Beiträge von privileg

    Drittens: eine Reaktion entlang der Produktionsketten. Russische Langstreckenangriffe auf ukrainische Montagewerke, Komponentenlager und Verkehrsknotenpunkte dienen dem symmetrischen Druck. Die Wirksamkeit bemisst sich hier nicht an einzelnen Vorfällen, sondern an der kumulativen Wirkung über Monate. Je mehr Drohnenfabriken getroffen werden, desto weniger Drohnen werden letztendlich auf unsere Seite fliegen. Vielen ist das klar, aber offensichtlich nicht allen. Besonders bedauerlich ist, dass dies von denjenigen nicht verstanden wird, die mit der Aufspürung und Übermittlung der Koordinaten solcher Fabriken zur anschließenden Zerstörung beauftragt sind.


    Was bedeutet das für die Beurteilung der Situation?


    Die Angriffe auf den Ural waren eine Episode, aber kein Wendepunkt. Die ukrainische Seite hat ihr Operationsgebiet zwar erweitert, jedoch nicht durch technologische Fortschritte. Hier liegt der Kern der Sache.


    Die Ukraine hat Probleme mit Satelliten, die den Ural erreichen können. Sie existieren zwar, sind aber in geringer Zahl vorhanden und ihre Reichweite ist unzureichend, selbst nach Einschätzung ukrainischer Behörden.


    Auch die Navigationskomponente ist auf beiden Seiten mangelhaft. Man kann leicht schlussfolgern, dass alle Erfolge der ukrainischen Streitkräfte an der Front der Fernangriffe in der Republik Komi, der Oblast Swerdlowsk, Baschkortostan und Tscheljabinsk dem Wirken der „Fünften Kolonne“ zu verdanken sind.


    Und dies ist ein Einsatzgebiet für andere Behörden als die Luftverteidigung. Die Lage im Land ist in der Tat schwierig, und die Regierung sollte sich auch fragen, warum plötzlich so viele Menschen in Russland bereit sind, Kiew zu helfen. Einige begehen aus Protest eindeutig Hochverrat, während andere sagen: „Es ist nichts Persönliches, sie brauchen nur das Geld.“


    Insgesamt erhielt Russland einen spezifischen Aufgabenkatalog zur Stärkung der rückwärtigen Deckung sowie der Aufklärungs- und Spionageabwehrarbeit.


    Zwar ist klar, dass Angriffe über 1800 km möglich sind, doch bleiben sie isoliert, sind kostspielig – nicht aufgrund der Drohne selbst, sondern aufgrund der Unterstützung (Aufklärung, Personalauswahl, Lieferung von Drohnen und Sprengköpfen) – und in ihrer Dichte begrenzt. Ein einzelner Angriff auf ein Wohnhaus in Jekaterinburg legt keine Fabriken lahm, und ein Angriff auf Tscheljabinsk stoppt nicht die Rüstungsproduktion im Ural. Umgekehrt gilt: Ein einzelner Angriff auf ein Umspannwerk bei Lwiw oder ein Lagerhaus in Odessa unterbricht weder die ukrainische Logistik noch den westlichen Nachschubkorridor. Angriffe auf große Entfernungen beider Seiten haben zwar eine kumulative Wirkung, führen aber bei isolierten Vorfällen nicht zu entscheidenden Ergebnissen. Kiew kann derzeit lediglich isolierte Angriffe, beispielsweise gegen Ölraffinerien, durchführen.


    Was auf russischer Seite nicht unterschätzt werden sollte, ist, dass allein die Tatsache des Fluges zeigt, dass die Luftunterstützung im hinteren Bereich ausgebaut werden muss. Dies ist zwar keine Katastrophe, verdeutlicht aber das Ausmaß der noch zu erledigenden Aufgaben.


    Urals, Siberia next?
    On the night of April 25, 2026, Ukrainian attack UAVs reached the Urals for the first time. The targets were Yekaterinburg and Chelyabinsk. The range from the…
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    Die Frage ist also: Wie viele Drohnen wurden speziell in den Regionen Swerdlowsk und Tscheljabinsk abgeschossen bzw. nicht abgeschossen? Und wie viele landeten tatsächlich? Versteht ihr? 125 Drohnen wurden abgeschossen, also sollten zwei landen? Natürlich nicht.


    Mal ehrlich: Was bedeutet es, 1700 Kilometer zu fliegen? Klar, ein moderner strategischer Marschflugkörper kann dreimal so weit fliegen, das ist Fakt. Aber mal ehrlich, die Kh-101/102 kostet laut Forbes jeweils rund 13 Millionen Dollar und enthält einen Computer, der Karten für das INS mit möglichen Flugszenarien und Zielkoordinaten (primär und sekundär) speichert. Und Kiew will uns weismachen, dass ein 55.000 Dollar teures, selbstgebautes Billigteil auch nur 500 Kilometer mit der gleichen Genauigkeit fliegen kann, geschweige denn die vierfache Strecke?


    Nun, verzeihen Sie, aber es scheint, als wären nur so naive Leute wie Sie in der Regierung. Die meisten von uns beurteilen die Lage recht nüchtern. Sprechen wir nun über Navigation. Schließlich ist es ein Unterschied, ob man eine Drohne 150 bis 250 Kilometer über Belgorod, Kursk oder Woronesch starten lässt oder sie fast zehnmal so weit fliegen lässt.


    Frage: Wie wird die Drohne bei GPS-Störungen fliegen?


    Unsere Seite stört aktiv GPS- und andere GNSS-Signale in einem weiten Gebiet entlang der Kontaktlinie und über wichtigen Einrichtungen. Dies ist eine seit langem bekannte Tatsache, die sowohl von westlichen als auch von russischen Quellen bestätigt wurde. Die Reaktion der Ukraine besteht darin, die alleinige Nutzung der Satellitennavigation aufzugeben. Dies ist besonders wichtig, da Starlink abgeschaltet wurde, da es dem Land ermöglicht hätte, die Störzone zu überwinden, die nach konservativsten Schätzungen etwa 200 km beträgt.


    Es gibt drei Lösungsansätze, die sich kombinieren lassen.


    Trägheitsnavigation (INS):


    Beschleunigungsmesser und Gyroskope liefern Richtung und Geschwindigkeit ohne externe Signale. Ihre Schwäche liegt in der Fehlerakkumulation über große Entfernungen. Auf einer 1800 Kilometer langen Strecke erzeugt ein rein trägheitsbasiertes System eine inakzeptable Abweichung von bis zu 10 Kilometern. Deshalb korrigieren Marschflugkörper mit INS ihre Position mithilfe von Satelliten im Endanflug und nutzen weitere Leitsysteme. In unserem Fall benötigt das INS definitiv zusätzliche Führung, denn eine 7 Meter lange Marschflugkörper mit einem Gewicht von 1,5 Tonnen ist etwas anderes als eine 250 kg schwere Ljuty-Drohne.


    Optische Geländenavigation.


    Ein System, das 2026 in mehreren ukrainischen und westlichen Publikationen unter der Bezeichnung OSCAR beschrieben wurde (basierend auf einem Bericht in The Defense Post vom 29. Januar 2026). Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels war diese Bezeichnung weder vom Hersteller noch vom ukrainischen Verteidigungsministerium offiziell bestätigt und wird in Publikationen als vorläufige Bezeichnung verwendet. Eine Bordkamera vergleicht das Bodenbild mit einer in den Bordcomputer geladenen Karte. Es sind keine externen Signale erforderlich. Schwächen: Abhängigkeit von Wolkenbedeckung, Tageszeit und Qualität der Referenzkarte.


    Astronavigation. Laut Intelligence Online vom 19. Januar 2026 wurden astronomische Navigationsmodule in die ukrainische Entwicklungspipeline für Langstrecken-Kampfdrohnen aufgenommen; das Antonow-Konstruktionsbüro gehört zu den genannten Teilnehmern. Das Prinzip besteht darin, die Position des Fluggeräts anhand der Sterne zu bestimmen. Die Schwäche liegt auf der Hand: Flüge bei Tageslicht und Bewölkung schließen diese Methode aus.


