Beiträge von auratico

    Kaum ein Tag vergeht mehr, ohne dass sich Jim Willie mit ausführlichen Artikeln zu Wort meldet. Diesmal mit Focus auf den Dollar. Wenig überraschend sieht er ihn auf dem Weg in die Hölle. Er glaubt, dass der Monetisierungsbedarf von US-Bonds enorm bleiben und zu einer Dauereinrichtung werden wird - im Umfang von (noch) schwer vorstellbaren 1 Billion (engl. trillion) pro Vierteljahr. Den Euro sieht er noch im Verlauf des Sommers auf 1.50 bzw. gar 1.60 hochklettern:


    The USDollar has fallen in a very noticeable manner, enough to capture the attention of the world, enough to force a meeting in Beijing by USGovt finance syndicate bosses. The chart looks absolutely miserable, surely ominous, and very dangerous. The daily chart has meaning, but the weekly chart has more meaning. Three important cyclicals are shown. The relative strength is down hard, not yet at the important trigger 30 level. The stochastix is down hard, not yet near a crossover for rebound. The MACD is down hard, not yet showing signs of a level reading. Watch for a powerful upcoming negative signal, like in with the next two weeks, for a bearish crossover event. The 20-week moving average (in blue) is close to crossing below the 50-week moving average (in red). When it does cross below, expect a powerful move in the DX index to 76 then to 72, for a bottom retest. The DX dollar index has fallen below the critical 81 level, where past weekly opens and closes were registered in December. That means a retest of summer 2008 lows is guaranteed. Some speed bumps on the downhill are due in the 77-79 interval.


    http://www.321gold.com/editorials/willie/willie060309.html


    grüsse


    auratico


    1. Iamgold/Goldcorp: Diese beiden ungehedgten Unternehmen zählen auch zu den Goldhaltern, die ihr Gold solange horten, bis der Marktpreis akzeptabel für einen Verkauf erscheint. Aber sind sie auch schuldenfrei?


    2. Centerra Gold: M.Torney empfielt derzeit diese Aktie auf Goldseiten und hat in einem seiner Artikel eine Schuldenfreiheit erwähnt. Ist das korrekt?


    Interessant die vermeintlich oder wirklich Schuldenfreien im Rückblick auf die letzten Monate:


    - Iamgold hatte sein 12-Monatslow bei $2,93 und hat heute kurz intraday bei $ 12, 38 fast ein Alltimehigh erreicht. Bei halbwegs richtigem Timing also ein Bombenwert, bei Nichtstun für Langzeithalter war eine phänomenale Erholungsbewegung drinnen.


    - Centerra hat sich vom 12-Monatslow von S 0.90 bis heute auf $ 7 (!) hochgearbeitet. Trotz Ostrisiko eine ebenso phantastische Erholung von den Lows der Panikverkäufe im vergangenen Herbst, die sich, tja, im Nachhinein als Wahnsinnseinstiegschance darstellen.


    - Der Klassiker Goldcorp hatte sein 12-Monatslow bei $ 13, 84 und steht momentan bei $ 39 - noch ein Stück vom Alltimehigh bei $ 52.65 entfernt, nichstdestotrotz auch dies ein perfekter Griff nach der Panik.


    Eindeutiges Fazit: Die als schuldenfrei geltenden Goldminen haben nach den schweren Rückschlägen der Dow-Standardwerte, die auch zu einer Verkaufspanik bei den Goldminen geführt haben, bisher eine absolut phantastische Erholungsrally hingelegt. Bleibt natürlich die Frage, was im Falle eines Abverkaufs der gegenwärtigen Bärenrally bei den Standardwerten diesmal mit den Goldwerten geschehen würde - denn die frühen Vögel sitzen hier nun auf gewaltigen, innerhalb weniger Monate akumulierten Buchgewinnen.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man',
    Ja !... Und oder Ozeanien.


    Danke Edel, die kannte ich bisher nur vom Namen. Realisierte Cashcosten von $ 279/Oz klingt verlockend.


