Verfall des Hegemon USA

  • Hallo Edel Man,


    dazu auch das hier (Zusammenfassung thematisch oben in der Überschrift):


    Russland aktuell


    Ich denke schon, dass es Russland momentan erst um Rettung der eigenen Wirtschaft und Währung geht, den Dollar zu attackieren kann natürlich aber längerfristig das Ziel sein.



    Kurzfristig haben sie allerdings das Dach in Flammen wie der Westen 2008.


    Gruß,
    gutso


    PPS: Klingt unpassend hier, ich weiss ;) - aber unabhängig davon uns allen hier heute ein Frohes Fest!

    • Offizieller Beitrag

    John Williams formuliert dies etwas milder:
    Boomendes GDP -- Stärkster Anstieg in mehr als einer Dekade ist Unfug


    "Booming GDP – Strongest Growth in More than a Decade Is Nonsense
    - Magnitude of GDP Revisions Suggests Unstable Data and Unusual Internal-Reporting Issues at Bureau of Economic Analysis
    -Basic Durable Goods Orders Slowed Sharply in Third-Quarter 2014, On Track for Fourth-Quarter Contraction
    - Home Sales Also Showed Patterns of Stagnation and Renewed Downturn
    "No. 684: GDP Revision, November Durable Goods, New- and Existing-Home Sales"


    http://www.shadowstats.com


    Bedauerlich daran ist nur, daß die massivst unkorrekten Zahlen der US Regierungen von praktisch allen Medien und auch hierzumeist unkritisch und als Stärke der real taumelnden Wirtschaftsmacht wiedergeben werden.


    "...We have descended fully into the Orwell/Rand vision. We have a Government that is corrupted to the core by an enormous amount of money from Wall Street and big business. Laws have now been passed which enable the Government/Wall Street to fully extract every last nickel and dime of wealth still possessed by the middle class....


    The GDP remains the most-worthless and the most-heavily modeled, massaged and politically-manipulated of government economic series. At its core, the GDP does not reflect properly or accurately the changes to the underlying fundamentals that drive the economy. It does not even come close to measuring what most people would consider to be actual economic activity, for that matter.
    Contrary to the GDP reporting, real sales of companies in the S&P 500 (deflated by the CPI-U) never recovered pre-recession levels, have been stagnant in recent quarters, and turned down quarter-to-quarter in third-quarter 2014...“


    http://investmentresearchdynamics.com/


    Weihnachtsgrüsse
    Edel

  • 31. July 2014
    http://www.arabianmoney.net/us…jobs-as-qe-cut-back-again


    Structural changes to the US jobs market are hindering economic recovery as the spending power of new recruits is weak.


    Despite recent upbeat employment data, the US labor market is still made up mainly by part-time and low wage jobs, says Lindsey Piegza, chief economist at Sterne Agee…


    und durch die low-wage-jobs
    gibts mehr Kriminelle
    benötigt man mehr Polizei und Sicherheitsdienste
    und die Kriminellen kommen ins jail und zählen somit nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik.


    die Job-Maschine Amerika
    P.S.: Ein Arbeitskollege von mir dessen Schwester (Deutsche) lebt ca. 20 Jahre in den USA wurde
    bereits 2 mal in New-York ausgeraubt.
    Du wirst dort einfach in eine Nebenstrasse gezogen und ausgeraubt.


    new-years-evening in New-York, wenn der Traum zum Alptraum wird

    Einmal editiert, zuletzt von keepitshort ()

    • Offizieller Beitrag

    Paul Craig Roberts geht nochmals auf die wundersamen Zahlen des US GDP ein.


    Das Kurze vom Langen: Sonderheiten der Obamacare, andere wirtschaftliche Entwicklungen waren dagegen rückläufig....
    Die Sondereinflüsse wurden ins 3. Qu. gepumpt, um „die Illusion der wirtschaftlichen Erholung am Leben zu erhalten.“


    Vielleicht erfährt der geneigte Leser oder Bürger auch einmal mal die ungeschönten Zahlen der USA, ich habe da gewisse Zweifel...