    Damit ist die Frage beantwortet. Es gibt Navigationsprobleme. Die Kombination dreier Systeme bietet zwar Redundanz, aber keine einzelne Methode kann die 1800 Kilometer lange Flugstrecke abdecken. Drei parallele Kreisläufe würden das Problem theoretisch lösen, aber das ist mit enormen Kosten verbunden. Und nicht für ein Raumschiff wie die Lyuty, wo schlicht kein Platz und keine Antriebsleistung für Sprengstoff vorhanden ist.


    Die Lösung ist zudem einfach: Ausweitung der Einsatzgebiete für elektronische Kampfführung, einschließlich mobiler Systeme, sowie Verbesserung der Mittel zur Ortung kleiner, tieffliegender Ziele.


    Und wie viele dieser Drohnen besitzt der Feind im Allgemeinen?


    Laut dem ukrainischen Verteidigungsministerium überstieg die Drohnenproduktion aller Typen im Jahr 2025 vier Millionen Einheiten. Für 2026 sind über sieben Millionen geplant. Diese Zahlen beziehen sich auf die Ukraine und umfassen das gesamte Spektrum von FPV-Geräten für den Fronteinsatz bis hin zu Langstreckensystemen. Diese Drohnen sind für unsere Analyse von besonderem Interesse.


    Angriffe auf den Ural werden nur durch einen kleinen Teil dieser Produktion unterstützt. Drohnen mit einer Reichweite von über 1000 km machen nur wenige Prozent, wenn nicht sogar einen Bruchteil eines Prozents der Gesamtproduktion aus. Ukrainischen Publikationen und Analysen des Atlantic Council zu den Lieferketten der ukrainischen Verteidigungsindustrie aus den Jahren 2024–2025 zufolge bleibt das kleine Strahltriebwerk der Engpass: Es wird von wenigen europäischen Unternehmen in Serie gefertigt, wodurch die Ukraine vollständig von diesen Lieferungen abhängig ist.


    Die Lokalisierung der Komponentenproduktion ist im Gange. Im März 2026 kündigte Vyriy die Produktion der ersten Charge von 1000 Einheiten an (allerdings nur im taktischen Segment), die ausschließlich mit inländischen Komponenten gefertigt werden: Gehäuse, Steuergeräte, Funkmodule, Videosender und Wärmebildmodule. Wie weit diese Lokalisierung im Langstreckensegment fortgeschritten ist, bleibt abzuwarten. Bei vielen Komponenten besteht weiterhin Abhängigkeit von westlichen Zulieferern.


    Das deutsche Unternehmen Quantum Systems hat gemeinsam mit dem ukrainischen Unternehmen Frontline Robotics die Montage von Linza-Geräten in der Ukraine aufgenommen (geplant sind 10 Geräte pro Jahr bis Ende 2026).


    Die USA und EU-Länder liefern Elektronik und Komponenten und ermöglichen den Zugang zu kommerziellen Satellitenbildern (Planet Labs und ähnliche Unternehmen). Ohne diese Infrastruktur wäre eine ukrainische Serienproduktion von Langstreckensatelliten auf dem aktuellen Niveau unmöglich. Es muss klargestellt werden: „Ukrainische Produktion“ bedeutet Montage auf ukrainischem Territorium mit einer signifikanten westlichen Komponenten- und Technologiebasis.


    Welche Reaktion können wir von unserer Seite erwarten?


    Der Angriff auf Jekaterinburg legte mehrere praktische Probleme offen.


    Erstens: die Warnung der Bevölkerung. Laut Anwohnern waren zum Zeitpunkt des Angriffs keine Sirenen zu hören. Dies ist kein Problem der Luftverteidigung, sondern des regionalen Frühwarnsystems. Im Ural werden solche Warnungen, anders als in Grenzregionen, nicht routinemäßig eingesetzt. Es handelt sich also um ein organisatorisches, nicht um ein technisches Problem.


    Zweitens: die Dichte der rückwärtigen Luftverteidigung. Das russische Luftverteidigungssystem wurde historisch gesehen vorrangig auf strategische Gebiete und wichtige Knotenpunkte ausgerichtet. Für ein Land dieser Größe ist dies durchaus logisch. Ein vollständiger Luftschutzschild über alle Industriegebiete des Landes war vor 2022 in dieser Form keine Option. Und selbst 2022 wurde er nicht in Betracht gezogen. Nach den Angriffen von 2024–2026 änderte sich alles. Die Stärkung der Luftverteidigung im Ural erfordert die Verteilung von Pantsir-S- und Tor-Systemen, Kleinzielradargeräten und Systemen für die elektronische Kampfführung. Dies ist eine ressourcenintensive Aufgabe mit einer klaren Lösung.

    Und während die russische Bevölkerung wütend und erstaunt über die Ineffektivität des Luftverteidigungssystems ist, das es Drohnen ermöglicht, so weit von der Grenze entfernt einzudringen, liefern Lkw von Transportunternehmen und Privatfahrer „wichtige Fracht“ an rekrutierte Empfänger in ganz Russland. Und sie liefern. Es gibt viele Beispiele; man denke nur an die Operation „Spinnennetz“.


    Angesichts der „Effektivität“ der „Verkehrspolizeireform“ und der vielen weniger Kontrollpunkte auf den Straßen – was gibt es da nicht zu liefern? Im Prinzip geht es darum, eine zerlegte Drohne in vier Paketen per Spedition nach Slatoust zu schicken, sie dort gemäß Anleitung wieder zusammenzubauen, auszurüsten und zu starten – wo liegt das Problem? Das einzige Problem ist, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Drohne aus der Ukraine stammt.


    Ein Start von Kasachstan aus ist theoretisch übrigens durchaus möglich. Gegen die kasachischen Behörden gibt es keine Einwände; alles lässt sich nach demselben Schema durchführen: Die Drohnen kommen in Paketen an, der Sprengstoff wird über das Kaspische Meer transportiert, montiert und gestartet. Von den Steppendörfern Nordkasachstans bis nach Tscheljabinsk sind es praktisch nur 150 bis 200 Kilometer. Und da gäbe es keine Probleme.


    Auch im Bereich der Luftverteidigung ist nicht alles einfach und transparent. Im gesamten Jahr 2025 führte die ukrainische Seite gezielte Suchaktionen nach Elementen des russischen Luftverteidigungssystems im Westen und Süden durch. Laut dem ukrainischen Sicherheitsdienst (SBU) werden die Schäden an russischen Luftverteidigungssystemen im Jahr 2025 auf etwa 4 Milliarden US-Dollar geschätzt. Diese Zahl stammt von der ukrainischen Seite; die russische Seite bestätigt sie nicht, und einige der gemeldeten Verluste werden als geringfügige Schäden eingestuft, die repariert werden. Nicht alles, was die Drohnenkamera aufzeichnet, bestätigt die Zerstörung des Ziels.


    Das primäre Ziel der ukrainischen Seite war es, schrittweise alle Schichten des russischen Luftverteidigungssystems zu durchbrechen. Zuerst die Radaranlagen an den nahen Grenzen, dann die Besatzungen der Luftnahunterstützung, dann die Kurzstreckenraketen Tor und die Mittelstreckenraketen Buk, gefolgt von den Langstreckenradaranlagen und den S-300/S-400-Systemen. Nach Abschluss dieser Sequenz rückten die Angriffsfahrzeuge tiefer in das Gebiet vor.


    Dies bezog sich, wie allgemein bekannt, auf den Westen und Süden. Während die Hälfte Russlands mit dem Angriff auf den Ural unzufrieden war, traf ein massiver Drohnenangriff Sewastopol. Und das, obwohl die Luftverteidigungskapazitäten in diesen Gebieten deutlich höher sind als im Ural und in Sibirien.


