GOLD : Märkte und Informationen

  • Portugal ist zahlungsunfähg (überschuldet sind sie schon lange):
    Seit gestern kann auch Portugal seine laufenden Staatsausgaben nicht mehr zahlen (Zinsen, Gehälter für Staatsbedienstete, Sozialhilfe,…). Die 4 Zahlerländer (BRD, Ö, LUX und NL) springen in die Presche und geben dafür neue Kredite oder wenigstens Bürgschaften (sie geben ihre Bonität, die dadurch schmilzt wie Schnee in der Sonne). Wie lange geht das noch gut?
    Als nächstes Land klopft nun Spanien an - 1,5 mal so groß wie Deutschland und mit 46 Mio Einwohnern – man muss groß denken, nicht in so kleinen Dimensionen wie GR oder Portugal. Nach Spanien heisst der nächste Kandidat Italien. Schaffen wir dann auch noch den Erhalt des Euro durch die frisch erst in der letzten Woche geschaffenen und nun manifestieren „Transferunion“? Kann Deutschland auf Dauer die großen Defizite all dieser Staatshaushalte durch Geldzahlungen auf Dauer ersetzten, so dass all diese Staaten nicht „zahlungsunfähig“ werden (überschuldet sind sie alle inklusive Deutschland schon lange)?
    Der freie Markt jedenfalls traut dem Frieden nicht mehr: Die Zinsen für neue, umzuschuldende Staatsanleihen sind in Griechenland wieder höher als vor der Rettung letztes Jahr im Mai. Die „schlimmen Spekulanten“ trauen dem Frieden nicht mehr….Griechenland muss deshalb für die Umschuldung auslaufender Staatsanleihen wieder zweistellige Zinsen zahlen bzw Renditen bieten, damit die ständige Umschuldung seiner auslaufenden Staatsanleihen gelingt und der laufende Staatshaushalt nicht zusammenbricht. Wie sieht hier die Lösung aus? Die einzige Lösung wird sein, dass die EZB wieder anfängt, diese Staatsanleihen gegen frisch gedrucktes Geld aus dem Nichts aufzukaufen, damit die Renditen wieder deutlich in den einstelligen Bereich sinken.
    Gleichzeitig macht die EZB eine Zinssteigerungspolitik (gestern: 0,25%), um den Menschen lügnerisch anzudeuten: „Es wird keine Inflation geben – schaut doch, wir gehen kraftvoll dagegen vor.“ Die Nachricht von der Aufnahme Portugals in den Rettungsschirm fällt deshalb –natürlich rein zufällig- auf den gleichen Tag wie die Zinserhöhung der EZB.
    Der weiter steigende Gold- und Silberpreis offenbart aber aber alle diese Lügenmärchen – hoffentlich schaffen sie es, beide Preise deutlich zu drücken, damit sie ihr falsches Spiel noch möglichst lange weiter spielen können. Sonst macht das Böse, diebische Gold und Silber unseren Politikern am Ende einen Riesenstrich durch die Rechnung.
    In USA sieht es nicht besser aus - im März war das Haushaltsdefizit das Erste mal so groß, dass die Staatsausgaben (Zinsen auf Staatsanleihen, Löhne von Staatsbediensteten, Lebensmittelmarken für inzwischen 44 Mio hungernde Menschen,… ) von Obama 8x größer waren als die Einnahmen!


    Im folgenden Abschnitt zitiere ich Herrn Ziehmann (der Bullionär) in seinem gestrigen Bericht (hier mal ein ausdrückliches Lob an seine täglich grandiosen Berichte :) :(


