Beiträge von popeinnot

    11% Brutto, also vor Steuern, entspricht ergo ca. 8,5% Netto im langjährigen Mittel.

    Die 11% stehen nur wenn man es Stand jetzt von 1971 weg betrachtet, allerdings kann sich dies auch wieder ändern, da Gold momentan ziemlich überkauft scheint.

    Prinzipiell gebe ich dir aber absolut Recht, ich sehe es genauso wie du. Diese gemittelte Nettorendite hat der breite Markt nie geschafft zu erwirtschaften. Nicht Immos, nicht Anleihen, nicht Sparbücher, nicht Lebensversicherungen, nicht Renten, und auch nicht Aktien ber breiten Masse (fast immer nur Einzeltitel und über weniger Jahre hinweg).

    Ob nun also 11% oder 8,5%, egal ob vor oder nach Steuern, von solchen Renditen über eine dermaßen langen Zeitraum, davon träumen Durchschnittsanleger lediglich, die Masse erreicht dies jedoch nie.

    Bei diesem GSR kauft man kein Gold mehr sondern höchstens Silber.

    Wobei auch hier die Fallhöhe extrem ist, daher momentan eher zu Pt und Pd greifen.

    Danach wieder in Au ummünzen sobald die Ratio fällt.

    Ag derzeit nur beimischen sofern noch nichts vorhanden ist.

    Mitnichten Patrone, als ich meine erste Krügerrand in Händen hielt, da war das Junior-Sparbuch weniger wert als die Münze selbst.

    Auch wenn ich hier erst seit ein paar Monaten angemeldet bin... ein Newbie sieht anders aus. Bin EM-Bug quasi seit Kinderbeinen an.


    Es ist wie es ist, wer bei EM in solchen Dimensionen zaudert, der weiß nicht was er tut.

    Selbst wenn er Millionen besitzt, ganz koscher kann er nicht sein, insbesondere wenn er seit Jahrzehnten im Geschäft ist, denn um die "Aufsicht" muss er wissen und sich damit abfinden bzw. entsprechend darauf einrichten. Dass die Eingriffe kommen werden war doch klar, die Frage des ob stellte sich somit nicht, nur des wann und in welcher Intensität. Der Dollar, und mit ihm unzählige Fiats kämpfen ums Überleben, daran wird sich nichts mehr ändern, das ist mathematisch nicht umgehbar. So what?!

    Diesen Umstand kann man nicht in Abrede stellen, egal ob die Erkenntnis 50 Stunden alt ist oder 50 Jahre.

    Bist du (bzw. die Person von der du schriebst) seit 50 Jahren nur am zocken, weil die Erkenntnis fehlt? Glaube ich nicht! Nicht mit 5k Oz, nicht mit 50k.

    Fallen kann es, steigen muss es. Das ist keine Floskel sondern Gewissheit, weil Mathematik weder bestechlich noch manipulierbar ist. Nichts in diesem Universum kann dies ändern, von daher ist jede Diskussion diesbezüglich obsolet und jeder noch so kleine Zweifel darob unangebracht, weil nichtig.

    Bin zwar nicht woernie und kann nur für mich persönlich sprechen, wenn ich allerdings nach einer langen Durststrecke mit viel auf und ab binnen wenigen Jahre 300% Plus mache, dann juckt mich ein 30% Rücksetzer nicht, selbst wenn sich dadurch binnen weniger Tage oder sogar Stunden ganze Jahreslöhne in Luft auflösen.

    Ich bin schon einige Zeit mit dabei, aber niemals zuvor gab mir EM im Allgemeinen und Ag im Besonderen ein besseres Gefühl alles richtig gemacht zu haben, als die vergangenen 1...2 Jahre.

    Was juckt es die deutsche Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt?!

    Es waren und sind Buchverluste, gerechnet von einem Top welches man ohnehin so gut wie nie beim Verkauf erreicht, genauso wie man seltenst das Low beim Kauf erwischt. Entscheidend ist der effektive Gewinn... und der ist bis heute beträchtlich solange man früh genug eingestiegen ist.

    Physisch befinden wir uns gerade in Zeiten wie zu Corinna, nur auf einem anderen Level.

    Egal was die Crimex heute veranstaltet, man bekommt aller Wahrscheinlichkeit nach über das Wochenende keine Unze zu einem günstigeren Tarif als die letzten 3...5 Tage.

    Interessant wird allerhöchstens die kommende Woche, wenn die Zettelwixxer freie Bahn haben, weil in China Neujahr gefeiert wird. Schießpulver muss trocken gehalten werden, sonst zündet es bei Bedarf nicht, von daher lege ich mich min. 5 Tage schlafen und schaue erst danach ob ich nach einem eventuellen Blutbad billigst Material einsammeln kann oder nicht.


