Beiträge von Wayne Schlegel

    Du hast die Kausalitäten verändert. Unaufmerksamkeit, mangelnde Fähigkeit oder Absicht?


    Kausalitäten lassen sich nicht verändern. Die Kausalitäten sind nur nach den Gesetzen der Logik vollständig (=richtig) dargestellt.


    Falsch, weil unvollständig, ist die These, der Grund für die Nuklearverseuchung ist ein Erdbeben+Tsunami
    Richtig ist die These, der Grund für die die Nuklearverseuchung ist die Existenz von Atomanlagen


    Warum ist das so?


    Weil es ohne Erdbeben+Tsunami Nuklearverseuchung geben kann und gibt (nur mal Harrisburg, Tschernobyl und Sellafield genannt(wobei bei Tschernobyl von einigen eine Erdbebenkoinzidenz angenommen wird)), hingegen ohne Nuklearanlagen es keine Nuklearverseuchung geben kann. Niemals.


    Der vollständige und damit richtige Grund für Nuklearverseuchungen sind also nicht


    - ganz natürliche, hin und wieder vorkommende, geophysikalische Naturereignisse wie Erdbeben+Tsunami,
    - auch nicht das Versagen von technischen Einrichtungen, wie sie eben auch vorkommen, oder
    - das Versagen/die Fehlerhaftigkeit von Menschen bei der Planung und dem Betrieb von technischen Einrichtungen, wie sie auch vorkommen,
    - auch nicht ein terroristischer Anschlag oder
    - ein Bombardement in einer kriegerischen Auseindersetzung
    - oder eine Gemengelage aus vorgenannten Ereignissen.


    Der Grund für Nuklearverseuchungen ist die Existenz von Atomanlagen. So einfach kann Logik sein.

    Ich weiß ja nicht ob Du in deiner Welt schon davon gehört hast, aber die hatten in Japan ein Erdbeben und einen Tsunami - das ist auch der Grund für den KKW-Störfall. Es ist eine Folge, nicht die Ursache.


    Das nennst Du KKW-Störfall? So ein Störfall wie in Tschernobyl? Oder eher ein Störfällchen?


    Und Grund der Nuklearverseuchung ist nicht ein Erdbeben. Grund der Nuklearverseuchung ist die Existenz von KKWs und sonstigen Atomanlagen. Nichts anderes. Ohne KKWs kann die Erde beben wie sie will, es kann die Stromversorgung ausfallen oder unterbrochen sein wie sie will, es können Menschen Fehler machen wie sie wollen und es kommt niemals zu einer Nuklearverseuchung.


    Die Nuklearanlagen sind Grund für Nuklearverseuchung.


    Ein ganz einfacher logischer Zusammenhang, der nicht für Vernebelungsaktionen taugt.

    Quelle: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=213448

    1. Chefboss, bitte richtig zitieren (Dein Post 2406) und nicht meinen Namen als angeblich Zitierter über den Unsinn mit den 2 Grad stellen.


    und dann


    2. wäre es schon, wenn Du eine sachliche Antwort geben könntest, wozu nach Deiner Einlassung ja Mittelstufen-Physikkenntnisse ausreichen dürften, zu:
    "2 Grad Erwärmung, da liesse sich doch Sibirien, Grönland oder die Lofoten ruckzuck in fruchtbarstes Ackerland verwandeln und windig ist es da auch. Ohne jegliche Kosten. Wenn das keine Promotion beim MIT gibt (sich selbst finanzierendes Terraforming von Sibirien durch Windkraftanlagen).


    Falls also Strömungstheorie zu Deinem Wissensgebiet gehört, wie ist eigentlich die Windverwirbelung hinter Bäumen im Vergleich zu hinter Windkraftanlagen? Wenn ich mir da so die vielen Blätter an einem Baum vorstelle - die tanzen hin und her und verwirbeln doch auch mächtig. Und immer noch scheint es mehr Bäume zu geben als Windräder. Rät chefboss' Verwirbelungstheorie hier zur Abholzung?


    Fassen wir zusammen:
    1. Praktisch widerlegt sind Deine Verwirbelungs-/Vernebelungstheorien.
    2. Praktisch bewiesen hingegen ist das sich dummerweise gelegentlich realisierende Vergiftungs- und Verseuchungspotenzial mit massiver Schadwirkung über viele Generationen hinweg von Atomanlagen."

