Beiträge von Nachtwächter

    Meine Sichtweise.

    Numismatik bringt z. Zt. Spitzenpreise.Selbst Kaiserreichmünzen in Spitzenerhaltungen. Hab die Tage bei Künker mitgeboten (auf Stücke vor Reichsgründung) und die nachfolgenden Reichsmünzen live verfolgt. Die Zuschläge, mehr wie erstaunlich.

    Man muss halt bei ein und der selben Münze Qualität von Ramsch unterscheiden können.

    Die nächste Herausforderung ist, Numismatik nicht mit Vermarktung zu verwechseln.

    Medaillen, ob mit oder ohne Nennwert, Einzel oder Mehrfachunzen, von staatlichen Prägeanstallten (incl. BuBa) oder im Hinterhof geprägt, haben mit Numismatik wenig bis garnichts zu tun. Da wird halt EM verprägt um noch nen zusätzlichen Schnitt zu machen.

    Kann man machen, wenn man weiß wo und an wen zu verhökern.

    Wird letztendlich auf Goldankäufer rauslaufen, die einen gnadenlos über den Tisch ziehen.

    Bischen Gold als "Notgroschen" schadet nicht, aber darauf bauen, dass man am evtl. gestiegenen PoG partizipiert, würde ich nicht.

    WAs ja nicht heißt, dass man individuell zu seinen drei Speichen nicht ein oder zwei Zahnstocher dazutun kann

    Jeder wie er mag.

    Je mehr Speichen und Zahnstocher, um so unübersichtlicher wird der Kladderadatsch.

    Ich zumindest hab noch was anderes zu tun, als mich um solche Nebensächlichkeiten zu kümmern. Mir genügen Gold und Geld, wo bei das, ein und das selbe ist. Mit anderem Zeug Ag, Pt, usw. kann man gelegendlich rumspielen, aber da muß mir schon sehr langweilig sein. Zettelwichserei kommt für mich nicht in Frage und ins Casino (Börse) gehe ich ebenfalls nicht.

    Soll jeder machen wie er denkt.

    Jetzt ist erstmal Sommer angesagt.

    Wollte gerne etwas kritisches über das Treffen schreiben, aber es lies sich kein Haar in der Suppe finden. Unterirdisch kann ich auch nicht schreiben, da wir nicht in den "Keller" mussten, sondern auf ihm gezecht haben. Schäufele perfekt und auch die Leckereien die der eine oder andere Forist mitgebracht haben, ohne Tadel. Unter anderem die Spreewaldgurken, das Brot,Pizzen vom WBT und natürlich den Käsekuchen vom Magelan. [smilie_love]

    Ein Elend, nichts zu maulen :boese:

    Ich bin dafür das das Gold in New York bleibt, eh die deutschen Politiker es versetzen um der Ukraine oder Israel die Kriegskosten zu erstatten. Außerdem ist es dort vor Putin sicher [smilie_happy] , außer Donald macht einen Deal. ;)


    didi

    Es ist mir mit dem "Gold" der BuBa Jacke wie Hose.

    Ob nun kein Gold oder doch Gold irgendwo lagert, spielt keine Rolle im privaten Bereich. Hauptsache ist, dass in meinem Fort Knox alles seine Richtigkeit hat.

    Das ist wieder einer der Beiträge welche sehr emphatisch rüberkommen.

    Es gibt hier im Forum bestimmt 1 oder 2 Leute welche in der Grundschule noch nicht so geniale Eigenschaften hatten. :hae:

    Ich gehe davon aus, dass Jeder der sich für Handelsgold bzw. Junksilber interessiert in der Lage ist, einen Katalog zu lesen. Im Zweifelsfall hilft Tante Google weiter.

    Wer damit überfordert ist, sollte die Finger davon lassen.

    Bei Bullion ist das weniger notwendig, bis auf die Krügis. Nicht dass Jemand meint er hätte mehr als ne Unze bekommen. Da sind halt 8,33% Kupfer, die Draufgabe.

