die Krise UND das darauf folgende angenommene Handeln der Notenbank der Grund ist, warum die Kurse bereits wieder steigen. Weil noch weiter gedacht wird als bis zum nächsten Ereignis und auf die Fed gewettet wird.


    Ich glaube daran allerdings nicht. Die Kurse werden immer kurzfristiger getrieben. Ein Jahr Vorblick traue ich den Börsianern nicht mehr zu. Weil es angesichts der schnelllebigen Zeit gar nicht mehr möglich ist. Da ist bereits ein Monat viel, so schnell ändert sich aktuell die Lage.

    Du denkst im Hintergrund an eine Legitimierung der CBDC´s durch eine epochale Krise?

    Ich will es nicht ausschliessen. Aber die interessierten Kreise hängen doch voll in den Märkten. Ich glaube nicht daran, dass sie ihre Investments vorsätzlich unkalkulierbaren Risiken aussetzen.


    Ich halte es weiter für wahrscheinlicher, dass es schlichte Geopolitik ist. China als strategischer Feind. China ist "der" Produktionsstandort der Welt. Ist das Bein weg, platzt China. Die Zölle sind das Mittel, nachdem vorher alle anderen versagt haben. Und daher auch die "großen" Zölle gegen China selbst. Und die "kleinen" für den Rest der Welt, ausgesetzt für erst einmal 3 Monate. In der Zeit kann man in Ruhe schauen über welche alternativen Routen China seine Produktion nun verkaufen will. Und dort werden danach aus den kleinen auch große Zölle. Gründe werden sich immer finden. Passt für meine Begriffe alles perfekt zusammen. Einschliesslich Iran.

    Die schlichte Geopolitik endet aber sehr schnell, wenn Joe Sixpack die Tributlieferungen aus dem Ausland nicht mehr erhält. Dann ist man sehr schnell Innenpolitisch erledigt. Das sind immerhin Waren im wert von über einer Billion Dollar, für die in den USA niemand arbeiten muss.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass deren Wegfall ohne Probleme machbar ist, um China zu stürzen. Also muss damit etwas größeres bezweckt werden.


    Ein Schuldenschnitt liegt nahe. In Folge dann der Versuch mit CBDCs würde auch passen.


    Dass interessierte Kreise voll im jetzigen Vermögensuniversum drin sind, kommt immer auf die größe des Kreises an.


    Gold steigt nicht aus Spaß. Da scheint es ebenfalls einen kleinen Kreis zu geben, der sich abnabelt. Buffetts Cashberg spricht ebenfalls Bände. Er ist zumindest schon mal zu Türschwelle des casinos gegangen.

    Neo


    Langsam frage ich mich woher hier noch Störfeuer kommen soll, der Markt reagiert derzeit auf jede Wirtschaftszahl positiv und ignoriert alle Eventualitäten. Ist der absolute Wahnsinn. Ich glaube schon das wir bis zur 5900 im S&P durchlaufen....... Kann nur mit dem Kopf schütteln, die Bewegungen und Erwartungen schlagen in beide Seiten extrem aus und auf einmal wird alles negative nicht mehr beachtet oder scheint nicht mehr so wichtig. Ich frage mich langsam echt was hier noch der Auslöser für die nächste Abwärtsbewegung sein soll......

    Mir scheint, der "Markt" ist mal wieder im Realitätsverweigerungsmodus. Nach dem Motto ,,Das können die doch nicht machen."


    Der Warenumschlag an der US Westküste ist schlagartig verdampft. 75% weniger Schiffe in L.A. und Seattle durch die Zollkapriolen sprechen eigentlich eine klare Sprache. Die Produktionskette kann sich noch einige Wochen aus den Lagern bedienen und dann wird es finster.


    Im Grunde passiert also das, was svhon 2019/20 ablief. Auch da war zunächst das Motto ,,können die doch nicht machen".


    Bis klar war, dass es kein Bluff ist.


    Auch jetzt glauben die Aktienkäufer offensichtlich an einen Bluff. Und sie dürften tödlich falsch liegen.


    Demnach werden wir noch im Mai wieder abtauchen, wenn klar ist, dass es kein Bluff ist. Die Sanktionen gegen iranische Ölkäufer sind da ein Wink mit dem Zaunsfeld. Nämlich dahingehend, dass eben gar keine Lösung der Zollproblematik gewollt ist (deren Aussehen sich mir ohnehin nie erschlossen hat) , sondern ein Stillstand der Wirtschaft und damit eine Krise angestrebt wird.

    Ich warte nun schon einige Wochen nach Dons Ankündigung sehnsüchtig auf das Ergebnis von Messen, Zählen, Wiegen in Fort Knox.

    Ist da nur eine Person mit Taschenlampe für diese Arbeit abgestellt? Oder macht das DOGE-Chef Musk höchstselbst dann, wenn er mal eine Stunde Freizeit hat?

    ?)

    Musks KI macht das. 360° Kameraschwenk inkl. Spektrograf vorm Greenscreen und schon ist alles erfasst, geprüft und katalogisiert. [smilie_happy]

    Ich ziehe die harten Daten vor. Der Füllstand jetzt vs. der Füllstand historisch ist ein gutes Kriterium.

