1. Meine Messungen von über 100jährigen 900er Morganund
Peace Silber Dollar:
Die Messwerte liegen zwischen 36 und 50,2 MS/m (soll 50,2 MS/m).
Von einer größeren Stückzahl liegen ca 80% außerhalb des „Gut
Bereichs“.
Beitrag
RE: Goldscreensensor Erfahrung
Erstmal danke für die Antworten. Wenn ich mir die Beschreibung des anderen Prüfgerätes durchlese (GoldscreenPen), sollte der Wert allerdings für Silber passen. In der Beschreibung des getesteten Gerätes habe ich diesen Hinweis allerdings nicht gelesen.
Bei Silbermünzen mit einem Feinheitsgehalt von weniger als 958 wird dieser Effekt besonders stark. Deshalb ist es vor allem bei typischen Silber-Gedenkmünzen nicht möglich, den Silbergehalt mithilfe des GoldScreenPens zu überprüfen. Vielmehr kann…
900 liegt unterhalb von den von Deichkind26603 zitierten 958,
wobei Spuren von Verunreinigungen (z. B. 0,05-0,1% Eisen, Kupfer oder
Nickel aus Prägeprozess/Umlauf) den Wert um größer 10 MS/m senken
können und "schlecht" triggern. Der Sensor ist
hypersensitiv gegenüber solchen Anomalien. Der gemessene Leitwert
wird überproportional gesenkt.
Für den Goldscreensensor wird diese Problematik unter Punk6: "Silbermünzen unter 900" weiter hinten auf Seite 15 beschrieben: (wulgo: m.M. geht nicht.)
2. Sind darunter nun „Fakes“ - die es bei Morgan Dollars
unzweifelhaft massenweise gibt, besonders für die seltenen Stücke?
Meine Aussage dazu:
wenn Durchmesser, Dicke , Gewicht und der Klang !!! stimmt - ist
es ca 900er Silber. Alle KI und mir bekannten Untersuchungsberichten
konnten dies nicht widerlegen. Also Fake, aber trotzdem Silber. Der
Klang wurde meist nicht mit überprüft.
Die meisten Fakes sind 5 gr leichter und bei den hochwertigsten
Fakes (Dimensionen und Gewicht ok aber mit nur 1% Silber) wurde der
Klang nicht überprüft.
Sehr effektive 2 Finger Klangprobe:
auf je eine Fingerspitze das Testobjekt und das Original legen
und mit einer dritten Münze zuschlagen: so kann man den Klang sofort
gegeneinander überprüfen ob er identisch ist. (ja für meine
geprüften von oben).
Der Silberpreiseinbruch am 29. Dezember 2025 um 2 Uhr MEZ wurde zeitlich an der Eröffnung des Handels an der Shanghai Futures Exchange (SHFE) in China ausgelöst.
Hat jemand Infos, ob dies durch die SHFE (China) oder den elektronischen Handel (ebenfalls geöffnet) der Comex (CME) vollzogen wurde?
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Einsicht in Tick-Daten bzw. Time&Sales-Daten für den relevanten Silber-Future (z.B. Frontmonat an der COMEX) zum Zeitraum 01:55–02:05 MEZ am 29.12.2025 über einen professionellen Datenanbieter (CQG, ICE, Refinitiv, Bloomberg u.ä.).
Vergleich dieser Daten mit Zeitreihen anderer Silber-Futures (Shanghai, TOCOM etc.), um zu sehen, auf welcher Plattform zuerst signifikant große Verkaufsorders ausgelöst wurden.
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....und welche Bank war es die die 34 MRD Repo Injection benötigte ?
PS Info: Wegen den KI Videos:
Ab dem 15. Juli 25 wurden KI-generierte Massenproduktionen und repetitive Inhalte von der Monetarisierung YOUTUBEs ausgeschlossen.
Graveyard-Schicht (Graveyard Shift): Bezeichnet die Nachtschicht, typischerweise zwischen Mitternacht und 8:00 Uhr morgens. Im Trading bezieht sich dies auf das Handeln zu Zeiten, in denen die Hauptbörsen (wie New York oder London) geschlossen sind.Exekution 2:00 AM: Damit ist die Ausführung (Execution) eines Kauf- oder Verkaufsauftrags um 2:00 Uhr morgens gemeint.Dünnstes Orderbuch (Thin Order Book): Das Orderbuch listet alle aktuellen Kauf- und Verkaufsaufträge auf. Ein „dünnes“ Orderbuch bedeutet, dass nur sehr wenige Aufträge vorliegen (geringe Liquidität).
Folge: Da kaum Gegenangebote vorhanden sind, können schon kleine Aufträge den Preis stark schwanken lassen (hohe Volatilität).
Risiko: Es droht „Slippage“, also eine Ausführung zu einem deutlich schlechteren Preis als geplant, weil die gewünschte Menge nicht auf einem Preislevel verfügbar ist.
Sollte das System instabil werden und alle Besitzer von Papierkontrakten gleichzeitig auf physische Auslieferung bestehen, bricht das Versprechen zusammen, da nur für etwa einen von 250 bis 378 Kontrakten tatsächlich Metall vorhanden ist. In diesem "Default"-Szenario ist das Papier wertlos.
ok, ok : 30 cent/oz
30 cent ist übrigens die bekannte schwarze Kurve hier:
Die
Popcorn Zeit beginnt genau jetzt. Sitzenbleiben und dem Spektakel
zuschauen.
----------Zitat-------------------------
Preis
GAP zwischen SGE und CME
Diese
Beobachtung zum Silbermarkt ist korrekt und wird in aktuellen
Analysen häufig diskutiert: Die Preise für physisches Silber auf
der Shanghai Gold Exchange (SGE) laufen oft voraus, mit Prämien von
bis zu 8–12 USD pro Unze über den COMEX-Futures-Preisen, und der
papierbasierte COMEX-Markt (CME Group) holt diese Differenzen
typischerweise am nächsten Handelstag oder kurz darauf nach – oft
durch steigende Futures-Preise, die den physischen Druck
widerspiegeln.
Arbitrage-Mechanik
und GAP
Zur
Arbitrage-Mechanik: eine reine physische Arbitrage – also der Kauf
von Silber in den USA/Europa und der sofortige Versand nach China –
ist logistisch unmöglich , da der Transport von großen Mengen (z.