    Nach einem heutigen Bericht der WELT fürchten die Deutschen laut Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung steigende Ausgaben und unsolide Staatsfinanzen: Ihre Forderungen wollen sie trotzdem nicht zurückschrauben.
    Kein Wunder, haben doch mehrere Politiker-Generationen seit Ende des Zweiten Weltkriegs den Sozialstaat immer weiter ausgebaut und sind mit dem Füllhorn Verpflichtungen eingegangen, die inzwischen in einer gewaltigen Staatsverschuldung ausgeufert sind.
    Die Deutschen haben Angst um die Zukunft des Sozialstaates schreibt die WELT. Zurecht, denn die Ansprüche an eine zukünftige Finanzierung des Lebens-Standards im Alter sind auf genau dem gleichen Pyramiden-System aufgebaut, mit dem der Betrüger Bernard L. Madoff zweistellige Milliarden-Beträge seiner Kunden veruntreut hat.
    Dieses System – der Sozialstaat ist da konzeptionell nicht anders – sind immer nach dem gleichen Muster gestrickt: Man offeriert eine attraktive Rendite für zukünftig zu zahlende Leistungen, bezahlt diese Leistungen aber nur damit, dass man versucht, immer mehr Leute in dieses System einzahlen zu lassen. Lässt der Zufluss an neuen Dummen nach, dann übersteigen die monatlich zu leistenden Zahlungen irgendwann einmal die Einnahmen. Das System kollabiert, weil das eingezahlte Geld gar nicht vorhanden ist und der Cash-Flow negativ wird.
    Im deutschen Rentensystem rollt mit der Verrentung der Generation der späten 50er in fünf bis zehn Jahren die Baby-Boomer Welle auf uns zu. Aus derzeit gut verdienenden Arbeitnehmern, die in die Sozialkassen zum Teil die Höchstbeträge einzahlen, werden dann mit einem Schlag Netto-Empfänger. Dieser Effekt macht sich dann auf die Cash Flow Betrachtung der Deutschen Rentenversicherung doppelt bemerkbar: Fehlende Einnahmen und dazu noch zusätzliche Ausgaben.
    Das System schafft es auch nicht, entsprechenden beitragszahlenden Nachwuchs zu generieren, da die abnehmende deutsche Bevölkerung nicht genug Kinder hervorgebracht hat. Der Nachwuchs aus Migranten-Familien, offiziell vielleicht mit deutscher Staatsangehörigkeit, zeichnet sich insbesondere im islamischen Kulturkreis dadurch aus, dass entweder überhaupt keine bezahlte Arbeit angestrebt wird (Hartz IV-Fälle) oder nur sozialversicherungsfreie Nebenjobs oder andere Tätigkeiten ausgefüllt werden. Die Geburten-Bilanz ist deshalb viel kritischer, als viele das auf den ersten Blick erwarten würden.
    Aber auch die von Gerhard Schröder, Walter Riester und Bert Rürup im Rahmen ihrer privaten Altersvorsorge-Regelungen geschaffene kapitalgedeckte private Rentenversicherung ist höchstens eine sprudelnde Provisions-Quelle für deren Freund Carsten Maschmeyer. Nachdem ein Teil der gezahlten Beträge in die Schatulle von Maschmeyer und seiner Keiler-Organisation geflossen ist, wurde mit den verbliebenen Geldern in das größte Pyramiden-System investiert, was man sich vorstellen kann: Staatsanleihen.
    Auch hier finanziert der Staat Verpflichtungen von heute, die er aufgrund der Steuereinnahmen nicht mehr erbringen kann, mit dem Geld der in die private Rentenversicherung Einzahlenden. So hat man einen weiteren, diesmal gut getarnten Sozialbeitrag geschaffen. Solange sich immer noch genug Dumme finden, die mehr Geld in Staatsanleihen anlegen als diejenigen, die sie sich nun auszahlen lassen wollen, funktioniert das System perfekt. Aber wehe, wehe, wehe – wenn ich auf das Ende sehe.
    Das private Rentenversicherungs-System steht auf dem gleichen bröckeligen Fundament wie die gesetzliche Rentenversicherung. Wobei die gesetzliche Rente noch einen Vorteil hat: Zumindest eine Teilleistung wird der Rentner von den verbliebenen Beitragszahlern erhalten, es sei denn diese treten in einen Zahlerstreit – unwahrscheinlich in Land des Michels.
    Finden sich abrupt keine Abnehmer mehr für Staatsanleihen, dann können die bisherigen Gläubiger auch nicht mehr ausgezahlt werden. Ein Totalverlust wäre die Folge. Das ist die Gefahr der privaten Rentenversicherung, die immer noch in die angeblich so sicheren Staatsanleihen investiert. Der kleine Maxi der Pensionsverwalter versteht eben nicht das große Ganze unseres Papiergeld-Systems.
    Wie schreibt die WELT in ihrem Bericht: Dabei erachten die meisten Bürger schon die heutigen Leistungen der Renten- und Pflegeversicherung für zu gering. Die Gesundheitsleistungen, Hartz IV und die Sozialhilfe für Menschen, die nicht erwerbsfähig sind, bewertet jeder Zweite als nicht ausreichend.
    Diese 50 Prozent der Interviewten werden sich noch wundern, wie selbst diese Leistungen entweder durch Staatspleite oder Hyperinflation auf ein Bruchteil ihrer heutigen Kaufkraft zusammenschmelzen werden.
    Die Bombe in diesem größten Madoff-System tickt immer lauter – keiner weiss, wann sie explodieren wird. Aber es wird nicht mehr lange dauern – soviel ist garantiert.

