Nach den Kommentaren unseres Kanzlers bezüglich Verstaatlichung und Gewinnabzug durch den Staat in Ö, bei den staatsnahen Energiekonzernen, hab ich meine OMV gestern mit kleinem Plus verkauft. Die verspielen gerade das letzte Vertrauen. Bei EVN ist meine Posi etwas kleiner, da warte ich noch ab.
Informationen über Öl
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Nach den Kommentaren unseres Kanzlers bezüglich Verstaatlichung und Gewinnabzug durch den Staat in Ö, bei den staatsnahen Energiekonzernen, hab ich meine OMV gestern mit kleinem Plus verkauft. Die verspielen gerade das letzte Vertrauen. Bei EVN ist meine Posi etwas kleiner, da warte ich noch ab.
Ähnliche Stimmen gibt es auch aus anderen europäischen Ländern. Ich habe daher alle meine europäischen Ölaktien verkauft. Hier hat man keine Rechtssicherheit mehr.
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hm... an meinen Shell und BP halte ich erstmal noch fest, sind ja immerhin außerhalb der EU...
Aber evtl fahre ich hier die Positionen etwas zurück und verteile bisschen "globaler" in Energie.
Gibt´s hierzu Denkanstöße? Vielleicht sowas wie SASOL (WKN 865164)?
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Shell und BP wurden (werden?) in sehr großem Umfang von den britischen Pensionskassen gehalten.
Da gibt es vermutlich Saures, wenn die britische Regierung sich daran vergreift.
Interessant wird es, wenn bei uns für 3 Monate - die Urlaubszeit - die Steuern auf Benzin und Diesel gesenkt werden. Das wirkt als Anreiz für höheren Verbrauch. Sozusagen ein Förderprogramm für den besten Freund von Rot/Olivgrün/Gelb, Herrn Putin.

Alles Super!
Vatapitta
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Bleibe bei meinen US Ölaktien, hervorragende Bilanzen, anlegerfreundliche Kapitalausschüttung (Dividenden und Aktienrückkäufe), trotz starker Wertentwicklung im Verhältnis zum Ölpreis unterbewertet.
Politischen Rückenwind, falls es den überhaupt bräuchte, wird es nach den MidTerms geben.
Für den Ölpreis bleibe ich pessimistisch, also steigend, Übergewichtung von Energie im Portfolio bei der derzeitigen Lage ein Muss.
Meine grösste Position ist Devon, variable Dividende, im Moment etwa 8%, plus steigender Aktienkurs -
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Bleibe bei meinen US Ölaktien, hervorragende Bilanzen, anlegerfreundliche Kapitalausschüttung (Dividenden und Aktienrückkäufe), trotz starker Wertentwicklung im Verhältnis zum Ölpreis unterbewertet.
Politischen Rückenwind, falls es den überhaupt bräuchte, wird es nach den MidTerms geben.
Für den Ölpreis bleibe ich pessimistisch, also steigend, Übergewichtung von Energie im Portfolio bei der derzeitigen Lage ein Muss.
Meine grösste Position ist Devon, variable Dividende, im Moment etwa 8%, plus steigender Aktienkursdie amerikanischen finde ich auch gut, aber die sind auch mittlerweile recht teuer, insb Chevron....

das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
Da gehen Anleger aus Angst vor mangelnder Rechtssicherheit aus europäischen in chinesische Aktien...
Wenns nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen. Willkommen im neuen Zeitalter
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Bei Shell (meiner derzeit größten Position ever) überlege ich auch etwas (~23% vom Bestand) zu reduzieren.
Der Kurs läuft im Wochenchart mittlerweile in den überkauften Bereich rein.
Zur Ergänzung habe ich schonmal bei DIVERSIFIED ENERGY COMPANY (DEC.L) den Fuß in die Tür gestellt.OPERATING PERIOD EX-DIVIDEND DATE PAYMENT DATE DIVIDEND PER SHARE (USD) 4Q 2021 May 26, 2022 Jun 30, 2022 4.25¢ 1Q 2022 Sep 01, 2022 Sep 26, 2022 4.25¢
(Dividenden fallen unter US-Steuerregime, 15% mit W8-BEN)Hat hier eigentlich jemand CNOOC auf dem Radar?
saludos
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Bei Shell (meiner derzeit größten Position ever) überlege ich auch etwas (~23% vom Bestand) zu reduzieren.