B. 1000-Unzen-Barren) per Schiff oder Flugzeug lange dauert. Der
Preisspread (Arbitrage-Opportunity) schließt sich nicht sofort, was
auf ein "broken" Arbitrage-System hinweist: Der Gap bleibt
offen, weil physische Lieferung der Engpass ist, nicht der Preis
selbst.
Trader
(z. B. Banken, Fonds oder Commodity-Händler) nutzen
Futures-Kontrakte und Exchange for Physical (EFP)-Transaktionen, um
den Spread zu arbitragieren. Für Silber auf der SGE muss jedoch
physisches Metall hinterlegt oder geliefert werden; reine Paper-IOUs
(z. B. unallocated Credits) werden nicht akzeptiert, im Gegensatz zu
LBMA/COMEX, wo vieles cash-settled wird.
In
der Praxis: Arbitrageure zahlen in USD für COMEX-Silber,
konvertieren via EFP und verkaufen in RMB auf SGE. Der physische
Aspekt dominiert, weil China reale Lieferung fordert, um Defizite zu
decken – kein "Paper Game" wie im Westen.
Del
EFP-Mechanismus:
Auf dem COMEX kann ein Trader eine Long-Position (Kauf) einnehmen,
für physische Lieferung stehen (stand for delivery) und das Silber
dann via EFP in LBMA-Barren umwandeln, die leichter exportierbar
sind.
Das
schafft eine Brücke zwischen Papier und Physisch, ohne dass das
Metall sofort bewegt werden muss – es wird zunächst in Vaults
"umgebucht".
Physischer
Export
führt
zu persistierenden Spreads: Wenn physisches Silber knapp ist, kann
der Westen nicht schnell genug liefern, und Miner/Produzenten
verkaufen direkt nach China für höhere Preise, umgeht COMEX.
Papierpreis
trennt sich vom Preis für physisches Silber
Das
könnte tatsächlich zu einem "Zwei-Märkte"-Szenario
führen, bei dem physisches Silber in Asien (besonders China) einen
viel höheren Preis hat als die Papierkontrakte im Westen, und der
Gap könnte weiter wachsen, solange die physische Knappheit anhält.
Es
gibt klare Anzeichen für einen potenziellen Breakdown. Backwardation
in Shanghai (Spot > Futures) signalisiert desperate Knappheit –
Käufer brauchen Metall jetzt, nicht später. Zudem startet Chinas
Export-Beschränkung ab 1. Januar 2026 (nur für große Firmen, bis
2027), was den Westen von 60–70% der globalen Raffinerie entkoppelt
und den Gap weiter treiben könnte. Das schafft einen
"permanenten Preis-Boden" durch Horten und könnte zu einem
vollständigen Lieferketten-Breakdown führen, wenn Abflüsse
anhalten.
Finale
Furioso: Force Majeure
es
wird spekuliert, dass COMEX bald eine erklärt, um Verträge zu
suspendieren oder cash zu settlen – ähnlich wie bei Nickel auf der
LME 2022. Gründe: Wenn Deliveries (aktuell 15.343 Kontrakte für
März 2025 = 76,7 Mio. oz) die Vaults überfordern, könnte COMEX
"Force Majeure" rufen, um physische Lieferungen zu
vermeiden. Das würde den Gap nicht verhindern, sondern verstärken:
Papierpreise könnten
stagnieren oder fallen (durch Panik-Verkäufe), während physische
Preise in China explodieren,
da reale Käufer (Industrie) weiter bieten müssen. Die Vorstellung
von einem wachsenden Gap ist hier sogar wahrscheinlicher, da Force
Majeure die Entkopplung beschleunigt. Trader könnten fliehen, und
physische Märkte (wie SGE) würden dominant werden.
Der
Markt schreit nach höheren Preisen, und physisch gewinnt
langfristig.
Das
beschriebene Breakdown-Szenario wird zunehmend bedeutungslos für
den realen Silberpreis, der sich nach Osten (Shanghai) verlagert. Das
wäre eine historische Verschiebung der globalen Preisdominanz –
weg vom Westen hin zu China. Der Markt ist extrem gespannt; viele
Beobachter sehen 2026 als Wendepunkt.
Bei
anhaltender Knappheit (Vault-Drains, Backwardation,
Export-Restriktionen aus China ab 2026) könnte der COMEX-Preis für
reale physische Transaktionen irrelevant werden.
Industrielle
Käufer (z. B. in China) orientieren sich dann am SGE-Preis, und
globale Händler folgen.
---> Extra dick rot für unsere deutschen Händler
(verkauft
ihr physisch oder Papier ? Global sein, in 2026 gilt der SGE Preis. . Schwierigkeiten in der Umrechnung ? KI fragen. )
Der
COMEX würde weiter existieren, aber wie ein "Schattenmarkt"
– gehandelt von Spekulanten, Hedgern und Banken, die cash-settlen,
ohne echtes Metall zu bewegen.
eine weitere gute Info für diesen Faden von Blue Horseshoe
Beitrag
RE: Kurz und Mittelfristige Spekulationen
[…]
für mich ist das ein falscher rückschluss. premium in china ggü cme/lbme ist gewaltig. das stellt ein risikoaufschlag für die papierkontrakte! der lbme/crimex da und reflektiert zusätzlich ein ausfallrisiko der papierkontrakte.
ich glaube du hat ähnlich wie bei uran, ein problem zu erkennen wann ein richtiges re-rating einer commodity stattfindet.
cme margin requirements von 22k$ auf 25k = +13,65% zusätzlich anhebungen der margins bei den gold, pd, pt kontrakten. das ist für mich eher ein…
Da muss man nun zwischen Neuware und Sekundärware unterscheiden.
Ankäufe von Privat können Differenzbesteuert werden, da kein Vorsteuerabzug möglich ist.
Ausser eben bei Barren welche grundsätzlich nicht der Differenzbesteuerung unterliegen.
ich verstehe nicht, wieso große Händler - wie aktuell Heu...ch - 1kg Resale Silberbarren differenzbesteuert anbieten können.
Bei 1 kg Resale Silberbarren hat sich auch nach 2022 steuerlich nichts verändert. Sie werden aber immer wieder differenzbesteuert - angeboten ????
(offenbar wird dies in der Praxis also doch toleriert, solange es sich um echte Gebrauchtware handelt.!!!!)