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]

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  • Hallo Foci,
    Du machst Dir berechtigte Sorgen. Folgender Fakt sollte uns allen zu denken geben:
    Staatsverschuldung pro Kopf der Bevölkerung in €


    Deutschland 21 489,80


    Portugal 11 847,80


    Quelle: BfF April 2010/Eurostat Pressemitteilung 55/2010


    Ich bin kein Nationalist, man muß den Staaten die Möglichkeit geben, sich zu entschulden, das ist sozial!
    BK Merkel stützt mit dem Rettungsschirm die Eigner der Finanzoligarchie, somit enteignet Sie die breite Masse
    der Bevölkerung, die nicht massiv in G/S investiert sind, durch die Inflation.
    Darüber bin ich wütent, nur die Bevölkerung ist blind!


    Kümmert Euch um Eure Familien, schützt Euer Eigentum!
    Geht unbedingt wählen, wenn keine Partei Euch vertritt macht den Zettel ungültig, aber geht wählen!


    LG
    BB

  • Im Handelsblatt von heute steht, dass die Abbbaukosten von GOLD jährlich steigen, d.h. das dadurch ein "Sicherheitsnetz nach unten" dem steigenden Goldpreis folgt.


    Es wird berichtet, dass heute der Abbaupreis schon über 1000$/oz liegt, Tendenz steigend.

    Hinab in die Hölle, hinauf auf den Thron, am schnellsten empfängt man alleine den Lohn.

  • (meine persönliche Einschätzung 60% zu 40% für Anstiegschancen)


    Heute scheint 40% bis 60% sehr gewagt, aber die Veränderungen kommen oft in Schuben und schlagartig.


    Ein hochexplosives Cocktail ist Spanien + Euro bei 1,50$.


    Bei 1,50$ ist die Luft nach oben für die Trader sehr, sehr dünn. Euro kakt bald ab...Gold wird in Euro für uns teuerer.

    FÜR ECHTE ARBEIT, ECHTES GELD !
    GOLD IST GELD


    Meine Bewertungen FINN

    2 Mal editiert, zuletzt von Finn ()

  • m Handelsblatt von heute steht, dass die Abbbaukosten von GOLD jährlich steigen, d.h. das dadurch ein "Sicherheitsnetz nach unten" dem steigenden Goldpreis folgt.
    Es wird berichtet, dass heute der Abbaupreis schon über 1000$/oz liegt, Tendenz steigend.


    Ja,ja so fängt es an...Preise und Kosten? Oder ev. auch nur erste Auswirkungen des angeknacksten Schrottdollars :hae:
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Im Handelsblatt von heute steht, dass die Abbbaukosten von GOLD jährlich steigen, d.h. das dadurch ein "Sicherheitsnetz nach unten" dem steigenden Goldpreis folgt.


    Es wird berichtet, dass heute der Abbaupreis schon über 1000$/oz liegt, Tendenz steigend.