Der Kurs läuft im Wochenchart mittlerweile in den überkauften Bereich rein.Shell ist auch mein größter Posten, ich warte aber mit dem Teilverkauf noch, da ich bei den nächsten Zahlen weiter mit pos Überraschungen rechne. Durch den Vorabverkauf wurden im letzten Quartal meines Wissen bei Öl im Schnitt knapp 90$ erlöst, und ich denke, dass im 2.Q. die 100$ geknackt werden. Das würde nochmal einen guten Gewinnschub bedeuten...
In Anbetracht der ausgesprochen pos Entwicklung beim CF, beim Schuldenabbau sowie beim Aktienrückkauf sehe ich das Ende der Fahnenstange hier noch lange nicht erreicht...
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Mittlerweile meine Lieblingsölaktie: International Petroleum (CA46016U1084 / IPCO.TO / IPCO.ST)
- günstige Produktionskosten von ca. 17 $/boe
- Produktionsverhältnis 66 % Öl, 34% Gas
- netto so gut wie schuldenfrei
- 16 Jahre Reserven 2P
- hohe Aktienrückkäufe (damit schöner Kursverlauf) -
Moin moin,
beim Blick auf chinesische Ölaktien muss man m.E. die Schulden in US $ besonders berücksichtigen. Da der Yuan kräftig gegen den $ abgewertet hat (= Einnahmen der Konzerne in Yuan) wird die Begleichung von $ Schulden durch die Abwertung des Yuan schwieriger.
Dieser Effekt dürfte in den Zahlen für Q1 2022 noch nicht enthalten sein.
Gibt es in China Vorschriften für die Höhe der Preise für Benzin, Diesel usw. oder muss damit bei steigender Inflation gerechnet werden bei?Die Yuan-Abwertung könnte den Vorteil der günstigen Preise für russisches Öl zunichte machen.
LG Vatapitta
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beim Blick auf chinesische Ölaktien muss man m.E. die Schulden in US $ besonders berücksichtigen.
Ganz allgemein gilt für die nächste Zeit: Finger weg von allem, was höher verschuldet ist oder Geld verbrennt.
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Ganz allgemein gilt für die nächste Zeit: Finger weg von allem, was höher verschuldet ist oder Geld verbrennt.
und schon sind wir wieder bei Goldminen gelandet, die (guten) sind mittlerweile komplett schuldenfrei...!!!

@vatapitta ich habe gerade mal bei Sinopec geschaut. Gem Finanzen.net ist der operative CF in 2022 ca 3x so hoch wie die Netto-Verbindlichkeiten insgesamt. Das sollte wohl kein größeres Problem darstellen, oder!?

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Heute starten die englischen Energieversorger Drax, SSE, Centrica mit Kursabschlägen im Bereich von -7 bis -12% ohne konkrete Nachrichten von den Unternehmen.
Sind auch nicht exDividende.
Das böse Wort "Windfall Tax" ist wieder da.
Financial Times (paywall) - Rishi Sunak orders plan for windfall tax on electricity generators (die Schlagzeile sagt es)
Independant - Windfall tax ‘won’t help’ cost of living crisis energy firms say as 31 call on Sunak to ditch idea31 Unternehmen haben eine Petition gegen diese Steuer unterzeichnet:
ZitatThe 31 signatories are from: 3T Energy Group, Aker Offshore Wind, Apollo, Aubin Group, Baker Hughes, Bilfinger, Blade Energy Partners, Carjon-NRG, Dron Dickson, Exceed, Fennex, Global E&C, Halliburton, Hydrasun, ODE Asset Management, Offshore Water Management, Optimus Plus, PD&MS Group, Petrofac, Ponticelli, Prodrill Energy Resource Solutions, Semco Maritime, Stork, Subsea7, TechnipFMC, Tees Medical Services, Texo Group, Three60 Energy Group, Vysus Group, Wood, and Worley.