Ein Käufer hat wohl gestern 7 stellig, bei einem von mir beobachteten Händler, über 400 Stück 1kg Neuware abgegriffen. Dies könnten jetzt die letzten verfügbaren Tonnen in D sein.
Das Problem bei Silberbarren ist, dass diese nicht Differenzbesteuert verkauft werden dürfen in DE/AT ggf EU Raum weil diese Zolltarifnummern grundsätzlich ausgenommen sind gemäß den Umsatzsteuerrichtlinien, außer Münzbarren oder Kilomünzen. (Ja es gibt Ausnahmen im Internet, da es vllt nicht jeder genau weiß)
Daher auch der Ankauf soviel niedriger...
Dies war m.M. die alte Regelung.
Seit einem BMF-Schreiben vom September/Oktober 2022 (veröffentlicht im BStBl I 2022, S. 1429) ist die bisherige Vereinfachungsregelung für die Differenzbesteuerung (§ 25a UStG) bei importierten Silbermünzen, Münzbarren und Kilomünzenaus Nicht-EU-Ländern (z. B. Kanada, Australien, USA) aufgehoben. Vorher ermöglichte eine Praxis in Kombination mit dem ermäßigten Einfuhrumsatzsteuersatz (7 %) eine effektive Differenzbesteuerung, die zu niedrigeren Preisen führte. Nun unterliegen diese Produkte in der Regel der vollen Umsatzsteuer von 19 % auf den gesamten Verkaufspreis (Regelbesteuerung), was zu Preisanstiegen von ca. 10–12 % führte.
Ja - Silberbarren waren bereits vorher nie differenzbesteuert und immer mit 19 % belastet.
Für alle nicht EU Silber Produkte (z.B. Lunar kilomünze) gibt es seit 6.10 2022 keinen Unterschied zu Silberbarren. z.B. 1kg. (Ausnahme 250% Regelung)
Den Chart hier will ich nochmal posten. Das läßt mich nicht in Ruhe: vielleicht hat jemand eine gute Idee?
Vorab eine Meinung wegen dem Knick SIL/Silber: Teil 1
der
silberpreis fiel erst ab mitte oktober ab 17.1025 von 55 auf 45
dollar/oz am 28. oktober. dies kann den knick im ratio sil/silber ab
mitte september schlecht erklären
---------------zitat------------------------
Preisverlauf
SIL ETF 2025
SIL
folgte dem Silber-Anstieg im September (starke Gains, teilweise
Outperformance durch Breakout eines 9-jährigen Downtrends im
SIL/Silber-Ratio Anfang September).
Ab
Mitte September begann die relative Schwäche: SIL stieg weiter,
aber langsamer als Silber.
Im
Oktober (besonders ab dem 16. Okt) fiel SIL stärker (z. B. -13 %
von einem Pivot-Top), da Minenaktien volatiler reagieren und
zusätzliche Risiken haben (z. B. Kostensteigerungen, Hedging).
Warum
der Knick im Ratio bereits ab Mitte September (und verstärkt im
Oktober)?Der Ratio-Knick (SIL unterperformt Silber) startete nicht
erst mit dem Oktober-Drop, sondern früher – typisch für
Bullenmärkte in Silber:
Früher
September-Breakout und Korrektur: Anfang September brach das
Ratio (z. B. SILJ/Silver als Proxy) über eine 9-jährige
Resistance, was zu initialer Outperformance führte. Ab Mitte
September folgte eine technische Korrektur (Pullback nach
überkauftem Momentum), da Investoren ("Smart Money") von
Minenaktien in das reine Metall rotierten – Minen galten als
riskanter nach dem schnellen Anstieg.
Inhärente
Minen-Risiken: Steigende Betriebskosten (Energie, Löhne, ESG),
Byproduct-Förderung (75 % Silber als Nebenprodukt von
Kupfer/Gold-Minen → keine direkte Reaktion auf höhere
Silberpreise) und Hedging schmälerten Margen, obwohl Silber stieg.
Oktober-Verstärkung
durch den Preis-Crash: Der starke Silber-Drop ab Mitte Oktober traf
Minenaktien härter (höhere Volatilität, Leverage wirkt negativ
bei Falls). Profit-Taking und Risiko-Off-Stimmung (z. B. durch
US-Tarife, Fed-Erwartungen) drückten Aktien stärker als das
physische Metall. Langfristig (bis Dez 2025) hat SIL trotzdem stark
performt (~+158 % YTD), aber mit Phasen der Underperformance, wie
typisch für den Sektor.
Der
Knick ab Mitte September war primär eine
technische/sentimentbedingte Korrektur nach dem Breakout plus
strukturelle Minen-Nachteile, unabhängig vom späteren Preis-Crash.
Der Oktober-Drop hat das nur beschleunigt und vertieft –
Minenaktien leiden in Korrekturphasen immer stärker. Langfristig
(bis Dez 2025) hat SIL trotzdem stark performt (~+158 % YTD), aber
mit Phasen der Underperformance, wie typisch für den Sektor.
-------------------------------------------------
Wegen der generellen Underperformance (sic. weniger als zu erwarten wäre) von SIL gegenüber Silber Teil 2
-------------------------Zitat----------------
- Neue Umweltvorschriften (z. B. ESG-Standards) erhöhen Kosten.
ESG- und Umweltregeln (EU/USA, 2021–2025): Strengere Vorschriften zu CO2-Emissionen !!! und Nachhaltigkeit (z. B. EU-Taxonomie, SEC-ESG-Disclosures) erhöhen Kosten für Minen (z. B. grüne Technologien). Das trifft Aktien stärker, da Minen operativ anpassen müssen, während physisches Silber davon unberührt bleibt.
- Counterparty-Risiken in ETFs Obwohl SIL Aktien hält, gibt es Risiken durch Depotbanken oder Securities Lending.
