Den inzwischen mehrfach zitierten Artikel habe ich gern hereingestellt. Er gibt bei allem Vorbehalt zu Umfragen eine Orientierung über den Goldbesitz der Deutschen. Daß dieser nie vollständig erfaßt werden kann aus verständlichen Gründen, brauchen wir nicht in Frage stellen. So würde ich z.B.meinen physischen Bestand auch nicht offen legen.
Diese Problematik haben wir wiederholt diskutiert, und vielleicht ist für die kritischen Stimmen eine zurückliegende Studie der Degussa aus 2015 interssant, die ebenfalls kritisch erörtert wurde, wie ähnliche Studien zuvor:
GOLD : Märkte und Informationen
Demnach war der private Goldbesitz vorgeblich schon damals über 8000 t. Diese Größe taucht über die Jahre mehrfach auf, könnte eine mögliche Orientierung sein.
Hier noch die Schlußbemerkung des Artikel, der i.Ü. in USA erschien:
"Die Hinzufügung von privat gehaltenem deutschen Gold zu den 25.000 Tonnen Gold, die in Indien (ab 2019) und den mehr als 20.000 Tonnen Gold, die in China gehalten werden sollen, bedeutet, dass innerhalb der Grenzen dieser drei Länder mindestens 55.000 Tonnen Gold gehalten werden. Auch wenn China und Indien häufiger über ihre Goldnachfrage, Goldeinfuhren und ihren gesamten Goldbestand berichten, nähert sich die deutsche Öffentlichkeit der Liga der privaten Goldhalter in Indien und China, ein Punkt, der manchmal durch die Medienberichterstattung über die asiatische Goldnachfrage und die Goldbestände im Osten überflutet wird."
Grüsse
Edel