Beiträge von Dr_Meyer

    Hm - ich glaube du unterschätzt es. Die Banken wurden mit genügend Geld bis mitte 2010 gefüttert. Die US-Abwrackprämie sollte auch bis mitte 2010 halten... Die Konjunkturpakete reichen auch für paar Monate. Außerdem haben die Banken etwas Zeit durch Bilanz-Tricks erhalten.


    Naja - wie gesagt: ich vermute es wird ein "Zeichen" geben

    Kommt drauf an: fortkaufende Insolvenzen und Zerstörung von Krediten: Aushöhlung des Eigenkapitals der Banken: das Szenario kann bis 2011 laufen.
    Aber genau so kann es sein, dass zwischendurch der breiteren Masse auffällt, das UK und USA Pleite sind.
    Das würde den meltdown beschleunigen.


    Normalerweise gibt es Zeichen für die Gesundhheit des Finantsystems:
    Gib mir den Dow, den Goldpreis und den Zins für 10 jährige Staatsanleihen und ich sage Dir, was los ist.
    Alle drei Werte sind verstellt oder verfälscht: Aktien sind liquiditätsgetrieben, Stichwort frisch geschaffenes Geld,
    der Goldpreis wird gedrückt, der Zins für die Staatsanleihen wird gestützt.


    Das ist so, als ob man die Werte des Fieberthermometers fälscht und dem toten Patienten etwas Rouge auf die Wangen setzt,
    damit alle glauben er lebt noch.
    Und dann kommt irgendwann der Assistenzarzt vorbei, sieht auf die gefälschte Krankenakte und ruft über die Station:
    Professor Bernenke, laut Krankenakte hat der Patient das letzte mal vor drei Monaten etwas gegessen. Kann es sein dass der Man seit drei Monaten tot ist?


    Deutschland war 1939 komplett pleite: hätte es nicht erst die Tschechei und dann Polen geschluckt, hätte es Staatsbankrott anmelden müssen.
    Und keiner hat es mitbekommen.


    Wegen des Internets dürfte das diesmal aber anders sein: wenn es irgendwo einen Riss in der matrix gibt, dann sickert das durch.

    das wird ein Spaß!


    Was meint ihr - in Anbetracht aktueller Umstände - was wird zuerst abschmieren? Dollar oder Euro? Oder alles gleichzeitig?


    Meint ihr - im Falle eines Dollarcrashs vor dem Eurocrash - wird es noch ein paar Tage oder Wochen "Pufferzeit" geben, in der man die Liebsten eindringlich

    Die Kette bricht an ihrem schwächsten Glied: Das dürfte das Pfund sein und die englischen Staatsanleihen. es kann aber auch sein,
    dass irgenwas, was wir nicht so auf dem Schirm haben, das schwächste Glied in der Kette ist:
    Staatsbankrott Griecheland, mehere Pleiten auf dem Balkan, die österreichische Banken nach unten reissen.


    Den Dollar brauchen viele Akteure noch (weltwährung, Rohstoffkäufe), aber es gibt für keinen Investor einen echten Need Pfund zu besitzen oder in UK investiert zu sein. Es kann sein, dass die Leute so schnell aus dem Pfund rausgehen wie 1993 aus dem Rubel.


    Ich denke, in Euroland wird man noch ein wenig Pufferzeit haben - aber nicht um Gold zu kaufen oder Aktien zu verkaufen, sondern um nochmal nachzutanken und die Lebensmittelvorräte zu erhöhen.


    -------


    Das ist wie bei einem maroden Damm: da können 100 Ingeneure vor stehen und den Damm sichern: das Wasser ist "schlauer".
    Falls es in dem Damm einen Riß gibt, das Wasser wird ihn finden.


    Märkte verhalten sich in vielem wie Naturgesetze. Und alle Maßnahmen (künstliche Zinspolitik, Geld drucken) etc. können nur Effekte kaschieren.
    An irgendeiner Stelle, die Zauberlehrling Bernenke vergessen hat - oder die er nicht kontrollieren kann,
    dringt das Wasser durch den maroden Damm.

    Ich frag mich nur immer, was das für Leute sind, die diese CDS kaufen und verkaufen. Ausfallversicherungen für den Bankrott von Irland und Polen könnte ich noch verstehen.
    Aber USA?