    Die Medusa-Leute wollen sogar bald auf $ 200/Oz herunter kommen:


    Phase ll of the expansion has already started and is expected to achieve its timeline of early
    2010. At this juncture, the Company is anticipating long-term cash costs of around US$200 per
    ounce, making it one of the lowest-cost gold producers in the world.


    http://www.medusamining.com.au/newsroom/asx/2008_annual.pdf


    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man',
    Ja !... Und oder Ozeanien.


    Danke Edel, die kannte ich bisher nur vom Namen. Realisierte Cashcosten von $ 279/Oz klingt verlockend.


    Die Medusa-Leute wollen sogar bald auf $ 200/Oz herunter kommen:


    Phase ll of the expansion has already started and is expected to achieve its timeline of early
    2010. At this juncture, the Company is anticipating long-term cash costs of around US$200 per
    ounce, making it one of the lowest-cost gold producers in the world.


    http://www.medusamining.com.au/newsroom/asx/2008_annual.pdf


    grüsse
    auratico

    Wahrscheinlich wird das in Zukunft angesichts drohender Verstaatlichungsszenarien in Lateinamerika und wohl auch vereinzelt in Afrika eine gute Risikomischung sein bei Goldminenwerten: Australisches Listing und Förderung in Asien.


    Als Beispiel Medusa (AOBLEX/AU 000000MML0/ WKN A0BLEX) mit Schwerpunkt Philippinen und einem prächtigen Lauf seit dem Low im letzten Herbst.
    Welche mit ähnlicher Konstellation gibt es noch?


    http://www.medusamining.com.au/index1.html


    grüsse


    auratico

    Die unerträgliche Kaste der Ratingagenturen mit ihrer immer noch unfasslichen Macht über die Märkte (vor allem natürlich die Bondmärkte) versucht nun, nachdem sie bis vor Kurzem in trauter Einigkeit alles gleich bewertet hat, sich durch unterschiedliche Einschätzungen zu profilieren.


    Hochinteressant, wie Moody´s plötzlich Entwarnung für einen erheblichen Teil der osteuropäischen Märkte gibt, nachdem sie diese noch vor wenigen Wochen in Grund und Boden geratet haben, was für die Hedge Fonds an den Währungsmärkten und den daran angekoppelten CDS-Swaps ein gefundendes Fressen war. Nun soll plötzlich wieder eitel Sonnenschein herrschen, weil die Banken mit grossem Osteuropa-Engagement (z.B. die österreichischen) sich doch nicht, wie von den absichtlich hysterischen Analysten an die Wand gemalt, panisch aus der gesamten Region, in der sie seit bald 20 Jahren tätig sind, zurückgezogen hätten. Wenn man diesen nutzlosen Hallodris doch endlich das Handwerk legen könnte...


    Moody’s sieht die Lage in Osteuropa entspannt
    Die drohende Gefahr einer Finanzkrise in Osteuropa konnte gebannt werden, sagt die Ratingagentur Moody’s. Sprich: Es gibt so bald keine Downgrades für die Länder.


    Wie schlimm trifft die Krise Osteuropa? Nicht zu schlimm, sagt Dietmar Hornung, Chefanalyst der Ratingagentur Moody’s. „Es ist sicher, dass die ausländischen Banken in der Region bleiben“, so der Analyst in einem Interview in Prag. „Damit konnte die drohende Gefahr einer Finanzkrise gebannt werden.“ Tschechien, die Slowakei und Polen sind für ihn „die sicheren Häfen“ im aktuellen Sturm, die Ratings dieser Länder sind die selben wie vor der Krise. Liquiditätssorgen plagen in der Region allein Ungarn und das Baltikum. Die hohen Budgetdefizite in diesen Ländern manchen Hornung aber keine Sorgen. Sobald die Rezession vorbei ist und wieder Wachstum das Bild bestimmt, sollte es für die Regierungen „ein Leichtes“ sein, ihre Budgets in Ordnung zu bringen.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…/index.do&_vl_pos=11.1.DT


    grüsse
    auratico

    Jim Willie in seinem akuellen Artikel mit heftigen Attacken und Verbalinjurien gegen "korrupte Finanzmärkte".