Banken oder ETF-Anbieter können deine Aktien (oder die im ETF) ausleihen, z. B. an Short-Seller. Für SIL erlaubt der Fonds, bis zu einem Drittel der Assets zu verleihen (inkl. Kollateral). Wenn der Borrower pleitegeht, könnte es Verluste geben, obwohl Kollateral (z. B. Cash oder Bonds) vorgeschrieben ist. Das ist standardmäßig in vielen ETFs aktiviert, es sei denn, du optest out (je nach Broker). Physisches Silber kann nicht so einfach "verliehen" werden, es sei denn, du tust es selbst. Viele Minen hedgen Preise, um Risiken abzusichern, was in steigenden Märkten zu verpassten Gewinnen führt. Wenn deine Bank oder der ETF-Anbieter Anteile verleiht (z. B. an Short-Seller), könnten Komplikationen entstehen, falls der Borrower pleitegeht. Allerdings ist das kollateralisiert (z. B. mit Cash oder anderen Wertpapieren), und der ETF-Prospekt (für SIL) begrenzt das auf ein Drittel der Assets. Du kannst oft opt-out wählen, je nach Broker.
- In den letzten 5 Jahren (2020–2025) gab es mehrere regulatorische Änderungen, die Silberminen-Aktien stärker betreffen als physisches Silber. Designation als "Critical Mineral" (2025): Im November 2025 hat die US Geological Survey (USGS) Silber als kritisches Mineral eingestuft, aufgrund von Defiziten und industrieller Bedeutung (z. B. in Elektronik). Das könnte Förderungen bringen, aber auch strengere Exportkontrollen und Lieferketten-Regulierungen (z. B. neue US-Exportbeschränkungen ab Oktober 2025), die Minen in China oder anderswo betreffen. Positiv: Höhere Preise durch Schutz; negativ: Höhere Compliance-Kosten für Minenaktien.
- Neue Mining-Gesetze in Produktionsländern: Z. B. in Indonesien oder Mexiko neue Gesetze (2025), die lokale Verarbeitung fordern und Steuern erhöhen, was Gewinne von Minen drückt.
- die Basel 3 Regeln könnten Silber gegenüber dem Sil ETF bevorzugen.
ich verstehe deine Argumentation als Antwort an Bargold.
Aber die ursprüngliche Frage war doch
Werden im Moment von Privatleuten mehr kg Silber ver- oder gekauft ?
wenn ich deinen rote Text oben richtig verstehe, nimmst du selber im Moment kein Junksilber an.
Ebenso gilt dies wohl für viele Raffinerien momentan:
Beitrag
RE: SILBER : Märkte und Informationen
[…]
ich konnte ursprünglich nicht verstehen - wenn die Kunden Schlange stehen - wieso die Raffinerien zu machen. Habe mir dies dann näher angeschaut:
Der Markt und besonders die Anleger haben noch nicht realisiert, dass es zukünftig kaum neue Münzen und Barren gibt. Gilt nicht nur für 1kg- sondern auch für die 1000oz Standard Barren.
Ein Silber Blackout ----- Für das, was gerade passiert, gibt es keinen Plan. -----Der Markt friert ein
Und trotzdem soll im Moment mehr Junksilber als Unzen angekauft werden ? (früher ja)
Dieses Junksilber kann nur in Form von Neuware - z.B. 1 kg Barren wieder in Erscheinung treten.
Dies passiert lt. den Verkaufsangeboten aber nicht - bzw nur tröpfchenweise. Resale Ware ( meist 1 OZ) ist m.M. noch in einem größerem Umfang, verglichen mit Neuware, verfügbar. Resale ist die Ware, die wir an uns selber verkaufen.
Es sei denn --> alles Junksilber wird gleich in für uns unsichtbare 1000 OZ LBMA Barren gegossen....
Heute bei Mp in Kölle, ca 45 min vor Ladenschluss, ca. 8 Leute im Laden. Musste natürlich warten. Einige waren am verkaufen, einige wiederum am kaufen. Es schien sich so die Waage zu halten. Das Mädel meinte nur Sie ist fix und fertig, heute 90 Aufträge abgearbeitet.
30 min vor Ladenschluss kam noch jemand und meinte, ohh voll hier drehte sich um und ging. Sie: besser so
wg. Waage: Hier eine Zusammenfassung:
-----------------Zitat------------------
Basierend auf aktuellen Marktberichten und Diskussionen aus den letzten Wochen (November bis Mitte Dezember 2025) zeigt sich ein klares Bild: Bei großen deutschen Edelmetallhändlern wie z.B. Pro Aurum, Degussa, ESG ....usw. wird derzeit deutlich mehr Silber verkauft (also an Kunden abgegeben) als angekauft (von Kunden übernommen).
----------------------------------------
Stimmt dies ?
Gibt es dazu irgendwo weitere Informationen von großen Händlern ?
Schwarmwissen ist gefragt - wer weiß dazu etwas?
Werden im Moment von Privatleuten mehr kg Silber ver- oder gekauft ?
(Verfügbarkeit/Engpässe: Der Ansturm bei den Händlern sagt darüber ja nichts aus - die z.B. immer länger werdenden Lieferzeiten, schon mehr)
top 5 us banken angeblich deleveraging bzw raus..., eu banken = bagholder - wird sich zeigen ob es wahr ist.
nichts genaues weiß man nicht...????
------------------zitat------------------
Man kann die Namen der vier großen Banken mit den größten Short-Positionen weitgehend eruieren. Das geschieht durch Kreuzvergleiche mit anderen CFTC-Daten (z. B. Commitments of Traders – Swap Dealers Kategorie), historischen Mustern, Quartalsberichten der Banken und Analysen von Marktbeobachtern
Der allerneueste CFTC Bank Participation Report (Stand 18. Dezember 2025) ist der für Dezember 2025 (basierend auf Daten vom ersten Dienstag im Dezember, also dem 2. Dezember 2025). Er wurde gemäß dem üblichen Schedule (erster Freitag nach dem Datenstichtag) veröffentlicht, trotz früherer Unterbrechungen im Jahr durch einen Government Shutdown.
Er zeigt immer noch eine hohe Konzentration bei "4 or fewer" Banken für die netto Shorts – aber JPMorgan ist nicht mehr die dominante Short-Force.
Die Reihenfolge hat sich verschoben, und die größten verbleibenden Shorts werden nun anderen Bullion Banks zugeschrieben:
HSBC– Oft als neue oder verstärkte Nr. 1 genannt (führende non-US-Bank mit massiven Shorts).
Citigroupoder Deutsche Bank – Typischerweise in den Top-Plätzen, je nach Monat.