    Meine Meinung zu sämtlichen Infos bzgl. der jährlichen Goldförderung:


    Da die jährliche Abbaumenge von Gold im Vgl. zu sämtlichen oberirdischen Goldbeständen absolut marginal ist, haben auch sämtliche die Goldförderung betreffenden Nachrichten - ob positiv oder negativ, allenfalls mittel- bis langfristig überhaupt eine Auswirkung :!:


    Selbst wenn sämtliche Minen auf der Welt mit sofortiger Wirkung ihre Produkton einstellen würden, so könnte es sein, das dies kurzfristig keinerlei Auswirklungen auf die Preisfestlegung hätte.


    Gerade deshalb ist ja Gold auch das "ultimative Geld". Es ist quasi durch nichts kurzfristig inflationierbar oder deflationierbar. :)


    [smilie_love]


    Bei silber sieht das aufgrund des hohen industriellen Bedarfs signifikant anders aus... und führt so u.a. zu den signifikant höheren Volatilitäten.



    Die Herrschaften vom Handelsblatt sind in meinen Augen Vollidioten, die jedenfalls bzgl. Gold noch nicht mal den Schimmer einer Ahnung haben. Deshalb sind sämtliche diesbezügliche Artikel noch nicht mal das Papier wert, auf dem sie stehen. :wall:



    LG,
    Foci

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    • Offizieller Beitrag


    Sehe ich auch so.


    Der konstruierte Zusammenhang zwischen Cash Costs und dem Goldpreis ist unsinnig bis grottenfalsch. Und wenn schon Unsinn verkündet wird, sollten wenigstens die Grundlagen richtig sein.


    Hier mal recht aktuelle Cash Costs der Seniors zu unserer allgemeinen Info.Scott Wright, Kollege von Hamilton, darf man die Kompetenz unterstellen.


    Grüsse

  • China vertraut in Go(l)d......was jucken mich da die Amis.


    cu DL.....da wird echte Ware gesaugt...das zieht den Preis und sonst nichts....es kommt kein neues Material :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

  • Tja, wartens wirs ab. Dass die Vola eigentlich zunehmen müsste, ist ja auch hier weit verbreitete Ansicht.


    Momentan sehen aber die Drückungsversuche irgendwie wieder sehr verstärkt nach "das Schlimmste (=POG Ausbruch) verhindern" aus. Das könnte die Vola sogar vorübergehend dämpfen, wenn immer nur so viel gegengehalten wird, dass es nicht oder nicht zu sehr steigt......Wenn heute nichts großes mehr passiert, hätten wir einen sehr guten Wochenschlusskurs. Immerhin auch schon mal das AM-Fixing über 1470. Wie immer, wenn solche Züge an Fahrt aufnehmen, ist es sehr angenehm, wenn man wenigstens halbwegs zeitig schon draufgesprungen ist.


    Die spannendste Frage kurzfristig bleibt, ob wir eine Sommerflaute bekommen. Ich wette momentan nicht drauf, zumindest noch nicht....Beim POS finde ich übrigens sind wird schon im ATH-Bereich. London-fixing heute $40,22. Wie andernorts schon erwähnt gab es 1980 nur ganze 8 fixings über $40. Damals gabs auch Anstiege (und auch Abstürze) von $4 am Tag. Das gemütliche regelmäßige $1 am Tag beim POS momentan spricht noch schwer dagegen, dass wir schon irgendeine Fahnenstange sehen.....

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    • Offizieller Beitrag

    Marc Faber weist Bemerkungen einer Goldblase zurück mit einem bemerkenswerten Erlebnis in dieser Woche:
    In einer Konferenz fragte er die anwesenden Investment Profis, wie viele mehr als 5 % ihres eigenen Vermögens in Gold angelegt haben: Niemand erhob die Hand !


    Seine Bemerkung, daß Gold relativ billiger sei als damals 252 $, hat für uns in € rechnenden Anleger weniger Bedeutung. Der sehr geringe Investitionsgrad der Profis, von der der breiten Bevölkerung ganz abgesehen, läßt alle Hinweise auf eine Goldblase als haltlos erscheinen.


    "The Federal Reserve's money-printing policies continue to make gold an attractive investment even though it has hit a succession of new highs recently, Marc Faber, author of the Gloom Boom & Doom report, told CNBC.....