    Dennoch stört sein bisweilen hysterischer Tonfall im Stil von überdrehten Kriminalromanen. Und warum will er erst jetzt bemerkt haben, welch entscheidende Rolle ausgerechnet dem russischen Militär zukommen soll beim Zerfall der Wall Street-Finanzoligarchie und der korrupten Comex? In seiner Sicht war der Südossetien-Konflikt der Stein, der dies alles in Rollen gebracht haben soll, nicht Lehman etc.


    The hidden nitroglycerine to the disruptions is the Russian military


    Some might wonder what was the turning point that resulted in hired hitmen to be under contract against certain US financial markets. Some might say the failures of Lehman Brothers, American Intl Group, and Fannie Mae. Not so! In my opinion, it was the invasion in the South Osettia region of Georgia in August 2008. The events around Georgia, with the United States Military deeply involved, along with a certain tiny mischievous ally nation, lit a fuse that set off a chain of events.


    Auch dagegen hätte ich nichts einzuwenden, doch auch das hat er schon x-mal hinausposaunt. Ob es diesmal eintritt - und zwar bald :


    THE HITMEN COMETH


    It has come to my attention that several private parties have accepted contract assignments to neuter the COMEX and London Metals Exchange, to render ruin to its gold market.


    Hat jemand eine Ahnung, wer die von ihm erwähnten mächtigen "privaten Parteien" sein könnten, die angeblich mit Feuereifer als beauftragte "Gold Buster" am Zerfall der Comex arbeiten? Uns kleine Fische, so eifrig wir auch Edelmetalle akkumulieren, kann er ja wohl leider damit nicht gemeint haben.


    Ein bisserl wirr der gute Jim wie immer, neben all den ausgezeichneten ökonomisch-politischen Stimmungsbildern, die er seit Jahren abliefert.


    grüsse
    auratico

    is schon lächerlich das ganze...würd mich gerne totlachen wenn ich nicht grz aktionär wäre... :wall: :wall:



    Wahrlich kein Grund zum Totlachen mehr, denn Chavez dreht GRZ nun den Hahn ab und verstaatlicht die Sache kurzerhand. Bei Rusoro traut er sich wohl wg. Russland noch nicht.
    Chavez hat in Südamerika eine Vorbildfunktion, d.h. dass in Zukunft bestimmt weitere Verstaatlichungen folgen werden:


    Venezuela entzieht Gold Reserve Inc. Konzession für Las Brisas Projekt


    26.05.2009 | 12:23 Uhr | Redaktion (Redaktion)


    Als Teil der Strategie zur Vergrößerung des eigenen Einflusses auf die Schlüsselindustrien der Wirtschaft hat Venezuela Gold Reserve die Lizenz für eine der größten Goldlagerstätten in Lateinamerika entzogen. Die Regierung hat die Konzession für El Pauji auf Las Brisas nicht verlängert. Las Brisas umfasst mehrere Konzessionen im KM88 Minengürtel südlich des Orinocos und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum berühmten Las Cristinas Projekt.


    http://www.rohstoff-welt.de/dr…artikel.php%3Fsid%3D13248



    grüsse
    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man'
    Tja nun, als Sinclairfan, CIGA oder "Order Of Golden Comet" müßte man nun Gold oder -Optionen kaufen, bis sich die Balken biegen, aber besser nicht.


    Besser nicht, meint eine Gegenstimme in Person von Herrn Saxena. Schon interessant, wie weit auseinander die diversen sogenannten Experten mit ihren Meinungen liegen. Kaum aber einer hält sich zurück, schliesslich lebt man ja vom Verbreiten der eigenen Meinung. Hier der wesentlich jüngere Puru Saxena - aktuell mit einem anderen Zeitfenster: kurzfristig bearish für den Goldpreis, später dann jedoch wird wieder einmal eine "massive rally" erwartet. Er rät dazu, die derzeitige Stärke für Verkäufe zu nützen:


    In summary, we suspect that stocks, most commodities and precious metals will decline over the following weeks. Accordingly, our advice is to sell at least half of your 'long' holdings into this strength. If a correction unfolds, it will be positive for the US Dollar and Japanese Yen so we suggest that you keep cash in these currencies over the summer months. Longer-term, we prefer the Canadian and Australian Dollars but they've gone up too much too quickly and may fall over the coming weeks.


