Verfall des Hegemon USA

  • FED erwägt Beendigung der monatl. Anleihekäufe zum Jahresende


    Zitat

    Nach Einschätzung des Präsidenten der Federal Reserve Bank von San Francisco, John Williams, könnte die Fed ihr monatliches Anleihekaufprogram im Volumen von 85 Milliarden Dollar zurückzufahren, falls das US-Wirtschaftswachstum wie von ihm prognostiziert verläuft.


    http://www.godmode-trader.de/n…erage-Index,a3091496.html


    Gruß
    Golden Mask


    Wer nicht rechnet,muß eventuell mit dem Schlimmsten rechnen...

    Einmal editiert, zuletzt von Golden Mask ()

  • Jim Sinclair’s Commentary dazu :


    "Yes, let’s stop the QE and watch the largest black hole in space replace the Western world financial system."


    Ich kann hierzu nichts sagen, bin hier überfordert.


    Grüße

    DrK



    “If you don’t own gold you neither understand history nor economics.”
    Ray Dalio


    For my money give me gold not dollars.


    „Blinder Glaube an die Regeln ist der schlimmste Feind der Realität."


    „Entferne dich von Menschen, die meinen, bei dir ihren mentalen Müll abladen zu müssen.“
    Dalai Lama

    • Offizieller Beitrag

    FED erwägt Beendigung der monatl. Anleihekäufe zumm Jahresende



    http://www.godmode-trader.de/n…erage-Index,a3091496.html....


    Und weiter:

    Zitat

    Wenn dann weiter alles wie erhofft läuft, dann könnten wir das Programm gegen Ende des Jahres ganz einstellen..


    Grotesk!!
    Solche Märchen tischt Bernanke seit Jahren auf, und immer wieder fällt die Börsenwelt --temporär -- darauf rein. US Wonder"Land der unbegrenzten Möglichkeiten" wird noch auf Jahre sowohl Fiat drucken und den Zins niedrig halten gegen drohenden Kollaps -- oder eine Währungsreform einführen, was sie vermeiden will .


    Apropos Wirtschaftswachstum der USA, ebenfalls offiziell gefaket:


    „Entgegen dem Medienrummel um die Wachstumslokomotive USA ist das Wachstum nach SGS NEGATIV.

    Eine der größten Lügenstories, die der Welt seit Jahren von US Wonderland aufgetischt wird. Diese Tatsache hat erst kürzlich Bob Moriarty, Herausgeber der bekannten Webstte 321Gold.com, ebenfalls herausgestellt...“


    Manipulation von Teuerungsraten und offiziellen Statistiken


    Grüsse
    Edel



  • [Blockierte Grafik: http://2.bp.blogspot.com/--yud0E9KanA/UZOLUFnninI/AAAAAAAABxI/jqfqDwFmLtw/s1600/Schlafherde.gif]

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Bis vorgestern,18.05.´13 ,war die US-Schuldengrenze ausgesetzt.


    Ergo dürfte man demnächst im Land der unbegrenzten Schuldenmöglichkeiten
    wieder ein rabbit aus dem Hut zaubern... [smilie_denk]


    Gruß
    Golden Mask


    Wer nicht rechnet,muß eventuell mit dem Schlimmsten rechnen...

    • Offizieller Beitrag

    Bis vorgestern,18.05.´13 ,war die US-Schuldengrenze ausgesetzt.


    Ergo dürfte man demnächst im Land der unbegrenzten Schuldenmöglichkeiten
    wieder ein rabbit aus dem Hut zaubern... [smilie_denk]


    Ob Wonderland auch diese Informationen wieder wegzaubert ??

    Daß die US Statistiken gröblich verfälscht werden, wird hier seit vielen Jahren wiederholt nachgewiesen:
    Manipulation von Teuerungsraten und offiziellen Statistiken

    Hier aktuelle Zahlen, die den großen Unterschied zwischen WunschWahn und Realität belegen:


    „Inflation bleibt sehr wohl eine Bedrohung...“


    „Today’s latest from John Williams’ http://www.ShadowStats.com.
    - Inflation Remains Very Much a Threat
    - April Year-to-Year Inflation: 1.1% (CPI-U), 0.9% (CPI-W), 8.7% (ShadowStats)
    - CPI Decline Boosted Real Retail Sales, Re-Intensifying Recession Still Signaled
    - April Housing Starts Showed Statistically-Significant Plunge
    "No. 525: April CPI, Housing Starts"
    Web-page: http://www.shadowstats.com“..“


    http://www.jsmineset.com/


    Grüsse
    Edel

  • Moody´s droht USA mit Herabstufung....:


    Zitat

    Die Ratingagentur Moody's MCO +0,06% sieht die Topnote der USA weiterhin in Gefahr. Die Ratingagentur hält eine Senkung der Bonitätsnote der USA im laufenden Jahr für möglich, wenn die Politik nichts gegen den steigenden Verschuldungsgrad unternimmt.


