Beiträge von Wayne Schlegel

    Zum Seitan/Gluten:
    Laut heutiger Antwort eines 5kg-Gebinde-Versenders hat das Zeug eine MHD bis Ende August 2012.
    Bei optimaler Lagerung dürfte die Verzehrfähigkeit zwar deutlich länger sein, mir ist das aber insgesamt denn doch für eine größere Einlagerung zu kurz. Falls jemand andere Informationen/Quellen hat, wäre ich für Mitteilung dankbar.


    Zum Tomatenanbau:
    Wie schon vor einigen Tagen festgestellt: Als Hobby und Spaß an der Freud okay, für Subsistenzzwecke in Krisensituationen nach meiner Einschätzung unbrauchbar, weil
    - zu unsicherer Ertrag,
    - zu kurze Saison in Verbindung mit geringer Lagerhärte
    - zu geringe Nahrhaftigkeit,
    - sehr schlechtes Verhältnis Arbeits-/Zeitaufwand/Ertrag.
    Vielleicht wäre hier ein Apfelbäumchen oder Zwetschgenbäumchen mit Dörrobstoption eine sinnige Alternative? Insofern habe ich mit meinen Kirschbäumchen vor 10 Jahren - natürlich damals ohne an Bevorratung/Haltbarmachung zu denken - eine falsche Variante ergriffen, weil der schmackhafte Ertrag täglich mit gefrässigen Amseln erstritten werden muss und Kirschen sich für Dörrobst nunmal nicht eignen.


    Wie wäre es bzgl. Vitaminzufuhr mit wildwachsendem Löwenzahn? Abzuraten oder empfehlenswert?

    Untergangssehnsucht ist völliger Quatsch. Kein Mensch mit Verstand kann sich so einen Zivilisationsuntergang wünschen.
    Kein Mensch seiner Epoche dürfte sich auch die Auswirkungen und Begleiterscheinungen des Dreißigjährigen Krieges gewünscht haben.


    Aber das Leben ist kein Wunschkonzert und jeder wird sich gravierend veränderten Zuständen stellen müssen, wie die auch sein mögen. Mögliche Szenarien, Vorbereitungsmöglichkeiten in Form von Bevorratung und Handlungsvarianten pragmatisch und nicht transzendental aufzuzeigen, dem dient dieser Faden. Wer dies für abwegig hält, psychisch nicht verkraften mag oder kann, für den ist das hier keine gute Adresse.


    Noch können wir uns an schöngeistigen Philosophien und Hinterfragungen erfreuen, noch geht es im Okzident nicht ums nackte Überleben. Schön, wenn es so bleiben würde und wir nur Probleme wie Steuererklärungen, Zensus, Rettungsschirme, HartzIV-Regelsätze haben.

    Gute, durchdachte Beiträge! :thumbsup:
    Aber, Zustände wie im 30jährigen Krieg kommen nicht über Nacht!


    Hi Robertino,
    gewiss nicht über Nacht, aber nach einigen Monaten schon vorstellbar. Gar nicht abschätzbar ist die Zeitdauer: Jahre oder Jahrzehnte bis eine größere Macht für gewisse Stabilität (wie auch immer - feudal, mafiös, polizeistaatl. ...) sorgt. Zivilisationsniveau auf jeden Fall um einige Stufen unter dem jetzigen für die bezogen auf die Ausgangsbevölkerung nicht mehr so zahlreichen Überlebenden.


    Schauen wir mal, welche von den 3 Standard-Lösungen sämtlicher Lebensprobleme passen könnte (love it, leave it, change it):


    love it: bei Atomkraft nicht möglich, da das Risiko um Dimensionen zu hoch und unvereinbar mit nachhaltigem Leben ist


    leave it: Du nennst evtl. Migrationsziele. Meine Meinung: Wenn schon, denn schon. Man muss auf die Südhalbkugel, weil diese klimatisch und luftaustauschmässig von der Nordhalbkugel getrennt ist. Nur dort gibt es eine reelle Chance. Wir reden im Zivilisationsendeszenario nicht von 1 oder 2 AKWs, die unbeherrschbar werden, sondern von sämtlichen (Europa, Nordamerika, Asien). Aus einer Richtung muss der Wind ja schließlich kommen. Panama halte ich persönlich für höchstgefährlich.


    change it: für sofortigen Atomausstieg kämpfen und aufklären ist mühsam aber nicht ganz aussichtslos


    Hi Wurschtler,
    Zustimmung, wobei nicht für jedermann, der willens ist, 5.000 Euro Peanuts sind.