    As far as precious metals are concerned, both gold and silver are overbought and they are likely to correct over the following weeks. So, we’d suggest that you wait before adding to your positions in bullion and mining stocks. Once the near-term pullback is complete, we anticipate MASSIVE rallies in gold, silver and the producing stocks and we believe that the advance will last until April/May 2010.


    http://www.financialsense.com/…als/saxena/2009/0526.html


    grüsse
    auratico

    Ja, auf diese Anhörung bezog ich mich.


    In der Anhörung wiederum, die für die betreffende Dame der Fed wirklich eine Peinlichkeit ersten Ranges darstellt, bezog sich die Fragestellung auf die anhängige Klage des Finanzinformationsdienstes Bloomberg. Bloomberg wollte/will erzwingen, dass die Fed ihre ausserbilanziellen Transaktionen in Billionenhöhe preisgibt. Die Fed aber steht auf dem Standpunkt, dass sie zu solchen - wohl marktbeeinflussenden - Statements keinesfalls verpflichtet sei.
    Dass diese 8 Billionen unauffindbar wären, ist bestimmt falsch. Die vollkommen indisponierte Fed-Lady sagte nur, sie könne dazu nichts sagen. Einen Teufel wird sie tun, Dinge zu sagen, ohne dazu verpflichtet zu sein.


    Bloomberg filed suit Nov. 7 under the U.S. Freedom of Information Act requesting details about the terms of 11 Fed lending programs, most created during the deepest financial crisis since the Great Depression.


    The Fed responded Dec. 8, saying it’s allowed to withhold internal memos as well as information about trade secrets and commercial information.


    http://optionarmageddon.ml-imp…2/fed-to-bloomberg-f-off/


    Der damalige Bloomberg-Artikel:


    U.S. Taxpayers Risk $9.7 Trillion on Bailout Programs (Update1)


    http://www.bloomberg.com/apps/…tonstory&sid=aGq2B3XeGKok


    grüsse
    auratico

    Wie üblich, lehnt sich Jim Sinclair auch diesmal wieder weit aus dem Fenster mit seinen Prognosen. Da diese indes immer kurzfristiger werden, sollte man sie im Auge behalten, denn auch er hat eine Menge an Glaubwürdigkeit zu verspielen, wenn denn schliesslich alles ganz anders werden sollte.


    Er bezieht sich hier wieder einmal u.a. auf Martin Armstrongs Zyklusmodell, das ab Juni einen eklatanten "Waterfall Event" vorhersieht, also eine heftige Abwärtsbewegung in einem wesentlichen Markt, die sich nicht mehr aufhalten lässt. Der knifflige Charme von Armstrongs Modell jedoch besteht darin, dass darin nicht von vornherein klar ist, in genau welchem Bereich ein solches, den Glauben in die gesamtökonomische Verfassung erschütterndes Ereignis, seinen Lauf nimmt.


    Sinclair scheint davon überzeugt zu sein, dass es der US-Dollar und nicht sosehr der von Armstrong favorisierte Dow sein wird, dem in wenigen Wochen die Puste ausgeht. Sollte der von ihm erwartete nachhaltige, weitere Dollarverfall tatsächlich eintreten, wäre es in der Tat eher logisch, dass der Dow diesen Inflationsdruck zumindest nominal mehr oder minder (wahrscheinlich eher minder) ausgleichen würde. Die 3. Juniwoche sollte lt. Sinclair eine entscheidende sein (mutig!), und ganz offenkundig geht er davon aus, dass Israel eine schwere "Fehlentscheidung" treffen werde (gemeint ist wohl ein Angriff auf die iranischen Nuklearanlagen in dem falschen Glauben, die USA würden dies tolerieren).
    Diese wilde Gemengelage würde - wen wundert´s noch - dem Goldpreis zu einem heftigen Schub deutlich über die 1000er-Marke hinaus verhelfen.


    Wenn er sich da mal nicht täuscht, der "Goldpapst":


    1. Gold reacts as currency support for the dollar enters mid June to a slow decline (that is the official definition of a strong dollar policy, really).
    2. End of 2nd week going into the beginning of the 3rd week of June Gold launches towards and this time through the neckline of the reverse head and shoulders formation.
    3. Gold rises to $1224 where it hesitates.
    4. The OTC derivative market takes on the dollar as short sellers into dollar support.
    5. This OTC derivative currency short position builds.
    6. It is the US dollar where Armstrong will get his WATERFALL.
    7. The main selling takes place when Israel makes a major miscalculation.