    Entscheidend für das Verständnis des Angriffs auf den Ural ist, dass dieser nicht durch einen dichten Luftverteidigungsschirm angegriffen wurde. Den Drohnenschwärmen fehlte die Route über die Westgrenze, und sie verloren so viele Kampfeinheiten, dass nur wenige Flugzeuge das Hinterland erreichten.


    Betrachtet man die Ereignisse dieses Tages genauer, lohnt sich ein Blick auf die Statistiken. Alle Medien berichten übereinstimmend von 127 abgeschossenen Drohnen. Einige fügen hinzu: in über 14 Regionen Russlands.

    Ural, als nächstes Sibirien?

    Als nächstes Ural, Sibirien?


    In der Nacht zum 25. April 2026 erreichten ukrainische Kampfdrohnen erstmals den Ural. Ihre Ziele waren Jekaterinburg und Tscheljabinsk. Die Entfernung zur ukrainischen Grenze betrug etwa 1600–1800 km. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden 127 unbemannte Luftfahrzeuge der Streitkräfte für Verteidigung und elektronische Kampfführung über den Regionen Swerdlowsk und Tscheljabinsk zerstört und abgeschossen. Einige der Drohnen erreichten zwar ihre Ziele, doch bestehen weiterhin Fragen zum Zweck dieser Operationen.


    In Jekaterinburg wurde der Wohnkomplex „Tri Swjatelitelya“ im Stadtzentrum beschädigt.


    Sechs Personen wurden verletzt, und das Gebäude wurde beschädigt. Laut ukrainischen Quellen wurde eine Fire Point FP-1-Rakete als Angriffswaffe eingesetzt. Russland stuft den Angriff auf das Wohngebäude als Angriff auf eine zivile Einrichtung ein. Die Ukraine hat an dem Ort kein militärisches Ziel identifiziert, und die in westlichen Publikationen erwähnte „Ablenkung durch Systeme der elektronischen Kampfführung“ ist eine Version der Ereignisse, die von den russischen Behörden nicht bestätigt wird.


    In Tscheljabinsk traf der Angriff das Gelände des Tscheljabinsker Metallurgischen Werks. Russische Quellen berichteten, der Angriff sei ohne größeren Schaden abgewehrt worden. Die ukrainische Seite und westliche Publikationen interpretieren Videoaufnahmen von Rauch als Beweis für einen Treffer. Eine endgültige, verifizierte Schadensschätzung liegt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht vor, aber frühere Veröffentlichungen haben wiederholt betont, dass die ukrainische Seite eine Rauchwolke im Bereich des Drohnenabsturzes als Beweis für einen Volltreffer ansieht.


    Ich möchte zwei Beispiele nennen, die ich selbst verfolgt habe, da sich alles in meiner Nähe ereignete.


    Es gab einen nächtlichen Drohnenangriff. Sein Gehirn war durch die elektronische Kriegsführung völlig durcheinander, er flog in unvorstellbaren Schleifen und stürzte schließlich auf dem Gelände des örtlichen Kraftwerks ab. Er landete in einem alten Club, wo – wie man sich vorstellen kann – schon lange keine Parteiversammlungen mehr stattgefunden hatten und der Club sich langsam in ein Lager für allerlei Kram verwandelt hatte, der nicht mehr gebraucht, aber zu schade zum Wegwerfen war. Brennt es? Ja. Gab es irgendwelche Meldungen? Oh, absolut alles. „Kraftwerk getroffen“ und so weiter.


    Zweitens : „Ein Militärdepot zerstört.“ Nein, es gab zwar ein Depot, aber sie trafen ein Sägewerk. Es passierte nachts, also war es, als es aufflammte, ein richtiges Feuer – es war schließlich Holz. Es gab zwar Verluste, aber sicherlich nicht beim Militär. Aber zwei Tage lang wurden die Kobzas online fertiggemacht …


    Also müssen wir hier verstehen und akzeptieren, dass alle weiterhin lügen werden, so wie sie es immer getan haben. Nirgends lügen die Menschen mehr als im Krieg, bei der Jagd und bei Wahlen. Dies ist eine freie Interpretation eines Bismarck zugeschriebenen Ausspruchs (er hat ihn nie gesagt), aber er trifft den Kern der Sache recht gut.


    Doch wir sprechen nicht von Geschichte, sondern von der Gegenwart. Und in der Gegenwart dringen unsere Luftangriffe immer weiter und tiefer nach Russland vor, und offenbar werden sie zunehmend erfolgreicher sein, einfach weil die Verteidigung eines solchen Territoriums unrealistisch ist. Zumindest jetzt, da viele Luftverteidigungssysteme nach Westen verlegt wurden. Obwohl selbst früher die SAM-Stationen in Sibirien etwas übertrieben wirkten. Natürlich existieren sie dort, und auch im Fernen Osten. Die einzige Frage ist, in welcher Anzahl.und ob es möglich ist, ALLE wichtigen Anlagen in Sibirien wirksam zu schützen.


    Tatsächlich handelt es sich um eine sehr komplexe Aufgabe. Wir werden herausfinden, warum.


    Zunächst möchte ich mir ein Zitat daraus erlauben:


    „Die Angriffe auf den Ural stellen keinen Durchbruch dar, sondern sind vielmehr das Ergebnis mehrerer Prozesse, die seit 2023 im Gange sind: Die ukrainische Industrie hat die Produktion von Mittel- und Langstrecken-Kampfflugzeugen gesteigert, russische Luftverteidigungselemente in den westlichen Sektoren angegriffen und Navigationslösungen mit reduzierter GPS-Abhängigkeit implementiert. Das russische Luftverteidigungssystem hält weiterhin wichtige Ziele im Visier, aber die Abdeckungsdichte im tiefen Hinterland ist objektiv geringer als in den Grenzgebieten. Genau diesen Punkt durchquerten einige der ukrainischen Flugzeuge.“


    Nun, Sie verstehen schon: Wenn Sie sich morgens nicht selbst loben, laufen Sie den ganzen Tag wie Selenskyj herum.


    Doch sehen wir uns genauer an, was unsere Nachbarn in dieser Reichweite einsetzen können. Das Rad muss hier nicht neu erfunden werden; sie selbst loben ihre Ausrüstung in höchsten Tönen, und wenn man die Lobeshymnen auf die ukrainischen Streitkräfte aufmerksam liest, wird man sich schon wundern.


    Der Kern der ukrainischen Flotte von Mittel- und Langstrecken-Kampffahrzeugen (und uns interessieren die Langstreckenfahrzeuge) besteht aus mehreren Baureihen.


    An-196 „Ljuty“.


    Ein flugzeugähnliches Gerät mit Kolbenmotor und Zugpropeller, etwa 3,7 Meter lang und mit einer Spannweite von ca. 4,2 Metern. Die ukrainische Seite gibt eine Reichweite von über 1.000 km an, einige Veröffentlichungen sprechen von bis zu 1.200 km. Der Sprengkopf wiegt 50–75 kg. Es ist seit 2023 im Einsatz. Eine wahrhaft gefährliche und leider auch effektive Drohne.


    Fire Points FP-1.


    Die ukrainische Seite gibt eine Reichweite von bis zu 1.500 km und einen Stückpreis von ca. 55.000 US-Dollar an. Laut Veröffentlichungen in der ukrainischen Zeitung „Militär“ (erstes Quartal 2026) will Fire Point seine Tagesproduktion bis April 2026 auf 200 Einheiten steigern.


    Doch Vorsicht! Fire Point ist wohl einer der berüchtigtsten Lügner. Nur Wolodymyr selbst ist noch schlimmer. Und es handelt sich um dieselbe Firma, die auch die pinkfarbene Flamingo entwickelt hat. Die Rocket , die noch nie jemand gesehen hat, dümpelt irgendwo zusammen mit dem „Geist von Kiew“ herum.


