Ich denke auch das wir noch ne vorübergehende Korrektur bekommen. Der rasche Anstieg ist zu ungesund. Institutionelle Anleger (und auch Leute aus dem Forum die schon länger dabei sind) warten im Moment ab. Der Preis muss sich erst auf einem festen Plateau stabiliseren. Die 1000 Euro der letzten Tage sind auf keinen Fall schon stabil. Es müssen halt wieder ein paar Affen vom Baum geschüttelt werden, wenn die zittrigen Hände von Ihrer Last befreit sind, geht man hin, sammelt schön brav ein und die Lokomotive nimmt wieder fahrt auf. Schätze aber auch das durch die Beteiligten aus dem Big Money die Zeitfenster zum einsammeln immer kürzer werden.
GOLD : Märkte und Informationen
- Edel Man
- Geschlossen
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Ich hätte gerne mehr Körbe um das eingesammelte zu verstauen.
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Zitat
Zu beachten sind auch die Spannen zwischen An- und Verkaufspreis bei Goldgeschäften. „Sie betragen oft 20 Prozent“, sagt Ulrike Weiß, Konsumentenschützerin bei der Arbeiterkammer Oberösterreich. Diese Spanne muss sich der Anleger durch den Kursgewinn erst verdienen. „Da kann die Investition mit einem Kapitalverlust enden“, sagt Weiß. Sie warnt die Anleger davor, ihren „Notgroschen in Gold zu investieren“ und kritisiert, dass mit der Angst der Leute vor einer Geldentwertung Geschäft gemacht werde.
http://www.nachrichten.at/nach…n/wirtschaft/art15,394014
Die beiden wichtigsten Argumente fehlen. Man kann Gold nicht essen und es bringt keine Zinsen

Und jetzt runter mit dem Kursen. Dümpelt ja immer noch bei 97x,xx rum.

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habe es mal kurz in excel durchgerechnet:
für einen guten Einstieg in Gold ist derzeit der euroklurs bedeutender als der Goldkurs.
Falls Gold auf 1255 dollar steigt, aber der euro auf 1,33 korrigiert, dann entspräche das einem goldpreis in euro von 943 euro.
so extrem wird es wahrscheinlich nicht kommen,
aber falls es in den nächsten Tagen einen Eurokurs bei 1,28 gibt und gold bei 1220 steht, dann ergib das einen Golpreis in euro von 953.die physischen händler werden kaum sonderangebote machen, da sie ausverkauft sind, aber zumindest in xetra gold kann man ja was parken, bis irgendwann mal wieder alle händer gut gefüllt sind.
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Zum Wochenend-Wellenreiter des von mir sehr geschätzten Herrn Rethfeld ein paar charttechnische Randnotizen.
Wochenend-Wellenreiter: Gold - eine feste Bezugsgröße
Bezugsgröße Gold
Das Passagierflugzeug mag mit 900 km/h von London nach New York fliegen, gegenüber der Erddrehung fliegt es dennoch scheinbar rückwärts (sprich: Die Erde dreht sich schneller, als das Flugzeug fliegen kann). Die Passagierflug-Ausnahme bildete die Concorde: Sie schaffte es, nominal zu einer Uhrzeit in New York zu sein, die vor der Uhrzeit lag, zu der sie in London abflog. (Fast) alles ist relativ, es kommt auf das Bezugssystem an. In der realen Welt bietet nur die Lichtgeschwindigkeit eine absolute Größe.
Sucht man für die Finanzwelt eine absolute Größe, so rückt der Goldpreis ins Blickfeld. Schon in der Antike sollen eine gute römische Toga, ein Gürtel und ein Paar Sandalen in etwa das gleiche gekostet haben wie heutzutage ein guter Anzug, ein Gürtel und ein Paar Schuhe: Nämlich eine Feinunze Gold. Diese Konstante lässt sich für die vergangenen 210 Jahre grafisch darstellen. Man erkennt, dass der um den Faktor Inflation bereinigte Goldpreis im Großen und Ganzen seitwärts verläuft.
[Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.goldreal.png]
Gold schützt vor Inflation. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Goldpreis ist die Größe in der Finanzwelt, die man angenähert als „Konstante“ bezeichnen kann. Es liegt daher nahe, die Entwicklung wichtiger Anlageklassen in Gold „aufzuwiegen“.