    Quelle:


    http://jsmineset.com


    grüsse
    auratico

    Ein Blick auf Tollars geposte Liste offenbart die wirklichen Probleme, man ist sein eigener Schuldner in den USA, und das nicht zu knapp.


    Die hohe US-Inlandsverschuldung ist keine Neuigkeit für die Käufer und Halter von US-Bonds. Entscheidend ist vielmehr, ob diese weiterhin gekauft werden. Und genau das geschieht immer noch, allem publizistischen Säbelrasseln zum Trotz. Die 30 Milliarden fürs monatliche Defizit kommen bisher ohne jede Unterbrechung aus dem Ausland. Gerade China ist weiterhin ein eifriger Käufer von US-Schatzbriefen, auch wenn sie inzwischen wahrscheinlich wesentlich mehr Kurzläufer erwerben als in den vergangenen Jahren.


    Auch die nun vermehrt gemeldeten Käufe von Rohstoffdirektinvestments durch China sind nur die konsequente Verfolgung eines schon seit längerem eingeschlagenen Weges. Dies gilt selbst für die nun so oft gebrachte Meldung über Chinas ansteigende Goldreserven - all diese Diversifizierungsstrategien werden nun einfach von den Chinesen publizistisch als Drohgebärde aus dem Köcher geholt, während sie zuvor darüber geschwiegen haben, obwohl es eben keinesfalls eine neue Strategie ist.
    Die Zahlen der tatsächlich getätigten US-Bondkäufe durch ausländische Zentralbanken hingegen bleiben höchst eindrucksvoll. Ein sehr guter Kenner dieser Materie ist Brad Setser, der diese Entwicklungen angenehm unaufgeregt in seinem Blog "Follow the money" praktisch täglich verfolgt:


    Central banks still (heart) dollar reserves
    Posted on Friday, May 22nd, 2009


    By bsetser


    Though perhaps not long-term Treasuries.


    There has been a lot of talk about the dollar. And about the shift in China’s rhetoric; China no longer seems all that happy to continue to add to its already considerable dollar reserves. But, well, there isn’t much — I would even say not any — evidence that central banks have really lost their appetite for dollar reserves. The rise in foreign central banks’ custodial holdings at the Fed over the last 13 weeks has been rather impressive.


    It is back at peak or near peak levels.


    http://blogs.cfr.org/setser/category/china/


    grüsse
    auratico


    Da frage ich mich, wieso er im Knast dann gelandet ist.


    Da steckt tatsächlich ein ganzer Wirtschaftskrimi dahinter inkl. Betrug, CIA und Supercomputer etc. - die volle Palette. Die Eckdaten seiner Geschichte habe ich irgendwann mal hier im Forum aufgelistet, weiss aber nicht mehr wo. Anscheinend macht nun ein deutsches Filmteam einen Dokumentarfilm über ihn. Im Grunde ist er offiziell immer noch im Knast, weil er sich weigert, auf einige Forderungen des Richters (Rückgabe der Computer, Rückgabe von Gold und Antiquitäten) einzugehen. Ganz astrein ist er sicher nicht, aber eben, wie manche glauben:


    The best market forcastor in jail; story of Martin Armstrong


    http://goldismoney.info/forums/showthread.php?t=119167


    grüsse
    auratico

    Verquaste Spökenkiekerei oder die geistigen Perlen eines weggesperrten Genies ? Im Gefängnis hat man bekanntlich viel Zeit - Martin Armstrong hat wieder ein umfangreiches Dossier samt rührend handgemalter Charts auf seiner alten Knastschreibmaschine fabriziert. Wirklich lesbar nur für Leute mit guten Augen bzw. flott bedienter Zoomfunktion sowie einer gewissen minimalen Vertrautheit mit seinen Theorien, die, gelinde ausgedrückt, recht komplex sind.


