Beiträge von Wurschtler

    nachdem der Übertrag meiner Solidcore-Aktien trotz mehrfacher Versuche von der ING DiBa zu FreedomFinance nicht funktioniert hat, wollte ich hier im Forum nachfragen, über welche Banken das bei euch geklappt hat. Zur Not eröffne ich dann dort ein Depot und übertrage das an FreedomFinance.

    Wenn die Quellbank das Problem ist, dann wird eine andere Zielbank das Problem nicht lösen.


    ING hatten schon andere hier und ich kenne keinen Erfolgsfall.

    Die PGM-Minen sind noch in einer frühen Phase der Rallye. Es gibt dort immer noch genügend alte Bagholder, die jeden kleinen Kursanstieg als Ausstiegsgelegenheit nutzen. Das könnte bald vorbei sein und dann hoffe ich, dass der fehlende Hebel nachgeholt wird. 8)

    Die Feststoffakkus sind auch Lithium-basiert, soweit ich das in Erinnerung habe. :/

    Standardaktien sind zu hoch bewertet.

    Was seit Ewigkeiten behauptet wird und der Markt steigt trotzdem immer weiter.

    Und nach vielen objektiven Messkriterien ist die Mehrheit der Aktien auch nicht zu hoch bewertet. Hohe Bewertungen haben nur einzelne Branchen, die gerade modern sind. Teilweise auch gerechtfertigt, teilweise nicht.


    Meine 3 Speichen:

    - physisches EM

    - Rohstoffaktien

    - "Standardaktien"

    Unter der Kennzahl kommt Anglo American Platinum. Sind Anglo Americ. und Valterra Platinum ident? Danke

    Anglo American PLC ist der ehemalige Mutterkonzern von Anglo American Platinum.

    Die Platinsparte wurde abgespaltet und in Valterra Platinum umbenannt. Also ja, ist sozusagen identisch. Man darf es bloß nicht mit dem Mutterkonzern (der PLC) verwechseln.

    Gibt es darüber verlässliche Auskünfte, bzw wie hoch schätzt Du die Dividendenrendite beim aktuellen Kurs?


    Gruß,

    GL

    Die Dividenden schwanken halt stark, weil es vom PGM-Preis abhängt. 2022 wurden noch 12,40 € ausgeschüttet, was bezogen auf den aktuellen Kurs rund 33 % Dividendenrendite entsprechen würde. Das könnte man in einem optimistischen Szenario wieder erwarten, wenn auch nicht dauerhaft.

    Aktuell sieht es noch mager aus und entsprechend günstig ist die Aktie zu haben. Das ändert sich aber, wenn die Platinrallye weitergeht. 8)

    Ich hoffe mal "vorsichtig" auf 10 % für 2026. Dieses Jahr wird als Übergangsjahr noch mager ausfallen.

    So bockstark wie Platin derzeit ist, glaube ich nicht mehr an einen derartigen Rücksetzer.

    Platinaktien sind noch recht günstig. Vor allem Valterra Platinum (ZAE000013181). Dort hat die Abspaltung von Anglo American den Kurs belastet. Die Aktie hat daher Nachholpotenzial


    Habe mich dort ordentlich eingekauft. Ist auch eine nette Dividendenaktie.

    Excellon Ressources ist mit einem neuen Konzept mittlerweile wieder dabei, von den Toten aufzuerstehen.

    Der alte CEO wurde längst ausgetauscht und es gibt auch ein neues Minenprojekt: Die Mallay-Mine, eine bestehende Mine, die neu gestartet werden soll. Die Capex dafür sind, soweit ich das sehe, schon finanziert. Nächstes Jahr soll es auch schon losgehen mit der Produktion. Danach wäre EXN wieder ein Produzent.


    Ich bin seit kurzem wieder an Bord. Wenn Mallay erfolgreich anläuft, dann erwarte ich mindestens eine Kursverdoppelung.

    ...das ist nicht mehr so...die <30 gehen mit Gehaltsforderungen in die Verhandlungen da schlackerst du mit den Öhrchen...UND die Betriebstreue nimmt ab...sprich die wechseln auch jede 2-3 Jahre den Job und DA sind die Lohnsteigerungen drin...nicht in den Jährlichen Gehaltsrunden...