    Zitat

    Moody's bewertet die Kreditwürdigkeit der USA bisher noch mit der Bestnote AAA, der Ausblick für das Rating ist allerdings negativ. Auch Fitch hat bislang an der Top-Bewertung festgehalten, hat aber mit einer Abstufung gedroht. Standard & Poor's hat den USA die Topnote bereits 2011 entzogen und das Rating auf AA+ gesenkt.


    http://www.wallstreetjournal.d…html?mod=googlenews_wsjde


    Gruß
    Golden Mask


    Wer nicht rechnet,muß eventuell mit dem Schlimmsten rechnen...

    • Offizieller Beitrag

    Dieser erschreckende Artikel zeigt eine der finstersten Seite der USA auf. Nach Studien steigt und fällt die Selbstmordrate mit der Wirtschaft. Frage nun angesichts dieser Zahlen und Verheerungen auf dem Arbeits und Wohnungsmarkt:


    Wie verträgt sich diese Tragödie mit dem angeblichen Wirtschaftswachstum von US Wonderland ??? Die Selbstmordrate der USA jedenfalls schießt in die Höhe.


    JS findet dafür schlimme Begründung und Urteil.
    „The OTC fraudulent derivatives legacy of 1991 to 2008 is not a victimless crime. The manufacturers and distributors of these WMDs have blood all over their hands.
    Their money is cursed. They and everything they touch is damned....“


    http://www.jsmineset.com/


    Der Schlußabsatz dieses nachdenkenswerten Artikels in Washingtons Blog:


    „....Indeed, it is likely that more people have lost their jobs during this “Great Recession” than during the Great Depression … especially when you look at the masses of people who have given up altogether and dropped out of the work force.


    And it is possible that more people have lost their homes through foreclosure than during the Great Depression as well.


    No wonder there are so many suicides …"


    http://www.washingtonsblog.com…the-great-depression.html


    Grüsse
    Edel

  • No wonder there are so many suicides ?"


    Kann ich von Seiten meiner amerik. Freunde,alle keine Militärangehörigen,die hier,in D schon mehrere Jahre leben,und nur noch Kontakt
    zu Nahestehenden ,bzw.ihrer zurückgelassenen Familen ! halten,voll bestätigen.
    Sie wollen alle nicht mehr zurück,no way...und sprechen tw.von unhaltbaren Zuständen 8|


    Gruß
    Golden Mask


    Wer nicht rechnet,muß eventuell mit dem Schlimmsten rechnen...

    Einmal editiert, zuletzt von Golden Mask ()

  • Die Selbstmordrate ist allerdings niedriger als zu großen Depression, damals hatten die USA eine Bevölkerung von ca 123 Millionen.


    Außerdem ist die Selbstmordrate auch in Griechenland und anderen EU Ländern angestiegen.


    Das entnehme ich zumindest dem Artikel.


    Sicher ist das alles nicht erfreulich.

  • Hallo Leute,


    auch mal ne kleine Geschichte! Bin definitv kein USA Liebhaber, aber manchmal ist es auch dort besser. ;)


    Die Mutter eines guten Freundes wanderte vor ca. 10 Jahren in die USA aus, mit einem Amerikaner den sie schon hier geheiratet hat.
    Vor 2 Jahren kam sie dann zurück weil sie dort das Gefühl hatte nicht dazuzugehören, sie ist weiß und ihr man Afroamerikaner!


    Ok so far so good!
    Vor einem Jahr ging sie erneut zurück nach da drüben, denn hier bekam sie keine Arbeit mehr mit ihren 55 Jahren, außer vielleicht bei einer Zeitarbeitsfirma!
    War sehr interessant, sie war fast schon schockiert über die Veränderungen der letzten 10 Jahre in Deutschland! Auch die Tatsache das sie drüben sofort wieder eine angemessen bezahlte Arbeit bekam! :whistling:
    Tja sie ärgert sich jetzt manchmal lieber über ein paar rassistische Afroamerikaner als über einen Niedriglohnjob :S


    greets

    • Offizieller Beitrag

    Hier geht es in erster Linie um den USD, aber natürlich auch das Drumherum. Da spielt die Wirtschaft durchaus eine entscheidende Rolle bei der Stärke der Währung. Natürlich hat die USA mit ihrer Völkermischung viele Vorurteile nicht, die manche Europäer hegen, aber auch viele Schattenseiten (Daß ausgerechnet der Präsident ein Lügner ist, -- Beipiele Schuldenabbau und Guantanamo -- ist tragisch, aber auch wir in D hatten keine Musterknaben :) )
    Ob die Statistiken in Europa so viel wahrer sind als die der USA, ist nicht nachprüfbar, dagegen sind die Fälschungen der US Statistik seit Jahren durch ShadowStats beweisbar.