    Er sieht die immer deutlicher werdende Rolle des Goldes keinesfalls in dem vielzitierten Schutz gegen Inflation, sondern sein Preis werde mehr und mehr zu einem reinen Indikator für die Angst vor dem unsteten Treiben der Regierungen.


    "Gold is just starting to come into its own. Its role obviously is not the hedge against inflation as is stocks, but the hedge against instability of government. For when all else fails, gold becomes the only store of wealth."


    Zur Erinnerung: Armstrong sagte für frühestens 19 April 2009 bzw. für spätestens Mitte/Ende Juni 2009 einen heftigen Aufwärtsschub für den Goldpreis voraus. Die in dieser Hinsicht eher bescheidene Aufwärtsbewegung ab Mitte April bis heute um 40$ dürfte er damit wohl nicht gemeint haben. Sollte die Sache erst ab Juni 2009 stattfinden, ergibt sich daraus, seiner Theorie zufolge, dass der Gold-Bullenmarkt in weiteren Wellen noch bis ca. $ 5000 gehen dürfte, ehe er sich erschöpft. Also spätestens Juni, Anfang Juli ? Wenn sich bis dann nichts Wesentliches tut, wäre seine umfassende Theorie ziemlich beschädigt.


    In seinem Dossier vom 21. März 2009 hiess es, bezogen auf den DOW: "The earliest turning point appears to be April 2009 (...) The key weekly target seems to be the week of July 5th, 2009. "


    Seiner schon vor Jahren erstellten Wellentheorie gemäss, die im Grunde das "Marktvertrauen" eher noch als direkte Aktienkurse abbilden soll , ergeben sich, zumal bei jenem Teil, der sich auf den 8,6- Monatszyklus bezieht, insofern aktuell interessante Daten, als darin eine weitere Abwärtsbewegung der Aktienmärkte ab ca. 18. 5. 2009 , also ungefähr jetzt, eingezeichnet ist. Diese würde dann den bei ihm am 19. 4. 2009 beginnenden untergeordneten Aufwärtstrend von Dow & Co innerhalb eines übergeordneten grossen Abwärtstrends beenden. Dieser neue Abwärtstrend reicht in diesem Zyklus bis ca. 5. 1. 2010, ehe es zu einer Zwischenerholung kommen würde. Dann bekanntlich geht´s nach seiner Theorie noch weiter in den Keller. In der Vergangenheit war sein Wellenmodell mit +/- 14 Tagen Genauigkeit (aktuell könnte dies demzufolge eben auch Anfang Juni bedeuten) erstaunlich oft zutreffend. Diesmal wieder?


    Eine Besonderheit noch in seinen Ausführungen ist der Hinweis, dass er einen Kollaps der Finanzwerte (in Form des Investmentbanking) ab Herbst 2009 für recht wahrscheinlich hält. Freilich ist Goldman Sachs - auch aus sehr persönlichen Gründen - sein Intimfeind:


    "We may yet see the collapse of Goldman Sachs. We still have 31 to 34 month to go from the February 2007 high that will be the September-December period of 2009."


    (sein Wellenmodell sah das Hoch der Märkte bzw. des Vertrauens am 26. 2. 2007)


    PS. Das ultimative Tief beim DAX sieht er in etlichen Monaten bei ca. 2000. Dies sei dann wohl eine gute "buying opportunity", denn ab dann geht´s wieder voran.


    http://www.scribd.com/doc/1547…ng-the-Real-Economy-51509


    grüsse


    auratico

    Wo bleiben die Milliarden?


    Keine Sorge, das Geld findet schon seinen Weg. Jetzt sind erst mal die Versicherer dran und holen sich ihr Stück vom Kuchen:


    6 Insurers to Get Billions in Government Money


    May 14, 2009, 9:03 pm
    Six major insurance companies have received preliminary approval to get billions of dollars in fresh capital as part of the government’s financial rescue program, a Treasury Department spokesman confirmed Thursday night, The New York Times’s Eric Dash and Diana B. Henriques report.


    The department said the Hartford Financial Services Group, Prudential Financial, Lincoln National, Allstate, Ameriprise and the Principal Financial Group have all received approval for capital infusions, subject to terms still to be negotiated.