    Ich habe immer noch das GSR im Blick, und behaupte, die Rally wird nicht beendet ehe es der 1:20 zumindest einen Streifschuss verpasst, auch wenn die Vorzeichen dafür momentan schlecht stehen. Der CT nach passiert es 2026 nicht mehr, je weiter es allerdings in die Zukunft hinein projeziert wird, umso tiefer muss die Ratio fallen.

    Solange Ag nicht die 117€ p. Oz im AK erreicht oder das GSR unter 1:30 fällt, werfe ich keine weitere Tranche auf den Markt, wobei es mir egal ist ob ich noch 5 Jahre oder gar länger darauf warten muss.

    Dermaßen viel Pulver bekommt man nur noch mit purer Verschwendungssucht durch, der eigenen oder der seiner Familie.

    Wo 50k Oz Silber sind, da ist noch mehr EM (von anderen Vermögenswerten rede ich dabei erst gar nicht), denn kein geistig Gesunder setzt alles auf eine einzige Karte.

    Unter dieser Prämisse muss man schon ziemlich weich in der Birne sein den Ruhepulse überhaupt signifikant steigen zu lassen, von daher ist es ratsamer nicht ständig die Kurse zu verfolgen oder beim EM-Händler vorstellig zu werden, sondern einen guten Kopfdoktor zu konsultieren. Die entsprechend verschriebenen Pillen sind billiger als der potenziell entstandene Verlust aufgrund einer falschen weil übereilten Anlageentscheidung.

    Mit 50k Oz hat man ausgesorgt, nicht nur selbst sondern auch die Erben. Wer da noch Zweifel jedweder Art hegt, der hat dezent formuliert mehr als nur einen an der Klatsche. Der Grundstein dafür ist in der frühkindlichen Erziehung zu suchen, so viel ist schon mal sicher.

    Wer 50.000 Oz sein Eigen nennt, der wird nicht verrückt sondern tiefenentspannt.

    Auch wenn der Preis vom High rund 1/3 fiel, ist das immer noch ein ganzer Haufen Asche.

    Zumal... wer solch Risiko eingeht auch entsprechend tief gekauft hat und garantiert bei Faktor 3...5 einen entsprechenden Teil auscashte, um das genannte Risiko gen Null zu treiben.

    So habe ich das zumindest gemacht und bin beim Vervierfacher mit gut einem Viertel raus.

    Heißt im Klartext, der Silberpreis kann fallen wohin auch immer er will, ich kann überhaupt gar keinen Verlust mehr machen.

    Egal wie hoch die Vola auch immer ist, ich habe zuvor sehr gut geschlafen und schlafe jetzt erst recht absolut souverän. Mit 50k Oz brächte mich erst recht nichts mehr aus der Ruhe, weil diese Menge einem gar nicht mal schlechten Lottogewinn gleicht.

    Mein Call auf Brent hat heute auch schön auf die Zwölf bekommen, er hat die Woche über geschmeidige 20% Federn lassen müssen.

    Sieht derzeit alles nicht sonderlich prickelnd aus, da scheint generell etwas die Luft raus, nicht nur bei EM.

    Dow und DAX schwächeln heute ebenso.

    Dann hebst du dir die Kohle einfach für die nächste Party auf, denn irgendwann und irgendwo schmeißt immer mal wieder jemand eine. :thumbup:

    Falls nicht, kannst du sie immer noch an den Ballermann tragen, denn von irgendwas muss man schließlich auch leben. :D

    Düster nur für jene, die kein Cash parat haben.

    Merke: Wer tanzt, der hat nur kein Geld zum Saufen. Damit es also auch bis zum Ende der Party feuchtfröhlich hergehen kann, bedarf es Reserven. Nichts ist unlustiger als gleich am Anfang Runde um Runde zu schmeißen, um dann just in den Stunden, in denen es am unterhaltsamsten wird, auf dem Trockenen zu sitzen und nicht weiter bechern zu können. Zumal es für das Taxi und die Aspirin danach auch noch reichen muss. Das Kopfweh ist insbesondere beim Silber ohnehin garantiert, aber was wäre eine zünftige Feier ohne Kater danach?! Sinnlos!

    Das kurzzeitige Unwohlsein zwischendurch muss man auf jeden Fall übergehen und nachladen, denn gekotzt wird später. 😂

    Angenommen wir hätten das Top längst gesehen und fielen nun auf $2000...3000 zurück, was wäre dann?

    Das Spektakel ginge in eine neue Runde und wir hätten binnen 1...2 Jahren wieder Kaufkurse, ähnlich wie nach 2011/12 schon.