    Dass ist, als ob ich einen CDS für den Fall anbiete, dass der Planet Niburu 2012 auf die Erde schlägt: Gegen 2000 euro Prämie biete ich an,
    im Falle eines Aufschlags des Planeten Niburu eine Auszahlung von 100.000 euro.
    Für diejenigen, die sich damit weniger auskennen: beim Aufschlag eines Planeten in Mondgröße auf die Erde, dürfte es nur Einzeller geben, die das Überleben.


    Es gibt sogar Fälle, dass Firmen CDS für den Fall der eigenen Zahlungsunfähigkeit herausgeben.


    Im Fall von GM hat man es gesehen: die Gläubiger waren nicht zu Verhandlungen bereit, da die Bondholder sich super versichert hatten, z.b. bei AIG.


    Die CDS sind eigentlich eine gute Idee: aber letzlich gefährlicher als eine Atombombe.


    Falls ein Bondholder mit Insider wissen seine Anleihen verkauft, weil er sie für gefährdet hält, dann sinkt durch das pure Verkaufen der Bonds ihr Preis.
    (Durch dieses System kann man schon lange vor dem Kollaps einer Firma das Absinken der Bond und Aktienkurse sehen).


    wenn aber nicht die Bonds verkauft werden, sondern CDS abgeschlossen werden, dann stabilisiert sich der Bond-Kurs auf einem unnatürlich hohem Niveau.



    Wenn 99% aller Anleihe-Besitzer von XYZ Firma eine Gefahr sehen, verkaufen sie die Bonds: es wird ein Junk Bond, der mit 88% rentiert. Wer Freude am Risiko hat, kann einsteigen.
    Wenn 100% aller Anleihe Besitzer und nochmal 100% Spekulanten ein CDS für den Pleite-Fall von XYZ-Firma kaufen: dann stabilistert sich der Bond-Kurs (es gibt keinen Verkaufsdruck)
    und nirgendwo ist dokumentiert, was für eine Bombe losgeht, wenn der Ernstfall eintritt.


    Natürlich kann ich an der "Prämie" erkennen, wie hoch das Risiko ist, dass der Ernstfall eintritt. Aber ich kann nicht erkennen, wie viele "Versicherer" zahlen müssen.


    Ich erinnere mich an die frühen 90er.


    Bis dahin war es das edelste, was einem englischen Lord passieren konnte, dass er als Rückversicherer bei Lloyds zeichnen durfte.
    Er musste mit seinem Land für mögliche Schäden einstehen.
    Da Lloyds immer gut gerechnet hat, sind diese nie eingetreten.


    Dann kam irgendso ein Hurrican, der in der Karibik 400 Luxusjachten und 2000 Hotels zerstört hat, die bei lloyds versichert waren:
    und in England mußten plötzlich jahrhunderalte Adelsgeschlechter ihre Ländereien verkaufen.
    In der FAZ stand damals, dass beim englischen Landadel "Blut geflossen ist".


    Meine Kritik an den CDS ist, dass hier das Risiko wie eine Aktie gehandelt wird.
    Und der Käufer hat meist keine Ahnung worauf er sich einlässt.


    Bei einer Aktie kann man nur den Einsatz verlieren. Bei einem CDS ist es wie bei einem Leerverkauf: falls die leerverkaufte Aktie nach oben hochgeht, statt zu fallen,
    sind astronomische Verluste möglich. Leerverkäufer und Ratiopharm-Inhaber Merckle kann ein Lied davon singen.


    Wer eine Anleihe besitzt, der kann im Fall eines Zahlungsausfalls alles verlieren.
    Wer sich darauf einlässt, einen CDS zu zeichnen (wie die Österreichische Bundesbahn), der kann gigantische Summen verlieren.


    -------


    Der Weiterverkauf von Krediten ist eigentlich eine gute Idee: aber statt ein Risiko so zu verteilen, dass es niemanden schlimm schädigt, ist beim Crash der Sub prime Kredite eine Situation enstanden,
    bei der weltweit Investoren infiziert wurden, die kaum wirklich verstanden haben, was sie da im AAA Paket hatten.


    Bei den CDS entsteht der Preis an den Märkten.
    Warum sollten die Märkte richtig liegen?


    Ich sehe einen US Staatsbankrott bei 50% Wahrscheinlichkeit:
    entweder entledigt sich das Kapital der allgemeinen Schuldenlast durch Bankrott und Staatsbankrott .
    Oder durch Inflation.


    Abgesehen von den allgemeinen Risiken, die ein USA Staatsbankrott nach sich bringen würde, haben wir dann weltweit wahrscheinlich 100 Parteien, die den Bondholdern die Prämien auszahlen müssen.
    Dagegen dürfte die Situation in den 30er Jahren stabil ausgesehen haben.