    Die Effekte von WindTurbinen-Anlagen:


    ==> Sie erhoehen die Temperatur in Naehe des Bodens um 2 Grad
    ==> Sie trocknen den Boden aus indem Verwirbelungen verursacht werden und Winde mit hoeherer Geschwindigkeit in Richtung BodenNaehe gelenkt werden ...


    http://www.sciencedaily.com/vi…rms_impacting_weather.htm


    Schön, dass das mit dem Herbeirufen geklappt hat. Mit wem sollte man sonst so kommunizieren?


    Auch wenn Du es wiederholst, Deine Theorie der Erderwärmung durch Verwirbelung von Windkraftanlagen ist Quatsch. Aber mir und uns ist nichts zuviel, um Dich von dem Unsinn Deiner Theorien zu überzeugen. Wir werden die Feldstudie, in der solche Verwirbelungen widerlegt wurden, weiter verfeinern und berichten.


    2 Grad Erwärmung, da liesse sich doch Sibirien, Grönland oder die Lofoten ruckzuck in fruchtbarstes Ackerland verwandeln und windig ist es da auch. Ohne jegliche Kosten. Wenn das keine Promotion beim MIT gibt (sich selbst finanzierendes Terraforming von Sibirien durch Windkraftanlagen).


    Falls also Strömungstheorie zu Deinem Wissensgebiet gehört, wie ist eigentlich die Windverwirbelung hinter Bäumen im Vergleich zu hinter Windkraftanlagen? Wenn ich mir da so die vielen Blätter an einem Baum vorstelle - die tanzen hin und her und verwirbeln doch auch mächtig. Und immer noch scheint es mehr Bäume zu geben als Windräder. Rät chefboss' Verwirbelungstheorie hier zur Abholzung?


    Fassen wir zusammen:
    1. Praktisch widerlegt sind Deine Verwirbelungs-/Vernebelungstheorien.
    2. Praktisch bewiesen hingegen ist das sich dummerweise gelegentlich realisierende Vergiftungs- und Verseuchungspotenzial mit massiver Schadwirkung über viele Generationen hinweg von Atomanlagen.

    Also könnten Thunfisch und Alaska-Seelachs evtl. besser zu meiden sein in den nächsten Jahren ... .
    Das heisst für Normalsterbliche:
    Für immer.
    Gruß,
    gutso


    Servus gutso,
    jedenfalls hat ALDI-Feinkost bei dem öleingedosten Westatlantik-Fang vorletzte Woche den Preis um gut 15% erhöht (ob es diese Woche noch so ist, weiss ich nicht). Warum auch immer.
    Vielleicht kann der theoretische Physiker chefboss uns erklären, ob und welche strahlenden Isotope in den Döschen künftig die dort ohnehin vorhandenen Schwermetalle neutralisieren können. Oder umgekehrt. Vielleicht gibt es sogar MIT-Berechnungen darüber, dass die Dosen mit Strahlenmaterial verträglicher sind also ohne. Das kann man doch nicht so ohne weiteres auschliessen.

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    Danke taheth,
    GAU-Windturbine: Todeszone 10.000 qm für 10 Sekunden; Krebsratensteigerung über 100 Jahre: 0,00 %
    GAU-AKW: Todeszone 900.000.000 qm für 31.535.000.000 Sekunden; Krebsratensteigerung über 100 Jahre: xxx,xx %
    Erinnerte mich für 1 Sekunden an 9/11. Eindeutig keine Sprengung (!?). Wobei das wurscht wäre, denn AKW kann man angeblich auch sprengen. Zum Glück kommt kein pöhser Torrero je auf so eine Idee und auch nicht die Lupus'schen von Panikmache getriebenen Suizidalen. Bezüglich der Windräder natürlich, was sonst?


    Ach ja, und zum 1.Mai wollen wir uns dann chefboss' zweiter Theorie Düngemittelradioaktivität-ist-schlimmer-als-AKW-GAU-Radioaktivität zuwenden. Mit Strahlenmessgerät radelt die Truppe dann zum nächstgelegen AKW sowie zum Raiffeisenlager.


    Wo ist chefboss' übrigens heute? Heute nur homini lupus bei der Arbeit?

    Gestern war ich mit meiner Jogging-Truppe unterwegs. Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, die Laufkollegen für ein Experiment zu bewegen zur Prüfung von chefboss' Theorie. Ein leichtes, da wir immer an 4 Windrädern unterschiedlicher Bauart vorbeikommen. Schwierig war es nur, für die Ernsthaftigkeit und Wissenschaftlichkeit zu sorgen, schließliich gilt es, Physik-Genies wie chefboss zu verifizieren oder zu falsifizieren.