    Grundsätzlich hätte ich gar nichts dagegen, Manipulation hin oder her, das System gäbe mir nur noch weitere Chancen bis zur Rente hin etwas mehr zu akkumulieren. 🤗

    Die Geldmenge bzw. Ratio M/Au spricht dagegen, Gold ist Stand jetzt immer noch weit entfernt von überteuert, nur die Löhne sind im Verhältnis dazu gesunken. Ist auch kein Wunder bei potenziell mehr als 6 Mrd. Lohnsklaven weltweit.


    Ich behaupte immer noch: Wasserfall nach unten ist Wunschdenken, die Party geht weiter.

    Die Hilti vom Hausbau von vor 50 Jahren lebt auch heute noch. Außer Kohlen und Kabel war daran bisher noch nichts zu tauschen.

    Die UMF Ruhla Automatik Uhr aus den 70ern läuft ebenfalls noch, genauso wie das Werkzeug von Stahlwille, Facom, Gedore und Hazet kaum klein zu kriegen ist. Selbst mein erstes Paar hochwertige Lederschuhe von Ed Meier hat die Jahrzehnte überdauert, nur braucht man diese Art der Qualität nicht ansatzweise mit dem Edelschrott vergleichen, welcher heute von den Bändern deutscher Fabriken kommt.


    Spätestens wenn die Marke börsennotiert ist, braucht man sich über eine Haltbarkeit jenseits 10 Jahren kaum mehr Gedanken machen, insbesondere dann wenn sie im DAX gelistet ist.

    Eher kaufe ich mir noch ohne Reue ein Dutzend Rulas, auch wenn ich weiß dass nicht mehr alles davon 100% Made in Germany ist, als mir noch einen einzigen Benz anzulachen.

    Ausnahmen bestätigen die Regel, aber 99% der Güter halten heutzutage kein Leben lang mehr, daher ist jeder Cent dafür genau einer zu viel.

    Muss es immer ein Makita-Akkuschrauber sein oder tut es auch ein Derivat (Parkside) von Lidl?

    Der Masse genügt letzteres, also wird es bei Autos ebenso enden, denn die Zeiten sind längst vorbei als aus China fast ausschließlich unbrauchbarer Müll kam.


    Der Zenit deutscher Autobauer ist längst überschritten, die abstrusen Aufpreislisten schlagen nur noch die letzten Nägel in deren Särge.

    Ich bin mit Mercedes, BMW und Audi groß geworden, aber sterben muss ich mit ihnen ganz gewiss nicht, daher fahre ich auch seit Jahren keine mehr, weil mich die Vehikel der Konkurrenz genauso gut oder schlecht ans Ziel bringen. Bißchen schade ist es wohl, aber der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, von daher kann er gehen, denn ich bin nicht mit ihm verheiratet oder anderweitig an ihn gebunden.

    Und was will ich mir einem Porsche, die Masse parkt mir auch so dermaßen die Kurve zu, dass bereits ein frontgetriebener 0815-Diesel mit 150 PS absolut overdosed erscheinen. Die Technik von heute kommt 30 Jahre zu spät... und wer zu spät kommt den bestraft das Leben.

    Gold ging noch nicht senkrecht steil, also kommt da noch was.

    Will man etwas in Zahlen fassen um relative Stärke oder Schwäche ins rechte Licht zu rücken, dann muss man sich in dem Fall auch jene der Minen zu Gemüte führen. Und was sehen wir da? Eine gemäßigte Korrektur, mehr nicht. Dieser Bullrun ist somit noch längst nicht vorbei, auch wenn ein paar pessimistische Angsthasen die schwachen Hände verbal aus dem Markt drängen wollen.

    Es ist das Jahrzehnt der Rohstoffe, daher wird es jetzt ähnlich laufen wie mit Techaktien während und nach Corona, wo man glauben hätte können der Markt würde ob schwacher Nachfrage stagnieren oder gar auf breiter Front für Jahre darben. Da jedoch die Flut des stetig neuen Geldes mit der Zeit alle Boote hebt, müssen auch die EMs irgendwann einmal nachziehen. 5 Jahre hat es gedauert... Der Tsunami ist langsam bzw. der Weg ziemlich weit, aber nun ist er auf Land getroffen. Weswegen jedoch die Flutwelle nicht sofort verebbt, sondern den Unrat aufsammelt und weit ins Landesinnere hinein trägt.


    Kein Land will mehr Schulden abbauen, kein einziges, sie wollen allesamt nur ihre Währungen entwerten um die Schuldentragfähigkeit irgendwie aufrecht zu erhalten. Egal wie groß nun noch eine Korrektur ausfällt, man muss vom Affen gebissen sein jetzt auch nur mehr eine Unze ohne Not aus der Hand zu geben.

    Solange Notenbanken auf breiter Front kein Gold verkaufen sondern weiter zukaufen, braucht man selbst ebenso keinen Gedanken an signifikant fallende Preise verschwenden.