Anmerkung: der 'Diagnose' Seitwärtstrend liegt meines Erachtens ein gravierender Denkfehler zu Grunde ! Herr Rethfeld vergisst zu erwähnen, dass wir de Fakto bis 1971 einen (Quasi-) Goldstandard hatten. Man müsste deshalb korrekter weise den Trend der 'Bezugsgröße' Gold neu bemessen ab 1971 ! Erst danach ist der Goldpreis auf sein bisheriges inflationsbereinigtes Hoch von ca. 2500 $ gestiegen. Nehmen wir hier die 2 unteren Azflagepunkte als Unterkante eines neu zu konstruierenden Trendkanals, käme der nächste obere Berührungspunkt im Bereich 3500 - 4000 $ zu liegen...

[Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild4fxxs.jpg]
Herr Rethfeld weiter:
Der S&P 500 befindet sich in einer Mittelposition. Weder liegt eine Übertreibung wie zur Jahrhundertwende noch eine Untertreibung wie zu Beginn der 1980er Jahre vor.
[Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.sp500gold.png]
Allerdings lässt sich eine untere Trendlinie mit drei Berührungspunkten einzeichnen, die nahelegt, dass sich der S&P 500/Gold-Ratio nicht weit von einer wichtigen Unterstützung entfernt befindet (siehe Pfeil). Der Abwärtstrend ist jedoch intakt.
Anmerkung: hier scheint mir der eingezeichnete Aufwärtstrend im S&P 500 in Gold doch sehr willkürlich konstruiert. Fundierter finde ich eine untere Trendlinie grün, die eine Broadening Formation ergeben würde und meines Erachtens durch die bisherige Preiskurve besser definiert ist. Eine Broadening Formation scheint mir auch stimmiger für ein stagnierendes Wirtschaftsumfeld (Wachstumsrisiken) mit gravierenden, geldpolitisch letztlich inflationistischen tendenzen . Das letzte Tief (1980) sollte hier locker unterboten werden können. Alles andere ist aus meiner Sicht doch etwas Zweckoptimismus.
[Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild6dycu.jpg]
Weiter Herr Rethfeld:
Im Falle der Währungen ist das Bild dunkler. Der zurückgerechnete Euro befindet sich – aufgewogen in Gold – auf einem Allzeittief, ohne dass eine Unterstützung erkennbar ist.
[Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.eurogold.png]
[Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.dollargold.png]
Anmerkung : hier ist mir Herr Rethfeld eindeutig zu systemkonform, zu mainstreamig ! Ist doch für uns 'geldtheoretisch' etwas bewanderte Goldbugs ganz klar wo das Ganze enden wird. Aber da wird ja bei den meisten nach der Maxime verfahren: es kann nicht sein , was nicht sein darf.

[Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild7a904.jpg]
Weiter Herr Rethfeld:
Die momentane Stärke des US-Dollar ist eine relative Größe. Die Stärke besteht lediglich gegenüber anderen Währungen, nicht aber gegenüber der Bezugsgröße Gold.
In Zeiten des Finanzchaos erscheint es wichtig, einer Konstante zu vertrauen, die seit Urzeiten den Inbegriff von Stabilität darstellt. Das ist Gold. Wer jedoch Rendite will, muss riskanter spielen. Eine inflationsbereinigte Aufwärtsbewegung schafft langfristig nur eine Anlageklasse: Der Aktienmarkt. Dies zeigt der folgende Chart, mit dessen Hilfe wir den Verlauf des bis 1800 zurückgerechneten Dow Jones Index darstellen.
[Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.dowreallong.png]
[i]Fazit: Gold ist eine „historisch verbürgte“ Bezugsgröße für die Finanzmärkte. Gold stellt langfristig eine Konstante dar. Eine Realrendite wirft Gold allerdings nicht ab. Um diese zu erhalten, muss man langfristig in die Aktienmärkte hinein, so schmerzhaft dies häufig auch erscheint. Aus Sicht der S&P 500/Gold-Ratio dürfte eine wichtige Unterstützung zu Gunsten der Aktienmärkte in Reichweite liegen, auch wenn der Abwärtstrend der Ratio intakt ist. Verfolgen Sie das Geschehen an den Finanzmärkten in unserer handelstäglich erscheinenden Frühausgabe.
Anmerkung .
alles getreu der Maxime: wir brauchen stetes Wachstum . Eine Maxime, von der ich glaube, dass die Zukunft diese auf den Prüfstand stellen wird ! Wir werden es erleben. Früher oder ein klein wenig später.
Soll keine Kritik an Herrn Rethfeld sein, der wirklich einen super Job macht. Aber...das eine oder andere ist eben etwas 'konservativ' gestrickt.
