Alles anzeigenDa habe ich so meine Zweifel.
Ich denke, bis nach einer Währungsreform werden selbst sehr gute Trader Extremverluste machen. Wer nun Trading macht, versteht Fiat-Geld nicht.
Bislang musste man (ab 1971 gerechnet) jedes Jahr 11 Prozent machen, nach Steuern wohlgemerkt, um mit etwas gleichzuziehen, von dem es jedes Jahr etwa 1,5 bis 2 Prozent mehr gibt. Ich glaube nicht, dass er, seitdem er tradet, eine derartige durchschnittliche Nachsteuerrendite macht.
So, wie das mit den Schulden und den Geldmengen aussieht, wird man in Zukunft noch deutlich mehr Fiat-Rendite machen müssen, um mit der realen Nulllinie abzüglich 1,5 bis 2 Prozent, "gleichzuziehen"...
Sein Geld verdient er großteils mit seiner Software und seinem Kanal (meine Einschätzung). Was auch OK ist.
11% Brutto, also vor Steuern, entspricht ergo ca. 8,5% Netto im langjährigen Mittel.
Die 11% stehen nur wenn man es Stand jetzt von 1971 weg betrachtet, allerdings kann sich dies auch wieder ändern, da Gold momentan ziemlich überkauft scheint.
Prinzipiell gebe ich dir aber absolut Recht, ich sehe es genauso wie du. Diese gemittelte Nettorendite hat der breite Markt nie geschafft zu erwirtschaften. Nicht Immos, nicht Anleihen, nicht Sparbücher, nicht Lebensversicherungen, nicht Renten, und auch nicht Aktien ber breiten Masse (fast immer nur Einzeltitel und über weniger Jahre hinweg).
Ob nun also 11% oder 8,5%, egal ob vor oder nach Steuern, von solchen Renditen über eine dermaßen langen Zeitraum, davon träumen Durchschnittsanleger lediglich, die Masse erreicht dies jedoch nie.