Beiträge von Bembelpetzer

    Noch so ein Mosaiksteinchen ...


    Handelsblatt

    Hessische Ärzte verlieren Hunderte Millionen mit Immobilien

    24.05.2025

    [...] Das Versorgungswerk [Altersvorsorge der hessischen Ärzte] sei von den „Turbulenzen“ am Immobilienmarkt nicht verschont geblieben. [...] „Auf diverse Forderungen gegenüber Immobilienentwicklern und -gesellschaften mussten Abschreibungen vorgenommen werden.

    [...] Die hessischen Ärzte könnten Hunderte Millionen Euro mit verbrieften Immobilienfinanzierungen verbrannt haben. Zudem wird das Versorgungswerk für das Jahr 2024 weitere Abschreibungen in erheblichem Umfang verbuchen müssen, wie die Ärzteversorgung auf Anfrage bestätigte: „Wir rechnen auch im Jahr 2024 mit außerordentlichen Abschreibungen bei den Immobilien-Finanzierungen wegen der anhaltend schwierigen Situation am Immobilienmarkt.“ [...]

    Zitat

    Bei der Girosammelverwahrung hat man kein Eigentumsrecht an den Wertpapieren, sondern nur einen Anteil am gesamten Sammelbestand.

    Ich habe ja auch extra nicht geschrieben "an den Wertpapieren" sondern wollte nur auf das Eigentumsrecht ggü dem Girosammelbestand, im Vergleich zum schuldrechtlichen Anspruch bei Wertpapierrechnung hinweisen.


    Zitat

    Das größte Risiko besteht darin, dass bei Konkurs der Clearstream die Anlage nicht sicher ist. Man hat zwar ein Aussonderungsrecht, das einem ermöglicht, die Wertpapiere zurückzufordern. Ob das dann klappt, ist aber die große Frage. Aber auch die Depot Bank bzw der Broker können deine Aktien verzocken, weil sie die Gewalt darüber ausüben können.


    Dann bleibt für dich als liquide Vermögensaufbewahrung nur noch Bargeld und Physisches zu Hause über.

    Zitat

    Außerdem kann der Staat deine politisch unkorrekte Aktien schlicht wegnehmen.

    § 7 DepotG - Auslieferungsansprüche des Hinterlegers bei der... - dejure.org

    Das beschreibt deinen Auslieferungsanspruch ggü dem Girosammelbestand bei Clearstream Frankfurt, das hat mit dem Staat erstmal nichts zu tun (ganz früher gab es mehrere Sammelverwahrstellen in Deutschland, weshalb dies allgemeiner formuliert ist)

    Zitat

    Ob das nichts Neues ist, selbst für die "Experten" wage ich zu bezweifeln.

    Das hat mit "Experte" sein nichts zu tun, sondern mit der Fähigkeit seinen Depotvertrag und die Sonderbedingungen lesen und verstehen zu können...ein Depot ist kein simples Sparbuch und selbst da haben so manche die Regeln und unterschiede zu einem Sparkonto oder normalen Konto nicht verstanden.


    Wer eine Nanny für sein Leben braucht soll sich einen Betreuer suchen.

    [...]

    Hier schmeißt er einiges durcheinander und für mündige Wertpapieranleger ist da nichts neues dabei.


    Es gibt Sammelverwahrstellen die Wertpapiere sammelverwahren ... das ist eine "Tätigkeit".


    Daneben gibt es den rechtlichen Begriff der Girosammelverwahrung aus dem ein Eigentum abgeleitet wird.


    Girosammelverwahrung gibt es nur bei einer Verwahrung bei Clearstream Frankfurt. Da ist man rechtlicher Eigentümer, auch wenn man seine Depotbank dazwischen hat. Dies ist eine deutsche Besonderheit und gibt es sonst so nirgends auf der Welt. (Mittlerweile können auch ausländische Titel bei Clearstream Frankfurt in Wertpapierrechnung bzw. NCSC-T verwahrt werden.)


    Verwahrungen bei Clearstream Luxemburg, Euroclear Brüssel und allen anderen nationalen Sammelverwahrstellen erfolgen immer in Form der Wertpapierrechnung und Eigentümer ist die eigene Depotbank, und gegen diese hat man nur einen schuldrechtlichen Anspruch.