Bank of Nova Scotia (Scotiabank) oder
UBS– Bleiben stark vertreten..................................-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
JPMorgan hat tatsächlich seine massiven Short-Positionen aufgegeben und ist nun stark long positioniert – ein signifikanter Shift, der den Markt entlastet hat. Laut Berichten hat die Bank zwischen Juni und Oktober 2025 ihre gesamte Short-Position von rund 200 Millionen Unzen (ca. 6,2 Millionen Contracts) abgebaut und stattdessen zu einer Netto-Long-Position von über 750 Millionen Unzen physischem Silber umgeschwenkt (inkl. 21 Millionen Unzen, die in nur sechs Wochen hinzugefügt wurden). Das macht JPMorgan zum weltweit größten Halter physischen Silbers.
1
HSBC
150–200
Als einer der größten Bullion-Banker (neben JPM) hält HSBC traditionell massive Shorts für Leasing und Hedging. Berichte aus 2025 nennen HSBC explizit als Top-Short-Halter unter den Fünf US-Banken, die ~70% der Silber-Shorts kontrollieren (inkl. Citi, BofA, Wells Fargo). In der Rally vom September 2025 deckten Swap Dealers wie HSBC Shorts ab, was den Preis antrieb.
2
Citigroup (Citi)
100–150
Citi ist ein Kernspieler im Commercial-Bereich und wird in US-Banken-Listen (z. B. mit BofA, Goldman) als Net-Short genannt. Reddit-Analysen und CFTC-Kommentare aus September 2025 listen Citi unter den Top-5 US-Banken mit reduzierten, aber immer noch hohen Shorts (von 25.916 auf 13.779 Contracts gesamt).
3
Goldman Sachs
80–120
Goldman ist in der Liste der 10 internationalen Banken (inkl. Deutsche Bank, UBS, Barclays), die Shorts abdeckten und damit die Rally 2025 antrieben. Als Market-Maker hält es hohe Derivate-Positionen; Berichte zu Manipulation und Konzentration nennen Goldman als einen der "8 Western Banks" mit historisch größten Shorts.
4
Bank of America (BofA)
70–100
BofA kontrollierte mit anderen ~70% der Shorts im Oktober 2024 und bleibt ein Schlüsselakteur. Neuere Prognosen (z. B. Gold-Target $5.000) implizieren anhaltende Short-Hedging; in US-Listen (mit Citi, Wells) als Top-Short.
5
UBS
50–80
UBS (Schweiz) wird als "großer Net-Short" in europäischen Bullion-Kontexten genannt und in der 10-Banken-Liste. Historisch stark in Silber-Leasing, mit steigenden Positionen 2025 durch Defizit.
Weitere Hinweise:
Andere Akteure: Neben Banken könnten Industrie-Hedger wie Minenbetreiber (z. B. Pan American Silver oder Fresnillo) oder Lieferanten (z. B. Umicore) Shorts halten, aber sie machen typisch <20% aus – Banken dominieren. Die "8 Western Banks" aus einem Dezember-Report umfassen wahrscheinlich die obigen plus Wells Fargo, Morgan Stanley und Deutsche Bank.
Unsicherheiten:Diese Schätzungen basieren auf aggregierten Daten und Sekundärquellen; exakte Breakdowns sind regulatorisch geschützt.Die Gesamt-Commercial-Shorts stiegen leicht auf 100.502 Contracts (ca. 502 Mio. Unzen) zum 11. Dezember 2025, was auf anhaltende Hedging hinweist, trotz Rally über 60 USD/Unze.-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die großen Raffinerien mit ihrem Leasingrate-abhängigem Finanzierungsmodel zähle ich auch dazu.
Ebenso kann man einige große Silber ETFs shorten.(für mich die ganz große Unbekannte - wieviel ist heute wirklich noch physisch enthalten. )
Nach Handelsschluss am 12. Dez. erhöhte die SHFE ( China ) umgehend die Margin des wichtigsten Silberkontrakts und passte die Gesamtposition auf 17 % an. Die Gesamtposition der Agenturkäufer und -verkäufer von Futures-Unternehmen erreichte mit 26 % den höchsten Stand in der Geschichte.
wg. Freitag: Spoofing (kann es ja nicht gewesen sein da verboten )
ich konnte früher einmal die Details im offenen Orderbuch einsehen und diese wurden dann zeitlich ausgewertet:
die Geschichte ist im Grunde ganz einfach - hat aber mit einem echten Handel nichts zu tun:
Die Handelssoftware der am Kursrückgang interessierten Seite stellt quasi im Minutentakt
"Volumen - zu dieser Zeit unausführbare Monsteraufträge "
ins Orderbuch, um sie dann sofort wieder zurückzuziehen. (löschen)
Die Algorythmen der anderen Großkunden reagieren aber (erschreckt) automatisch mit einem kleinen Kursrückgang darauf.
Allein durch die schnelle Abfolge dieses Prozedere ergibt sich folgend z.B. ein großer Sturz des POS in wenigen Minuten, ohne dass auch nur ein Auftrag ausgeführt wurde.
Ein Handel irgendwelcher Kontrakte ist dabei gar nicht notwendig.
Der akkumulierte Silberpreis der letzten 50 Jahre (1970 = 2 Dollar/oz ) , nur während den Comex Handelszeiten, ist bis heute auf ca 0.30 Dollar/Oz gesunken :
Sie arbeiten mit Hedging. Wird die Volatilität zu hoch und die Absicherungsgeschäfte werden zu teuer, dann wird der Betrieb heruntergefahren bzw. ganz eingestellt und das bedeutet ein verknapptes Angebot - der Preis steigt. Der Spot-Preis wird verliert an Relevanz.
ich konnte ursprünglich nicht verstehen - wenn die Kunden Schlange stehen - wieso die Raffinerien zu machen. Habe mir dies dann näher angeschaut:
Der Markt und besonders die Anleger haben noch nicht realisiert, dass es zukünftig kaum neue Münzen und Barren gibt. Gilt nicht nur für 1kg- sondern auch für die 1000oz Standard Barren.
Ein Silber Blackout ----- Für das, was gerade passiert, gibt es keinen Plan. -----Der Markt friert ein
.... Amerikas einzige
LBMA-Raffinerie im Auftragsstau, Metalor seit einem Jahr vom Markt
verschwunden. NUR eine LBMA/COMEX-zugelassene Raffinerie in den USA
ist derzeit in Betrieb – Asahi – und selbst diese ist völlig
überlastet, monatelang im Rückstand und nimmt kein neues Silber
mehr an. Metalors Silberraffineriebetrieb? Nach fast einem Jahr immer
noch komplett stillgelegt, und ein Ende ist nicht in Sicht.