    Der bekannte hohe Patriotismus der Amerikaner verbunden mit dem Anspruch, die einzige Weltmacht zu sein, verändert oftmals Einschätzungen der Märkte; die Mehrzahl jedenfalls der einflußreichen US Medien ist m.E.nicht objektiv und beeinflußt.


    Das habe ich erst kürzlich im Goldthread am Bespiel der Goldabflüsse aufgezeigt: Verringerung von Papier ETF wurde und wird gleichgesetzt mit Physischem.
    Fazit der Presse und Märkte = Gold schwach, Dollar fest.--- Propaganda im Gold / Währungskrieg. --- Leider wird derlei auch vielen europäischen Redaktionen immer noch nicht klar.


    Grüsse
    Edel

  • --- Leider wird derlei auch vielen europäischen Redaktionen immer noch nicht klar.

    Die Medien in den westlichen Ländern handeln gegenüber ihren Lesen unverantwortlich. Denn die Leser werden im Ergebnis die Schuldenblase mit ihren Ersparnissen bezahlen müssen.


    Grüße von der Ersatzkasse

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

  • Bernanke bleibt bei lockerer Geldpolitik :


    Zitat

    Bernanke behält seinen Kurs bei: Die Federal Reserve werde so lange in grossem Stil Staatsanleihen und Immobilienpapiere kaufen, wie dies für eine substanzielle Verbesserung des Arbeitsmarktes in den USA nötig sei, sagte Bernanke heute im US-Kongress.


    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…litik-fest/story/18773117


    Alles wie gehabt....


    Gruß
    Golden Mask


    Wer nicht rechnet,muß eventuell mit dem Schlimmsten rechnen...

  • ich lese die analysen von armstrong zwar immer sehr aufmerksam, aber zunehmend mehr mit gemischten gefühlen. manchmal kommen mir sogar gedanken darüber, was wohl der grund und möglicherweise der preis dafür war, dass er wieder...... na ja.... ich hoffe wirklich, dass ich damit völlig daneben liege.
    dessen ganz ungeachtet.... muß ich natürlich auch bemerken, dass etliche analysen NUR von "alten" Männern und ihren zöglingen kommen. die welt ist extrem komplex und wer sich noch nicht mit den feinheiten der erstellung oder der analyse einer komplexen bilanz beschäftigen mußte, hat kaum eine chance, von bestimmten problemen auch nur den hauch einer ahnung zu bekommen. quadratur des kreises........ andererseits hat armstrong seinen komplizierten verhau von firmen gecrashed...... komplexitätsreduzierung........ wäre wohl da das zauberwort gewesen...... aber die verführung der steuerlichen optimierung von investitionen hat schon manchen ins chaos gestürzt. früher kamen die menschen dafür in den schuldturm. da hatten sie dann zeit zum nachdenken. und die alten griechen verfuhren einfach so mit säumigen schuldnern, dass sie den status des voll verantwortlichen bürgers verloren und ein sklave wurden.......


    sein zeitplan hat trotzdem etwas. vor jahren las ich, dass 2014 u.a. deshalb kritisch sein solle, weil von da an sehr viele babyboomer in rente gehen (wollen)....... die "entwicklung" der "rententöpfe" würde wohl den einen oder anderen oder auch noch mehr...... dazu veranlassen, ihre "häuschen" auf den markt zu werfen...................... und was dann noch alles so nachkommt.

    Lieber Gott, lass Hirn regnen!

    Einmal editiert, zuletzt von Di=a!na ()

    • Offizieller Beitrag

    ich lese die analysen von armstrong zwar immer sehr aufmerksam, aber zunehmend mehr mit gemischten gefühlen. manchmal kommen mir sogar gedanken darüber, was wohl der grund und möglicherweise der preis dafür war, dass er wieder...... na ja.... ich hoffe wirklich, dass ich damit völlig daneben liege.
    dessen ganz ungeachtet.... muß ich natürlich auch bemerken, dass etliche analysen NUR von "alten" Männern und ihren zöglingen kommen.