    Einfach mal in diesem Forum oder auch in Wertpapierforen nach Wertpapierrechnung suchen... oder im eigenen Depotvertrag mit den 'Sonderbedingungen für das Wertpapiergeschäft' (AGB).

    Das Thema Greensill Bank fing hier so richtig ab #2.415 an


    Nun geht es laut Handelsblatt in die Rückrunde ...


    Insolvenzverwalter verklagt Ex-Manager auf Schadenersatz

    Die früheren Verantwortlichen der Bremer Greensill Bank sollen mehr als 90 Millionen Euro zahlen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, den Zusammenbruch des Geldhauses gezielt herbeigeführt zu haben.


    Bremen, Düsseldorf. Als die Bremer Greensill Bank im März 2021 zusammenbrach, schrieb sie Finanzgeschichte: Die gesetzliche Einlagensicherung und der Einlagensicherungsfonds der Banken mussten 2,7 Milliarden Euro ausschütten – eine bislang einzigartige Summe, die den Schutzschirm für deutsche Sparer auf eine nie da gewesene Belastungsprobe stellte.


    Nun versucht Greensill-Insolvenzverwalter Michael Frege, einen Teil des Schadens wieder gut zu machen. Anfang 2025 hat er frühere Führungskräfte der Bank vor dem Landgericht Bremen verklagt, wie ein Sprecher auf Anfrage des Handelsblatts nun bestätigte.


    Konkret fordert Frege 92.422.545,64 Euro Schadenersatz von den ehemaligen Vorständen Jutta Baalmann, Danyon Lloyd, Markus Nünnerich und Ann‑Christin Rathjen. Zudem nimmt er drei frühere Aufsichtsräte in die Pflicht.

    Die Untersuchungen waren zwar noch vor dem 01.08.2023, ich habe aber nochmal in die Unterlagen geschaut.

    Neben vielen aufgeführten DIN und ISO Angaben in den Ausführungen und Ergebnistabellen steht fett auf der ersten Seite oben drüber, dass "gemäß LAGA PN 98" die Untersuchungen durchgeführt wurden.

    In den Unterlagen habe ich zufällig auch noch ein damaliges Gegenangebot einer anderen Firma gefunden, die für ein vergleichbares Angebot einen rund 30%ig höheren Preis aufgerufen hatte.

    Weiß jetzt nicht in wie weit das mit Euren Bohrerfahrungen vergleichbar ist, gebe aber trotzdem meinen Senf dazu.


    Ich habe vor wenigen Jahren auf einem Baugrundstück von einer Fachfirma drei Bohrungen inkl Bodenanalyse und Gutachten durchführen lassen müssen zur Vorlage bei der Kreisbehörde. Zwei RKS (Rammkernsondierungen) und eine DPH (Rammsondierung mit der schwerer Rammsonde), alles nach DIN und bis acht Meter Tiefe.... Gesamtkosten 950 EUR.


    Insgesamt wurden 36 Einzelproben, 9 Mischproben und 4 Sonderproben entnommen, und nach grob 50 Punkte analysiert (habs jetzt nicht gezählt, Gutachten ist über 10 Seiten lang inkl. langer Tabelle)


    War für einen 100m2 Keller und 500m3 Aushub ausreichend.

    BaFin

    BaFin senkt Systemrisikopuffer für Wohnimmobilien und behält antizyklischen Kapitalpuffer bei

    30.04.2025


    Die Verwundbarkeiten am deutschen Wohnimmobilienmarkt haben sich deutlich, aber noch nicht vollständig abgebaut. Die Finanzaufsicht BaFin hat daher am 30. April 2025 entschieden, den sektoralen Systemrisikopuffer für Wohnimmobilienkredite von 2 auf 1 Prozent zu senken. Die allgemeine Risikolage gestaltet sich allerdings weiterhin herausfordernd und ist von hoher Unsicherheit geprägt. Um die Widerstandsfähigkeit des deutschen Bankensektors generell aufrechtzuerhalten, bleibt daher der antizyklische Kapitalpuffer bei 0,75 Prozent. Der Ausschuss für Finanzstabilität (AFS) teilt die Risikoeinschätzung und begrüßt die Maßnahmen der BaFin.