    Gegen Atomanlagen, die die allergrößter Bedrohung für die Zivilisation/Menschheit sind, kann man schon was tun, auch wenn es aufwändiger ist, weil man sich anstatt insgeheim Vorräte anzulegen outen muss: die Zeitgenossen Sensibilisieren und die Abgeordneten mit dem Thema ständig nerven.


    Das hat überhaupt nichts mit politischen Parteien zu tun, die für mich allesamt widerwärtig weil korrupt sind. Wenn aber unsere Nachkommen überhaupt eine Chance haben sollen, dann müssen diese Dinger weg. So einfach ist das.

    Haste mal was von R. Deutsch gelesen?


    Klar, auch ein ganz Gescheiter. Wegweisend für mich das Silberkomplott. Leider ist Reinhard Deutsch viel zu früh verstorben.


    Vom Traden verstehe ich nix. Vielleicht löst sich eine gewisse scheinbare Widersprüchlichkeit bzgl. Martins Trades dahingehend, dass er neben seinem Wissensfundus und seinen überragenden Fähigkeiten auch ein wenig Spieler/Zocker ist. Vielleicht spielt bei der Kolumnistentätigkeit auch Eitelkeit ein Rolle oder der schiere Mammon.


    Kleine und große menschliche Schwächen sollen bei vielen Zeitgenossen vorkommen, wie wir hier im Forum an uns selber sehen. Ich denke nicht, dass man verlangen sollte, ein Mensch müsse rundum und überall perfekt und konsequent sein, um überzeugend zu wirken. Die Messlatte Jesus, Gandhi und Mutter Theresa sind doch ein wenig zu hoch.

    Da kommen STÄDTER, da bin ich doch ganz entspannt. :hae:


    Hoffentlich werde ich nicht um die Mühe meiner Arbeit gebracht, weil ich mich totlache, wenn die versuchen über die Mauer zu kraxeln oder eine Zange zu benutzen ! :D
    Und dann bleibt da immer noch die Frage, wo die hin gehen . Dort wo es überwiegend ungesichert ist oder dort wo doch schon Widerstand zu erwarten ist ?! 8o
    Im übrigen halte ich in einer Situation mit Plünderungen das allein gelegene Grundstück im Wald für wesentlich gefährdeter.
    Ein Dorf, das zusammen hält kann bestimmt ausreichend Barrikaden bauen so wie Wachen organisieren und sich gegen hunderte Angreifer verteidigen. Im einsamen Haus reichen eine Hand voll Ganoven. ;(


    Hi ECU,
    Du verbesserst natürlich die Chancen für Deine Familie durch Sicherungsmaßnahmen, keine Frage. Wenn sich ein Stamm/Clan bildet (verschworene Dorfgemeinschaft) sowieso. Wobei das eben auf bedingungslose Gegenseitigkeit beruht und Du der Dorfgemeinschaft gleichermassen Schutz und Deine Hühner zu gewähren hast. Urkommunismus in purer Form. Das Eigentums- und Egoistenparadigma wird nicht mehr funktionieren. Je schneller sich man dahingehend umstellt, umso besser.


    Aber eine freudige Erwartung auf sich selbst verletzende Eindringlinge halte ich für verfehlt und ein Lachen darüber für unangebracht. Im günstigsten Fall bekommst Du halt mal als Revanche eine Brandfackel oder etwas Vergiftetes vom Verletzten nächtens rübergeworfen. Im ungünstigsten Fall wird Deine Trutzburg belagert. Es scheint ja was zu holen zu sein, wenn so aufwändige Sicherungsmaßnahmen betrieben werden. Oder einem Clan hat es nicht gefallen, dass Du/Dein Flecken einen aus ihren Reihen demonstrativ aufgeknüpft hat.

    Ist es Voraussetzung supergescheit zu sein, daß man Bildkolumnist wird?
    Der selbe supergescheite Bildkolumnist predigt ja auch seit Jahren die Vorhaltung von Papierbargeld, will auf keinem Konto mehr Geld haben und legt gleichzeitig einen grandiosen Trade nach dem anderen hin...den er dann selbstverständlich hinterher berichtet...


    Hast Du mal ein paar Bücher von dem Mann gelesen oder urteilst Du aufgrund von Kolumnen/Einzelaussagen?
    Ich halte es auch nicht prinzipiell für eine schlechte Idee, einen Papierbargeldvorrat zu haben, um vielleicht im letzten Moment noch die Chance zu haben, einen Großeinkauf zu machen, wenn die Geldautomaten oder elektronischen Bezahlsysteme klemmen oder man sich nicht unbedingt in langen Schlangen einreihen will. Vielleicht taugt ein Papierbargeldvorrat dann aber auch nur zum Feuer machen. Wer weiß. Mit unerreichbaren binären Zahlen auf dem Konto kann man das jedenfalls nicht.