    Einen Prominenten Fall habe ich noch: Venezuelas Präsident Chavez hat die Gelder aus der Staatskasse Venezuelas in CDS investiert, mit denen ein Staatsbankrott Ekuadors abgesichert wurde.
    Sah wahrscheinlich nach einem guten Deal aus.
    Nun hat Ekuador aber den Staatsbankrott erklärt. Weniger weil sie kein Geld hatten, als weil sie keinen Bock mehr auf Schuldendienst hatten.
    (stand vor 1-3 jahren mal auf spiegel.de glaube ich).
    Schwups musste Chavez die Staatsschulden von Ekuador übernehmen und auszahlen. Dafür ist er jetzt Gläubiger bei Ekuador.


    Chavez konnte mit Öl-Milliarden zahlen.

    Habe noch zwei Fact für den Bereich "Seismographen" gefunden.


    1. Letzte Woche hat die FED fast 50% der U.S. Staatsanleihen, die vom amerikanischen Schatzamt versteigert wurden, nach einer Schamfrist von weniger als einer Woche selbst gekauft.
    Derzeit kann man also sagen: die FED betreibt keine Kurspflege, sondern sie finanziert per Druckerpresse 50% der Neuverschuldung des Staates


    2. Gestern habe ich einen Link gefunden, (quelle ist wieder verloren gegangen), dass Anfang des Jahres die meisten neuen Kreditversicherungen nicht für den möglichen Ausfall von BASF, BMW oder Shell-Anleihen verkauft wurden: sondern Ausfallversicherungen für US Staatsanleihen.


    UND: diese Ausfallversicherungen werden im Fall der Fälle in EURO (!!!) ausgezahlt.


    Es wäre sehr interessant zu wissen,
    a) wieviel Prozent der US Staatsanleihen inzwischen versichert sind
    b) wer der Bond holder ist
    c) wer die Ausfallversicherungen gezeichnet hat, d.h. im Falle eines US Staatsbankrotts zahlen müsste


    Als die US Firma Delphi vor ein paar Jahren Pleite ging, gab es ca. 2 Mrd Dollar ausstehende Schulden.
    Die Gläubiger hatten aber vorher dumme Investoren gefunden, die ihnen die Ausfallversicherungen (CDS) für Delphies Anleihen gesignt haben: mehrfach.
    Die Delphi Gläubiger bekamen für ihre Ausfallversicherungen ca. 8 Mrd, wenn ich es recht erinnere.


    Etwa so, als ob ich eine alte Scheune bei 20 Versicherern gleichzeitig versichere:
    wenn dann endlich der Blitz einschlägt, bin ich ein gemachter mann.
    was im kleinen kriminell ist, ist bei den CDS legal.


    LEAP2020 schrieb, dass der US Staatsbankrott die Wirkung einer Atombombe auf den Finanzmärkten hätte.
    Und es könnte sein, dass die in EURO gesignten Ausfallversicherungen in Europa und für den Euro eine durchschlagende Wirkung hätten.


    Ich bin leider kein Finanzexperte, der sehen kann, wer denn in Q1 die Kreditausfallversicherungen in Euro gesignt hat.
    War es der Sultan von Brunei? Oder die Pensionkasse der ARD?


    Bei Arte wurde mal gesagt, dass z.B. die Österreichische Bundesbahn in CDS "investiert" hat, bzw. gezockt hat.

    Danke für die Blumen :)
    Nein, ich schreibe nirgendwo ab.
    Teil habe ich ein sehr gutes Gedächtnis, kann mir Zeitungszitate über 20 Jahre merken, teils lese ich derzeit sehr viel: telegraph.co.uk, faz, bloomberg, youtube: Peter Schiff, Bernd Senf,
    Sich drei Krügerrands zu kaufen: das macht man mal schnell vom Gefühl her.
    Ernsthafte größere Entscheidungen zu treffen: da braucht man etwas mehr "ideologische Munition", weil man ja etwas tut, was der bisherigen Erfahrung wiederspricht.
    Deswegen poste ich die Sachen, die ich rausgefunden habe hier.


    Das System aus ungedecktem Papiergeld und Zinseszins ist eine nahezu perfekte Matrix: dass was man dahinter sieht, ist grauenhaft,
    aber es hilft ja nichts:
    es wird der Tag kommen, wo wir alle erkennen, dass wir nichts weiter als einen kahl geschorenen Schädel und einen Saugnapf der Zinseszinzmatrix drauf hatten.
    Und dass die Buchgeld-Zahlen auf dem Girokonto eine Illusion sind.