    Die junge Generation ist eben weniger blöd, als sie immer dargestellt wird.

    Entweder es gibt ordentlich Kohle, sodass man Vermögen aufbauen kann oder man geht gleich ins Bürgergeld. Alles dazwischen macht keinen Sinn, weil es sich nicht lohnt.


    MESA & LMAA - eine gesunde Lebenseinstellung im heutigen Endzeitsozialismus.

    Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem SAP, die Otto-Gruppe und die Allianz.

    Wenn man keine energieintensive Industrie betriebt, kann man auch leicht Forderungen aufstellen, die primär die anderen betreffen.


    Die Idee dahinter vielleicht: Energieintensive Industrie geht insolvent -> Massenarbeitslosigkeit -> sinkendes Lohnniveau -> günstigere Personalkosten für die anderen Unternehmen.

    Kurzfassung: die Verwahrstellen gehen insolvent und Aktionäre sind nach Banken( die bevorrechtigte Gläubiger sind) nur benachrechtigte Gläubiger. Und die Aktien sind bei der Verwahrstelle KEIN Sondervermögen. Und die Depotbank des Aktionärs hat kein Durchgriffsrecht gegen die Verwahrstelle.

    Es gibt schon eine Lösung für dieses Problem: Man lässt sich selber ins Aktienregister als Aktionär eintragen, damit nicht die Verwahrstelle dort als rechtlicher Eigentümer drin steht.


    Das ist insbesondere für Auslandsaktien allerdings sehr kostspielig und lohnt sich erst ab einem höheren Vermögen.

    Für "Arme" bleiben nicht viele Optionen am Aktienmarkt. Eine gibt es jedoch: Inländische (also deutsche) Namensaktien. Dort wird man bei den meisten Brokern ins Aktienregister eingetragen.


    Vielleicht kann noch jemand die Situation in Österreich oder der Schweiz schildern.

    Wir reden hier über Familien in Notlage die am Monatsende kein Geld mehr haben. Und da kann ich auch für 10 Euro irgend etwas arbeiten wo es keine Kenntnisse benötigt.


    Wir werden bald Zeiten erleben wo die Leute aus der Not heraus Schlange stehen vielleicht nur für ein warmes Essen und froh wären mal ein paar Euro nebenbei zu verdienen. Jammern braucht hier niemand. Wir wissen längst, der Sozialstaat ist abgebrannt und nicht mehr finanzierbar.


    Wir haben einen zu fett gewordenen Sozialstaat, der dank Bürgergeld jegliche Arbeit auf Mindestlohnniveau komplett sinnlos macht.

    Wieso arbeiten, wenn man auch Bürgergeld beziehen kann?


    Aus meiner Sicht ist der der Trottel, der für einen Mindestlohn arbeiten geht, um am Ende des Monats vielleicht 50 € mehr zu haben als der Bürgergeldempfänger. Das ist ein effektiver Stundenlohn von rund 25 Cent.

    Von daher nehme ich es niemandem übel, der sich für ein solch kleines Geld nicht ausbeuten lassen will.


    Das alles wird sich natürlich radikal ändern, wenn der Sozialstaat kollabiert, was aktuell nur noch eine Zeitfrage ist. Dann werden Millionen von ehemaligen Bürgergeldempfängern und Rentnern plötzlich wieder auf den Arbeitsmarkt drängen und sich darum prügeln, wer für 5 € die Stunde den Rasen mähen darf.

    Angebot und Nachfrage eben. Die Branche hat auch jahrzehntelang darunter gelitten, dass Deutschland seine Infrastruktur verfallen lassen hat. Die jetzige "Goldene Nase" ist daher nicht unverdient. Es kann jeder eine eigene Baufirma gründen, wenn er meint, dass er es drauf hat.

    Dieses Propjekt wird wahrscheinlich niemals realisiert werden, sofern der Goldpreis nicht kaufkraftbereinigt explodiert.

    Ein Goldpreisanstieg, der nur auf einer Dollar-Abwertung bzw. auf Inflation basiert, hilft auch nicht, denn dadurch steigen die Kosten genauso und damit bleibt der IRR niedrig.