    Da wären wir schon zu zweit, besser gesagt zu dritt. Meine Frau, mit der ich mich gern und oft selbst solche Dinge unterhalte, ist schon lange überzeugt, daß A. sich sehr verändert hat.
    Daß ich das so empfinde, habe ich kürzlich in einer Diskussion mit Auratico im Goldfaden geäussert.
    Sein Zitat „The dollar is the only game in town “ ist noch viel schlimmer als Oblablas „Yes we can“. Grandiose Überhebung!!


    Daß Amis ein besonders ausgeprägtes Nationalbewußtsein besitzen (um mal Super Chauvinismus zu vermeiden), ist ja nicht so neu. Aber allmählich kommt mir das "Haut den Euro" recht merkwürdig vor. Die BRICS und der Rest der Welt wird von solchen Menschen wohl gar nicht mehr als relevant angesehen. ?)
    Natürlich profitiert Uncle Sam noch einige Zeit von dem aufoktroyierten US und Petrodollar, aber diese Abhängigkeit wird zumindest von den großen Zweit und Drittländern abeschüttelt; Europa ist offensichtlich noch nicht so weit, weil es genau die Fehler der Amis nachäfft mit Fiatfluten, sowie den Grünen Müll der größten Schuldnernation der Weltgeschichte als Hauptwährungsreserve akkumuliert.... X(
    Btw. "alte" Männer: So taufrisch ist dieser Stratege sicher auch nicht mehr...... Nachtrag: Geb.1.11.1949......


    Grüsse
    Edel

  • freut mich zu hören, dass andere auch "merkwürdige" gefühle bekommen bei einigen aussagen. :-)))


    hier einige beispiele des "zum untergang" verdammten europas.... :-)))


    vortrag in oxford:
    http://www.ted.com/talks/matt_…_when_ideas_have_sex.html


    energieharvesting - mit beispielen aus frankreich, schweden, deutschland usw.


    http://www.3sat.de/mediathek/i…lay=1&mode=play&obj=24672


    der "alte" kontinent hat noch lange nicht abgewirtschaftet - solange kreative menschen voller begeisterung neue ideen umsetzen.

    Lieber Gott, lass Hirn regnen!

  • Zitat

    quote='Edel Man',
    Da wären wir schon zu zweit, besser gesagt zu dritt. Meine Frau, mit der ich mich gern und oft selbst solche Dinge unterhalte, ist schon lange überzeugt, daß A. sich sehr verändert hat.
    Daß ich das so empfinde, habe ich kürzlich in einer Diskussion mit Auratico im Goldfaden geäussert.


    Frauen haben ja oft ein feineres Gespür für so etwas. Wäre interessant zu erfahren, worauf genau sich Deine Frau hier bezieht.


    Einige verstreute Anmerkungen zu Armstrongs Aussagen:


    Armstrongs währungsbezogene Hauptaussage im Verlauf der gegenwärtigen Dauerkrise ist tatsächlich eine kesse Prognose – und man sollte sie unbedingt zur Kenntnis nehmen und für sich ohne jede Emotion abwägen. Ich selbst kann mit all diesen emotionsgetränkten Blicken auf die ökonomischen Ereignisse schon lange nichts mehr anfangen, weil dadurch sowohl der politische Verstand als auch das eigene Anlageverhalten (Stichwort: Wunsch statt Wirklichkeit) Schaden nehmen kann.


    Man muss ganz klar sehen, dass Armstrong inzwischen von einem Scheitern der Eurozone ausgeht. Das ist sein gutes Recht, und damit steht er nun weißgott nicht allein auf weiter Flur. Dass er das in seiner Zeit im Gefängnis noch nicht so gesehen hat, kann man ihm, so denke ich, auch nicht groß zum Vorwurf machen. Da ist ja nun einiges geschehen in der Zwischenzeit bzw. eben nicht geschehen, was aus seiner Sicht hätte getan werden müssen, um die Fehler in der Konstruktion der europäischen Einheitswährung zu korrigieren.


    Er glaubt z. B., dass eine gemeinschaftliche Währung in Europa ohne einen gemeinsamen Schuldenmarkt auf Dauer grundsätzlich zum Scheitern verurteilt ist. Dies aber hätte VOR der Implementierung des Euro geschehen müssen und nach einer harten Bilanzprüfung eines jeden Landes - und danach dann eine Schuldenpolitik mit Eurobonds nach BIP-Größe und anderen Regeln, wozu auch ein regelmäßiger Saldenausgleich gehören müsste, wie er auch unter den US-Bundesstaaten üblich ist, die bekanntlich nicht füreinander haften.