    „There are sampling and other problems with the survey of personal consumption, and apparently Obamacare spending was all dumped into the third quarter. Why the third quarter?
    The answer is that the illusion of economic recovery must be kept alive....“


    http://www.paulcraigroberts.or…mbers-paul-craig-roberts/


    Grüsse
    Edel

  • Der Anfang des neuen Jahres bestätigt den Trend der letzten Monate. Nicht der Dollar ist dem Untergang geweiht, sondern die Währungen von Schwellenländern und als Großwährung der Euro. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro auf Paritätskurs mit dem Dollar geht, ist weitaus höher als der seit fast 10 Jahren bestehende Titel dieses Forumsfadens. Das Schicksal des Dollars sollte immer im Zusammenhang mit anderen Währungen besprochen werden, sonst betreibt man nur noch Sektierertum. Draghis Aktionen werden, anders als bei der Fed als Produzentin der Weltreservewährung, zu einer weiteren massiven Abwertung des Euro führen, ohne dass dadurch eine einzige Flasche Ouzo mehr nach China exportiert werden würde. Euro haben fertig.

    • Offizieller Beitrag

    Als dieser Sräd gestartet wurde, stand der UDSX bei 90, fiel dann immerhin auf 71, stieg und fiel usw, sh. Langzeitchart, und ist etwa da, wo er vor 9 Jahren stand....


    Der USDX ist in der Zwischenzeit insoweit als solcher überholt, als wichtige Währungen, wie der Yuan, unberücksichtigt sind, was damals berechtigt war, inzwischen eine Farce ist nachdem China die USA als Wirtschaftsmacht Nr.1 abgelöst hat, allen Unkenrufen zum Trotz.
    Zudem gab es keine (ehem.) GoldmanSachs Muppet an der Spitze der EZB und die Japaner fluteten nicht mit ihrem Yen ins Chaos, beides den $ begünstigend.


    Gewiß profitiert der praktisch ungedeckte USD nahezu ausschließlich an der Schwäche anderer Währungen, u.a.durch zinsbegünstigte Kredite in $ und v.a den aufgetricksten Petrodollar. Diese Einflüsse sind begrenzt, können aber noch lange dauern. Aber die Stunde des Dollar schlägt auch noch, wann ist offen.
    Und der Euro ist noch lange nicht tot, das ist ein langjähriger Slogan und verbreitetes Vorurteil.
    Ohne die US Vasallen insbes.Europa und Japan läge der Dollar eher am Boden.


    Unabhängig davon überlege ich aber, den Faden umzubenennen, da er immer mehr die Kehrseite des Hegemon USA beleuchtet, nämlich die arrogante Bevormundung seiner hörigen Vasallenstaaten, insbes. Europa incl. D, die unerhörte und ungehemmte perfide Überwachung des Globus, menschenverachtender Umgang mit Bürgern und im Strafsystem (höchste Strafgefangenquote), ungedeckte immense Schuldenrekorde, weitgehende Mißachtung der Verfassung, Wandelung in einen diktatorischen sozialistischen Polizeistaat usw.


    Könnte lauten: „Verfall eines Imperiums“ oder so....


    Grüsse
    Edel

  • Kauft die FED aktuell noch Staatsanleihen? QE3 endete letzten Oktober offiziell.
    Für einen fallenden Goldpreis in Dollar ist das Argument, der bald steigenden Zinsen und der Einstellung von QE3 den Marktkommentatoren gut genug. Nun frage ich mich, warum stehen sowohl die 10- als auch die 30-jährigen Anleihen eigentlich immer noch so hoch, nur unweit von den Allzeithochs?
    Wer kauft das Zeug denn noch, wenn angeblich eine Zinswende bevorsteht und die FED auch nicht mehr am Markt interveniert?

    „If you try to make everything muticultural, you end up with no culture at all.“ Morrissey

    • Offizieller Beitrag

    Hallo EdelMan,


    ich glaube, das wäre keine so schlechte Idee, die Umbenennung.


    Wenn man etwas abseits der Trampelpfade der touristischen Nashörner gegangen ist, konnte man schon vor etwa dreissig Jahren gewisse Zerfallserscheinungen erkennen, die ich nicht sehr ernst genommen hatte. Bin jedoch keine grosser USA-Reisender. Ich vermeide heute sogar Flugrouten in ein Drittland mit Zwischenhalt USA (ein Zwischenhalt in Moskau war aber auch recht bescheuert).