    Ob Deflation oder Inflation oder beides zusammen oder nichts dergleichen nun wahrscheinlicher ist, darüber gibt es bergeweise sich widesprechende Literatur von gescheiten Leuten. Kann sich jeder selbst raussuchen, was er für überzeugender hält.


    An einen weltweiten Zivilisationsverlust glaube ich nicht. Wie sollte es dazu kommen?
    Ich befürchte "nur" längere lokale Konflikte in Europa, so wie es sie schon immer mal gegeben hat.


    Hi Notopfer,


    wie es dazu kommen sollte? So, wie in der Geschichte Hochkulturen (Zivilisationen) stets und ausnahmslos untergegangen sind. Die Frage müßte daher eher lauten, wie soll es gelingen, dass es diesmal zum ersten Mal in der Geschichte nicht so kommt.


    Selbst wenn Du "nur" lokale Konflikte in Europa befürchtest - werden da die Atomkraftwerke ausgespart bleiben? Oder müssen die Heruntergefahren werden, damit nichts Großes passiert? Auch heruntergefahrene Atomkraftwerke müssen jahrelang gekühlt werden. Sonst wird es im Umkreis von hunderten Kilometern sehr ungemütlich (wenn es übel läuft, sind es tausende (und zwar sowohl Kilometer als auch Jahre), denn wer würde bei lokalen Konflikten nötigenfalls die Logistik aufbringen können, Sarkophage zu bauen). Hoffentlich ist bei lokalen Konflikten für Kühlung noch Strom, ausreichend Ersatzteile und im übrigen Bewachung der sensiblen Anlagen vorhanden.


    Heute ist die Zivilisations-Fallhöhe unvergleichbar größer, weil eine extreme Technikabhängigkeit besteht und Selbstverantwortungs-/Selbstversorgungskenntnisse, -fertigkeiten und -fähigkeiten in den westlichen "Hochkulturen" weitestgehend verloren gegangen sind. Wer ist denn außer ein paar Subsistenzler noch zu nennenswerter Urproduktion ohne Dünger, Spritzmittel, Großmaschinen und industrielle Verarbeitung fähig?

    (...) Die Bewachung wäre für eine einzelne Familie unmöglich. Die einzige Lösung die mir gerade einfällt wäre es gemeinschaftlich ein größeres Gelände für diesen Fall vorzubereiten und zu befestigen. Das klappt - wenn überhaupt - nur in ländlicher Umgebung. In dem Szenario hat man als Einzelner kaum eine Chance. Da hilft nur eine Gemeinschaft mir gestreuten Fähigkeiten.
    Für das Szenario seh ich schwarz


    So sehe ich das auch.
    Sogar supergescheite Leute wie Paul C. Martin predigten vor Fukushima, dass es in the long run einen Rückfall der Menschheit in Stammesgesellschaften geben wird und die Technik sich auf Bronzezeitniveau einpendeln wird (wenn das oberirdisch von der jetzigen Zivilisation Hinterlassene aufgebraucht sein wird).


    Jetzt, nach Fukushima, darf man wohl nicht mehr so optimistisch sein. Wie wollen Stammesgesellschaften die Nuklearanlagen auf Dauer sichern? Wie wollen die alle paar Jahrzehnte Sarkophage bauen/erneuern? Und da genügen auf Dauer auch keine Sicherheitsabstände von Hunderten von Kilometern (die es in Zentraleuropa gar nicht gibt). Also für Europa und alle Territorien mit Atomanlagen sieht es überhaupt nicht gut aus. Unsere Kindeskinder werden uns dereinst deswegen verfluchen, so sie überhaupt überleben.


    Guter Beitrag Blackpearl - danke.
    Zur Zitierung: Ich hatte nicht vollständig formuliert, ich meinte "aus logistischen und kostenmäßigen Gründen für die meisten kaum möglich".


    Deine Einschätzungen im übrigen teile ich voll und ganz. Nur eine Relativierung: Bei einem schnellen und heftigen Hereinbruch des Endes der Zivilisation ist die größte Gefahr das Außerkontrollegeraten der Atomkraftwerke. Seit Fukushima weiss jeder, dass, wenn die nicht lückenlos gekühlt werden, auch über viele Jahre die Abklingbecken, ist es ganz schnell für Gesamteuropa vorbei, ob mit oder ohne Vorräte. Das muss man ganz illusionslos sehen. Und dann noch auf die Südhalbkugel zu kommen, ist im Chaos wohl aussichtslos. Insoweit hat sich unsere Wachstums- und Konsumgesellschaft das zivilisatorische Todesurteil selbst gegeben. Das Todesurteil wartet nur noch auf die Vollstreckung. Nur die Hoffnung bleibt auf einen guten Ausgang.