    Und je mehr normale menschen aus dem ungedeckten Papiergeldsystem ausgestiegen sind und in Sachwerte gegangen sind, um so besser.


    (Ich habe im übrigen nichts gegen normales Papiergeld, dass gedeckt ist. Aber die unkontrollierte Geldschöpfung der Privatbanken und das Gelddrucken der Notenbanken führen halt dazu,
    dass auss dem praktischen Papiergeld, dass eigentlich ein "Silver Certificate" sein könnte, ein Geld-Plazebo wird.)


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    Vor ein paar Tagen hat sich beim Autofahren ein wunderschöner Schmetterling in meinen Scheibenwischern verfangen.
    ich war auf einer Schnellstraße ohne Haltemöglichkeit, direkt hinter mir heizte ein Taxi mit 3 meter "Sicherheits" abstand: keine Chance anzuhalten, un den Schmetterling zu befreien.
    Meine Kinder beobachten z.Z. oft die Schmetterlinge: Tagpfauenauge, Admiral: wunderschöne Tiere.


    Der schöne Schmetterling hing also in den Scheibenwischern fest: ich bin zwar im Tempo von 100 auf 70 runter:
    aber es hat nicht gereicht.
    Ich dachte, er hält bis zur nächsten Haltemöglichkeit durch.
    Der Fahrtwind riss an seinen Flügel. Ich konnte zusehen wie in jeder Sekunde der Fahrtwind die schöe Farbe löste, 20 sekunden später waren Löcher in den
    Flügeln, eine halbe Minute später sah das Tier mehr tot als lebendig aus.
    Ich habe es nicht mehr ausgehalten und den Scheibenwischer angemacht.


    Was sagt die Geschichte?
    Es gibt Situationen, in denen man nicht helfen kann, ohne sich selbst zu gefährden, (ich konnte nicht anhalten, ohne zu riskieren, dass das Taxi auffährt).
    Und gleichzeitig muß man mehr sehen, als man erträgt.


    Das bedeutet für die kommende globale Krise:


    Es geht nicht nur darum, andere zu warnen.
    Es geht auch darum, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, was er bereit ist, mit anzusehen.


    Ich denke, dass es da zum einen die "Eichelburg"-Partei gibt, die mit Armbrust und vernagelten Fenstern ihren Goldschatz verteidigen wird.


    Ich mache es aber anders: soweit es irgendwie geht, will ich möglichst viele Verwandte und Freunde mitversorgen, vor allem die Kinder.


    Neben einem normalen kleinen Nahrungsmittelvorrat habe ich deswegen nochmal für 50 euro Mehl gekauft, damit wir wenigstens für die Kinder aus der Nachbarschaft Brot backen könnten,
    wenn es einen echten geld-crash gibt.
    Ein Kilo Mehl kostet 0.39€
    Ich hoffe, dass ich in 12 Monaten die mehltüten neben den Aldi stelle mit einem Schild "zu verschenken", Lagerungsdatum läuft ab.
    aber besser so als andersrum.
    Was sind 50 euro: nicht mal ne Tankfüllung, ich habe es nicht durchgerechnet, wie lange das reicht,
    Wer mal ne Diaät gemacjt hat weis: wenn man Hunger hat, reicht ein Stück Brot am Tag locker aus.
    Und frisch gebacken schmeckt es sowieso gut.


    Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit eines kompletten Crashs, der zu Versorgungsschwierigkeiten führt gering,
    aber sicher ist sicher.


    wenn man vergeblich versucht, jemanden zu überzeugen (gold zu kaufen o.ä) und es nicht klappt,
    dann könnte man ja sagen: dann sieh doch, was Du davon hast.


    Aber dass ist nicht Sinn der Sache:
    Man muß vor sich (und vor Gott) oder jedem anderen höheren Gericht, rechtfertigen können, was man getan hat.