    Es besteht kein weiterer Diskussionsbedarf, weil es sonst komplett ins Lächerliche abgleitet!!!

    So hört sich das schon wieder ganz anders an.

    Und ein bisschen Münzkunde für Münzinteressierte hat noch nie geschadet.

    Selbst nach 30 Jahren Erfahrungen lernt man immer noch dazu. :thumbsup:

    Sorry ich ging davon aus, dass das Allgemeinwissen ist.

    Hab bereits in der Grundschule die 2+5 RM bei meinen Klassenkameraden eingesammelt. Die Besatzer wollten halt ein Andenken aus Germany mit HK drauf. Da rollte der Dollar [smilie_love]

    Sorry,

    Was nervt?

    Der allgemeine Hinweis das ab 1933 nur noch Nickel für die 1 Reichsmark verwendet wurde?

    Wissen einige vielleicht nicht?

    Scheinst ein wenig empfindlich zusein? :hae:

    Na gut, wenn wir hier schon Münzkunde betreiben wollen, sollte man auch darauf hinweisen, dass bereits in der Weimarer Republik das Münzsilber auf 50% verwässert wurde. Nicht dass jemand meint, da sei noch 900er drin.

    Hab nicht geschrieben, dass EM wertlos wurde. Nur Strassenzüge gab es für ne Unze nicht.

    An sonsten bin ich bei dir.

    Vaddern (Jg. 1934) hat sich mit 80 RM in Silber, die er 45 neben einem toten Landser fand, 1946 n Fahrad gekauft. Ein Laib Brot kostete 90 RM in Papier, ohne Bezugsmarke.

    Meiner Meinung nach ist Gold für nach der Krise und nicht für die Krise. Gold ist eine Versicherung.

    Bin da geteilter Meinung.

    Von 1945-48 war das Mittel der Wahl die Amikippe. Die Unze Gold war 35 Dollar wert. Bis Ende der 50er war die DM die Ultima ratio. Das Gramm Gold lag pi mal Daumen bei 4,-Mark. Danach kam das Wirtschaftswunder.

    Nach dem Wk II lag Europa nebst weiten Teilen der Welt in Trümmern. Wenn das keine Krise war, möchte ich nicht wissen was sich der eine oder andere unter einer Krise vorstellt.

    Was soll das ganze überhaupt?


    Wer zahlt im Hofladen des örtlichen Bauern mit Nvidia-Aktien oder beim Bäcker mit ein paar cm² eines baureifen Grundstücks?

    Um es auf den Punkt zu bringen.

    Bezahlen mit EM gehört ins Reich der feuchten Träume. Hab beim Hofladen angefragt ob ich auch mit Philis oder Marples löhnen kann. Klares nein ob wohl der Besitzer durch aus wusste was das ist.

    Hintergrund, er muß ja auch Zahlungen tätigen. Der Stromanbieter, die Beschäftigten, die Lieferanten, das Finanzamt usw. nehmen nur Baumwolle in der Landeswährung. Ob als Überweisung oder physisch.

    Was nutzt es dem "Bauern" wenn er auf nem Haufen EM sitzt und bald selbst nichts mehr zu nagen hat? Um mit EM zu zahlen, müsste es eine allgemein anerkannte Zweitwährung sein.

    Egal, soll jeder seinen Traum leben, das Erwachen kommt später.

    Und 1 Jahr halten ist ja wohl nicht schwer. Dann hat man einen Nachweis und kanns nach dem Jahr verkaufen, wann man mag.

    Wenn man über die Jahre Rechnungen aufgehoben hat, findet sich zu jeder Münze ne Rechnung, die älter als ein Jahr ist. Die Rechnung verkauft man i.d.Regel nicht mit und kann sie öfter verwenden.

    Übrigens, mich hat noch nie Jemand nach einer Rechnung gefragt, eher nach dem Ausweis, wenn es ein Gewerblicher war.