    Ergebnis: chefboss' Windrad-Luftverwirbelungstheorie-in-Bodennähe-und-resultierende-Klimaveränderungstheorie ist erfundener Quatsch.


    Versuchsaufbau: 4 in Betrieb befindliche Windräder unterschiedl. Bauart, 8 Jogger, aufgeklaubter Straßenstaub (ist zur Zeit alles extrem trocken hier am Niederrhein), Daunenfedern, Wundpuder, Weidezäune, zufällig herbeigkommener Traktor, Silageaufschüttung


    Von 0 Zentimetern bis zu einer erreichbaren Höhe von 4 Meter über Grund gibt es keine Verwirbelungsunterschiede zwischen den Bereichen beliebiger Distanz im Windschatten (mutmaßlicher Verwirbelungsbereich) hinter den Windkrafträdern zu sonstigen Bereichen vor und abseits der Turbinen.


    Also erfundener Quatsch von chefboss oder, sofern er sich hierauf berufen sollte, haben die Berechnungsmodelle des MIT (Massachus. Institute of Technoidiotie) wieder mal versagt, genauso wie die Berechnungsmodelle aus demselben Haus, dass es niemals einen Drei- oder Vierfachgau geben könne.

    Die WindkraftAnlagen fuehren zwar lokal zu einer Aufheizung ...
    ==> aber anderswo zu einer Abkuehlung, im Mittel bleibt alles gleich; (...)
    Was Du hingegen von der Aufheizung Kuehltuerme gemeint hast war voelliger Unsinn ... ^^ :D 8o ; davon wird das Klima nicht merklich veraendert ... weil der Beitrag zu klein ist.


    Soso. Ich fasse aus meiner Sicht zusammen: Wenn Windkrafträder nach chefboss' Theorie das Klima relevant aufheizen, dann tun Kühltürme das auch, denn exakt für die Wärmeabgabe werden Kühltürme so effektiv wie möglich gebaut.


    Auf jeden Fall soll man sich nicht den Blick verstellen lassen für das wesentliche: Das Todespotenzial der Energiegewinnungsformen im Super-Gau-Fall:


    AKW: großflächige Vergiftung und Verseuchung über Generationen; Strahlentod, Keimbahnschäden, Tod- und Mißgeburten über Generationen
    Windkraftanlage: fällt um, wirbelt Staub auf - und kann eine Woche später wieder aufgebaut werden

    Zwar interessiert mich auch folgende, immer noch unbeantwortete Frage für den Teilaspekt Klimawirksamkeit:
    "Haben die MIT-Leute neben den Klimaeffekten bei 10%iger Energiegewinnung durch Windkraft auch mal untersucht, welche Klimaeffekte AKWs bei dortiger 10%iger Weltenergiegewinnung auslösen? Denn, was machen Kühltürme? Genau. Sie bringen vorher nicht vorhandene Wärmeenergie ins Klima. Das verstehen sogar Kinder, bevor sie zum MIT gehen. Danach anscheinend nicht mehr."


    Das alles entscheidende ist doch aber bei der Diskussion AKW vs. Windkraft das Todespotenzial der Energiegewinnungsformen im Super-Gau-Fall:


    AKW: großflächige Vergiftung und Verseuchung über Generationen; Strahlentod, Keimbahnschäden, Tod- und Mißgeburten über Generationen


    Windkraftanlage: fällt um, wirbelt Staub auf - und kann eine Woche später wieder aufgebaut werden


    In der Tat eine schwierige Wahl.


    Die KlimaVeraenderung durch WindKraftAnlagen hat _nichts_ mit Aufheizung zu tun ; sie kommt von der Verwirbelung der LuftSchichten und der Abbremsung derselben ...

    Deine obige Aussage steht im Widerspruch zu Deiner nachstehenden Berufung auf die MIT-Erkenntnisse. Was soll man nun glauben?

    Nach einer Studie des Massachusetts Institute of Technology von 2009 [25] ist davon auszugehen, dass mit deutlichen Klimaeffekten zu rechnen wäre, würden nur 10% der global benötigten Energie durch Windkraft gedeckt. Während an Land mit einer deutlichen Erwärmung zu rechnen sei, wäre auf See von einem gegenteiligen Effekt auszugehen.


