Wenn es wirklich soweit kommt das der Staat völlig zusammen bricht. Leute Massenweise verhungern und dann wahrlos rumliegen. Dann möchte ich dich dazu beglückwünschen in nem Haus voller Lebensmitteln zu sitzen. Was denkste wie lange es dauert bis sich ein Mob über dich und deine Vorräte hermacht?
Wie kommst Du auf die Schlußfolgerung, ich hätte ein Haus voller Lebensmittel, zu dem Du mich auch noch so sarkastisch-pikiert zu beglückwünschen bemüßigt siehst?
In dem geschilderten Extremszenario erhöht ein Haus voller Lebensmittel die Überlebenschance von 1% auf 2%. Mehr nicht. Eine Fluchtburg, auf die Du setzt, rettet Dich und Deine Nachkommen vorläufig auch nur, wenn Sie ein paar hundert Kilometer abseits von Ballungszentren liegt. Denn Hunger macht jedermann Beine.
Auf Dauer (also generationsübergreifend) rettet die Fluchburg auch nur, wenn sie auf der Südhalbkugel liegt, denn im Extremfall von reihenweisen Kernschmelzen in den paar hundert AKWs in unserer Hemisphäre braucht das Plutonium und sonstige radioaktive Isotope theoretisch nur einige Monate, um jeden Winkel erreichen zu können. Praktisch wird es einige Jahre dauern, um sich im Biokreislauf/Nahrungsketten - dann aber gleich für ein paar Tausend Jahre - festgesetzt zu haben.
So schaut es aus - gottseidank auch nur in einem Extremszenario, wenn die Nahrungsmittel allgemein ausgehen und es auf Algen, Bucheckern, Brennesseln, EPAs usw. ankommt. Also bitte souverän bleiben, Thommy.