    Wenn man sich nur die Barren in den Safe legt und auf den Weltuntergang wartet, dann ist man nur ein Finanzspekulant.


    http://www.youtube.com/watch?v=UlDNMB6wYmI
    Es geht mir ein bischen wie diesem Typen hier: Er lebt in Argentinien und hat das ganze Zeug, was jetzt kommt (eingefrorene Konten, Zwangsfusiion privater Renten, Bank Holidays, Hyperinflation)
    schon erlebt und will die Menschen warnen.

    ch dann sollen sie auch mit den Konsequenzen klarkommen. So wie aktuell mit der Abwracksache...schön vor Ort, der Händler macht alles...sogar altes Auto abnehmen...Prämie wird gleich abgezogen..., und auch Klima.. :hae: Ich schau dann erst mal, was ist machba

    Ich weis, dass das entmutigend ist: aber da muß man es quasi religiös nehmen: wenn man nur einen Menschen rettet, dann ist es als ob man die ganze menschheit gerettet hätte.


    Ich gebe zu, dass auch meine erfolgsquote nicht so hoch ist: aber ich liege bei ca. 25%.


    am besten ist es, wenn es Leute sind, die auch schon an anderer Stelle gemerkt haben, dass etwa mit dem Papiergeldsystem nicht stimmt.


    Dass ist auch einer der Gründe, weshalb ich hier gute Beispiele schreibe, wenn ich sie finde:


    (Vergleich von Derivaten zu realwirtschaft, Josephspfennig etc.)



    Das ist alles etwas heikel, weil man ja in Deutschland nicht über geld redet...
    ich weis natürlich nicht, wer jetzte tatsächlich Gold oder Lebensmittelvorräte gekauft hat.
    Aber zumindest sind das jetzt alles Leute, die etwas eingenordet sind.
    Und wenn der gemeine deutsche Michel noch am Fernseher sitzt und von einem Logenplatz aus den ARD-brennpunkt über den
    US Staatsbankrott sieht, dann dürften die Leute, mit denen ich gesprochen habe verstehen was los ist und ein paar Vorkehrungen treffen.

    Mit solchen Sprüchen sorgst Du nur dafür, eine Plattform wie Goldseiten auf die Watchlist vom Verfassungsschutz oderso zu setzen
    und Goldinvestoren in ein schlechtes Licht zu rücken.



    Klar kann man jeden irgendwie zitieren.


    "Bayrisches Bier schmeckt gut" Dr. Goebbels, 5.6.1937
    Es kommt nicht immer darauf an, was man zitiert, sondern wen.


    Sicherlich ist nicht alles im Goldseiten Forum druckreif: aber es gibt vergleichsweise wenig rumgemotze, vergleichsweise viel sinnhafte Ideen.

    Vielleicht wird später mal in den geschichtsbüchern stehen, dass die menschen bereits auf einen Aufschwung hofften,
    dann aber der US Staatsabkrott und der Sturz des Dollars völlig überraschend die Welt in eine depression stießen.


    Der amerikanische Wirtschafts-Newsletter Chris Martenson hat herausgefunden, dass die FED
    ingesamt 47% der U.S. Staatsanleihen, die letzte Woche ausgegeben wurden, selbst gekauft hat,
    in weniger als 7 Tagen nach der Versteigerung.


    Die original-Dokumente sind alle im Internet zu sehen.
    http://www.chrismartenson.com/…ks-treasury-auction/23880


    Man kann hier also nicht (mehr) von Kurspflege reden, sondern der amerikanische Staat finanziert sich derzeit über die Druckerpresse.
    Und die Primary Dealers ( Goldman Sachs etc) haben ein sicheres Zusatzgeschäft, dass Dutzende Millionen bringt:
    Staatsanleihen verkaufen und direkt an die FED weiterverkaufen.


    Bei Wegfall von 50% der Nachfrage müssten die Zinsen der US Treasuries locker auf 10% steigen, wahrscheinlich eher noch 15%.
    Was das für Implikationen hätte, kann jeder nachrechnen.

    Vielleicht wird später mal in den geschichtsbüchern stehen, dass die menschen bereits auf einen Aufschwung hofften,
    dann aber der US Staatsabkrott und der Sturz des Dollars völlig überraschend die Welt in eine depression stießen.


    Der amerikanische Wirtschafts-Newsletter Chris Martenson hat herausgefunden, dass die FED
    ingesamt 47% der U.S. Staatsanleihen, die letzte Woche ausgegeben wurden, selbst gekauft hat,
    in weniger als 7 Tagen nach der Versteigerung.


    Die original-Dokumente sind alle im Internet zu sehen.
    http://www.chrismartenson.com/…ks-treasury-auction/23880


    Man kann hier also nicht (mehr) von Kurspflege reden, sondern der amerikanische Staat finanziert sich derzeit über die Druckerpresse.
    Und die Primary Dealers ( Goldman Sachs etc) haben ein sicheres Zusatzgeschäft, dass Dutzende Millionen bringt:
    Staatsanleihen verkaufen und direkt an die FED weiterverkaufen.