.... Aber warum herrscht
Funkstille bei den Raffinerien? Vielleicht, weil die großen Banken
und Börsen die Probleme vertuschen, oder weil die Zusammenhänge
noch nicht erkannt wurden.
...Die Good Delivery List der
LBMA für Silber umfasst Ende 2025 weltweit 83 Raffinerien. Doch wie
sieht es in den USA aus? Dort herrscht gähnende Leere. Asahi
Refining USA: Der einsame Wolf, der noch am Laufen ist. Doch Händler
und Großhändler berichten von massiven Lieferengpässen.
Metalor Technologies USA
(North Attleboro, MA): Die Silberraffinerie steht seit Ende 2024
still und ist Stand Dezember 2025 immer noch offline. Ein
Wiedereröffnungstermin ist nicht in Sicht.
Kleinere Raffinerien gibt
es zwar, aber sie sind nicht für die großen Ligen zugelassen –
sie können keine Good-Delivery-Barren herstellen, die für
Terminkontrakte, den Welthandel oder einige Branchenstandards gelten. Auch Europa (wie Heraeus)
ist überlastet, da es keine Lieferzusagen für neue Aufträge gibt.
Warum
kaufen Raffinerien kein Silber? Normalerweise kaufen Raffinerien von
lokalen Abnehmern – seien es Zahnarztpraxen, Münzhändler oder
Industrieabfälle – Silber, verarbeiten es und verkaufen das
raffinierte Metall nach einigen Wochen weiter – die
Finanzierungslücke wird durch kurzfristige Silberleasingverträge
gedeckt. Doch nun sind diese Leasingraten in die Höhe geschnellt. Die Kosten für
die Silberleihe sind so exorbitant geworden, dass Raffinerien das
Metall nicht mehr rentabel verarbeiten können, was Teile des
physischen Marktes praktisch zum Erliegen bringt.
Die
Rolle der Leasingraten Silberleasingraten – der Zinssatz für die
Silberleihe – bilden das Rückgrat der globalen Metallliquidität.
Mit dem rasanten Anstieg dieser Raten sehen sich Raffinerien,
Prägeanstalten und Händler mit drastisch höheren
Finanzierungskosten konfrontiert. Viele Institutionen nutzen diese
Leasingverträge zur Absicherung oder zur vorübergehenden Lagerung
von Metall; steigt der Zinssatz über Nacht um das 30-Fache, kommt
der Betrieb nahezu zum Erliegen. Das bedeutet: Raffinerien können es
sich nicht leisten, mehr Material anzunehmen.
Die Folge ist ein Mangel
an neu geprägtem Silber, der die angespannte Lage auf dem
Sekundärmarkt weiter verschärft.
Trotz steigender Nachfrage und schwindendem Angebot schwankte der
Silberpreis extrem, mit Tagesbewegungen von über 10 US-Dollar pro
Unze. Doch das sind keine normalen Marktreaktionen. Analysten zufolge
erleben wir keine klassische Preisinflation, sondern einen
strukturellen Zusammenbruch unter Druck.
Der Terminmarkt bricht aufgrund massenhafter Liquidationen,
Nachschussforderungen und Kreditabhebungen zusammen. Fonds sind
gezwungen, Papierkontrakte zu verkaufen, nicht weil sie aussteigen
wollen, sondern weil ihnen die Finanzierung fehlt, um Positionen zu
halten. Dies drückt die Terminkurse nach unten und entfernt sie
immer weiter von den steigenden Spotpreisen und physischen Prämien.
Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Marktlage.
Wenn sich die Lage beruhigt hat, wird es weniger Leerverkäufe,
einen dünneren Markt und drastisch reduzierte Lagerbestände geben.
Dies wird Kurserholungen heftiger und unberechenbarer machen. Die
Ursachen dieser Entwicklung reichen tiefer als Lieferengpässe oder
institutionelle Besonderheiten. Systemische Probleme im Zusammenhang
mit der Doppelrolle von Silber als Industriegut und Währungsgut
trafen auf jahrelange mutmaßliche Marktmanipulation. Jahrzehntelang
wurden Institutionen der Preisdrückung durch Spoofing, ungedeckte
Leerverkäufe und strategisches Timing beschuldigt (und in einigen
Fällen strafrechtlich verfolgt). JPMorgan zahlte 2020 bekanntermaßen
920 Millionen US-Dollar Strafe für solches Verhalten.
Heute argumentieren Marktbeobachter und Befürworter von
Edelmetallen, dass das Manipulationssystem zusammenbricht. Das
Versagen der Preisfindung an zentralisierten Handelsplätzen wie
COMEX und LBMA deutet darauf hin, dass die Buchforderungen die
tatsächliche Verfügbarkeit von physischem Silber weit überstiegen
haben. Und nun könnte der Markt bemerkenswerterweise eine heftige
Korrektur erfahren.
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...Unter normalen Umständen ist der Ablauf
einfach. Wenn Sie uns Altsilber verkaufen, zahlen wir Ihnen sofort
zum aktuellen Marktpreis. Anschließend leiten wir das Silber an
einen unserer Raffineriepartner weiter, der es verarbeitet und das
reine Metall unserem Konto gutschreibt.
Die Raffinerie leistet in der Regel eine
Vorauszahlung an uns, sobald sie das Material erhalten hat, und nutzt
dafür ihre eigenen Finanzierungsvereinbarungen mit Banken. Nach der
Raffination kann das Silber verkauft oder wieder auf dem
Großhandelsmarkt gehandelt werden.
So funktioniert das System normalerweise –
reibungslos, vorhersehbar und gut abgesichert.
Dieser Prozess hängt jedoch maßgeblich von
der Fähigkeit der Raffinerien ab, Silber oder Bargeld zu normalen
Zinssätzen zu leihen, während sie das Material lagern und
verarbeiten. Wenn diese Finanzierung plötzlich sehr teuer oder nicht
mehr verfügbar wird, gerät die gesamte Wertschöpfungskette ins
Stocken.