    "If it were a bubble a lot of people would have gold. The whole world would be trading gold 24 hours a day," he said. "But I don't think it's really a bubble. I think gold is maybe cheaper today than it was in 1999, when it was $252.


    What makes gold such an attractive investment is due in part to the Fed's move to keep the US dollar cheap as a way to boost asset prices and stimulate a recovery...."

    http://www.cnbc.com/id/42478554


    Grüße
    Edel

  • Wißt Ihr noch, damals?
    Als das Gold noch bei 1450 Dollar stand und wir noch die meisten Arbeiten von Hand erledigen mußten?
    Wenn das Arbeitsgerät (Schaufel, Sieb und Muli) weniger als eine Arbeitsstunde kostet, dann kann man daraus bestenfalls einen 1 €-Job konstruieren. Das ist arbeitsintensiv.
    Zum Glück gibt es aber noch kapitalintensive Minen
    Bei denen ist das vergegenständlichte Kapital so hoch, daß die Kosten, das vergegenständlichte Kapital in Gang zu halten, gegen Null konvergieren.
    Deshalb wird der Goldpreis dem Wettbewerb ausgeliefert.

    • Offizieller Beitrag

    China vertraut in Go(l)d......was jucken mich da die Amis.


    cu DL.....da wird echte Ware gesaugt...das zieht den Preis und sonst nichts....es kommt kein neues Material :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    So ist es , auch die oberschlauen Sprüche und "Analysen" deutscher Investment"berater" kann unsereins vergessen.

    „Goldknappheit in China. In der englischen Ausgabe des chinesischen TV-Senders CCTV erschien in der vergangenen Woche ein Bericht über Goldverkäufer in Shanghai.


    Wie es in dem Beitrag heißt, gehe die Goldnachfrage in China derzeit “durch die Decke”. Dies habe dazu geführt, dass Goldhändler und Schmuckfabrikanten vielerorts nicht die Mengen an Gold erhielten, die sie zu kaufen wünschten.
    Ein Großhändler berichtet, dass er den Goldverkauf auf eine limitierte Anzahl von Abnehmern rationieren müsse....“


    http://www.goldreporter.de/tv-…in-china-video/gold/8163/


    Wißt Ihr noch, damals?
    Als das Gold noch bei 1450 Dollar stand und wir noch die meisten Arbeiten von Hand erledigen mußten? (....)


    Ja, ein Rückblick aus der Zukunft, nur noch die Frage, wann etwa ....? ;)


    Grüsse
    Edel

  • Die internationale Staatengemeinschaft wird es uns nicht verraten, denn so international, wie immer in der Propaganda behauptet wird, ist sie nicht.
    Aber wir werden gut abschneiden.
    Wir wissen ja alle, daß es nicht nur die Golddrücker gibt.
    Denen liegt die Stabilität der US-Banken am Herzen.
    Außerdem gibt es noch die Papiergoldspekulanten und die sind das, was wir unter dem weltweiten Spekulationsterrorismus verstehen.
    Denen liegt die Stabilität der US-Banken am Herzen.
    Die verzerren jede warenkundlich erklärbare Preisbildung bei den Edelmetallen.

  • Tja, wartens wirs ab. Dass die Vola eigentlich zunehmen müsste, ist ja auch hier weit verbreitete Ansicht.


    Momentan sehen aber die Drückungsversuche irgendwie wieder sehr verstärkt nach "das Schlimmste (=POG Ausbruch) verhindern" aus. Das könnte die Vola sogar vorübergehend dämpfen, wenn immer nur so viel gegengehalten wird, dass es nicht oder nicht zu sehr steigt......Wenn heute nichts großes mehr passiert, hätten wir einen sehr guten Wochenschlusskurs. Immerhin auch schon mal das AM-Fixing über 1470. Wie immer, wenn solche Züge an Fahrt aufnehmen, ist es sehr angenehm, wenn man wenigstens halbwegs zeitig schon draufgesprungen ist.


