Ich habe mir vor 1,5 Jahren noch einen B8 Passat/Business gekauft als Reimport für 30 K.
Preis Leistung finde ich hier ehrlich gesagt gigantisch.Es soll mir mal jemand was vergleichbares Vorstellen was an die Grösse des Fahrzeugs und der Verarbeitungsquallität und Teilequallität ZU DIESEM PREIS heran reicht.
On Top noch gebaut in Deutschland wo nur 1 Modell vom Band lief.Nicht 10 verschiedene Modelle von einem Band wie bei anderen Herstellern.
Ich habe auch gleich eine Unterboden versiegelung machen lassen sowie ein Jährlicher Ölwechsel sind angepeilt.
Ich hoffe auf gute Langzeiterfahrungen.
2017 hatte ich einen Golf 7 als Reimport gekauft der ist danach an einen guten Freund gegangen der hat jetzt 125k Kilometer drauf.1 x Bremsen gemacht ansonsten war noch nie irgendetwas an diesem Fahrzeug! Null.Daher bin ich da noch optimistisch in Sachen Langzeitqualliät.
Die neueren VW vor allem nach Corona konstruiert würde ich aber nicht mehr wollen...
Alternative zum Passat wäre ein Mazda 6 gewesen.Besserer Motor aber leider hintere Reihe eine Klasse niedriger was Platz betrifft.
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Ein vergleichbarer Opel Insignia hätte vermutlich nur 20...22 k€ gekostet. Für das gesparte Geld sind locker alle 6 Monate ein Ölwechsel und 1x im Autoleben ein neuer DPF drin.
Ansonsten ist ein Passat nicht besser oder schlechter, beide haben ihre Schwachstellen.
Einzig beim Wiederverkauf hat der VW die Nase vorn, wer jedoch das Fahrzeug konservieren lässt, der kauft es auch um es lange zu fahren. Ob es dann zum Schluss noch 2k, 3k oder 5k€ wert ist, ist reine Makulatur.
Aber egal ob Passat, Transporter oder Golf-Klasse, VW hat nichts im Angebot was andere nicht auch hätten. Gut, den Insignia gibt es nicht mehr - Stellantis hat ihn gekillt - aber etliche andere Fahrzeughersteller bauen brauchbare Kombis, egal ob deutsche oder asiatische. Alles der selbe Quark, den man wirtschaftlich kaum vernünftig über 10 Jahre und darüber hinaus bringt, nicht mal als ambitionierter Selbstschrauber, weil es gar keinen Sinn mehr in der heutigen Zeit macht, sich für 500€ Ersparnis p.a. lange herum zu ärgern.
Persönlich verfahre ich mit heutigen Wegwerfgurken mittlerweile so, dass ich sie jung zum günstigen Preis kaufe, Wartung selbst mache und auch Verschleißteile wie Bremsen selbst wechsle, den Vertragswerkstätten keinen Cent schenke, den ersten größeren Schaden behebe (z.B. defekten Turbolader) und beim zweiten den Exporteur herbei beordere, der ihn so wie er ist auflädt und damit abschiebt.
Viel mehr als 20 k€ zahle ich für solche Möhren aber auch nicht. Nicht weil ich es mir nicht leisten kann, sondern rein aus Prinzip nicht.
"Autoleben" heißt heute: ab 150...180 kkm unwirtschaftlich sofern eine gewisse Schadenshöhe überschritten wird.
Da investiere ich nicht mal 200€ in Hohlraumkonservierung und U-Schutz, sondern lasse ihn faulen wo immer er auch faulen möchte, denn jeder Passant soll anhand meiner Kiste sehen welch miese Qualität der jeweilige Hersteller produziert. Solange nach ca. 8 Jahren der TüV sein letztes Okay für den Wagen gibt, ist mir alles andere ziemlich egal, und wenn er 10 Jahre durchhält, freut es mich umso mehr. Danach ist meist eh Schluss und die Ersatzteilversorgung steht auf tönernen Füßen. Dann kommt der nächste miese Karren auf den Hof, egal von wem, aber mehr als 20 k€ kostet er wiederum nicht. Das war schon vor 30 Jahren so und wird auch in 30 Jahren noch so sein, sofern ich das überhaupt noch erlebe.