Reuters mit Bezug auf FT weiter oben:
- Chancellor Rishi Sunak has ordered officials to draw up plans for a possible windfall tax on more than 10 bln pounds of excess profits by electricity generators, including wind farm operators, according to the FT report
- Shares of DRX fall as much as 13.6% to 701p, lowest since March 24; stock top % loser on the UK mid-cap index
- Citigroup downgrades DRX to "sell" from "neutral"; cuts PT to 591p from 651p, the lowest among nine analysts covering the stock
- Shares of CNA drop as much as 9.1% to 81.46p; stock second-biggest % loser on the UK mid-cap index
- SSE shares dive 10.1% to 1,715p, lowest since March 30; stock top loser on the UK blue-chip index, which is down ~0.9%
Bei Shell (habe ich gestern vormittag etwas reduziert) verlässt ein Sicherheitsberater den Konzern und beschuldigt ihn der "Missachtung" der Risiken des Klimawandels.
Soll er sich auf der Straße festkleben.
saludos -
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... gehört das nicht in den Ölfaden?
Tolle Graphiken, sollten nicht verloren gehen ...
Also, um genau das mal aus dem Silber-Markt-Info-Faden aufzugreifen und auch hier auch abzulegen
...Alles anzeigenNach dem Weltkrieg wuchs die weltweite Ölproduktion und Öl war billig. Ein Faß Rohöl kostete unglaubliche 1,5 Dollar. Die Wirtschaften und Bevölkerungen expandierten. Wahnvorstellungen vom ewigen Wachstum und Frieden verfestigten sich. Wir befinden uns jetzt in der Phase des Ölzeitalters wo die Ölproduktion nicht länger wächst, stagniert und Öl teuer bzw. teurer wird. Das ganze Restöl wird im Prinzip für die Wartung des bestehenden Systems verschwendet. Das stagnierende Ölangebot kann die steigende Nachfrage seit Jahren nicht bedienen denn wie wir alle wissen müssen wir wachsen. Man hört auch nichts mehr von Wachstum wie unter Merkel häufig kolportiert wurde, also ist die Realität bei den Führungskräften eingesickert. Gleichzeitig wurde die Klimahysterie und der mediale Angstpegel hochgefahren.
Mit derzeit über 110 Dollar pro Faß Rohöl sind wir von 1,5 Dollar weit entfernt. Das hat bereits die ganze Preisstruktur der Wirtschaft geändert und ändert sie weiterhin. Diese Vorgänge passieren relativ langsam. Höhere Energiepreise führen im Endeffekt zu Pleiten da Unternehmen unprofitabler werden. Um dort heraus zu kommen brauchen die Unternehmen Wachstum oder sie gehen zu Preiserhöhungen über. Ab einem bestimmten Punkt machen Käufer die Preiserhöhungen nicht mehr mit und es kommt zum Käuferstreik. Dann ist spätestens Ende für das Unternehmen. Ein Unternehmen was pleite ist produziert und liefert nicht. Daher resultiert die Warnung das es unmöglich sein werden könnte noch physische Metalle zu bekommen.
Vom Fördermaximum der Rohstoffe und die Wirkung von Steuern und der Währungsvermehrung auf die ganze Entwicklung rede ich jetzt gar nicht. Auf jedenfall nicht gut. Steuern müssten drastisch gesenkt werden aber das ist ein anderes Thema. Über das Szenario was ich gerde beschrieben habe redet SRS Rocco jedoch nicht. Er ist schon einen Schritt weiter. Er warnt davor was passiert wenn wir über die Energieklippe gehen also die Ölproduktion schrumpft und die Kostenstruktur für das bestehende System unerträglich wird (meine Worte). Für Überlebenswillige und Edelmetallbesitzer durchaus interessant da man nochmal bestätigt bekommt auf der richtigen Seite zu stehen. Edelmetalle sind Energie- und Wertspeicher. Du speicherst deine Lebenszeit die in der Vergangenheit aufgewendet wurde um Vermögen anzuhäufen. Ich kann nur jedem empfehlen sich ein paar Unzen zuzulegen.