    Normalerweise heizt die Sonne den Boden auf ... ; in BodenNaehe ist es deutlich waermer ... Pflanzen u. Lebewesen gedeihen usw. ;
    ... wenn aber auf der HuegelKette WindRaeder stehen ...
    ==> dann wird durch die WindRaeder kalte Luft von weiter oben mit waermerer Luft aus BodenNaehe vermischt ; das veraendert Temperatur, rel. Luftfeuchte usw. ; der Wind wird verlangsamt ; bei langsamerem Wind koennen Pflanzen evtl. um einige % weniger CO2 aufnehmen u. wachsen daher langsamer usw. ... ...
    ==> Die VerdunstungsRate der BodenFeuchte wird ebenfalls beeinflusst ... ; regionale NiederschlagsMuster aendern sich ...
    ==> WindRaeder bewirken also aus Sicht der vegetativen BodenZone eine Aenderung des Klimas ... ... [smilie_blume] ... allein durch die Vermischung der Luftschichten ...


    So wird auch ein Schuh draus:
    Normalerweise heizt die Sonne den Boden auf ... ; in BodenNaehe ist es deutlich waermer ... Pflanzen u. Lebewesen gedeihen usw. ;
    ... wenn aber auf der HuegelKette WindRaeder Kühltürme stehen ...
    ==> dann wird durch die WindRaeder Kühltürme kalte Luft von weiter oben mit waermerer Luft aus BodenNaehe den Kühltürmen vermischt ; das veraendert Temperatur, rel. Luftfeuchte usw. ; der Wind wird verlangsamt ; bei langsamerem Wind koennen Pflanzen evtl. um einige % weniger CO2 aufnehmen u. wachsen daher langsamer usw. ... ...
    ==> Die VerdunstungsRate der BodenFeuchte wird ebenfalls beeinflusst ... ; regionale NiederschlagsMuster aendern sich ...
    ==> WindRaeder Kühltürme bewirken also aus Sicht der vegetativen BodenZone eine Aenderung des Klimas ... ... [smilie_blume] ... allein durch die Vermischung der Luftschichten ...


    MIT? Wurden dort und an den anderen 5 anerkanntesten Unis nicht die kompetenten Leute ausgebildet, die Fukushima, Harrisburg und Sellafield gegen alle Eventualitäten eines typischen planetaren Geschehens gesichert gebaut haben, fortwährend sicher betrieben und nun auch perfektes Krisenmanagement gemacht haben? Meinst Du diese Experten?


    Haben die MIT-Leute neben den Klimaeffekten bei 10%iger Energiegewinnung durch Windkraft auch mal untersucht, welche Klimaeffekte AKWs bei dortiger 10%iger Weltenergiegewinnung auslösen? Denn, was machen Kühltürme? Genau. Sie bringen vorher nicht vorhandene Wärmeenergie ins Klima. Das verstehen sogar Kinder, bevor sie zum MIT gehen. Danach anscheinend nicht mehr.

    (...) Was Chefboss allerdings jetzt noch stören könnte wären die Luftverwirbelungen, die so eine 'Rundrumversorgung' behindern könnte. Jedenfalls stört ihn das bei Windturbinen massivst.


    In der Tat, ein Zusatzproblem das ich übersah. Wobei chefboss wiederum übersah, dass die Luftverwirbelungsdiskussion durch Windturbinen den freien Blick des Geistes auf die viel eklatantere Verschattungswirkung dieser Anlagen mit Stroboskopeffekt verstellt. Bei weitem sind die Risiken der Verschattung nicht erforscht, aber auf jedenfall kritisch anzumerken. Zum Stroboskopeffekt liegen rudimentäre Diskothekenstudien vor. Eindeutig korreliert die Zunahme der Krebserkrankungen und der Einsatz von Stroboskopen seit Saturday Night Fever.


    Allerdings stellen sich die Kühltürme im Prinzip gradso den Winden und der Sonne unnatürlich entgegen wie die Windräder. Also muss die Forschung in chefboss' Sinn auf die aerodynamische Verspoilerung der Kühltürme (technisch machbar mit Weltmarktinnovationschancen für die hiesige Wirtschaft) gelenkt werden und auf die ausreichende, schattenneutralisierende Ausleuchtung kühltrumrückwärts durch günstigen Kernkrafstrom erfolgen.


    Demzufolge habe ich chefboss' Pro-AKW-Theorie wie folgt zu vervollständigen:
    chefboss: Also, dann wäre es im Hinblick auf Radioaktivitätsvermeidung am optimalsten, man würde in einer Holzhütte leben (auf sorgfältige Jahresringauswahl ist zu achten (Danke PatroneLupo) mit lauter massiven Kernreaktorblöcken mit verwirbelungsmildernden verspoilerten Kühltürmen samt schattenausleuchtender Lichtmimik kühltrumrückwärts um einen rum, die die radioaktiven Kohlekraftwerke abblocken? Habe ich das nun richtig verstanden?


    chefboss: Also, dann wäre es im Hinblick auf Radioaktivitätsvermeidung am optimalsten, man würde in einer Holzhütte leben mit lauter massiven Kernreaktorblöcken um einen rum, die die radioaktiven Kohlekraftwerke abblocken? Habe ich das richtig verstanden?

