Wichtig ist, daß Du GRUNDSÄTZLICH verstehst, in was Du Dein Geld anlegst!
1. unterscheide Geldanlagen (egal ob Du die buntbedruckte Baumwolle unter dem Kopfkissen hast oder auf dem Girokonto oder Geldforderungen wie Anleihen)
langfristiges Ziel ist es mich mit einer Backstube als Konditorin selbstständig zu machen. Wann dies geschehen wird (nächstes Jahr oder erst in 5 Jahren), ist jedoch sehr davon abhängig, wann ich eine passende Räumlichkeit finde. Für dieses große Ziel möchte ich das Erbe meines Opas dann investieren. Ist es für den angestrebten Zeitraum (max. 5 Jahre bis zur eigenen Backstube) sinnvoll größtenteils in Aktien, Anleihen und Gold umzuschichten
--> auf einem Mehrjahreszeitraum besteht hier m.E. ein AKUTES Inflationsrisiko!
Was hilft Dir, wenn das Vermögen nominal erhalten wird, aber der Euro 2030 nur noch 60 oder 50 Cent wert ist?
...und Sachwerte (wie Anteilseigentum an Unternehmen = Aktien, Immobilien - welche für Dich zu illiquide sind, usw.)
Exkurs:
und vermeide es, die Geld in Illusionen abzulegen! (Maddoff´sche Depotsimulationen, Wirecard u.ä.)
Gold würde ich als Geld sehen - nur halt ohne Zentralbank die jederzeit unlimitiert mehr und mehr davon drucken kann!
oder sollte ich mir eine höhere Liquidität beibehalten um kurzfristig auf Räumlichkeitsangebote reagieren zu können?
Ich habe als Liquiditätsreserve XETRA-Gold und EUWAX 2-Gold im Depot
(siehe hierzu: Steuerfreie Gewinne mit Gold und Silber: Nur bei diesen Anlagen möglich - BÖRSE ONLINE
Vorteil: kann man mit einem Mausklick verkaufen und zu Zahlungsmittel machen!)
... UND als langfristige worst case-Hartgeld-Reserve auch echtes physisches Gold im Schließfach!
Ansonst:
Gilt nicht für die Feinbäckerei die alte Grundregel
Nicht alle Eier in einen Korb legen!
Also:
Einen Teil als Liquiditätsreserve (in einer wenig inflationsgefährdeten "Währung"?) ... einen Teil in Sachwerten (also Aktien oder ggfs. ETFFs - WENN Du verstanden hast was Du da genau kaufst!!!) ... und eine Reserve für worst case-Szenarien ...