    An H. Löns mit dem Wehrwolf kann ich mich ganz schwach vom Hörensagen erinnern. Ich habe den Roman aber soeben bei booklooker bestellt. Bin gespannt.


    Was hat es mit Alexander Bean auf sich?

    was sind denn die besten vitamin und mineralienreichsten lebensmittel zum bevorraten . gläßer und dosen sind ja offensichtlich tot - wozu also lagern , da lagere ich lieber öl - honig - gedreidekörner - salz und dörrobst anstatt all den dosenzeugs nebst nudeln ...


    Schon schon lieber Iring. Aber es ist auch eine Frage der Effektivität, der Lagekapazität und der einsetzbaren (Geld-)Ressourcen.
    Schließlich hoffen wir doch hoffentlich, dass das Bevorratete niemals zum Einsatz kommen muss.


    Effektiv, billig und sehr lange haltbar sind eben Zucker, Reis, Nudeln, Öl-Fischkonserven. Es gibt natürlich x-Sachen, die ernährungsphysiologisch und geschmacklich viel viel besser sind. Jeder kann, wenn er sich für Bevorratung entscheidet, selbst schauen, welche Möglichkeiten und Neigungen er hat. Anregungen gibt es in diesem Faden und in den Vorsorgeforen/Selbstversorgerforen zur Genüge.

    Vielen Dank fred für Deinen guten Beitrag und vorallem für die mir bislang unbekannte Gluten-/Seitan-Info. Dazu habe ich unten noch Fragen. Zunächst noch kurz zu einigen Aspekten des Beitrages:



    (... ) Realistischerweise gehen wir ja auch nicht davon aus, dass unser Vorrat 2 Jahre ausreichen muss. Wenn eine Krise so lange vorläge, wäre eg alles aus. Länger wie ein Jahr dürfte es nicht dauern, dass ist die Zeit die benötigt wird, um eine neue Ernte einzufahren, und in dem einen Jahr wird man vieles essbares finden, dass man bisher nicht genutzt hat.


    Ich bin ein Freund von Optimismus, dennoch sollte diese Grundeinstellung nicht den realen Blick auf ein umfassendes Krisenszenario, das nennenswerte Vorratshaltung überhaupt erforderlich macht, versperren. Wenn schon, denn schon.
    Mir ist klar, dass eine Vorratshaltung für 2 Jahre aus logistischen und kostenmäßigen Gründen kaum möglich ist. Allerdings wäre eine solche in dem umfassenden Krisenszenario angezeigt. Und wer kann, der sollte tun.


    Denn wie in Post 3096 und 3098 diskutiert wird es bei mehrmonatigem Versorgungsausfall und Ausfall der Staatsmacht zu massenhaftem Raub, Mord, Plünderung usw. kommen. Komplettzusammenbruch der Zivilisation, der (Bürger-)krieg ernährt sich ein Zeit selbst. Einhergehend natürlich mit Seuchengefahr und sonstigen überraschenden Begleiterscheinungen (Massenmigration). Davon auszugehen, dass in einem solchen Umfeld gesät und geerntet werden kann, halte ich für Wunschdenken. Da werden bestellte Mais- und Kartoffelfelder geplündert, sobald Supermärkte, Lagerhäuser, Schweine- und Viehställe leergefegt sind. Wer soll da die Möglichkeit haben, für die nächste Saison eine nennenswerte Saat auszubringen und zwar manuell ohne Dünger, Großmaschinen, die wenigstens eine Notversorgung von größeren Bevölkerungsteilen sicherstellten kann? Wenn da irgendwo ein Huhn gackern sollte, wird es gemeuchelt. Denn der Hunger kennt nur das Jetzt (Fleisch) und nicht das Morgen (Ei-Lieferant)


    Erst wenn (fast) alles leergeräumt ist, dann würde das richtige Hunger- und Seuchensterben losgehen.


    Das ist bitter und krass, aber Szenarienrealität: Erst wenn die Zivilisation soweit dezimiert ist, dass nicht überall sogar der Samen oder Setzlinge verzehrt werden, kann es eine Stabilisierung geben. Das kann allerfrühestens nach 2 Jahren angenommen werden. Im ersten Jahr "danach" leben einfach noch zu viele, die aber nicht die Zeit haben, Wachstum und Reife abzuwarten.