    Bei Wegfall von 50% der Nachfrage müssten die Zinsen der US Treasuries locker auf 10% steigen, wahrscheinlich eher noch 15%.
    Was das für Implikationen hätte, kann jeder nachrechnen.

    Ich bin kein Hellseher. Halte die Variante aber für die wahrscheinlichste, weil sie der Natur des Menschen entspricht. Ein Milliardenheer von Menschen ist hungrig nach Wohlstand und Fortschritt, durch die Globalisierung werden sich die Verhältnisse anpassen. Vielleicht dauert es 20 Jahre, vielleicht auch 50 oder 100, aber sowas hat es in dieser Quantität in der Menschheitsgeschichte noch nicht gegeben.

    wenn dein Englisch gut ist, solltest Du dir diesen Uni-Vortrag ansehen: der mann spricht langsam und sehr sauber, so dass man alles recht gut versteht.
    Der Natur des menschen entspricht es, wie ein Jäger und Sammler 2-3 Jahre voraus zu planen. Das was die menschheit macht, kollidiert allerdings mit den Gesetzen der Mathematik und den resourcen des Planeten.
    Ich bin optimistisch, dass die im Vortrag genannten Probleme gelöst werden, aber die idee quasi unendlichen Wachstums ist lächerlich.


    so: jetzt auch mit Link:
    http://www.youtube.com/watch?v=F-QA2rkpBSY

    Ich überlege ernsthaft, ob ich bei der nächsten Bundestagswahl kandidiere.
    Da ich 80% meines Abgeordnetengehalts für regionale Hilfsprojekte spenden würde und aus einem armen Wahlkreis komme,
    und die großen Parteien hier nur Luschen haben, könnte das sogar klappen.


    Es ist sehr sehr schwer, etwas zu machen. Ich vermute, das viele hier im Forum auch in real life versuchen, möglichst vielen Menschen Tickets für die "rettungsboote" zu besorgen.
    Es gibt sicher ein paar Leute, die auf ihren Barren und lebensmittelvorräten sitzen und auf den Crash warten, aber es gibt sicherlich auch sehr sehr viele, die sich bemühen, dass normale leute sich auf die kommende Inflation oder den Systemcrash vorbereiten können.

    Habe eine schöne Quelle gefunden:


    manche Kommentatoren erzählen:dax und Dow sind hochgegangen, dass zeigt, dass der markt mit dem Ende der Rezession rechnet.


    Manche Beobachter sehen dass aktuell als liquiditätsgetriebene Bärenmarktrally.


    Falls der markt wirklich davon ausgeht, dass die Rezession zu Ende geht, dann müssten ja die preise für Kreditausfallversicherungen nach unten gehen.
    gehen sie aber nicht.
    Im Markt für Kreditausfallversicherungen wird derzeit die "Great Depression II" Karte gespielt.


    http://marketoracle.org/Article7617.html

    Die Parteien haben auf das Geschehen kaum soviel Einfluss wie Teilchen, die in einer Flüssigkeit diffundieren.
    Erinnert Euch an das Physikexperiment: nach 1 h ist die rote Flüssigkeit mit dem Wasser vermischt, obwohl sich jedes Teilchen nur zufällig bewegt.
    Kreditzyklus, Zinseszinseffekt - potenziert durch die Effekte des Papiergelds - dem kann sich keiner entgegenstellen.


    Kann sein, dass es einen Crash bald gibt, kann sein, dass es noch eine halbe Ewigkeit so weitergeht.
    Bis dahin: Firma downsizen, Konsum canceln, lebenshaltungskosten senken, autarke strukturen aufbauen, Netzwerke pflegen,
    letzlich muß man sogar einen Plan B vorbereiten: am Ende eines Kreditzyklusses kommt es oft zu Kriegen, Diktaturen oder Auflösung der staatlichen Strukturen,
    lieber wander ich aus, als dass meine Kinder die Interessen von irgendwas am Hindukusch verteidigen müssen.

    Durch die Preisdrückung des Goldkartells hat sich was aufgestaut: wenn die 1000 dollar nachhaltig durchbrochen werden sind sehr schnell 1200 - 1400 Dollar drin.


    Da gleichzeitig Öl und Dollar als Sachwerte fest stehen und der Dollar fällt, ist bei einem Crash des Dollars locker ein Anstieg bis 1.800 Dollar drin.


