Im Wald überleben in einer Extremsituation… vergesst es! Hauptproblem: Man ist halt nicht der einzige…
Ernährung sichern: Die Kalorien kommen nicht zusammen. Mal ebenso Wild erlegen: ohne Knarre nahezu unmöglich, da bräuchte es schon VIEL Training. Viel wichtiger aber: Der Wald wird ratzfatz leer sein, wenn es Nahrungsmittelknappheit gibt. Die Jäger holen sich das Zeug und wenn nicht für sich selber, dann um was zu Tauschen zu haben. Gleiches gilt für Fische.
Platz: schon diskutiert. numerisch irgendwie 1.500 qm/ pro Person Waldfläche. Selbst wenn das nur jeder 100ste macht sind’s 0,15 km2. Zum Vergleich: Ein Wolf braucht um sich zu ernähren ein Revier von 150-200 km2. Und in einer Extremsituation potentielle Rivalen mehr oder weniger schutzlos (spätestens im Schlaf) auf der Pelle haben… da wird man schnell selber zur Proteinquelle.
Temperatur/Wetter: das halte ich in unseren Breiten noch für das geringste Problem. Aber auch nur, wenn man sich vorher ein paar Gedanken gemacht hat und diese auch ausgetestet hat. Mal so losstiefeln im Fall der Fälle geht daneben.
Grundsätzlich gilt: Bevor man verhungert oder verdurstet, stirbt man durch die Hand eines anderen, im Kampf um die letzten Ressourcen.
Daher:
Der Kaiserweg ist verpissen.
Der Königsweg ist mit ordentlichen Vorräten in nicht zu stark besiedelten Gebieten (oder deren Nähe) zu wohnen und dafür zu sorgen, dass man zu den Stärksten gehört. Sei es durch Bewaffnung, Befestigung, physische Stärke, Findigkeit und Fähigkeit oder Netzwerke