    Am schlimmsten sind eher die ersten Wochen, und genau dafür reichen Salz, Zucker, Seitan und Öl völlig aus.
    (...) Alles Essen in dem Vitamine und so drin sind. Öl, Zucker, Salz und Seitan sichern nur ab, dass du im Notfall die nötige Energie zusammenbekommst.


    Da habe ich eine andere Meinung. Am Schlimmsten sind nicht die ersten Wochen, sondern die mindestens 2 Jahre danach.


    Allerdings meinte ich auch nicht wirklich Mehl. Dann lieber Getreide als Korn. Seitan ist aber nur das Weizeneiweiß, auch Kleber uder Gluten genannt. Für Glutenallergiker natürlich nix, aber für alle anderen praktisch reines Eiweiß in Pulverform, das Kilo für knapp 2 €, lange haltbar. Außerdem kann man daraus Fleischersatz machen, der wirklich gut ist. Mit diesen 4 Sachen sind also Fette (Öl), Mineralien (Salz), Kohlenhydrate (Zucker) und Eiweiß (Seitan) abgedeckt, die restlichen Dinge sind Spurenelemente und Vitamine, wie der Name schon andeutet, brauchts da nur winzige Mengen.
    Gruß fred


    Sehr gut zusammengefasst.


    Das mit dem Gluten (Seitan-Basis) hört sich sehr interessant an, wenn eine lange Haltbarkeit (Lagerfähigkeit) zu geringen Gestehungskosten möglich ist.
    Aus dem Netz habe ich folgendes an Infos zusammengetragen:

    • Seitan (übersetzt Kleber) , auch als Gluten, Klebereiweiss oder Weizenfleisch bezeichnet, ist ein wasserunlöslicher Teil des Getreideproteins, welcher ca. 80 % des Gesamteiweißes im Weizen ausmacht und aus den beiden Proteinen Gliadin und Glutenin besteht.
      Einfach mit der gleichen Menge Wasser zu einen Teig kneten und in einem starken Sud aufkochen. Dann als Braten, Hack oder Gyros weiterverwenden. Wenn man vor dem Kneten Gewürze direkt in das Pulver mischt hat man noch mehr Einfluss auf den Geschmack, muss dann aber eventuell mit der Menge an Wasser etwas variieren.
      Nährwerte pro 100g:
      Energie: 393 kcal / 1644 kJ
      Eiweiß: 81g
      Fett: 4g
      Kohlenhydrate: 7g
      Ballaststoffe: 1g

    Einige Infos gibt es hier: http://www.chefkoch.de/forum/2…llung-und-verwendung.html
    Eine Bezugsquelle scheint hier zu sein: http://www.vegan-wonderland.de…-Seitan-Basis-p-1053.html (Kilopreis offenbar 3 Euro)


    In den Beitägen in dem verlinkten Forum ist die Rede von langer Haltbarkeit und evtl. Bezugsmöglichkeiten von Gluten über das Bäckerhandwerk und Mühlen. Leider ist ausser diesen Andeutungen nichts zu finden (genaue Haltbarkeitsdauer in Jahren, günstigere Bezugspreise bei größeren Mengen usw.).


    Hat jemand von euch Ahnung bzw. Beziehungen in das Getreideverarbeitende-/Bäckereigewerbe und kann das dankenswerter Weise recherchieren? Falls forumsöffentlich nicht möglich, gerne auch per PN an mich.

    Liebe Leut',


    wenn es ernährungsmäßig wirklich darauf ankommt, dass man eine Kleintierzucht oder auch größere Vierbeiner hat, wie oben diskutiert, dies also den Unterschied zwischen Hungern und nicht Hungern ausmacht, was ist dann?


    Dann ist man mittendrin im Sterben, Rauben, Plündern und Morden, oder genau dieses ist schon vorbei und die Bevölkerungsdichte hat sich beträchtlich (50-80%) abgebaut.


    Glaubt denn irgendwer, Hungernde würden in Ballungsgebieten (auch ein 30.000-Einwohner-Städtchen ist ein Ballungsgebiet) sich ihrem hungernden Schicksal ergeben und da bleiben, wo sie sind? Oder innerhalb von einigen Wochen evtl. Straßenbegleitgrün und Ziergärten roden und einigermaßen ertragbringend nutzen, kampflos ernten/züchten/verwerten können? Ohne Samen, Kunstdünger, Maschinen, Pflanzenschutzmittel, Fähigkeiten und Fertigkeiten, selbstverständlich eine wohlgelaunte Natur ohne Dürre/Kälteeinbrüche o.ä. vorausgesetzt? Glaubt denn irgendwer, dass in einem solchen Szenario die Staatsmacht noch geordnet funktioniert, wenn die Staatsdiener/Exekutive und deren Familien selbst nicht ausreichend versorgt und gesichert sind, die hungernden Städter quasi interniert, entwaffnet oder sonstwie dafür sorgt, dass die, die nichts außer Gewalt Habenden, ebendiese nicht anwenden, um satt zu werden?