    In Euro fällt das alles geringer aus: vielleicht steigt der Preis nur bis 800 oder 900 Euro pro Unze.


    Im Faller extremer Spannungen werden FED und USA sicherlich ordentlich Gold auf den Markt werfen: bei gleichzeitig fallendem Dollarkus würde es mich nicht wundern, zwischenzeitlich nochmal - für wenige Tage -
    Kurse von 500 euro pro Unze.
    Trotz dieser Preise für Papiergold dürfte es kaum möglich sein, davon zu profitieren: da dürfte es dann eher bei ebay Gold geben mit Bemerkungungen wie:
    Londoner Spotpreis + 300 euro


    Gold hat eine Funktions als Inflations-Hedge, als Katastrophen Hedge und es hatte mal eine monetäre Funktion.


    Die nächsten 12 Monate: da wage ich keine Prognose.


    Auf 4-8 Jahre wird es entweder eine Funktion als Inflations Hedge erfüllen: dann rechne ich mit euro-Preisen zwischen +30 und + 150%,
    als Katastrophenhedge und bei einer montären Funktion im Welthandel der Nach-Dollar Zeit sind Extreme nach oben möglich.


    Inflationsbereinigt betrug der goldpreis 1980 etwa 7500 Dollar.
    Da die Probleme diesmal größer sind, geht es bei einem Extrem-Szenario eher viel höher:
    wenn nur in einer wichtigen Wirtschaftszone eine Hyperinflation eintritt (wahrscheinlichster Kandidat ist UK), dann kann es sein, dass Edelmetallpreise das Maß des Vorstellbaren sprengen.

    Obama ist ein Lügner und Populist: Er benutzt das angebliche Newsweek Cover "Recession is Over" um sich als Elder Statesman zu inszenieren,
    der den einfachen leuten sagt, dass man hart arbeitet, aber die Rezession noch nicht vorbei ist.


    ABER:
    http://media.photobucket.com/i…ek-recession-over-cvr.jpg
    guckt Euch mal das Cover an: Dass ist ein Luftballon mit der Headline "Recession is Over"
    Darunter eine Nadel und der Spruch: Viel Spass dabei, die recovery zu überleben....


    Im römischen Reich war traditionell der senat der Vertreter der Oberschicht und der Tribun der Gegenspieler, der Vertreter der Unterschicht.
    Und die größte Gefahr für die Demokratie entstand, wenn der Tribun zu mächtig wurde und mit angeblichem Mandat des Volkes die Rechte des Senats aushöhlte.
    Dass die USA keine ideale Demokratie sind, liegt auf der Hand.
    Ich hoffe, dass ich mich täusche, aber mein Instinkt sagt mir, dass wir in den kommenden Jahren Situationen sehen werden, in denen angeblich das amerikanische Volk nach mehr Macht für den Präsidenten schreit. Es ist nicht gut, wenn ein Verfassungsorgan mächtiger wird, als in der Verfassungs vorgesehen, auch wenn dies nur qua Aura geschieht.
    Im Wahlkampf war Obama besonders gut darin, sich als leere projektsfläche für die Wünsche der Amerikaner zu präsentieren.
    Kein Mensch kann sich an irgendeine Gesetzesinitiatiove erinnern, die Obama als Senator angeschoben hat.

    Zitat:
    .... Das System scheitert genauso wie unser heutiges - nur mit dem "kleinen" Unterschied, daß man Papiergeld wenigstens noch nachdrucken kann und so das System länger laufen kann, während bei Gold alle ganz schnell bankrott sind - mit Ausnahme des reichen Gold-Geld-Besitzers.


    Genau: das Papiergeld System läuft länger, beim Goldstandard bemerkt man Ungleichgewichte in der Handelsbilanz viel schneller.
    In den 60er Jahren merkten die Staaten sehr schnell, dass sie immer mehr Dollar hatten: die konnten sie damals noch in Gold eintauschen.


    Heute läuft es anderes: die Exportnationen haben mehr und mehr Dollars. Eigentlich müssten sie die irgendwann auf den Markt werfen, was ihre eigene Währung zu hoch aufwerten würde.
    Dadurch werden zwar Importe billiger aber die Exportindustrie wird geschädigt.
    Also beisst man in den sauren Apfel und nimmt mehr und mehr Dollar in die Safes.