    [...] Aufgrund handels- und geopolitischer Spannungen, der aktuellen konjunkturellen Schwäche und struktureller Veränderungen in einzelnen Sektoren der deutschen Wirtschaft bestehen aber erhöhte Unsicherheiten. Diese Entwicklungen haben das Potenzial, den noch recht robusten Arbeitsmarkt zu belasten, so dass die Ausfallwahrscheinlichkeit bei Wohnimmobilienkrediten steigen könnte. [...]

    Das derzeit im Bankensystem gebundene Kapital wird sich durch die Absenkung des Systemrisikopuffers von 2 auf 1 Prozent um etwa 2 bis 2,5 Milliarden Euro verringern. [...]

    [...] In Elster kann man alle möglichen Belege hochladen, markieren und dann an der richtigen Stelle verlinken.

    Hab ich alles gemacht... [...]

    Nun habe ich vor 5 Tagen Post bekommen. Finanzamt braucht die drei fehlenden Belege und ich soll sie ihnen zuschicken. Dann kamen noch 3 Seiten Papier! , mit der Empfehlung, dass es viele digitale Wege gibt und man auch ganz leicht bei Elster alles hochladen kann und soll !

    Ich hab dann dort angerufen und mir erklären lassen, dass sie leider noch nicht und wenn dann erst im Oktober in meine hochgeladenen Belege gucken können, bzw. dürfen und ich solle die bitte per Post oder per Fax schicken. [...]

    Ich selbst nutze Elster nicht, aber in einem anderen Forum habe ich gelesen, dass man Belege in Elster hochladen kann und dann separat/selektiv übermitteln kann/muss... und nur die auch übermittelten Belege sieht das Finanzamt, die nicht übermittelten dienen nur der eigenen vollständigen Übersicht.

    FinanzBusiness

    Volksbank im Süden gesteht Scheitern ein: "Wir haben Fehler gemacht"

    Das Geschäftsjahr 2024 sei, in den Worten des Instituts, ”nicht gut” verlaufen. Das Risikocontrolling habe nicht geklappt. Man sei ”einfach zu klein” - und suche jetzt nach einem Fusionspartner.



    Südkurier

    Der Volksbank Konstanz geht‘s nicht gut: Faule Kredite, hohe Kosten – eine Fusion rückt näher

    Ungute Nachrichten vom Lutherplatz: Die letzte Bank mit Hauptsitz in Konstanz ist in noch schwererem Fahrwasser als bisher bekannt. 23 Millionen Euro stehen im Feuer – und die Dividende schmilzt auf das Minimum.



    Handelsblatt

    Hohe Risikovorsorge lastet auf der Volksbank Konstanz

    Die Bank muss 80 auffällige Kredite absichern und dafür Reserven auflösen. Das Institut geht nun gegen einen externen Vermittler vor – der wiederum Verbindungen zum Netzwerk von „Immo Tommy“ hat.

    Müsste man einzeln recherchieren.


    Aber es gibt da noch die "Feldwies Wirtshaus AG" die in der Aufstellung fehlt.



    Sammerberger Nachrichten

    20-Jahr-Feier der Feldwies Wirtshaus AG

    Das historische Gasthaus D’Feldwies, seit 1554 ein Ortsmittelpunkt, stand ab den 1990er-Jahren leer. Dank der Bemühungen von Wolfgang Gschwendner und der Gründung einer Aktiengesellschaft wurde es 2004 wiedereröffnet. [...] Zur Finanzierung des Projekts wählten die drei einen höchst unkonventionellen Weg: die Gründung einer Aktiengesellschaft [...] 1000 Namensaktien à 100 € gab die Wirtshaus AG aus, um Geld für den Betrieb des Gasthofs einzusammeln – binnen eines Monats waren alle verkauft. Von dem frischen Kapital pachtete man das Haus von der Gemeinde, richtete das Wirtshaus ein und stellte Personal an. Weitere 1750 Aktien wurden in den folgenden Jahren emittiert. Die Aktionäre kommen nicht nur aus dem Ort, sie kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich, Schweiz, Luxemburg, Singapur, USA, Namibia und Thailand. Die erste Aktionärsversammlung fand 19. März 2005 statt, seitdem kommen jedes Jahr am Josefitag die Aktionäre in den schönen Wirtshaussaal, um das Neueste über ihren Betrieb und ihre Investition zu erfahren und, was sicher genauso wichtig ist – Weißwürste und Bier zu genießen – alle Josefines und Josefs freuen sich über das Freibier zum Josefitag. [...]