    Also entweder eine wirkliche ernsthafte und andauernde Versorgungskrise tritt nicht ein und das Hungern passiert nicht oder aber man darf sich Verhältnisse wie im Dreißigjährigen Krieg bei 10-50fach höherer Bevölkerungdichte vorstellen.


    Klar wird es in äußerst abgeschiedenen Gegenden mit viek Glück möglich sein, sich all dem zu entziehen. Das werden schon Hunderte sein oder vielleicht Tausende, aber wohl schwerlich Zehntausende und bestimmt keine Hunderttausende oder Millionenen. So schaut es aus in einem solchen Szenario, Freunde.


    Dennoch, wenn man sich vorstellt, dass die eigenen Kinder hungern, würde man da nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad alle möglichen Distanzen in Angriff nehmen und Beschaffungsrisiken eingehen, um diese zu retten? Und ob da Tauschmetalle tatsächlich die Rettung sind (getauscht wird ohnehin nur, wenn der Tauschende eine Überproduktion verfügbar hat und glaubt, diese auch bei andauernder Krise nicht zu benötigen und das Metall für ihn wertvoller ist, als Nahrungsmittel). Die, die keine Metalle oder Krisenbrauchbares haben, werden ohnehin mit Gewaltmitteln "tauschen" müssen. Und das ist die Mehrheit, ungeachtet von ethnischer Zugehörigkeit und Gewaltneigung im derzeitigen zivilen Überflussleben.


    Wer glaubt, er könne sein Schaf in so einem Szenario retten/behalten und könne es rund um die Uhr über Monate/Jahre lückenlos verteidigen, mit Verlaub, den halte ich selbst für ein Schaf.


    Danke Tisc1,


    darum gehts. Nichts gegen Tomatenzüchtung, mir schmeckt das Nachtschattengewächs auch. Aber für Vorsorgeinteressierte, die man im Faden "Wer hat einen Lebensmittelvorrat" vermuten darf, muss leider festgehalten werden,


    dass Tomaten keinerlei Beitrag zur Deckung des Kalorienbedarfes leisten können, es sei denn, man verputzt und verträgt täglich einen nicht zu kleine Teil der 100 bis 200 kg, die man für eine Vollkalorienversorgung bräuchte (abhängig von Körpergewicht, Arbeitsaktivität, Wärmebedarf(Winter)).

    Weil das Thema Tomaten hier eifrig besprochen wird:


    Hat schonmal jemand theoretisch ausgerechnet, wieviele Kilo Tomaten täglich ein erwachsener, arbeitender Mensch zur Deckung seines täglichen Kalorienbedarfes zu sich nehmen müßte?


    Wäre doch mal interessant zu wissen, oder?


    Desert,
    das wäre nur dann so, wenn die Flagge mit den 12 Pentagrammen tatsächlich und einzig für die EU stünde.
    Sogar auf Wikipedia gibt es unter der Rubrik inoffizielle Deutungen (runterscrollen) Einordnungen ganz anderen Inhaltes. U.a. auch apokalyptische und auserwähltheit-messianische Deutungen.

    Hallo Wayne,
    toller Post, im Grunde fehlt noch die Politik, denn ohne deren (Verfassungswiedrige) Zustimmung wären die Transferleistungen gar nicht möglich gewesen. Aber das Volk ist Beschäftigt.
    Ein Österreichischer Kolumnist hat heute Vorschlag unterbreitet die Österreicher (Jeder Ösi haftet mit 421€ für ""Griechenland"") sollten eine
    Woche gratis Urlaub in Greece machen dürfen, dafür das sie das restliche Jahr für die Griechen arbeiten :thumbsup:
    Leider hat auch er nicht die politische Ebene angeschnitten es hätte ja DAMALS die Möglichkeit gegeben einfach NEIN zu sagen ;(
    Grüße Brain


    Hi Brain,
    die Politiker sind offenkundig willfährige (so sie es durchschauen) oder schicht dumme (so sie es nicht durchschauen) Handlanger/Instrumente/Marionetten in dem unter Post 4 355 skizzierten Rahmen. Ihre einzige Qualifikation für die exponierte Stellung liegt an einem besonders ausgeprägten Psychopathenhirn.