    Natürlich ist es schwierig einen solch großen Index ehrlich zu bewerten, weil allein schon mit Fusionen und Abspaltungen alles verändert bzw. verwässert wird.

    Und klar, in der heutigen Zeit ist es auch kein Problem mehr öfter pro Jahr die weniger stark laufenden Aktien aus dem Depot zu werfen und trendgemäß etwas umzuschichten.

    Die starke Differenz von Faktor 3 zeigt jedoch schonungslos auf wie geschönt der Dow ist. Mit dem Dax, Nikkei, etc. wird es ähnlich sein, man kann sich vermutlich sparen die KI danach zu befragen.

    Der Markt verändert sich ständig und nur ein aktiv geführtes Depot wird nachhaltig Gewinne abwerfen, das ist wohl die Quintessenz daraus.

    Wer das nicht kann oder will, der fährt mit EM kaum schlechter, zumindest jedoch risikoloser.

    Ernüchternd ist es dennoch zu sehen, wie in 40 (!) Jahren per Buy-and-hold kaufkraft- und steuerbereinigt faktisch so gut wie nichts zu holen war.

    Dow vs. Gold ist immer ein interessantes Thema.

    Ich habe die KI hinsichtlich der Entwicklungen der letzten 40 Jahre befragt, da man keine Statistik glauben soll, welche man nicht selbst gefälscht hat...


    Gold hat sich in diesem Zeitraum +/- verfünfzehnfacht, von rund $350 auf heute rund $5100.


    Der Dow hat sich glatt verdreißigfacht, was subjektiv der doppelt so guten Performance entspricht. Allerdings nur auf den ersten Blick.

    Zum einen ist dieser Wert nicht steuerbereinigt, wir würden hier je nach Zeit, Land und Steuersatz nur mehr auf einen gut Verzwanzigfacher kommen.

    Die Krux an der Sache sind aber nicht mal de Steuern, sondern die Titel, welche stets wechselten. Heute sind lediglich noch 7 davon enthalten.

    Nimmt man diese, ergäbe sich heute ein Stand von $12.000...15.000, eine genauere Nachfrage bezifferte ihn auf $13.450.

    Dieser Wert entspricht nicht einmal mehr einer Verzehnfachung vom Ausgangswert 1650. Vor Steuern wohlbemerkt! Eine an sich traurige Entwicklung.


    Wenn ich also noch mal die Wahl hätte entweder Gold oder Aktien zu kaufen, würde ich mich immer wieder für Gold entscheiden und dies bei entsprechender Ratio gegen andere EMs tauschen, mehr aber auch nicht.

    Eine 3-phasige USV ist für Private viel zu kompliziert zu realisieren, daher zu teuer hinsichtlich des Nutzwerts.

    Stromloser Ofen mit Herdfunktion, ein mittelgroßer Gaskocher und ein Inverterstromaggregat, mehr braucht es nicht.


    Wer neu baut oder im Zuge einer Renovierung seine Elektrik saniert, der sollte lediglich beim Anklemmen der Unterverteilung alles relevante auf eine Phase klemmen, damit als Notraum z.B. die Küche oder das Wohnzimmer warm bleibt, bestromt ist und dort auch gekocht werden kann. Schlafen und sich waschen kann man auch im Kalten.

    Wer keinen Schornsteinanschluss in diesem Zimmer hat und somit keinen Schweden- oder Herdofen anklemmen kann, der braucht zumindest Strom für Licht und einen kleinen 700...1000W Ölradiator. Ein 2000W Invertergerät genügt, man muss damit noch nicht einmal in die UV einspeisen, sondern lediglich den Hauptschalter umlegen oder die Sicherungen entnehmen solange das Aggregat läuft und das Teil auf dem Balkon oder der Terrasse stehend auf diese eine Phase einspeisen lassen. Backen kann man damit nicht, aber zumindest kochen, denn mindestens 1 Herdplatte läuft immer über diese Phase, sie wird ergo funktionieren.


    Aber Achtung: Es gibt in der Hinsicht einige Fallstricke hinsichtlich Last, RCD, usw. zu beachten. Das ist nichts für Laien. In diese Thematik muss man sich einarbeiten und für seine jeweilige Hütte ein eigenständiges Layout erarbeiten.

    Es gibt dazu auf YT mehr als genug Videos zu sehen, u.a. hat Outdoor Chiemgau dies mehrmals aufgegriffen und behandelt. Lasst die Finger davon wenn ihr keine Ahnung habt, denn mit schnell mal zwei Strippen ziehen ist es hier nicht getan. Wenn ihr in Notlage mit Kammerflimmern auf dem Boden liegt, dann kommt kein Sani mehr rechtzeitig. Vermutlich gar nicht.