Ein Szenario, das es notwendig macht auf gehortete Lebensmittelvorräte zurück zu greifen, ruft selbstverständlich Plünderer auf den Plan, teils aus reiner Not heraus, teils aber auch mit krimineller Energie und natürlich wird das Machtvakuum eines in Bedrängniss gekommenen Staates, dass bei so etwas fast zwangsläufig entsteht, ausgefüllt.
Polizei und Bundeswehr haben jetzt schon zu wenig Leute um in einem solchen Fall in der gesamten BRD die Ordnung wieder her zu stellen. Ganz abgesehen davon, dass den meisten Bütteln und Soldaten das Hemd auch näher ist als der Kittel, sollte die Ka..... mal wirklich am Dampfen sein.
Es ist in der Tat nicht aus zu schließen, dass bewaffnete Banden Raubzüge begehen. Nur werden die nicht mit dem Pickup kommen, sondern eher im 3er BMW...
Im Klartext: Das Klientel, das jetzt schon die meisten Probleme macht, wird diese Rolle natürlich auch in einer Krise übernehmen.
Daher halte ich es auch für klug, bei den ersten Anzeichen einer Krise das Weite zu suchen wenn man in einer entsprechend ungünstigen Gegend wohnt.
Wie ich darauf komme, dass die Landbevölkerung hier wehrhafter ist als der durchschnittliche Großsstadtlemming?
Auf dem Land gilt (teilweise) noch die Dorfgemeinschaft etwas. Man hilft sich, man kennt sich, die eine Hälfte des Dorfers ist im Schützenverein und die andere bei der Freiwilligen Feuerwehr.
Viele Landwirte sind auch Jäger. Die meisten Schützenvereine sind in ländlichen Regionen zu finden (ausser Schützenverein, Fussball und Feuerwehr gibt es nicht viel, was die Dorfjugend machen kann).
Traditionell war in D die Waffendichte auf dem Land schon immer höher als in den Städten - egal ob legale oder illegale.
Und die Hemmungen sich sehr vehement zu wehren werden weg sein, wenn die ersten Höfe geplündert und evtl. Bauernfamilien verletz oder gar getötet wurden.
Und es ist ja nicht nur so, dass man sich nur auf den GS Gedanken um die Zukunft macht. Ich kenne "meinen" Biobauern, der gleichzeitig noch Jäger und Sportschütze ist.
Angesichts der Waffeneinsammelaktion nach dem Amoklauf von Winnenden, und der tausenden freiwillig (!) abgegebenen privaten Waffen meinte der nur "Wahnsinn, bei dem was uns in den nächsten Jahren noch bevorsteht einfach freiwillig sein Zeug ab zu geben".
Und mit der Meinung steht er in seinem Dorf nicht alleine da.
Und (das sollten sich mitlesende Systembüttel hinter die Ohren schreiben) - die haben auch für die Zeit nach einem Waffenverbot vorgesorgt.
Dank der von oben eingefädelten Hetzjagd gegen Waffenbesitzer, die wir die letzten Jahre erleben durften, hat von denen inzwischen nämlich auch der dümmste begriffen, wohin die Reise bezüglich des privaten Waffenbesitzes in der BRD geht.