    Das ist de gleiche Taktik, als ob ein Trinker an der Bar merkt, dass er nicht bezahlen kann und statt einer Lösung des Problems noch einen Whisky bestellt
    und hofft, dass sich das Problem irgendwie erledigt.


    Eine Goldanbindung der Währung ist nicht die Lösung aller Probleme. Mit einer Goldanbindung wäre es jedoch nie soweit gekommen wie es heute ist:
    Es hätte keine enthemmte Globalisierung gegeben, die hart arbeitenden Menschen wären nicht durch Inflation enteignet worden,
    Ungleichgewichte im Welthandel hätte man viel eher bemerkt.
    Inflation ist die unsozialste Form der Besteuerung: eine Putzfrau, die das system nicht versteht und nicht die Möglichkeit hat, schneidig neue Lohnforderungen einzufordern,
    verdient heute in euro das gleiche wie vor 8 Jahren, zahlt aber für das Leben doppelt so viel.
    Rohstoffreiche Länder bekommen für Uran, Kupfer und Öl die kleinen grünen Scheinchen, die bald nichts mehr wert sein werden.
    Innerhalb einer Dekade hat China die Hälfte seiner entdeckten Vorräte an seltenen Erden verbraucht und für "Devisen" exportiert.
    Die unbegrenzte Verfügbarkeit von angeblichen "Devisen" ist kein Segen für die Menschheit.
    Viele Leute spüren dass: und glauben, wenn man die G8 mit Steinen bewirft, irgenwas verändern zu können.


    Mit Goldstandard hätte es die seltsamen Auswüchse der Globalisierung nie gegeben
    Wer hätte ernsthaft Jobs nach Indien oder China verlagert, wenn die Preisersparnis kaum 10% beträgt und man mit harten Golddevisen hätte zahlen müssen?

    Ich war Anfang der 90er Jahre in Litauen:
    Mir war klar, dass die Versorgungslage da nicht besonders gut war:
    Dementsprechend war meine Reisetasche ziemlich schwer: was nimmt man so mit:
    Ein paar Tafeln Schokolade, eine Salami, Brot,

    Erst, als ich da war, wusste ich, was ich wirklich gebraucht hätte:
    Brot, Wodka und Apfelsaft gab es preisgünstig und überall.
    Davon abgesehen gab es: fast nichts. NICHTS.

    Und dann kommen so die Momente, wo man sich fragte: Herrje, das war doch eigentlich abzusehen. Warum habe ich nicht 30 Tafeln Schokolade gekauft statt nur 5.
    Das wären nur ein paar Mark gewesen.
    Man hätte es doch wissen müssen….

    Mit D-Mark konnte man ins Restaurant gehen und sich für 8 DM fürstlich satt essen.
    (Monatliche Rente von Rentner war so was wie 50 oder 60 Mark.)


    In der Bundesrepublik haben wir – nein, nicht mehr einen so hohen Lebensstandard wie vor 10 Jahren.
    Aber der Run auf die Sachwerte und die Vernichtung der fiktiver Werte wie Giralgeld, Derivate etc. hat noch nicht begonnen.
    Derzeit kann man noch handeln.

    Ich denke, dass UK und USA vor uns dran sind.
    Nach einem Staatsbankrott in den USA wird es sicherlich auch bei uns noch ein Zeitfenster geben, ein paar wichtige Weichenstellungen zu treffen.

    Aber ich vermute, dass man dann kaum noch Edelmetalle bekommen wird. (ich glaube, ich klinge jetzt schon wie Eichelburg ...:-)


    Und dann wird man sich sagen:
    1 Unze Silber, schlappe 12 euro Giralgeld: warum hat man da nicht zugeschlagen.
    Gleiches gilt bei Bargeld.

    Inzwischen wurde veröffentlicht, warum Washington Mutual pleite ging: die Kunden hatten 9% der Einlagen abgezogen.
    Warum sollte man Tagesgeld für 2% anlegen? Die Banken machen nur Unsinn damit, im Sparstrumpf liegt es viel besser.


    Auf Ftd.de gibt es das Original-Protokoll der HRE Bankenrettung vom letzten Jahr: eine lohnenswerte Lektüre.
    Lanciert wurde dieses geheime Protokoll wahrscheinlich um zu zeigen, wie hat die Vertreter der Bundesregierung verhandelt haben.
    De facto zeigt es aber vor allem eines: dass uns nicht die Wahrheit gesagt wurde.

    (Das haben wir natürlich alle irgendwie vermutet).

    Warum sollte uns jetzt die Wahrheit gesagt werden?