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Gold: Why the Bankers Need the Miners
...There are many interesting and complicated facets to the gold market, and few are as intriguing or paradoxical as the love/hate relationship between bankers and gold miners. I got into some aspects of this marriage of strange bedfellows, anecdotally, in a recent commentary (“Goldman Sachs and Gold”), but there is still much more to be said...
... In just a couple of decades (which must have seemed like the “blink of an eye” to the bankers) they had burned through most of the gold (i.e. wealth) which had been accumulated over a span of centuries by these nations.
They needed more gold. Enter the miners...
Deutsche:
Gold: Warum die Bankers Minenarbeiter benötigen die
...Die Bankiers begannen ihre Gold-Markt Regelungen durch das Einbringen der bullion sitzen in Tresoren der Zentralbank auf den Markt, um den Preis zu unterdrücken. Sie wurden dann gezwungen, startet den Verkauf Golderz noch im Boden auf den Markt, und nennen das "Gold".
Nun die Bankiers wurden verkleinert, um den Verkauf Papier auf den Markt, und mit der Aufforderung, dass "Gold"...
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Oder ist es die Nachricht, das die USA möglicherweise erstmals ihr Veto gegen die IWF- Hilfe aussprechen werden.
Wenn der Geldsegen ausbleibt, muss Europa mehr Schulden übernehmen. Ob das passiert ? -
24 bewegte Stunden,va.wegen der erneuten Euroschwäche, mit auffallendem Eurogold, hier im schönen Kitco-Chart.
35 € Schwankungsbreite in wenigen Stunden sind schon etwas happig.... Hier wird angedeutet, was uns bevorsteht, wenn wir in Stufe 3 --Übertreibung-- eingetreten sind.
--- Da sah ich noch die gelöschten Beiträge von Old Wabble, die waren doch OK.
---Grüsse
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Die hohe Volatilität von 50$ am Tag wurde doch bereits prognostiziert. Auch wenn es nicht in Dollar passiert ist und nur im Euro Wechselkurs begründet liegt, haben wir damit in etwa schon die 50$ täglich erreicht.
...wie sollte es dann noch weitergehen, was war die weitere Prognose?
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50 $ Vola ohne Eurosperenzchen hatten wir bereits im Vorjahr.
Prognose? Demnächst auch mal +/- dreistellig in einem Tag....

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Was für ein Glück, daß bei den Händlern die Preisanpassung nicht so fix geht.
Wie ein Kondensator, der das Hintergrundrauschen rausfiltert und die Spannung glättet.
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Institutionelle Anleger (und auch Leute aus dem Forum die schon länger dabei sind) warten im Moment ab.
dazu fällt mir ein, dass gerade Institutionelle manchmal ganz schön hinterherlaufen und damit den Trend verstärken.
Als die Aktien runtergringen haben sie zu spät verkauft, es ging noch weiter in den Keller.
Als die Aktien wieder stiegen haben sie erst später begonenn zu kaufen und damit den Anstieg unterstützt.
Was wenn die Banken/Versicherungen den Trend verschlafen haben für sich selbt und im Kundengeschäft.... und
jetzt merken, dass die Kunden was anderes wollen als Sparbriefe mit prallen 2% ( auf 3 Jahre) bei denen der
Umsatz repaide eingebrochen sein dürfte...
Eine Bank hat den Trend schon lange erkannt : die Postbank, bei der man aurum bestellen kann.
Es fehlt jetzt nur noch der 1g, 5g, 10g,.. Werbeverkauf am Tresen mit Flyern in ausgewählten Poststellen,
dann haben wir den größten Händler in der BRD... -
Was wenn die Banken/Versicherungen den Trend verschlafen haben für sich selbt und im Kundengeschäft.... und
jetzt merken, dass die Kunden was anderes wollen als Sparbriefe mit prallen 2% ( auf 3 Jahre) bei denen der
Umsatz repaide eingebrochen sein dürfte...
Eine Bank hat den Trend schon lange erkannt : die Postbank, bei der man aurum bestellen kann.