    Die spannendste Frage kurzfristig bleibt, ob wir eine Sommerflaute bekommen. Ich wette momentan nicht drauf, zumindest noch nicht....Beim POS finde ich übrigens sind wird schon im ATH-Bereich. London-fixing heute $40,22. Wie andernorts schon erwähnt gab es 1980 nur ganze 8 fixings über $40. Damals gabs auch Anstiege (und auch Abstürze) von $4 am Tag. Das gemütliche regelmäßige $1 am Tag beim POS momentan spricht noch schwer dagegen, dass wir schon irgendeine Fahnenstange sehen.....


    Ohne Grund aber als sehr fleissiger Leser von allem um GSF, Gold und EM: Ich habe auch das Gefühl, dass dieses Jahr die Sommerflaute ausbleiben wird.... allerdings wirklich begründen kann ich es nicht - trotzdem bin ich mir irgendwie sicher. 8|

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  • Die gleiche Erfahrung hab ich bisher auch gemacht - Fast KEINER hat Gold oder Silber.


    Und jetzt kommts: Ich glaube auch ganz sicher, dass das vorerst so bleiben wird.


    Stellt Euch mal vor: Wenn jemand nicht so umfangreich informiert ist über EM wie fast alle hier drim im GSF und ihr würdet z.B. Euch den langfristigen Silberchart anschauen...


    Da kriegen alle Angst und trauen sich nicht, auf dem hohen Niveau überhaupt einzusteigen. Wir warten auf ne Korrektur - kommt da dann als comment.


    In Wirklichkeit sagt in meinen Augen die vergangene Entwicklung und die Charttechnik in der gegenwärtig besonderen Situation der EMs aber GAR NICHTS aus.... ganz locker kann silber z.b. sich auch in Euronen mehr als verdoppeln, ohne dass großartig was passkieren muss.... 8o


    :)


    LG,
    Foci

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  • Marc Faber weist Bemerkungen einer Goldblase zurück mit einem bemerkenswerten Erlebnis in dieser Woche:
    In einer Konferenz fragte er die anwesenden Investment Profis, wie viele mehr als 5 % ihres eigenen Vermögens in Gold angelegt haben: Niemand erhob die Hand !
    ..l


    und wenn man dazu überlegt wie wenig (förderbares) Gold es eigentlich auf dieser Welt gibt, dann merkt man erst wie unterbewertet es eigentlich ist. Alles jemals geförderte Gold passt in einen Würfel von weniger als 20 Meter Kantenlänge. Alles jemals geförderte Silber passt in einen Würfel von ca. 50 Metern Kantenlänge. Wie groß im Vergleich dazu ist da unsere Erde ? In mein Dreifamilienhaus würde somit die Hälfte aller Goldbestände dieser Erde passen. Oder andersrum, der tägliche Rohölverbrauch auf dieser Erde ist vom Volumen her das zweitausendfache des gesamten Goldbestandes.


    Oder man stelle sich vor, nur jeder zehnte Deutsche würde sich einen Barren Gold so groß wie eine Zigarettenschachtel kaufen, also 1 kg. 10 Prozent der deutschen Bevölkerung ist da locker zu in der Lage. Das wäre die weltweite Goldproduktion von fast fast drei Jahren.


    Oder jeder Chinese würde drei mickrige Feinunzen Gold kaufen, also 100g für ca. 3000 Euro. Das wäre dann wieder der gesamte jemals geförderte Goldbestand dieser Erde.


    Ich frage mich, was wird geschehen, wenn der Masse der vermögenden Weltbevölkerung erstmal bewußt wird, dass ihr Geld bald rasant an Wert verlieren wird. Ich glaube, die kommende Goldblase wird gigantisch. Ich denke da nur an die Explosion der VW-Aktie in 2008. Das wird ähnlich ablaufen.


    resci

    - und wenns nicht so kommt ... dann kann ich auch nichts machen ... 8)

  • Das wird keine gigantische Goldblase sein.
    Das wird der Widerschein einer gigantischen Geldentwertung.
    Das muß hier jedem klar sein.
    Der Preis kann manipuliert werden und das mit aller Raffgier, zu der die Zettelheinis imstande sind.
    Aber den Wert können sie nicht manipulieren.

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