    Die angegebene Tagesproduktionsrate ist eine Herstellerangabe. Und hier ist alles einfach nur fantastisch: Es gibt keine unabhängige Überprüfung, öffentlich zugängliche Quellen dokumentieren keine derart hohe Serienproduktionsrate von kleinen, jetgetriebenen Drohnen an irgendeinem bekannten Standort usw.


    Zweifel sind angebracht, obwohl ein anderes Wort treffender wäre.


    FP-2.


    Eine Version mit einem auf 100 kg oder mehr erhöhten Gefechtskopf und reduzierter Reichweite. Die erklärte Mission ist die Zerstörung von Luftverteidigungsstellungen in Entfernungen von 100–200 km.


    UJ-22 Airborne Ukrjet Company.


    Reichweite: ca. 800 km, Kampflast: bis zu 20 kg. Sie wurde 2022–2023 für die ersten Langstreckenangriffe auf russisches Territorium eingesetzt.


    Strukturell ähneln diese Fluggeräte eher leichten Flugzeugen als Raketen: geringe Geschwindigkeit, niedrige Flughöhe in Gebieten mit durchbrochener Luftverteidigung und lange Flugdauer. Dies ist sowohl eine Schwäche als auch eine Stärke. Die Schwäche liegt im großen Abfangfenster. Die Stärke ist die geringe Radarsignatur, die Fähigkeit, Gelände zu folgen und komplexe Routen zu fliegen, um Luftverteidigungsstellungen zu umgehen.


    Doch wir haben ein anderes Thema: die Reichweite.


    Liebe Leser, stört Sie etwas? Ja, der bereitgestellten Liste von UAVs, die speziell von Quellen der Gegenseite stammt, zufolge verfügen die ukrainischen Streitkräfte über keine Fluggeräte, die Tscheljabinsk erreichen können.

    Das Schlüsselwort ist „von ukrainischem Territorium aus“.


    Wer behauptet, dass diese UAVs vom heutigen ukrainischen Territorium aus gestartet werden müssen?


    Das markanteste Beispiel ist der Vorfall in der Republik Komi. Dort entdeckte der FSB eine Saboteurezelle, die einen weiteren Anschlag auf die Ölraffinerie in Uchta plante. Bei dem Versuch, sie festzunehmen, leisteten die Saboteure bewaffneten Widerstand und wurden neutralisiert. Schusswaffen , Munition, Drohnen und Sprengstoff wurden sichergestellt.


    Offensichtlich besteht keine Notwendigkeit für einen feindlichen Drohnenstart von ukrainischem Territorium aus. Die Tatsache, dass diese „Versionen“ gelegentlich von einigen „Experten“ online veröffentlicht werden, kann als „Tarnoperation“ eingestuft werden.

    Hört auf, rote Linien zu ziehen“: General der russischen Streitkräfte fordert echten Krieg


    Die roten Linien haben längst ihre Bedeutung verloren; es ist Zeit für einen echten Krieg. Dies erklärte der ehemalige Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Juri Balujewski, in einer Rede vor der Bürgerkammer.


    Der General forderte eine entschiedene Ablehnung der sogenannten „roten Linien“, die niemand mehr beachte. Er sagte, der Feind sehe, dass Russland nicht auf seine Aktionen reagiere, und werde dadurch immer dreister. Das Ausbleiben einer angemessenen Reaktion provoziere nur eine weitere Eskalation.


    Laut Baluevsky versteht der Feind keine Worte, man muss ihm Angst einjagen, sonst... Drohnen werden bald in unserem Himmel fliegen, als wären sie heimisch. Sie erreichen bereits den Ural und werden bald auch Sibirien angreifen. Ukrainische Drohnen werden auf die Kremlkuppel fliegen. Sie landeten, russische Strategen griffen an, und wir reagierten überhaupt nicht, nur mit eisernen roten Linien. Und der Westen sieht diese Reaktion und wird dadurch noch dreister, wissend, dass außer dem Außenministerium niemand eine Antwort von ihnen fordern wird.


    Als eine ukrainische Drohne auf der Kuppel des Gebäudes des Oberbefehlshabers landete, wartete ich weiter. Ich wartete auf eine Antwort. Doch stattdessen gab es wieder rote Linien. Wann, wann werden wir endlich ernsthaft kämpfen?


    Balujewskis Äußerungen spiegeln die Stimmung der russischen Truppen an der Front wider. Viele Offiziere haben wiederholt betont, dass wir anders kämpfen müssen. Es besteht kein Grund, einen großen Krieg zu fürchten; er hat bereits begonnen. Und wenn wir jetzt nicht unsere Stärke und Entschlossenheit beweisen, werden wir einfach vernichtet. Wir müssen unsere Strategie ändern, und zwar dringend.


    "Stop drawing red lines": Russian Armed Forces general calls for real war
    Red lines have long since ceased to function; it's time for a real war. This was stated by former Chief of the General Staff of the Russian Armed Forces Yuri…
    en.topwar.ru

    Trumps Vermögen beträgt nun 6,5 Milliarden Dollar, ein Plus von 1,4 Milliarden Dollar seit seinem Amtsantritt.


    Donald Jr. und Eric konnten ihr Vermögen jeweils von ca. 40–50 Millionen Dollar auf 300–400 Millionen Dollar steigern, hauptsächlich durch Kryptowährungen.


    Das Gesamtvermögen der Familie Trump hat sich fast verdoppelt und liegt nun bei rund 10 Milliarden Dollar.


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    an der ganzen Scheiße wird doch nun schon seit über 100 Jahren gebastelt (1913) und die Planer und Strategen denken in Generationen.

    alles läuft viel viel langsamer ab, als befürchtet und prognostiziert, aber es läuft......

    VORWÄRTS IMMER RÜCKWÄRTS NIMMER!!!

    Ja, immer so das es kein Aufbegehren gibt, die denken in Jahrzehnten oder Jahrhunderten. Jede Generation muss auf was verzichten bzw wird langsam herangeführt, so dass sie es nicht bemerken, sondern als Normalzustand empfinden.

    Das sind meines Erachtens alles ziemlich schwer einzuschätzende Vorgänge.


    Öl und Gas ist weltweit auf jeden Fall genügend vorhanden. Ersatz für das Öl aus dem Nahen Osten könnte mMn aus Afrika kommen, wie weit dort die Förderung möglich ist, kann ich leider nicht einschätzen.


    Was mich an Otte und dem anderen wieder etwas stört, ist die reine Empfehlung von Edelmetall. Das höre ich seit 2006, seit diesem Jahr warte ich hier auf die Weltwirtschaftskrise. Wer damals in Edelmetall investiert hat, hat damit eine schlechte Investition gegenüber dem Aktienmarkt getätigt.


    Bis heute wurde jede Krise, Corona, UA Krieg und was weiß ich noch alles, nicht genutzt um den Rückbau des Finanz und Wirtschaftssystem anzugehen. Gerade Corona hätte sich diesbezüglich angeboten. Du hättest alles einstürzen lassen können und den perfekten Schuldigen gehabt.


    In meinen Augen kämpfen hier 2 Fraktionen um ihren Einflussbereich, wobei eindeutig festzustellen ist, dass der Westen wohl nicht mehr kann und der Osten nicht willig ist.


    Scheinbar warten beide Fraktionen auf den Zusammenbruch des anderen.


    Die ganzen Anschläge auf die Förderstationen könnten " vielleicht " auch eine Art der asymmetrischen Kriegsführung sein. Wer weiß das schon.


    Vielleicht stecken auch alle unter einer Decke und sie wollen uns nur beschäftigen, dass klappt aber nur bei uns Verschwörern, alle anderen aus meinem Umfeld machen sich darüber keine Gedanken. Dort wird gelebt wie bisher. Es hat mich die letzten 25 Jahre auf jeden Fall davon abgehalten, eine Menge Geld zu verdienen, aus Angst das nächste Woche der Weltwirtschaftscrash kommt.