Nur die zweifelhaften 750 (mit SLV ???? und A.) muß man genau betrachten.
Diese Geschichte wurde schon vor ein paar Jahren diskutiert: JPM hat das weltweit größte Silberlager und würde nach Abbau seiner shorts LONG gehen. Und der Tunnel....
Was dann passieren würde - wir werden es wohl demnächst erleben.
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Ja, der Artikel aus The Economic Times (vom 9./10. Dezember 2025) ist in seinen Kernbehauptungen glaubwürdig, basierend auf öffentlich verfügbaren Marktberichten und Datenquellen.
Allerdings ist die genaue Zahl von über 750 Millionen Unzen (ca. 23.300 Tonnen) nicht direkt verifizierbar aus den COMEX-Warehouse-Reports, da diese nur den sichtbaren Bestand in den genehmigten Vaults erfassen – typischerweise um die 100–150 Millionen Unzen für JPMorgan.
Die höhere Zahl 750 Milliuonen wird in Branchenberichten (z. B. von Silver-Investor-Analysten wie Ted Butler) als Schätzung präsentiert, die den COMEX-Bestand plus nicht-öffentliche Holdings (z. B. in London, ETFs ) sowie 338 Millionen Unzen vom SLV, !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! wo JPMorgan Custodian ist, oder private Leasing-Deals) umfasst.
Solche Schätzungen sind seit Jahren üblich und werden in Quellen wie GoldBroker, Sprott Money oder National Gold Consultants diskutiert, die ähnliche Zahlen nennen (z. B. "mindestens 675 Millionen Unzen" in älteren Berichten, angepasst an 2025-Wachstum).
Die 750-Millionen-Zahl ist eine Aggregation, nicht ein reiner COMEX-Bestand (der global bei ca. 250–300 Millionen Unzen liegt). Kritiker (z. B. in Reddit-Diskussionen) sehen es als "Verschwörungstheorie", da JPMorgan keine vollständigen Offenlegungen macht.
JPMorgan hat seit 2011 seinen COMEX-Vault in New York (1 Chase Manhattan Plaza) aufgebaut, mit einem sichtbaren Anstieg von 0 auf über 139 Millionen Unzen (Stand Ende 2025, basierend auf CME-Reports). Der Zuwachs von 21 Millionen Unzen in sechs Wochen passt zu kürzlichen Transfers (z. B. 13,4 Millionen Unzen während eines CME-Shutdowns im Dezember 2025).
Die Schließung der 200-Millionen-Unzen-Short-Position (von Juni bis Oktober 2025) wird in CFTC-Commitment-of-Traders-Reports bestätigt, was JPMorgan erstmals "long" macht.
Die COMEX (Teil der CME Group) hat derzeit 9 genehmigte Vaults (Depositories) für Silber in der New Yorker Region (Manhattan, Brooklyn, Delaware). Diese sind keine "COMEX-eigenen" Lager, sondern private Einrichtungen, die von der CME zertifiziert und reguliert werden (durch die CFTC).
Das 9. Lager (ScotiaMocatta) hat nichts mit JPMorgan zu tun, genau wie die anderen (außer ihrem eigenen). JPMorgan kontrolliert nur ihren eigenen Vault (das ehemals "erste" oder zentrale), der ~50 % des gesamten COMEX-Silbers hält und unabhängig ist.
Es gibt keine Überlappungen oder JPM-Eigentum an anderen Vaults. Die Dezentralisierung verhindert Monopole, aber JPMorgans Dominanz (durch Volumen) ist real und regulatorisch überwacht (CFTC). Wenn du meinst, ob JPM den gesamten COMEX "kontrolliert" – nein, aber ihr Einfluss ist enorm, was zu Spekulationen über Manipulationen führt (siehe Spoofing-Strafe).
Insgesamt: Kein "COMEX-eigenes" Lager, und JPM ist isoliert auf ihren Vault beschränkt.
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Und nun ?? Die Gewinner jetzt sind die Gleichen wie früher.
Doch - ich bin der Meinung JPM ist die Comex...
Das erste "Begeisterungs" GAP am WE würde mich eigentlich nicht sonderlich verwundern - es gehört zum perfekten Silbersturm.
------------------------ Teil 2 ----------------------
Ergänzende Gedanken zum prozyklischen Verhalten im Silbermarkt
Ja, ich teile Zipfels Kernbegründung absolut: Die physische Knappheit zwingt die Commercials (insbesondere die vier großen Banken wie JPMorgan, HSBC, etc.) in eine prozyklische Haltung, weil sie ihre massiven Short-Positionen nicht mehr endlos halten können, ohne Lieferpflichten zu riskieren.
Die "unendlich tiefen Taschen" der Banken sind real, aber Verluste in Milliardenhöhe (z. B. über 5 Mrd. USD allein für Shorts seit Jahresbeginn 2025) und regulatorischer Druck machen es unhaltbar, weiterhin "nackte" Positionen zu stapeln. Der neueste COT-Report vom 5. Dezember 2025 bestätigt das: Commercials haben ihre Net-Shorts nur marginal reduziert (auf ca. 72 % der Open Interest), aber der Open Interest insgesamt sinkt weiter, was auf einen Rückzug hinweist – prozyklisch, da sie mit dem Preisauftrieb "mitlaufen" müssen, um physisch zu decken.
Aber du hast recht: Es könnte noch andere, tiefere Gründe geben, die über die reine Knappheit hinausgehen. Lass uns das aufdröseln, und
dann speziell zu den Large Speculators kommen, deren Verhalten tatsächlich kontraintuitiv ist (sie reduzieren Longs, während der Preis steigt).