    Armstrong glaubt, dass das chaotische Weiterwursteln in der Eurozone mit Zypern als paradigmatischem Enteignungsmodell für weitere Aktionen (Spanien zuvörderst) zu einem Abfließen von Anlegergeld aus Europa in großem Stil führen wird, zu Kapitalverkehrskontrollen und anderen Hindernissen für freie Investitionen.
    Ein erheblicher Teil dieser gewaltigen Summen, so seine Überzeugung, wird in den größten und liquidesten Schuldenmarkt der Welt fließen, in die USA, und zwar trotz der dortigen bereits existierenden hohen Schuldenlast. Er glaubt, dass dies dann den USD in für die USA extrem unangenehme Höhen treiben wird, keinesfalls ein glücklicher Umstand. Die USA - Armstrong sieht sie nur als diejenige mit dem kleineren Buckel unter all den Heiratskandidatinnen aus der Leprakolonie an.


    Und wenn all diese Ereignisse ihren Lauf genommen haben werden, dann sieht er einen Goldpreis von $ 4000/Oz für realistisch an in einigen Jahren. Aber wer seine Sachen ein wenig kennt, weiß ja, dass er in einigen sehr großen und etlichen kürzeren Zyklen argumentiert. So glaubt er, dass ein längerer Zyklus begonnen hat, der eine generelle Abwendung von Vertrauen in staatliche (Zahlungs)Versprechen beinhaltet und damit grosso modo eine Hinwendung zu privatwirtschaftlichern Aktivitäten, wie sie an den Aktienbörsen ihren Niederschlag finden – kurzum, die nächsten Jahrzehnte würden demzufolge eher den Aktienmärkten gehören und nicht mehr den Staatschuldenmärkten, die sich als unfinanzierbar erweisen werden.


    Ich denke, man sollte Armstrong weiterhin im Auge behalten, sprich seine Thesen zur Kenntnis nehmen und an der Realität überprüfen. Um ehrlich zu sein, von meiner ökonomie- und goldbezogenen „Leseliste“ musste ich in den vergangenen Monaten etliche streichen, weil sie einfach zu oft falsch lagen, was bedeutet, dass in ihrem Denken und Urteilen zu viele Fehler vorliegen, aus Starrsinn wohl zumeist, aus einem Unvermögen, angesichts veränderter Umstände die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Vor allem, was die zeitliche Dimension der Abläufe angeht.


    Grüße
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

    • Offizieller Beitrag


    Frauen haben ja oft ein feineres Gespür für so etwas. Wäre interessant zu erfahren, worauf genau sich Deine Frau hier bezieht.(....)


    Zum ersteren: Unbedingt. [smilie_blume] Danach hätte ich z.B. viel früher aus den PM Aktien herausgehen sollen, habe diese aber immerhin stark zurückgefahren vs. Physischem. Wir haben einen großen Familienverband und da haben sich über vielfache Geschehnisse unsere Einschätzungen bewährt, was dort etwas einfacher ist. Btw. waren wir beide in früheren Aufgaben mit weitreichenden Perspektiven und Entscheidungen vertraut... (Weswegen ich seit langen Jahren so bombenfest zu Edelmetallen vzw. Gold stehe, Überschrift & Anhang :] )
    Zu Armstrong: Sie hat bei weitem nicht so viel Details von ihm gelesen und ist wohl auch etwas von meinem Stimmungsbild beeinflußt. Kurzer Kommentar soeben : „Es ist reiner Instinkt, er hat sich um 180 ° gedreht.“


    A. halte auch ich nach wie vor für einen der Männer, die eine sehr eigenständige Meinung und beachtenswerte Einschätzung vertreten, und unbestreitbar haben sich in den 2 Jahren seiner Freiheit Dinge gewandelt, aber er sieht Europa m.E. weitaus zu skeptisch. Die Probleme der PIIGS sind nicht so neu und hätten ihm längst bekannt sein dürfen. Ständige Polemik gegen Europa und stete Überhöhung der in Wahrheit bankrotten USA stört halt schon.


    Wir alle sind sowieso überzeugt, daß alle Fiatsintfluten, hüben und drüben zu weiterer Abwertung vs. Gold und Silber führen; Der eher akademische Streit, wer wann und wie kollabiert, ist für längerfristig denkende Anleger eher zweitrangig. Insoweit ist beruhigend, daß auch er in absehbarer Zeit Gold bei 4 000 $ sieht (Wert des US offen...) ähnlich dem legendären Elliotter Alf Field mit 4 500 $.


    Grüsse
    Edel

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