    Ich lasse mich nicht mehr verrückt machen, lebe einfach weiter und investiere breiter gestreut. Ob es so kommt wie vermutet bleibt abzuwarten. Energie gibt es auf jeden Fall in Massen auf der Welt und einem Umbau des Finanzsystem ließe sich auch einfacher gestalten. Stecken die Regierungen weltweit doch eh mit den einflussreichen Köpfen unter einer Decke bzw sind auf deren Gehaltsliste.


    Irgendwie scheint alles surreal, Energie fehlt und die Preise steigen moderat, normalerweise müsste der Ölpreis bei 200 Dollar stehen. Der Aktienmarkt eilt von Hoch zu Hoch. Das ist alles nicht mehr rational zu erklären.


    Was mir die letzten Jahre aufgefallen ist, wir " Aufgeklärten " sehen bestimmte Dinge immer ziemlich extrem. Ob es 5G, Corona ( die Millionen Toten liegen nicht auf den Straßen ) der Zusammenbruch des Fianzsystems oder sonst was ist. Nichts tritt in diesem Maße ein, wie von uns vorher gesagt. Im Bekanntenkreis mache ich bei bestimmten Dingen nicht mehr den Mund auf. Seit mehr als 25 Jahre warne ich alle. Die haben sich die letzten Jahre mehr als dumm und dämlich verdient und ein großer Teil meiner Lebensqualität ging flöten. Getrieben von Angst war ich die letzten Jahrzehnte, habe auf die Immobilie gewartet, die ich mir mit einer Unze Gold kaufen wollte.


    Alles nichts geworden, es kommt immer anders als man denkt.


    In meinen Augen verfolgt die Elite einen langfristigen Plan, immer Schritt für Schritt wird vorgegangen. Wir werden das alles nicht mehr erleben. Unsere Kinder, vielleicht, aber auch vielleicht nur unsere Enkel. Kommt immer darauf an wie alt wir sind und auf was wir warten.

    In der südrussischen Stadt Tuapse vergiftet schwarzer Ölregen Luft, Wasser und Boden. Russlands Regierung schaut tatenlos zu, während Experten von massenhafter Vergiftung warnen. "Die Stadt Tuapse gibt es nicht mehr. Sie ist zerstört. Der Boden ist vergiftet, das Wasser ist vergiftet, die Luft ist vergiftet." Entsetzen spricht aus den Worten des russischen Bloggers Pawel Kuchmirow. "In diesem Moment fällt dort schwarzer Regen, wie in Hiroshima. (...) Er tötet Pflanzen, Insekten, Vögel."


    In der Nacht zum 20. April ist nach einem Angriff ukrainischer Drohnen auf die Ölterminals im Hafen der Stadt ein gewaltiger Brand ausgebrochen. Seitdem herrscht in Russlands Süden Ausnahmezustand. Seit fünf Tagen gehen "ölhaltige Regenfälle" auf Tuapse und die angrenzenden Gebiete nieder.


    "Tuapse existiert nicht mehr": Inferno in Russland – doch Wladimir Putin schweigt
    In der südrussischen Stadt Tuapse vergiftet schwarzer Ölregen Luft, Wasser und Boden. Russlands Regierung schaut tatenlos zu, während Experten von massenhafter…
    www.t-online.de

    Die übersehene Bombe im US-Senat: Admiral enthüllt stillschweigend Amerikas Plan gegen China

    Offizielle Website der Marine via Wikimedia

    Die übersehene Bombe im US-Senat: Admiral enthüllt stillschweigend Amerikas Plan gegen China

    uncut-news.ch

    April 24, 2026

    Tipp/Must read/Topthema/Aktuell


    In einer scheinbar routinemäßigen Senatsanhörung vom 21. April 2026 fiel eine Aussage, die in ihrer Tragweite kaum beachtet wurde. Admiral Samuel Paparo, Chef des US-Indo-Pazifik-Kommandos, erklärte offen, dass die Vereinigten Staaten die Energieabhängigkeit von Partnern und Rivalen analysieren – ebenso wie die Meerengen, durch die diese Energie transportiert wird.


    Er nannte dabei ausdrücklich: Malakka, Lombok, Sunda.


    Was fehlte, aber strategisch dazugehört: Hormus.


    Und genau hier entsteht das größere Bild.



    Zwei Flaschenhälse – ein strategischer Hebel

    Wer Chinas Energieversorgung verstehen will, muss zwei Punkte auf der Karte verbinden:


    Straße von Hormus – Ausgangstor des Persischen Golfs

    Straße von Malakka – Eintrittstor nach Ostasien

    Karte der Straße von Malakka



    Ein erheblicher Teil des Öls aus Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, UAE und Katar passiert zunächst Hormus – und gelangt danach vielfach über den Indischen Ozean Richtung Malakka und weiter nach China, Japan, Südkorea und Taiwan.


    Das bedeutet:


    Wer Hormus kontrolliert oder stört, trifft die Quelle.

    Wer Malakka kontrolliert oder stört, trifft die Route.


    Und wer beides beeinflussen kann, besitzt einen geopolitischen Hebel von globalem Ausmaß.


    Das PDF zeigt: Es bleibt nicht bei Worten

    Im veröffentlichten Begleitdokument fordert Paparo:


    mehr Treibstofflager im Indo-Pazifik

    gesicherte Kraftstoffbestände

    regionale Logistik-Hubs

    schnellere Munitionsversorgung

    größere Vorwärtspräsenz westlich der Datumsgrenze

    verteilte Kriegslogistik im Ernstfall

    Das ist keine abstrakte Planung. Das ist operative Vorbereitung.


    Warum das auf China zielt

    China ist die größte Importmacht für Energie weltweit. Trotz Ausbau erneuerbarer Energien bleibt Öl für Industrie, Transport, Chemie und Militär unverzichtbar. Ein großer Teil davon stammt direkt oder indirekt aus dem Nahen Osten.


    Wenn also:


    im Westen Druck auf Hormus entsteht

    im Osten Druck auf Malakka entsteht

    zugleich US-Verbündete alternative Versorgung erhalten

    …dann entsteht für Peking ein strategisches Problem.


    Nicht zwingend ein sofortiger Stopp – aber:


    höhere Versicherungskosten

    längere Routen

    teurere Frachten

    geringere Reserven

    höhere Kriegslogistik-Kosten

    wirtschaftlicher Druck im Krisenfall

    Paparos Aussage bekommt dadurch neue Bedeutung

    Als Paparo sagte, die USA wollten zunehmend Netto-Energielieferant im Indo-Pazifik werden, war das mehr als Wirtschaftspolitik.


    Das bedeutet:


    US-LNG für Japan und Südkorea

    US-Energie für regionale Partner

    geringere Abhängigkeit von Golf-Routen

    stärkere Bindung an Washington

    robustere Kriegsfähigkeit der Alliierten

    Parallel würde Chinas Abhängigkeit von denselben Seewegen bestehen bleiben.


    Die neue Form der Abschreckung

    Früher dachte man bei Großmachtkonflikten an Flugzeugträger und Raketen.


    Heute lautet die Frage:


    Wer kontrolliert Tankerrouten?

    Wer kann Partner versorgen?

    Wer hat Lagerbestände?

    Wer hält länger durch?

    Das Pentagon scheint diese Antwort bereits formuliert zu haben:


    Nicht direkte Konfrontation zuerst – sondern strategische Erschöpfung über Energie und Logistik.


    Das große Signal

    Wenn Hormus im Westen unter Druck steht und Paparo gleichzeitig Malakka als Schlüsselpunkt nennt, wirkt das wie zwei Seiten derselben Strategie:


    Chinas größte Schwäche ist nicht nur militärisch.

    Sie liegt in importierter Energie über verwundbare maritime Engpässe.


    Fazit

    Die meisten sahen in der Senatsanhörung nur eine Routinebefragung. Tatsächlich könnte sie ein selten offener Einblick in die amerikanische China-Strategie gewesen sein:


    Kontrolle der Seewege, Sicherung eigener Verbündeter – und Druck auf Pekings Lebensadern.


    Malakka war der ausgesprochene Name.

    Hormus war der unausgesprochene.