Zum Abschluss eine Grafik der Öl Entdeckungen umgerechnet in Milliarden Fässer. Man beachte die Menge in 1948. Seitdem Neuentdeckungen rückläufig.
[Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/kTTHhSg.jpg]
Quelle: VanEckEin Grafik zur Ölpreisentwicklung
[Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/xMOPl1H.png]
Quelle: StatistaUnd noch eine
[Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/fPAd3xd.png]
... mein marginaler Senf folgt ... -
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Aus diesem nun auch oben zu findenden umfangreichen Kommentar ergab sich also die reduzierte Diskussion auf den Aspekt, ob Öl "damals" billig war oder nicht. Zuerst also nochmal besagte Intro-Zeile:
Nach dem Weltkrieg wuchs die weltweite Ölproduktion und Öl war billig. Ein Faß Rohöl kostete unglaubliche 1,5 Dollar.
... woraufhin gleich gut gekontert ...Im Vergleich zur jeweiligen Kaufkraft des Dollar ist billig aber sehr sportlich ausgedrückt.
... diese an sich sehr informative Grafik ins Spiel kam:Laut dieser Grafik beträgt der inflationsbereinigte Rohölpreis von 1946 21,64 Dollar. Also war Öl um mehr als das fünffache billiger als heute.
[Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/WKvIt7W.png]
Doch was heißt dieser Korallenschwamm "Inflationsbereinigt" denn genau
...
An anderer Stelle wurden tief in der Nacht - kurz vorm Feierabendgetränk, vermutlich nicht Wasser - im Abkackkotzfaden bei inflationären Inflationsgedanken folgende klugen Zeilen verewigt:Ist auch die Frage ob man mit den Parametern des Systems in selbiges hineindenkt oder sich gedanklich jenseits der Clownshow herumtreibt.
Zieht man sich dann auch noch Egons aktuellen Artikel zu Hobsons Wahl rein, zu finden unter
https://www.goldseiten.de/arti…Hobsons-Wahl.html?seite=3
dann kommt man gleich zu der ja eigentlich hier einzig richtigen Sichtweise, bei Gold als einzigem
und vernünftigem
Geld, und kann sich Öl in Gold bepreist anschauen...:[Blockierte Grafik: https://abload.de/img/wti-in-gold-1950-2022fok94.png]
... zusammen mit anderen guten Preis-in-Gold-Kurven zu finden unter
http://pricedingold.com/crude-oil/
Danke, Egon, für die Verwendung solcher Grafiken - diese hat nämlich genau für die Diskussion "billiges Öl damals" gefehlt...

(Update Querverweise)
1) JohnDoeSilver hatte Egons Artikel bereits woanders einkopiert:
https://www.goldseiten-forum.c…ostID=1447589#post1447589
2) Ölbewertung in Gold wurde auch von Markus Blaschzok zeitnah aufgegriffen, Grafik aber nur ab 1999:
https://www.goldseiten.de/arti…air-bewertet.html?seite=2 -
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Das sieht aus...als ob jemand den Stopsel gezogen hat...am Ölfaß.
cu DL
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Die Grafik hat auch ihre Tücken. Juni bis Oktober ist nur ein Forecast. Der kann ganz schnell überholt sein, wenn die Weltwirtschaft abkühlt und gleichzeitig die Ölindustrie ihre Produktion erhöht.
Ich habe bei meinen Ölaktien zur Sicherheit meinen Einsatz rausgenommen und Freiläufer generiert. Der Rest darf bleiben.

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June 18, 2022 - Venezuelan oil exports to Europe set to resume after two years
ZitatThe U.S. State Department sent letters to Eni and Spain's Repsol (REP.MC) in May authorizing them to resume taking Venezuelan crude as a way to settle billions of dollars of unpaid debt and dividends owed by the OPEC-member nation.
[...]saludos
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