    Da sie in ihrer Aufgabe absolut ersetzbar sind, sind sie unwichtig. Sie werden bei Funktionsmängeln gelegentlich ersetzt (natürlich nicht durch den Wähler, sondern durch Kampagnen, Enthüllungen, Affären oder Unfälle oder im (Anti)terrorkampf). Ihre Denke reicht i.d.R. nur über die ein oder andere Wahlperiode.


    Die Marionettenspieler planen und denken mindestens in Dekaden und Generationen. Griechenland wurde doch auch schon vor Jahrzehnten durch das Bankensystem auf die jetzige Liquidierung zielgerichtet vorbereitet. Es konnte ganz planmäßig nur so ausgehen, wie es jetzt ausgeht. So wie bei anderen Territorien auch. More to come. Die großen dann zum Schluss.


    Und ob in der letzten Erklärungsebene, einer womöglich messianisch geglaubten Auserwähltheit und Beauftragung nun tatsächlich in noch größeren Dimensionen zu denken ist, läßt sich angesichts einiger Spuren vermuten, aber nicht beweisen. Eine indizienbasierte Glaubensfrage - oder eben auch nicht.

    Liebe Leut',
    es wird doch in den Fäden hier am Einzelfall immer sehr schön herausgearbeitet, worum es geht.


    Nämlich um die Umverteilung von da, wo noch was zu holen ist, nach oben. Natürlich auch nach unten, damit Ruhe herrscht und sich die Aufmerksamkeit und der Unmut der Ausgesaugten auf die unten richten kann (Hartzer, Migranten ...) und oben weiter kräftig und ungestört kumuliert werden kann. Ablenkungsmanöver.


    Denn Gier kennt keine Saturierung. Dabei braucht man noch nicht einmal an dahintersteckende höhere "biblische" Aufträge zu denken (Blankfein: wir (das Bankensystem) tun nur Gottes Werk), die einfache Psychopathengier reicht zur Erklärung auf dieser Ebene völlig aus.


    Also: Costa-Normalgrieche hat von den Rettungsmilliarden nichts. Die wandern von den Ausgesaugten über die Kulisse Griechenland in die großen Taschen. Wenn jetzt die Rede ist, Geld gibt es nur noch gegen Immobilienpfand auf griech. Staatseigentum, dann bekommt Costa-Normalgrieche zudem noch öffentl. Schulgebäude, Straßen und Kanalisation unterm Hintern weg gezogen. Das Pfand kommt natürlich nicht dem Steuerzahler-Michel, Jan Schlamm oder Claude Chapeau zugute, es kommt in die Taschen, in die es gehört. Da macht kein Grieche und kein Deutscher was dagegen. Im Gegenteil: Dem Deutschen wird suggeriert, der Grieche nutzt die deutsche Geberlaune/Universalkriegsschuldzuweisung schamlos aus, dem Griechen wird suggeriert, der Deutsche erpresst und nutzt die Situation, die durch Selbstkasteiung erreichte Exportkonkurrenzausschaltung und Kreditvergabe selbst herbeigeführt wurde, schamlos aus. Jeder der Logiken hat was für sich - und die Völker sind so herrlich miteinander beschäftigt und im Hintergrund wird schmunzelnd über das dumme Volksvieh kassiert.


    Und noch eines ist klar: es wird solange keine Währungsreform, EU-Austritt/-Auflösung usw. geben bis nicht durch ebensolche Manöver mehr umverteilt werden kann, als es jetzt der Fall ist.


    Eine Illusion zu glauben, solche Aktion würden gemacht werden, damit es dem Duchschnittsmensch in irgendeiner Nation (also seinem eigenen Volk) nutzen würde.

    Ich weis net genau wie es kommt aber entweder Krieg gegen China als Oberbuumann eventuell noch RUssland dazu. China und Russland sie eben die Kandidaten für die nächste Weltmacht und wenn die zwei sich einig sind kann der Rest sowas von einpacken. Denke nicht das die "da Oben" sich das bieten lassen und grade in China glaub ich ham die garnicht zu melden.


    Ich tippe auf einen neuen Terror-Krieg in einem Land das China sehr nahe steht und China in zugzwang Bringt. Darauf hin wird China eingreifen und in nem kurzen Geplänkel auffe Mütze bekommen und zu taktischen Atomwaffen greifen. Danach Frieden und einen Biowaffenangriff der USA ( einen speziell auf Volksgruppe ausgerichteten Virus).


    MIr fällt leider einfach keine schmerzfreie Methode ein.


    Dass es auf einen alles entscheidenden Konflikt mit China hinausläuft, dürfte für alle klar sein, die nicht nur D'land sucht den Superstar gucken.