    Quelle: Open/Closed: Hearing titleTo receive testimony on the posture of United States Indo-Pacific Command and United States Forces Korea in review of the Defense Authorization Request for Fiscal Year 2027 and the Future Years Defense Program


    Die übersehene Bombe im US-Senat: Admiral enthüllt stillschweigend Amerikas Plan gegen China
    In einer scheinbar routinemäßigen Senatsanhörung vom 21. April 2026 fiel eine Aussage, die in ihrer Tragweite kaum beachtet wurde. Admiral Samuel Paparo, Chef…
    uncutnews.ch


    Jetzt verstehe ich nichts mehr, ich dachte es geht um Frieden und Wohlstand für uns alle und gegen den Deep State....oder bin ich einfach nur auf Soros reingefallen ? [smilie_happy] und verstehe nicht Donald seinen Freiheitskampf für die Welt :/

    US-Kriegsministerium diskutiert Strafen für Nato-Länder


    Laut Reuters zeigen interne Pentagon-Mails konkrete Optionen, um NATO-Partner zu bestrafen. Darin wird unter anderem ein Ausschluss Spaniens aus der Allianz diskutiert, ebenso wie weniger US-Unterstützung für britische Ansprüche auf die Falklandinseln und das Streichen „schwieriger“ Länder von wichtigen NATO-Posten. Ein NATO-Austritt der USA oder die Schließung von Stützpunkten stehen laut den Mails jedoch nicht zur Debatte.


    Hintergrund ist Frust in Washington über Verbündete, die den USA im Iran-Krieg keine ausreichende Unterstützung gewährt haben – etwa bei Überflugrechten und Zugang zu Basen.


    Ist ja um Feli etwas ruhiger geworden, wahrscheinlich hat er erkannt, dass das Meiste nur blabla ist. Fehlt nur noch der FanBoy, der uns unterstellt von Soros gekapert zu sein. Gab in jeder Zeit Menschen, die dachten ihre Führer bringen Wohlstand und Frieden. Honecker und Hitler hatten ja auch ihre Fans bis zum bitteren Ende.

    Nicht viele Menschen verstehen die Macht kurzer, prägnanter und unmissverständlicher Botschaften besser als Netanjahu … Da die Zeit knapp wird und sein internationales Ansehen schwindet, ist Netanjahu verzweifelt darauf bedacht, wenigstens eine eindeutige Erfolgsgeschichte aus den ehrgeizigen Zielen zu liefern, die er in der ersten Kriegswoche verkündet hatte – als Hybris und Adrenalin noch in jede Regierungspressekonferenz einflossen“.


    „Regimewechsel in Teheran? Steht nicht mehr zur Debatte. Das vage Ziel, ‚Bedingungen‘ für einen solchen Wandel zu schaffen, hat sich in Luft aufgelöst. Die Beendigung des iranischen Programms für ballistische Raketen erscheint nun völlig unrealistisch; das erkennen auch Netanjahus Minister an. Was das Netzwerk regionaler Stellvertreter des Iran angeht, so mag dessen Einfluss subtiler werden, doch nur wenige glauben, dass es vollständig zerschlagen werden kann.“


    „Damit bleibt noch eine Karte im Spiel: Uran.“


    „Netanjahus Umfeld hofft, dass, wie in vergangenen Krisen, zunehmender Druck den Iran dazu zwingen könnte, seine Bestände an angereichertem Uran zu exportieren. Netanjahu setzt alles auf dieses Ergebnis – oder auf die Möglichkeit, dass ein erneuter Krieg das Regime noch destabilisieren könnte“.


    Aus diesem Grund beendete Vizepräsident Vance – der fast stündlich Anweisungen aus dem Weißen Haus oder Tel Aviv erhielt – die Gespräche vorzeitig. Eine kurze, prägnante Siegesbotschaft, von der Netanjahus Zukunft abhängt, war bei den Gesprächen offensichtlich nicht in Sicht.


    Der US-Verfassungsrechtler Robert Barnes (ein Freund von Vance) berichtet in einem Interview:


    „Trump zeigte im September 2025 erste Anzeichen einer beginnenden Demenz … Er fabuliert häufig, verliert regelmäßig die Beherrschung und bricht in schreiende Tiraden aus, und er ist unfähig zu kritischem Denken. Und – laut Barnes glaubt Trump in diesem Zustand – aufrichtig, dass die USA den Iran besiegt haben, und begreift nicht, welchen massiven wirtschaftlichen Schaden die Sperrung der Straße von Hormus der Weltwirtschaft zufügt“.


    Kurz gesagt, so Barnes, spiegele Trumps Wahnvorstellung, der Iran stehe kurz vor der Kapitulation, seinen beeinträchtigten geistigen Zustand wider – eine Beeinträchtigung des Verständnisses der „Realität“ (eine panglossische Interpretation, die Minister Pete Hegseth nach Kräften zu untermauern versucht).


    Wie Netanjahu glaubt wahrscheinlich auch Trump, dass Druck und noch mehr Druck auf den Iran den triumphalen Sieg bringen könnten, bei dem man (im übertragenen Sinne) 430 kg angereichertes Uran in die Höhe recken könnte – entweder durch wirtschaftlichen Druck zur Aufgabe gezwungen oder alternativ von US-Streitkräften vor Ort dramatisch beschlagnahmt.


    Angesichts dieser Krise im Herzen des Weißen Hauses soll Vizepräsident Vance (wiederum laut Barnes) hinter den Kulissen fieberhaft daran gearbeitet haben, ein neues Treffen mit dem Iran in Islamabad zu arrangieren – obwohl der politische Prozess durch massive israelische Luft- und Bodenangriffe im Libanon, bei denen während der Waffenstillstandsverhandlungen bis zu 1.000 Menschen (fast ausschließlich Zivilisten) getötet und verletzt wurden, sowie durch anhaltende Angriffe seit Trumps angeblicher „Verbot“ für Israel, den Libanon anzugreifen, zu Beginn des libanesischen Waffenstillstands vor zwei Tagen bewusst behindert wurde.


    Nach langem Hin und Her seitens Pakistans, bei dem Botschaften in viele Richtungen flossen, „sagte ein iranischer Militärvertreter gestern Abend, Teheran habe den USA ein letztes Ultimatum gestellt, wonach der Iran nur noch eine Stunde davon entfernt sei, eine Militäroperation und Raketenangriffe auf israelische Streitkräfte zu starten, die den Libanon angreifen, was Trump [schließlich] dazu zwang, einen Waffenstillstand im Libanon zu erklären“, wenn auch unter großem Ärger in Israel. Israelische Beamte waren außer sich vor Wut und beklagten sich, dass sie erst nachträglich informiert worden seien.


    Es ist überhaupt nicht klar, ob Israel sich daran halten wird (sie haben den Waffenstillstand bereits verletzt). Netanjahu, alle Oppositionsführer Israels und eine große Mehrheit der israelischen Öffentlichkeit sind sich einig in ihrem Wunsch nach einer Fortsetzung des Krieges.


    Die Gespräche in Islamabad scheiterten erstens, weil die Gräben zwischen den beiden Seiten in einer einzigen Sitzung unüberbrückbar waren; und zweitens, weil die Parteien unterschiedliche und widersprüchliche Vorstellungen von der Realität vor Ort hatten. Die USA gingen offenbar von der „Hypothese“ aus, dass die andere Seite militärisch bereits zerstört und verzweifelt sei.


    Der Iran hingegen trat mit der Überzeugung in die Gespräche ein, dass er gestärkt aus dem 12-Tage-Krieg hervorgegangen sei. Nach seiner Einschätzung bedeutete dies, dass die Auswirkungen der Kontrolle über den Hormuz und das Rote Meer noch nicht das Stadium erreicht hatten, in dem man sagen könnte, dass das Kräfteverhältnis entscheidend zugunsten des Iran ausfalle – und sicherlich noch nicht den Punkt, an dem erhebliche Zugeständnisse seitens des Iran angemessen wären.