Ich basiere das auf den frischesten Marktdaten und Analysen – der Markt ist volatil, mit Preisen um die 58 USD (Stand 9. Dez. 2025), aber die Dynamik verschiebt sich.1. Andere Gründe für das prozyklische Verhalten der Commercials: Jenseits der Knappheit
Zipfel fokussiert auf die "Wand" der physischen Realität (z. B. 60 % der COMEX-Registered-Stocks in den ersten 4 Tagen Dezember 2025 abgezogen), was zentral ist. Aber wenn man tiefer gräbt, spielen systemische und regulatorische Faktoren eine Rolle, die die Banken zwingen, Shorts zu covern – nicht freiwillig, sondern unter Druck. Hier ein paar ergänzende Erklärungen:
Regulatorischer und rechtlicher Druck durch CFTC und DOJ: Die CFTC (Commodity Futures Trading Commission) hat seit 2021 mehrere Untersuchungen gegen die "Silver Four" (die dominanten Short-Banken) laufen, inklusive Strafen für Manipulation (z. B. JPMorgans 920 Mio. USD Bußgeld 2020, aber laufende Fälle 2025). Im Kontext des neuen US-Gesetzes, das Silber als "critical mineral" klassifiziert (seit Oktober 2025), müssen Banken ihre Positionen transparenter machen und physische Deckung nachweisen. Das führt zu prozyklischem Covering: Statt Shorts zu halten, kaufen sie long, um Regulatoren zu besänftigen und Haftungsrisiken zu minimieren. Geopolitische Spannungen (z. B. US-Tarife auf chinesische Importe) verstärken das – Banken horten nun selbst, statt zu hedgen.
Risikomanagement und Bilanzbelastung: Die Banken haben "tiefe Taschen", aber nicht unendlich. Mark-to-Market-Verluste auf Shorts belasten das Eigenkapital (z. B. unter Basel-III-Regelnbesonders bei steigenden Leihsätzen (Silver Lease Rates bei 5–7 % in London, höchste seit 2011). Prozyklisch zu handeln ist hier eine defensive Strategie: Sie covern nicht aus Gier, sondern um Kollateralschwankungen zu vermeiden und Liquidität für andere Assets freizumachen (z. B. AI- oder EV-Finanzierungen, wo Silber benötigt wird). Analysen sehen hier einen Shift von "Spekulationshedging" zu "physischer Supply-Chain-Sicherung" – Industrieabnehmer (z. B. Solarhersteller) drängen Banken, langfristig zu sichern, statt kurzfristig zu shorten.
Makroökonomische Verschiebung: Von Defizit zu strategischer Reserve: Im fünften Defizitjahr (erwartet 118 Mio. Unzen Shortfall 2025) wird Silber nicht mehr als "Byproduct" (80 % aus Kupfer-/Zinkminen) gesehen, sondern als strategisch essenziell (US-Regierung hortet seit November). Das macht prozyklisches Verhalten zu einer Anpassung an einen "neuen Normalzustand": Banken, die früher auf Surplus setzten, müssen nun mit der Nachfrage (EVs +25 %, AI-Chips) mitgehen, um Kunden zu bedienen. Ein weiterer Faktor: Globale De-Dollarisierung (z. B. BRICS-Länder kaufen Silber als Alternative), was Commercials zwingt, Positionen umzudrehen, um Währungsrisiken abzufedern.
Zusammengefasst:
Es ist nicht nur Knappheit, sondern eine Kombination aus Regulierung, Risikoaversion und strategischer Neupositionierung, die die Commercials prozyklisch macht. Ohne diese wäre der Squeeze vielleicht schon früher geplatzt – die Banken "zahlen" die Verluste, aber nur, bis der Druck zu groß wird.
2. Warum reduzieren die Large Speculators ihre Longs? – Der "Exodus der Dumb Money" Das ist der spannendste Teil deiner Frage: Normalerweise pushen Large Speculators (Hedgefonds, CTAs wie Trendfolger) den Preis, indem sie bei Aufwärtstrends Longs aufbauen. Im COT-Report vom 5. Dezember 2025 haben sie ihre Net-Longs massiv reduziert: Von 43.200 (Ende November) auf 37.100 Kontrakte – ein Rückgang um über 14 % in einer Woche, bei sinkendem Open Interest (von 158.000 auf unter 140.000). Longs fallen von 50.859 auf netto 37.1K, während Shorts leicht steigen. Warum aussteigen, wenn der Preis bei 58 USD ein Allzeithoch testet?Hier die Hauptgründe, basierend auf aktuellen Analysen – es ist ein Mix aus Frustration, Taktik und Marktsignal:
Gewinnmitnahme und Volatilitätsangst: Viele Speculators haben seit Jahresbeginn +100 % Gewinne gemacht (Silber von 29 USD auf 58 USD). Bei hoher Volatilität (VIX-ähnlich für Commodities bei 25–30 %) nehmen sie Gewinne mit, um Risiken zu senken – besonders nach dem November-Hoch (59,34 USD) und dem leichten Pullback. Trendfolger-Algos (z. B. CTAs) sind programmiert, bei Breakouts long zu gehen, aber bei Stagnation oder Backwardation (Spot > Futures um 2–4 %) aussteigen, um Margin Calls zu vermeiden. Das ist kein Bärensignal, sondern Rotation: Sie parken Cash oder wechseln zu Gold/ETFs.
Frustration über den "unspielbaren" Markt: Speculators ("Dumb Money") geben auf, weil der Markt nicht mehr spekulativ, sondern physisch dominiert ist. Früher konnten sie auf Manipulation setzen, aber jetzt blockt die Knappheit schnelle Trades – Lease Rates explodieren, Deliveries (z. B. 6,6 Mio. Unzen in 4 Tagen Dezember) machen Futures unattraktiv. Analysen nennen es einen "Exodus": Speculators können keine "großen Trades" mehr landen, da der Preis nicht auf Paper-Volumen reagiert, sondern auf realer Nachfrage (Industrie + Institutionelle). Stattdessen übernimmt "Smart Money" (Zentralbanken, ETPs mit 95 Mio. Unzen Inflows H1 2025), was langfristig bullisch ist.
Makro- und Sentiment-Wechsel: Fed-Signale (Zinssenkungen, aber unsicher) und USD-Stärke (Index bei 108) drücken auf leveraged Bets. Dazu ETF-Outflows (leichte Rotation aus Silber-ETFs in Q4) und geopolitische Unsicherheit (Tarife, Ukraine-Eskalation) machen Speculators vorsichtig – sie warten auf Klarheit, statt zu pushen. Interessant: Das kontrazyklische Verhalten der Speculators verstärkt den Squeeze, da weniger Long-Druck die Commercials zwingt, noch aggressiver zu covern.
Fazit:
Ein bullisches Signal insgesamt
Das prozyklische Verhalten der Commercials und der Rückzug der Speculators sind Symptome eines Marktes, der von Spekulation zu Fundamentals wechselt – gut für physische Halter, riskant für Futures-Trader. Prognosen sehen Silber ......