Ja, Wirkungsgrad war sicherlich nicht der fachlich richtige Begriff...war aber denke ich im Kontext verständlich:"Mit Bezug auf das oben aufgeführte Beispiel kann im Idealfall (Leistungszahl = 4,5) mit einer Heizungswärmepumpe das 1,6fache und bei einer konventionellen Heizung das 0,95fache der eingesetzten Brennstoffenthalpie als Wärmeenergie umgesetzt werden. Unter sehr günstigen Randbedingungen kann so bei dem Umweg Kraftwerk → Strom → Wärmepumpe eine 1,65-fach höhere Wärmemenge gegenüber der direkten Verbrennung erreicht werden."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmepumpe
So jetzt gehts auf den Martinsumzug, den selbst ein evangelischer Kindergarten heute "Lichterumzug" nennen muss um politisch korrekt zu bleiben.
Wenn man etwas physikalisch falsches ausschmückt und mit blumigen Worten erklärt, wird es auch nicht richtiger. Es ist falsch und bleibt falsch!
Energie kann gewandelt werden, zum Beispiel bei der Verbrennung von Öl wird die enthaltene Energie in Wärme und Licht gewandelt. Aber die Energie bleibt immer gleich. - Da kommt nix dazu und nix geht verloren!
Der Teil der gewandelten Energie, den wir nutzen wollen ist das Eine, der Rest sind aus unserer begrenzten Sicht Verluste.
Die Glühlampe war da ein schönes Beispiel:
Das Licht brennt am Meisten im Winter wenn es länger Dunkel und kalt ist. Aber unser schlauer Staat machte die Glühlampe als ineffektiv und umweltschädlich madig. Keinen hat es interessiert, dass die Wärme auch genutzt wurde und bei Energiespar- und LED-Lampen eben nur zusätzlich von der Heizung bereitgestellt werden muss.
Was die Umwelt betrifft möchte ich gar nicht näher auf den Irrsinn eingehen..
Das Beispiel ist nur einfacher zu erklären als der Brennwert- und Wärmepumpenunsinn. Die Physik ist wie unverrückbar, auch wenn manche glauben diese nach ihren Wünschen biegen zu können.
Aber wenn man nicht weiter weiß, beginnt man halt zu lügen ![]()
Gruss Wildkatze