Es fehlt jetzt nur noch der 1g, 5g, 10g,.. Werbeverkauf am Tresen mit Flyern in ausgewählten Poststellen,
dann haben wir den größten Händler in der BRD...Hm..die deutschen Banken als die dicken Golddealer? Aktiv an den Kunden ran und aggressiver Verkauf? Da muss man aber ziemlich heftig noch an den Preisen schrauben. Mit den paar Prozent Spread werden die Banken (vor allem Deutsche mit 25% Eigenkapitalrendite
) ihre Renditeziele nicht erreichen. Die leben doch davon, Kundengelder einzusammeln in dem sie die Leute in alle möglichen Papierkonstrukte pushen. Hauptziel ist ja der volle Zugriff auf Dein Geld. Sonst läufts ja nicht für die. Da ist denen ein Sparbuch lieber, als ein Kunde der sein Geld in einen Krügerrand versenkt. Denn das Geld sehen die (normalerweise) nicht wieder. Kann mich aber auch irren. 
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m..die deutschen Banken als die dicken Golddealer? Aktiv an den Kunden ran und aggressiver Verkauf? Da muss man aber ziemlich heftig noch an den Preisen schrauben. Mit den paar Prozent Spread werden die Banken (vor allem Deutsche mit 25% Eigenkapitalrendite
) ihre Renditeziele nicht erreichen. Die leben doch davon, Kundengelder einzusammeln in dem sie die Leute in alle möglichen Papierkonstrukte pushen. Hauptziel ist ja der volle Zugriff auf Dein Geld. Sonst läufts ja nicht für die. Da ist denen ein Sparbuch lieber, als ein Kunde der sein Geld in einen Krügerrand verwarum nicht: die Dresdner Bank war in den 80er ein ganz großer Golddealer: mit Münzen in den Schauhfenstern
und Inflationsstudien, die die Leute ganz verrückt gemacht haben.
ich weis zwar nicht, ob es wieder so kommen wird...anfang der 90er jahre habe ich die letzten zuckungen der goldhausse selbst noch mitbekommen:
irgendeine bank, die 1990 in meiner stadt aufmachte, hatte noch echte Goldmünzen im Schauhfenster. -
Her damit, für die zukünftige Schmierung blabla...
Warum sollte keiner auf Urugway gegen Frankreich wetten wollen
Wenn es für 100 entsprechend zurück gibt... -
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wow: http://lips-institute.ch/de/artikel_verschwoerung_war_gold/
für alle die demnächst etwas zeit zum lesen haben...
gruß
pi
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@ Dr. Meyer
Denk aber bitte daran, dass zu dem von Dir genannten Zeitpunkt real noch Renditen von 3-5% ein ordentlicher Wert waren und als ausreichend galten. Da liegt die Vorgabe von Ackermann mit 25 Prozentern doch um einiges höher. Das ganze Papiergeschäft war damals noch nicht so aufgebläht, da Banken noch eher in ihrem Kerngeschäft tätig waren. Schau Dir die Combazombi doch mal an. Wenn die in Zukunft nochmal Rendite erwirtschaften, für den Schuldenberg braucht es Ackermannsche Dimensionen, mit 3-4% würde das glaub ich schwierig. Ach ja...die gute alte Zeit der Deutschland AG

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Moin
Ein guter Artikel von GoldCore, der ausführlich die Befürchtungen über die Entwicklung der Eurozone und des Euros wiedergibt und den Einfluß auf Edelmetalle und Währungsparitäten.
Besonders auffallend und beeindruckend die hereingestellte Grafik mit einem YTD Vergleich der Edelmetalle und Währungen, danke GoldCore!
"The euro has fallen to new 4 year lows this morning on continuing eurozone debt and contagion concerns....
...The gold market remains tiny vis-a-vis savings, currency, bond, equity and derivative markets and only a small fraction of capital diversified from these markets into gold would see gold prices move up considerably. A real 'gold rush' or buying frenzy would likely see premiums on gold and silver coins soar to double digits very quickly as physical ownership will command a premium...."http://www.goldcore.com/goldco…00-euro-survival-concerns
Grüsse
[Blockierte Grafik: http://www.goldcore.com/sites/default/files/editor/goldcore_bloomberg_chart2_17-05-10.PNG] -
Gestern habe ich mir einen Vortrag von Uwe Bergold angehört. Er hatte vor einigen Jahren einen Goldpreis von 3000$ vorausgesagt - und meinte gestern, das diese Prognose auch noch eintreffen wird.
Zudem sieht uns auf eine epochale Goldblase zulaufen - in den nächsten Jahren
Er ist nach wie vor sehr bullish für Rohstoffe, Edelmetalle, Agrar und will in Korrekturphasen (die jederzeit einsetzten können) nachkaufen.
Wortlaut in etwa >>...was kommen wird, hat noch keiner von uns hier je erlebt.<<Jedoch will er (im Ggs zur Vergangenheit) keine Empfehlungen mehr aussprechen.
