Beiträge von Tollar

    Eine kleine Zeitreise in "bessere Zeiten" (2006/2007). Peter Schiff macht seine Prediktionen zum Immobilien- und Aktienmarkt und er wird ausgelacht und angefeindet und man macht sich ueber ihn lustig. Einfach ein Genuss aus heutiger Perspektive, und auch schon damals, wenn man die entsprechende Weitsicht hatte.


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    Es kommt nicht auf den Preis an, vorausgesetzt du hast nicht zu Mondpreisen gekauft, sondern auf die Lage, dann auch noch einmal auf die Lage, natürlich auf die Schuldenfreiheit und dann darauf ob du selbst darin wohnst oder irgendwelche triefnäsigen Mieter!

    Diesen Marketing-Spruch kennt man hier auch: Location, location, location. Aber selbst im Silicon Valley oder in den Up-Scale-Neibhorhoods am Pacific oder in San Francisco ging es hier in 2008 20-40% runter. Up-Scale-Neibhorhoods hinken in der Preisentwicklung nur immer etwas hinterher. Die sog. Locations sind also vor dem Immobilien-Crash nicht sicher. Die Location macht nur den Unterschied, wann es crasht.


    Wenn man $100k im Jahr verdient, fuer ein normales Einfamilienhaus aber $900k bezahlen muss ist das bei 20% Anzahlung und 25 Jahre fix schlichtweg nicht bezahlbar (die jaehrliche Haussteuer von 1.2% auf den Kaufpreis ist auch eine nicht unerhebliche Belastung). Man konnte sowas in er Vergangenheit zwar finanzieren, sich aber real nicht leisten.


    Vermieten rentiert sich selbst bei den heutigen Preisen noch nicht. Als beispiel: Ein Einfamilienhaus mieten kostet $2.500/Monat, das selbe Haus kaufen +finazieren $4.000/Monat + Steuern. Im Prinzip ein Verlustgescheft fuer Vermieter selbst bei den heutigen Kaufpreisen. Und diese Relation ist auch unabhaengig von der Location. Oekonomisch gesehen ist das weiterhin noch aeusserst korrekturbeduerftig.

    HISTORY REPEATS. Wurde in der letzten grossen Depression nicht auch ein Krieg finanziert und vorbereitet ?

    Frohes Neues Jahr! Du bist ja schon in 2009, oder? :D


    white knight

    Nope, ist schon laenger so. Bush hat mal auf 15% abgesenkt, vorher waren langfristige (> 1 jahr) Gewinne noch hoeher zu versteuern.


    btw, ich bin MEZ 9h hinterher, also 09 beginnt bei mir erst in ca. 12 h. Nichtsdestotrotz, Guten Rutsch !


    Tollar

    Un das, obwohl genügend Geld vorhanden ist ! Sogar staatlich gestützt und abgesichert !

    Ist auch nicht verwunderlich, denn die Rettungsgelder zu horten, anstatt Kredite auszugeben, ist viel profitabler. Warum heute einer gesunden Firma einen Kredit geben, wenn man dieselbe Firma in ein paar Monaten im bankrotten Zustand fuer lau gleich ganz uebernehmen kann ?

    die Anleger, die aus dem Madoff Fond schon vor dem Skandal ihr Geld wieder abgezogen hatten, muessen damit rechnen,
    dass sie gezwungen werden, dieses Geld wieder in die Bankrott-Masse hineinzuzahlen!!

    Soviel Gerechtigkeit muss sein. Wenn es Verlierer gab, muss es auch Gewinner gegeben haben. Bekanntlich geht Geld nicht verloren. Andernfalls wuerde sich kriminelles Handeln sogar rechnen weil nur ein oder ein paar Strohmaenner hinter Gitter kaemen, die Profiteure eines eindeutig kriminellen und verbotenen Schemas, egal ob wissend oder unwissend, mit einem horrenden Gewinn davonkaemen. Auch hier gilt der Rechtsgrundsatz: Unwissenheit schuetzt vor Strafe nicht.

    monopolistischen Strukturen ... zeichnet sich doch schon lange ab, auch ganz unabhängig von der sog. "Krise"

    Diesen Trend soll schon Marx als Gesetzmaessigkeit ausgemacht haben. Ich stelle nicht in Abrede, das dies nichts Neues sei, nur beschleunigen Krisen die Konzentration ungemein. Man muss sich nur in der Geschichte umsehen, wann diese Konzentrationswellen aufgetreten sind - naemlich immer in der Naehe zu Rezessionen und Depressionen gab es eine Massenexodus von Unternehmen. Es ist daher einfach nur naiv zu glauben, diese Krisen fallen von heiterem Himmel.

