Solche Kälteperioden im Winter können im Pantanal vorkommen, letztmalig in 2010. Tages-Höchsttemperaturen um 10°, dazu Regen und Wind. Vor allem Kälber von 6 bis 8 Monaten sind krank geworden und dann verendet, vermutlich an Lungenentzündung.
Diese Rinder verbringen das ganze Leben auf der Weide, es gibt keine Ställe oder Unterstände. Sie vertragen die Hitze sehr gut, das ist auch nötig: Als ich da war (da war Fräulein Thunberg noch nicht geboren), stieg die Temperatur während mehrerer Wochen jeden Tag auf über 50°. Da würden unsere Rinder alle eingehen.
Unsere Medien scheinen überhaupt nicht zu berichten über diese Kältewelle. Kein Wunder, müssten sie doch wieder die "Wissenschaft" bemühen, die uns erklärt, dass das Wetter vom Klima gemacht wird und dass die Ursache der Kälte bei der Wärme zu suchen ist. ![]()
Ich hätte jetzt gesagt, daß in Südamerika eh der Winter beginnt.
Allerdings liegt Mato Grosso do Sul doch ungefähr auf der Höhe von Rio und Sao Paulo.
Beides richtig. Durch die Kontinentallage sind die Sommer jedoch wärmer und die Winter kälter als in Rio oder São Paulo, auch die Tag-Nacht-Differenzen sind grösser.