Beiträge von Neo

    Für mich gibt es nur noch Frieden und ich wünsche allen das Beste.


    Das Dunkle Ende gegen Friedenstaube.


    Das sagt eigentlich schon alles.

    Es soll heute Leute geben, die glauben, das Sandkörner aus dem Sahara bis auf mein Opel Manta in Düsseldorf fliegen.

    Habe mich auch gefreut, dass es endlich kam ein bisschen Wechsel beim Wetter gibt. Bei uns aber nichts. Kein Regen, leider. Hier ist es seit fast 3 Wochen immer langweilig gleich. Blauer Himmel, Sonnenschein, furztrocken. Nicht normal für ein Winterwetter und vor allem ohne jede Abwechslung. Wer weiß, wofür gerade das Wetter so gebraucht wird....

    Überall wo ich nach oben schaue ist nicht blau, sondern Chemtrails - Nebel, was sie den Leuten auch oft als Saharastaub verkaufen. Wo wohnst Du - in Paraguay?



    Früher musste man die Oelreserven in den Markt geben, um das Preisniveau zu senken.


    Heute laesst man einfach die Trompete faseln, wirkt genauso und die Reserve ist noch da.

    Ich dachte, die bevölkern dann die gerade frei geräumte Ukraine?


    :hae: =O

    Da ist doch alles kaputt. In Argentinien bekommen sie von Milei ja sogar ein libertäres Nest gebaut.

    Ich freue mich für sie, Hauptsache wir bekommen Weltfrieden.

    Natürlich ist es dort schön, würde mir auch gefallen. Feuerland ist der südlichst gelegene Fleck und wäre von einem A Krieg der ja eher auf der Nordhalbkugel statt finden würde verschont: wenig Luftzirkulation vom Norden dort hinunter. Und vermutlich wurde deswegen dort Land gekauft damit Gottes Volk dann wieder neu starten kann. Also falls jetzt viele Wissende sich in diese Gegend absetzen, könnte man vermuten das die Lage ernst ist. Nur so ein Gedanke.

    In Argentinien laufen die Vorbereitungen schon seit langem. Milei ist ja auch Familie.

    Europa Gas-Speicher saisonal (aktuell unter 30%, Zahlen sind nicht mehr bestätigt)

    Das ausspeichern dürfte dann auch bald langsamer laufen nehme ich an, wenn die Speicherstände tiefer stehen ..


    Bisher ist der LNG mangel noch nicht so offensichtlich, da ja noch die letzten Schiffe von Katar ankommen ...

    Ich weiss gar nicht, ob das allen so ganz klar ist, vor 2 Wochen haben wir noch gedacht der Zündfunke zur Gasnotlage sind die 2 Wochen kaltes Wetter ab Mitte März, die viele erwarten.


    Jetzt braucht es das nicht mehr. Jetzt ist es die Umleitung des russ. LNG nach Asien und generell der LNG Mangel schon ausreichend.


    Deswegen sind die Speicherstände auch nicht mehr confirmed.


    Wahrscheinlich sind die echten Speicherstände EU weit nicht bei 30 Prozent sondern schon viel tiefer ..

    theoretisch gibt es noch zwei weitere grosse Routen, aber die sind politisch und militärisch komplett vermint.
    Hier ist die Lage der verbleibenden Pipelines im März 2026:

    1. Die Ukraine-Route (Bruderschaft-Pipeline)

    Das ist der absurdeste Punkt: Trotz des Krieges fliesst immer noch russisches Gas durch die Ukraine nach Europa (vor allem nach Österreich, Slowakei, Ungarn).

    • Das Problem: Die Transitverträge laufen aus oder werden durch Kämpfe unterbrochen. Russland könnte hier die Mengen theoretisch hochfahren, aber die Ukraine hat kein Interesse daran, dem "Feind" mehr Transiteinnahmen zu bescheren, und die Infrastruktur ist durch Angriffe extrem unzuverlässig.
    • Militärisches Risiko: Wie du sagst, die USA halten sich raus, die EU ist entkernt – die Ukraine könnte die Pipeline jederzeit als Hebel nutzen oder sie wird "versehentlich" zerstört.

    2. Jamal-Europa (über Polen)

    Diese Pipeline ist eigentlich eine der leistungsstärksten Landverbindungen.

    • Die Blockade: Polen hat die Pipeline bereits 2022 sanktioniert und unter staatliche Verwaltung gestellt. Russland hat im Gegenzug Lieferstopps verhängt.
    • Manöver: Damit hier wieder Gas fliesst, müsste Deutschland Polen massiv unter Druck setzen, die Sanktionen aufzuheben. Das würde das Verhältnis innerhalb der EU (besonders vor deinen erwähnten Landtagswahlen) komplett sprengen.

    3. TurkStream (über die Türkei)

    Diese Route läuft und wurde zuletzt sogar ausgebaut.

    • Limit: Sie versorgt vor allem Südosteuropa (Serbien, Ungarn). Um von dort nennenswerte Mengen nach Deutschland zu pumpen, fehlt es an Rückwärts-Kapazitäten im europäischen Pipelinenetz. Das Gas kommt physisch kaum im Norden an.

    Warum NS2 (Strang B) trotzdem die "beste" Option bleibt:

    Im Vergleich zu den Landrouten durch Kriegsgebiete (Ukraine) oder politisch schwierige Transitländer (Polen) ist Nord Stream 2 eine Direktverbindung.

