Das Wirtschaftsministerium verringert die Füllstandsvorgaben für Gasspeicher in Deutschland. Die Verordnung des scheidenden Wirtschaftsministers Robert Habeck passiert das Kabinett. Die Füllstandsvorgaben würden zum 1. November eines Jahres für alle Kavernenspeicher von 90 Prozent auf 80 Prozent abgesenkt, teilt sein Ministerium mit. Dies gelte auch für die vier süddeutschen sogenannten Porenspeicher, die für die Versorgungssicherheit auch für Österreich und die Schweiz von Bedeutung seien. Für die übrigen Porenspeicher würden die Vorgaben auf 45 Prozent gesenkt. Die Vorgaben waren nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 erhöht worden, um eine ausreichende Gasversorgung in den Wintermonaten auch dann zu gewährleisten, wenn Gaslieferungen ausfallen sollten. Die Gasspeicher dienen auch als Puffer, um Verbrauchsschwankungen auszugleichen. Die Senkung der Füllvorgaben soll mehr Spielraum schaffen, das Gas kostengünstig einzuspeichern.
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