    Die im Westen einschließlich Israel lokalisierten globalen Schachspieler/Auserwählte/Herrenrassenangehörige usw. werden versuchen (müssen), einen Konflikt zwischen China und Russland und Japan zu bewerkstelligen (latent wären zwischen diesen Staaten ohnehin noch historische Rechnungen offen - wird jedenfalls suggeriert), um die Option zu haben, wie nach dem ersten und zweiten Weltkrieg relativ risikolos, dann im Namen der Menschlichkeit als Befriedungs- oder Weltrettungsaktivitäten ausgerufen, die Bösen zu richten und die Scherben aufzusammeln. Da das aber die Chinesen, die Russen und die Japaner genauso wissen, sofern sie nicht nur Superstarshows konsumieren, ist es sehr spannend, wie die wiederum manövrieren werden. Natürlich kriegen wir nichts diesbezügliches von den offiziell verlautbarten und sowieso nicht von den inoffiziell gehandhabten Strategien dieser Mächte über unsere Systemmedien vermeldet. Es gab doch mal das Wort pluralistisch. Das Wort scheint bezogen auf die Medien zensiert zu sein. Also können wir nur hypothetisieren.


    Wenn demnächst mal wieder das Schicksal chinesischer Dissidenten oder Exil-Tibeter sich kampagnenartig in den Medien einfinden - vice versa könnten entspr. chinesische Kampagnen, die wir wiederum nicht sehen dürfen, bzgl. Guantanamo, Abu Ghraib und dem Tun von Mordkommandos gegenüber unbewaffneten "Terror-"Verdächtigtenhäuptlingen laufen, dann ist es mal wieder so weit.


    Manche vermuten, dass konfliktäre Mächte über ultimative rassenselektive Biowaffen (vom Manhattanprojekt hat die Weltöffentlichkeit auch erst nach Hiroshima und Nagasaki erfahren), Wetterbeeinflussungsmöglichkeiten und sonstige "verdeckte" Waffen verfügen.


    Mal ehrlich, nichts wäre in diesem globalen Spiel der Psychopathen schöner, als einen nicht zu großen, aber dennoch wirksamen Impakt auf des Gegners Territorium zu lenken. Davon träumen Psychopathen nunmal nachts.


    Die Chinesen haben neben einem offenbar wachsenden militärischen Arsenal als einzige die Dollarwaffe. Wenn die allerdings damit die Dollarwährung liquidieren würden, wird postwendend eine gewaltsame Antwort des angegriffenen Dollarimperiums erfolgen. Was sonst? Das kommt also erst unmittelbar von dem dann gewünschten Endkampf.


    Da das alles aber kein virtuelles Logik- oder Videospiel ist, sondern sich sehr real vollziehen wird und man in the long run ohnhin ein paar Milliarden Menschen loswerden muss (die Rohstoffe reichen nun mal nicht für alle, schon gar nicht, wenn die alle mindestens auf HartzIV-Niveau leben wollen), wird das alles andere als heiter.


    Und in dieser Gemengelage, da gibt es auch noch das Überschuldungsproblem.


    Servus Frosti,
    schmerzfreie oder friedliche Mittel gibt es nicht und hat es noch niemals in der Zivilisations- und Geldgeschichte gegeben. Wobei einen einzigen Ausweg in Form einer Verlängerung des gegenwärtigen Schuldenzyklus gibt es doch noch: einfach weiter Aufschulden. Also im Prinzip jedem Chinesen, Inder, Afrikaner seinen Klein- oder besser seinen Großkredit und die Sache brummt. Oder man findet Aliens, denen man Hypothekenverträge verkaufen kann.


    Bis zum Ressourcenende oder bis zum (verschobenen) Verschuldungsende.


    Der nicht so friedliche Ausweg lautet schlicht und ergreifend "Krieg". Und das ist am einfachsten zu bewerkstelligen, da es zig Initiierungsvarianten gibt.


    Beispielsweise könnte man islamistische Osama-Jünger nun nachtreten lassen und eine 9/11-Inszenierung wiederholen. Trinkwasservergiftung in Metropole, Tanklastzug mit Teppichmesser auf die Cranger Kirmes entführen oder ne schmutzige B ombe beim nächsten Großevent. Oder man "beweist" den Japanern, dass das mit Fukushima die Russen oder Chinesen ausgelöst haben und schon könnte es Unmut geben.


    Oder Menschenrechte müssen in den Iran gebracht werden oder Frauenrechte nach Saudi-Arabien. Die Trickkiste ist voll.


    Wir werden es abwarten müssen, wie das Drehbuch weitergeht.