    (...)Die verfügbaren Zahlen belegen jedenfalls nicht irgenwelchen apokalyptischen Erwartungen, im Gegenteil.

    Womit man weiss, was man von manchen kernindustriell-kolportierten Zahlen zu halten hat. Störfall- und Unfallerwartungen mit dem unbeherrschbaren Teufelszeug brauchen nun nicht mit Zahlen belegt oder wiederlegt zu werden. Jeder kann sehen, was in Fukushima passiert ist und weiterhin passieren wird.

    Die Zwangsevakuierungen richten mehr Schaden an als es die Radioaktivität vermag.

    Nach dieser abstrakten These war es also durchaus schadensvermeidend, dass die Amerikaner die Innenstädte von Hieroshima und Nagasaki, na wenigstens ein paar Schulen und Kindergärten, nicht gewarnt haben? Nicht auszudenken, was bei einer Hals-über-Kopf-Evakuierung schlimmes passiert wäre.


    Bestreite ich einfach mal. Wieso soll ich mir meine Jahresdosis in kürzester Zeit einfangen können und kein erhöhtes Risiko davontragen? Wieso funktioniert das nur mit der Jahresdosis und nicht mit der 10 Jahresdosis? Wenn ich mir meine Jahresdosis Koffein oder Nikotion in ein paar Stunden reinziehe bin ich reif für die Kiste, bei meinem Konsum reicht vermutlich schon die Monatsdosis.


    Du bestreitest zu recht. Denn das ist nur das, was die "Experten" sagen und in der Strahlenschutzverordnung (->http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenschutzverordnung) ihren Niederschlag gefunden hat.
    Aber jetzt gibt es ja makabererweise wieder viel Studienmaterial über die Wirkung von Kurzzeit- und Langzeitdosen auf Menschenmaterial und dies mit schönen neuen Messapparaturen, so die Fukushima-Leute mit welchen ausgestattet waren, deren Ergebnisse vielleicht oder vielleicht auch nicht in die Öffentlichkeit gelangen.

    Zum Lachen, wenn es nicht so ein ernstes Thema wäre: Im tagesschau.de-Interview der Experte Wolfgang Raskob.
    Leider geht das Vollzitat ja nicht, deshalb nur Auszüge und Kommentar dazu:


    Quelle: http://www.tagesschau.de/inlan…iewwolfgangraskob100.html


    Zitat

    Experte zur Dekontamination verstrahlter Gebiete "Heute können Sie Pripjat wieder betreten"

    Ja, stundenweise geht das. Bis man seine Jahresdosis hat. Wenn man in der ersten Minute seines Aufenthaltes in Pripjat ein Plutoniumpartikel inkorporiert, ist das natürlich das Todesurteil, das auf Raten vollstreckt wird. Und wenn man dann von seinen Anverwandten feuerbestattet wird, dann ist das Plutoniumpartikelchen in der Urne und kann ein paar hundert
    Jahre warten, bis es ohne nennenswerte Aktivitätseinbusse über ein Klärwerk auf Ackerflächen aufgetragen wird.

    Zitat

    Sie ist immer noch eine Geisterstadt: Pripjat. Nach dem Super-GAU in Tschernobyl waren dort 50.000 Einwohner evakuiert worden. Dennoch sei die Stadt ein Beispiel für eine gelungene Dekontamination, sagt der Experte Wolfgang Raskob.

    Gelungene Dekontamination? Die strahlenden Nuklide sind nicht weg (im Sinne von neutralisiert oder verschwunden), sie sind allenfalls, wenn sie sich je nach Halbwertszeit des Isotops (von Tagen bis Jahrhundertausenden) nicht verstrahlt haben, nur woanders.
    - wenn sie zur Dekontamination ausgeschwemmt wurden, sind sie im Grundwasser,
    - wenn sie zur Dekontamination abgetragen wurden, sind sie da, wo der Abraum hingeschafft wurde und dort gfls. durch Regen und Versickerung ins Grundwasser gelangt sind,
    - wenn sie zur Dekontamination in Container gecastort verfrachtet wurden, dann da, wo diese stehen oder da, wo diese im Meer verklappt wurden.


    Solche Experten beraten die Nichtexperten, die im Bundestag sitzen? Das kann doch nicht gutgehen.