    Gruss,
    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Kauft die FED aktuell noch Staatsanleihen? QE3 endete letzten Oktober offiziell.
    Für einen fallenden Goldpreis in Dollar ist das Argument, der bald steigenden Zinsen und der Einstellung von QE3 den Marktkommentatoren gut genug. Nun frage ich mich, warum stehen sowohl die 10- als auch die 30-jährigen Anleihen eigentlich immer noch so hoch, nur unweit von den Allzeithochs?
    Wer kauft das Zeug denn noch, wenn angeblich eine Zinswende bevorsteht und die FED auch nicht mehr am Markt interveniert?

    Passend hierzu ein heute erschienener Artikel von Peter Schiff , der eben nicht von einer Zinswende ausgeht, da sie, wie oftmals erwähnt, die US Wirtschaft endgültig in die Knie zwingen würde. Vielmehr mutmaßt Schiff, dass "ein viertes QE-Programm schon immer viel wahrscheinlicher war, als Regierung und Wall Street zugeben würden. Eine durch niedrige Ölpreise (unter 60 $) ausgelöste Rezession und Finanzpanik würden den Zeitplan der Fed für das erneute Hochfahren der Druckerpressen jetzt deutlich beschleunigen."


    Grüße
    GS

    "Blinder Glaube an die Obrigkeit ist der schlimmste Feind der Wahrheit"
    Albert Einstein

    2 Mal editiert, zuletzt von GoldmanSachse ()

  • Wie war das noch mit einer starken Währung, die schnürt den Export ab?


    Da ist ja dann dumm gelaufen für Amerika, umso stärker der Dollar wird, umso enger wird die Schlinge um die ohnehin inoffiziell absaufende Wirtschaft.


    hmmmm, dann mal los ihr Narren!

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Hallo! :)


    Habe lange überlegt, wo ich den folgenden Link hinpacke, ich glaube nun hier passt er ganz gut! :]


    http://uk.businessinsider.com/…ember-9-2014-12?op=1?r=US



    Egal ob man seiner Meinung ist, Jeff Gundlach stellt hier (9.12.2014) eine Menge Daten sehr anschaulich zusammen so dass man sich ein eigenes Bild von der US-Ökonomie und anderen Ökonomien machen kann.


    Eine kleine Auswahl habe ich unten mal mit reingestellt, ich finde sowas recht hilfreich beim Denken! ;)


    Gruß,
    gutso


    PPS: Vor allem das zweite Bild unten finde ich dabei gut: Die in den Himmel rauschenden Zinserhöhungserwartungskurven, die dann stets im Nichts wieder abreissen, hahaha, episch!! [smilie_happy]


    Hier mal auch mal extra und vergrößert als Bonbon:


    [Blockierte Grafik: http://static1.uk.businessinsi…is-time-its-different.jpg]


    Oder das hier, hat nicht mehr unten mit reingepasst, die FED als größter Halter an US-Schulden, sehr schön visualisiert das Ganze!!


    [Blockierte Grafik: http://static4.uk.businessinsi…is-time-its-different.jpg]

  • hammwolln: die USA exportieren in erster Linie $, die sind an einem starken $ interessiert weil sie so ohne Gegenleistung an die Waren und Dienstleistungen der restlichen Welt kommen


    'money for nothing and the chicks for free...'


    Wer keinen $ annimmt gehört zur Achse des Bösen und wird bombardisiert äh ich meinte demokratiisert

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • Wie war das noch mit einer starken Währung, die schnürt den Export ab?


    Da ist ja dann dumm gelaufen für Amerika, umso stärker der Dollar wird, umso enger wird die Schlinge um die ohnehin inoffiziell absaufende Wirtschaft.


    hmmmm, dann mal los ihr Narren!


    Du verwechselst da was:
    http://de.statista.com/statist…ge/handelsbilanz-der-usa/



    @ Kroesus
    Naja, sie exportieren schon noch was, obwohl auch diese
    Daten faktisch nicht den tatsächlich produzierten Waren entsprechen sondern mehr die
    Endkette der Wertschöpfung akkumulieren:
    1.579 Mrd USD in 2013

    "Gerade wieder frisch gelesen: George Orwell`s 1984..... am Ende jubeln sie dann alle."