    The Hartford, in a statement released late Thursday, said it was told it could receive $3.4 billion under the program.


    http://dealbook.blogs.nytimes.…nment-money/?ref=business


    grüsse


    auratico

    Die intransparenten Derivatmärkte werden oft als tickende Zeitbomben der Finanzkrise angesehen. Nun soll Geithner heute oder morgen mit einem Plan herauskommen, der die Preisfeststellungen der außerbörslich gehandelten Derivate, die 90% des gesamten Marktes ausmachen, öffentlich einsehbar machen soll. Ob das wieder eine Finte ist, wie schon zuvor der ominöse Stresstest?


    Man wird abwarten müssen, ob diese Idee wieder so "zusammengestaucht" werden wird wie der Stresstest, d.h. zuerst werden grosspurige Versprechungen gemacht, um dann bei der aktuellen Umsetzung wieder auf die Linie der Banken einzuschwenken. Wahrscheinlich werden sich wieder die wenigen (ca. 7) grossen Player des OTC-Derivatenhandels (Goldman Sachs, JP Morgan, Deutsche Bank, Credit Suisse etc.) diese ganze Handelsplattform samt Preisverlautbarungen unter sich ausmachen.


    Interessant wäre vor allem die Frage, wer welche Derivate geschrieben hat. Wenn sich z.B., wie zu erwarten steht, die Anleihegläubiger von General Motors mit den angebotenen 10% Aktien statt Cash sich nicht zufrieden geben und das Insolvenzverfahren seinen Lauf nimmt, müssten netto immerhin ca. 2, 5 Milliarden $ an die derzeitigen Halter von Kreditausfallswaps (CDS) ausbezahlt werden, obwohl das vielleicht heute als Peanuts angesehen wird. Wenn dieses Geld dann aber schon wieder von AIG (= Steuerzahler) kommen müsste, wird es dann vielleicht doch einmal einigen Staatsbürgern in USA zuviel mit dem ungleichen Kräftespiel zu ihren ungunsten. Und: Hat AIG auch Chrysler-Swaps verkauft? Dann würde sich wieder ein saftiger Quartalsverlust ergeben. Aber inzwischen sind die Steuerzahler ja ohnehin zu 80% zwangsweise an AIG beteiligt, ohne jedoch irgendein Anrecht auf genaue Information über die aktuellen Geschäftspraktiken von AIG zu haben. Gestern noch sagte der AIG-Boss Liddy bei einer Befragung vor einem Ausschuss aus, er wisse gar nicht, ob AIG auch Anleiheausfälle von Chrysler und General Motors versichert habe.


    grüsse


    auratico

    Der sich seiner Sache immer sehr sichere (zu sicher ? ) Jim Sinclair wieder einmal mit prognostizierten Etappen für den Goldpreis sowie den - seiner Ansicht nach - klar weiter verfallenden Dollar. Den nächsten Sprung erwartet er für Mitte Juni:


    Goldpreisetappen:


    $900
    $961
    $1024
    $1089
    $1156
    $1224


    Die Etappen des US Dollar, ausgedrückt im USD-Index:


    .8200
    .7200
    .6200
    .5200


    http://jsmineset.com


    grüsse
    auratico

    Dennoch, spielen hier viele Faktoren eine Rolle, z.B. die Neuregelung der Bilanzierungsregeln (..)


    Zu den vielen Paradoxa im Zusammenhang mit dem absurden Stresstest und den geänderten Bilanzregeln gehört auch der irre Umstand, dass es den Banken dabei möglich war, von ihrer misslichen Lage insofern zu profitieren, als sie darauf verweisen konnten, dass die Kurse ihrer eigenen Anleihen stark gesunken waren und sie diese bei Bedarf also wesentlich günstiger als zum Buchwert wieder zurückkaufen könnten. Dieser verrückte Weg zur Verlustminderung bzw. gar Gewinnerklärung wurde sofort in die Bilanzrechnung übernommen. Mit den zuletzt wieder gestiegenen Kursen der Banken und deren Anleihen verkehrt sich diese Milchmädchenrechnung wieder ins Gegenteil, weil die Schuldtitel wieder teuerer geworden sind. Völlig unglaubwürdig die ganze Sache !


    grüsse
    auratico