Grund: Bisher sahen wir die Kür, da war es leicht Kaufempfehlungen zu geben. Jetzt laufen wir oder befinden uns evtl schon im letzten Drittel (zeitlich gesehen). Da werden wir hohe Vola einhergehend mit extrem steigenden Kursen sehen. Eine aktuell schon vorhandene Blase kann er noch nicht erkennen. Denn die Voraussetzung dazu, die breite Masse, ist noch nicht investiert
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Na, das hätte so schön werden können: der euro war dabei, sich technisch zu erholen,
Gold war dabei, die überkaufte Situation abzubauen und sauber zu korrigieren:
daraus hätte eine schöne Nachkaufgelegenheit werden können.Mit der Nachricht über den Bann von Naked shorts auf Staatsanleihen und Finanztitel hat Schäuble zwar gegenüber den deutschen Wähler Aktionsfähigkeit demonstriert, aber den euro auf Talfahrt geschickt.
dass angesichts des langen und heftigen falls des euro noch solche starken Bewegungen möglich sind, ist erstaunlich.
derzeit geht die größte gefahr für den euro von der schwachen performance der europäischen politiker aus.
zwar kam gestern auch die Nachricht, dass der US-senat entschieden hat, beim IWF sein Veto einzulegen für überschuldete staaten, aber da glaube ich fast,
dass die Masse noch gar nicht realisiert hat, was das bedeutet.Die USA haben beim IWF Veto-recht, das sie noch nie gebraucht haben.
diese entscheidung ist ein Zeichen, dass sie das IWF-Geld nicht "wegwerfen" wollen, um es Portugal oder Spanien oder Griechenland zu geben:
ohne Chance auf Rückzahlung und ohne (was wichtig ist), besondere Konzessionen oder Goodies für die USA.Die europäer hatten immer angst, den IWF nach europa zu lassen. jetzt zeigt sich, dass die USA den IWF gar nicht in europa haben wollen.
mal sehen, was passiert, wenn sich auf breiter front die Information durchsetzt, dass das 750 mrd euro bailout paket nur ein 500 mrd bailout paket ist.
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wie geht es weiter? eine technische Erholung beim euro ist immer noch möglich, auch in einem halben jahr.die frage ist letzlich, welches szenario abläuft: entweder sowas wie im letzten jahr beim dollar: d.h. monatelanges Bashing, das irgendwann aufhört,
wenn 100% der Investoren auf der gleichen Seite sitzen.
Oder sowas wie beim Rubel 1998 oder beim argentinischen Peso: d.h. eine echte Währungskrise, bei der in und ausländisches Kapital das Land verlässt
und die Währung verfällt.
Anders als der argentinische Peso oder die isländische Krone, die sich irgendwann wieder stabilisiert haben,
besteht beim Euro die Gefahr, dass irgendwann der Druck so groß werden kann, dass die Währungsunion zerbricht.wer gold vor allem als ein tool sieht, um aus dem euro rauszukommen: das ist, glaube ich, derzeit schwierig.
investoren sagen oft, man sollte nicht auf einen rollenden zug aufspringen:
hier ist es so, dass man von dem euro zug, der in die eine richtung rollt, auf den goldzug, der in die andere Richtung rollt, springen muss.bei größeren Vermögen, die noch zu hoch in euro gewichtet sind, würde ich defintiv auch in andere assets gehen, die sich derzeit nicht ganz so heftig bewegen.
bei kleineren Vermögen, die nicht die möglichkeit haben, mit Hongkong-Immobilien, Erdöl und anderem Großinestorenkram zu diversifizieren,
ist Gold und Silber m.E. immer noch ein guter und praktikabler Schutz, um sich gegen einen völligen Verfall der Währung abzusichern.Zum jetzigen Zeitpunkt steht der euro bei 1,22 dollar.
Zum Zeitpunkt der euro einführung, stand der euro bei 1.18 dollar.d.h. dass der "günstige" Preis für Laptops, Erdöl und Gold, den wir in den letzten 5 Jahren genossen haben, war letztlich basiert auf einem Irrtum:
dem Irrtum zahlreicher Amerikaner und Asiaten, dass der Euro sowas sei wie die DM oder der Schweizer Franken, mit dem man sich gegen den
ständig Inflationierenden Dollar absichern könne.
Beim Gold und Benzin bemerken wir die Korrektur dieses Irrtums sofort, bei anderen Dollar-Importgütern später. -