Zwischen 1960 und 1970 geborene Männer haben eine Lebenserwartung von 67 Jahren, der Renteneintritt ist mit ... rund 67 Jahren.
Wenn das so ist, dann scheint das stark von der eigenen Beobachtung abzuweichen. Es ist ja auch nur ein Durchschnitt, und der stimmt mit der Realität nicht überein.
Die Generation die jetzt wirklich "alt" ist, also die Menschen die in den 30ern geboren wurden, und einen guten Arbeitsmarkt, Vollbeschäftigung, wenig Kündigung erfahren haben, konnten gut leben, bekommen eine gute Rente trotz 08/15-Job und sind jetzt, falls sie noch leben, oberhalb Mitte 80.
Die Generation ab 1960 hatte auf dem Arbeitsmarkt schon erheblich mehr Stress, und später/jetzt eine eher dürftige Rente. Grundsätzlich kann ein Nachkomme der 1930er-Generation genauso alt werden, oder noch etwas älter (das beobachte ich ja), aber Stress (auf dem Arbeitsmarkt), diverser Konsum von Tabak, Alkohol macht dann wieder viel kaputt, ganz zu schweigen von miesen Renten und Einkommensstress. Das kann bei manchen 1960ern die Lebenserwartung deutlich drücken.
Ich sehe das ja klar im Umfeld und erfahre von einem Bekannten dass in seiner Verwandschaft schon ein paar früh gestorben sind.
Das drückt zwar den Durchschnitt, ändert aber nicht die Tatsache dass man bei gleichen Genen wie die alt gewordenen Verwandten ähnlich alt werden kann.