    IT Finanzmagazin

    BaFin ordnet zusätzliche Eigenmittelanforderungen für die Sparda Bank Hessen an

    [...] Die BaFin kam zu dem Schluss, dass wesentliche Vorgaben zur Ermittlung und Überwachung von Risiken sowie zur Gesamtbanksteuerung nicht ausreichend umgesetzt wurden. Diese Defizite gefährden die laufende Risikotragfähigkeit der Bank und widersprechen den Anforderungen an ein angemessenes und wirksames Risikomanagement. [...]
    Die zusätzlichen Eigenmittelanforderungen sollen sicherstellen, dass die Sparda-Bank Hessen ihre Risiken zukünftig besser bewältigen kann und den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Stabilität und Funktionsfähigkeit der Bank zu gewährleisten. [...]

    hinter Bezahlschranke


    Rheinische Post

    Volksbank Düsseldorf Neuss lädt 330 Personen zu Krisengespräch ein

    Anfang März haben rund 330 Menschen in Düsseldorf und Neuss Post von einer Bank bekommen, deren Geschäftsgebaren vor Monaten für solche Schlagzeilen sorgte: „100 Millionen Euro weg“, „Finanzaufsicht übernimmt Vorstand“, „Razzia bei der Volksbank“, „Iran-Connection alarmiert Bafin“ – soweit die Überschriften zu der wohl größten Skandalserie, die es je in der fast 150-jährigen Firmengeschichte der Volksbank Düsseldorf Neuss gab. Das Schreiben kommt von dem neuen Vorstand sowie dem Aufsichtsratschef der Bank und lädt zu einem Termin ein, in dem die Bank erstmals Antworten auf die ganz großen Fragen liefern will: Was ist eigentlich passiert? Wie konnte es dazu kommen? Und wie geht es nun weiter?

    In Ergänzung zu #2300 #2411 #2727 #3041 #3049 und #3050 (jeweils ff)... da braut sich was zusammen ... leider hinter Paywall ...


    Platow Brief

    BVR führt 14 Banken auf roter Liste

    In einer BVR-Liste tauchen 14 Volks- und Raiffeisenbanken auf, die die Sicherungseinrichtung als „Banken mit Reputationsrisiko“ einstuft. Um welche Institute es sich handelt.


    Finanzbusiness

    "Rote Liste" des BVR sorgt für Gesprächsstoff

    14 Geno-Banken mit Reputationsrisiko sollen nach einem Medienbericht auf der Sitzung des Verwaltungsrats im Januar aufgeführt worden sein. Die Liste könne sogar noch länger werden.

    Es ist keine Überraschung, dass die Spitzen-Genossen in Berlin noch deutlich mehr Banken auf dem Schirm haben dürften als die drei im vergangenen Jahr bekannt gewordenen Fälle.


    finanz-szene

    Wie viele Institute stehen auf der „rote Liste“ der bedrohten VR-Banken? Und welche
    Wie viele genossenschaftliche Probleminstitute gibt es da draußen aktuell? Ein Dutzend? Zwei Dutzend? Irgendwas dazwischen? So ganz genau weiß man’s nicht, weshalb eine Exklusiv-Meldung des „Platow-Briefs“ (Paywall) aufhorchen lässt, der unter Berufung auf eine „Präsentation für den BVR-Verwaltungsrat“ vom 22. Januar vermeldet, der Verband führe derzeit 14 Institute auf einer „roten Liste“. Nun haben die Kollegen nach eigenen Angaben zwar „Kenntnis“ von besagter Liste, wirklich sicher sind sie über den Inhalt aber noch nicht. „Eventuell“ sei die Liste nämlich sogar „noch länger“, von „bis zu 18 Häusern“ sei die Rede.




    Ich vermute, bei den Sparkassen sieht es nicht anders aus, jedoch kommen hier wie in den alten Posts ausgeführt, politische Interessen bzw. Politikerinteressen mit ins Spiel, da hier kommunal gehaftet wird.