    Es wird eine Menge Übernahmen geben und weitere "kleinere" Unternehmen verschwinden, es wird
    einige große geben die gewinnen und (noch) mächtiger werden, d.h. wir kommen monopolistischen Strukturen immer näher.

    Und da erzaehlen uns all unsere Eliten, diese Krise sei von heiterem Himmel gefallen :thumbup:

    Aber eben dieses geht nicht unendlich, es kommt der Tag des Zusammenbruchs, des Bankrotts.

    Sicher wird es so kommen, wenn die Steuerzahler nicht mehr bereit sind, dieses System zu stuetzen. Aber der Zusammenbruch kommt nicht von allein. Solange sich das zahlende Volk allabendlich von Kabel-TV einlullen laesst, anstatt auf die Strasse zu gehen, werden diese Systeme endlos weiter existieren.


    Wo kein Klaeger, da kein Richter - egal ob Madoff oder legalisiertes Parasitentum.

    Alle Fractional Reserve Systems, egal ob Dollar, Euro, Pfund oder Yen sind Pyramidensysteme, nur eben staatlich legalisiert und vor einem totalem Zusammenbruch geschuetzt. Das Wanken ist aber ein willkommener Effekt, denn es beschleunigt die Umverteilung.

    Viele seiner Investoren haben ihr eingezahltes Geld einfach über die ausgeschüttete Rendite verbraucht. Man darf vermuten, dass Madoff vor Gericht so ähnlich argumentieren wird. Wer vor zehn Jahren bei ihm investiert hat, hat die investierte Summe im Laufe dieser Zeit als jährliche Ausschüttungen wieder zurückerhalten. Die nachrückenden Investoren dann eben entsprechend weniger bis hin zum Totalverlust für die sprichwörtlichen letzten, die die Hunde beissen.

    Das ist eben das Prinzip eines Ponzi-Schemas: die ersten werden reich, die letzten verlieren alles. Es war von Anfang an ein Ponzi-Schema, wie Madoff selbst zugegeben hat, und die sind in den USA per Gesetz verboten. Die Ungesetzmaessigkeit steht also ausser Frage.
    Was aber zu klaeren waere: inwieweit waren die ersten Investoren Mitwisser bzw. Insider dieses Geldumverteilungsschemas ? Koennen sie zur Verantwortung gezogen und zur Rueckzahlung ihrer Gewinne gezwungen werden ? Eine gerechte Rueckabwicklung dieses kriminellen Pyramidensystems (Gewinner zahlen ihre Gewinne zurueck, Verlierer erhalten ihre Verluste zurueck ) muss einfach angestrebt werden. Soviel Gerechtigkeit muss sein. Andernfalls lohnt sich solche Kriminialitaet immer wieder ("crime pays" wie der Ami sagt): Man nehme sich einen Strohmann, der ein Ponzischema betreibt, investiert als erster kraeftig und spielt spaeter den Unwissenden. Vielleicht war ja Madoff nur der Strohmann von Weisskragen-Kriminellen ?

    auch hier sehe das also eine Dramatisierung, die ich im normalen Leben nicht erkennen kann.

    Die Panik mit einem Goldverbot sehe ich voellig unbegruendet, da die Geldmenge heute unabhaengig vom Gold gesteuert werden kann. Warum sollte der Staat den Leuten etwas wegnehmen, wo nur Unmut produziert wird und keinerlei Nutzen besteht.


    Ich sehe eher eine schleichende Enteignung ueber Steuern kommen, denn die bringen dem verschuldeten Staat die erforderlichen Einahmen. "Staatsschulden von heute sind die Steuern von morgen". Denkbar waere eher eine Wiedereinfuehrung einer Vermoegenssteuer und Erbschaftssteuer auf besteuerbare, gut sichtbare (registrierte) und schwer bewegbare Sachwerte, wie Grundstueck, Haeuser (Erhoehung der Grund- und Gebaeudesteuer) aber auch Autos (indirekt ueber die Mineraloelsteuer), Erhoehung der kommunalen Abgaben fuer Grundstuecksbesitzer (Strassenerneuerung, Infrastruktur etc. ... da gibt es bereits heute hanebuechende Stories), staerkere Besteuerung von Kapitalgewinnen usw.


    Gesetzliche Zahlungsmittel (Scheine, Muenzen) kann man m.E. am schlechtesten besteuern oder beschlagnahmen, denn diese Sachwerte sind aeusserst beweglich und nicht leicht zu erfassen.