    Connor MacLeoad

    3 Mal editiert, zuletzt von Connor MacLeod ()

  • Grafik 3: Beitrag von 1 US-Dollar Neuverschuldung
    auf das reale US-Wirtschaftswachstum



    Grafik 9: Schulden und Vermögen
    Quelle: Deutsche Bundesbank, Stand 10.2014



    13: Der Zins-Exitus
    Quelle: Board of Governors of the Federal Reserve System


    pdf-file:
    http://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs54a5594826a54.pdf


    Quelle vom pdf-file:
    http://www.goldseiten.de/artik…res-Waehrungssystems.html


    Übersicht: Mack und Weise
    http://www.goldseiten.de/profil/188--Mack-und-Weise

  • keepitshort


    Vielen Dank für die Quellen,


    ich habe das PDF eben durchgelesen, was mir bei all dem in den Sinn kam - und es soll nichts verteidigen, nur zum Nachdenken anregen:

    Ob die Edelmetallpreise gefixt sind oder manipuliert, was hat das denn nun für einen Kleinanleger JEWEILS konkret für Vor- und für Nachteile? Welche Dinge muss man beachten DAMIT man sich als Kleinanleger in der derzeitigen Phase die Vorteile zu Nutzen machen kann?


    ;)


    Gruß,
    gutso

  • das Problem ist die Geldentwertung
    Leute die 15.000 Euro gespart haben
    bekommen da mal 0,5% Zinsen bei Tagesgeld
    Die Leute sind aber Zinsen von 3% bis 5% gewohnt.


    nun könnten die in Edelmetalle, Rohstoffe wie Öl
    oder Aktien höhere Gewinne (oder auch Verluste) erzielen


    die Frage ist
    will man die Geldanlage selbst gesalten, wobei man viel Zeit investieren muss
    oder versucht man eine Gesellschaft zu finden
    wie Mack
    die dann das Geld professionell verwalten.


    Es gibt Menschen denen bereitet es Freude beim Auto in Eigenregie den Ölwechsel durchzuführen z.B. die Ölablassschraube rauszudrehen (machte ich mit achtzehn),
    andere Menschen sagen mir bereitet es keine Freude die Ölablasschraube selbst rauszudrehen (machte ich mit 50 ),
    diese Leute gehen dann in die Autowerkstatt überlassen diese Tätigkeit den Fachleuten für Autowartung.


    Ähnlich ist es mit Geldanlagen.

    • Offizieller Beitrag

    Was so gut wie nie erwähnt wird, aber hier prägnant von Mack & Weise in Erinnerung gebracht wird: Nach der Aufgabe von Bretton Woods war die Welt bereits in das Manöver der USA hereingeschlittert. Unvergessen das Zitat der Amis 1971 gegenüber den Partnern im IWF: Die Währungen sind dann Euer Problem.
    Es war damals Irreführung, in mildestem Maß ausgedrückt Vertragsgestaltung unter unhaltbaren, sprich falschen Voraussetzungen....


    "Obwohl die Welt mit goldgedeckten Währungen, die vor dem 1. Weltkrieg sogar in einem relativ reibungslos funktionierenden und Jahrzehnte währenden internationalen Goldstandard mündeten, die besten Erfahrungen gemacht hatte, verständigten sich Politiker und Ökonomen auf der internationalen Währungskonferenz von Bretton Woods (1944), nicht mehr zu dem vom einflussreichsten Ökonomen der damaligen Zeit, J. M. Keynes, als "barbarisches Relikt" disqualifizierten Goldstandard zurückzukehren.


    Stattdessen wurde - »der Tragödie des Weltfinanzsystems erster Teil« - ein Gold- und Kreditgeld-Experiment gestartet, in dessen Zentrum nicht mehr Gold, sondern der US-Dollar als neue Weltleitwährung stand. Zwar genoss die Währung der stärksten Volkswirtschaft damals weltweit hohes Vertrauen, doch erst die Garantieerklärung der USA, internationale Notenbank-Dollarguthaben jederzeit auf Basis eines »gefixten« Wechselkurses (35 USD pro Unze) in Gold einzutauschen, machten den so in Gold wertbestimmten US-Dollar letztlich zur weltweit akzeptierten Leitwährung....“


    http://www.goldseiten.de/artik…res-Waehrungssystems.html


    Grüsse
    Edel

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