    Was dürfte die nächste Phase sein? Nun – mehr Krieg. Ein größerer konventioneller Krieg, dessen Schwerpunkt wahrscheinlich auf einer weiteren massiven Serie von Raketenangriffen vor allem auf die zivile Infrastruktur des Iran liegen wird (da die israelisch-amerikanische Zielliste nie darauf ausgelegt war, mehr als ein paar Tage an Angriffen zu überstehen).


    Am 14. April warnte der russische Sicherheitsrat, dass „Waffenstillstandsverhandlungen von Washington als Deckmantel genutzt werden könnten, um [auch] einen Bodenkrieg vorzubereiten … Die Vereinigten Staaten und Israel können die Friedensgespräche nutzen, um eine Bodenoperation gegen den Iran vorzubereiten, während das Pentagon die Zahl der US-Truppen in der Region weiter erhöht“.


    Trump hat nun eine neue Front hinzugefügt, die darauf abzielt, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran durch Sanktionen und Blockaden weiter zu maximieren. China ist das Hauptziel, da, wie Finanzminister Scott Bessent behauptet, China der größte Abnehmer von vergünstigtem Öl aus dem Iran ist. Bessent bezeichnet diese neue Dimension als das finanzielle Äquivalent zu den früheren kinetischen (militärischen) Schlägen der USA und Israels gegen den Iran. Er bezeichnete sie als Teil der „Operation Economic Fury“ – mit dem Ziel, die Einnahmequellen des Iran abzuschneiden, insbesondere aus illegalen Ölverkäufen und Schmuggelnetzwerken.


    Bessent sagte außerdem, dass die USA Sekundärsanktionen gegen alle Länder, Unternehmen oder Finanzinstitute verhängen würden, die weiterhin iranisches Öl kaufen oder zulassen, dass iranisches Geld über ihre Konten fließt. Er bezeichnete dies als eine „sehr strenge Maßnahme“. Bessent warnte ausdrücklich, dass die USA Sekundärsanktionen verhängen würden, sollte sich herausstellen, dass iranische Gelder über die Konten einer Bank fließen.


    Sollte diese Ankündigung darauf abzielen, China dazu zu zwingen, den Iran unter Druck zu setzen, damit er vor Israel und den USA kapituliert, dann stellt dies eine eklatante Fehleinschätzung der Lage sowohl im Iran als auch in China dar. Es wird wahrscheinlich auf Trump zurückfallen.


    Dies wird eine weitere wirtschaftliche Front in diesem Krieg bilden – und den Wirtschaftskrieg auf eine globale Ebene ausweiten.


    Es ist wahrscheinlich, dass China und Russland diese Erklärung als nichts anderes verstehen werden als einen weiteren Versuch der USA (nach der Blockade Venezuelas), Chinas Energieversorgungswege einzudämmen. Der Hormuz-Kanal bleibt für chinesische Schiffe weiterhin offen. Trumps Blockadeversuch war der erste Druck – und nun droht er mit Sanktionen gegen chinesische Banken und den Handel.


    Trumps Zollkrieg wird im Rückblick als Peanuts im Vergleich zu dem angedrohten Schlag gegen Chinas Versorgungswege angesehen werden.


    Quelle: Markets Prematurely May Celebrate, But the Next Phase Likely Will be More, Bigger War


    Die Märkte feiern vielleicht voreilig, doch die nächste Phase wird wahrscheinlich einen noch größeren Krieg mit sich bringen
    Von Alastair Crooke Trumps Zollkrieg wird im Rückblick als Kleinigkeit erscheinen im Vergleich zu dem drohenden Schlag gegen Chinas Versorgungslinien. Wir…
    uncutnews.ch

    Die Märkte feiern vielleicht voreilig, doch die nächste Phase wird wahrscheinlich einen noch größeren Krieg mit sich bringen


    Von Alastair Crooke


    Trumps Zollkrieg wird im Rückblick als Kleinigkeit erscheinen im Vergleich zu dem drohenden Schlag gegen Chinas Versorgungslinien.


    Wir treten in eine neue Phase dieses Krieges gegen den Iran ein. Es könnte anders kommen, als viele erwarten (insbesondere an den Finanzmärkten). Gestern sagte Trump unter anderem, dass die Straße von Hormus offen sei und dass der Iran zugestimmt habe, Hormus nie wieder zu sperren; dass der Iran mit Hilfe der USA alle Seeminen entfernt habe oder gerade entferne und dass die USA und der Iran zusammenarbeiten würden, um das hochangereicherte Uran (HEU) des Iran zu gewinnen. Trump schrieb:


    „Wir werden das gemeinsam angehen. Wir werden gemeinsam mit dem Iran vorgehen, in gemächlichem Tempo, und dort hinuntergehen und mit großen Maschinen mit der Ausgrabung beginnen … Wir werden es sehr bald in die Vereinigten Staaten zurückbringen.“


    Der Präsident sagte früher am Freitag, der Iran habe zugestimmt, seine HEU-Vorräte zu übergeben.


    Keine dieser Behauptungen war wahr. Entweder fantasierte Trump (er hielt an Fantasien fest, obwohl er sie für wahr hielt); oder er manipulierte die Märkte. Falls Letzteres zutrifft – war es ein Erfolg. Der Ölpreis fiel und die Märkte stiegen sprunghaft an. Berichten zufolge wurde 20 Minuten vor der Behauptung, die Straße von Hormus sei offen und würde nie wieder geschlossen werden, ein Short-Geschäft über 760 Millionen Dollar auf Öl getätigt … Jemand hat „ein Vermögen gemacht“.


    All diese Turbulenzen sorgten für große Verwirrung. Trump sagte auch, dass eine neue Verhandlungsrunde und eine wahrscheinliche Einigung mit dem Iran sehr bald stattfinden würden – sogar noch an diesem Wochenende. Die Wahrscheinlichkeit von Verhandlungen ist falsch. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, dass „die amerikanische Seite über den pakistanischen Vermittler informiert wurde, dass wir [der Iran] einer zweiten Runde [von Verhandlungen] nicht zustimmen“.


    Von Beginn des diskutierten, von Pakistan vermittelten Waffenstillstands an sollte der Iran die tägliche Durchfahrt einer begrenzten Anzahl von Schiffen gestatten. Dies war jedoch stets an iranische Bedingungen für die Durchfahrt geknüpft.


    Das Endergebnis von Trumps Manipulationen war, dass der Iran seine bestehenden Bedingungen bezüglich Hormuz, seiner HEU-Vorräte und seines „Rechts auf Anreicherung“ in einer strengeren, weniger flexiblen Definition erneut bekräftigte.


    Die Gespräche in Islamabad hatten dem Iran bereits gezeigt, dass sein 10-Punkte-Rahmen – der ursprünglich von Trump als „praktikable Grundlage“ für den Beginn direkter Verhandlungen mit dem Iran bestätigt worden war – genau das nicht war. Der iranische Rahmen wurde gegen Ende des Tages beiseite geschoben, als die USA zu ihren wichtigsten Eckpunkten für ihren beabsichtigten Triumphzug zurückkehrten: der dauerhafte Verzicht des Iran auf die Urananreicherung; die Übergabe seiner Bestände von 430 kg 60-prozentig angereichertem Uran an die USA und die Öffnung der Straße von Hormus – ohne Mautgebühren.


    Kurz gesagt, die Position der USA war lediglich eine Fortsetzung der seit langem bestehenden Forderungen Israels. Diese zusätzliche Erfahrung mit der Täuschung der USA am Freitag wird nur dazu gedient haben, die Überzeugung des Iran zu bestätigen, stets auf der Hut zu sein und die künstlich geschaffene Verwirrung als mögliche Ablenkung der USA von einer geplanten militärischen Eskalation zu betrachten.