    Ich nenne das konservativ! [smilie_happy] Nur eine Frage der Zeit.

    Wenn es eine Sache gibt, bei der ich noch nie Verluste gemacht habe, dann physisches EM! Höchstens wenn ich den Sprösslingen in der Familie was schenke um sie einzunorden. Oder wenn ich gegen G/S ratio 100 wette. Aber das güldet nich. [smilie_happy]

    Noch goldaffiner als die Chinesen sind die Inder. Und es riecht nach Waffengang am Indus! Es ist anzunehmen, dass sie im Gegensatz zu den Bunzelbürgern nicht in Anleihen fliehen oder still halten sondern Gold und Silber aufkaufen werden.

    Wenn nun der UA Präsident eine Marionette des Deep State ist, dann sind sein Palaver als Herr der Welt und der Griff nach Grönland und nun auch noch nach KANADA (!!!) weiterhin Anzeichen des repressiven (Ex)Hegemon.


    Von Trump bin ich aber überzugt, daß er wesentliche Aktivitäten nahezu allein initiert, allein das tägliche Zickzack mit Steuern und Sanktionen kann er kaum mit dem System abstimmen.


    Die Brüskierung und Verwirrung der Staatengemeinschaft ist jedenfalls, gewollt oder geplant, wenig sinnvoll m.E.....

    Warum soll er denn das nicht abstimmen können? Beim täglichen Treffen im kleinen Kreis inkl. der Ausgabe der morgigen Tagesbefehle kann dies ohne Probleme bewerkstelligt werden.


    Sinnvoll oder nicht liegt immer im Auge des Betrachters bzw. des gesteckten Ziels.


    Ist das Ziel die Auslösung von großen Verwerfungen, ist sein Handeln durchaus sinnvoll im Sinne der Zielerfüllung. Frei nach Schäuble: Alles was wir brauchen ist eine große Krise. Da sind dann in kürzester Zeit Dinge umsetzbar, die es ansonsten nicht wären.

    Letztlich arbeiten sie alle an der NWO. Einer überstaatlichen Struktur, in der Nationalstaaten nur stören und abgeschafft werden müssen. Also müssen Nationalisten maximal diskreditiert werden, um zu zeigen: Seht her, die Nationalisten sind die bösen dieser Welt. Lasst uns endlich den Weltstaat errichten, damit endlich Frieden herrscht.


    So gesehen spielt Trump seine Rolle perfekt. Er wird die Abrissbirne des Nationalstaates sein. Dass es eigentlich die Sozialisten und Globalisten waren, die über Dekaden erst die jetzige prekären Präkollapszustände von heute herbeigeführt haben, wird eine Randnotiz sein. Der Buhmann wird , so das Kalkül, der Konservativismus sein. Dem man auf diese Weise den moralischen Todesstoß versetzen will. Bruder Donald handelt also nicht dümmlich sondern völlig kalkuliert "dumm". Weil er gekauft ist.

    Trump mag nicht die hellste Kerze auf der Torte sein. Dass aber im Land der Logen und Banken , die ihren Präser ins Amt gehievt haben, irgend was aus Dummheit oder Zufall geschieht, halte ich mit Verlaub für sehr naiv.


    Fast für genau so naiv wie zu glauben, der Don würde bzw. dürfte eigene Entscheidungen unabhängig vom Filz treffen.

    Heißt nun was?

    Vorsicht bei weiteren Investitionen in EM oder gerade jetzt noch beeilen, Arbeitsleistung zu sichern?

    Was sagt Deine Glaskugel?

    Das 1989er Szenario, diesmal mit dem Niedergang des Westblocks, steht vor der Tür. Demnach sollte man raus aus den Luftnummern und rein in tangible Güter. Für mich ist das seit mehr als 20 Jahren überhaupt gar keine Frage. Die Frage ist, zu welchem Preis kauft man. Und wieviel Zeit hat man bzw. gibt einem die Lage absehbar noch, um auf tiefere Preise zu warten?


    Kurz vor der Angst zu kaufen, ist meistens teurer. Wer noch nicht drin ist, bezahlt gerechter Weise mehr als die, die vorher handelten.


    Ob das ganze jetzt zu teuer ist, kann ich dir nicht sagen. Ich hab 2020 auch gedacht, dass die kurz vor der Angst Erstkäufer bei 1800-1900€ zu teuer gekauft haben. Dennoch hatten sie angesichts der Lage keine wirkliche Option ohne Position zu warten. Jetzt stehen die 60% im Gewinn. Und das sogar ohne 10 Jahre Streckfolter wie sie die schon länger Investierten ab 2012 ertragen mussten.


    Ich bin ohnehin all in. Ich hab die Sorgen nicht mehr, irgend was ins EM umrubeln zu wollen können sollen.


    Hätte ich jedoch null Position, ich würde mich sputen!