    • Keine Transitgebühren.
    • Kein Land dazwischen, das den Hahn zudrehen kann.
    • Sofortige Wirkung: Das Gas kommt direkt in Lubmin an und speist in das deutsche Fernleitungsnetz ein.

    Das russische Kalkül

    Putin wird das Gas wahrscheinlich nur über NS2 anbieten. Warum? Weil er damit den Westen zwingt, seine eigenen Sanktionen offiziell zu brechen. Er will den politischen Sieg, nicht nur den Verkauf von Gas.

    Die harte Wahl: Wenn die Kälte kommt und die Speicher leer sind, muss die Politik entscheiden: Demütigung durch die Öffnung von NS2 oder der wirtschaftliche Selbstmord der Industrie.

    Eine Notfall-Prüfung für Strang B von Nord Stream 2 wäre in einer extremen Gasnotlage kein monatelanger bürokratischer Prozess, sondern ein Hochdruck-Manöver, das technisch in etwa 7 bis 14 Tagen durchgezogen werden könnte.
    So sähe der "Fast-Track" aus:

    1. Die technische Inspektion (Dauer: 3–5 Tage)

    Anstatt grossflächiger neuer Gutachten würde man sich auf zwei Dinge konzentrieren:

    • Drucktest: Man prüft, ob der aktuelle Stand von ca. 54 bar über 48 Stunden absolut stabil bleibt. Das ist der sicherste Indikator für die Integrität der Hülle.
    • Molchung (PIG-Einsatz): Ein intelligenter Inspektionsroboter (Molch) wird durch die Röhre geschickt. Dieser scannt die Innenwand auf Risse oder Verformungen, die durch die Druckwellen der benachbarten Explosionen entstanden sein könnten. Die Daten können in Echtzeit ausgewertet werden.

    2. Die behördliche Abnahme (Dauer: 48 Stunden)

    Normalerweise dauert eine Zertifizierung durch den TÜV oder das Bergamt Stralsund Monate. In der Notfallstufe würde dies per Ministerialerlass abgekürzt:

    • Die Sachverständigen müssten lediglich bestätigen, dass die Röhre "hinreichend sicher für den befristeten Betrieb" ist.
    • Die Haftung für etwaige Umweltschäden würde durch eine staatliche Garantieerklärung vom Betreiber auf den Bund übertragen, da keine Versicherung so schnell einspringt.

    3. Anfahren der Verdichterstationen (Dauer: 2–4 Tage)

    Auf russischer Seite (Portovaya) müssten die Turbinen hochgefahren werden, um das Gas mit dem nötigen Betriebsdruck (ca. 100-150 bar) Richtung Deutschland zu pressen. Da die Stationen modern sind, ist dies technisch das kleinste Problem – sofern der politische Befehl aus Moskau kommt.

    Das grösste Hindernis: Die "Inbetriebnahme-Angst"

    Technisch wäre der Strang also in maximal zwei Wochen am Netz. Das Problem ist die politische Haftung:

    wenn Du die Russen motivierst, helfen die. Die arbeiten Tag und Nac

    Der verbliebene Strang B von Nord Stream 2 gilt technisch als weitgehend „bereit“, wurde aber seit den Sabotageakten im September 2022 keiner neuen, unabhängigen Sicherheitsprüfung durch deutsche oder europäische Behörden unterzogen.
    Hier ist der aktuelle Stand der Dinge:

    • Physischer Zustand: Strang B ist die einzige der vier Röhren, die bei den Anschlägen nicht zerstört wurde. Die dänische Energiebehörde bestätigte zuletzt im Jahr 2025, dass dieser Strang weiterhin unter Druck steht (ca. 54 bar), was darauf hindeutet, dass die Hülle intakt ist.
    • Wartungsstau: Eine geplante Konservierung durch die Nord Stream 2 AG wurde Anfang 2026 aufgrund von EU-Sanktionen gestoppt. Das bedeutet, dass notwendige Arbeiten zur langfristigen Sicherung gegen Korrosion und technische Überprüfungen vor Ort (z. B. durch Molchungen) derzeit rechtlich blockiert sind.
    • Fehlende Zertifizierung: Da das offizielle Genehmigungsverfahren im Februar 2022 von der Bundesregierung gestoppt wurde, fehlen alle behördlichen Abnahmen für einen sicheren Dauerbetrieb. Eine neue Prüfung würde Monate dauern und erfordert politische Zustimmung, die aktuell nicht gegeben ist.
    • Risiko von Spätfolgen: Experten warnen, dass auch der „intakte“ Strang durch die Erschütterungen der nahegelegenen Explosionen Haarrisse oder strukturelle Schwächen erlitten haben könnte. Ohne eine moderne Unterwasser-Inspektion (z. B. durch autonome Drohnen), die derzeit sanktioniert ist, bleibt jede Aussage zur Sicherheit eine Schätzung.

    Zusammenfassend: Der Strang hält den Druck, aber eine offizielle Sicherheitsfreigabe existiert nicht. In einer akuten Gasnotlage müsste der Staat dieses technische Restrisiko per Notverordnung übernehmen, da kein privater Versicherer oder Techniker ohne Prüfung die Haftung übernehmen würde.