    Indem der Iran diese zentralen Forderungen ablehnte, löste er den plötzlichen, am Ende des Tages erfolgten Rückzug der USA aus Islamabad aus und machte damit den entscheidenden Hintergrund für den „Walk-out“ der USA deutlich: Netanjahu war frustriert. Sehr frustriert. „Wie [Netanjahu] es erzählt, hat ‚die Medien‘, dieser bequeme Allzweck-‚Bösewicht‘, es geschafft, die Erzählung zu zementieren, dass Israel den [Iran-]Krieg verloren hat“, hat Ravit Hecht in Haaretz geschrieben:

    Also das alle 70 fahren, kannst du schon mal vergessen. Am Wochenende Autobahn und Gestern auch, da war ich mit 100 kmh schon mal der Einzige, alle anderen hatten Geschwindigkeiten von mindest 120 bis 150. Gab sogar einige, die da noch drüber waren. Auch Landstraße hoch an die Ostsee, wurde ich nur überholt.


    Das Einzige was hilft ist der Preis. Benzin und Diesel " müssen " teuer sein, sodass die Menschen von alleine das Auto öfter mal stehen lassen. Warum dann ein Gut, was angeblich Mangelware ist subventioniert wird, ist schon wieder fraglich.

    Obwohl Trump angeblich panische Angst davor hat, in einen weiteren endlosen Krieg verwickelt zu werden, den er einst kategorisch ausgeschlossen hatte, glaube ich, dass er eine neue Angriffswelle anordnen wird, in der Hoffnung, Irans Widerstandswillen zu brechen. Das wird seine Probleme nur verschärfen, denn Iran wird Vergeltung üben und den Golfstaaten, die weiterhin an der Seite der USA stehen, katastrophalen Schaden zufügen.


    Trump hat noch einen Ausweg… JD Vance hatte am Freitag über Pakistan eine vorläufige Vereinbarung mit dem Iran erzielt. Diese sah Sanktionserleichterungen, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, die Anerkennung von Mautgebühren im Gegenzug für eine dauerhafte Einstellung der Kampfhandlungen sowie Urananreicherungsbegrenzungen unter IAEA-Aufsicht vor. Trump hat diese Vereinbarung mit seiner Entscheidung, eine Blockade zu verhängen, zunichtegemacht. Doch Trump, ganz der Alte, könnte seine Entscheidung revidieren, die Blockade aufheben und JD Vance die Möglichkeit geben, die Vereinbarung abzuschließen.


    Ich bin da eher skeptisch. Zwar würde ein solcher Deal die Zionisten – sowohl jüdische als auch christliche – erzürnen, doch könnte dieses Zugeständnis Trumps angeschlagenes Vermächtnis noch retten. Ich glaube aber, dass Trump zu Gewalt greifen wird… Ich hoffe, ich irre mich.


    Falls Sie Lust auf etwas Abwechslung haben: Ich wurde von einem in Nicaragua lebenden Amerikaner interviewt. Wir unternahmen einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit und sprachen über meine Zeit bei der CIA, wo ich als Analyst für den Contra-Krieg tätig war.


    Ich begann den Montag wie üblich mit Richter Napolitano. Ich erwähnte einen Bericht, demzufolge Präsident Trump während einer Krisensitzung mit seinem Nationalen Sicherheitsteam am Samstag von General Caine zurückgewiesen wurde, als er die Möglichkeit eines Atomwaffeneinsatzes ansprach. Ich habe keine Bestätigung für die Richtigkeit des Berichts, aber mein Kommentar verbreitete sich rasant.


    https://sonar21.com/is-trump-going-for-armageddon/

    Steuert Trump auf den Weltuntergang zu?

    21. April 2026Von Larry C. Johnson 319 Kommentare


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    Pakistan bemüht sich verzweifelt um eine neue Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran in Islamabad. Nach widersprüchlichen Aussagen der Trump-Regierung scheint JD Vance, begleitet von seinen zionistischen Beratern Steve Witkoff und Jared Kushner, nach Islamabad zurückzukehren. Um 22:20 Uhr Ostküstenzeit erklärte der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf, dass es keine Verhandlungen geben werde, solange die US-Blockade iranischer Häfen andauere. Man sei bereit, neue Trümpfe auszuspielen.


    Am Montag, dem 20. April 2026, äußerte sich der iranische Präsident Masoud Pezeshkian in mehreren öffentlichen Stellungnahmen (hauptsächlich in einem Beitrag auf X und in von staatlichen Medien wiedergegebenen Äußerungen) zu möglichen Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten. Sein Ton war vorsichtig, skeptisch und trotzig, wobei er die Tür für diplomatische Gespräche jedoch offenließ. Er betonte, dass ernsthafte Gespräche auf konsequentem und verlässlichem Verhalten und nicht auf Druck beruhen müssten. Pezeshkian hob das „tiefe historische Misstrauen Irans gegenüber dem Vorgehen der US-Regierung“ hervor. Er warf amerikanischen Beamten vor, „unkonstruktive und widersprüchliche Signale“ auszusenden, die eine „bittere Botschaft“ vermittelten – nämlich, dass die USA die Kapitulation Irans anstrebten.


    Pezeshkian betonte, dass der Iran weder Drohungen noch Einschüchterungen nachgeben werde. Er erklärte, dass „Krieg niemandem nützt“ und dass „jeder rationale und diplomatische Weg zur Spannungsreduzierung genutzt werden sollte“. Er fügte jedoch hinzu, dass „Misstrauen gegenüber dem Feind und Wachsamkeit im Umgang miteinander unerlässlich sind“. Die andauernde US-Seeblockade bezeichnete er als Beweis dafür, dass Washington möglicherweise „frühere Muster wiederholt und die Diplomatie verrät“. Solange Donald Trump die Blockade nicht aufhebt und keine weiteren Drohungen ausspricht, wird der Iran meiner Meinung nach keiner neuen Gesprächsrunde zustimmen.


    Auf militärischer Ebene reagierte der Iran auf die Beschlagnahmung seines Frachtschiffs im Golf von Oman mit der Stationierung Tausender neuer Anti-Schiffsminen in der Straße von Hormus. Die Drohung des Irans, die Straße von Hormus zu schließen, war nicht unbegründet. Seit Beginn des Ramadan-Krieges am 28. Februar sind nun 53 Tage vergangen, und der Iran zeigt keinerlei Anzeichen, von seiner Forderung abzurücken, dass die USA ihre ursprüngliche Zusage zum iranischen Zehn-Punkte-Plan einhalten.


    Heute, Dienstag, endet die Waffenruhe, die Israel, die USA und der Iran am 7. April akzeptiert haben. Sowohl die USA als auch der Iran sind bereit, den Kampf fortzusetzen. Den USA fehlen die militärischen Ressourcen, um die Straße von Hormus zu öffnen. Es geht nicht nur darum, Minen zu räumen und Küstengebiete zu erobern… Die USA bräuchten eine enorme Bodentruppe, um ins Landesinnere vorzudringen und Raketen- und Drohnenabschussrampen aufzuspüren und zu zerstören. Solange der Iran Raketen und Drohnen auf Schiffe abfeuern kann, die ohne Genehmigung der Revolutionsgarden die Straße passieren wollen, bleibt diese geschlossen und fest unter iranischer Kontrolle.


    Ein kürzlich erschienener Artikel im Wall Street Journal – „ Hinter Trumps öffentlicher Prahlerei im Krieg: Er ringt mit seinen eigenen Ängsten “ – berichtet, dass Trumps Flut bizarrer, vulgärer und bedrohlicher Beiträge in den sozialen Medien, beispielsweise die Drohung, den Iran als Zivilisation auszulöschen (was den Einsatz von Atomwaffen impliziert), lediglich ein Verhandlungsmanöver ist – sprich: die Iraner davon zu überzeugen, dass er instabil ist und zu allem fähig wäre, um den Iran zu Zugeständnissen zu bewegen. Sollte dies tatsächlich Trumps Absicht gewesen sein, ist sie spektakulär nach hinten losgegangen. Sie hat berechtigte Zweifel an seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit aufkommen lassen.