    Ja. Schon auf den ersten Blick ist klar: Einige werden gekauft sein. Genauer: alle, die jetzt empfehlen, den Dipp kaufen könnten es sein. Und das sind jede Menge. Auch viele der "Keiler", die Gold und Silber für andere aufheben wollen: Vorsicht! Vorsicht!! und nochmals Vorsicht!!!


    "Wir werden allerdings den nicht mehr all zu fernen Tag erleben, wo derlei Psychospielchen nicht mehr ziehen...."


    Mir ist die letzten Tage (letzte Woche und diese Woche Montag auch) aufgefallen, das auf der A40 viel weniger LKW-Verkehr ist, als sonst. Noch kann es eine Aneinanderreihung dummer Zufälle sein, weil es nur kurze Stichproben sind. Wenn das aber auch anderswo so ist und von mehreren bestätigt werden kann, dann ist der "nicht mehr allzuferne Tag" schon ziemlich nah. Sehr nah. Alle reden von China. Auf unseren Kram sind aber auch Zölle. Und selbst 20 oder 30 Prozent beißen!

    Das Jahr der Schlange hat einige Hochkaräter in seiner Historie. Z.B. 1929, 1989, und 2001. Viel hochkarätiger gehts kaum.


    Und 2025 ist quersummenmäßig zusätzlich ein 9er Jahr. Genau wie 1989. Die 9 bedeutet Vollendung oder auch Ende (eines Zyklus z.B.). Und sie sieht auch wie eine eingerollte Schlange aus.

    Ja, schon. Aber es gibt halt charttechnische Indikatoren, die eine "Überkauft"-Situation anzeigen und darauf beziehen sich vermutlich solche Aussagen, dass es "eine gesunde Korrektur braucht" oder sowas. Und wenn genug Leute so denken und sich auch nach diesen Chartindikatoren richten, dann "braucht" es halt tatsächlich eine Korrektur, damit wieder eine Situation entsteht, in dem der Chart eben keine "Überkauft"-Lage mehr anzeigt. Was auch immer man generell davon halten mag. :hae:


    Nervt mich an sich aber auch schon eine ganze Weile, dass Bitcoin oder eine Nvidia oder irgendwelche anderen gerade hippen Assets anscheinend ständig und ins Unermessliche steigen dürfen, während es bei Edelmetallen immerzu "Korrekturen braucht", damit auch ja "das Sentiment bereinigt wird, damit es wieder steigen kann" oder so. ?)

    Die ganze Analystengemeinde sind doch im Grunde nichts anderes als Torwächter um den Geldstrom an und auszuschalten.


    Wir werden allerdings den nicht mehr all zu fernen Tag erleben, wo derlei Psychospielchen nicht mehr ziehen, weil es dann heisst, noch schnell mit dem Arsch an die Wand zu kommen, bevor sich das Pulver völlig in Rauch auflöst.


    Und dann werden wir sehen, was überkauft wirklich bedeutet!

    Immer wieder lese ich, dass es gesund sei, wenn der Kurs fällt.


    Wie oft soll er den jetzt wieder korrigieren?


    Ich kann das Gequatsche nicht mehr hören.

    Beim Bitcoin war das auch alles egal. Überkauft war da der dauerhafte Normalzustand. Aber Gold... Da muss nach 500 Dolores korrigiert werden! [smilie_happy]

    Weniges zersetzt die Völker mehr als das Vorhandensein der falschen Anreizsysteme über einen zu langen Zeitraum. Eine Generation lang während und es wird sehr schwer, die Dinge wieder zu richten.


    Was für das Individuum sinnvoll sein kann, ist insgesamt betrachtet der Weg in den Untergang.

    Nehme mich da nicht aus. Die Teilnahme am "Casino" ist ein stückweit zwar aktiver Vermögensschutz, aber gesamtgesellschaftlich höhlt es die Arbeitskraft und das Arbeitsvermögen eines Volkes nachhaltig aus.

    Verurteile nicht die Spieler, denn sie haben das Spiel nicht erfunden. Sie haben keine Wahl. Selbst wenn sie nicht aktiv teilnehmen, werden sie bei der nächsten Bankenrettung ausgenommen.

    Wer hier Sommerpause ausruft, sollte vorher Sonnencreme kaufen. Denn dieser wird heiss! Der Kreativität sind einerseits zwar Grenzen gesetzt (Bondmarkt) andererseits aber auch keine (Hochbuchung u.a. des Goldes und damit Sicherheitenschöpfung ex Aurum per deus vult). Die jetzige Phase wird noch dieses Jahr für Turbulenzen sorgen, die sich noch gar keiner richtig vorstellen kann.


    Ich sage daher frei nach Dirty Harry: ja zu deutschem (Bade-) Wasser , aber gerne auch mit stetigem Blick und Handlungbereitschaft. Ein völliges Ignorieren oder Abstinenzieren der nächsten 4 Monate hätte zwar was und würde wahrscheinlich in Rekordbuch der Coolness eingehen. Aber ich glaube, dass 2025 DAS Jahr wird, in dem Jahrzehnte in Wochen oder Monaten aufgeholt werden. Und man schon aufgrund der Ereignisse nicht die Finger vom Computer lassen können wird. <3