Alles anzeigenManche Ansichten bzgl. der Vorratshaltung verwundern mich doch immer wieder
- hauptsache billig
- auch wenn es nicht schmeckt, es macht satt
- was soll`s, dann wirft man es eben weg, wenn abgelaufen ........
Ich praktiziere die Vorratshaltung schon seit Jahren, ausreichend für mindestens sechs Monate (eher länger). Ich habe noch nie etwas wegwerfen müssen, da ich das Prinzip der Rotation beherzige. Auch gibt es nichts darunter, was nicht schmeckt.
Und es sind viele (die meisten ) Dinge darunter, die nicht billig sind.
Ich achte doch bei der Vorratshaltung nicht darauf, das es möglichst das billigste Produkt seiner Klasse ist, sondern darauf, das es mir schmeckt und bekommt - also das, was auch heute verbraucht wird.
Unser aller Vorteil ist doch der der ZEIT. Wir können uns noch ohne Hast und Übereilung darauf vorbereiten.
Dasselbe bei all den anderen Produkten des täglichen Lebens.
Auch dort "horte" ich nicht das jeweilig billigste Produkt, sondern die, die ich am liebsten benutze.
Sollte ich darauf angewiesen sein, ausschließlich nur damit auskommen zu müssen, ist die dies bedingende Situation doch schon unangenehm genug. Da bin ich doch froh, in so einer Notsituation doch wenigstens noch diese wenigen "Guten" Dinge bei mir zu wissen.
MfG
Goldregenpfeifer
Hi Goldregenpfeifer, nix für ungut, denn so wie Du es machst, ist es für Dich bestimmt absolut richtig.
Vielleicht ist es aber ganz und gar nicht richtig für die Mitmenschen, die knapp an Geld und knapp an Zeit sind. Deshalb sollte das Verständnis auch denjenigen gegenüber aufgebracht werden, die "nur" ein paar Hundert EURO für eine Bevorratung aus dem Stand heraus für sich und ihre Familien aufbringen können, derweil sie obendrein nicht mit einer 100%en Wahrscheinlichkeit das totale GO mit langfristigen Versorgungsausfällen und mittelalterliches Leben auf Jahrzehnte hinaus erwarten.
Ferner gibt es Menschen, die müssen sehr hart und lange arbeiten und kommen erschöpft zu ihren Familien nach Hause und haben schlichtweg weder Zeit noch Energie, sich neben Baby, Kleinkind und Pubertären ein ausgeklügeltes Rotationsprinzip mit Null "Verschnitt" einfallen zu lassen und vollendet zu praktizieren.
Insofern ist auch quick and dirty ein Konzept, was akzeptabel sein sollte. Und seien wir doch ehrlich, wenn es hart auf hart kommt dann schmeckt auch die 1000. Portion Reis vorzüglich, wenn es sonst ausser Baumrinde, Löwenzahnsalat, Ameisen und an Sonntagen Regenwürmern nix mehr geben sollte.