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Die Thematik wurde hier früher bereits erörtert.
Nach meiner Ansicht stimmt die Zahl der 1000 $ Durchschnittskosten nicht und ebenso wenig die Schlußfolgerung, daß dadurch 1000 $ eine Unterstützung im Markt bilde.
Ein etwas älterer Chart zeigt die unterschiedlichen Cash Costs der Regionen. Die Minen bestimmen nicht den Marktpreis, haben aber natürlich Interesse, kostendeckend zu produziern und va. zu verkaufen, sind aber nicht die Big Player im Goldmarkt.
Der 2 Chart zeigt anschaulich die Margins der Goldminen, besonders lesenswerter Artikel von Scott Wright !!
http://www.rohstoff-welt.de/ne…kel.php?sid=21444&seite=1
Grüsse
Offensichtlich vergessen alle Edelmetallinvestoren möglich staatliche Eingriffsmöglichkeiten.
Selbst wenn die tatsächlichen Erzeugungskosten nach heutigen Maßstäben bei rund 800 Euro je Unze Gold liegen, dann kann NICHT ausgeschlossen werden, dass durch staatliche Eingriffe auch noch zu Euro 600 je Unze geschürft wird.
Als Beispiel:
BRD: Lohndumping und Harz IV Subventionen.
BRD: Stromkostensubvention für Aluminium Hütten
USA: wegen nationaler Sicherheit (da kann es kosten was es wolle -bei jedem Krieg-)
weltweit:
Wenn ein Staat keinerlei Kredite mehr am Weltmarkt bekommt, dann wird dieser, um lebensnotwendige Produkte kaufen zu können, auch noch für 500 Euro die Unze produzieren.
Sollte unser Finanzsystem aber nicht auf kurze Sicht (2-3 jahre) völlig umgestellt werden, dann sind Preise weit über Euro 1000 NICHT zu verhindern.